Cepha 9. Februar · bearbeitet 9. Februar von Cepha vor 2 Stunden von reko: Ist völlig uninteressant Strom fast umsonst oder zu negativen Preisen zu verkaufen. Interessant wird es erst wenn Sonne und Wind nicht liefern. Der Preis muß dann so hoch sein damit das Backupkraftwerk für das ganze Jahr rentabel wird. Ohne Backup geht es nicht. 10% Solar/Windstrom werfen wir heute mit Kohlebackup weg. Will man mehr EE-Strom wird das ein Vielfaches. Die Werte waren in 2025 bei Solarstrom deutlich geringer*). Du kannst in Zukunft auch 20% oder 30% oder gar (sehr unwahrscheinliche) 50% wegwerfen, der Solarstrom bleibt selbst dann immer noch deutlich billiger als Strom aus neuen AKW. *) https://www.smard.de/page/home/topic-article/444/219200/volumen-und-kosten-gestiegen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 9. Februar · bearbeitet 9. Februar von reko vor 44 Minuten von Cepha: der Solarstrom bleibt selbst dann immer noch deutlich billiger als Strom aus neuen AKW. Wenn man die Kosten für eine stabile Stromversorgung (Backup, Speicher und Stromleitungen) vernachläßigt. Levelized Cost of Electricity (LCOE) vs Levelized Cost of Load Coverage (LCOLC) LCOE of renewables are not a good indicator of future electricity costs, Grimm 2024 .. The "Levelized Cost of Load Coverage" (LCOLC) calculated in this way does not indicate that electricity costs will fall significantly in the coming decade. .. The inadequacy of the LCOE for estimating electricity costs has been addressed in the literature on various occasions. Levelized Cost of Load Coverage (LCOLC) – a Simple and Meaningful Cost measure for Electricity; Grimm 2025 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 9. Februar vor 4 Stunden von Cepha: Abregeln von EE-Strom ist kein großes Problem. Ich dachte, wir hätten schon jetzt so viele kleine (unabregelbare) Solaranlagen am Netz, dass wir an sonnigen Frühjahrssonntagen kaum wissen wohin mit dem Strom? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha 9. Februar vor 29 Minuten von reko: Wenn man die Kosten für eine stabile Stromversorgung (Backup, Speicher und Stromleitungen) vernachläßigt. Die brauchste für AKW auch, wenn auch etwas weniger. vor 40 Minuten von PKW: Ich dachte, wir hätten schon jetzt so viele kleine (unabregelbare) Solaranlagen am Netz, dass wir an sonnigen Frühjahrssonntagen kaum wissen wohin mit dem Strom? Ich hab oben was von smard verlinkt, da bekommt man ein Gefühl für die Größenordnungen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 9. Februar · bearbeitet 9. Februar von reko vor einer Stunde von Cepha: Die brauchste für AKW auch, wenn auch etwas weniger. Für Kernkraftwerke und andere grundlastfähige, nach Bedarf steuerbare Kraftwerke braucht man weder zusatzliche Speicher noch zusätzliche Leitungen. Das hat früher alles funktioniert. Man braucht lediglich wie auch bisher deren Instandhaltung. Erst mit Solar und Wind reicht es nicht mehr. Dieser Speicher- und Leitungsausbau und die Backupkraftwerke sind Kosten die man den LCOLC von Solar und Wind zurechnen muß. Dann sind 100% Solar- und Windstrom nicht mehr die günstigste Stromversorgung. Ein kleiner Anteil (soweit es ohne großen Ausbau geht) ist sinnvoll, das Optimum wurde aber mM in Deutschland bereits überschritten. Wenn wir zur Netzstabilität Grundlast von unseren Nachbarn benötigen, dann müssen diese unterhalb ihres optimalen Solar/Windstromanteils bleiben. Für das gesamteuropäische Netz hat man nur mehr Stromtransport erzeugt als nötig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 9. Februar vor 1 Stunde von reko: Für Kernkraftwerke und andere grundlastfähige, nach Bedarf steuerbare Kraftwerke braucht man weder zusatzliche Speicher noch zusätzliche Leitungen. Das hat früher alles funktioniert. Man braucht lediglich wie auch bisher deren Instandhaltung. Ja, das hat "funktioniert" auf Kosten der Umwelt und der Menschen. Aus der Atomkraft sind wir raus, weil wir das Risiko