Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

681 posts in this topic

Posted · Edited by juro66

95% der Deutschen wären damit überfordert und würden das Geld in den Sand setzen...

 

Da hast du wohl recht.

 

Aber gerade die Marketingpropaganda des Gesetztgebers mit der nominalen Beitragsgarantie - die real ein ganz, ganz schlechtes Geschäft ist - ist langfristig geradezu ein Renditekiller.

 

Wie wahrscheinlich ist es, dass bei REGLMÄSSIGEN Einzahlungen u. langer Laufzeit die nominale Beitragsgarantie in Anspruch genommen werden muss?

 

Man berücksichtige die thesaurierten Nettodividenden, die bei UniGlobal mindestens 3% p.a. betragen dürften. Gerade bei (Bluechip-) Aktien ist langfristig ein gewisser Inflationsausgleich eingebaut - es stehen Sachwerte, Produktivvermögen dahinter - die Unternehmen können höhere Preise verlangen, etc.

 

Man kann jetzt mit dem Zeitraum von 2000-2009 (neben 1929ff. wohl der Peak in den letzten 80 Jahren) argumentieren u. obige These anzweifeln. Selbst in diesem historisch sehr schlechten Zeitraum sehen die Berechnungen bei REGELMÄSSIGEN Einzahlungen - wie ja auch bei der Riester so üblich - ganz anders aus.

 

Deshalb ist m.E. die nominale Beitragsgarantie ein Klotz am Renditebein u. unnötig wie ein Kropf - zugegebenermassen aber ein vorzügliches Verkaufsargument.

 

Zeitversetzte Umschichtungen in Renten Jahre vorher sind ja auch ok. Wobei m.E. selbst bei Rentenauszahlungen immer noch ein gewisser Aktienanteil vorhanden sein sollte.

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Klar, aber ohne Förderung, ordentliche Erträge werden dann jährlich versteuert, höherer Steuersatz, etc.

 

Genau. Aber das wäre ja noch schöner. Ich finanziere dann Deine Altersvorsorge mit und weil Du das Geld durchbringst dann am Ende auch noch mal Deine Hartz 4-Bezüge.

 

Ne ne, das mit der Garantie ist schon ok, sonst bringt das ganze nämlich noch weniger als ohnehin schon. Was glaubst Du denn, wieviel von den Millionen Riester-Sparern sich mit ihrer Geldanlage auseinandersetzen? Und ganz ehrlich: Das müssen sie auch gar nicht. Kann und soll ja auch nicht jeder ein Auto reparieren oder ein Dach decken. Und für all diejenigen ist Riester da.

 

bluechip

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Threadtitel: Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

 

denkt einfach mal dran :thumbsup:

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Die gleichen Probleme jetzt auch bei der Postbank

 

gefunden bei: Financial Times

 

 

"Auf Ebene der Postbank-Altersvorsorgekonten führte dies dazu, dass seit Ende Januar alle noch in die Aktienkomponente investierten Mittel in die Anleihenkomponente des Vorsorgekontos umgeschichtet wurden. Allerdings haben Anleger mit dem Konto bislang mehrheitlich Verluste erzielt, da die Kapitalgarantie nur zum Laufzeitende greift. Verluste wurden gewissermaßen "eingefroren". Hat ein Kunde etwa im August 2005 eine Einmalanlage geleistet und bis heute nichts entnommen, beträgt der Verlust auf dem Konto mit Laufzeit 2020 bis heute rund zwölf Prozent, in dem Produkt mit Laufzeit 2040 rund 33 Prozent."

 

Sehr interessanter Artikel, aus dem ich hier ausschnittsweise zitere. Hier wird aus meiner Sicht ganz deutlich, dass es sich um ein prinzipelles Problem handelt. Kapitalgarantie und Risikohafte Anlage passen nicht gut zusammen. Die nächsten, die von Umschichtungen erfasst werden sind die Kunden der DWS, denn die Zinsen sinken weiter.

 

Ich für meinen Teil habe reagiert und meine UniProfi Rente gegen einen soliden und stockkonservativen Banksparplan meiner Volksbank getauscht.

 

Jason

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Riester-Rente Neue Chance auf mehr Aktien

 

Kunden der UniProfiRente, deren Depots im letzten Quartal 2008 teils in Rentenfonds umgeschichtet wurden, dürften ab Ende April einen kostenfreien Vertragswechsel durchführen. Das bestätigte die Fondsgesellschaft Union Investment auf Anfrage von BÖRSE ONILNE. Sie können auf diese Weise auf eigenen Wunsch die Rentenfonds im Depot in Aktienfonds umtauschen, und zwar komplett kostenfrei und ohne Ausgabeaufschlag.

 

boerse-online.de

 

bin ja mal gespannt. der artikel ist interessant v.a. auch die position der verbraucherschützer :o

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Posted · Edited by etherial

boerse-online.de

 

bin ja mal gespannt. der artikel ist interessant v.a. auch die position der verbraucherschützer :o

 

Das ist ja eine feine Offensive ... würde ich sofort machen, wenn ich betroffen wäre.

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wer das macht ist dumm! :-

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Also, irgendwie scheint mir das auch keine sinnvolle Lösung zu sein...

 

Sollten die sich nicht lieber überlegen, wie die ihr System anpassen können, um solche Umschichtungen zu vermeiden?

Vermutlich sind die Leute in 6-12 Monaten bei der nächsten Zwangsumschichtung wieder mit dabei...

 

Union freuts bestimmt, wenn sie immer weniger und weniger garantieren müssen... da machts dann auch nix, wenn die tollen Staatsanleihen demnächst vlt. auch noch dran sind...

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wer das macht ist dumm! :-

 

Nö, wer das macht, wechselt lediglich das Chancen/Risikoprofil seiner Anlage unter Riester.

 

Aber so richtig dolle wird der Union-Ansatz dadurch auch nicht.

 

Grüße, billy-the-kid

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Also, irgendwie scheint mir das auch keine sinnvolle Lösung zu sein...

 

Sollten die sich nicht lieber überlegen, wie die ihr System anpassen können, um solche Umschichtungen zu vermeiden?

 

Es gibt nur eine Möglichkeit: Rentenfonds beimischen. Genauso machen es die anderen. Und die anderen haben dazu teilweise noch ein Trendfolgesystem eingearbeitet. Trendfolge wird zwar psychologisch immer besser wahrgenommen als antizyklische Strategien, rational gesehen gibts dafür aber keinen Grund.

 

Union freuts bestimmt, wenn sie immer weniger und weniger garantieren müssen...

 

Hast du den Thread soweit gelesen ... Die Garantie bringt gar nichts, wenn erstmal in Renten umgeschichtet wurde. Denn durch die Umschichtung hat man nicht nur eine Mindestgarantie, sondern auch eine Höchstgarantie ... die beide nicht weit auseinander liegen. Wer davon überzeugt ist, dass AKtien langfristig das Rennen machen (und wenn er das nicht wäre, hat er mit der Profirente das falsche Produkt gewählt), sollte nicht jetzt Garantien beanspruchen.

 

Fakt ist, dass man mit einer normalen Aktienfondsanlage in den Uniglobal nicht schlechter ist, als wenn man jetzt in Aktien wechselt ...

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Hast du den Thread soweit gelesen ... Die Garantie bringt gar nichts, (...)

 

Du hast recht, hier hab ich mich wiedermal saublöd ausgedrückt... Das man sich bei Riester die Garantie "selber" gibt und einem der Anbieter ja nix schenkt, hab ich ja auch schon des ein oder andre mal gepostet...

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`Wollte mich noch einmal kurz melden:

 

Ich hatte also zur Jahreswende den Vertrag bei Union gekündigt. Irgendwie gab es Probleme bei Absendung der Kündigung und Zustellung der Kündigung, d.h. ich habe im Dezember abgeschickt, Union hat die Kündigung im Januar erhalten.

