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andy

Buch "Schwager über Technische Analyse"

Posted · Edited by andy

Da ich nun endlich ein Buch über die technische Analyse besitze, für das Buch von John Murphy für 50,00 Euro war ich zu geizig - da musste schon ein Sieg beim Börsenspiel her.... :-"

 

Werde hier jetzt regelmäßig wichtige Dinge aus den einzelnen Kapiteln des Buches "Schwager über Technische Analyse" von Jack D. Schwager reinstellen.

Zum Beispiel wie man Widerstände einzeichnet, Trends interpretiert u.a grundlegende Themen.

Für die Füchse unter den technischen Analysten hier im Forum ist das wahrscheinlioch nichts Neues, für Einsteiger aber vielleicht ganz interessant.

 

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898...1613984-3596060

 

EDIT:

Bitte keine Fragen hier rein. Dafür erstelle ich ein anderes Forum!

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Posted · Edited by andy

Teil 1: Grundlegende Analysewerkzeuge:

 

Kapitel 1: Trends

 

"Der Trend ist dein Freund - außer am Ende, wenn er sich umkehrt."

-Ed Seykota-

 

Definieren von Trends mit Hochs und Tiefs:

Markttrends bieten die besten Gewinnchancen für den Anleger. Deswegen ist das grundlegende Ziel der Chartanalyse, Kurstrends zu definieren und zu identifizieren.

 

Standarddefinition eines Aufwärtstrends: Immer höhere Hochs und höhere Tiefs. Gemeint sind relative Hochs, nicht absolute Hochs.

Ein Aufwärtstrend wird somit als intakt angesehen, bis der Punkt eines vorangegangenen Tief gebrochen wird. Eine Verletzung dieses Zustands dient als Warnung dafür, dass Ein Trend zu Ende sein könnte, nicht als absoluter Beweis.

Analog dazu verhält es sich mit dem Abwärtstrend.

 

Regeln für Trendlinien:

Aufwärtstrend und Abwärtstrends werden häufig auch als Trendlinie definiert. Eine Aufwärtstrendlinie verbindet eine Folge höherer Tiefs, eine Abwärtstrendlinie verbindet eine Folge tieferer Hochs. Ein Paar paralleler Linien, die einen Trend umschließen, werden Trendkanäle genannt.

 

Die folgenden Regeln werden normalerweise auf Trendlinien und Trendkanälen angewendet:

 

1. Kursrückgänge, die sich einer Aufwärtstrendlinie nähern und Kursrallys, die sich einer Abwärtsrendlinie nähern, sind oft gute Gelegenheiten, um Positionen in Richtung des vorherrschenden Trends einzugehen.

2. Der Durchbruch durch eine Aufwärtstrendlinie (besonders auf Schlusskursbasis) ist ein Verkaufssignal; der Durchbruch durch eine Abwärtstrendlinie ist ein Kaufsignal. Normalerweise wird ein Mindest-Ausmaß der Kursbewegung oder eine Mindestanzahl von Schlusskursen jenseits der Trendlinie verlangt, um den Durchbruch zu bestätigen.

3. Das untere Ende eines Abwärtsrendkanals und das obere Ende eines Aufwärtstrendkanals repräsentiert potentielle Gewinnmitnahme-Zonen für kurzfristige Trader.

 

Trendlinien und Kanäle sind nützlich, doch wird ihre Bedeutung oft überschäzt. Eine Tatsache, die oft unterschätzt wird, ist, dass Trendlinien oft neu gezogen werden müssen, während sich eine ausgedehnte Hausse oder Baisse entwickelt.

 

Obwohl der Durchbruch durch eine Trendlinie manchmal ein frühzeitiges Warnsignal einer Trendumkehr ist, kann es genauso gut sein, dass eine solche Entwicklung bloß eine Adjustierung der Trendlinie erfordert.

 

Das Zeichnen von Trendlinien:

Trendlinien werden üblicherweise gezogen, indem man signifikante Tiefpunkte (für Aufwärtstrendlinien) oder Hochpunkte (für Abwärtstrendlinien) miteinander verbindet.

Die Signifikanz einer Trendlinie steigt proportional zu der Anzahl von miteinander verbundenen Hoch-oder Tiefpunkten.

 

Interne Trendlinien:

Konventionelle Trendlinien werden typischerweise gezeichnet, um extreme Hochs und Tiefs zu umschließen. Man kann allerdings argumentieren, dass solche extremen Hochs und Tiefs emotionale Exzesse im Markt abbilden, und dass solche Überreaktionen nicht den dominanten Trend in einem Markt repräsentieren.

Eine interne Trendlinie macht Schluss mit der impliziten Forderung, dass Trendlinien auf extremen Kursausschlägen basieren müssen.

Eine interne Trendlinie, die näherungsweise eine möglichst große Anzahl relativer Hochs oder Tiefs miteinander verbindet, ohne Extrempunkte besonders zu berücksichtigen.

Ein Mangel von internen trendlinien liegt in ihrer unvermeidbaren Willkür.

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