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Sparfuxx

Das "leidige" Thema Rente, was passt zu uns?

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Sparfuxx
· bearbeitet von Sparfuxx

Guten Abend,

 

ich stelle uns, bzw. unsere interessanten Daten für diese Thema erstmals vor:

 

---Ich:

Alter: 25 Jahre

Bruttoeinkommen: 35.000 / Jahr

Bereits laufende Verträge: Betriebliche Arbeitnehmer Vorsorge (25 / Monat)

 

---Freundin:

Alter: 23 Jahre

Bruttoeinkommen: 20.000 / Jahr

 

 

Seit ca. 5 Wochen beschäftige ich mich nun mit dem Thema Rente und habe mich von einigen Beratern auch informieren lassen. Besser gesagt: beeinflussen lassen. :(

 

Es fing alles damit an, dass ich über einen Kumpel (dem ich keinen Vorwurf mache *G*) einen AFA Vertreter kennen gelernt habe. Dieser machte einen sehr netten und kompetenten Eindruck. Bei seinem ersten Besuch stellte er mir die Fondsbasierte Rentenversicherung der PrismaLife vor. Das Produkt wurde mir so toll vorgestellt, dass ich hinterher davon überzeugt war. Jedoch kamen mit der Zeit einige Fragen auf. Wie sicher ist das Produkt (Lichtenstein)? Wie sieht es mit den Kosten aus? Wie seriös ist das Produkt? Wie schaut die Rendite des AFA Global ... Fonds wirklich aus? (mit 10% wurden gerechnet!) Naja, beim ersten Treffen hatte ich soweit auch noch nichts abgeschlossen, so dass ich bis zum zweiten treffen (zwei Wochen später) genügend Zeit hatte mir diese Fragen zu notieren und diese dem AFA Berater zu stellen. Diese Fragen wurden prompt und nach meinem Gefühl plausibel und nachvollziehbar beantwortet. So kam es dann auch dazu, dass ich diesen Vertrag mit 50/Monat abgeschlossen habe. Zusätzlich wurde mir dann noch eine BU über die Barmenia "BU Total" nennt sich das Produkt verkauft, auch diesen Vertrag unterschrieb ich. Monatlich entsteht bei der Barmenia ein Beitrag von 46 (BU Stufe 2), bei 1000 Berufsunfähigkeitsrente. Antrag auf Stufe 1 wurde gestellt.

 

Nun ging es aber weiter:

Über die Arbeit meiner Freundin kamen wir mit einem, ebenfalls sehr netten, DVAG (Deutsche Vermögensberatung) Berater in Kontakt. Diesen haben wir dann auch zu uns nach Hause eingeladen und ihm nach seiner Meinung zu dem Produkt der AFA/Prismalife gefragt. In der gleichen Zeit fing ich auch an mich hier im Forum etwas einzulesen.

Der DVAG Berater fing an das PrismaLife Produkt ziemlich schlecht zu reden. Gerade die niedrige Sicherheit war ihm ein Dorn im Auge. Hinzu kam auch noch (wo er aber recht hat!!!), dass wir eine Verzichtserklärung auf Beratung und Dokumentation unterschrieben haben. *autsch* Naja, hinterher ist man immer schlauer... der AFA Berater hatte nach 4-5h Besuch unser Vertrauen gewonnen... Naja, zurück zum DVAG Berater: Dieser fing dann an sein Produkt, die Wunschpolice, dem Produkt der AFA/PrismaLife gegenüber zu stellen. Da sagte er auch direkt, dass er nicht mit 10% rechnen wird, sondern eher mit 5-6%, da es sich bei der Wunschpolice um einen Garantiefonds handelt, wo keine solch hohe Gewinnspanne zu erwarten ist. Zusätzlich war das Wort "Höchststandsgarantie" natürlich ein sehr interessantes Thema, was uns auch irgendwie überzeugte. "Irgendwie" nur deshalb, weil ich auch dazu hier im Forum schon etwas gelesen habe. Bitte korrigiert mich: Aber generell habe ich es so verstanden, dass Fondsbasierte Rentenversicherungen als zu teuer gelten?

Ebenfalls hatte uns der DVAG Vertreter auch noch eine Riesterrente vorgestellt, wo er meinte, dass diese sich für mich wohl eher lohnen würde als für meine Freundin (23J., 20.000 Brutto), da die Steuervorteile wohl bei mir höher wären und somit unterm Strich mehr als bei der Wunschpolice rauss kommt. Die BU der Barmenia hatte er sich angeschaut, meinte jedoch das wir dort keinen Fehler mit machen würden.

 

Bezüglich AFA und DVAG sieht es nun so aus, dass wir (meine Freundin hatte auch die PrismaLife für 50 abgeschlossen) nach erhalten unserer Police, den Vertrag wiederrufen haben.

 

Einen Berater habe ich aber noch ganz vergessen. :) Ein ebenfalls netter und kompetenter Allianzberater (nett sind ja irgendwie alle *G* - wollen ja auch unser Geld ;) ) war auch bevor es mit der AFA und der DVAG los ging bei uns. Ich erzähle aber jetzt erst von ihm, da er nun diesen Freitag wieder zu Besuch ist. ;) Das soll aber nun für dieses Jahr dann auch das letzte Mal sein, dass ein Berater zu uns kommt. Meine Freundin bekommt in der Weihnachtszeit schon die Krise mit den ganzen Beratern. :) Naja, zum Allianzberater wollte ich noch sagen, dass dieser ebenfalls eine Riesterrente vorgeschlagen hat. Als BU hatte er zu einer BU inkl. Invest geraten, damit das Geld letztendlich nicht völlig "weg" ist. Ich meine jedoch mal hier im Forum gelesen zu haben, dass eine reine BU ohne Invest mehr Sinn macht und man die Differenz lieber in ein anderes Produkt mit mehr Rendite investieren sollte.

 

So, ich habe nun nicht ganz wenig geschrieben, danke schon mal an diejenigen die es bis hier hin durchgehalten haben. ;)

 

Meine Fragen sind nun, wie gehe ich weiter vor!? Mein Vertrauen ist nun auch etwas geschmälert, was ja generell bei solchen Themen nicht falsch sein muss, aber durch die vielen Gespräche, bin ich jetzt auch etwas unsicher.

 

--- Bezüglich Rente:

Was würdet ihr denn sagen?

1) Riesterrente (Klassisch/Fonds)?

2) Basisrente?

3) Lebensversicherung?

4) Beitrag der Arbeitnehmer Vorsorge erhöhen und nebenbei anderweitig Kapital aufbauen (Tagesgeld, Festgeld)?

5) Sparplan? (bei Allianz...?)

 

--- Bezüglich BU:

Wie würdet ihr dort vorgehen?

5) Das Produkt der Barmenia behalten, da es gut ist?

6) BU wechseln, z.B. zur Allianz (Klassisch/Invest?)

 

Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich bereits.

 

Gruß & vielen Dank! :thumbsup:

Sparfuxx

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supertobs

Als Sofortmaßnahme würde ich keine Berater mehr einladen. Da endest Du nur mit überteuerten Produkten. Normalerweise ist Riester erste Wahl. Bei eurem Alter mit einem Fondsparplan. Z.B. die DWS TopRente. Das musst Du aber individuell ausrechen. Hier gibt es viele Vergleiche, schau mal in den Stickies nach.

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Roger Wilco

Bei Riester scheiden sich die Geister, wie hier im Forum nachzulesen. Aber das zielt eher darauf ab, ob Riester "optimal/universal" ist. Grundsätzlich ist Riester "nicht schlecht".

 

Zu empfehlen sind da:

 

- Riester-Fondssparpläne

 

Z.B. DWS Toprente Dynamik oder Balance oder Uniprofirente. Normalerweise wurde auf jeden Fall Dynamik für jüngere Sparer empfohlen, aber da das Produkt ein wenig schlechter geworden ist und außerdem ein "Problem" des Systems gerade auf sich merksam gemacht hat, wird zur Zeit hier auch geprüft, ob die Balance nicht besser ist - auch für jüngere Sparer).

 

- Riester-Banksparpläne

 

Sicherer wie Riester-Fondsparpläne, aber geringere Renditechancen. Aber für eine sichere Altersvorsorge empfehlenswert.

 

- klassische (!) Riesterversicherung

 

Sichere, garantierte Rentenzahlung (Mindestrente steht bei Vertragsabschluss) fest und (abhängig vom Anbieter) vernünftige Rendite möglich.

 

 

Eindeutig kann man das nicht sagen und muss individuell entschieden werden. Aber bei so einem wichtigen Thema, sollte man die Mühen auf sich nehmen und sich informieren. Zu empfeheln sind da Grundlagenartikel bei Wikipedia, Finanztest und ganz viele Beiträge hier im Forum.

 

Bei Fragen einfach hier wieder melden - wir helfen gerne! :)

 

Zu den Beratern: Versetzt Euch in deren Situation: Sie leben davon Euch etwas zu verkaufen! Sie sind Verkäufer und sind von einigen Produkten/Anbietern mehr abhängig wie andere. Ein Allianzberater wird Euch nur sehr unwahrscheinlich ein Nicht-Allianz-Produkt empfehlen - auch wenn es besser als das hauseigene Produkt ist. Gegen Beraterbesuche ist nichts einzuwenden - man lernt als Laie auch einiges dabei. Leider kann dabei auch viel Schrott sein und das kann man als Laie nicht unterscheiden.

 

Deshalb: Lieber nochmal wo anders (wie hier) nachfragen, bevor man etwas unterschreibt!

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Starship

Hallo,

 

kurz zu Deiner BU. 46 Euro / Monat bei 1000 Euro BU scheint mir ok. Wie lange läuft denn die BU ? Hoffe doch mindestens bis 67. Je kürzer man die BU abschließt (z.B. nur bis 60, umso billiger wird sie). Von den Rentenversicherungen würde ich generell Abstand nehmen und wenn doch, dann nur mit einem geringen Betrag, bei dem du dir sicher bist ihn bis zu Deiner Rente auch durchhalten zu können.

 

Riester hat Vorrang, wenn du bereit dazu bist dich in das Themengebiet selbst einzulesen, dann mach was in Eigeninitiative, ansonsten das was dir am sinnvollsten von den Beratungen her erscheint. Warum soll deine Freundin keine Riesterrente abschließen, ihr Eigenbeitrag müßte so bei knapp 54 Euro monatlich liegen. Deiner schon deutlich höher. Mit der Steuer das stimmt wohl, das da bei dir mehr Ersparnis zu erwarten ist.

 

Gruß

 

Starship

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Sparfuxx
· bearbeitet von Sparfuxx

Guten Morgen!

 

Danke für eure Antworten... klasse, dass es so etwas wie dieses Forum gibt! :thumbsup:

 

Zum Thema "einlesen": Ich bin ja schon dabei mich einzulesen, jedoch fällt es mir nach meinen letzten Erfahrungen nicht ganz leicht den "richtigen" Durchblick zu bekommen. Soll jetzt nicht heissen, dass ich hier von jemanden die Perfekte Lösung aufgetischt bekommen möchte. Wie gesagt, ich bin noch dabei... :)

 

Zur BU:

Meine BU läuft bis zum 65. Lebensjahr. Ist die BU der Barmenia soweit denn auch wirklich gut? Ich habe mal einige Punkte die mir wichtig erschienen abgearbeitet (abstrakte Verweisung, BU ab 50% etc.) und die wurden eigentlich alle bei der Barmenia erfüllt. Oder würdet ihr doch vielleicht eher zu einer BU gekoppelt mit einem Rentenprodukt raten? (z.B. Allianz)

 

Ich habe mal auf www.testberichte.de etwas nach Testergebnissen gesucht. Die Allianz schneidet eigentlich bei den Rentenprodukten ganz gut ab. Liegt dies vlt. auch unter anderem an der Gewinnausschüttung, welche bei der Allianz wohlmöglich höher ist als bei so manch anderen Versicherungen. Cosmos Direkt ist übrigens auch immer auf den ersten Rängen. Hier im Forum werden jedoch fast ausschließlich die Produkte der DWS empfohlen. (DWS Toprente z.B.) Wo ist da der Vorteil gegenüber der Allianz & z.B. Cosmos Direkt?

 

Mein Gedanke war auch:

Betriebliche Altersvorsorge auf 50 zu erhöhen, dazu noch eine weiteres sicheres Rentenprodukt abschließen und mit dem restlichen Geld auf eine Immobilie (Eigentumswohnung) zu sparen. Also: Kapital aufbauen. Eine Riesterrente kostet bei meinem Einkommen jedoch alleine schon gute 100. Dazu dann noch die 50 Betriebliche Altersvorsorge + knapp 50 BU. Da sind dann "mal eben" 200 weg. Hinzu kommt, dass man an das dort angelegte Geld schlecht ran kommt und somit ziemlich unflexibel ist.

 

Wie seht ihr das ganze?

 

Gruß & vielen dank noch mal!

Sparfuxx

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highline

Schick den Berater in die Wüste. Bei 35.000 EUR Jahreseinkommen empfiehlt er Dir eine Absicherung in Höhe von 1.000 EUR.

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Starship

@ highline

 

ich finde mit solchen Kommentaren kann man nicht allzu viel anfangen. Du mußt auch bedenken, dass je höher die BU Rente ist der Beitrag auch immer höher wird. Das ist auch ein Argument. Außerdem kann ja auch eine Dynamik enthalten sein, so dass der BU Schutz kontinuierlich steigt. Bei 35.000 Euro Jahreseinkommen gehe ich mal von einem Nettomonatsgehalt von ca. 1500 Euro aus, da finde ich 1000 Euro BU nicht so verkehrt. Außerdem fallen im Falle der BU ja auch die Beiträge weg.

 

Gruß

 

Starship

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highline

natürlich war mein beitrag zu kurz angepasst. es ist nur so: er bekommt einfach mal den rat vom berater (welche qualifikation mag der wohl gehabt haben? wochenend-seminar?) für 1000 EUR eine bu abzuschließen. dass 1000 EUR im leistungsfall wahrscheinlich nicht reichen werden wird der berater ihm wahrscheinlich nicht erzählt haben - vielleicht hat der TS hier auch nicht nachgerechnet - vielleicht kommt er aber wirklich mit 1.000 EUR rente aus.

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fennichfuxer

hi sparfuxx,

 

so von fux zu fuxx, lies' dir mal den hier durch.

 

grüßle ff

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kaik
Ebenfalls hatte uns der DVAG Vertreter auch noch eine Riesterrente vorgestellt, wo er meinte, dass diese sich für mich wohl eher lohnen würde als für meine Freundin (23J., 20.000 Brutto), da die Steuervorteile wohl bei mir höher wären und somit unterm Strich mehr als bei der Wunschpolice rauss kommt. Die BU der Barmenia hatte er sich angeschaut, meinte jedoch das wir dort keinen Fehler mit machen würden.

 

Zumindest hier hatte der Strukki recht. Rein steuerlich gesehen würde es sich für dich wahrscheinlich lohnen, den Maximalbetrag von 2100 in einen (guten!) Riester-Vertrag einzuzahlen. Deine Freundin hingegen sollte gar keinen Riester-Vertrag abschließen, auch nicht mit dem Mindestbetrag für volle Förderung.

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Sparfuxx
· bearbeitet von Sparfuxx

Guten Morgen!

 

@fennichfuxer

 

Den Thread habe ich bereits durch, danke. :) Mit AFA / DVAG bin ich eh "fertig". Dort werde ich sicherlich nichts mehr abschließen.

 

@kaik

2100 / Jahr sind mir dann auch etwas zu viel. Ich möchte max. 100 im Monat zusätzlich zur betrieblichen Altersvorsorge zur Seite legen. Zusätzlich möchte ich dann über Tagesgeld/Festgeld noch etwas Kapital aufbauen um flexibel zu bleiben.

Ich kann mich momentan nur noch nicht für das "richtige" Rentenprodukt entscheiden.

 

 

Was sagt ihr zu meinem Beitrag #5?

 

Gruß

Sparfuxx

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kaik
Hier im Forum werden jedoch fast ausschließlich die Produkte der DWS empfohlen. (DWS Toprente z.B.) Wo ist da der Vorteil gegenüber der Allianz & z.B. Cosmos Direkt?

Hier handelt es sich um zwei grundverschiedene Produkte: Riester-Fondssparplan (DWS Toprente) und Riester-Rentenversicherung (Allianz, Cosmos Direkt). Hier im Forum wurde schon einiges darüber geschrieben.

Kurz zusammengefasst kann man folgendes sagen:

 

Fondssparplan: flexibel (+), Geld jederzeit verfügbar (+), Chance auf höhere Rendite (+), Rentenhöhe im Alter unklar (-), 0% Rendite möglich (-), Fondsgebühren fallen auf Gesamtkapital an (-)

Rentenvers.: garantierte Rente (+), kaum Risiko (+), bei guten Versicherungen voraussichtl. höhere Renditen als Banksparplan (+), sehr unflexibel (-), Verluste bei vorzeitiger Kündigung (-), sehr intransparente Kostenstruktur (-), Überschussrendite in Zukunft völlig unklar (-)

 

Bei der TopRente ist cuno zudem aufgefallen, dass man bei einem der Fonds sehr hohe Performance-Fees bezahlt, falls dieser über dem Vergleichsindex liegt. Und das auch dann, wenn der Fonds Verlust gemacht hat.

Ich werde mich daher wahrscheinlich dieses Jahr trotz jungen Alters gegen die TopRente und für einen Banksparplan entscheiden, und im nächsten Jahr neu entscheiden. Ein Übertrag kostet mich dann läppische 50 , das kann ich verkraften. (Ich möchte mir für 2008 die Zulagen sichern, ich profitiere dank Kinderreichtum nicht von Steuervorteilen).

 

Mein Gedanke war auch:

Betriebliche Altersvorsorge auf 50 zu erhöhen, dazu noch eine weiteres sicheres Rentenprodukt abschließen und mit dem restlichen Geld auf eine Immobilie (Eigentumswohnung) zu sparen. Also: Kapital aufbauen. Eine Riesterrente kostet bei meinem Einkommen jedoch alleine schon gute 100. Dazu dann noch die 50 Betriebliche Altersvorsorge + knapp 50 BU. Da sind dann "mal eben" 200 weg. Hinzu kommt, dass man an das dort angelegte Geld schlecht ran kommt und somit ziemlich unflexibel ist.

 

2100 / Jahr sind mir dann auch etwas zu viel. Ich möchte max. 100 im Monat zusätzlich zur betrieblichen Altersvorsorge zur Seite legen. Zusätzlich möchte ich dann über Tagesgeld/Festgeld noch etwas Kapital aufbauen um flexibel zu bleiben.

Ich kann mich momentan nur noch nicht für das "richtige" Rentenprodukt entscheiden.

 

Betriebliche AV: Ist ein sehr komplexes Thema und IMHO unmöglich aus der Ferne zu beurteilen. Du kannst entweder mehr Geld in die betr. AV oder in die Rieter-Rente stecken (es lohnt sich eben bei dir BIS ZU 2100 pro Jahr in die RR einzuzahlen.

Immobilienerwerb: Du kannst aus deinem Riester-Vertrag Guthaben für die Baufinanzierung zinslos abheben und später wieder einzahlen. Beachte aber, dass es meistens ein wenig dauert, bis genug Guthaben im Riester-Vertrag drinsteckt. Eventuell kommt auch zum Zeitpunkt des Immobilienerwerbs ein Wohn-Riester infrage, das Guthaben aus dem alten Vertrag könntest du dann übertragen oder den Alt-Vertrag stilllegen. Beides würde sich wohl im Fall einer Riester-Rentenversicherung negativ bemerkbar machen.

 

Generell fällt mir auf, dass du gar nichts in Aktien/Fonds investierst. Falls du das doch vorhast, könntest du entweder einen privaten Fondssparplan abschließen (zu Riester-Rentenversicherung) oder einen Riester-Fondssparplan wählen. Nachteil ist eben, dass möglicherweise genau dann, wenn du deine Immobilie erwirbst, dein (Riester-)Fondssparplan ein niedriges Guthaben aufweist.

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badsurfer
Betriebliche AV: Ist ein sehr komplexes Thema und IMHO unmöglich aus der Ferne zu beurteilen. Du kannst entweder mehr Geld in die betr. AV oder in die Rieter-Rente stecken (es lohnt sich eben bei dir BIS ZU 2100 pro Jahr in die RR einzuzahlen.

Immobilienerwerb: Du kannst aus deinem Riester-Vertrag Guthaben für die Baufinanzierung zinslos abheben und später wieder einzahlen. Beachte aber, dass es meistens ein wenig dauert, bis genug Guthaben im Riester-Vertrag drinsteckt. Eventuell kommt auch zum Zeitpunkt des Immobilienerwerbs ein Wohn-Riester infrage, das Guthaben aus dem alten Vertrag könntest du dann übertragen oder den Alt-Vertrag stilllegen. Beides würde sich wohl im Fall einer Riester-Rentenversicherung negativ bemerkbar machen.

 

So ganz ist das nicht richtig, dass Geld aus einem Wohnriester- egal welcher Durchführungsweg- wird in einem Wohnförderkonto geführt. Solltest du es nicht bist zum Rentenbeginn zurückgezahlt haben wird es nachgelagtert versteuert. Dabei wird auch eine jährliche Verzinsung des entnommenen Kapitals von 2% bis Rentenbeginn unterstellt. Das dann erreichte fiktive Guthaben bildet die Besteuerungsgrundlage. Zudem wirkt sich ein späterer Verkauf der Immobilie steuerschädlich aus.

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Sparfuxx

Hi!

 

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich mich mit der Riester Rente etwas schwer tue. Die Staatlichen Förderungen + steuerliche Vorteile mögen auf der einen Seite ja ganz interessant sein. Anderer seits finde ich es unterm Strich aber auch etwas mager, wenn ich z.B. den Beitragsrechner der Cosmosdirekt nutze (dort wird das ganz schön aufgelistet - ist ja nur ein Beispiel)

 

Ich zahle jeden Monat fast 100 ein und habe nur eine garantierte Rente von "201,80 EUR". Die ganzen anderen tollen Zahlen die bei der dynamischen oder flexiblen Rente stehen interessieren mich gar nicht. Darauf kann man sich ja nicht verlassen. Ich denke nämlich, dass man bei einem Produkt, welches (in meinem Falle) noch ca. 40 Jahre laufen soll auch eine gewisse Sicherheit dahinter stehen sollte. Um so mehr ich mich momentan mit der Riesterrente befasse, um so weniger gefällt sie mir. (keine Flexibilität, hohe "versteckte" Kosten?, durchschnittliche Rendite...) Problem ist nur, dass mir bis jetzt noch keine wirkliche Alternative aufgefallen ist wo ich sagen würde "das ist es!". Vielleicht gibt es das aber auch gar nicht!? :(

 

Je mehr man sich mit dem Thema befasst, um so interessanter wird es. Ich finde jedoch auch, dass es immer schwieriger wird, dass richtige Produkt zu erkennen, je länger man sich damit befasst. Ist alles nicht so einfach... :)

 

Gruß & noch mal danke für eure Tipps!

Sparfuxx

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badsurfer

Hallo Sparfuxx,

 

bin gestern hier auf das Forum gestossen und arbeite selber seit 10J in der Finanzbranche.

Mir ist hier aufgefallen, dass sehr viel zum kündigen und neu machen geraten wird. Oft habe ich den Eindruck, dass die DVAG nur daran schuld ist.

 

In vielen Punkten haben die Forenmitglieder hier aber auch recht. Im direkten Vergleich Fondssparen und Versicherung wird meist der Fondssparplan gewinnen.

 

Ich persönlich halte nicht sehr viel von reinen Berufsunfähigkeitsversicherungen. Was passiert mit dem Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit? Bleibt er erhalten auch wenn keine Beiträge mehr gezahlt werden oder wird er reduziert. Wertung BU- Versicher http://www.franke-bornberg.de/fb_home/ser_01_07.htm

 

Auf der Seite der Aachen Münchener kann man nachlesen (oder Hotline anrufen), dass der Versicherungsschutz bei zu 27 Monate vollständig erhalten bleibt- auch ohne Beitragszahlung. Welche selbständig Berufsunfähigkeit kann das sonst? Diese Antwort vermisse ich. Wenn du mal einen finanziellen Engpass hast, kannst du auch die Beiträge zur Hauptversicherung absenken und die Berufsunfähigkeit unverändert lassen.

Wie sieht es mit Nachversicherungsgarantien aus? Bei der Kombination aus Sparen und BU liegt ein vorteil darin, dass im BU- Fall die Beiträge für die Altersvorsorge weitgezahlt werden + BU- Rente. Bei einer selbständigen BU, solltest du die versicherte Rente ansonsten höher vereinbaren, damit du deinen Fondssparplan bzw. die anderen Produkte weiter besparen kannst.

Beim Rentenbezug ist der größte Unterschied in der Besteuerung zwischen Lebensversicherung und Fondssparen darin zu sehen, dass du bei einer Rente aus der LV nur den günstigeren Ertragsanteil versteuern musst beim Fondssparen (ab 2009) den gesamten Ertrag mit 25+Soli+ KSt. (Vorausgesetzt du bist über den Freistellungsmöglichkeiten)

 

Kurz zum Thema Riester Strategie und DWS Premium Rente.

 

Du solltest die DWS Premium Rente auf der Seite der DWS mal mit den selben Daten nachrechnen und dann vergleichen. Meiner Meinung sollten die garantierten Renten ziemlich indentisch sein, da beide Anbieter auf Fonds setzen. Unter www.DWS.de kannst du auch den hinterlegten Fonds deiner Riesterstrategie und dem VorsorgeFonds des DWS für seine PremiumRente vergleichen. Die AM hat meiner hier den Vorteil, dass sie zusätzlich monatlich entscheidet wie stark du zwischen 0 und 100% in den Fonds investiert bist.

Ich für meinen teil wäre froh, wenn ich in diesem "tollen" Börsenjahr zumindest die konventionelle Überschußbeteiligung eines Versicherers nutzen könnte. (die von der AM ist laut deren Homepage bei 4,4% für 08)

Bei der oft empfohlenen UnionInvest, ist zu beachten, dass laut deren Kleingedruckten ein einmal durchgeführter Fondswechsel nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Bei der DWS TopRente hast du den Vorteil, dass die Abschlußkosten ratierlich gezahlt werden, so dass du in den ersten Jahren mehr Geld im Depot hast

 

 

Eines wird immer vergessen zu erwähnen, alle Durchführungswege müssen eine Lebenslange Rente garantieren. Das heißt die anderen Druchführungswege (Wohnriester, Banksparplan, Fondssparplan) müssen mit Rentenbeginn einen teil (des vermutlich höheren Kapitals) dazu verwenden, um die Rente nach 85 abzusichern (und zwar mit einer Lebensversicherung). Der Beitrag dafür wird dann aus dem Guthaben entnommen mit Rentenbeginn. Der DWS weißt die aktuelle Summe bei seiner Berechnung aus. Die Frage ist, bei welcher Gesellschaft und zu welchen Preis zum Rentenbeginn dies geschieht. Unter Umständen geht einiges des Höheren Ertrages wieder verloren.

 

 

 

PS: Ein guter Fondssparplan gehört in jeden Haushalt, aber auch ein klassisches Tagesgeld zu täglichen Verfügung ohne Kursrisiko.

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Cr3m
Hi!

 

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich mich mit der Riester Rente etwas schwer tue. Die Staatlichen Förderungen + steuerliche Vorteile mögen auf der einen Seite ja ganz interessant sein. Anderer seits finde ich es unterm Strich aber auch etwas mager, wenn ich z.B. den Beitragsrechner der Cosmosdirekt nutze (dort wird das ganz schön aufgelistet - ist ja nur ein Beispiel)

 

Ich zahle jeden Monat fast 100 ein und habe nur eine garantierte Rente von "201,80 EUR". Die ganzen anderen tollen Zahlen die bei der dynamischen oder flexiblen Rente stehen interessieren mich gar nicht. Darauf kann man sich ja nicht verlassen. Ich denke nämlich, dass man bei einem Produkt, welches (in meinem Falle) noch ca. 40 Jahre laufen soll auch eine gewisse Sicherheit dahinter stehen sollte. Um so mehr ich mich momentan mit der Riesterrente befasse, um so weniger gefällt sie mir. (keine Flexibilität, hohe "versteckte" Kosten?, durchschnittliche Rendite...) Problem ist nur, dass mir bis jetzt noch keine wirkliche Alternative aufgefallen ist wo ich sagen würde "das ist es!". Vielleicht gibt es das aber auch gar nicht!? :(

 

Je mehr man sich mit dem Thema befasst, um so interessanter wird es. Ich finde jedoch auch, dass es immer schwieriger wird, dass richtige Produkt zu erkennen, je länger man sich damit befasst. Ist alles nicht so einfach... :)

 

Gruß & noch mal danke für eure Tipps!

Sparfuxx

 

Ja das Thema Riester und die ganzen Hintertüren sind schon sehr komplex ich habe dafür auch ein paar Wochen gebraucht... :blink:

Naja, wenn du eine gewisse Sicherheit bei deinem Produkt brauchst, dann bietet die klassische Riester dafür ne Grundlage, da du schon "sicher" weisst, was dich im Alter erwarten wird.

Richtige Alternativen gibt es meiner Meinung dazu nicht. Man sollte vielmehr eine gesunde Mischung aufbauen. Ich mache es beispielsweise so, dass ich mit einer klassischen Riesterversicherung meinen Grundbaustein/-absicherung setzte.

Dahinzu kommen dann eigene Direktinvestments als Sparpläne in verschiedene Fonds. So habe ich einen gewissen Grundschutz im Alter und trotzdem zusätzlich die Chancen am Markt abgedeckt.

Des weiteren habe ich mir einen großen Notgroschen (Tagesgeld 5,5%) angelegt, der höchsten mal gegen eine Immobilie eingetauscht wird.

 

Jeder muss letztendlich selber entscheiden, was für ihn selber richtig ist. Leider haben alle Produkte ihre Nachteile, aber auch Vorteile... :-

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calandor
Fondssparplan: flexibel (+), Geld jederzeit verfügbar (+), Chance auf höhere Rendite (+), Rentenhöhe im Alter unklar (-), 0% Rendite möglich (-), Fondsgebühren fallen auf Gesamtkapital an (-)

Rentenvers.: garantierte Rente (+), kaum Risiko (+), bei guten Versicherungen voraussichtl. höhere Renditen als Banksparplan (+), sehr unflexibel (-), Verluste bei vorzeitiger Kündigung (-), sehr intransparente Kostenstruktur (-), Überschussrendite in Zukunft völlig unklar (-)

ich würde noch ergänzen bei Fondssparplan:

- 0% Rendite bei Rentenbeginn möglich (also mit Inflation auch kein wirklicher Kapitalerhalt) (-)

- bei vorzeitigem Ausstieg auch Verluste möglich (da Anbieter den Kapitalerhalt nur zum Rentenbeginn garantiert) (-)

- Erträge unterliegen nicht der Abgeltungssteuer (im Gegensatz zu privaten Fondssparplan) ( (+) wenn Sparerfreibetrag bereits ausgereizt)

 

Ich zahle jeden Monat fast 100 ein und habe nur eine garantierte Rente von "201,80 EUR". Die ganzen anderen tollen Zahlen die bei der dynamischen oder flexiblen Rente stehen interessieren mich gar nicht. Darauf kann man sich ja nicht verlassen. Ich denke nämlich, dass man bei einem Produkt, welches (in meinem Falle) noch ca. 40 Jahre laufen soll auch eine gewisse Sicherheit dahinter stehen sollte. Um so mehr ich mich momentan mit der Riesterrente befasse, um so weniger gefällt sie mir. (keine Flexibilität, hohe "versteckte" Kosten?, durchschnittliche Rendite...) Problem ist nur, dass mir bis jetzt noch keine wirkliche Alternative aufgefallen ist wo ich sagen würde "das ist es!". Vielleicht gibt es das aber auch gar nicht!? :(

Das mit der niedrigen garantierten Rente ist aber nicht unbedingt ein Problem der Riesterrente - rechne mal die garantierte Rente bei einer privaten klassischen LV bei der Cosmos mit 2100 Jahresbeitrag aus. Bei mir ergibt das eine garantierte Rente von 424. Mit Riester (ebenfalls 2100 incl. Zulage/jährlich) wird garantiert 410.

(Der marginale Unterschied kommt evtl. vlt. sogar nur von meinen schnell geschätzten Angaben zum Renteneintritt.)

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highline

die garantierte rente bei der riester-versicherung ist wegen der zulagen (die zahlung der zulagen ist ja nicht garantiert) niedriger. beim riester maximalbeitrag zahlt man ja nur 1946 (2100 - 154 zulage) bei der klassischen rentenversicherung 2100 euro.

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Sparfuxx
· bearbeitet von Sparfuxx
die garantierte rente bei der riester-versicherung ist wegen der zulagen (die zahlung der zulagen ist ja nicht garantiert) niedriger. beim riester maximalbeitrag zahlt man ja nur 1946 (2100 - 154 zulage) bei der klassischen rentenversicherung 2100 euro.

 

Hm, die Zahlung der Zulagen ist nicht garantiert? Was Du damit sagen willst, ist wahrscheinlich das sich die Zulagen mit der Zeit ändern (oder sogar gestrichen) werden können? Gibt es dafür keine Garantie, wenn man den Vertrag nun abschließt? Oder was wolltest Du damit sagen?

 

@calandor

Aber was will man denn mit einer garantierten Rente von 400? Die helfen mir im Alter auch nicht wirklich weiter... Ich habe jetzt mal bei CosmosDirekt eine klassische Riesterrente berechnet: Da komme ich auf 300,69 EUR garantierte Rente, gegenüber den 201,80 EUR bei der Fondsbasierten Riesterrente (bei Gesamtbeitrag: 4 % des Bruttogehaltes, die vollen 2100 sind mir zu viel im Jahr).

 

Gruß

Sparfuxx

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badsurfer
Hm, die Zahlung der Zulagen ist nicht garantiert? Was Du damit sagen willst, ist wahrscheinlich das sich die Zulagen mit der Zeit ändern (oder sogar gestrichen) werden können? Gibt es dafür keine Garantie, wenn man den Vertrag nun abschließt? Oder was wolltest Du damit sagen?

 

Gruß

Sparfuxx

 

Vermutlich wollte er damit nur sagen, dass sich deine Berechtigung für die Zulagen ändern kann, so dass du keinen Anspruch mehr darauf hättest. Eine andere Möglichkeit leer auszugehen wäre es keinen Zulagenantrag zu stellen.

 

--> Der Versicherer kann dir nur das garantieren, was aus deinen Beiträgen an Kapital aufgebaut wird. Jedesmal, wenn die Zulage gutgeschrieben wird, erhöht sich auch die garantierte Rente.

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highline
Vermutlich wollte er damit nur sagen, dass sich deine Berechtigung für die Zulagen ändern kann, so dass du keinen Anspruch mehr darauf hättest. Eine andere Möglichkeit leer auszugehen wäre es keinen Zulagenantrag zu stellen.

 

--> Der Versicherer kann dir nur das garantieren, was aus deinen Beiträgen an Kapital aufgebaut wird. Jedesmal, wenn die Zulage gutgeschrieben wird, erhöht sich auch die garantierte Rente.

korrekt. wenn du nicht mehr förderberechtigt bist, wird weniger in den vertrag eingezahlt (weil die zulagen wegfallen). also garantiert dir der versicherer nur eine rente aus den selbstgezahlten beiträgen. wäre es anders, müsste der versicherer die zulagen selber zahlen, falls der staat keine zulagen mehr zahlt.

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Sparfuxx
ich würde noch ergänzen bei Fondssparplan:

- 0% Rendite bei Rentenbeginn möglich (also mit Inflation auch kein wirklicher Kapitalerhalt) (-)

- bei vorzeitigem Ausstieg auch Verluste möglich (da Anbieter den Kapitalerhalt nur zum Rentenbeginn garantiert) (-)

- Erträge unterliegen nicht der Abgeltungssteuer (im Gegensatz zu privaten Fondssparplan) ( (+) wenn Sparerfreibetrag bereits ausgereizt)

 

 

Das mit der niedrigen garantierten Rente ist aber nicht unbedingt ein Problem der Riesterrente - rechne mal die garantierte Rente bei einer privaten klassischen LV bei der Cosmos mit 2100 Jahresbeitrag aus. Bei mir ergibt das eine garantierte Rente von 424. Mit Riester (ebenfalls 2100 incl. Zulage/jährlich) wird garantiert 410.

(Der marginale Unterschied kommt evtl. vlt. sogar nur von meinen schnell geschätzten Angaben zum Renteneintritt.)

 

 

Wieso dann in ein Produkt investieren wo man nicht die Sicherheit hat, dass man die Zulagen auch auf die festgelegte Laufzeit bekommt? Klar, es ist unwahrscheinlich das die nächsten 5 Jahre etwas an den Zulagen getan wird, aber wissen tut man es nicht. Schon erst gar nicht wie es in 10-20 Jahren aussieht (was die Zulagen angeht).

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badsurfer
Wieso dann in ein Produkt investieren wo man nicht die Sicherheit hat, dass man die Zulagen auch auf die festgelegte Laufzeit bekommt? Klar, es ist unwahrscheinlich das die nächsten 5 Jahre etwas an den Zulagen getan wird, aber wissen tut man es nicht. Schon erst gar nicht wie es in 10-20 Jahren aussieht (was die Zulagen angeht).

 

Wenn in 10 Jahre die Förderung wirklich wegfallen sollte hast du mindestens 1540 an Zulagen + evtl. Steuerersparnis bekommen. Dann kannst du immer noch entscheiden die Besparung zu stoppen und das bis dahin gebildete Kapital im Alter auszahlen zu lassen. Immerhin können Kleinstrenten (kleiner 24,85) sofort abgefunden werden.

 

Die Riesterrente ist nur ein Produkt aus der 3 Säulen- Strategie der Altersvorsorge. Deswegen mitnehmen solange wie es geht. In der Bundesrepublik gab es noch nie, dass bestehende Verträge schlechter gestellt wurden. Meist waren nur die nach der Änderung neu abgeschlossenen Verträge von der Gesetzesänderung betroffen.

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calandor
@calandor

Aber was will man denn mit einer garantierten Rente von 400? Die helfen mir im Alter auch nicht wirklich weiter... Ich habe jetzt mal bei CosmosDirekt eine klassische Riesterrente berechnet: Da komme ich auf 300,69 EUR garantierte Rente, gegenüber den 201,80 EUR bei der Fondsbasierten Riesterrente (bei Gesamtbeitrag: 4 % des Bruttogehaltes, die vollen 2100 sind mir zu viel im Jahr).

- Zum einen wollte ich damit zeigen, dass man die niedrigen garantierten Renten nicht nur bei der Riesterrente, sondern ähnlich auch bei einer privaten LV haben kann - also kein extra Negativkriterium nur weils Riester ist.

- Wenn RV, dann klassisch und nicht fondsgebunden, dass wirst Du hier im Forum immer wieder lesen. Bei einer fondsgebunden RV hast Du das starre Korsett der Versicherung in Kombination, dass das Anlagerisiko der Fonds der Anleger selbst trägt. Sieht man ja schön an der erheblich niedrigeren Garantierente.

- Bei der garantierten Rente wird es ja nicht bleiben, aber Du hast Recht, mit den Überschüssen kann man auch nicht rechnen. Irgendwo dazwischen sollte man in seiner Kalkulation seine spätere Rente ansetzen. Man könnte rein theoretisch natürlich auch sein ganzes Nettogehalt in Altersvorsorge einzahlen - man muss halt schaun, was man sich Leisten kann. Die Waagschale halt zwischen Leben heute und Leben morgen.

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Sparfuxx

Hm, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Alternativ wäre mir zwar ein Rentenprodukt lieber wo ich mit 65/67 Jahren einen großen Betrag erhalte, als jeden Monat eine Summe X.

 

Kann man (wenn man sich für eine Riesterrente in der klassischen Variante entscheidet) die Variante bei der Allianz sowie der Cosmosdirekt empfehlen? Bei der Comsosdirekt ist die garantierte Rente ca. 50 höher als bei der Allianz, jedoch denke ich mal das die Gewinnausschüttung bei der Allianz höher liegen dürfte, oder!?

 

Eine weitere Frage hätte ich auch noch. Bezüglich meiner BU... kann man die abgeschlossene BU bei der Barmenia nun getrost weiter laufen lassen, oder sollte man dort auch über einen Wechsel nachdenken? (HDI-Gerling soll z.B. laut "Franke & Bornberg" sehr gut sein!)

 

Gruß & danke

Sparfuxx

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