 

Demnach, und wen wundert das bei Union, bestand man darauf, dass der Vertrag noch bis zum 31.05.2009 läuft. Auch wenn keine Beiträge mehr eingezahlt werden und der Verrtrag dort herum dümpelt - NEIN, Sie bleiben bis 31.05.2009 bei uns.

 

Das spricht sicher vieles bei Union aus....

 

Seit Januar 2009 zahle ich bei DWS ein, in den Balance.

 

Ob das richtig war oder nicht.......ich habe nun einmal sso entschieden und wollte das für mich widerliche Kapitel mit Union abschließen. Mein Vermittler sollte nichts mehr an Provision erhalten, nion nichts mehr an mir verdienen.

 

Wenn ich nun sehe, dass es etws an der Börse aufwärts geht und ich auch Aktienfondsanteile bei DWS gekauft habee, sehe ich das ganz erfreut. Bei Union wäre ich auf Dauer bei meinen Renten geblieben, die sich kaum bewegen.

 

Und die dreiste Art von Union muss ich mir auch nicht mehr bieten lassen.

 

In diesem Sinne....

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Mittlerweile habe die Aktuare mal gerechnet und Chancen/Risikoprofile verschiedener Sicherungsmethoden aufgezeigt. Ich finde, die Graphiken sind ganz illustrativ (siehe Seiten 3/4 des Downloads):

 

http://www.aktuar.de/download/dav/veroeffe...ell_2009_11.pdf

 

Mit anderen Prämissen als den benutzten käme man natürlich auf etwas andere Ergebnisse, aber für eine Darstellung der zugrundeliegenden Verhältnisse halte ich den Artikel für recht informativ.

 

Grüße, billy-the-kid

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Zitat aus finanztest 06/2009 (online)

 

"Die Fondsgesellschaft Union Investment macht enttäuschten UniProfirente-Sparern ein Angebot und rät selbst davon ab.

 

Angebot. Um eine Variante erweitert hat die Fondsgesellschaft Union Investment ihren Riester-Aktienfondssparplan UniProfirente. Sparer, deren Depots bei abstürzenden Kursen in einen Rentenfonds umgeschichtet wurden, können kostenfrei einen neuen Sparplan abschließen und dafür ihre Anteile am UniEuroRenta zurück in Anteile des Aktienfonds UniGlobal tauschen.

 

Regeln. Voraussetzung ist, dass der Vertrag noch mindestens zehn Jahre läuft. Das Angebot gilt auch für beitragsfrei gestellte Verträge. Mitnehmen können die Sparer nur den Wert, der zum Zeitpunkt des Wechsels auf dem Depotauszug steht. Nur für diesen Betrag und die weiteren Einzahlungen gilt die Garantie zum Rentenbeginn. Ein Teil ihrer Einzahlungen ist zumindest vorläufig futsch. Zulagen müssen die Sparer nicht zurückzahlen.

 

Chancen. Risikobereite Riester-Sparer können wieder komplett auf Aktien setzen. Das kann mehr Rendite bringen, als den alten Vertrag weiterlaufen zu lassen.

 

Risiko. Die Rechnung geht nur auf, wenn der Kurs des UniGlobal über die Zeit tendenziell steigt und nicht zu stark nach unten ausschlägt. Sonst wird wieder in den UniEuroRenta umgeschichtet. Im schlimmsten Fall haben Sparer bei Rentenbeginn weniger Geld, als sie eingezahlt haben, weil sie beim Wechsel einen Teil ihrer Garantie aufgeben. Union Investment rät selbst davon ab.

 

Ablauf. Der Wechsel ist nur mithilfe eines Beraters der genossenschaftlichen Banken möglich, zum Beispiel bei einer Volksbank.

 

Tipp: Wer an eine dauerhafte und schwankungsarme Erholung der Aktienmärkte glaubt und auf die Garantie pfeift, kann annehmen. Alle anderen behalten lieber die volle Garantie. "

 

Meine Meinung: Wenn die Aktienkurse wieder ihren Tiefstständen entgegen gehen, ist dies ein gangbarer Weg. Was meint Ihr?

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...

Tipp: Wer an eine dauerhafte und schwankungsarme Erholung der Aktienmärkte glaubt und auf die Garantie pfeift, kann annehmen. Alle anderen behalten lieber die volle Garantie. "

 

Wer nicht an eine dauerhafte und schwankungsarme Erholung glaubt, der hat das falsche Produkt gekauft und sollte sofort in einen Banksparplan umsatteln ...

 

Meine Meinung: Wenn die Aktienkurse wieder ihren Tiefstständen entgegen gehen, ist dies ein gangbarer Weg. Was meint Ihr?

 

Ich würde es jedem empfehlen auf die Garantie zu pfeifen. Dass die Rentengarantie für einen Geschädigten bedeutet, dass man ab heute nur noch Tagesgeldzinsen bekommt, scheint niemandem so richtig aufgefallen zu sein. Was gäbe es denn für einen besseren Zeitpunkt wieder voll in Aktien zu gehen ... Klar kann das schief gehen. Aber eine Garantie auf das eingezahlte Kapital ist soviel wie ein garantiertes Schiefgehen.

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Im schlimmsten Fall haben Sparer bei Rentenbeginn weniger Geld, als sie eingezahlt haben, weil sie beim Wechsel einen Teil ihrer Garantie aufgeben. Union Investment rät selbst davon ab.

Tja, ich dachte der nominale Erhalt der Einzahlungen sei zwingend vorgeschrieben? Ist das wirklich zulässig zu sagen "Anleger du kannst auch >zocken<". Weil, "schichte jetzt um und möglicherweise vlt. hast du dann die tollen Renditen aus den Werbeprospekten - und wenn schon net letztes mal, dann dieses mal! Vlt. möglicherweise auch erst beim nächsten oder übernächsten mal -wir werden sehen!"

(Mein Zynismus geht wieder mit mir durch... ^_^ )

 

Also folgendes Szenario [wir befragen fachmännisch die große Glaskugel]:

Der Staat weis, dass die Rente nicht mehr so sicher ist. Um in einigen Jahrzenten überbordende H4-Leistungen zu vermeiden, fördert er also die Riesterrente. Ein Bezug ebensolcher kann bei kleinen gesetzlichen Renten zur Folge haben, dass man eben nicht mehr zusätzlich H4-Ansprüche hat. Da freut sich der Staat (und alle andren Steuerzahler).

 

Tja, und jetzt fällt eben diese Riesterrente bei manchen kleiner aus, weil sich der ein oder andre Anleger eben nicht mit nominalem Werterhalt zufriedengeben mag und freiwillig die Garantierente (welche ja in Wirklichkeit keine ist - auch das hatten wir ja schon festgestellt) riskiert.

Es kommt wie es kommen muss... zur Rente steht eben nicht 100% des eingezahlten Geldes zur Verfügung - sondern etwas weniger bis sehr viel weniger. Ergänzendes H4 ist doch wieder notwendig... Da freut sich der Staat nimmer.

 

Und das soll der Staat als solcher zulassen? Zuerst gibt er Geld für Zulage und Steuererstattung und dann muss er später nochmal, weils wieder net reicht?

 

Gut - gemäß dem Falle er lässt das so laufen... Wo kann das Geld dafür später hergenommen werden? Vlt. über nen noch höheren Steuerabzug auf die Rente aller? Also auch auf die Rente derer die weniger riskant angelegt haben und entsprechend auf ihren "langweilig" verzinsten Riester-Banksparplan auch eine erhalten?

 

Somit tragen dann die "sicheren" Anlagen über höhere Steuern später als Subventionsausgleich die Rente derer die mehr wollten - aber mit dem "umverteilen" kennen wir uns ja in D auch bestens aus...

Jetzt freut sich der Staat wieder, weil er das so elegant gelöst hat. Wahlwirksam wird umgesetzt: "gleichhohe Riester-Mindestrente für alle - staatlich garantiert". Nur der Steuerzahler... der freut sich nicht mehr...

:-

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Posted · Edited by harryguenter

Wer ist denn von Euch noch davon betroffen?

