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mikelowrey

Wells Fargo & Company (WFC)

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mikelowrey
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Profil:

Wells Fargo & Company ist ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen. Das Serviceangebot der Tochtergesellschaften umfasst hauptsächlich das Firmen- und Privatkundengeschäft und deckt damit Finanzierungen, Hypothekenkredite, den Aktienhandel sowie die Vermögensberatung und die Vermittlung von Versicherungen ab. Das Community Banking und der Hypothekenbereich sind die beiden größten Geschäftsfelder der Bank. Wells Fargo betreut ihre Kunden sowohl über das Internet als auch in fast 6.000 Filialen und ist in Nordamerika wie auch anderen Ländern aktiv. Das Unternehmen wurde 1852 von William Fargo und Henry Wells im Westen der USA gegründet und sitzt heute in San Francisco. (Quelle: onvista.de)

 

Langfristchart:

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Die Aktie hat im Zeitraum von 30.05.1978 - 30.05.2008 eine durchschnittliche jährliche Wertsteigerung, unter Berücksichtigung des Zinseszinses, von 11,44% pro Jahr, ohne Berücksichtigung der Dividenden erzielt.

 

Wells Fargo & Company hat ein AAA Rating von Moody's und S&P.

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Hi,

 

zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass es hier noch keinen Thread zu Wells Fargo gibt. Obwohl es hier doch relativ viele Buffett-Anhänger gibt und WFC seine Lieblings-Bank" ist.

 

Aufgrund der aktuellen Kreditkrise und des damit verbundenen Kursverfalls quer durch alle Bankaktien, sehe ich durchaus Chancen für Langfristanleger aus der aktuellen Marktsituation (Angst, Sippenhaft) Kapital zu schlagen. Ich habe vor in den nächsten Tagen neben der RBOS (KK 4,68 /08.04.2008) eine weitere Bankaktie in mein Depot aufzunehmen.

 

Als Buffett-Anhänger liegt es natürlich nahe sich Wells Fargo einmal genauer anzusehen. (Zitat aus Buffettology: Warren liebt diese Bank.")

 

Buffett's Berkshire Hathaway hält 9,2% der Aktien (Stand Annual Report 2007). Buffett's letzte Zukäufe laut gurufocus.com (Durchschnittspreise):

 

30.09.2007 zu $34.9

31.12.2007 zu $31.6

31.03.2008 zu $29.1

 

Ich klopfe bei meinen Investments immer die Kriterien ab, die in Buffettology behandelt wurden. Meine Checkliste habe ich heute abgearbeitet und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

 

Detektivarbeit

 

1

Besitzt das Unternehmen irgendwelche als solche erkennbare Verbrauchermonopole oder Markenprodukte, oder vertreibt es ein Massengut?

 

Als Bank besitzt Wells Fargo kein Verbrauchermonopol im klassischen Sinn. Nach Warren Buffett habe Banken aber eine Art Mautbrückenfunktion, da jeder auf die Dienstleistungen von Banken angewiesen ist.

 

Fazit: Positiv. Kein Verbrauchermonopol, aber eine Mautbrücke.

 

2

Verstehen Sie etwas vom Geschäft?

 

Das Geschäftsmodell von Banken ist eindeutig, sie geben ihren Kunden Zinsen für deren Geldeinlagen, diese Zinsen liegen unterhalb der Kreditzinsen, die sie von ihren Kunden für geliehenes Geld verlangen. Außerdem verdient eine Bank durch Gebühren die sie für ihre Dienstleistungen verlangt und durch Investitionen am Kapitalmarkt. Diese Investitionen können aber auch, wie die aktuelle Lage zeigt, risikobehaftet sein und zu Verlusten führen.

 

Fazit: Positiv. Das Geschäftsmodell ist verständlich.

 

3

Ist das Unternehmen konservativ finanziert?

