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Holgerli
vor 2 Minuten von reko:

Diese ja/nein-Aussage kann man so nicht hineininterpretieren, da mehrfache Antworten möglich waren.

Das ist keine ja/nein Aussage: 40% sind weniger als 50,01% was eine Mehrheit wäre. Deswegen ist die Aussage "aber eine Mehrheit will auch in Zukunft keinen Atomstrom mehr" vollkommen korrekt. 

 

vor 3 Minuten von reko:

Das ist keine emotionale Frage für Umfragen.

So, so: Umfragen sind emotional. ;) 

 

Das ist jetzt wieder ein typischer @reko: Selber die Umfrage rauskramen, weil ein kleiner Teilaspekt genau Deine Meinung trifft und der Rest Interessiert nicht. Wird eh keiner lesen, was wirklich in der Umfrage steht. 

Und dann, verdammt noch mal, hat dieser blöde Holgerli nichts besseres zu tun als sich wirklich mit dem Inhalt der Umfrage zu beschäftigen. Und deswegen versuchen die selber verlinkte Umfrage zu diskreditieren. :narr:

 

So oft wie Du Dir jetzt schon selber mit so Schnellschüssen ins Knie geschossen hast: Weigert sich die Krankenkasse nicht so langsam die Behandlungskosten zu übernehmen? :vintage:

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missionE

https://www.cleanthinking.de/offshore-windparks-nordsee-bp/

Der nächste Winderfolg. BP will sich aus Ocenbeat zurückziehen und die 4 GW nicht bauen und ach ja, weil das immer so viel günstiger ist als ein neues AKW laut. Im Artikel steht, dass BP 6,8 Mrd. EUR für die Ersteigerung gezahlt hat und jetzt kämen noch Baukosten von xy (unbeziffert) und dann kommt Tennet on top für den Netzanschluss, der 20 -30 Mrd. EUR für Oceanbeat kosten soll.

Bei den Preisen ist Off-Shore Windkraft zumindest wohl mal nicht günstiger als ein AKW oder kann @Holgerli das vielleicht passend rechnen?

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reko
vor 8 Stunden von Holgerli:

Deswegen ist die Aussage "aber eine Mehrheit will auch in Zukunft keinen Atomstrom mehr" vollkommen korrekt. 

In der Überschrift steht bevorzugt. Der Autor  war sich bewust, dass Deine interpretation nicht stimmt. Bevorzugt bedeutet nicht, dass es keine andere Erzeugungsart geben darf. Nur die volatilen Erzeuger Solar und Wind haben über 50% (m.M. wegen der ausserordentlich hohen Förderung). Auch Wasserkraft hat keine Mehrheit. Noch viel weniger als Kernenergie haben Biogas und Erdgas genannt. Soll man nun ganz auf ein Backup verzichten. Viel Spass.

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krett
· bearbeitet von krett
vor 14 Stunden von missionE:

https://www.cleanthinking.de/offshore-windparks-nordsee-bp/

Der nächste Winderfolg. BP will sich aus Ocenbeat zurückziehen und die 4 GW nicht bauen und ach ja, weil das immer so viel günstiger ist als ein neues AKW laut. Im Artikel steht, dass BP 6,8 Mrd. EUR für die Ersteigerung gezahlt hat und jetzt kämen noch Baukosten von xy (unbeziffert) und dann kommt Tennet on top für den Netzanschluss, der 20 -30 Mrd. EUR für Oceanbeat kosten soll.

Bei den Preisen ist Off-Shore Windkraft zumindest wohl mal nicht günstiger als ein AKW oder kann @Holgerli das vielleicht passend rechnen?

Die Offshore-Rechte wurden versteigert und -warum auch immer- hat BP eine absurde Summe geboten, die man jetzt doch nicht mehr zahlen will, weil es sich damit nicht mehr rechnet. Klassische Stromkonzerne wie RWE etc. haben auch geboten, aber halt realistische Summen. Hätte BP nicht so viel geboten, hätten die anderen den Zuschlag bekommen und würden die Windparks auch bauen. 

 

Das halt also nichts mit teurer Windkraft zu tun, sondern mit Ölmanagern, die scheiße gebaut haben.

