Geduldsanleger 7. Januar · bearbeitet 7. Januar von Geduldsanleger Hallo, ich bräuchte mal bitte das Wissen der FNZ Nutzer. Seit 10 2020 läuft dort nun mein VL Sparen auf einen MSCI USA. Berechtigt zur Arbeitnehmersparzulage bin ich nicht. Knapp 5€ zahlt mein Arbeitgeber ein, ich den Rest um auf 40€ mtl zu kommen. Gut 1000€ Rendite sind es derzeit. Ich verstehe die Angaben in meinem Onlinedepot so, dass in 09/26 die Einzahlungen enden können, aber auch automatisch weiterlaufen werden, wenn ich den Stop der Überweisungen nicht bei meinem Arbeitgeber veranlasse. Zu 01/27 könnte ich über die gesammten freien Anteile verfügen. Die VL Depotgebühr wurde ja von 10€ auf 12€ ab 26 erhöht. Wenn ich es recht verstehe, kommt dazu noch eine Gebühr für freie VL Anteile ab 1000€ über 11,50€.Ich bin nun am Überlegen wie ich vorgehen soll und ziehe dabei auch in Erwägung. das VL Sparen zu beenden und mein Depot bei der FNZ zu schließen. Auf der Homepage der FNZ sprich Finvesto und meinem Onlinedepot finde ich immer nur den Punkt, dass die freien Anteile verkauft werden können auf der eigenen Plattform aber ich möchte die Position eigentlich zu einem anderen Broker übertragen, bei Flatex und ING und Smartbroker ALT (DAB) bestehen Depots. Ist ein Depotübertrag überhaupt möglich weg von der FNZ? Es sind ja auch Bruchstücke dabei, die werden eh nicht übertragbar sein. Für Hinweise wäre ich dankbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 7. Januar vor 11 Minuten von Geduldsanleger: Für Hinweise wäre ich dankbar. Mein Erlebnisbericht: vor 15 Minuten von Geduldsanleger: Ich verstehe die Angaben in meinem Onlinedepot so, dass in 09/26 die Einzahlungen enden können Grundsätzlich können sie übrigens jederzeit enden. Ich hatte schon ein Jahr vor Ablauf meine Zahlungen auf einen neuen FFB-Vertrag umgeleitet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Alex777 7. Januar vor 49 Minuten von Geduldsanleger: Ist ein Depotübertrag überhaupt möglich weg von der FNZ? Ja, du kannst freie Anteile ganz einfach übertragen. So hab ich das bei mir gemacht, klappt gut. Wie bei jedem Übertrag natürlich nur ganze Stücke. Einfach einen Übertrag vom annehmenden Broker aus starten und die Anzahl deiner freien Anteile eintragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger 8. Januar · bearbeitet 8. Januar von Geduldsanleger vor 3 Stunden von chirlu: Grundsätzlich können sie übrigens jederzeit enden. Ich hatte schon ein Jahr vor Ablauf meine Zahlungen auf einen neuen FFB-Vertrag umgeleitet. Ah, Dank auch für den Hinweis auf deinen Erfahrungsbericht. Mein Depot war nicht über comdirect vermittelt, sondern läuft über Finvesto, die meinem Verständnis nach sozusagen eine Vetriebsplattform/ Marke der FNZ Bank sind, anfangs 10€ VL Jahresgebühr, seit 01.01.26 12€ muss ich zahlen plus 0,20% für die Sparplankäufe. Wenn ich es recht begreife, musstest du dann auch nicht die 10€ sogenannter Aufwandsersatz zahlen, da du den VL Vetrag lediglich nicht weiter bis zum Sperrfristende bei der FNZ bespart hast, aber nicht vorzeitig gekündigt hast? vor 2 Stunden von Alex777: Ja, du kannst freie Anteile ganz einfach übertragen. So hab ich das bei mir gemacht, klappt gut. Wie bei jedem Übertrag natürlich nur ganze Stücke. Einfach einen Übertrag vom annehmenden Broker aus starten und die Anzahl deiner freien Anteile eintragen. OK, ich finde dazu bei der Finvesto Homepage oder meinem Onlinedepot keinerlei Hinweis oder Formular auf ausgehende Depotüberträge weg von der FNZ . Also Depotübertrag vom empfangenden Broker aus starten. Das ich nun für die ab 01/ 27 freien Anteile eine weitere Depotgebühr zahlen soll, will ich vermeiden. Aber vermutlich wird mir da für 27 keine andere Wahl bleiben. So wie ich die nicht gerade transparente Kostenstruktur der FNZ verstehe, reicht es schon aus, wenn freie VL Anteile über 1000€ auch nur einen Tag im Depot sind um sozusagen die zweite Depotgebühr über 11,50€ pro Quartal auszulösen. Kann aber auch sein, dass dies dann nur 6€ pro Quartal wären, da es nur eine einzige Depoposition MSCI USA von Invesco gibt, das PLV bei Finvesto ist da nicht ganz so leicht zu verstehen. Also vielleicht auch nur 6€, falls ich keinen VL Sparplan mehr laufen lasse und damit meinem Verständnis nach nur noch frei VL Anteile des MSCI USA bei der FNZ hätte. Aber auch 24€ Depotführungsgbühr im Jahr für eine Depoposition she ich nicht ein, also Depotübertrag. Wenn ich chirlus Bericht folge, ist der Verkauf der dann noch übrigen ETF Bruchsstücke nach einem möglichen Depotübertrag kostenlos oder wie war das bei dir? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 8. Januar vor 3 Stunden von Geduldsanleger: Wenn ich es recht begreife, musstest du dann auch nicht die 10€ sogenannter Aufwandsersatz zahlen, da du den VL Vetrag lediglich nicht weiter bis zum Sperrfristende bei der FNZ bespart hast, aber nicht vorzeitig gekündigt hast? Richtig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger 10. Januar Tja, also derzeit geht meine Tendenz dazu, die Zahlungen durch meinen Arbeitgeber zum Ende der Einzahlfrist einzustellen, damit keinen neuen VL Vertrag bei Finvesto laufen zu lassen und in 27 die ETF Fondsanteile zu einem meiner Broker übertragen zu lassen. Ich bekomme in meinem Fall nur knapp 5€ mtl an VL, den Rest stocke ich eh mit meinem Gehalt auf. Das PLV bei Finvesto und deren Abläufe erfordern doch meine Aufmerksamkeit in einem Maß, dass zu den paar Euro in keinem guten Verhältnis steht. Dass es 0,60% Marge bei Währungsumrechungen gibt z.B hatte ich bisher nicht gewusst, blöd bei einem MSCI USA in US Dollar. Aber für mich gut geeignete ETF in Euro finde ich bei Finvesto nicht. Die FNZ Bank Deutschland und damit auch Finvesto als Marke soll gerüchteweise verkauft werden. Wer weiß, was da noch Alles kommt an Gebühren und sonstigen Unannehmlichkeiten in Folge eines Verkaufes. Ich bin ja schon bei der ING, die VL Sparen anbietet, aber nicht als Fondssparen, sondern lediglich Bankspareinlage mit kümmerlichen 1%. Aber immerhin könnte ich dann weiterin das VL vom Arbeitgeber bekommen ohne Aufwand wie Depotneueröffnung.. Den Teil, den ich jetzt schon bis 40€ aufstocke, müsste ich dann als Nettogehalt wieder bekommen und kann ich in einem meiner sonstigen ETF stecken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OceanCloud 10. Januar Am 7.1.2026 um 22:20 von Geduldsanleger: Wenn ich es recht verstehe, kommt dazu noch eine Gebühr für freie VL Anteile ab 1000€ über 11,50€. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, mein Vertrag läuft seit 02./2020. Woher hast du das mit 11,50€? Ich zahle 6€ (weil ich ziemlich am Angang zusätzlich Anteile gekauft habe, aber zu viele, weil ich etwas nicht beachtet hatte, so dass die 1000€ vor Ablauf des VL Sparens erreicht wurden). Ich überlege jetzt, diese zusätzlich gekauften Anteile zu verkaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger 10. Januar Das mit den 11,50€ habe ich aus dem PLV https://banking.fnz.de/p/#/portal/bedingungen/39/NI39 ich verstehe es so, dass man die 11,50€ pro Quartal zahlt, wenn es mehr als eine Depotposition ist, 6€ pro Quartal, wenn es nur eine Depotposition ist. Wenn ich dich recht verstehe, zahlst du 6€ pro Quartal für die freien Anteile plus ab 26 12€ (bis 25 10€) jährlich VL Entgelt für die gesperrten Anteile aber dies für deine einzige Depoposition. Würde man nun das VL Sparen mit einem anderen ETF oder sonstigen Fonds fortführen, dann wäre dies eine zweite Depoposition, ich schätze, dann zahlt man 11,50€ im Quartal plus 12€ jährlich. Ich bekomme nur knapp 5€ an VL durch den Arbeitgeber. Wer hier wesentlich mehr bekommt, für den lohnt sich das Angebot bei Finvesto selbstverstäncllich stärker. Ich bin bei Finanztip mal die anderen Möglichkeiten des VL Sparens für ETF durchgegangen, es gibt noch Ginmon, was sich für mich aber auch nicht sonderlich attraktiv liest, ist ein Robo Advsior.. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DennyK 11. Januar · bearbeitet 11. Januar von DennyK Über Corporate Benefits gibt es anscheinend bei einigen ein VL Depot von Fidelity mit guten Konditionen (keine Depotkosten, keine Kaufgebühren, zusätzliches Startguthaben). Ich hatte das leider erst bemerkt, nachdem ich mein finvesto VL abgeschlossen habe. Für meine Frau werden wir das aber abschließen, sie bekommt es in Ihrem CB Portal auch angeboten. Werde mir das dann mal anschauen und eventuell werde ich es auch noch nutzen und meine aktuellen stilllegen. So richtig zufrieden bin ich mit dem finvesto VL auch nicht. Warte z.B. immer noch auf die Abrechnung für den Kauf Ende Dezember. Gibt einen PDF mit der Lfnr davor und danach. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OceanCloud 11. Januar · bearbeitet 11. Januar von OceanCloud vor 9 Stunden von Geduldsanleger: Wenn ich dich recht verstehe, zahlst du 6€ pro Quartal für die freien Anteile plus ab 26 12€ (bis 25 10€) jährlich VL Entgelt für die gesperrten Anteile aber dies für deine einzige Depoposition. Würde man nun das VL Sparen mit einem anderen ETF oder sonstigen Fonds fortführen, dann wäre dies eine zweite Depoposition, ich schätze, dann zahlt man 11,50€ im Quartal plus 12€ jährlich. Das ist so richtig. Ich habe aber nicht vor, einen anderen ETF für einen neuen VL-Vertrag zu nehmen. Daher werde ich wieder schauen, unter 1000€ bei den freien Anteilen zu kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger 12. Januar · bearbeitet 12. Januar von Geduldsanleger Am 11.12.2022 um 22:55 von chirlu: Ebase zeigt neuerdings, mutmaßlich gezwungenermaßen, die im Wechselkurs versteckten Gebühren an: Dies rückwirkend seit Oktober, damals wurde irgendetwas umgestellt – seither gibt es auch Devisenkurse mit sechs statt vier Nachkommastellen. Sorry, aber jetzt grabe ich doch mal den Punkt wieder raus. Ich bespare seit 2020 diesen Invesco MSCI USA IE00B60SX170 als VL bei Finvesto. Fondswährung ist US Dollar auch laut Invesco https://www.invesco.com/de/de/financial-products/etfs/invesco-msci-usa-ucits-etf-acc.html aber in meinen monatlichen Abrechnungen unter Umsätzen steht da nichts von gezahlten Devisenkursmargen und der Abrechnungskurs ist in Euro und nicht USD. Kann mir jemand das erklären? Ich hatte es so verstanden, dass bei in Fremdwährungen notierten Fonds eben diese Devisenkursmarge anfällt, derzeit 0,60%. So steht es im PLV, auf den Punkt wird bei Finanztip auch hingewiesen und auf in € notierende ETF verwiesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 12. Januar vor 3 Stunden von Geduldsanleger: der Abrechnungskurs ist in Euro und nicht USD. Kann mir jemand das erklären? Ja, das kommt bei manchen Fonds vor. Da hast du wohl Glück gehabt. Am 18.8.2019 um 18:27 von blaky: Sinngemäß antwortete man mir, dass es dem Marketmaker freigestellt sei, in welcher Währung er abrechnet. Es gäbe auch keine Übersicht darüber. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger 13. Januar Am 11.1.2026 um 10:30 von OceanCloud: Ich habe aber nicht vor, einen anderen ETF für einen neuen VL-Vertrag zu nehmen. Daher werde ich wieder schauen, unter 1000€ bei den freien Anteilen zu kommen. Aha, neben einem Verkauf so vieler Anteile über Finvesto Market Maker besteht vielleicht auch die Möglichkeit eine Teilposition von Finvesto weg zu übertragen. Ich denke, das würde mehr Sinn machen. Aber klar, die 24€ jährlich zusätzlich zum VL Entgelt von jetzt 12€ würde ich mir auch sparen wollen. In meinem Fall muss ich mir dies alles noch mal durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich bei Finvesto wieder neu bespare, dann ändere ich auf jeden Fall, dass mir das VL Entgelt per Stückeverkauf abgezogen wird, sondern mir vom Konto Flex abgebucht wird. Zudem hatte ich bisher für die Vorabpauschale immer einen Freistellungauftrag, was zusätzlicher Aufwand war. Ich weiß nicht, ob dies schon 2020 möglich war, aber zumindest jetzt kann die Steuer auf die Vorabpauschale vom Konto Flex abgebucht werden. Am 12.1.2026 um 04:22 von chirlu: Da hast du wohl Glück gehabt. Da hatte ich mehr Glück als Verstand bei der ETF Wahl in 2020 Anscheinend ist es mehr oder weniger willkürlich, ob bei einem auf US Dollar laufenden ETF diese immer teurer werdende Marge von derzeit 0,60% anfällt oder nicht. Irgendeine Angabe dazu konnte ich bei der Finvesto Fondsuche auch nicht finden. Mit meinem MSCI USA lief es 6 Jahre lang ohne Währungsmarge, aber mir scheint es überhaupt nicht sicher, ob es dabei bleibt. Also wenn ich bei Finvesto bleibe, bespare ich wohl lieber eine auf € laufenden ETF und übertrage den MSCI USA auf eines meiner Brokerdepots. Aber die Anzahl brauchbarer ETF, die meinen Kriterien entsprechen, hält sich bei Finvesto doch arg in Grenzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag