Union Investment schichtet alles von Uniglobal in UniEuroRenta um

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ja gibt's. nein, brauchst du nicht. nein das geht nicht

 

Das hier brauchst du

 

gefunden hab ich das hier

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich verwalte mein Depot ja bereits online... muss da zusätzlich etwas freigeschaltet werden oder bin ich nur zu blind?

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also das ist das, was ich genutzt habe um die Freischaltung zu bekommen. Kann sein, dass das bei dir anders ist, aber aus'm Bauch raus würde ich sagen, dass du das noch beantragen solltest. Ist ja auch kein großer Aufwand

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also das ist das, was ich genutzt habe um die Freischaltung zu bekommen. Kann sein, dass das bei dir anders ist, aber aus'm Bauch raus würde ich sagen, dass du das noch beantragen solltest. Ist ja auch kein großer Aufwand

 

Klar, da hast du recht... es ist aber nicht die Übersicht, die ich unter "Top Werte" finde? Da wundert mich, dasss da nur N_amen und gar keine ISIN oder so angegeben sind.

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versteh' grad' nicht was du mit "Top Werte" meinst. Haste nen LInk für mich ?

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Gegebenenfalls sollte man selbst umschichten. Etwa so:

 

Wenn genug Überschüsse beim Fondssparplan vorhanden sind, mal kurz in einen Banksparplan wechseln und dann wieder in einen Fondssparplan.

 

Damit muss das erwirtschaftete Kapital nun bis Ende des Rentenantritts sicher gestellt sein.

 

Gesamtkosten: schätzungsweiße 2 x 50 EUR

Damit bin ich mein eigener Fonds-Manager. Da hätte ich früher drauf kommen sollen. Ich werde auch in Zukunft die Finger nicht von den Aktien lassen, aber den Rentenanteil kontinuierlich steigern, damit ich nicht wieder in die Kapitalerhaltungs-Falle tappe.

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Ich bin 28. Bei mir wird wohl noch der UniGlobal bespart. Hoffentlich.

Und so wie ich die ersten Seiten (1-8) des Threads verstanden habe, werde ich langfristig wohl auch besser als mit der DWS fahren. Kann natürlich sein, dass ich auch so kurz vor der Rente (vieleicht 15 J.) in UniRenta umgeschichtet werde, aber bei der Laufzeit sollte dann wenigstens was bei rauskommen. Also denke ich mal für meinen Teil, dass ich bei der Union bleibe.

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Kann natürlich sein, dass ich auch so kurz vor der Rente (vieleicht 15 J.) in UniRenta umgeschichtet werde, aber bei der Laufzeit sollte dann wenigstens was bei rauskommen. Also denke ich mal für meinen Teil, dass ich bei der Union bleibe.

 

...und damit sitzt Du auch in unserem Boot.

 

Beispiel: Du bist 48, hast 20 Jahre gespart.

Börse fällt, Depotwert auch, um 40 %.

Bist also mit Deinem Depot satt im Minus.

 

Union schichtet bei Dir in Unirenta um.

Die behältst Du bis zu Rente.

 

Ziel von Union ist, für Union unschädlich, die von Dir eingezahlten Beiträge wieder zusammen zu bekommen. Rendite interessiert Union gar nicht.

 

Wenn für Dich mehr heraus springt ist gut, wenn nicht, ist nicht gut. Für Dich!!

 

Union hat die ganzen Jahre an Dir verdient. Durch die TER und die Ausgabeaufschläge.

Das war von Anfang ihr Ziel, und das erreicht Union automatsich, so lange Du einzahlst.

Unabhängig von Deiner Rendite.

 

Und der/ die Vermittler/in verdient natürlich auch laufend.

 

Also, das Risiko der "Null Prozent Rendite" für Union Sparer, auch nach 30 Jahren Sparzeit, ist real!!!

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So sehe ich das inzwischen auch. Daher verstehe ich nun die Konsequenz nicht, von der UniProfiRente in den DWS Balance zu wechseln. Auch der DWS Balance muß die Garantie erfüllen.

Der Vorteil der DWS Balance ist der mindestens 40% Anteil in Rentenfonds - auch bei allen Neueinzahlungen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit des Umschichtens deutlich verringert, da der Kursverlustpuffer viel größer wird. Es gehtr also weniger in Aktienfonds, die Wahrscheinlichkeit das diese Aktienfondsanteile aber nicht ausserplanmäßig umgeschichtet werden ist viel kleiner. Um die Wahrscheinlichkeit sehr gering zu halten müßte der Rentenanteil aber besser noch bei 50 oder 60% liegen.