 

Bei Banken gelten andere Maßstäbe zur Bewertung der Eigenkapitalquote als bei Industrieunternehmen, bei denen ich EKQs größer 50% bevorzuge. Zum Vergleich aber die EKQ von Wells Fargo und einiger anderer Banken:

 

....................2005.....2006.....2007

Wells Fargo....8,4%.....9,5%.....8,3%

Citigroup.......8,1%.....6,4%.....5,2%

Wachovia.......9,1%.....9,9%.....9,8%

HSBC............7,1%.....6,7%.....6,3%

UBS...............2,5%....2,1%......1,6%

Dt. Bank........3,0%.....2,1%.....1,9%

 

Fazit: Positiv. Die Eigenekapitalquote liegt im Vergleich zu anderen Banken im oberen Bereich und ist konstant

 

4

Weist das Unternehmen nachhaltig hohe Gewinne mit steigender Tendenz aus?

 

Entwicklung der Gewinne und Dividenden je Aktie der letzten zehn Jahre:

 

Jahr.............Gewinn/Aktie in USD....Div/Aktie in USD

1998............0,63............................0,35

1999............1,15............................0,39

2000............1,17............................0,45

2001............0,98............................0,50

2002............1,66............................0,55

2003............1,83............................0,75

2004............2,05............................0,93

2005............2,25............................1,00

2006............2,47............................1,08

2007............2,38............................1,18

 

Die Gewinne je Aktie sind von 1998 2007, unter Berücksichtigung des Zinseszinses, mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 15,9% gewachsen.

Fazit: Positiv. Ein Blick auf die Entwicklung des Gewinns je Aktie in den einzelnen Jahren lässt nachhaltig hohe Gewinne mit steigender Tendenz erkennen.

 

5

Nimmt das Unternehmen ausschließlich Kapitalinvestitionen in Geschäfte vor von denen es etwas versteht?

 

Muss noch näher nachgeprüft werden. Die bisherigen Abschreibungen im Zuge der Kreditkrise waren aber vergleichsweise gering.

 

Fazit: Neutral.

 

6

Setzt das Management Kapital zur Steigerung des Shareholder Value ein?

 

Ja, in der Vergangenheit wurden immer wieder Aktienrückkäufe getätigt.

 

Fazit: Positiv.

 

7

Hat die Art und Weise, wie das Management die einbehaltenen Unternehmensgewinne eingesetzt hat, den Gewinn je Aktie und damit den Shareholder Value erhöht?

 

Von 1998 2007 behielt das Unternehmen Gewinne in Höhe von 9,39 USD je Aktie ein. Der Gewinn je Aktie stieg im Beobachtungszeitraum um 1,75 USD von 0,63 USD zum Jahresende 1998 auf 2,38 USD zum Jahresende 2007. Wir können daher annehmen, dass die einbehaltenen Gewinne je Aktie im Jahr 2007 einen Gewinn von 1,75 USD geliefert haben, was einer Rendite von 18,6% entspricht.

 

Fazit: Positiv.

 

8

Liegt die Eigenkapitalrendite über dem Durchschnitt?

 

Jahr.....Eigenkapitalrendite in %

2000.....16,31

2001.....12,79

2002.....19,63

2003.....19,36

2004.....19,56

2005.....19,57

2006.....19,52

2007.....17,12

 

Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite zwischen 2000 und 2007 beträgt 17,98%. Die durchschnittliche EKR amerikanischer Unternehmen der letzten 30 Jahre beträgt rund 12%.

 

Fazit: Positiv. Die Eigenkapitalrendite ist überdurchschnittlich.

9

Hat das Unternehmen Gestaltungsfreiheit bei der Anpassung seiner Preise an die Inflation?

 

Wie sich die Inflation auf das Geschäft der Banken auswirkt muss ich noch nachprüfen.

Fazit: Neutral.

 

10

Erfordert der Betrieb des Unternehmens hohe Investitionen zur laufenden Modernisierung der betrieblichen Anlagen?

 

Nein. Komplizierte Produktionsstätten oder Forschung und Entwicklung wird nicht benötigt.

 

Fazit: Positiv.