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Holgerli
vor 40 Minuten von reko:

Der Autor  war sich bewust, dass Deine interpretation nicht stimmt.

Anne-Kathrin Sonnenberg - die Autorin - wusste also am 21. April was ich am 22. September "interpretieren" werde. Starke Leistung von Sonnenberg. ;) 

 

Ich bezog mich mit meiner Aussage auf die konkrete Fragestellung. Hier extra nochmal rot für Dich eingekreist.

635388567_SehrgeileStudie.jpg.f00f9c9585f1dbd075031ece2cd6f147.thumb.jpg.b4b81fb1ff384e78a1536d0a985952f2.jpg

Und die Fragestellung ist eindeutig genauso wie meine Aussage.

 

vor 43 Minuten von reko:

Nur die volatilen Erzeuger Solar und Wind haben über 50% (m.M. wegen der ausserordentlich hohen Förderung).

Nur stand halt nichts von irgendeiner Förderung in der Fragestellung. Es ging einzig um die Stromerzeugung.

Und "welche außerordentlich hohe Förderung" bekommt denn der private Verbraucher von Windstrom für eben diesen Windstrom?

Ich glaube, bei Deiner Uminterpretation der Ergebnisse hätte Dir die Autorin Anne-Kathrin Sonnenberg sehr deutlich gesagt, dass Du falsch liegst. 

 

vor 47 Minuten von reko:

Auch Wasserkraft hat keine Mehrheit. Noch viel weniger als Kernenergie haben Biogas und Erdgas genannt. Soll man nun ganz auf ein Backup verzichten. Viel Spass.

Und da wären wir wieder bei der nachträglichen Diskreditierung eben jener Umfrage, die Du selber verlinkt hast. Q.e.d. :narr: 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 17 Minuten von Holgerli:

Und da wären wir wieder bei der nachträglichen Diskreditierung eben jener Umfrage, die Du selber verlinkt hast. Q.e.d. 

Nein, ich diskreditiere die Umfrage nicht – sie war so, wie sie eben ist. Ich interpretiere die Ergebnisse nur anders als Du und ziehe andere Schlüsse. Es hält immer noch eine Mehrheit den Atomausstieg für falsch. Ursprünglich ging es um die Altersverteilung der deutschen Kernenergie-Befürworter. International sind die deutschen Befindlichkeiten nicht relevant.

Du hast nicht beantwortet, ob die Mehrheit der Deutschen ohne Backup für Solar und Wind auskommen will - es geht nicht um Deine Meinung.

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Holgerli
vor 4 Minuten von reko:

Du hast nicht beantwortet, ob die Mehrheit ohne Backup auskommen will.

Brauche ich auch nicht. Weil die Interpretation das "Gas und Biogas" Backups sind/sein müssen Deine Umdeutung der Frage ist. 

Genauso gut könnte ich fragen: Haben sich diese 40% die trotzdem noch Atomstrom haben wollen überhaupt Gedanken zu den immensen Kosten der Atommüllendlagerung gemacht?

Frage ich aber nicht, weil die das auch nicht gefragt wurde.

 

vor 8 Minuten von reko:

Es hält immer noch eine Mehrheit den Atomausstieg für falsch. International sind die deutschen Befindlichkeiten nicht relevant.

Dann ist es ja auch nicht relevant, dass eine Mehrheit der Deutschen den Ausstieg aus der Atomkraft für falsch hält, oder?

Und schon wieder diskreditierst Du die Befragung, die Du selber ins Spiel gebracht hast. ;) 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 9 Minuten von Holgerli:

schon wieder diskreditierst Du

Hast du den Sinn dieses Wortes verstanden oder fehlt es an der Logik?

Was sind für Dich als Backup geeignete Kraftwerke? Ich hoffe Du willst nicht Solar und Wind als Backup für Solar und Wind nehmen. Das wären nach Deiner Logik die einzigen verfügbaren Stromerzeuger (weil nur sie eine Mehrheit haben).

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Holgerli
vor 4 Minuten von reko:

Hast du den Sinn dieses Wortes verstanden oder fehlt es an der Logik?

Ich verstehe denn Sinn dieses Wortes sehr gut. Deswegen amüsiere ich mich auch gerade sehr darüber, wie Du Dich zu winden versuchst, weil ich Dir mehrmals gezeigt habe, dass Du Dir mit der Nennung dieser Umfrage im Detail mehrere Eigentore geschossen hast.