Der DWS Balance ist also mit die beste Möglichkeit wenn den Aktien gewünscht sind. Aber ich gebe recht: über einen Banksparplan nachzudenken und die Aktien abseits von Riester zabzudecken wäre auch konsequent. Neben einem Angebot zur DWS TopRente werde ich mich deshalb auch noch zu Banksparplänen erkundigen und dann mal weiterschauen. Überstürzte Aktien sind selten gut.

 

 

Damit bin ich mein eigener Fonds-Manager. Da hätte ich früher drauf kommen sollen. Ich werde auch in Zukunft die Finger nicht von den Aktien lassen, aber den Rentenanteil kontinuierlich steigern, damit ich nicht wieder in die Kapitalerhaltungs-Falle tappe.

Ja, dann aber mußt Du auch Erfolg haben und es richtig machen. Falls Du nämlich zum falschen Zeitpunkt vom Banksparplan in Aktien zurückschichtest (nämlich bevor die Kurse fallen) dann hast Du eigentlich dasselbe Dillemma. Dazu kommt. dass man manche Riesterverträge nur mit 3 monatiger Kündigungsfrist zum Jahresende kündigen und übertragen kann wenn ich recht informiert bin. Und auch nicht alle riesterverträge sehen die Übernahme eines Vorvertrags vor - bei der Cominvest Förderrente soll dass z.B. nicht gehen schrieb mir mein Vermittler.

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Ich bin 28. Bei mir wird wohl noch der UniGlobal bespart. Hoffentlich.

Und so wie ich die ersten Seiten (1-8) des Threads verstanden habe, werde ich langfristig wohl auch besser als mit der DWS fahren. Kann natürlich sein, dass ich auch so kurz vor der Rente (vieleicht 15 J.) in UniRenta umgeschichtet werde, aber bei der Laufzeit sollte dann wenigstens was bei rauskommen. Also denke ich mal für meinen Teil, dass ich bei der Union bleibe.

Nee falsch gedacht - wann immer die Union Deinen Vertrag umschichtet kannst Du davon ausgehen für alle bisher geleisteten Einzahlungen eine Nullrendite zu erhalten. Die Union betreibt keine "Bestandssicherung" der bisher erreichten Rendite. Du mußt für Dich entscheiden wie Wahrscheinlich es ist dass man nach 10 oder 20 Jahren Einzahlung in Renten umgeschichtet wirst. Da spielt einerseit eine Rolle wie die Börsenentwicklung verlaufen wird, d.h. wieviele eher billige und wieviele eher teure Anteile in dieser Zeit gekauft wurden. Bei der Sicherung ist zu bedenken, dass bei sinkender Restlaufzeit auch der Zinseszinseffekt für die Rentensicherung schwindet, weshalb eine Umschichtung früher erfolgen muß als bei einer langen restlaufzeit. Ich hab's mal versucht für mich durchzuspielen und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass auch nach langjährigen Einzahlungen bei stärkeren Kursrückgängen (50-80%) immer mit Umschichtungen zu rechnen ist.

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Nee falsch gedacht - wann immer die Union Deinen Vertrag umschichtet kannst Du davon ausgehen für alle bisher geleisteten Einzahlungen eine Nullrendite zu erhalten. Die Union betreibt keine "Bestandssicherung" der bisher erreichten Rendite. Du mußt für Dich entscheiden wie Wahrscheinlich es ist dass man nach 10 oder 20 Jahren Einzahlung in Renten umgeschichtet wirst. Da spielt einerseit eine Rolle wie die Börsenentwicklung verlaufen wird, d.h. wieviele eher billige und wieviele eher teure Anteile in dieser Zeit gekauft wurden. Bei der Sicherung ist zu bedenken, dass bei sinkender Restlaufzeit auch der Zinseszinseffekt für die Rentensicherung schwindet, weshalb eine Umschichtung früher erfolgen muß als bei einer langen restlaufzeit. Ich hab's mal versucht für mich durchzuspielen und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass auch nach langjährigen Einzahlungen bei stärkeren Kursrückgängen (50-80%) immer mit Umschichtungen zu rechnen ist.

 

 

Wohl leider richtig, weil eben immer erst nach einem Kursrutsch umgeschichtet wird. Und bei langer Restlaufzeit ist die Wahrscheinlichkeit ja sogar größer, eine Baisse an den Börsen noch einmal oder auch zweimal zu erleben.

 

Ich selber bin bisher noch nicht umgeschichtet worden, wahrscheinlich, weil ich zwar schon 40 Jahre alt bin, jedoch der Vertrag (mit förderfähigem Höchstbeitrag) erst seit zwei Jahren läuft. Ich hatte das Konzept der Profirente beim Abschluß zwar natürlich abstrakt verstanden, auch, daß eben kein aktives "hin- und herschichten" zwischen Uniglobal und Eurorenta erfolgt, aber die Risiken, die aus dem Mix aus 100% Aktien und verpflichtender Kapitalgarantie resultieren, zugegebenermaßen nicht gesehen. Allerdings käme ich auch nicht auf die Schnapsidee, dafür die Union oder die nette Dame von der Voba verantwortlich zu machen.

 

Ich werde zunächst auch mal abwarten und mir in Ruhe überlegen, was ich nun mache. Prima wäre eine Nachbesserung an der Profirente, in dem Sinne, daß während der gesamten Laufzeit eigeninitiativ in den Rentenfonds gewechselt werden darf und nicht erst mit Ende 50. Ansonsten schwanke ich auch zwischen Toprente Balance und Banksparplan bei der Voba Günburg.

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Posted · Edited by harryguenter

aber die Risiken, die aus dem Mix aus 100% Aktien und verpflichtender Kapitalgarantie resultieren, zugegebenermaßen nicht gesehen.
Das Risiko war Dir vermutlich auch noch bekannt. Ich vermute Dir gings wie mir (und ggfs. auch Finanztest). Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos habe ich deutlich geringer eingeschätzt - speziell bei langlaufenden Verträgen. Einen Vorwurf mache ich der Union auch nicht. In den seinerzeit veröffentlichten Produktbroschüren stand das schon weitgehend so drin wie es heute passiert (mit Ausnahme der fortlaufenden Rentenfondseinzalhung nach Umschichtung).

 

Ich werde zunächst auch mal abwarten und mir in Ruhe überlegen, was ich nun mache. Prima wäre eine Nachbesserung an der Profirente, in dem Sinne, daß während der gesamten Laufzeit eigeninitiativ in den Rentenfonds gewechselt werden darf und nicht erst mit Ende 50.
Zumal es den selbstangestoßenen Umschichtungsauftrag ja gibt, allerdings darf man ihn nur in der Sicherungsphase ab 56 Jahren stellen. Um nicht selbst Fondsmanager spielen zu müssen wäre es vermutlich besser von vorneherein ein Produkt mit deutlich geringerer Aktienquote anzubieten. Bei der DWS gefällt mir die teils versteckte Kostenbelastung nicht, die durch Hinzunahme von Fonds mit Performance Fees in den Riester Dachfonds vorgenommen wurde. Etwa 1,5-2% vom Depotvermögen jedes Jahr abzudrücken ist schon ordentlich.

Vor kurzem sind die neuen Performancedaten bei DWS veröffentlich worden. Seit Anfang 2002 hätte ein Sparer der Top Rente Balnace nun -0,83% p.a. gemacht (Dynamik -3,17), und da sind die Zulagen noch unzulässigerweise eingerechnet. Im Maximum etwa Mitte 2007 wären es wohl so 6-7% gewesen. Ob da im Mittel mehr als bei einem guten Banksparplan rauskommt ist da schon etwas fragwürdig. Es bestätigt mir aber ein wenig die Befürchtung, dass die Aktienquote auch bei der Balance womöglich noch zu hoch gewählt ist. Man bedenke die "billigen" Aktienkurse 2002-2004. Bislang haben wir ja erst etwa 50% seit Jahreshoch 2007 an den Börsen verloren - 2003 waren es etwa 70% im DAX zum Höchststand von 2000.

Ich werde mir deshalb auch nochmal die im Finanztest wegen zu geringer Aktienquote verrissenen Riester Fondsverträge anschauen. Möglich dass im Vergleich zu diesen ein Banksparplan aufgrund der geringeren Kostenbelastung allerdings genausogut ausfällt aber eine niedrigere Volatilität ausweist.

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Das Risiko war Dir vermutlich auch noch bekannt. Ich vermute Dir gings wie mir (und ggfs. auch Finanztest). Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos habe ich deutlich geringer eingeschätzt - speziell bei langlaufenden Verträgen. Einen Vorwurf mache ich der Union auch nicht. In den seinerzeit veröffentlichten Produktbroschüren stand das schon weitgehend so drin wie es heute passiert (mit Ausnahme der fortlaufenden Rentenfondseinzalhung nach Umschichtung).

Das Risiko habe ich nicht gekannt, ich hätte sonst bereits im Mai 2007, zusammen mit allen anderen Aktienfonds die ich zu diesem Zeitpunkt hielt, umgeschichtet. Eine Hinweis darauf im Finanztest, der damals den "Testsieger" kürte, wäre völlig ausreichend gewesen.

 

Ich habe mal zusammengerechnet wieviel ich seit 2003 eingezahlt habe und stelle fest dass es ziemlich genau derselbe Betrag ist, der jetzt in den Eurorenta geflossen ist. Also muss ich NUR :'( alle Zulagen und Dividenden abschreiben und habe die Möglichkeit, das Geld in ein geeigneteres Riester-Rentenmodell zu übertragen um wenigstens ein bisschen Rendite einzufahren. Im Grunde kann ich froh sein dass der Crash jetzt gekommen ist - und nicht in 10 Jahren.

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Im Grunde kann ich froh sein dass der Crash jetzt gekommen ist - und nicht in 10 Jahren.

 

Genauso ist es.

 

Jetzt beginnst Du neu, nachdem Dir eine Rendite von "Null" nach 20 oder 30 Jahren mitgeteilt wird. Du kannst also noch reagieren.

 

Wenn Dir das mit 50 Jahren, nach 20 Jahren Einzahlung, passiert wäre, so hättest Du ein riesiges Problem.

 

Und Union Investment scheint das alles nicht zu interessieren. Man reagiert nicht, beantwortet nicht die Fragen der Kunden, bestätigt noch nicht einmal die Kündigung von Einzugsermächtigungen. Nichts. Gar nichts.

 

Ein Skandal und eine Sache für das BaFin.

Werde ich direkt einmal anschreiben. Und auch mal sehen was Finanztest dazu sagt, die haben auf meine E-Mail von kurz vor Weihnachten auch nicht reagiert.

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Und Union Investment scheint das alles nicht zu interessieren. Man reagiert nicht, beantwortet nicht die Fragen der Kunden, bestätigt noch nicht einmal die Kündigung von Einzugsermächtigungen. Nichts. Gar nichts.

 

Irgendjemand hat AFAIR in diesem Thread geschrieben, dass die wohl aufgrund der vielen Anfragen wegen der Umschichtung total überlastet sind...

 

Ein Skandal und eine Sache für das BaFin.

 

Bei allem Verständnis für Deinen Ärger: Du hast ein Produkt gekauft, das nicht zu Deiner Risikobereitschaft passt und das Du bei Abschluss scheinbar nicht verstanden hast. Jetzt dem Anbieter die alleinige Schuld zuzuweisen ist übertrieben und unrealistisch. jogo08 hat dazu ja schon ausführlich was geschrieben.

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Posted · Edited by harryguenter

Ein Skandal und eine Sache für das BaFin.
Naja für die BaFin ist das wohl nichts. Die Riesterzertifizierung sieht eine Garantie der eingezahlten Beiträge und zulagen ohne Berücksichtigung der Inflation vor. Union hat jetzt reagiert um das sicherzustellen. Was soll die BaFin da jetzt tun? Zumal "Kundenzufriedenheit" und Kundenkontakt kein Massstab für die BaFin sind. Ausserdem sollte Dein VoBa Berater vor Ort vermutlich erster Ansprechpartner sein.

Nee, bezüglich der BaFin hat das Produkt wohl funktioniert: "works as designed". Nur dumm dass das Design eben bescheiden ist.

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...und damit sitzt Du auch in unserem Boot.

 

Beispiel: Du bist 48, hast 20 Jahre gespart.

Börse fällt, Depotwert auch, um 40 %.

Bist also mit Deinem Depot satt im Minus.

 

Du hast es scheinbar noch gar nicht verstanden:

 

Da stand der DAX auf 1300 - heute auf 4900, macht satte 300% Zuwachs. Und du erzählst RichyRich gerade, dass er in 20 Jahren mit 40% Kursverfall rechnen muss ....

 

Selbst wenn es in 20 Jahren eine Krise gibt, bei der das Depot um 40% rutscht, so hat der Fonds in den Vorjahren soviel Puffer angesammelt, dass die Garantie dadurch nicht in Gefahr gerät.

 

Deine Rechnung würde nur stimmen, wenn die Uniprofirente Höchststände garantieren würde ...

 

Ziel von Union ist, für Union unschädlich, die von Dir eingezahlten Beiträge wieder zusammen zu bekommen. Rendite interessiert Union gar nicht.

 

Die machen das selbe wie die anderen auch ... Und Rendite interessiert sie sehr wohl - ihre eigene Rendite nämlich. Und die ist sicherlich nicht gestiegen, nachdem sie ihre Zwangsumschichtungen durchführen mussten ...

 

Union hat die ganzen Jahre an Dir verdient. Durch die TER und die Ausgabeaufschläge.

