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leimann100

Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

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Raulev
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Während bei Riesterfonds der aktuelle Marktzins entscheidet ob umgeschichtet werden muss, sind es bei Lebens- und Rentenversicherungen, weil stets langfristige Papiere gekauft werden, die Durchschnittszinsen der letzten 10 Jahre (rollierendes Mittel). D.h. die kriegen höchstens dann Probleme, wenn über 5 bis 10 Jahre die Zinsen sehr niedrig sind.

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tom1978
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Sinken die Zinsen auf 0%, dann müsste tatsächlich jeder Aktienfonds umgeschichtet werden, der die Gewinnzone verläßt.

 

Nur, wenn davon auszugehen ist, dass die Zinsen während der restlichen Laufzeit dieses Vertrags auch bei 0% bleiben. Ich denke, niemand geht bei einem Vertrag mit Restlaufzeit 30 Jahre davon aus...

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Jason
Posted

Nein, es müsste unabhängig von einer Zinsprognose umgeschichtet werden.

 

Begründung:

Die Fondsgesellschaft geht nie ins eigene Risiko. Jeder Kapitalgarantie wird ausschließlich aus dem Depotvermögen des Sparers abgeleitet. Eine Fondsgesellschaft, die ein verlustbelastetes Depot in einer Nullzins-Situation nicht umschichtet geht ins eigene Risiko.

 

Die Fondsgesellschaft wird sich nicht darauf verlassen, dass die Zinsen irgendwann wieder steigen werden.

Das ist auch gerecht, wer profitiert von der Chance - der Anleger. Also trägt er auch allein das Risiko.

 

Übrigens ist es in der Realität gar nicht notwendig, dass die Zinsen bis auf null gehen. Da alle Depots ja mittlerweile ja kräftig im minus sind reicht es locker aus, wenn die Umlaufrendite auf 1-2 % fällt.

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klicker74
Posted
Nein, es müsste unabhängig von einer Zinsprognose umgeschichtet werden.

 

Begründung:

Die Fondsgesellschaft geht nie ins eigene Risiko. Jeder Kapitalgarantie wird ausschließlich aus dem Depotvermögen des Sparers abgeleitet. Eine Fondsgesellschaft, die ein verlustbelastetes Depot in einer Nullzins-Situation nicht umschichtet geht ins eigene Risiko.

 

Die Fondsgesellschaft wird sich nicht darauf verlassen, dass die Zinsen irgendwann wieder steigen werden.

Das ist auch gerecht, wer profitiert von der Chance - der Anleger. Also trägt er auch allein das Risiko.

 

Übrigens ist es in der Realität gar nicht notwendig, dass die Zinsen bis auf null gehen. Da alle Depots ja mittlerweile ja kräftig im minus sind reicht es locker aus, wenn die Umlaufrendite auf 1-2 % fällt.

 

Es darf laut Gesetz überhaupt keine Frage der Zinsprognose sein. Wo kämen wir auch hin, wenn ein Anbieter einen Riester-Fondssparplan anbietet und anschließend das Vermögen absacken lässt mit der illustren Begründung, man zahle in einigen Jahren schon wieder alle Beiträge zurück, denn bis dahin werden die Märkte wieder steigen oder Zinsen schon wieder klettern.

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highline
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Nur, wenn davon auszugehen ist, dass die Zinsen während der restlichen Laufzeit dieses Vertrags auch bei 0% bleiben. Ich denke, niemand geht bei einem Vertrag mit Restlaufzeit 30 Jahre davon aus...

bis vor kurzem wurde auch gedacht, dass bei fondssparplänen mit 25 jahren restlaufzeit (bis 60) nicht umgeschichtet wird. ;)

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tom1978
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Wenn man so argumentiert müßte jedes Depot, das ins Minus gerät, sofort umgeschichtet werden - denn niemand weiß, ob die Rendite von Rentenpapieren nicht in der nächsten Woche plötzlich auf 0% sinkt und dort 40 Jahre lang bleibt.

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Darkstar23
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und warum sollte man das tun?