Am taktisch klügsten wäre es für Dich gewesen, nachdem ich die Umfrage im Detail analysiert hatte, einfach nichts mehr zu sagen. Dann wäre das Thema angebliche Atomkraftzustimmung nur eine schnell überlesenen Fussnote geblieben.

 

Auch der giftige Kommentar von missionE hat es nicht besser gemacht. @krett Danke für die Klarstellung. :wub:

 

Durch beides ist der Streisand-Effekt voll zum tragen gekommen! :thumbsup:

 

vor 55 Minuten von krett:

Das halt also nichts mit teurer Windkraft zu tun, sondern mit Ölmanagern, die scheiße gebaut haben.

Ich hoffe mal, dass die voll Schadenersatzpflichtig werden.

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missionE
vor 2 Stunden von Holgerli:

hoffe mal, dass die voll Schadenersatzpflichtig werden

Der klassische Energiewendeansatz wäre in Deutschland eher der, dass man die Flächen von BP zu 7+ x Mrd EUR zurückerwirbt und dann für einen Bruchteil wegen gestiegener Kosten an einen Dritten neu ausschreibt....., aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

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paradox82
vor 3 Stunden von missionE:

Der klassische Energiewendeansatz wäre in Deutschland eher der, dass man die Flächen von BP zu 7+ x Mrd EUR zurückerwirbt und dann für einen Bruchteil wegen gestiegener Kosten an einen Dritten neu ausschreibt....., aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

Warum sollte man das tun? Wenn nicht gebaut wird, kann der Zuschlag widerrufen werden. Die Fläche wird neu ausgeschrieben. Dauert halt. Direkt gezahlt haben die Ölmultis erstmal zehn Prozent der Summe. Rest ist während des Betriebs zu zahlen. Die Sicherheiten wären natürlich auch weg…

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missionE
Am 23.9.2026 um 20:10 von paradox82:

Warum sollte man das tun?

Naja, man hat auch bisher gut 500 Mrd. EUR für 40 TWh (oder ca. 15% mehr als 2014) zusätzliche CO2 freie Stromproduktion im Vergleich zu 2014 gezahlt. Das zeigt, dass Geld zumindest bisher  keine merkliche Rolle gespielt hat. Aber ich hoffe, dass es so kommt wie Du es beschreibst. Am besten man spart sich das teure Offshore Gedöns ganz.

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missionE

Sieht nicht gut aus in der Energiewirtschaft im Vergleich zu den USA:

image.thumb.png.3c8292fa6cba521fde62e6e9aa125b5b.png

https://x.com/BjornLomborg/status/2091899479066906722?s=20

 

und vor allem die Defossilisierung klappt wegen der AKW Abschaltung insgesamt einfach nicht (beim Gesamtverbrauch, also nicht nur Strom).

image.thumb.png.29acdd32429dac07523897442fe3c4a0.png

https://x.com/BjornLomborg/status/2091899482430677501?s=20

 

Sehr, sehr schlechte Entwicklung für 500 Mrd. EUR + x.

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krett
vor 1 Stunde von missionE:

und vor allem die Defossilisierung klappt wegen der AKW Abschaltung insgesamt einfach nicht (beim Gesamtverbrauch, also nicht nur Strom).

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https://x.com/BjornLomborg/status/2091899482430677501?s=20

 

Sehr, sehr schlechte Entwicklung für 500 Mrd. EUR + x.


Beim Chart geht es um den Primärenergiebedarf. Auch mit AKW wären es nur 2 oder 3% mehr bzw. weniger.

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HHanseat
vor 9 Stunden von krett:

Auch mit AKW wären es nur 2 oder 3% mehr bzw. weniger.

Nun ja, Frankreich deckt über ein Drittel seines Gesamtenergiebedarfs mit AKW. Ginge also schon, wenn man will und das vernünftig aufsetzt.

image.thumb.png.c409d275c2a5150533a917526c62554e.pngQuelle

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krett
vor 13 Minuten von HHanseat:

Nun ja, Frankreich deckt über ein Drittel seines Gesamtenergiebedarfs mit AKW. Ginge also schon, wenn man will und das vernünftig aufsetzt.

image.thumb.png.c409d275c2a5150533a917526c62554e.pngQuelle

 

Leute, das ist echt komplizierter als einen Chart aus dem Internet zu posten.

 

Wie wird Atomenergie beim Primärenergiebedarf eingerechnet? Eine kWh Strom = eine kWh Primärenergiebedarf? Nein. Genommen wird die thermische Energie, die größtenteils verloren geht. Genauso auch bei Kohle, Öl, Gas.

 

Wie rechnet man dann bei Sonne und Wind? Eine kWh Sonnenenergie die das PV Modul trifft = Eine kWh Primärenergie? Nein! Hier wird, im gegensatz zu allen anderen Energiequellen, nur auf die erzeugte kWh Strom geschaut. Bei allen anderen rechnet man auch die Abwärme ein, die man gar nicht nutzt, aber meist 60-80% ausmacht.

 

Noch dazu: Frankreich hat viele ineffiziente Stromheizungen. Die wollen wir aus gutem Grund nicht. Können wir also nicht einfach nachmachen.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 3 Stunden von krett:

Können wir also nicht einfach nachmachen.

Du meinst, wollen wir nicht nachmachen. Bei Solar und Wind wird dafür der abgeregelte Strom und die Klimaveränderung durch Nutzung von Solar und Wind (Albedo- und Mikroklima-Effekt) nicht eingerechnet.

Der Energieverbrauch spielt keine Rolle. Wir machen das fürs Klima. Es kommt nur auf die emittierten und eingesparten Tonnen CO2 an und wie viel uns das gekostet hat.

Konzentrieren wir uns mal auf den Stromsektor. Frankreich ist bei der CO2-Intensität der Stromerzeugung um Faktor 10 besser zu geringeren Kosten. Da dürfen sie auch direkt mit Strom heizen und damit die Investitionskosten im Immobiliensektor niedrig halten. Frankreich hat damit gleichzeitig den Gebäudesektor zu geringen Kosten decarbonisiert. Auch hier sind sie besser und billiger als Deutschland. Würde Deutschland das mit seinen Strommix machen wäre fürs Klima nichts gewonnen.

Im Verkehrssektor herrscht etwa Gleichstand.

Frankreich ist uns auch bei der Deindustrialisierung voraus. Das muss man nicht positiv werten. Das CO2 entweicht nun in China.

Frankreich stößt pro Kopf insgesamt rund 5,0 Tonnen CO₂ aus, während Deutschland bei über 7,7 Tonnen pro Kopf liegt. China liegt bei ca 9 Tonnen - nicht weil die Bevölkerung dort verschwenderischer ist. China  macht für uns die Drecksarbeit.

In Deutschland wird uns immer nur gesagt: in Zukunft wird alles besser und billiger. Die Realität ist eine andere.

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Holgerli
vor 10 Stunden von reko:

...und wie viel uns das gekostet hat.

Und genau das ist der Grund warum wir es nicht machen wollen: Die offenen und versteckten Kosten für Atomkraft stehen in keinem Verhältnis.

 

vor 10 Stunden von reko:

Frankreich ist uns auch bei der Deindustrialisierung voraus. Das muss man nicht positiv werten. Das CO2 entweicht nun in China.

 Frankreich wird trotz angeblich billigen Atomstrom deindustrialisiert????? Also noch ein Grund von der Atomkraft zu lassen, wenn sie noch nicht mal gegen Deindustrialisierung hilft!

 

vor 10 Stunden von reko:

In Deutschland wird uns immer nur gesagt: in Zukunft wird alles besser und billiger. Die Realität ist eine andere.

Ja, aber das liegt primär daran, dass die Realität, also die Gegenwart, erstmal mit 80 Jahren fossil-atomarer Monopol-Industrie zu kämpfen hat. 

Der Kampf wird gerade, trotz Lobby- und politischer Sabotage gewonnen. 

Die Zukunft wird, was Energie und Energiepreise angeht besser und preiswerter.

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magicw
Am 5.10.2026 um 11:52 von Holgerli:

preiswerter.

Naja zu Lasten der Steuerzahler wie wir ja schon länger wissen.

Nun werden auch noch Einzelne Grundstücksbesitzer geschröpft. Ein Pachtpreisdeckel soll einführt werden für Windpark-Gelände - also zulasten der Grundstücksbesitzer. Bodenrichtwert schein keine Rolle mehr zu spielen. 

Zitat

Die im Gesetzentwurf zum EEG 2027 vorgesehene Pachtobergrenze von 3,5 Prozent des Jahresumsatzes kann die EEG-Förderkosten deutlich reduzieren. Gegenüber einem Szenario mit bundesweiten Durchschnittspachten von 10 Prozent ergibt sich bis 2045 eine Entlastung von insgesamt rund 13 Milliarden Euro.

https://www.vku.de/presse/pressemitteilungen/vku-pachthoehenbegrenzung-fuer-windenergie-kann-bundeshaushalt-um-milliarden-entlasten/

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Holgerli
vor einer Stunde von magicw:

Naja zu Lasten der Steuerzahler wie wir ja schon länger wissen.

vs.

vor einer Stunde von magicw:

Nun werden auch noch Einzelne Grundstücksbesitzer geschröpft. Ein Pachtpreisdeckel soll einführt werden für Windpark-Gelände - also zulasten der Grundstücksbesitzer.

 

Aber das ist doch genau dass, was Du wolltest: Eine Entlastung des Steuerzahlers!

Direkt der erste Satz aus dem Artikel:

Zitat

VKU: Pachthöhenbegrenzung für Windenergie kann Bundeshaushalt um Milliarden entlasten

 

Und weiter:

Zitat

Gleichzeitig bleiben die Einnahmen der Flächeneigentümer auf einem attraktiven Niveau. Selbst bei einer Begrenzung auf 3,5 Prozent des Jahresumsatzes liegen die jährlichen Pachteinnahmen laut Gutachten je nach Anlagentyp weiterhin bei rund 24.000 bis 37.000 Euro pro Windenergieanlage bei einer Flächeninanspruchnahme von lediglich ca. 0,5 Hektar. Der vorgesehene Pachtpreisdeckel gilt lediglich für Flächen mit EEG geförderten Anlagen.

 

Also heisst das:

- bis zu 37.000 Euro sind weiterhin drin

- und da immer mehr WKAs ohne EEG-Vergütung auskommen betrifft es die Anlagen nicht. Und da der Steuerzahler in dem Szenario nicht entlastet wird, gibt es auch keine Pachtbegrenzung.

 

@magicw Das muss doch voll in Deinem Interesse sein: Entlastung des Steuerzahlers!

 

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reko
Am 5.10.2026 um 11:52 von Holgerli:

Der Kampf wird gerade, trotz Lobby- und politischer Sabotage gewonnen. 

In Deutschland ist die Solar- und Windlobby inzwischen weitaus stärker als die Fossillobby.

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Holgerli
vor 3 Minuten von reko:

In Deutschland ist die Solar- und Windlobby inzwischen weitaus stärker als die Fossillobby.

Darüber kann man sich streiten. 

Wir können uns aber gerne darauf einigen, dass die Erneuerbare Energien-Lobby immer stärker wird. 

 

Und ich füge hinzu: Und das ist gut so! 

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Hotzenplotz2
vor 5 Stunden von reko:

In Deutschland ist die Solar- und Windlobby inzwischen weitaus stärker als die Fossillobby.

Das Land, in dem:
- gerade neue Gaskraftwerke gebaut werden statt EE konsequent umzusetzen

- in dem Windräder mehr Abstand zu Dörfern haben müssen als Atommeiler
- das Verbrenneraus konsequent verhindert wird
- den Umstieg von Öl auf Wärmepumpen verteufelt wird
- Das Energieoligopol immer noch im wesentlichen bei privaten Firmen liegt die Kohle verbrennen
- Keine Maßnahmen gegen das Oligopol auf Treibstoff unternommen werden, auch wenn dort Milliarden auf Kosten des Steuerzahlers erwirtschaftet werden (denn dieser zahlt ja den Tankrabatt).

In diesem Land soll also irgendwas stärker sein als die Fossillobby? Verstrahlt ist schon wirklich gar kein Ausdruck mehr für diese Phantasie-Welt.

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