Das war von Anfang ihr Ziel, und das erreicht Union automatsich, so lange Du einzahlst.

Unabhängig von Deiner Rendite.

 

Und genauso ist es überall anders ...

 

Also, das Risiko der "Null Prozent Rendite" für Union Sparer, auch nach 30 Jahren Sparzeit, ist real!!!

 

Real ist es für die, die kurz vor der Rente einsteigen, und für die die in Boomzeiten einsteigen. Du gehörst dazu, das ist ärgerlich. Ich gehöre nicht dazu, dass ist Glück. Aber wenn der DAX jetzt nicht noch weiter auf 2000 runter geht, dann mache ich mit der Uniprofirente sicherlich mehr Geld als du mit der DWS Balance.

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etherial - bei allem Verständnis für Dein Plädoyer für Union, Deine Aussagen sind nicht richtig.

 

Was soll das denn alles?

 

Ich habe nicht gesagt, dass sein Depotwert dann um 40 % fällt. Du manipulierst hier bewußt die Leute.

Ich habe gesagt, dass sein Depot aufgrund von Einbrüchen an den Börsen einen Wertverlust von 40 % bringen kann, Union dann umschichtet, um ihrer Verpflichtung der Rückzahkung der einst eingezahlten Beiträge nachzukommen.

 

De facto wird er, und das ist nicht utopisch, mit einer Rendite von nahezu 0 % nach mehreren Jahrzehnten heraus kommen!

 

Also erst richtig lesen, bevor Du hier so einen Wind machst.

 

2. In den ersten Jahren, d.h. ab 2002, hat man gar nicht soviel "Fett angelegt", da jährlich nur insgesamt 1 Prozent des Jahresbrutto eingezahlt wurde. Durch die Steigerungen auf 4 % kam erst in den letzten Jahren mehr in das Depot.

Nachdem nun 2008 alle schön 4 % eingezahlt haben, kracht die Börse hinunter.

 

Man ist in vermeintlichen Boomzeiten eingestiegen, hat aber zu diesen Zeiten nur geringst! investiert. Die so günstigen Preise haben defacto kaum etwas gebracht.

 

Deine Aussagen sind für mich ein nicht nachvollziehbares Plädoyer für Union (oder, je nachdem, doch nachvollziehbar..... :D ).

 

 

Es ist Fakt, und da kannst Du reden wie Du willst, dass bei Union Investment, mit dem 100 % Anteil an Aktienfonds, jederzeit das Risiko besteht, dass der gesamte Bestand an Aktienfonds in Renten umgetauscht wird und bis zum Ende der Laufzeit auch bleibt. Die Umschichtung erfolgt dann, wenn der Depotbestand so weit gesunken ist, das die eingezahlten garantierten Einzahlungen mit ca. 2 %igerjährlicher Verzinsung zum Ablauf wieder erreicht werden.

 

Bei DWS ist das Risiko viel geringer, dank größerer Rentenanteile und Rückumschichtung von REnten in Akteinfondsnateile in "guten" Börsenzeiten. Und dafür habeen sie auch die Gebühren und TER verdient, im Gegensatz zur passiven Union.

 

 

Zitat etherial:

"Aber wenn der DAX jetzt nicht noch weiter auf 2000 runter geht, dann mache ich mit der Uniprofirente sicherlich mehr Geld als du mit der DWS Balance."

 

Du ja, wenn Deine Anteile bis dahin nicht auch in Renten getauscht wurden[/u]. Für diejenigen, deren Anteile getauscht wurden, trifft das nicht zu. Das sind die potentiellen "Null Prozent Renditer bei Auszahlungsphase!!

 

 

 

Ein Fall fürs BaFin - dies meinte ich aufgrund der Nichtbeantwortung von meinen Anliegen, speziellen Nachfragen, ignorieren meiner Kündigung, etc.

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Du hast es scheinbar noch gar nicht verstanden:

[...]

Real ist es für die, die kurz vor der Rente einsteigen, und für die die in Boomzeiten einsteigen. Du gehörst dazu, das ist ärgerlich. Ich gehöre nicht dazu, dass ist Glück.

Soso ...

 

Zu Punkt 1:

Beim Einstieg hatte ich noch über 20 Jahre zur Rente (ab 60). Nennst Du das "kurz vor"??!

 

Zu Punkt 2:

Ich bin 2003 eingestiegen, pünktlich zum 10 Jahrestief des Dax. Einen besseren Zeitpunkt für einen zu 100% in Aktien investierenden Fonds kann man sich eigentlich nicht vorstellen.

 

Jetzt steht der Dax wieder da wo er 2005 schon war. Ausstieg verpasst. Na und? Der erholt sich schon wieder. In der Zwischenzeit hätte man mit seinem Kapital + Zulagen wunderbar günstig kaufen können. Berlusconi hat das verstanden. Nur durch große Auf- und Abwärtsbewegungen kann man mit Aktien verdienen. Ich hatte mal einen Fonds der nur sehr lahm reagierte: nicht besonders rauf, nicht besonders runter. Stressfaktor nahe 0, aber Rendite auch.

 

Mein Fazit (bis vor einer Woche): 15 Jahre sind eine lange Zeit und ich brauche das Geld bis dahin nicht. UniGlobal vergessen, weiter investieren und wieder dran denken wenn die Kurse oben sind.

 

OK - ich hatte die Kapitalsicherung vergessen; aber hätte man mich vor der Umwandlung z.B. nicht wenigstens fragen können ob ich einen gewissen Betrag bei Union Investment auf einem Sperrkonto festverzinslich anlege und dafür meine Aktien weiterlaufen dürfen. Mein Risiko natürlich - wenn's auf Dauer noch weiter runter geht wäre ich meine Einlage los. Aber dann hätte ich die Wahl gehabt. Mich stört einfach der Automatismus der ganzen Aktion!

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Hallo,

gibt es bei der DWS Riester Rente Premium auch diese 100%-Alles-Oder-Nichts-Umschichtung, wenn die Börsen im Keller sind oder wird da flexibler/dynamischer verfahren?

Gruß

Roger

PS: Über die Nachteile der DWS Premium (bes. Zillmerung) bin ich informiert, habe dort einen ungeförderten Vertrag mit einem kleinen Monatsbeitrag und ziehe gelegentliche Sonderzahlungen in Erwägung, will aber nicht das gleiche erleben wie bei der Uni Profirente.

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aber hätte man mich vor der Umwandlung z.B. nicht wenigstens fragen können ob ich einen gewissen Betrag bei Union Investment auf einem Sperrkonto festverzinslich anlege und dafür meine Aktien weiterlaufen dürfen. Mein Risiko natürlich - wenn's auf Dauer noch weiter runter geht wäre ich meine Einlage los. Aber dann hätte ich die Wahl gehabt. Mich stört einfach der Automatismus der ganzen Aktion!

 

Wie sollen die denn sowas organisieren, bei mehreren hunderttausend Kunden?

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ich finds bemerkenswert wie manche leute sich in der heutigen zeit den handel und die kundeninformation vorstellen ^_^

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Ja, dann aber mußt Du auch Erfolg haben und es richtig machen. Falls Du nämlich zum falschen Zeitpunkt vom Banksparplan in Aktien zurückschichtest (nämlich bevor die Kurse fallen) dann hast Du eigentlich dasselbe Dillemma. Dazu kommt. dass man manche Riesterverträge nur mit 3 monatiger Kündigungsfrist zum Jahresende kündigen und übertragen kann wenn ich recht informiert bin. Und auch nicht alle riesterverträge sehen die Übernahme eines Vorvertrags vor - bei der Cominvest Förderrente soll dass z.B. nicht gehen schrieb mir mein Vermittler.

 

Es gibt eigendlich keinen "falschen Zeitpunkt".

 

Ich rede nicht von Fondsparplan um Rendite zu bekommen und Banksparplan um in Krisenzeiten weg von der Börse zu kommen. Sowas schafft eigendlich keiner, weil keiner genau weiß wie es weiter geht.

 

Ich meinte nur einen Wechsel um die erreichte Rendite zu Garantieren.

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Jetzt steht der Dax wieder da wo er 2005 schon war. Ausstieg verpasst. Na und? Der erholt sich schon wieder. In der Zwischenzeit hätte man mit seinem Kapital + Zulagen wunderbar günstig kaufen können.

Möglich, vlt. sogar sehr wahrscheinlich... aber eben nicht "garantiert". Das ist der Geburtsfehler an der Garantie - aber das Modell ist so und muss so sein. Dass sich die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreten nun als viel höher herausstellt als jeder bisher vermutet hat ist für den einzelnen eben verdammtes Pech. Da nützt es aber nur sich der Gefahren bewusst zu werden und eben auf ne Variante umzusteigen die besser zu einem passt (privater Vertrag, Banksparplan, Fonds mit höheren Rentenanteil, etc.).

 

OK - ich hatte die Kapitalsicherung vergessen; aber hätte man mich vor der Umwandlung z.B. nicht wenigstens fragen können ob ich einen gewissen Betrag bei Union Investment auf einem Sperrkonto festverzinslich anlege und dafür meine Aktien weiterlaufen dürfen. Mein Risiko natürlich - wenn's auf Dauer noch weiter runter geht wäre ich meine Einlage los. Aber dann hätte ich die Wahl gehabt. Mich stört einfach der Automatismus der ganzen Aktion!

Wie stellt Ihr Euch vor wie das verwaltungstechnisch bei der Anzahl an Kunden gehen soll? Dafür dann ne TER von 2,5%?

 

Mit einem privaten Vertrag kann jeder seine Verluste aussitzen wenn er meint. Damit kann er Glück haben oder vollends auf die Nase fallen. Die möglichen 100% Aktien haben sich eben im nachhinein als zu riskant herausgestellt. Wenn die Kurse irgendwann nochmal so richtig runterrauschen kann die DWS mit ihren 15% oder 40% an Renten auch noch mal die Reissleine ziehen müssen. Möglich ist alles...

So volatil wie die Aktienmärkte die letzten Jahre sind ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse bei einer Anlagedauer von 20-40 Jahren so nen Absturz mitmachen einfach hoch genug, dass ich sage Riesterbanksparplan mit 0% Kosten bringt da einfach mehr.

 

Bei laut Finanztest Kostenquoten von 4% bei der DWS TR Balance über 4,9% bei der DWS TR Dynamic und 5,8% bei der Union können in Hochzeiten noch so schöne Gewinne da sein die die hohen Kosten rechtfertigen mögen, wenn der Markt sauber nach unten rauscht, wars dass dann aber auch wieder.

 

Seit froh dass Ihr jetzt festgestellt habt, dass das System nicht funktioniert und nicht erst in 30 Jahren. Besser jetzt sind n paar hundert verloren als n paar 10000.

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Zu Punkt 1:

Beim Einstieg hatte ich noch über 20 Jahre zur Rente (ab 60). Nennst Du das "kurz vor"??!

 

Entscheidend ist nicht wieviel Zeit du noch zur Rente hast, sondern der Puffer, den du angehäuft hast - der dürfte quasi null sein. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Union auch weiterhin nur in Renten investiert. Die Umschichtung machen die sicherlich nicht mehr rückgängig, aber neues Geld wird auch wieder in Aktien fließen. Vielleicht zu spät, aber das ist der NACHTEIL von aktivem Management. Wenn die sich passiv an ihre Maxime halten würden, würde neues Geld wieder in Aktien fließen.

 

OK - ich hatte die Kapitalsicherung vergessen; aber hätte man mich vor der Umwandlung z.B. nicht wenigstens fragen können ob ich einen gewissen Betrag bei Union Investment auf einem Sperrkonto festverzinslich anlege und dafür meine Aktien weiterlaufen dürfen. Mein Risiko natürlich - wenn's auf Dauer noch weiter runter geht wäre ich meine Einlage los. Aber dann hätte ich die Wahl gehabt. Mich stört einfach der Automatismus der ganzen Aktion!

 

Mir war das mit der Kapitalsicherung zwar bewusst (ich habs aber verdrängt), aber ich habe auch damals schon daran gedacht, das es freundlicher wäre, den Kunden zu fragen ob er Geld nachschießt. So ist das aber vom Staat nicht gedacht ... wie schon einer meiner Vorredner sagte: Das Problem ist nicht die Uni-Profirente, sondern die Riester-Rente an sich, die falsch konzipiert wurde.

 

Ich habe nicht gesagt, dass sein Depotwert dann um 40 % fällt.

Du manipulierst hier bewußt die Leute.

 

Ich wüsste nicht wer das gesagt oder dir unterstellt hat.

 

Ich habe gesagt, dass sein Depot aufgrund von Einbrüchen an den Börsen einen Wertverlust von 40 % bringen kann, Union dann umschichtet, um ihrer Verpflichtung der Rückzahkung der einst eingezahlten Beiträge nachzukommen.

 

Zeig mir mal einen Sparplan, der 20 Jahre läuft, bei dem dein Depot hinterher noch 60% deiner Einzahlungen beträgt. Keine 20 Jahres-Periode dieses und des letzten Jahrhunderts gibt solche fantastischen Kursverläufe her.

 

Selbst ohne Sparplan: Die schlechteste 10 Jahres-Periode seit 1950 bis 2000 (dafür hab ich zufällig Zahlen) hat -2,2% gebracht. Die Jahre bis 2008 waren da sicher nochmal schlimmer. Aber nicht so schlimm, dass man bei 20 Jahren ernsthaft 40% Verlust als schlimmstes Szenario annehmen müsste.