 

Weil das Stiftung Finanztest das jetzt empfiehlt... :thumbsup: :-

Was habt ihr denn nur gegen Stiftung Finanztest? ;)

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etherial
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Was habt ihr denn nur gegen Stiftung Finanztest? ;)

 

Die wissen alle wichtigen Informationen immer erst Monate später als wir ... B)

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Fleisch
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...und geben vorgefertige Pressemeldungen von Unternehmen als unabhängige Tests / Infos heraus

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Raulev
Posted · Edited by Raulev

 

Im aktuellen Finanztest-Heft wird das Ergebnis berichtet: Bei 360.000 Leuten ist "der Airbag" vorzeitig hochgegangen. Nachdem die die Uniprofirente immer auf Platz 1 getestet haben, hätte ich dazu ein selbstkritisches Wort oder eine Entschuldigung erwartet. Nichts. Da sind die Leserbriefschreiber im gleichen Heft deutlicher.

 

Im Artikel findet sich im Gegenteil neue Inkompetenz, die zeigt, dass Finanztest im Kern das Fondsgeschäft Null versteht:

 

1. Finanztest geht davon aus, dass der Uniglobal bis zum Ende der Ansparzeit 10% Rendite erwirtschaften wird. Denen glaube ich nun gar nichts mehr.

 

2 Der Unirenta ist entgegen der Annahme von Finanztest nicht ausschließlich in 30jährigen Wertpapieren investiert. Folglich ist deren Rendite von 3,7% auch nicht maßgeblich, um den optimalen Umschichtungszeitpunkt zu bestimmen. Falsche Schlussfolgerung dagegen von Finanztest: Union sei übertrieben vorsichtig.

 

3. Selbst die Umlaufrendite von derzeit 2,8% taugt nicht als Maßstab für den Unirenta. Schließlich gehen davon noch Kosten von etwa 1% (management fee und Transaktionskosten) ab. Ergo: Wenn der Zins auf 2% fällt, schafft der Unirenta noch 1%. Da bleiben nur noch Säuglinge im Uniglobal investiert.

 

Überhaupt das Thema Transaktionskosten. Wenn 360.000 Leute aus dem Uniglobal in den Unirenta gehen, heisst das, dass der Uniglobal in Höhe des gesamten Sparkapitals Aktien verkaufen muss und der Unirenta in gleichem Volumen festverzinsliche Wertpapiere zukaufen muss. Diese zusäztlichen Transaktionskosten auf der Ebene des Fonds tauchen nicht in der TER auf, die kosten aber dennoch ebenfalls Rendite...

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Jason
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Finanztest habe ich eben auch mal quergelesen. Reue und Demut sehen anders aus.

 

Entweder haben die bei Finanztest Schwierigkeiten Fehler einzugestehen oder die sind so ignorant, dass sie noch gar nicht verstanden haben, dass ihre ursprüngliche Einschätzung falsch war.

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etherial
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Im aktuellen Finanztest-Heft wird das Ergebnis berichtet: Bei 360.000 Leuten ist "der Airbag" vorzeitig hochgegangen. Nachdem die die Uniprofirente immer auf Platz 1 getestet haben, hätte ich dazu ein selbstkritisches Wort oder eine Entschuldigung erwartet. Nichts. Da sind die Leserbriefschreiber im gleichen Heft deutlicher.

 

1. wurde sie auf Platz 2 getestet

2. hat sich bisher noch keiner für Marktschwankungen entschuldigt. Und wenn der Markt weiter nach oben gegangen wäre, dann wäre die Strategie absolut richtig gewesen.

 

Wenn sie sich für alle Halbwahrheiten, die sie verbreiten entschuldigen würden, dann bräuchten die keinen Bericht mehr schreiben. Jeder interessante Artikel den ich dort gelesen habe wäre hier im Forum in der Luft zerfetzt worden.

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schiri22
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Das Union-Konzept hat sich also leider als Luftschloß herausgestellt. Mit einem derartigen Umfeld (niedrige Zinsen, spektakulärer Börsencrash) hat die Union wohl im Vorfeld nicht gerechnet. Das ist fahrlässig, denn gerade bei Riestersparplänen mit Laufzeiten von bis zu 40 Jahren muß so etwas passieren dürfen, ohne dass alles wie eine Seifenblase zerplatzt.

 

Als heißt es für junge Sparer aufpassen und sobald die Union umschichtet, nichts wie zur DWS mit den Fondsanteilen.

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tom1978
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Als heißt es für junge Sparer aufpassen und sobald die Union umschichtet, nichts wie zur DWS mit den Fondsanteilen.