 

Kursanalyse

 

Möglicher Kaufkurs derzeit: 27,57 USD

Einstandsrendite und relativer Wert, gemessen an der Rendite auf Staatsanleihen:

 

Geschätzter Gewinn je Aktie für 2008: 2,27 USD

Rendite auf lang laufende Staatsanleihen: 4,6%

 

Relativer Wert um die gleiche Rendite wie mit den Staatsanleihen zu erzielen: 49,35 USD

Einstandsrendite bei Kaufkurs von 27,57 USD: 8,2%

Nach Warren Buffett haben wir also die Wahl zwischen einer Staatsanleihe mit einer gleichbleibenden Rendite von 4,6% oder einer Wells Fargo Eigenkapitalanleihe" mit einer Einstandsrendite von 8,2% und einem Kupon, dessen Wert voraussichtlich um ca. 15,9% pro Jahr steigen wird.

 

Kennzahlen mit Kurs von 27,57 USD:

 

KGV aktuell: 11,9

KGV 5-Jahres Hoch: 17,3

KGV 5-Jahres Tief: 10,7

KBV: 1,89

KCV: 9,8

Div.R.: 4,5%

 

Wertbestimmung nach Graham:

 

2,27 * (2*10 + 8,5) * 4,4/4,6 = 61,88 USD

 

2,27 * (2*5 + 8,5) * 4,4/4,6 = 40,17 USD

 

2,27 * (2*2,5 + 8,5) * 4,4/4,6 = 29,31 USD

 

Das 15-fache der Gewinne = 15 *2.27 = 34,05 USD

 

Gruß

Michael

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Stairway
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Sehr schön soweit. Ich würde dir noch empfehlen zumindest mal alle Geschäftsbereich und deren Anteil am "Umsatz" zu untersuchen.

Das KGV ist zur Zeit ohne Aussagekraft, da die Gewinne für 2008 schwer schätzbar sind. Das KBV ist mir bei Wells Fargo schon fast zuhoch, da gibt es zur Zeit andere Banken günstiger. Aber ansich kann man sich das schonmal anschaun.

 

Mein Tipp falls du noch nach ner Bank suchst als Investment: Julius Bär und Vontobel anschaun.

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ChriStyle
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ist in Nordamerika wie auch anderen Ländern aktiv.

 

 

Könntest du in anderen Ländern, ein bisschen genauer definieren ?

 

 

MFG

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mikelowrey
Posted · Edited by Value Investor

Hier noch ein paar Grafiken aus den letzten Berichten:

 

post-5641-1212277895_thumb.png post-5641-1212277876_thumb.png

 

post-5641-1212277869_thumb.png post-5641-1212277882_thumb.png

 

Informationen zu den bisherigen Abschreibungen:

 

post-5641-1212314552_thumb.png

 

Hier noch ein Auszug aus wikipedia zu den Ländern in denen Wells Fargo tätig ist:

 

Wells Fargo ist ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit Firmensitz in San Francisco, mit Verbraucherfinanzierungs-Tochterunternehmen, die in Kanada, den Nördlichen Marianen und in der Karibik tätig sind.

 

Könnte jemand die einzelnen Geschätsfelder in der Grafik "Earnings Diversity" ins deutsche übersetzen?

ich bin mir bei der korrekten Übersetzung nicht immer 100% sicher.

 

Vielleicht weiß auch hier jemand Rat:

 

9

Hat das Unternehmen Gestaltungsfreiheit bei der Anpassung seiner Preise an die Inflation?

 

Wie sich die Inflation auf das Geschäft der Banken auswirkt muss ich noch nachprüfen.

 

Michael

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klausk
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Eigentlich sollte ich mich (als "Trader") nicht in die Diskussion von Langfristinvestoren einmischen, aber sollten eure Zahlen ("KxV", EKQ etc.) nicht in einer gewissen Relation zur Wertentwicklung einer Aktie stehen? Ich habe mal die Kursverläufe des letzten Jahres verglichen. Wells Fargo und Deutsche Bank (WFC, DB) kommen mit minus 20% noch gut weg, Wachovia (WB), Citigroup © und UBS machten Minus im 50-60 Prozentbereich. Das "BK" steht für Bank of New York Mellon.

 

Dabei hatten DB und UBS die geringste EKQ und WB die höchste -- die Korrelation könnte kaum negativer sein.

Bei Banken gelten andere Maßstäbe zur Bewertung der Eigenkapitalquote als bei Industrieunternehmen, bei denen ich EKQs größer 50% bevorzuge. Zum Vergleich aber die EKQ von Wells Fargo und einiger anderer Banken:

 

....................2005.....2006.....2007

Wells Fargo....8,4%.....9,5%.....8,3%

Citigroup.......8,1%.....6,4%.....5,2%

Wachovia.......9,1%.....9,9%.....9,8%

HSBC............7,1%.....6,7%.....6,3%

UBS...............2,5%....2,1%......1,6%

Dt. Bank........3,0%.....2,1%.....1,9%

Ich halte WFC durchaus für ein geeignetes Investment -- allerdings aus anderen Gründen. B)

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mikelowrey
Posted · Edited by Value Investor
Eigentlich sollte ich mich (als "Trader") nicht in die Diskussion von Langfristinvestoren einmischen, aber sollten eure Zahlen ("KxV", EKQ etc.) nicht in einer gewissen Relation zur Wertentwicklung einer Aktie stehen? Ich habe mal die Kursverläufe des letzten Jahres verglichen. Wells Fargo und Deutsche Bank (WFC, DB) kommen mit minus 20% noch gut weg, Wachovia (WB), Citigroup © und UBS machten Minus im 50-60 Prozentbereich. Das "BK" steht für Bank of New York Mellon.

 

Dabei hatten DB und UBS die geringste EKQ und WB die höchste -- die Korrelation könnte kaum negativer sein.

 

Hallo klausk,

 

wie bereits geschrieben hat die EKQ bei Banken einen anderen Stellenwert als in Industrieunternehmen. Du hast aber Recht, dass eine niedrige EKQ wie bei der DB, oder eine höhere wie bei WB, den Kursverlauf des letzten Jahres wohl nicht beeinflusst hat. Da lagen die Gründe wohl eher in der Höhe der Abschreibungen und den Engagements im Subprime-Bereich.

 

Ich halte WFC durchaus für ein geeignetes Investment -- allerdings aus anderen Gründen. B)

 

Die EKQ gehört eben zu meiner Checkliste, neun anderen Gründe habe ich ja auch noch genannt ^_^ , das Gesamtbild ist durchaus sehr positiv.

 

Da du ja in California lebst, so steht es zumindest in deinem Profil, würde mich mal deine Meinung zu Wells Fargo interessieren. Dort liegt ja der Schwerpunkt von WFC und mich würde interessieren was WFC in der Bevölkerung für einen Ruf/Image hat. Von anderen habe ich gehört, dass Wells Fargo einen sehr guten Ruf und viele "Premium"-Kunden hat. Unter anderem ja auch Warren Buffett.

 

Michael

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klausk
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Da du ja in California lebst, so steht es zumindest in deinem Profil, würde mich mal deine Meinung zu Wells Fargo interessieren. Dort liegt ja der Schwerpunkt von WFC und mich würde interessieren was WFC in der Bevölkerung für einen Ruf/Image hat. Von anderen habe ich gehört, dass Wells Fargo einen sehr guten Ruf und viele "Premium"-Kunden hat. Unter anderem ja auch Warren Buffett.

 

Der gute Ruf besteht wohl zu Recht. Die Aktie ist nicht gerade erste Sahne (ich habe Bank of New York Mellon, BK :P ), aber nicht schlecht. Bei zwanzig Prozent Wertverlust im letzten halben Jahr gibts nun mal keine Lobeshymnen. Die Subprime-Krise hat WFC nicht verschont, da Hypotheken ein klassischer Geschäftsbereich sind. Immerhin nicht der Hauptteil wie bei Countrywide Financial (CFC).

 

Das einzig Negative sind meine eigenen Erfahrungen. Vor zehn Jahren fingen sie an, für Alles und Jedes Gebühren zu kassieren. Wenn ich mich recht erinnere, war das kurz bevor oder nachdem sie von Norwest übernommen wurden -- Norwest hat den Namen Wells Fargo beibehalten und sogar den Hauptsitz von Minnesota an den Wells Fargo-Stammsitz San Francisco verlegt. Damals habe ich alle meine Konten abgezogen; mittlerweile sind die Konditionen aber wieder wettbewerbsgemäss, also günstig.

 

Als Investition solide, denn der Subprime-Salat sollte langsam gegessen sein, obwohl immer noch Abschreibungsbedarf auftauchen könnte.

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mikelowrey
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Der gute Ruf besteht wohl zu Recht. Die Aktie ist nicht gerade erste Sahne (ich habe Bank of New York Mellon, BK :P ), aber nicht schlecht. Bei zwanzig Prozent Wertverlust im letzten halben Jahr gibts nun mal keine Lobeshymnen.

 

Danke für Deine Einschätzung. Was die Wertentwicklung der Aktie angeht interessiert mich eher die langfristige Sicht. Die Entwicklung im letzten halben Jahr ist da zweitrangig, für mich ist der Wertverlust eher positiv, da dadurch mein Einstiegskurs sinkt.

 

Die langfristige Entwicklung ist sehr positiv, siehe Beitrag 1:

 

Die Aktie hat im Zeitraum von 30.05.1978 - 30.05.2008 eine durchschnittliche jährliche Wertsteigerung, unter Berücksichtigung des Zinseszinses, von 11,44% pro Jahr, ohne Berücksichtigung der Dividenden erzielt.

 

Und hier noch die Entwicklung der Aktie (langfristig) im Vergleich zu BK:

 

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PS: Da du in den USA lebst, kannst du mir sicher bei meiner oben genannten Frage helfen. Kannst du mir die Sparten von WFC, in der Grafik "Earnings Diversity" ins deutsche übersetzen? Ich bin mir da nicht immer 100% sicher.

 

Michael

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klausk
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Community (oder Retail) Banking: Privatkundengeschäft

Home Mortgage & Home Equity: Privathypotheken und Refinanzierungen (Equity=Wert minus Hypothek)

Investment & Insurance: Investments & Versicherungen (WFC hat eine Familie von Fonds)

Specialized Lending: Spezialkredite (?, könnte das Geschäft zwischen Banken sein)

Wholesale Banking/Commercial Real Estate: Firmengeschäft/gewerbliche Immobilien

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mikelowrey
Posted · Edited by Value Investor

Wells Fargo erhöht Dividende um 10 % und liegt mit einem Q2 EPS von 53 cents per share über den Analystenschätzungen (50 cents).

Der Gewinn sinkt um 22 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein gutes Ergebnis wenn man die negativen Umstände bedenkt.

 

Ich bin und bleibe investiert. Das Management von WFC gehört sicher zu den allerbesten. :thumbsup:

 

 

AP

Wells Fargo profit dips 22 pct, but dividend rises

Wednesday July 16, 8:15 am ET

Wells Fargo's quarterly profit off 22 percent on loan losses, but the bank raises its dividend

 

SAN FRANCISCO (AP) -- Wells Fargo says its profit dropped 22 percent in the second quarter as more customers at the nation's fifth-largest bank failed to pay back their loans.The San Francisco-based company, however, has raised its quarterly stock dividend to 34 cents from 31 cents.

 

Wells Fargo & Co. says it earned $1.75 billion, or 53 cents per share, in the April to June period. That's down from $2.28 billion, or 67 cents per share, in the same timeframe last year.

 

Revenue has risen 16 percent to a record $11.5 billion.

 

The bank says it took a provision for credit losses of $3 billion. That provision includes an increase in reserves of $1.5 billion.

 

Thomson Financial says analysts had predicted a profit of 50 cents share.

 

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Brandscheid
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tolle performane heute!

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mikelowrey
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:-

 

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crosplit
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Was für ein Chart!!!!

 

US9497461015

 

post-2597-1221833970_thumb.png

 

Und ich wollte die Aktie noch nachkaufen dieses Jahr...wird aber immer teurer... :-

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monopolyspieler
Posted · Edited by monopolyspieler
Was für ein Chart!!!!

 

US9497461015

 

Und ich wollte die Aktie noch nachkaufen dieses Jahr...wird aber immer teurer... :-

 

 

Sie ist auf 27 Euro zurück, da mußten einige Leerverkäufer wohl einkaufen. :D

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losemoremoney
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Wollte die Aktie auch kaufen,macht ja auch Sinn, weil Buffett nen Auge aufs Management hat, hatte zu lange gewartet und tschüß Wells Fargo bis zu nächsten Finanzkrise.

 

Gibts eigentlich auch nen Geico-Thread?

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monopolyspieler
Posted · Edited by monopolyspieler
Wollte die Aktie auch kaufen,macht ja auch Sinn, weil Buffett nen Auge aufs Management hat, hatte zu lange gewartet und tschüß Wells Fargo bis zu nächsten Finanzkrise.

 

Gibts eigentlich auch nen Geico-Thread?

 

Bei WFC (aktuell bei 26,50 Euro) reicht auch ein schwächerer Dollar oder indirekt über BRK ins Depot nehmen.

 

Geico- keine Ahnung, glaube nicht.

Gehört doch seit 1996 komplett zu Berkshire Hathaway.

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crosplit
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Wells Fargo chairman: 'I feel like a kid in a candy store'

 

http://www.bizjournals.com/losangeles/stor...fn&brthrs=1

 

Wells Fargo Chairman Dick Kovacevich says the battered banking industry is rife with buyout opportunities.

 

The San Francisco banker has a long-standing reputation as a disciplined buyer who often sits on the sidelines when banks are selling at robust prices. But he doesn't mind picking up damaged goods when the price is right...

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akrusemann
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Aktuelle Lese-Anregung: Wunschanalyse vom 1.10. zu Wells Fargo auf Sharewise

 

PS: Aktuell ist Buffett bei General Electric eingestiegen. Für drei Milliarden US-Dollar kaufte er Vorzugsaktien von General Electric mit ähnlichen Bedingungen, die Buffett auch bei Goldman Sachs ausgehandelt hatte.

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Sapine
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Wells Fargo übernimmt Wachovia

Die US-Bank kauft die in Schieflage geratene Wachovia für 15,1 Mrd. $ in Aktien. Zuvor war ein Rettungsdeal mit der Citigroup geplatzt. FTD.de dokumentiert die Ereignisse der Finanzkrise.

Quelle Financial Times Deutschland

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andy
Posted · Edited by andy
Was für ein Chart!!!!

 

US9497461015

 

post-2597-1221833970_thumb.png

 

Und ich wollte die Aktie noch nachkaufen dieses Jahr...wird aber immer teurer... :-

Was unterscheidet die Bank von den ganzen anderen? Was haben sie besser gemacht? Warum die Rally seit Juli?

Hat da einer Antworten drauf?

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rolasys
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tja, sie sind halt Einkäufer und nicht die, die verkauft werden müssen.

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andy
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Das ist das Resultat, mich interessiert aber wie und warum es dazu kam.

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crosplit
Posted · Edited by crosplit

Wells Fargo erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Überschuss! von 1,75 Milliarden Dollar obwohl sie zu den größten Hypotheken-Kreditgebern des Landes zählt. Das Institut hat aber im Gegensatz zu den meisten anderen Branchenkollegen Investitionen in risikoreiche Produkte offenbar weitgehend vermieden. :rolleyes:

 

 

Wells Fargo hat also nicht bzw. kaum mitgemacht im großen Spiel der "Finanzvergewaltigungen". Außerdem ist die Bank sehr breit aufgestellt.

Hier ein interessanter Bericht vom letzten Sommer...

 

Wells Fargo steigt aus (27.07.2007)

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/...,496848,00.html

 

New York - Die betroffenen Niederlassungen würden geschlossen, teilte der zweitgrößte Hypothekengeber der USA am Donnerstag mit. Die von den Investoren gezahlten Preise hätten nicht mit den Risiken zusammengepasst, was sich in der absehbaren Zukunft wohl auch nicht ändern werde, sagte der zuständige Vize-Exekutivpräsident von Wells Fargo Home Mortgage, Michael Lepore, in einem Interview.

 

Wells Fargos Großkundensparte wickelte bislang im Auftrag anderer Vermittler so genannte Subprime Mortgages ab, die sich speziell an Kunden mit geringer Bonität richten. Allerdings seien auf diesen Geschäftszweig nur 1,6 Prozent der im vergangenen Jahr vom Konzern vergebenen Hypothekenkredite für Hausbauer entfallen, hieß es.

 

 

Nun zum Deal:

Fargo Chairman Richard Kovacevich, 64, said in the statement.

"Wachovia shareholders will have a meaningful opportunity to

participate in the growth and success of a combined Wachovia-

Wells Fargo that will be one of the world's great financial

services companies.''

Wells Fargo ist im Westen der USA in San Francisco beheimatet, Wachovia im Bundesstaat North Carolina im Osten der USA. :-

 

Allerdings:

 

Die US-Bank Wells Fargo & Co erwartet als Folge der angestrebten Übernahme des in Schwierigkeiten geratenen Wettbewerbers Wachovia Corp Verluste und Abschreibungen von insgesamt 74 Mrd USD. Es sei aber noch unklar, wann Wells Fargo diese Verluste buchen werde, bei

Abschluss der Übernahme in diesem Jahr oder erst in den Folgequartalen, sagte am Freitag deren CFO Howard Atkins.

Ist also noch genug Risiko drin!

 

 

Im Augenblick sieht es so aus als ob Wells Fargo aber auch BoA wohl zu den zukünftigen Gewinnern zählen werden am Ende der Subprimekrise...(Buffett hat kräftig nachgekauft in beiden Werten, ob das was zu sagen hat? :huh: )

Und der Markt honoriert das grad mit entsprechend hohen Kursen... <_<

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LagarMat
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crosplit
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Doch nicht geplatzt!!!

 

Wachovia: Gericht entscheidet zugunsten von Wells Fargo

 

 

Charlotte (aktiencheck.de AG) - Beim Kampf um die Übernahme der angeschlagenen Wachovia Corp. (ISIN US9299031024/ WKN 868326) hat am Sonntag ein New Yorker Berufungsgericht zugunsten der Wells Fargo & Co. (ISIN US9497461015/ WKN 857949) entschieden

 

Demnach hat die Appellate Division des State Supreme Court ein Urteil von Richter Charles Ramos aufgehoben, nach dem der Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904) ein Exklusiv-Verhandlungsrecht mit Wachovia gewährt wurde. Im Rahmen der vorangegangenen Eilentscheidung hätte die Citigroup auch über den 6. Oktober hinaus ausschließlich mit Wachovia verhandeln können. Wells Fargo kann nun seine Übernahmepläne weiter verfolgen.

 

Wie die siebtgrößte US-Bank Wells Fargo am Freitag erklärte, wurde mit Wachovia ein definitives Abkommen für eine Akquisition in Form eines Aktientauschs mit einem Volumen von 15,1 Mrd. Dollar geschlossen. Zuvor hatte die Citigroup, die größte Bankgesellschaft der USA, eine vorläufige Vereinbarung zum Kauf des Privat- und Firmenkundengeschäfts von Wachovia für knapp 2,2 Mrd. Dollar erzielt, jedoch keine Übernahmevereinbarung unterzeichnet.

 

Wachovia hat Einlagen in Höhe von 339 Mrd. Dollar und verfügt über ein Netzwerk von mehr als 3.300 Filialen.

 

Die Aktie von Wachovia schloss am Freitag an der NYSE bei 6,21 Dollar, die von Wells Fargo bei 34,56 Dollar. (06.10.2008/ac/n/a)

 

 

Quelle:Finanzen.net 06/10/2008 12:33

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