Naja, wahrscheinlich werde ich das erst mit der nächsten Jahresabrechnung sehen.

Eigentlich war geplant ab Mitte des Jahres wenn alle Förderungen eingegangen sind das Depot auf den Banksparplan zu übertragen. Die Aktienkurse Mitte des Jahres haben mich zögern lassen. Naja, warten wir mal auf den Jahresdepotauszug...

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Wer ist denn von Euch noch davon betroffen?

Naja, wahrscheinlich werde ich das erst mit der nächsten Jahresabrechnung sehen.

Eigentlich war geplant ab Mitte des Jahres wenn alle Förderungen eingegangen sind das Depot auf den Banksparplan zu übertragen. Die Aktienkurse Mitte des Jahres haben mich zögern lassen. Naja, warten wir mal auf den Jahresdepotauszug...

Hallo Harryguenter,

 

die Umschichtung ist doch schon wieder für den Anleger unglücklich verlaufen. Die Kurse standen wieder höher. http://www.onvista.de/fonds/charts/preis.html?ID_INSTRUMENT=84748&TIME_SPAN=10Y&VOLUME=0&TYPE=LINE&SCALE=abs&DISPLAY_TYPE=LINE&SUPP_INFO=0&AVG1=0&AVG2=0&ID_NOTATION_COMP1=0&ID_NOTATION_COMP3=0&ID_NOTATION_COMP4=0#chart_01

 

Kannst Du nicht schon jetzt mal anfragen, wie der aktuelle Guthabenstand ist?

 

Was mir aber stark aufgefallen ist ist, dass die Union Investment seit Anfang September wieder die Werbetrommel rührt. Die wollen wohl in der Zukunft weiter viele neue Anleger verärgern?

 

Dann wäre wohl nur noch die sinnvollste Lösung, einen zusätzlichen Banksparplan zu machen und die Uniprofirente beitragsfrei zu stellen.

Was mich auch wieder wundert ist, dass man sich über die Depotgebühren, den AA, und die Ter genaue Gedanken macht und was passiert....es werden zu ungünstigen Zeiten Anlageentscheidungen getroffen, die für den Sparer nachteilig sind. <--- meine bescheidene Meinung.

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Was mich auch wieder wundert ist, dass man sich über die Depotgebühren, den AA, und die Ter genaue Gedanken macht und was passiert....es werden zu ungünstigen Zeiten Anlageentscheidungen getroffen, die für den Sparer nachteilig sind. <--- meine bescheidene Meinung.

Wem schreibst du das, denn den Quatsch hat auch die hochgelobte DWS bestens drauf. Eigentlich spielt es keine Rolle mehr, ob Union oder sonst wo.

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Was mich auch wieder wundert ist, dass man sich über die Depotgebühren, den AA, und die Ter genaue Gedanken macht und was passiert....es werden zu ungünstigen Zeiten Anlageentscheidungen getroffen, die für den Sparer nachteilig sind. <--- meine bescheidene Meinung.

Wem schreibst du das, denn den Quatsch hat auch die hochgelobte DWS bestens drauf. Eigentlich spielt es keine Rolle mehr, ob Union oder sonst wo.

War allgemein....

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Hallo,

ich möchte auch mal meinen Senf kurz dazu geben:

Schuld bin ich letztendlich selber, wenn ich so einen Vertrag abschließe, aber schon erstaunlich, was man so feststellt:

Ich bin seit bald 5 Jahren dabei und stehe mit über 1000 im MINUS!!!

Wie wollen die da am Ende eine überzeugende, deutlich über der Inflation liegende Rendite hinbekommen, wenn, wie schon

wieder bei mir geschehen, folgendes passiert: Jetzt, wo der Uniglobal tief steht, erhalte ich Eurorentaanteile und wenn der Kurs des Uniglobal hoch steht,

erhalte ich Uniglobal anhalte. Unter dem Cost-Average-Effekt verstehe ich etwas anderes! Und selbstverständlich wurden damals bei mir ALLE Uniglobalanteile

in den Rentenfonds im Zuge der Bankenkrise umgetauscht, natürlich in dem Moment, als der Kurs seinen Tiefpunkt erreicht hatte.

