Holgerli vor 15 Stunden · bearbeitet vor 15 Stunden von Holgerli vor einer Stunde von HHanseat: Nun ja, Folie 1 zeigt, dass wir in D inzwischen 20% weniger Strom erzeugen als zu Spitzenzeiten vor Corona. Was auch kein Problem ist, weil vor Corona bis zu 55 TWh Strom netto exportiert wurde. Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/ vor einer Stunde von HHanseat: Dabei brauchen wir doch eigentlich mehr Strom, wenn wir die bisher noch weitgehend fossilen Heizungen und Verkehr elektrifizieren wollen. Das "Institut der der deutschen Wirtschaft", die ja kaum näher an der Wirtschaft dran sein könnten, hat damit kein Problem. Zitat aus 2024: Zitat Deutlicher zeigt sich der klimafreundliche Aspekt bei den Nettoimporten – also das positive Importsaldo mit Ländern, aus denen wir mehr Strom importieren als wir dorthin exportieren. Hier entfielen 2023 rund 83 Prozent auf die skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen, mit jeweils sehr hohen Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix von 65 bis 99 Prozent. Weshalb der Anteil der Erneuerbaren an diesen deutschen Nettoimporten bei 73 Prozent lag und auch der CO2-Abdruck im Schnitt nur weniger als ein Drittel einer in Deutschland erzeugten Kilowattstunde betrug. (...) Trotzdem lag der durchschnittliche Börsenstrompreis 2023 in diesen Preiszonen in Dänemark und Norwegen 9 respektive 17 Prozent unter unseren. In Schweden war der Strom sogar 32 Prozent günstiger. Somit profitiert Deutschland im Falle der Importe von der klimafreundlichen Erzeugung als auch den günstigeren Preisen in den Partnerländern. (...) Ohnehin gehen verschieden Szenarien, zur Modellierung einer erfolgreichen Transformation in Deutschland und der sich daraus ergebende Energieversorgung, in den kommenden Jahren von höheren Nettoimporten aus. Daher sollten wir uns an Stromimporte gewöhnen und sie für eine effiziente Energiewende nutzen. Ich sage es mal so: Wenn das lautstarke auf eigene Interessen bedachte Lobbyorgan der deutschen Wirtschaft mit Importen happy ist, dann ist doch alles okay... vor einer Stunde von HHanseat: Was mir im Fraunhofer ISE Foliensatz fehlt ist ein Vergleich zu den Nachbarn: D hat trotz enormer Investitionen in EE immer noch sehr hohe CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung (durch die fossilen Kraftwerke). Und um deren Reduzierung ging es doch... Frankreich hat fast CO2-freie Stromerzeugung binnen einer Generation erreicht. Die Atomkraft wird nicht wiederkommen. Wir erinnern uns: Der Ausstieg war politisch und gesellschaftlich gewollt. Der Ausstieg aus dem Ausstieg war eher wirtschaftlich motiviert. Der kurz danach initiierte Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg war dann ganz klar wieder gesellschaftlich motiviert, weil Fukushima gezeigt hat, dass Atomkraft nicht sicher ist. Aber um es ganz klar zu sagen: Der Trend ist klar: Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38897/umfrage/co2-emissionsfaktor-fuer-den-strommix-in-deutschland-seit-1990/ 2024 wurden 364 g/kWh ausgestoßen. 2025 ist noch nicht bekannt. Warum der Co2-Ausstoß immer noch so hoch ist? 94 TWh von 160 TWh fossilem Strom sind immer noch Kohlestrom. Das sind 60%. Der Großteil davon ist extrem Co2-reicher Braunkohlestrom. Da braucht man sich über relativ höhere Co2-Ausstöße nicht zu wundern . Das Fazit ist und bleibt aber klar: Die Transformation funktioniert. Auch aus Sicht der Wirtschaft. Also: Weitermachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag