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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

magicw
vor einer Stunde von satgar:

Nee, dort wird das nicht gemacht. Dort funktioniert Marktwirtschaft nicht nach diesem Modus. 

auf der anderen Seite steht der, der ein Ticket kauft und das möglichst günstig haben möchte. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 19 Minuten von magicw:

auf der anderen Seite steht der, der ein Ticket kauft und das möglichst günstig haben möchte. 

Versteh ich total. Was es in diesem speziellen Fall nicht einfacher durch das Deutschland Ticket gemacht hat, was für die Verkehrsbetriebe Mindereinnahmen zur Folge hat, die nur unzureichend ausgeglichen werden und wurden. Auch für viele andere Projekte wird kein Geld ausgegeben (Streckenausbau München Mühldorf Freilassing seit 1991; ABS38 genannt ). Es fehlt an allen Ecken und Ende an Geld für die Finanzierung. Und trotzdem wird aber Mantra artig manchmal verkündet, der Staat habe einfach nur ein ausgabenproblem. 
 

er müsste weit mehr ausgeben!

 

Man kann im Bund nicht ein D Ticket fordern, und die ausführenden Ebenen auf kommunaler Ebene dann am langen Arm kostentechnisch verhungern lassen, dass die gar keine andere Antwort finden können als „sorry liebe Mitarbeiter, mehr Geld ist nicht drin“.

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Hotzenplotz2
vor 38 Minuten von magicw:

auf der anderen Seite steht der, der ein Ticket kauft und das möglichst günstig haben möchte. 

Was aber ja auch wesentlich damit zusammenhängt, dass andere Dinge (insbesondere der private PKW) keine adäquate Bepreisung ihrer gesellschaftlichen Kosten tragen müssen. Wenn man als Autofahrer die tatsächlichen Kosten aus Flächenverbrauch, Umweltfolgen etc. tragen müsste würde man auch das doppelte fürs Busticket bezahlen.

@satgarIch bewundere es, wie du hier ruhig und sachlich bleibst trotz dieses massiven Tretens gegen die Schwächeren und Ärmeren in der Gesellschaft.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 1 Stunde von Hotzenplotz2:

@satgarIch bewundere es, wie du hier ruhig und sachlich bleibst trotz dieses massiven Tretens gegen die Schwächeren und Ärmeren in der Gesellschaft

Das ist lieb von dir. Mir fällt es immer schwer sowas anzunehmen, weil ich bis November 2025 19 Jahre fdp Mitglied war und das auch ganz ganz lange anders bzw. auch „so“ gesehen hab. Mit dem ausgabenproblem war ich dabei, mit dem „jeder ist seines Glückes Schmied“, und mit jeder kann quasi alles erreichen, und dem Aufstiegsversprechen, und man muss nur hart fleißig sein, dann kommt man auch zu was…: und alle die sich vom Staat alimentieren lassen, kriegen letztlich nur den hintern nicht hoch. Und wer ne kleine Rente hat, ist letztlich selber Schuld. Und Man kann nur verteilen, was man erwirtschaftet hat, und der Staat müsse genauso wirtschaften wie ein privater Haushalt und bloß keine Schulden machen, denn Schulden seien ja des teufels für folgende Generationen  …. Und und und..:: den ganzen bullshit 

 

Das ist nun aber vorbei. Das halte ich alles für ganz ganz Riesen große Märchen, seit dem ich mich noch intensiver damit beschäftigt habe, als früher schon.

 

ich seh gerad, das Maurice Höfgen dazu auch ein gutes Video gemacht hat, welches sich wiederum auf eine Markus Lanz Sendung bezieht. Er nennt einige zentrale Punkte, die ich auch schon sagte. https://youtu.be/tRZ5vS3V98E?si=s8GCDRXwI4FeINXq

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Der Heini
vor 15 Stunden von CorMaguire:

Hört man was von Lehrermangel an Privatschulen?

Hier gehts ja um Rente, daher nur als Randbemerkung: Gibt ja auch einige Beiträge im Netz, die den Lehrermangel anzweifeln.

Hier auf dem Land an den Gymnasien sind viele Lehrer nur mit Zeitverträgen ausgestattet, wandern teilweise daher auch ab. Es gibt an einigen Schulen eben mehr Lehrer als es braucht. Im Ruhrgebiet, an den Gesamtschulen ist es wahrscheinlich anders.

Kurz: Das hängt nicht am Lehrermangel alleine, sondern an den Arbeitsbedingungen.

Aber das hat weniger mit Rente zu tun, also Offtopic.

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Nasenwasser
vor 16 Stunden von CorMaguire:

Hört man was von Lehrermangel an Privatschulen?

Hört man noch eher weniger. Dort sind ja auch zu großen Teilen verbeamtete Lehrer, die vom Staat dorthin abgeordnet werden.

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Schwachzocker
vor 12 Stunden von satgar:

Das ist nun aber vorbei. Das halte ich alles für ganz ganz Riesen große Märchen, seit dem ich mich noch intensiver damit beschäftigt habe, als früher schon.

Ich bin schon ganz gierig darauf, die allumfassende Wahrheit von Dir zu lesen. Insbesondere wie man Dinge verteilt, ohne sie zu erwirtschaften, würde mich interessieren?

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CorMaguire
vor 4 Minuten von Nasenwasser:

Hört man noch eher weniger. Dort sind ja auch zu großen Teilen verbeamtete Lehrer, die vom Staat dorthin abgeordnet werden.

"Abgeordnet"? Ich denke verbeamtete Lehrer müssen für Privatschulen beurlaubt werden?

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Schwachzocker
vor 8 Minuten von Nasenwasser:

Hört man noch eher weniger. Dort sind ja auch zu großen Teilen verbeamtete Lehrer, die vom Staat dorthin abgeordnet werden.

Die werden beurlaubt und nicht abgeordnet.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 21 Minuten von Schwachzocker:

Ich bin schon ganz gierig darauf, die allumfassende Wahrheit von Dir zu lesen. Insbesondere wie man Dinge verteilt, ohne sie zu erwirtschaften, würde mich interessieren?

Maurice Höfgen zeigt in seinem Video eine Grafik auf, die einen Gleichklang aus Löhnen, Rente und BIP bis zu den 90ern aufzeigt.

 

Stimmt diese Grafik deiner Meinung nach, oder ist sie falsch? Und wenn sie falsch ist, warum? Und wenn sie wahr ist, wüsste ich gerne eine plausible Antwort darauf, warum sich die fortschreitende Steigerung unserer Wertschöpfung nicht in höheren Löhnen und Renten geäußert hat und sich das von einander entkoppelt hat.

 

Schlau mich gerne auf :)

IMG_0216.jpeg
 

Maurice Höfgen oder auch der Kabarettist Volker Pispers haben das „System Rente“ immer richtig beschrieben. Es ist kein in sich geschlossenes System, sondern es dient der Umverteilung von Wertschöpfung. Wertschöpfung wird meiner Meinung nach an vier Gruppen verteilt:

 

- Personen, die noch keine Wertschöpfung selbst erbringen können (Babys, Kinder, Jugendliche, etc)

- Personen, die die Wertschöpfung aktuell erbringen

- Personen, die die Wertschöpfung früher mal erbracht hatten (Rentner)

- Personen, die Eigentümer, Besitzer, Vermieter, Verpächter von Wertschöpfungsmöglichkeiten sind

 

Zwischen diesen Beteiligten findet die Verteilung der Wertschöpfung eines jeden Jahres statt. Und das ist mit unserem Platz 3 des BIP in der Welt nicht gerade wenig. Bis 1990 scheint es da eine ausgewogene Verteilung der Wertschöpfung gegeben zu haben. Danach nicht mehr, so die Zahlen. Wieso ist das so?

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von satgar:

Stimmt diese Grafik deiner Meinung nach, oder ist sie falsch?

Woher soll ich das wissen?

 

vor 6 Minuten von satgar:

...Und wenn sie wahr ist, wüsste ich gerne eine plausible Antwort darauf, warum sich die fortschreitende Steigerung unserer Wertschöpfung nicht in höheren Löhnen und Renten geäußert hat und sich das von einander entkoppelt hat.

Das ist deshalb so, weil Deutschland keine Insel ist, die nichts mit den Verhältnissen und der Wirtschaft in anderen Teilen der Welt zu tun hat.

 

So, und jetzt zu meiner Frage bitte! Schlägst Du vor, mit einem Spezialbohrer in eine Bank einzubrechen, um die Schließfächer zu entleeren? Und dann kannst Du den Inhalt verteilen, ohne ihn zuvor erwirtschaftet zu haben? Ist es das, was Du Dir vorstellst? Oder wie soll das funktionieren?

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satgar

Da du nicht konkret auf meine Frage antworten magst, mache ich das auch nicht. Ich gebe mir mit meinen Ausführungen immer sehr viel Mühe, du aber nicht. Von daher spar ich mir das.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

Ich habe Dir ganz konkret auf Deine Frage geantwortet. Hier der Versuch, es noch konkreter zu machen:

 

In einem freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat ist es nun einmal so, dass jeder Mensch und jede Firma mit Sack und Pack das Land verlassen kann, wenn es ihm hier nicht mehr passt. Man wird dafür auch nicht bestraft. Da ist nichts verwerfliches oder schlimmes dran.

Das wollen wir so. Das gehört zum Kern unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

 

So: Wie verteilt man nun Dinge, ohne sie zuvor erwirtschaftet zu haben?

 

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CorMaguire
vor 7 Minuten von satgar:

Da du nicht konkret auf meine Frage antworten magst, mache ich das auch nicht. Ich gebe mir mit meinen Ausführungen immer sehr viel Mühe, du aber nicht. Von daher spar ich mir das.

+5 Punkte für Deine Hartnäckigkeit :thumbsup: 

-1 Punkt für Deine Trollerkennungsfähigkeit :)

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 10 Minuten von Schwachzocker:

Ich habe Dir ganz konkret auf Deine Frage geantwortet. Hier der Versuch, es noch konkreter zu machen:

 

In einem freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat ist es nun einmal so, dass jeder Mensch und jede Firma mit Sack und Pack das Land verlassen kann, wenn es ihm hier nicht mehr passt. Man wird dafür auch nicht bestraft. Da ist nicht verwerfliches oder schlimmes dran.

Das wollen wir so. Das gehört zum Kern unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

 

Das wäre ein Argument dafür, warum unser BIP mit dem BIP anderer Länder konkurriert. Wir könnten also mehr oder weniger Wertschöpfung in unserem eigenen Land haben, oder in einem anderen, stimmt.

 

Was hat das aber mit der Verteilung des Wohlstandes zu tun, den wir dann tatsächlich erbringen und erbracht haben? Ist deine Antwort, das zwangläufig Eigentümer und Besitzer von Produktionsmitteln, also z.b. die Aktionäre von BMW gegenüber den Arbeitnehmer und Rentnern in DE bevorzugt werden mussten (bei der Verteilung des Wohlstands), weil sonst sowohl die Eigentümer/Aktionäre selbst DE verlassen hätten, oder auch das Unternehmen BMW selbst mit Fabriken das Land verlassen hätte? Ist also der globale Wertbewerb schuld, das die Wertschöpfung stärker bei den Aktionären als bei den Arbeitnehmern und in Folge den Rentnern gelandet ist? Das wäre ja dann letztlich auch eine klassische Umverteilung von unten nach oben, die sich mit der Vermögensentwicklung und Drift innerhalb der Bevölkerung deckt. Ist das aber a) sinnvoll so und b) auch durch (steuer-) Politik nicht händelbar?

 

Sind wir uns bei der Diagnose denn einig, dass die Wertschöpfung von der normalen Bevölkerung wie Kindern, Arbeitnehmern und Rentnern stärker zu Besitzern und Eigentümern verlagert worden ist? Ist dass das Ergebnis seit 1990? Oder ist das nicht das, was du sagen willst.

vor 6 Minuten von CorMaguire:

+5 Punkte für Deine Hartnäckigkeit :thumbsup: 

-1 Punkt für Deine Trollerkennungsfähigkeit :)

;) Er triggert mich dann doch immer wieder zu sehr ^^

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 5 Minuten von satgar:

...weil sonst sowohl die Eigentümer/Aktionäre selbst DE verlassen hätten, oder auch das Unternehmen BMW selbst?...

Nicht "hätten", sondern sie haben es zu einem großen Teil längst getan. Und darum ist die Lage wie sie ist.

 

vor 5 Minuten von satgar:

...Das wäre ja dann letztlich auch eine klassische Umverteilung von unten nach oben, die sich mit der Vermögensentwicklung und Drift innerhalb der Bevölkerung deckt. Ist das aber a) sinnvoll so und b) auch durch (steuer-) Politik nicht händelbar?

a.) Wettbewerb ist sinnvoll!

b.) Es ist durch die Politik händelbar, aber nicht allein durch die deutsche. Die kann nicht lustig an der Steuer herumschrauben ohne jegliches Interesse dafür, wie die Steuersätze 200 km weiter entfernt sind.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 6 Minuten von Schwachzocker:

Nicht "hätten", sondern sie haben es zu einem großen Teil längst getan. Und darum ist die Lage wie sie ist.

 

a.) Wettbewerb ist sinnvoll!

b.) Es ist durch die Politik händelbar, aber nicht nur durch die deutsche.

Ich kann nicht erkennen, wie schlecht die Lage sein soll, bei dem BIP, was wir weiterhin haben. Wieso verteilen wir das daher nicht besser? Letztes Jahr haben die privaten Geldvermögen die 10 Billionen EUR Marke geknackt, zzgl. Betriebs- und Immobilienvermögen noch oben drauf.

 

Ist doch nicht so, dass es an Wohlstand, Vermögen und Wertschöpfung in diesem Land selbst, was der deutschen Politik unterliegt, nicht zu verteilen gäbe. Warum also nicht machen?

vor 23 Minuten von Schwachzocker:

Und dann kannst Du den Inhalt verteilen, ohne ihn zuvor erwirtschaftet zu haben?

Es wird erwirtschaftet. Es ist ja alles da und hier erwirtschaftet worden. Wer es besitzt und wie es verteilt wird, jedes Jahr aufs Neue, diese Frage Stelle ich. Die klassische Frage der „Um“-verteilung. Aber erwirtschaftet wird das von uns allen schon.

 

Den Begriff der Umverteilung finde ich semantisch eigentlich inkorrekt. Es geht um die grundsätzliche Verteilung, das jeder am Wohlstand fair beteiligt wird. 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 10 Minuten von satgar:

Ich kann nicht erkennen, wie schlecht die Lage sein soll, bei dem BIP, was wir weiterhin haben. Wieso verteilen wir das daher nicht besser?...

Da habe ich kein Problem damit. Nehme halt das Sondervermögen, das für die Bundeswehr vorgesehen war und gebe es den Rentnern. Meinen Segen hast Du!

Oder sage endlich, wo das Geld herkommen soll.

 

Was soll mich daran hindern, meine Immobilien zu verkaufen und in ein anderes Land zu ziehen? Das ist die Substanz meines Vermögens, mein Eigentum, das garantiert wird. Das kannst Du nicht einfach wegbesteuern. Das kannst Du bestenfalls stehlen. Dann brauchst Du aber nicht hoffen, dass noch irgendjemand in Deutschland investieren wird.

Du kannst gern den Gewinn besteuern, aber dann bin ich weg.

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satgar
· bearbeitet von satgar

Dieses Argument des Wettbewerbs findet ja generell in einem unterbietungswettbewerb nach unten statt. Wer hat die niedrigste Körperschaftssteuer international. Oder wer hat in DE den niedrigsten Hebesatz In der Gewerbesteuer. Da gibt es ganze Steueroasen innerhalb Deutschlands wie Monheim am rhein, die das Geld anderer Kommunen absaugen. Man muss dem aber energisch entgegen treten und sowas beenden. Und kann da nicht mitmachen. Weil dieser Wettbewerb geht immer zulasten der Staaten und zulasten der einfachen Bürger aus, und maximiert die Profite der steuersubjekte. Auch das eine Umverteilung von unten nach oben. Da muss Gesetzgebung einschreiten und nicht dem Wettbewerb fröhnen. Es wird zu seinen Lasten gespielt, dieses Game.

vor 4 Minuten von Schwachzocker:

Oder sage endlich, wo das Geld herkommen soll.

Ich Hab es dir ja schon zigmal gesagt. Angemessene Steuern auf Unternehmen, Kapitalerträge, Vermögen und Erbschaften sowie Schenkungen. Breitere Basis für Sozialabgaben auf alles. Steuerbindung an die Staatsbürgerschaft und angemessene Wegzugsbesteuerung. Und noch so einiges mehr. Ne Einmalige Vermögensabgabe kann ich mir ebenso vorstellen.

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Schwachzocker
vor 1 Minute von satgar:

...Weil dieser Wettbewerb geht immer zulasten der Staaten und zulasten der einfachen Bürger aus, und maximiert die Profite der steuersubjekte....

Diejenigen, die den Wettbewerb gewinnen, sind auch Menschen, einfache Bürger und keine Subjekte, wie Du meinst.

 

vor 2 Minuten von satgar:

...Da muss Gesetzgebung einschreiten und nicht dem Wettbewerb fröhnen. 

Dann sage endlich, wie Du es machen willst!

vor 4 Minuten von satgar:

...

Ich Hab es dir ja schon zigmal gesagt. Angemessene Steuern auf Unternehmen, Kapitalerträge, Vermögen und Erbschaften sowie Schenkungen. Breitere Basis für Sozialabgaben auf alles. Steuerbindung an die Staatsbürgerschaft und angemessene Wegzugsbesteuerung. Und noch so einiges mehr. Ne Einmalige Vermögensabgabe kann ich mir ebenso vorstellen.

Pfffft....:'(

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satgar
vor 1 Minute von Schwachzocker:

Dann sage endlich, wie Du es machen willst!

Hab ich oben nochmal. Darauf antwortest Du dann immer „ach so einfach ist das? Ala Robin hood… nehmt den Reichen und gebt den Armen?“

 

Und darauf ich dann immer: jau, so einfach.

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Tradeoff

Um bei deinem Beispiel zu bleiben. Personen die noch keine Wertschöpfung betreiben und welche die es früher mal gemacht haben, die können aktuell nicht beitragen.

 

Die Personen die heute Wertschöpfung betreiben, konkurrieren mit Personen aus anderen Wirtschaftsräumen. Einige davon sehr stark und wirklich global (bspw. Softwarehersteller), andere europäisch (bspw. Handwerker), manch einer kaum (bspw. Beamte). Durch wachsende Globalisierung, bzw. Flexibilisierung des europäischen Wirtschaftsraums sind die Verdienstmöglichkeiten beschränkt.

 

Bei Eigentümern sehen wir bei immobilen Werten (bspw. Immobilien) auch keine riesigen Renditen in der Bereitstellung dieser (=/= Wertzuwachs). Bei fluideren Märkten (bspw. Wertpapieren) ist die Konkurrenz wiederum global.

 

Wenn die Politik mehr Geld verteilen will, dann kann sie entweder durch Protektionismus den Wettbewerb reduzieren oder durch Deregulierung global wettbewerbsfähiger werden. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

 

 

vor 11 Minuten von satgar:

...

Ich Hab es dir ja schon zigmal gesagt. Angemessene Steuern auf Unternehmen, Kapitalerträge, Vermögen und Erbschaften sowie Schenkungen. ...

Ja, was angemessen ist, richtet sich aber auch nach den Steuersätzen in anderen Ländern. Wir sind keine Insel im Pazifik, von der niemand fliehen kann.

 

vor 11 Minuten von satgar:

...Breitere Basis für Sozialabgaben auf alles. 

Blödsinn! Was soll eine breitere Basis bewirken. Niemand hat dadurch mehr Geld.

 

vor 11 Minuten von satgar:

...Steuerbindung an die Staatsbürgerschaft 

Ist nicht durchsetzbar. Versuche mal, einen Steuerbescheid zu vollziehen, wenn ich in den USA lebe.

 

vor 11 Minuten von satgar:

...und angemessene Wegzugsbesteuerung.

Gibt es bereits!

 

vor 11 Minuten von satgar:

...Einmalige Vermögensabgabe kann ich mir ebenso vorstellen.

Diebstahl kann ich mir auch vorstellen. Manchen wir aber nicht.

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satgar

Dann stellt sich am Ende ja aber doch irgendwie die System Frage. Wenn all der Kapitalismus und Globalisierung zu einem Wettbewerb unter den Völkern führt, bei denen die Staaten mit ihren Bürgern auf der Strecke bleiben und an den Vorteilen dieses Systems nicht ausreichend partizipieren, sondern sondern nur der Reichtum einzelner maximiert wird (was wir weltweit beobachten können laut oxfam), dann erscheint es mir fraglich, ob die Bevölkerungen das auf lange Sicht mitmachen werden. 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 17 Minuten von satgar:

...dann erscheint es mir fraglich, ob die Bevölkerungen das auf lange Sicht mitmachen werden. 

Das werden wir sehen!

Die chinesische Bevölkerung macht noch mit. Die arbeiten auch für einen Euro die Stunde. Und wer aus dem Fenster springt wird ersetzt.

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