 

Man weiß ja gar nicht, ob sowas bei der DWS nicht auch passieren kann. Da ist der Rentenanteil von Anfang mit 15% zwar höher als die 0% der UniProfiRente, aber wenn's noch deutlicher nach unten geht als bisher kann auch da sowas passieren. Bei der TopRente Balance ist die Wahrscheinlichkeit durch den noch höheren Rentenanteil zwar noch geringer, aber auch noch vorhanden. Wenn man wirklich Sicherheit haben will, muss man einen Rieser-Banksparplan abschließen.

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schiri22
Posted

Ja, auf die lohnt es sich tatsächlich zu schauen. Ich bin allerdings Fondssparer aus Überzeugung. Über eine Umschichtung in den sicheren Hafen der Banksparpläne mag ich erst mit Mitte 50 nachdenken. Bis dahin versuche ich, etwas mehr Rendite zu erwirtschaften.

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chart
Posted · Edited by hilmi

hallo,

 

ich habe hier jetzt nicht alles durch gelesen, sorry falls sowas oder ähnliches hier schon steht.

 

wer glaugt das der staat noch irgendetwas schenkt, der irrt, für das sparen schenkt der staat schon gar nichts.

spätestens im alter holt der staat sich die zulagen in form von steuer wieder zurück. denn der staat benötigt geld, er hat nämlich keins mehr.

wer natürlich seine versicherung und seinen berater unterstützen möchte, der soll einen riester abschließen, der berater würde sich freuen, weil er daran schön verdient! bei riester verdienen nur 2 bzw. 3, der berater, die versicherung und der staat!

übrigens, woher will man wissen das es in 10, 20 oder 30 jahren noch hartz4 gibt?

auch werden alle paar jahre die steuergesetze geändert, kommt eine neue regierung an die macht, wird meistens wieder vieles geändert.

niemand kann in die zukunft schauen, deshalb ist es doch am besten wenn man beim sparen so flexibel wie möglich ist und sich nicht durch vorgaben bevormunden lässt.

wenn ich hartz4 bekommen sollte, bin ich zumindest interessiert so schnell wie möglich einen job zu bekommen, egal was, so das ich weiter sparen kann.

also versuche ich erst gar nicht in hartz4 zu kommen. somit wird das riester zeugs völlig uninteressant.

bei anderen menschen wird das anders, manch einer macht nicht jeden job, weil er/sie sich zu fein dafür fühlt, ein anderer will sich erstmal auf hartz4 ausruhen.

 

ich habe ehrlich gesagt keine lust berater und versicherungen noch reicher zu machen.

 

unter http://www.gegen-altersarmut.de/Riester-Re...uerup-Rente.htm habe ich folgende information gefunden.

 

sorry,habe es gelöscht und nur den link gelassen.

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tom1978
Posted · Edited by tom1978

Man muss nicht in mehreren Threads das gleiche posten, zumal vieles davon längst bekannt und teilweise auch falsch bzw. zu einfach gedacht ist. Du heißt nicht zufällig Johannes Laas oder arbeitest für ihn? So hört sich das nämlich an...

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schiri22
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Oh Mann, stopf das Forum doch nicht mit kopierten Inhalten voll. Der mündige Bürger ist mit dem Verweis auf den Link in der Lage selbst zu entscheiden, wie relevant die Inhalte sind.

 

Glaubst Du im Ernst, jemand will sich Deinen ellenlangen Artikel zu Gemüte führen?

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Jason
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@schiri22

 

Mit deiner Einstellung darfst Du keinen Riester-Fondssparplan abschließen, denn da entscheidest nicht Du wann und ob umgeschichtet wird.

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jogo08
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@hilmi

hast du dir die Berechnung des "Fondssparplans" auch angesehen? Zugrundgelegt wurde eine Wertentwicklung von 10% p.a.

 

Wie realistisch ist der Wert denn, auch wenn es in der Vergangenheit einige Fonds geschafft haben? Aber allein die Wertentwicklung des TG in den letzten Jahren spricht dagegen.

 

Beginnt die Auszahlung des angesparten Fondsvermögens in Zeiten wie jetzt, sieht es mit den Zahlen deutlich finsterer aus.

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schiri22
Posted

@jason

Deshalb betrachte ich den Riester-Fondssparplan nur als kleinen Baustein meiner Vorsorge. Und nehme es in Kauf, dass ich nur den Anbieter auswählen und wechseln darf.

Deshalb lautet mein Plan...bis 50 hoffen, dass DWS und Co. möglichst viel in Aktien investieren und dann slebst in einen Banksparplan wechseln.

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Ich lerne dazu
Posted
Man weiß ja gar nicht, ob sowas bei der DWS nicht auch passieren kann. Da ist der Rentenanteil von Anfang mit 15% zwar höher als die 0% der UniProfiRente, aber wenn's noch deutlicher nach unten geht als bisher kann auch da sowas passieren. Bei der TopRente Balance ist die Wahrscheinlichkeit durch den noch höheren Rentenanteil zwar noch geringer, aber auch noch vorhanden. Wenn man wirklich Sicherheit haben will, muss man einen Rieser-Banksparplan abschließen.

 

Natürlich kann das bei der DWS auch passieren. Nur besteht da die Möglichkeit, dass die Anteile auch wieder zurück in Aktienfonds getauscht werden. Und das ist leider der dickste Haken bei Union Investment. Einmal in Rentenfonds immer in Rentenfonds.

Wenn so eine Umschichtung 5-10 Jahre vor Rentenbeginn erfolgt, ist die Rendite "gegessen".

 

Wer sich für Fondssparpläne entschieden hat, setzt wohl nicht unbedingt auf Sicherheit. Deinen letzten Satz verstehe ich daher überhaupt nicht in diesem Zusammenhang.

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tom1978
Posted
Natürlich kann das bei der DWS auch passieren. Nur besteht da die Möglichkeit, dass die Anteile auch wieder zurück in Aktienfonds getauscht werden.

 

Irgendwer hat hier mal vorgerechnet, dass auch die DWS keineswegs plötzlich wieder alles von Renten in Aktien umschichten kann, sondern dass das bei den schlimeren Szenarien nur einen kleinen Teil der Anlage betrifft, der dann wieder in Aktien wandert...

 

Wer sich für Fondssparpläne entschieden hat, setzt wohl nicht unbedingt auf Sicherheit. Deinen letzten Satz verstehe ich daher überhaupt nicht in diesem Zusammenhang.

 

Wer sich für einen Riester-Fondssparplan entscheidet, kann - angesichts der Beitragsgarantie - sehr wohl auf Sicherheit gesetzt haben und war auf die jetzige Situation, die droht (Nullrendite über den gesamten Anlagezeitraum), sicher nicht vorbereitet. Wer also Riester wählt, weil er Sicherheit haben will, sollte einen Riester-Banksparplan in Erwägung ziehen, da dort das Risiko einer Nullrendite ausgeschlossen ist (selbst wenn der Referenzzins dauerhaft auf 0% sinkt gibt es immer noch die vertraglich vereinbarten Bonuszinsen).

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harryguenter
Posted · Edited by harryguenter
Irgendwer hat hier mal vorgerechnet, dass auch die DWS keineswegs plötzlich wieder alles von Renten in Aktien umschichten kann, sondern dass das bei den schlimeren Szenarien nur einen kleinen Teil der Anlage betrifft, der dann wieder in Aktien wandert...
Klar, weil es blauäugig wäre anzunehmen die DWS würde auf Ihr Risiko die Gefahr der Rückschichtung in Aktienfonds tragen. Somit kann und wird mit ziemlicher Sicherheit das Risiko zu Lasten des Sparers gehen. Damit ist eine zurückschichtung nur in 2 Fällen wahrscheinlich:

1) die Rentenanteile entwickeln sich besser als erwartet. Dann könnten kleine Teile des Rentenfonds zurück in Aktien fließen wenn sie für die Einzahlungsgarantie nicht benötigt werden.

2) neue Aktienanteile entwickeln sich positiv. Mit diesem "Gewinn" im neuen Aktienanteil könnten weitere Rentenanteile in Aktien umgeschichtet werden. Dies hätte aber den Nachteil den Risikopuffer der Aktienanteile drastisch zu verringern und würde sich in der nächsten baisse rächen.

Nur im Idealfal eines richtigen Markttimings könnten die variablen Quoten von Vorteil sein. Da die DWS aber von ihrer 15% PLanquote im letzten Jahr wohl gerade mal auf 18% verändert wurde ist in meinen Augen hier nicht mit einem sehr aktiven Management zu rechnen.

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