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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

Schwachzocker
vor 30 Minuten von satgar:

Ich suche mir möglichst einfache Sachen für dich raus. Viel Mühe, gebe ich mir dabei nicht. Da das nur Zeitverschwendung wäre. Von daher...

Aber ein gewisses Maß an Zeit steht Dir offenbar zum Verschwenden zur Verfügung?

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Bolanger

Es geht erstmal doch nicht um die Frage, ob Lehrer beamtet sein sollen oder nicht. Zuerst muss man fragen, ob es zwei Arten von Lehrern bedarf. Entweder der Unterricht muss weitergehen, dann bitte alle verbeamten, oder er ist verzichtbar, dann bitte keinen verbeamten. Und wenn man zu dem Ergebnis kommt, dass Lehrer Beamte zu sein haben, dann sollte man auch keine Altersbeschränkung für den Eintritt in den Beamtenstatus haben. Ich glaube das Verfassungsgericht hat solche Alterbeschränkungen auch mit dem Hintergrund der Versorgung für rechtmäßig erklärt. Einem Lehrer darf damit der Beamtenstatus des Alters wegen verwehrt werden, wenn er dadurch überproportional lang die Vorteile der Allimentationszeit hätte. (21. April 2015 (Az. 2 BvR 1322/12 und 2 BvR 1989/12). Überspitzt gesagt geht es gar nicht um die Aufrechterhaltung der Funktion, sondern um die wirtschaftliche Attraktivität.      

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Schwachzocker
vor 16 Minuten von Bolanger:

 Entweder der Unterricht muss weitergehen, dann bitte alle verbeamten... 

Und was, wenn der Lehrer die Verbeamtung ablehnt?

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Fetz

 

vor 5 Stunden von Schwachzocker:

Man benötigt noch den einen oder anderen Lehrer der nicht streiken darf.

 

vor 3 Stunden von Schwachzocker:

 ... Landesminister .... Die musst Du fragen.

Nö. Die Behauptung im ersten Zitat stammt nicht von einem Landesminister (nehme ich an).

 

:-*

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

Herrje, dann werden Lehrer eben nicht verbeamtet. Was löst man damit für Probleme? Und welche schafft man ggf.?

Dass Beamte generell teurer sind, streite ich bis zum Beweis ab. Und wenn, dann werden es auch keine Welten sein. Das Thema ist nun oft genug von Fachleuten untersucht worden und bleibt hoch strittig.

Beamte sind während ihrer aktiven Dienstzeit definitiv billiger, weil der Arbeitgeber keine Sozialabgaben entrichten muss. Krankheitskosten entstehen nur dann, wenn der Beamte tatsächlich krank ist.

Im Rentenalter kehrt sich das natürlich um.

 

Gute Lehrer kosten Geld. So oder so!

 

Wer nur auf andere Staaten schielt, der muss schon das große Ganze betrachten und nicht nur einen Teilaspekt.

 

Wir brauchen im Rentensystem

 

- mehr Beitragszahler und weniger Empfänger

- eine Ergänzung der Rente aus privaten Mitteln

- eine steuerliche Förderung von Vorsorge (Was mit Riester ja bereits geschehen ist.)

 

Wer nur wenig verdient, arm ist und deshalb nicht vorsorgen kann, der ist und bleibt eben arm und landet in der Grundsicherung. Daran ist nichts zu ändern. Es gibt nun einmal arme Menschen.

Was immer man macht. Schön wird es nicht.

 

Wenn der öffentliche Sektor insgesamt kleiner wird (insgesamt weniger Personal) dann kommen wir ins Geschäft. Dazu muss man die Regelwerke und Gesetze aber auch reduzieren.

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Turmalin

Abgesehen vom Streikrecht sind mir Beamte, die einen Eid auf die Verfassung schwören müssen, bestimmten Parteien nicht angehören dürfen und allgemein weiteren Mäßigungspflichten unterliegen,  als Lehrer zumindest in einigen Fächern schon lieber. Für Mathe, Physik etc. finde ich es unwichtig. Auf die paar Tage oder Stunden Dienstausfall wegen möglicher Streiks kommt es angesichts des restlichen Unterrichtsausfalls auch nicht mehr an. 
 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

Wie kommt ihr denn immer darauf, dass Beamte bestimmten Parteien nicht angehören dürfen?

Verbotenen Parteien oder Organisationen darf niemand angehören. Ansonsten wüsste ich nicht, was es da für Einschränkungen geben sollte.

 

Die Ansichten der sog. Reichsbürger, Selbstverwalter oder ähnliches vertragen sich natürlich überhaupt nicht mit den Pflichten eines Beamten. Man kann nicht einer Verfassung die Treue schwören, die man eigentlich für nicht existent hält. 

Hier kommt es aber sehr auf den Einzelfall an und welche Ansichten nun tatsächlich vertreten werden. Grundsätzlich kann man auch da Mitglied sein.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 43 Minuten von Schwachzocker:

Herrje, dann werden Lehrer eben nicht verbeamtet. Was löst man damit für Probleme? Und welche schafft man ggf.?

Dass Beamte generell teurer sind, streite ich bis zum Beweis ab. Und wenn, dann werden es auch keine Welten sein. Das Thema ist nun oft genug von Fachleuten untersucht worden und bleibt hoch strittig.

Beamte sind während ihrer aktiven Dienstzeit definitiv billiger, weil der Arbeitgeber keine Sozialabgaben entrichten muss. Krankheitskosten entstehen nur dann, wenn der Beamte tatsächlich krank ist.

Im Rentenalter kehrt sich das natürlich um.

 

Gute Lehrer kosten Geld. So oder so!

 

Wer nur auf andere Staaten schielt, der muss schon das große Ganze betrachten und nicht nur einen Teilaspekt.

 

Wir brauchen im Rentensystem

 

- mehr Beitragszahler und weniger Empfänger

- eine Ergänzung der Rente aus privaten Mitteln

- eine steuerliche Förderung von Vorsorge (Was mit Riester ja bereits geschehen ist.)

 

Wer nur wenig verdient, arm ist und deshalb nicht vorsorgen kann, der ist und bleibt eben arm und landet in der Grundsicherung. Daran ist nichts zu ändern. Es gibt nun einmal arme Menschen.

Was immer man macht. Schön wird es nicht.

 

Wenn der öffentliche Sektor insgesamt kleiner wird (insgesamt weniger Personal) dann kommen wir ins Geschäft. Dazu muss man die Regelwerke und Gesetze aber auch reduzieren.

Da hast du doch mal substanziell was gesagt. Und ich finde mich da auch in einigem wieder. Gutes Personal kostet am Ende Geld. Egal ob die den Status Beamter oder Angestellter haben. Letztere würden sicherlich auch noch ne Betriebsrente wie die VBL bekommen, wie es jetzt schon bei Angestellten der Fall ist. Staatsdiener mit hoheitlichen Aufgaben würden derlei sicherlich angemessen versorgt werden. Auch als Angestellte.

 

Was aber nicht Gott gegeben ist, wie viele Menschen in Relation zur Bevölkerung arm sind. Das es immer arme Menschen geben wird: geschenkt. Aber müssen in DE so viele so arm sein, und so wenige so reich? Dass das so sein muss, ist kein Naturgesetz. Und daran kann Politik sehr wohl etwas tun und ändern. Vermögensungleichheit fällt nicht vom Himmel.

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Der Heini
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Und was, wenn der Lehrer die Verbeamtung ablehnt?

Dann fällt uns der Himmel auf den Kopf. Kein Lehrer hat das bisher abgelehnt, wäre auch selten dämlich.

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chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 8 Minuten von Der Heini:
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Und was, wenn der Lehrer die Verbeamtung ablehnt?

Kein Lehrer hat das bisher abgelehnt, wäre auch selten dämlich.

 

Natürlich kommt das vor, mit guten Gründen. https://www.spiegel.de/start/lehrer-ohne-verbeamtung-warum-verzichten-lehrende-auf-den-beamtenstatus-a-5efadd9b-0090-4f2e-8227-7c9644307f71

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Dandy
vor 18 Minuten von satgar:

Was aber nicht Gott gegeben ist, wie viele Menschen in Relation zur Bevölkerung arm sind. Das es immer arme Menschen geben wird: geschenkt. Aber müssen in DE so viele so arm sein, und so wenige so reich? Dass das so sein muss, ist kein Naturgesetz. Und daran kann Politik sehr wohl etwas tun und ändern. Vermögensungleichheit fällt nicht vom Himmel.

Der Armutskampfbegriff wieder. Die relative Armutsdefinition hierzulande ist, global betrachtet, alles andere als das. Ein Bürgergeldempfänger ist, in Anbetracht aller Leistungabezüge, global betrachtet ein ziemlich wohlhabender Mensch. Wenn die Löhne von Besserverdienenden stärker steigen als die der Geringverdienenden, dann haben wir hier automatisch mehr Arme, nach dieser Definition. Ich verstehe unter Armut etwas völlig anderes.