 

Und welche Probleme würden uns wohl erwarten, wenn man nach 20 Jahren wirklich 40% Verlust hätte: Atomkrieg, Meteoreneinschlag, nächste Eiszeit? Hyperinflation oder Kommunismus?

 

Es ist Fakt, und da kannst Du reden wie Du willst, dass bei Union Investment, mit dem 100 % Anteil an Aktienfonds, jederzeit das Risiko besteht, dass der gesamte Bestand an Aktienfonds in Renten umgetauscht wird und bis zum Ende der Laufzeit auch bleibt.

 

Das Risiko besteht bei jedem Fondssparplan und ist bei DWS tatsächlich geringer. Sobald du aber mal einen Puffer angehäuft hast, sinkt das Risiko bei Union stetig.

 

Die Umschichtung erfolgt dann, wenn der Depotbestand so weit gesunken ist, das die eingezahlten garantierten Einzahlungen mit ca. 2 %igerjährlicher Verzinsung zum Ablauf wieder erreicht werden.

 

Stimmt. Wenn man in 20 Jahren tatsächlich 40% verloren hätte, dann müsste die Union tatsächlich umschichten. Und nochmal: Das ist ein Fall, der zwar möglich ist, aber bisher noch nie da war, und der aber sicherlich noch mit ganz anderen Problemen verbunden ist (s.o).

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Posted · Edited by harryguenter

Sobald du aber mal einen Puffer angehäuft hast, sinkt das Risiko bei Union stetig.

Das ist womöglich gerade nicht so. Egentlich haben die Leute mit Einzahlungen ab 2002 ja auch günstig gekauft (wenn auch mit geringeren Beitragen da seinerzeit nur 1% vom Brutto). Wie ich hier auch schonmal geschrieben hatte habe ich mal fiktive aufs und abs beginnend mit hausse, baisse Seitwärtsentwicklung usw. durchgespielt, so daß ich im Mittel die anvisierten 6-8% Rendite eines Aktienfonds hätte. Ich habe dann geschaut wieviel Kursverlust vom aktuellen Niveau möglich wäre um mit der erwarteten Rendite des Rentenfonds in der verbleibenden Restlaufzeit die bis dahin geleisteten Einzahlungen sicherzustellen. Ebenfalls erstaunt habe ich festgestellt, dass der mögliche Kursverlust über die Laufzeit hinweg in den meisten Szenarion NICHT größer wird sondern sogar eher kleiner. Ein heftiger Kursverlust ab bereits 60% (je nach Szenario) zum Laufzeitende kann auch bei 30 jährigen Verträgen noch die Umschichtung bescheren.

Dir geht parallel zur fortgeschrittenen Laufzeit auch ein mächtiger Verbündeter des Rentenfonds verloren, nämlich der Zinseszinseffekt.

Um Kursverluste von über 90% des Aktienteils aussitzen zu können (das ist dann schon ein fürstlicher Puffer), ist meines Erachtens eine Investition von 50% Renten von Anfang an notwendig. Wenn man das macht ist der Effekt des abnehmenden Risikopuffers im übrigen am deutlichsten zu sehen. Eine 50% Rentenanlage bei einem angenommenen Zins von 2,5% sichert bei 30 jähriger Laufzeit für die ersten Einzahlungen mehr als den 100% Kursverlust des Aktienanteils ab, die Aktieneinzahlungen des vorletzen Jahres haben aber eben nur noch einen möglichen Kursverlust von 4% um diese Einzahlungen mit dem 50% Rentenanteil und dem verbleibenen umgeschichteten Aktienanteil (46% derEinzahlung anch Kursverlust verbleiben) mit einer Zinsrendite von 2,5% sicherzustellen. Dazu kommt eigentlich noch die "Hypothek" des AA die zwar mitgesichert werden muß aber nicht investiert wurde.

 

Man muß sich wohl frei davon machen, bei dem Aktienfonds nur die Durchschnittsrendite von x Jahren zu betrachten. Bei jeder Umschichtung erfolgt ein Reset des Vertrages so dass dieser quasi neu startet - unabhängig von der dann verbliebenen Restlaufzeit und der dann womöglich gar nicht mehr geeingeten Aktienanlage.

 

Wie ich damals schon schrieb würde ich mich freuen wenn jemand mal ähnliche Simulationen anstellt um zu schauen ob meine Vermutungen stimmen. Ich habe auch die (kleine) Hoffnung, dass sich jetzt auch Finanztest mal der Sache annimmt und vielleicht mal untersucht wie groß der Risikopuffer und damit die Wahrscheinlichkeit der Umschichtung eigentlich wirklich ist.

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