Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

681 posts in this topic

Posted · Edited by Raulev

Und nun ein Lösungsansatz von mir:

Warum hat die Bundesregierung das nicht selbst in die Hand genommen? Es sind ja auch Steuergelder.

 

Z.B. Jeder der Riester will kann bei der Deutschen Bundesbank einen Banksparplan abschließen. Der Zinssatz(wie momentan bei der Sparkasse Günzburg): Referenzzinssatz abzügl. 0,5% Marge. Damit kann man die Verwaltung zahlen.

 

Die Bundesbank bietet keine Sparpläne an, das ist eine Ente.

 

Und die Banksparpläne werden auch immer schlechter verzinst. Die Mainzer Volksbank, zuletzt noch Topanbieter bei Finanztest, hat seinen Zins von Mai 2008 3,82% auf jetzt nur noch 2,38 % reduziert. 38% oder 1,44 %-Punkte weniger in 9 Monaten. Das gilt auch für die anderen Volksbanken.

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fachlich richtig muss es heißen:

 

Deutsche Finanzagentur

 

Die kümmern sich nämlich um die Schuldenverwaltung, Ausgabe neuer Bundeswertpapiere. Kurzum: Um's Schuldenmanagement

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Posted · Edited by Raulev

Auch die Finanzagentur des Bundes bietet keinen "Banksparplan", schon gar nicht mit Riester-Förderung. Der Zins der Tagesanleihe liegt bei nur noch 1%... Da bieten die Volksbanken mit 2,38% für ihren Riester mehr als das doppelte! :lol:

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Bei der Sparkasse Günzburg-Krumbach - dem Sieger im Test der Stiftung Warentest - liegt der Zins derzeit noch bei 2,95%, und die Bonuszinsen gibt's auch noch.

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Geschrieben von tom1978:

 

Das ist grober Unfug - wenn jemand vor lauter Geldgeilheit auf die Zulagen schielt und sein Geld deswegen in Riester investiert, hat das mit Enteignung herzlich wenig zu tun.

 

Geldgeilheit???????????

 

Wenn ich in der Modellrechnung von Cosmos Direkt meine Zulagen eingebe, komme ich in 23 Jahren auf eine monatliche Rente von 28 bis 35. Je nach Wertentwicklung und vor Steuern.

Und nun komme ich nicht mehr in den Schlaf, weil ich nicht weiß, ob ich diese Monsterrente beim Skifahren in St. Moritz, oder besser beim Tauchen auf den Malediven verbrate.........

 

Nein tom1978.

Natürlich wollte ich mir die Zulagen sichern. Endlich gibt der Staat was zurück, da wollte ich nicht nein sagen.

 

Aber ich bitte dich, Geldgier ist etwas ganz anderes.

 

 

Wahrscheinlich würde ich auf den Malediven und in St. Anton nicht mal mehr eine Unterkunft finden, denn diese oder ähnliche Orte sind bestimmt von denen überbevölkert, die sich an AA, Abschlussgebühren, Boni und allem was noch bei den meisten Riesterverträgen anfällt die Taschen voll gemacht haben.

 

 

P.S. Wie kann man denn hier Zitate einfügen?

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Posted · Edited by saibottina

also die inflation ist uninteressant bei riester oder bei allen produkten?

Richtig sie ist komplett uninteressant. Die Inflation ist komplett unabhängig von Deiner Vorsorge, ob Du riesterst, in Aktien investierst oder in Schuhcreme, das juckt die Inflation nicht die Bohne! Du kannst mit keinem Investment die Inflation beeinflussen oder ausschalten, daher hat die Inflation bei Gründen für/gegen Riester, für/gegen Fonds,... nichts verloren. Mit Umschichtungen von UI hat die Inflation schon mal gar nix am Hut. Du könntest aber einen Thread aufmachen "Inflation und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge" oder sowas. Da aber jeder hier den Begriff Inflation kennt und auch ihre Auswirkung, wird das wohl kein spannender Thread.