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satgar
vor 5 Minuten von Dandy:

Ein Bürgergeldempfänger ist, in Anbetracht aller Leistungabezüge, global betrachtet ein ziemlich wohlhabender Mensch. Wenn die Löhne von Besserverdienenden stärker steigen als die der Geringverdienenden, dann haben wir hier automatisch mehr Arme, nach dieser Definition. Ich verstehe unter Armut etwas völlig anderes.

Es bringt doch aber auch nichts,  mit den weltweit armen zu argumentieren. Das ein Obdachloser in Bangladesch immer ärmer sein wird als ein Bürgergeldempfänger in DE, hat doch keinerlei Aussagekraft.

 

Ich stelle, was ich schon mal vorgerechnet hatte, die Legitimation eines gesetzlichen Rentenversicherungssystems infrage, welches 40% aller einzahler nur eine Auszahlung auf Grundsicherungsniveau beschert. Ich halte mit diesem Ergebnis das System für kaputt.

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Dandy

Und ich sage, dass der relative Armutsbegriff keinerlei Aussagekraft hat. Und jetzt?

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satgar
vor 7 Minuten von Dandy:

Wenn die Löhne von Besserverdienenden stärker steigen als die der Geringverdienenden, dann haben wir hier automatisch mehr Arme, nach dieser Definition.

Genau das ist ja auch seit 1995 passiert. Nur warum koppeln sich die obersten 10% so stark ab und die untersten 10% ziehen so wenig mit? https://www.diw.de/de/diw_01.c.937390.de/entwicklung_der_verfuegbaren_haushaltseinkommen_nach_dezilen.html
 

Diese Problematik und die der Vermögensverteilung ist übrigens eine andere, als jene, die ich beim Rentensystem skizziere.

Gerade eben von Dandy:

Und ich sage, dass der relative Armutsbegriff keinerlei Aussagekraft hat. Und jetzt?

Haben wir unterschiedliche Meinungen. Dürfen wir ja :)

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Dandy
vor 7 Minuten von satgar:

Genau das ist ja auch seit 1995 passiert. Nur warum koppeln sich die obersten 10% so stark ab und die untersten 10% ziehen so wenig mit? https://www.diw.de/de/diw_01.c.937390.de/entwicklung_der_verfuegbaren_haushaltseinkommen_nach_dezilen.html

Weil wir, mit der politisch, gerade auch von links, gewünschten EU-Erweiterung gen Osten und späterer Armutsmigration eine hohe Konkurrenz im Niedriglohnsektor geschaffen haben. Simple as that.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 21 Minuten von Dandy:

Weil wir, mit der politisch, gerade auch von links, gewünschten EU-Erweiterung gen Osten und späterer Armutsmigration eine hohe Konkurrenz im Niedriglohnsektor geschaffen haben. Simple as that.

Da gibts auch Daten und Zahlen zu: https://www.diw.de/de/diw_01.c.618203.de/publikationen/wochenberichte/2019_14_3/der_niedriglohnsektor_in_deutschland_ist_groesser_als_bislang_angenommen.html

 

Freizügigkeit gehört aber zu den Grundpfeilern der EU. Und auch die arbeitsmigration war ja gewünscht, gerade bei den einfachen Tätigkeiten. Ist dann nicht ein viel höhere Mindestlohn nötig, wie die OECD ihn mit 60% des Median fordert, was derzeit schon mehr als 15€ in DE entspricht?

 

Wir haben halt generell eine schwache Lohnentwicklung mit Reallöhnen auf Niveau von 2019. Die Agenda 2010 tat dann ihr übriges dazu. Zitat aus Wiki : „Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass Deutschland schon vor der Agenda 2010 mit der Lohnzurückhaltung über das Ziel hinausgeschossen sei. Ausweislich des positiven Leistungsbilanzsaldos ab 2001 könne spätestens dann von mangelnder Wettbewerbsfähigkeit keine Rede mehr sein. Seit 2001 sei die unterdurchschnittliche Lohnentwicklung eine einseitige Exportförderung auf Kosten der anderen Euro-Staaten gewesen, die maßgeblich zur Eurokrise beigetragen habe.“

 

Deswegen sind wir auch so auf den Export fixiert und haben so eine schwache Binnennachfrage. Und dann auch niedrige Renten. Das hängt alles zusammen. Gerade in den unteren Einkommens Dezilen wird überproportional konsumiert, weil es zum Leben gar nicht anderes geht. Und wenn dortige Lohnentwicklung schwach ist, wirkt es sich stark auf die Binnennachfrage aus. Wir haben ein starkes Missverhältnis zwischen Export Ausrichtung und Binnennachfrage.

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CorMaguire
vor 8 Minuten von satgar:

Genau das ist ja auch seit 1995 passiert. Nur warum koppeln sich die obersten 10% so stark ab und die untersten 10% ziehen so wenig mit? https://www.diw.de/de/diw_01.c.937390.de/entwicklung_der_verfuegbaren_haushaltseinkommen_nach_dezilen.html....

Wer 16.500 im Monat hat kann mehr sparen/investieren, als einer der 1.650 hat. Der Rest ergibt sich dann von selbst. 

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Dandy

Da geht es um Einkommen, nicht um Vermögen.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 19 Minuten von Dandy:

gerade auch von links

Ich hab gerade mal ein bisschen zur Historie der Ost Erweiterung 2004 gegoogelt. Ich kann nicht erkennen, das besonders linke Kräfte das voran getrieben hatten. Vielfach liest man von den starken wirtschaftlichen Vorteilen, die man sich versprach. Und das ist eher kein klassisch linkes Argument. Woran machst du fest, dass das vornehmlich von links gekommen sei? Die Historie ist schon ziemlich interessant und geht bis in die frühen 90er Jahre zurück. Da war zumindest Deutschland auch noch CDU regiert. 
 

Den Einfluss linker Kräfte kann ich durch googeln nicht bestätigt sehen. Hast du da Verlinkungen, die diesen Einwurf deinerseits belegen können?

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Dandy

Du, lass jetzt nicht in Kniefieselei absteigen. Ist doch egal, dieser Randaspekt. Hatte ja auch Armutsmigration mit genannt. Driftet vom Thema ab.

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CorMaguire
vor 3 Minuten von Der Heini:

Paywall, hier ohne: https://archive.ph/gWiOD

Überzeugt hat es mich nicht und bzgl. Alterseinkünften würden wohl wenige im Forum es machen. :myop:

Hört man was von Lehrermangel an Privatschulen?

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satgar
vor 3 Minuten von Dandy:

Du, lass jetzt nicht in Kniefieselei absteigen. Ist doch egal, dieser Randaspekt. Hatte ja auch Armutsmigration mit genannt. Driftet vom Thema ab.

Passt scho. Ich mag nur nicht wenn man sowas einstreut, und es nicht „stimmt“. Dann klingt das schnell nach der übliche hetze gehen links oder rechts. Und ist halt echt unnötig. 
 

wie gesagt: kernthema ist ja auch hier die Altersvorsorge der Deutschen. Die meisten davon Mitglied der GRV. Und die hängt zum einen an den Bruttolöhnen und deren Entwicklung. Und das ergibt für einen nicht unbeträchtlichen Teil der einzahler eine zu mickrige Rente. Ich sehe da ein Problem drin und würde das gerne beheben. 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 40 Minuten von satgar:

wie gesagt: kernthema ist ja auch hier die Altersvorsorge der Deutschen. Die meisten davon Mitglied der GRV. Und die hängt zum einen an den Bruttolöhnen und deren Entwicklung. 

Sind die nicht frei verhandelt worden? Kann man nicht streiken und eine Verdoppelung des Lohns fordern?

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 10 Minuten von Schwachzocker:

Sind die nicht frei verhandelt worden? Kann man nicht streiken und eine Verdoppelung des Lohns fordern?

An sich schon. Dafür haben wir bei 49% der deutschen Arbeitnehmer eine Tarifbindung und Tarifautonomie. Wie sich das äußert, zeigt sich derzeit wieder bei den Verhandlungen z.B. um den TV-N in Bayern  (   https://kav-bayern.de/aktuelles/tarifverhandlungen-nahverkehr-bayern-1 ) . Da liegen die Wünsche und die Angebote dann oft ziemlich weit auseinander. Und es ist ja seit jeher und überall nie Geld für die Mitarbeiter da. Man kann sich mehr für die Leute einfach „nicht leisten„.  Die gängigen Argumente halt. Die Macht der Arbeitnehmer ist heute eine andere als früher, weil die Tarifbindung und auch die gewerkschaftliche Mitarbeitervertretung schwächer ist als früher. Und dabei hat man immer vorhergesagt, dass der Fachkräftemangel und das „in Rente gehen der Babyboomer“ eine starke Position für die AN bedeuten würde. Dem scheint nicht so zu sein.

 

In München mussten zeitweise schon viele Buslinien/Takte ausgedünnt werden, weil man keine Fahrer findet. Aber führt das System aus Angebot/Nachfrage deswegen zu starken Lohnerhöhungen, um die Attraktivität zu steigern und Leute zu bekommen? Nee, dort wird das nicht gemacht. Dort funktioniert Marktwirtschaft nicht nach diesem Modus. 

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