von Super-GAUs wie in der Ukraine und Japan nicht mehr eingehen wollten. Wir erinnern uns noch alle wie wenige Wochen vor Fukushima der Austieg aus der Atomkraft rückgängig gemacht wurde und dann gang schnell der Ausstieg aus dem Ausstieg rückgängig gemacht wurde. Wenn Ideologie auf technische Realitäten trifft. Und warum wir aus Kohle und Gas raus wollen sollte jedem klar sein: Der Klimawandel. vor 1 Stunde von reko: Dann sind 100% Solar- und Windstrom nicht mehr die günstigste Stromversorgung. Doch sind sie weiterhin, wenn man die Kosten der jetzigen Atomar-Fossilen-Stromversorgung nicht sozialisieren sondern umlegen würde. vor 1 Stunde von reko: Ein kleiner Anteil (soweit es ohne großen Ausbau geht) ist sinnvoll, das Optimum wurde aber mM in Deutschland bereits überschritten. Deine Meinung. Es gibt viele andere Meinungen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 9. Februar vor 4 Stunden von Cepha: Ich hab oben was von smard verlinkt, da bekommt man ein Gefühl für die Größenordnungen Ich habe folgende Größenordnung im Kopf: Abnahme am Sonntag < 40GW, nicht abschaltbare Nennleistung PV >40GW. Die Zahlen gelten jeweils für Gesamtdeutschland, die im Artikel angesprochene lokale Problematik kommt da noch obendrauf. Ich halte das "zu viel an Einspeisung" regelungstechnisch für noch kritischer als ein "wir haben zu wenig Strom". Gegen letzteres kann man Reservekraftwerke einsetzen, gegen ersteres würden netzdienliche Großspeicher helfen. Haben wir die? Vermutlich eher nein. Der Export zu Nachbarn wird immer schwieriger, die Holländer, Dänen, Schweitzer und Österreicher haben ja auch ordentlich Panele auf den Dächern und prinzipiell das ähnliche Problem. Bleiben Franzosen und Polen als größere potentielle Abnehmer. Als letzte Möglichkeit bleibt die Abschaltung von regionalen Gebieten mit hoher Einspeisung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Humfrey 19. Februar Am 9.2.2026 um 19:33 von PKW: Ich habe folgende Größenordnung im Kopf: Abnahme am Sonntag < 40GW, nicht abschaltbare Nennleistung PV >40GW. Wie kommst Du zu der Schätzung der nicht abschaltbaren Nennleistung PV >40GW? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fancY 19. Februar Die Energy-Charts haben dazu Daten veröffentlicht. 47 GWp nicht steuerbare PV produzierte maximal 20 GW bei einer minimalen Last von 39 GW. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 21. April · bearbeitet 21. April von reko 2026/04/21 Reiches Gesetzesnovelle zu Stromtrassen stößt auf Kritik .. Das Bundeswirtschaftsministerium will kurzfristig die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Vorrang von Freileitungen beim Ausbau des Stromnetzes schaffen. .. Betroffene Branchen warnen vor der Festlegung auf Freileitungen. Eines ihrer Hauptargumente: Freileitungen seien „exponierte Ziele für Sabotage“. Erdkabel in Kabelschutzrohren seien dagegen robuster und weniger anfällig für Eingriffe. .. „Ein politischer Kurswechsel bei der Erdverkabelung wäre ein Rückschritt mit Ansage. Erdkabel in leistungsfähigen Rohrsystemen sichern Resilienz, Akzeptanz und damit Tempo. Wer das schwächt, bremst den Netzausbau aus“ 2026/04/20 Länder kritisieren Kurswechsel im Bundesbedarfsplangesetz .. Die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen lehnt die Abschaffung des Erdkabelvorrangs entschieden ab In der Schweiz ist es trotz reichlich Wasserkraft auch nicht besser SRF 2026/04/16: Bringt die Energiewende unser Stromnetz ans Limit? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 26. April · bearbeitet 26. April von reko Swissgrid: 2026/04/16 Die unsichtbare Unruhe im Stromnetz – und warum Frühwarnung zählt .. Neue Herausforderungen, die man nicht sehen kann. Ein aktueller Bericht von ENTSO‑E («Instability Detection Technologies in Power Electronics Dominated Systems»), dem Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber, beschreibt genau diese Entwicklung. Er zeigt: In modernen Stromnetzen können neue Formen von Instabilitäten entstehen, die schneller auftreten und weniger offensichtlich sind als früher. .. Ein zusätzlicher Faktor sind lange Kabelverbindungen (Blog: «Wenn die Physik der Technik Grenzen setzt») 2025/04 Wenn die Physik der Technik Grenzen setzt; Studie zeigt technische Limiten von Erdkabeln im Höchstspannungsnetz Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 3. Mai · bearbeitet 3. Mai von reko Sehr guter Potcast Video 2026/04/29: Keine Antwort auf die Speicherfrage #384 REFRESH | bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter Zitat Die Energiewende funktioniert nur mit teuren fossilen Back-Up-Kraftwerken. Da dieser Umstand nicht zum Image der “Freiheitsenergien” passt und außerdem nicht zur erwünschten Klimaneutralität führt, sollen Speicher das Problem der unbeständigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien lösen. Batterien gelten dabei vielen Beobachtern als wichtiger Baustein, andere setzen auf Wasserstoff – der zuvor in Zeiten von Wind-und-Sonnen-Überschuss erzeugt wurde. Doch funktioniert ein solches System technisch? Ist es wirtschaftlich tragfähig und vor allem, führt es – wie versprochen – zu tieferen, wettbewerbsfähigen Stromkosten? Die Achillesferse der Energiewende hat Daniel Stelter bereits im Juni 2023 mit Dr. André D. Thess, Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, diskutiert. Nach dem Experteninterview in Episode 195 sind Zweifel angebracht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepolitik ist es Zeit für ein bto REFRESH. Als Beispiel nennt er den geplanten 250 Megawatt Batteriespeicher der Lechwerke für geplante 200 Mio €. Er soll 250.000 Durchschnittshaushalte für eine Stunde mit Strom versorgen können. Man braucht Speicher für 41 Mio Haushalte für 16 Stunden wenn man Dunkelflauten über Backups abdeckt. Man müsste dann 525 Milliarden Euro für Batteriespeicher investieren - nur für die Haushalte, das ist ein Viertel des deutschen Stromverbrauchs. "Machbar mag das sein, finanzierbar würde ich schon bezweifeln. Nur eins ist klar, wettbewerbsfähige Strompreise bekommt man so sicherlich nicht." Ich bezweifle auch die Machbarkeit. So viele Batterierohstoffe sind am Weltmarkt nicht vorhanden. Zu Wasserstoff zitiert er die Financial Times vor einigen Wochen "The Stagering Cost of a Green Hydrogen Economy". Es ist "unglaublich teuer", aber die einzige Möglichkeit Solar- und Windstrom aus Gebieten mit mehrfacher Ausbeute zu nutzen, über weite Strecken zu transportieren und längere Zeit zu speichern. In der Realität wird man einen Mix aus allen Technologien brauchen. Prof. Thess bringt als Beispiel die kanarische Insel El Hierro die bis 2014 mit Strom vollständig aus Dieselgenerstoren versorgt wurde. Man wollte komplett auf Windenergie und Pumpspeicherkraftwerk umgesteigen. Die Dieselgeneratoren sind nach wie vor in Betrieb und erzeugen 50% des Stroms. Zitat Das Beispiel zeigt, erneuerbare Energien mit Speicher eignen sich sehr gut als sogenannte Fuel Saver. Sie müssen weniger Diesel einsetzen, sie brauchen weniger Dieselgeneratoren. Es ist aber völlig falsch zu behaupten, dass man nur eine Frage des politischen Willens hätte, um diese kleine Insel und das ist eine kleinere, wesentlich einfacher zu dekarbonisieren als die deutsche Volkswirtschaft. .. Wenn Sie das alles auf 100% erneuerbare mit Speicher hochskalieren wollen, brauchen sie Mittel, die deutlich über das hinausgehen, was wir in Deutschland aus dem Staatshaushalt oder aus öffentlichen oder privaten Mitteln mobilisieren können. Die Kosten steigen überproportional in dem Maße, wie sie sich den Maße 100% Decarbonisierung mit Wind, Sonne und Speichern annähern. .. Also diese Aufwandskurve steigt exponentiell in dem Maße, wie sie sich diesen berühmten 100% Decarbonisierung annähern und das wird leider in der öffentlichen Diskussion immer wieder verschwiegen .. Wenn Sie den häufigen Stand der Technik anschauen, dann