 

da ich ja. z.b. 40000eur eingezahlt habe und nach 30 jahren wieder bekomme und für die 40000eur haben in 30 jahren den gleichen wert?

laut inflationsrechner habe ich aber bei 3% inflation p.a. in 30 jahren nur noch eine kaufkraft von 16.479,47eur. :'(

Wen interessiert das? Jeder hier weiß, was die Inflation ist. Und? Mit der Umschichtung von UI hat es immer noch nichts zu tun. Mit Riester auch nicht.

 

das beispiel mit den 6 kindern ist nicht wirklich ein reales beispiel. sicher gibt es familien mit so vielen kinder, es gibt auch welche mit 10 oder 20 kindern, das ist aber auch die ausnahme und oft sind es sozial schwache familien, die oft nicht mal den mindestbeitrag übrig haben. das ist wohl ehr realität.

aber damit du beruhigt bist, 6 kinder und verheiratet, jeder verdient 2000 brutto, hat man eine förderquote von 62,08 %, ist das gehalt geringer steigt die förderquote.

 

Das Beispiel war ein Extrembeispiel, um zu verdeutlichen, dass Deine Pauschalaussagen falsch sind und niemanden weiterbringen. Deine Rechnung ist übrigens auch falsch und zeigt, dass Du schlicht und einfach Dich noch etwas mehr informieren musst! Ich geb Dir mal n Tip: Bei 6 Kindern musst Du, um die maximale Förderung zu erhalten, mindestens 60 pro Jahr einzahlen (wie alle anderen auch), aber höchstens 146 , je nach Verdienst. Na? Wie hoch ist dann die Förderung jährlich? Versuch die Rendite mal mit ner anderen Anlage hinzukriegen.

Wie viele Kinder für wen real sind, ist individuell verschieden, aber auch bei 2 oder 3 Kindern kann die rendite ziemlich gut sein. Wie gesagt, Pauschalaussagen bringen recht wenig. Das ist das, was ich Dir mitteilen wollte.

 

 

dann weiß bisher keiner wieviel steuern ab renteneintritt gezahlt werden müß, also weiß ich noch nicht, ob der staat mir dann geld geschenkt hat, man weiß auch nicht, ob es riestersparen in 30 jahren z.b. noch gibt.

Nicht nur bei Riester , auch bei vielen anderen Dingen ist jetzt nicht klar, wie die steuerliche Situation in 30 Jahren aussieht. Daher ist das ziemlich mühsam darüber zu diskutieren. Es gab aber in der Vergangenheit diverse Steueränderungen, die ab einem bestimmten Stichtag geändert wurden. "Altverträge" waren von der Änderung nicht betroffen (Siehe z.B. Lebensversicherungen, Abgeltungssteuer,...).

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Posted · Edited by Sapine
Zitierfunktion angepasst

Dein letzter Lösungsansatz gefällt mir gut. Weißt Du wer das zu verhindern wußte? Die Lobbyisten in Verbindung mit den Politikern wie Schröder, Riester oder Rürup.

Dass die Lobbyisten viel zu viel mitzureden hatten habe ich vor Jahren schon im Fernsehen gesehen.

Mir war nur nicht klar was das für Auswirkungen auf die Sparer haben kann.

Hätte ich mal damals schon meinen Hausfrauenverstand eingesetzt....

 

 

Ich glaube in skandinavischen Ländern (Schweden) läuft die Altersvorsorge zu einem Teil wie von Dir beschrieben.

 

An dem Weg verdient nur niemand etwas. Und so muß sich der Verbraucher die Mühe machen, sich selbst schlau zu machen, um die wenigen guten Angebote zu finden. Es gibt sie aber!

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Posted · Edited by Sapine

Das mit dem Zitieren hat ja schon geklappt - nun solltest Du nur noch etwas eigenen Text hinzufügen. :)

Man darf Zitate natürlich auch auf den wesentlichen Teil kürzen - verbessert die Lesbarkeit für den Rest der Menschheit.

 

EDIT: Ups - da ist ja neuer Text dabei - ich editier den Beitrag mal, kannst es Dir dann anschauen

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Ihr müßt die Beiträge auch mal bis zum Ende lesen.

 

Die "Betroffene" hat eine Vorschlag gemacht, wie eine Riester-Lösung ohne Fondsgesellschaften, Banken und Versicherungen aussehen könnte.