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Unter dem Cost-Average-Effekt verstehe ich etwas anderes! Und selbstverständlich wurden damals bei mir ALLE Uniglobalanteile

in den Rentenfonds im Zuge der Bankenkrise umgetauscht, natürlich in dem Moment, als der Kurs seinen Tiefpunkt erreicht hatte.

 

Union-Investment hat eigentlich allen Anlegern angeboten wieder zurück in Aktien umzuschichten - unter Verlust der Garantie. Wer den Cost-Average-Effekt (den es nicht gibt ;)) wünscht und zusätzlich noch eine Kapitalgarantie möchte Gewinn ohne Risiko. Das ist bei allen Anlageformen nicht zu haben, schon gar nicht bei illiquiden wie Riestersparplänen.

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Union-Investment hat eigentlich allen Anlegern angeboten wieder zurück in Aktien umzuschichten - unter Verlust der Garantie. Wer den Cost-Average-Effekt (den es nicht gibt ;)) wünscht und zusätzlich noch eine Kapitalgarantie möchte Gewinn ohne Risiko. Das ist bei allen Anlageformen nicht zu haben, schon gar nicht bei illiquiden wie Riestersparplänen.

 

Nein, ein solches Angebot wurde mir nicht unterbreitet!

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Posted · Edited by ImperatoM

Union-Investment hat eigentlich allen Anlegern angeboten wieder zurück in Aktien umzuschichten - unter Verlust der Garantie. Wer den Cost-Average-Effekt (den es nicht gibt ;)) wünscht und zusätzlich noch eine Kapitalgarantie möchte Gewinn ohne Risiko. Das ist bei allen Anlageformen nicht zu haben, schon gar nicht bei illiquiden wie Riestersparplänen.

 

Nein, ein solches Angebot wurde mir nicht unterbreitet!

 

Allen offenbar nicht. Gibt es eine Quelle für die grundsätzliche Behauptung? Ich kann mir eigetlich nur schwer vorstellen, dass Union-Investment das Riester-Gesetz durch eine simple "Vereinbarung" mit dem Kunden umgehen kann - von daher glaube ich auch erstmal nicht an solche Agebote in größerem Stil. Und wenn sie erfolgen sollte man sich der Gefahr bewusst sein, evtl. die staatliche Förderung zu riskieren - auch wenn sich Anbieter und Kunde einig sind. Die staatlichen Riester-Regeln sind nämlich klar!

 

@JRoger: Je nach Kontostand wäre ein Ruhendstellen des Vertrages besser als ein Übertragen. Allen anderen kann ich nur (zum weiß ich nicht wievielten mal) dringend raten, sich die Sache mit Umschichtfondssparplänen nochmal gut durch den Kopf gehen zu lassen. Auch wenn die besten Fondssparpläne mittlerweile vom Markt sind, weil selbst die Stiftung Warentest immer an die "möglichst hohe Aktienquote" und "intelligten Systeme" der Umschichtlösungen geglaubt hat: Es gibt noch Fixquotenfondssparpläne und gute Versicherungen oder Banksparpläne als Alternative!

 

@etherial: Bei Fixquotenfondssparplänen nutzt Du im übrigen theoretisch auch den Average-Effekt und hast eine Kapitalgarantie. Ich danke Dir aber für die Äußerung, dass es den Average-Effekt eigentlich gar nicht gibt - er ist tatsächlich eine reine Erfindung von Sparplananbietern, nur durchschauen leider viele Anleger (selbst im WPF) nicht den Holuspokus dahinter... :( Die Aufklärung hierüber hab ich mir aber erst für den Zeitpunkt vorgenommen, zu dem endlich alle mal gemerkt haben, welches Risiko sie mit diesen "intelligenten" Riester-Lösungen für ihre Rente eingehen... vielleicht fängst Du ja jetzt schonmal damit an ;)

.

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