stellen sie eine Kilowattstunde Strom aus Kohle oder aus Kernkraft für etwa 5 Cent her. Und wenn Sie dazu im Vergleich Wind oder Sonne plus Batteriespeicher oder plus Wasserstoffspeicher mit Elektrolyseur und mit Brennstoffzelle nehmen, dann landen sie in der Regel oberhalb von 10 Cent pro Kilowattstunde. .. wir müssen uns da auf eine sehr große Diversität, Vielfalt von Lösungen einrichten und wir müssen wissen, die finanziellen Herausforderungen global sind wesentlich größer als in Deutschland, weil Deutschland ein wohlhabendes Industrieland ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 3. Mai vor 5 Stunden von reko: Als Beispiel nennt er den geplanten 250 Megawatt Batteriespeicher der Lechwerke für geplante 200 Mio €. Er soll 250.000 Durchschnittshaushalte für eine Stunde mit Strom versorgen können. Man braucht Speicher für 41 Mio Haushalte für 16 Stunden wenn man Dunkelflauten über Backups abdeckt. Man müsste dann 525 Milliarden Euro für Batteriespeicher investieren - nur für die Haushalte, das ist ein Viertel des deutschen Stromverbrauchs. "Machbar mag das sein, finanzierbar würde ich schon bezweifeln. Nur eins ist klar, wettbewerbsfähige Strompreise bekommt man so sicherlich nicht." Was Du vergessen hast zu sagen: - Das Projekt soll primär gar keine Haushalte mit Strom versorgen. Es dient der Netzstabilisierung - Das Projekt ist ein weltweit einmaliges Pilotprojekt: Der Speicher wird nicht als ein Großspeicher gebaut, sondern an an 5+ verschiedenen Standorten. Das verteuert Planung, Genehmigungen, Kabeltrassen, Steuerungstechnik und Netzanschlüsse erheblich. - Die Speicher haben direkte Integration ins Übertragungsnetz von Amprion (Hochspannung) - Die Kosten wurden 2022/2023 kalkuliert – als Batteriepreise noch höher waren. Also Fazit: Das ist kein normales Stromspeicherprojekt. Wenn dies wirklich als Kostenvergleich genommen wurde, dann deutet es darauf hin, dass der Präsentator recht wenig Ahnung hatte oder die Preise gewollt nach oben manipulieren will. Deswegen habe ich die KI mal rechnen lassen: Die KI meint, dass um 41 Mio. Haushalte für 16 Stunden mit Strom zu versorgen rund 100 Mrd. Euro (heutige Preise) nötig wären. Rechnet man das ganze auf eine ambitionierte, aber realistische Bauzeit 10 Jahren, kommt man auf 85 Mrd Euro, wegen dem Speicherpreisvefall. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 3. Mai · bearbeitet 3. Mai von reko könnte! Die Batterierohstoffpreise steigen wieder. LFP Akkus benötigen mehr Lithium als NMC-Akkus. Wenn ein Teil der Akkuproduktionskapazität nicht mehr leer steht wird es auch kein Dumping mehr geben. Bekommt man von der KI auch eine Preisgarantie? Selbst wenn man für 8 Stunden Batteriespeicher anschafft (und das nicht zu einer Preisexplosion führt), braucht man trotzdem weiter die vollen Backupkraftwerke und den vollen Netzausbau. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 3. Mai vor 1 Stunde von reko: Die Batterierohstoffpreise steigen wieder. Also: Du erwartest, dass die Rohstoffe für vAkkus um den Faktor 5 steigen werden? Weil die 525 Mrd die aus dem Podcast stammen, sind der 5-fache Wert den der Akkuspeicher als normaler Stromspeicher kosten würde! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 3. Mai vor 8 Stunden von reko: Man braucht Speicher für 41 Mio Haushalte für 16 Stunden wenn man Dunkelflauten über Backups abdeckt. Wurde das so im Podcast genannt? Ich erinnere mich an den Beitrag des Deutschen Wetterdienstes zu irgendeiner Klimatagung, der ausführte, dass es 5-6 "Ereignisse" pro Jahr gibt. Als Ereignis wurde definiert, dass die Kombination Wind und Sonne über einen Zeitraum von mindestens 48 Stunden weniger als 10% ihrer Nennleistung liefern. 