 

Sie hat nicht behauptet, dass es diese Möglichkeit gibt über die Bundesbank (oder Bundesfinanzagentur). Sie hat eine Alternative vorgeschlagen!

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Posted · Edited by harryguenter

also die inflation ist uninteressant bei riester oder bei allen produkten?
Ich würde mich freuen wenn die überflüssige Inflationsdiskussion in diesem Thread aufhören würde. Ich denke hier weiss jeder was gemeint ist. Die Inflation ist natürlich bei jeder Geldanlage zu beachten, da man für die Kaufkraftsteigerung eine positive Nachsteuer und Nachinflationsrendite benötigt. Aber eben weil es für jede(!) Geldanlage gilt und das Riestergesetz nur die Einzalhungsbeiträge als Garantie vorsieht hat das Thema mit den Umschichtungen der Union nichts zu tun. Ich glaube hier hat auch niemand behauptet, dass eine Nullrendite ein tolles Ergebnis ist, es ist aber eines im Rahmen der Riestergesetze zugelassenes.

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Ihr müßt die Beiträge auch mal bis zum Ende lesen.

 

Die "Betroffene" hat eine Vorschlag gemacht, wie eine Riester-Lösung ohne Fondsgesellschaften, Banken und Versicherungen aussehen könnte.

 

Sie hat nicht behauptet, dass es diese Möglichkeit gibt über die Bundesbank (oder Bundesfinanzagentur). Sie hat eine Alternative vorgeschlagen!

 

Es wäre quatsch, Altersvorsorgevermögen bei der Bundesbank anzulegen. Was sollen die denn mit dem Geld machen ? Wohnungsbaudarlehen geben oder Aktien kaufen? Oder sollen sie das Geld verbrennen und zur Auszahlung neu drucken ?

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Ihr müßt die Beiträge auch mal bis zum Ende lesen.

 

Die "Betroffene" hat eine Vorschlag gemacht, wie eine Riester-Lösung ohne Fondsgesellschaften, Banken und Versicherungen aussehen könnte.

 

Sie hat nicht behauptet, dass es diese Möglichkeit gibt über die Bundesbank (oder Bundesfinanzagentur). Sie hat eine Alternative vorgeschlagen!

 

Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir bewusst wie verantwortungslos die Bundesregierung mit unseren Steuergeldern und unserer Altersvorsorge umgeht.

Wie kann sie nur stillschweigend akzeptieren, dass mit einem großen Teil der Steuergelder ausschließlich die private Wirtschaft subventioniert wird.

Der Verlust, der durch Gebühren, AA, 0% Rendite-Verträgen usw. entsteht, muss doch in vielen Fällen(z.B. Grundabsicherung im Alter, es trifft meiner Meinung nach mehr als man bis jetzt ahnt) wieder vom Staat zugebuttert werden. Das sind wieder Steuergelder.

Außerdem war das Geld doch für den Bürger bestimmt und nicht um die Gehälter der Fondmanager aufzubessern.

 

Die Regierung hätte das nie aus der Hand geben dürfen.

Entweder wie ich schon vorher geschrieben habe, von der Regierung überwachte Banksparverträge, oder aber sie hätten die Steuermilliarden in einen großen festverzinslichen Anlagetopf schmeißen können, aus dem jeder seinen Anteil ausbezahlt bekommt.

 

Da lobt man sich doch die Umlagerente. Hier werden die Beiträge zumindest für das verwendet wofür sie gedacht waren -für die Rente nämlich

 

Und Blüm hat doch recht..... Sozusagen :rolleyes:

 

Es wäre quatsch, Altersvorsorgevermögen bei der Bundesbank anzulegen. Was sollen die denn mit dem Geld machen ? Wohnungsbaudarlehen geben oder Aktien kaufen? Oder sollen sie das Geld verbrennen und zur Auszahlung neu drucken ?

 

Es muss ja nicht die Bundesbank sein.

Ein Banksparplan eben, bei welcher Bank auch immer, festverzinslich und von der Regierung überwacht

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Es muss ja nicht die Bundesbank sein.

Ein Banksparplan eben, bei welcher Bank auch immer, festverzinslich und von der Regierung überwacht

 

??? Das gibt es doch schon. Z.B. Volksbank Mainz, 2,38% Verzinsung p.a. Überwacht durch die BaFin.

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DER TITEL DIESES THEMAS LAUTET:

 

Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

 

Diskussionen um das Thema Inflation, Banksparpläne alternative Konzepte etc. gehören hier nicht hin.

 

Wer einen Vorschlag hat, wo die Diskussion weitergeführt werden kann, darf einen entsprechenden Link posten. Ich quartiere dann die Beiträge entsprechend um.

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Hallo,

also zurück zum Thema:

Einige Zitate gefällig?

"In kritischen Börsenphasen können ... Beiträge und/oder TEILE (Großschreibung von mir) des angesparten Kapitals des Sparers in den Rentenfonds UniEurorenta umgeschichtet werden" (Ökotest 10/06, S.105).

"... schichtet Union Investment bei schlechten Aktienbörsen SCHRITTWEISE (Großschreibung von mir) in den sehr guten Anleihefonds Uni-Euro-Renta um" (Focus-Money, 40/2007, S.74).

Eine weitere telefonische Aussage einer Union Investment-Mitarbeiterin kann ich leider nicht belegen, da sie nicht in schriftlicher Form vorliegt:

Lange bevor es an den Aktienmärkten bergab ging, fragte ich sie, ob das Kapital, welches vom UniGlobal in den Unieurorenta umgeschichtet würde, auch wieder gegebenenfalls zurück in den Aktienfonds geht. Ihre eindeutige Antwort: "Ja"!

Roger

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Da lobt man sich doch die Umlagerente. Hier werden die Beiträge zumindest für das verwendet wofür sie gedacht waren -für die Rente nämlich

 

Wenn das wirklich so wäre, dann bräuchte man keine private Altersvorsorge ala Riester.

 

 

Wie dem auch sei, mittlerweile habe ich den Eindruck das einige hier vergessen, dass die Einführung der Riester Rente letztendlich ja auch von vielen begrüßt wurde. Die gesetztliche Rente reicht nicht aus, also hat der Staat überlegt, wie man es denn richten kann. Und es wäre mir neu, dass man gezwungen wird einen Riesterfondssparplan abzuschließen.

 

Das Konzept der Union ist sicherlich nicht fehlerfrei. Aber ich frage mich warum man jetzt nach ein paar Jahren so eine Taram macht. Diese Finanzkrise ist der Worst Case. Das hat damals keiner vorhergesehen. Sicherlich ist es für die Betroffenen ärgerlich, aber wenn man denn tatsächlich noch 20 Jahre Restlaufzeit hat und umgeschichtet wurde, was solls? In zwei, drei Jahren werdet ihr sicherlich auch wieder in den Aktienfond einzahlen, vielleicht auch eher. Dann hat man immer noch genügend Zeit von den Aktienmarkt zu profitieren. Im Prinzip habt hier dan nd as was bei der DWS von Anfang an gemacht wird. einen Aktien und einen Rententeil.

 

Einige Zitate gefällig?

"In kritischen Börsenphasen können ... Beiträge und/oder TEILE (Großschreibung von mir) des angesparten Kapitals des Sparers in den Rentenfonds UniEurorenta umgeschichtet werden" (Ökotest 10/06, S.105).

"... schichtet Union Investment bei schlechten Aktienbörsen SCHRITTWEISE (Großschreibung von mir) in den sehr guten Anleihefonds Uni-Euro-Renta um" (Focus-Money, 40/2007, S.74).

 

noch mal, das sind Aussagen für einen "normalen" Aktienmarkt, nicht für Zeiten eines Crashs, da wird dann eben alles umgeschichtet, da eine Teilumschichtung für die Garantie nicht mehr ausreicht. Ist doch nicht so schwer zu verstehen.

 

Und die Aussage der Mitarbeiterin war halt falsch, das kann man in jeder Produktbeschreibung der Union nachlesen.

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Um bei diesen Riesterverträgen durchzublicken muss man folgende Voraussetzungen mitbringen:

 

-zwei Semester Volkswirtschaft

-Grundausbildung zum Versicherungsmakler

-zwei bis drei Semester Betriebswirtschaft

-drei Schuljahre Rechnungswesen

-Abitur in Mathe - Zumindest Grundkurs, will mans genau wissen Leistungkurs

-Jahrelange Erfahrung am Aktienmarkt

etc.

 

Nein, das ist alles natürlich nicht erforderlich (Zinsrechnung lernt man übrigens auch auf der Hauptschule)

 

Man braucht nur zwei Dinge:

- einen gesunden Menschenverstand

- die Bereitschaft, sich umfassend zu informieren

 

Das gilt so natürlich auch für die UniProfiRente.

Und wenn man von einer Umschichtung überrascht wird und feststellt, dass die UniProfiRente doch nicht das gewünschte Produkt ist, sucht man sich eben einen anderen Riestervertrag aus, akzeptiert die bisher realisierten Verluste bzw. entgangene Renditechancen und überträgt entweder das Altguthaben oder lässt den Vertrag bis zum LZE beitragsfrei weiterlaufen. Beide Alternativen findest du in diesem Thread inkl. Rechenbeispielen.

 

Aber es ist natürlich einfacher, den eigenen Verstand auszuschalten und stattdessen auf Regierung, Lobbyisten, die Versicherungen und die Union zu schimpfen um anschließend doch an den Staat zu appelieren, dass er sich doch bitte um alles kümmern möge.

 

 

P.S.:

 

Ich arbeite gar nicht.

Bin Hausfrau.......

 

Es fällt mir äußerst schwer, das zu glauben. Nicht nur weil du eine maskuline Form für deinen Nick gewählt hast, sondern auch weil deine Argumentationsweise typisch männlich ist :lol:

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Im Prinzip habt hier dan nd as was bei der DWS von Anfang an gemacht wird. einen Aktien und einen Rententeil.
Das finde ich nichtmal annähernd vergleichbar. Die DWS nutzt ihren Rentenanteil von Anfang an um den Risikopuffer für den Aktienanteil zu vergrößern. Bei der UI hast Du jetzt einen verlustbehafteten Rentenanteil der nur noch dazu dient die Einzahlungen wiederherzustellen, und neue Aktienanteile ohne Risikopuffer.

Vergleichbarer wäre es wenn der DWS Vertrag auch umgeschichtet wäre.

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ok, am Ende wird man sehen, welcher Ansatz der bessere war. Das kann man heute kaum einschätzen.

 

Im Prinzip finde ich das jedoch doch ein wenig vergleichbaa. Denn wenn wieder in den Aktienanteil eingezahlt wird, geht halt auch wieder alles dort hinein und nicht ein Leben lang wie bei de rDWS ein Teil in Renten.

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Ich stimme harryguenter zu.

 

Hier liegt der kleine, aber feine Unterschied in den Konzepten zwischen Union und DWS.

 

Ob es klug war, in der jetztigen Phase Verluste zu realisieren und in vielen Verträgen von unter 15 Jahren Laufzeit fast nur noch den Rentenfonds einsetzen zu können ?

 

Oder war es das bessere Konzept, von vorneherein den "sicheren" Topf etwas zu füllen, dafür aber jetzt nicht umschichten zu müssen ?

 

Für mich ist das schon ein himmelweiter Unterschied!

 

Ich persönlich habe da meine Meinung zu, welches Konzept ich für besser halte.

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Posted · Edited by hilmi

Richtig sie ist komplett uninteressant. Die Inflation ist komplett unabhängig von Deiner Vorsorge, ob Du riesterst, in Aktien investierst oder in Schuhcreme, das juckt die Inflation nicht die Bohne! Du kannst mit keinem Investment die Inflation beeinflussen oder ausschalten, daher hat die Inflation bei Gründen für/gegen Riester, für/gegen Fonds,... nichts verloren. Mit Umschichtungen von UI hat die Inflation schon mal gar nix am Hut. Du könntest aber einen Thread aufmachen "Inflation und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge" oder sowas. Da aber jeder hier den Begriff Inflation kennt und auch ihre Auswirkung, wird das wohl kein spannender Thread.

 

sorry, du hast nicht verstanden was ich meine!

 

Wen interessiert das? Jeder hier weiß, was die Inflation ist. Und? Mit der Umschichtung von UI hat es immer noch nichts zu tun. Mit Riester auch nicht.

 

richtig, mit der umschichtung hat das nix zu tun, habe ich das behauptet? nein habe ich nicht!

 

Das Beispiel war ein Extrembeispiel, um zu verdeutlichen, dass Deine Pauschalaussagen falsch sind und niemanden weiterbringen. Deine Rechnung ist übrigens auch falsch und zeigt, dass Du schlicht und einfach Dich noch etwas mehr informieren musst! Ich geb Dir mal n Tip: Bei 6 Kindern musst Du, um die maximale Förderung zu erhalten, mindestens 60 pro Jahr einzahlen (wie alle anderen auch), aber höchstens 146 , je nach Verdienst. Na? Wie hoch ist dann die Förderung jährlich? Versuch die Rendite mal mit ner anderen Anlage hinzukriegen.

Wie viele Kinder für wen real sind, ist individuell verschieden, aber auch bei 2 oder 3 Kindern kann die rendite ziemlich gut sein. Wie gesagt, Pauschalaussagen bringen recht wenig. Das ist das, was ich Dir mitteilen wollte.

 

noch mal, berechnung 2008, 6 kinder und verheiratet, jeder verdient 2000 brutto (du hast keinen verdienst genannt, also habe ich das angenommen). diese daten habe in einem riester rechner eingegeben, ergebnis: "Von insgesamt 2.284,00 jährlich, bzw. 190,33 monatlich, die in Ihren Riesterrentenvertrag verzinslich angespart werden, müssen Sie selbst nur einen Anteil von 72,17 monatlich tragen.

Das entspricht einer Förderquote von 62,08 %."

 

wenn du noch ein extremeres beispiel haben willst, 6 kinder, alleinerziehend, keine arbeit, 0 einkommen, ergebenis:"Von insgesamt 1.324,00 jährlich, bzw. 110,33 monatlich, die in Ihren Riesterrentenvertrag verzinslich angespart werden, müssen Sie selbst nur einen Anteil von 5,00 monatlich tragen.

Das entspricht einer Förderquote von 95,47 %."

 

Nicht nur bei Riester , auch bei vielen anderen Dingen ist jetzt nicht klar, wie die steuerliche Situation in 30 Jahren aussieht. Daher ist das ziemlich mühsam darüber zu diskutieren. Es gab aber in der Vergangenheit diverse Steueränderungen, die ab einem bestimmten Stichtag geändert wurden. "Altverträge" waren von der Änderung nicht betroffen (Siehe z.B. Lebensversicherungen, Abgeltungssteuer,...).

 

ich habe nichts anderes behauptet!

 

und nun wieder zurück zum eigentlichen thema, sorry.

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DER TITEL DIESES THEMAS LAUTET:

 

Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

 

Diskussionen um das Thema Inflation, Banksparpläne alternative Konzepte etc. gehören hier nicht hin.

 

Wer einen Vorschlag hat, wo die Diskussion weitergeführt werden kann, darf einen entsprechenden Link posten. Ich quartiere dann die Beiträge entsprechend um.

 

DANKE! Denn es nervt. Egal, in welchem Thread das Wort "Riester" fällt: Sofort kommen irgendwelche Leute aus dem Loch und fabulieren über Gebühren, Berater, Lobby und Versicherungswirtschaft und die böse Bundesregierung und so weiter und so fort.....

 

@sapine: Wir haben doch den "Riester-Betrug Thread" mit den ganzen Verschwörungstheorien. Das ist diese Diskussion doch gut aufgehoben.

 

bluechip

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Schönen guten Tag, ich bin der Neue hier.

 

Ich habe die Diskussion verfolgt und finde sie echt spannend. Zumal sie eines sehr deutlich beweist :

 

über 90% des Erfolgs einer Geldanlage hängt von deren Qualität ab.

 

Hier würde ich unterscheiden zwischen der Qualität der Anlage (in diesem Fall UniGlobal) und der Qualität der Rahmenbedingungen oder des Systems.

 

Da ich aus zeitlichen Gründen (ich bitte um Vergebung) nicht alle Threads lesen konnte (erneute Vergebung), betrachtet das folgende als Zusammenfassung, sofern es schon gesagt wurde.

 

Ja, Union Investment schichtet alles in UniRenta um - beides meiner Ansicht nach qualitativ fragwürdige Fonds, aber da kommen wir noch drauf.

 

Und das wird warum getan? Weil der Union Global durch die Aktienkrise so viel verloren hat, dass das Garantieniveau erreicht wurde, also das Niveau, das Union abbilden MUSS, um nach 10a riesterfähig zu sein. Betrachtet diese Reaktion einfach als Notbremse, denn Union kann es sich nicht leisten, dass UniGlobal auch noch das Garantieniveau gefährdet. Darauf folgt:

 

Union bekommt so langsam ein echtes Problem mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen - und das systembedingt. UnionProfiRente ist ein uraltes sog zwei Topf System (1 Renten und 1 Aktienfonds), das nie moderniesiert und an die neuen Marktlagen oder atypische Börsensituationen angepasst wurde - es geht immer noch davon aus, dass Renten steigen wenn Aktien fallen - eine Weisheit, die die Immobilienkrise komplett ausgehebelt hat. Da hilft auch keine Diskussion über Kosten oder derartiges. Die sind hier wirklich zweitrangig. Hier sind wir beim Thema "Qualität der Rahmenbedingungen".

 

Das zweite, die Qualität der Anlage, kann man am Verlauf des UniGlobal festmachen, der sich nie viel besser als der Vergleichsindex gehalten hat und jeden Abschwung voll mitgenommen hat, d.h. das Niveau ist verbesserungswürdig. AUßerdem reden wir hier über EINEN Fonds, der auf Wohl und Wehe funktionieren MUSS, damit das System überhaupt funktioniert. Führen wir uns hier einen Grundsatz der Investmentberatung vor Augen, der da lautet :

 

Niemals alle Eier in einen Korb !!!

 

können wir uns schon vorstellen, warum diese Geschichte schiefgehen musste. Das ist wie beim Pferderennen: Setze ich auf einen Gaul und hat der auch noch Erkältung, ist mein Einsatz in Gefahr. Deswegen mein Rat: Finger weg von 1 Fonds Produkten! Die Lösung - und das macht die Qualität der Anlage aus - heißt Diversifikation, d.h. möglichst viele Fonds, am besten qualitativ und quantitativ überprüft und zusammengestellt zum persönlichen Risikobefinden.

 

Habe ich mehrere Pferde für mich laufen, kann mir ein Einzelschicksal relativ egal sein.

 

Das kombiniert mit vernünftigen Vertragsbedingungen, die eine transparente Kostenstruktur bieten sowie eigene Sicherheitsvorkehrungen enthalten - und Riester ist das Tollste, was man für die Altersvorsorge machen kann. Diese Verträge und die dazugehörige Dienstleistung gibt es - nur nicht bei Union Investment...

 

Denn die Sache ist ja längst noch nicht ausgestanden. Derzeit gehen alle Folgebeiträge in den UniRenta, um das durchbrochene Garantieniveau wieder aufzufüllen. Erst danach kann Union wieder in den Aktienfonds gehen (kann, aber muss nicht!!!). Und alles, was nach der Umstellung eingezahlt wird, BLEIBT bis zum Schluss im Rentenfonds, der übrigens momentan auch nicht so toll darsteht (wir erinnern uns an die alte Weisheit von steigenden Rentenfonds bei fallenden Aktienfonds, die so schön ausgehebelt wurde...), d.h. es wird vermutlich länger dauern bis Union wieder in Aktien gehen kann, als die Krise anhält.

 

Deswegen : Riester ist definitiv eine tolle Sache, nur muss die Qualität der Rahmenbedinungen UND die Qualität des Investments stimmen.

 

Mein Tipp für alle, die mit Union Riester unzufrieden sind: Denkt über Alternativen nach. Es gibt gerade bei Riester soo viele schönere Möglichkeiten, bei denen man nicht auf Investment verzichten muss. Das Geld ist schließlich portabel. Und was man mit Altverträgen machen kann? Nun, beitragsfrei stellen und abwarten, bis der Markt wieder raufgeht, dann in den neuen Vertrag überführen.

 

Übrigens muss ich dem Initiator ein großes Lob aussprechen, denn er hat, obwohl UniRiester nicht so toll ist, eines verstanden: Investment ist eine gute Idee für die Altersvorsorge, denn die kapitalgebundenen Lebensversicherungen von anno dunnemals sind definitiv keine Alternative.

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Das zweite, die Qualität der Anlage, kann man am Verlauf des UniGlobal festmachen, der sich nie viel besser als der Vergleichsindex gehalten hat und jeden Abschwung voll mitgenommen hat, d.h. das Niveau ist verbesserungswürdig.

 

Diese Brandrede bringt nix. Wenn man auf den Chart sieht, dann erkennt man, dass:

Die Top-Rente Dynamik besteht aus einem fixen Rentenanteil und dem Top-Dynamik-Dachfonds (der angeblich einen marktangepassten Anleihenanteil hat). Tatsächlich schlägt der Uniglobal den Dachfonds in den letzten 6 Monaten.

Die Top-Rente ist also nur deswegen besser, weil sie einen höheren fixen Rentensatz hat.

 

Somit:

1. Die Qualität des kritisierten Fonds wird von der Konkurrenz noch unterboten

2. Die Konkurrenz ist nur besser, weil sie noch konservativer in Renten ist (was ja angeblich eine URALTE Strategie ist die längst nicht mehr funktioniert)

 

Deswegen mein Rat: Finger weg von 1 Fonds Produkten! Die Lösung - und das macht die Qualität der Anlage aus - heißt Diversifikation, d.h. möglichst viele Fonds, am besten qualitativ und quantitativ überprüft und zusammengestellt zum persönlichen Risikobefinden.

 

Noch eher beherzigen sollte man: Finger weg von Dachfondsprodukten! (DWS)

Noch eher: Finger weg von überteuerten Produkten (der Rest)

 

Das kombiniert mit vernünftigen Vertragsbedingungen, die eine transparente Kostenstruktur bieten sowie eigene Sicherheitsvorkehrungen enthalten - und Riester ist das Tollste, was man für die Altersvorsorge machen kann. Diese Verträge und die dazugehörige Dienstleistung gibt es - nur nicht bei Union Investment...

 

Soso ...

 

Denn die Sache ist ja längst noch nicht ausgestanden. Derzeit gehen alle Folgebeiträge in den UniRenta, um das durchbrochene Garantieniveau wieder aufzufüllen.

 

Die Bank hat umgeschichtet weil das Niveau anders nicht gehalten werden konnte. Eine Unterfinanzierung liegt nicht vor. Die meisten der betroffenen haben noch 25 Jahre bis zur Auszahlung. Die gehen in Renten, weil sie im anderen Fall erwarten müssten, dass die Kunden sich beschweren, weil 5% Ausgabeaufschlag gezahlt wurden und nach einem Monat doch in den UniEuroRenta investiert ... Was meinst du was hier los wäre, wenn die tatsächlich in Aktienfonds investieren würden.

 

(wir erinnern uns an die alte Weisheit von steigenden Rentenfonds bei fallenden Aktienfonds, die so schön ausgehebelt wurde...)

 

Was soll man besser machen? EONIA-Verzinsung mit 1%?

 

Und was man mit Altverträgen machen kann? Nun, beitragsfrei stellen und abwarten, bis der Markt wieder raufgeht, dann in den neuen Vertrag überführen.

 

Nö - sofort überführen. Die Uniprofirente wird auch nicht besser, wenn man das Geld liegen lässt.

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1. Die Qualität des kritisierten Fonds wird von der Konkurrenz noch unterboten

2. Die Konkurrenz ist nur besser, weil sie noch konservativer in Renten ist (was ja angeblich eine URALTE Strategie ist die längst nicht mehr funktioniert)

 

Wichtig ist, was hinten rauskommt. Wenn am Ende die Rendite stimmt, ist mir egal, wie sie es gemacht haben. :P

 

Noch eher beherzigen sollte man: Finger weg von Dachfondsprodukten! (DWS)

 

Was ist denn derzeit an der Dachfondskonstruktion für Dich als Anleger schlechter als noch vor ein paar Monaten, als die TopRente die Fonds einzeln gehalten hat? Die Kosten haben sich doch dadurch nicht verändert...

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