16 Stunden zu überbrücken ist keinesfalls ausreichend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 3. Mai · bearbeitet 3. Mai von reko vor 2 Stunden von PKW: Wurde das so im Podcast genannt? Das war das genannte Beispiel. Die 16 Stunden sind willkürlich gewählt. Was die optimale Batteriespeicherkapazität ist bleibt offen Es kann irgend etwas zwischen 1 und 24 Stunden sein. Da der Gewinn durch Batteriespeicher nur eingesparter Treibstoff aber nicht reduzierte Backupinvestitionen sind, setze ich meine Schätzung auf 2 bis 8 Stunden an. Da Netze und Backup wichtiger sind, würde ich das Geld zuvor dort einsetzen. Ich kenne keinen Netzspeicher, der auf mehr als 4 Stunden für sein Teilnetz ausgelegt wurde, bin aber an Gegenbeispielen interessiert. Das kann man bei Heimspeichern machen, ist dann aber nicht kostenoptimal. Insellösung sind ein anderes Thema. Als Quelle habe ich dazu gefunden: 2024/11 Explainer: The role of energy storage technologies in the energy transition .. As of 2021, 93% of global storage capacity was of short-term nature, providing maximum 8 hours of discharge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 7. Mai · bearbeitet 7. Mai von reko David Mills, der CEO des größten US-Stromnetzbetreibers PJM, sagt: das US-Stromnetz das PJM betreibt erfüllt seinen Zweck nicht mehr angesichts des steigenden Strombedarfs von Datencentern. 2026/05/06 US power grid operator PJM is considering market overhaul Zitat "Typically, in the electric utility industry, you would expect some level of stability ... not this ramp-up that we haven't experienced since, probably, the Industrial Revolution," PJM Chief Operating Officer Stu Bresler told Reuters. .. PJM has warned of an electricity shortfall as early as 2027. At the same time, rising power bills for homes and small businesses in the region have drawn political scrutiny and intervention in PJM's operations. Last year, a group of governors led by Pennsylvania's Josh Shapiro successfully pushed to place a limit on PJM's capacity prices, which have spiked by more than 1,000% over the last two auctions. .. The cycle of high demand leading to spiking prices in PJM's largely unhedged market, followed by politicians or regulators stepping in to suppress those prices, has created a "credibility trap" that ultimately scares off the long-term investments needed to develop major power plants, PJM said. Die Alternative: 2026/05/06 Hyperscaler: Gigantisches KI-Rechenzentrum in Utah genehmigt .. Das Rechenzentrum soll weitgehend unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben werden. .. Das neue Rechenzentrum würde damit mehr als doppelt so viel Energie benötigen wie der gesamte Bundesstaat selbst. 2026/05/06 Podcast: Das deutsche Stromnetz ist am Limit – und warum das eine Investmentchance ist .. „Der ICE fährt mit Vollkaracho gegen die Wand“, sagt Sascha Hasterok, Portfolio Advisor bei Wellington Management. Er meint das nicht als Warnung, sondern als Investmentthese. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Mittwoch um 06:41 · bearbeitet Mittwoch um 09:51 von reko EdgeConneX wollte in Maintal bei Frankfurt ein Rechenzentrum autark mit eigenen 170 MW Gaskraftwerk bauen. Kein Gaskraftwerk, keine gesicherte Stromversorgung, kein Rechenzentrum. 2026/06/12 Rechenzentrum spaltet das Maintal – Proteste nehmen zu 2026/05/11 Bürger stoppen »fossiles Rechenzentrum« in Maintal .. Es ist bereits die zweite spektakuläre Absage in kurzer Zeit: Die Stadt Groß-Gerau hatte im Februar ein Rechenzentrum mit einer geplanten Investitionssumme von 2,5 Milliarden Euro verhindert. 11 Jahre für einen Stromanschluss 2026/03/27 In Hessen stirbt der Traum von grünen Rechenzentren .. Erst 2037 soll es an das Stromnetz angeschlossen werden können. Ohne Kapazitätsmarkt werden kaum neue Gaskraftwerke gebaut. wiki/Liste_geplanter_und_im_Bau_befindlicher_Gaskraftwerke_in_Deutschland 2026/05/13 E.on-Chef Birnbaum: „Wir haben viel mehr Solarstrom, als wir integrieren und auch verbrauchen können“ (Paywall) .. was jetzt kommt, werde schwerer als alles andere zuvor. Bundeswirtschaftsministerin Reiche nimmt er in Schutz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag