Lynx - Ein Introducing Broker von IB

172 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von checker-finance

zu "Segriertes Konto" sagt wiki im Artikel "Derivate":

 

Das ist sich einer Erklärung für Segregiertes Konto - ich habe aber Zweifel, dass das Transferkonto überhaupt eines ist.

 

Der Überweisungsprozess bei Lynx/IB erfolgt wie folgt:

- Ich lege in Lynx eine geplante Einzahlung an

- Ich überweise genau den Betrag auf ein Konto der City-Bank dessen Inhaber Interactive Brokers ist und der einzige Hinweis, dass das Geld von mir stammt, steht im Betreff. Die Tatsache, dass das Konto auf IB lautet ist aus meiner Sicht ein klares Zeichen, dass dieses Konto NICHT segregiert ist.

- Ich vermute, dass danach wird dieses Geld von IB auf mein segregiertes Konto gebucht

 

Demnach ist das Geld während die Überweisung noch läuft auf einem Konto von IB und wenn IB insolvent wird, könnte es sein, dass der Kunde genauso zum Gläubiger wird, wie die übrigen Gläubiger.

 

Dann splitte den Betrag doch auf und überweise jeden Tag die Summe, die Du im Insovenzfall von IB verkraften wollen würdest...

 

Du könntest auch dden Startbetrag von 4.000 EUR überweisen und dann die overnight-Kreditmargin iHv. 2000 in anspruch nehmen. dann überweist Du 2.000 EUR und falls IB insolvent wirst, rechnest Du auf.

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Geschrieben

Wie ist denn sicher gestellt, dass im Fall einer Insolvenz nicht die gierigen Gläubiger von meiner Überweisung bedient werden?

Im Ernst, sind das eure Sorgen? Dass zwischen dem Absenden und dem Empfang IB pleite geht und euer Geld quasi herrenlos herumliegt? Die telegrafische Überweisung (wire transfer) dürfte weniger als eine Sekunde dauern, und dein Geld ist schon beim Abschicken mit einem Aufkleber versehen (sozusagen), dass es DEINS ist ("for further benefit of etherial"). Damit ist schon von Anfang an klar, dass es "segregiertes Geld" ist.

 

Diese Überweisungsverfahren fand ich anfangs auch nervig, aber ich sehe da nicht das Problem: Du überweist auf das Verrechnungskonto von IB und die ordnen die Überweisung zu und buchen das Geld auf Deinen Account bei IB.

Nervig, weil ungewohnt?

 

Ich möchte das aber auch nochmal ansprechen. Ist im Moment der Hauptpunkt, der mich von dem Transfer eines größeren Teils meines Vermögens auf ein IB Konto abhält. Ich verstehe einfach nicht genau, was im Zweifel wie abgesichert ist. Ich habe bisher den Eindruck bekommen, dass da eben das "amerikanische System" gilt, und ich meine das ist schon etwas unsicher, als wir es in Deutschland kennen, oder?

Das "amerikanische System" ist aus meiner Sicht sogar sicherer als, was du in Deutschland kennst. "Über die Muttergesellschaft von IB UK, IB LLC sind zudem alle Einlagen auf Effektenkonten bis zu einer Summe von 30 Millionen US-Dollar pro Kunden geschützt. Die Bareinlagen bis zu einer Million US-Dollar pro Kunde. Der Schutz wird von der SIPC (Securities Investor Protection Corporation) und der Lloyds of London Insurers sichergestellt. SIPC kommt für die ersten 500.000,- USD pro Kunden inklusive 100.000,- USD für Barbestände auf. Für Kunden die einen vollen SIPC Schutz erhalten, wird Lloyds Police zusätzlich bis zu 29,5 Millionen USD inklusive 900.000,- USD für Barbestände auszahlen. Dieser maximale Betrag ist Teil des allesumfassenden Versicherungslimits von 150 Millionen USD." Quelle.

 

zu "Segriertes Konto" sagt wiki im Artikel "Derivate":

Das ist sich einer Erklärung für Segregiertes Konto - ich habe aber Zweifel, dass das Transferkonto überhaupt eines ist.

Du gibst deiner Bank, Citigroup und IB einen Auftrag -- und hast Zweifel, dass diese den Auftrag sauber ausführen? Wenn das so ist, solltest du vielleicht lieber nicht investieren. :( Wer garantiert dir denn, dass IB deinen Kaufauftrag für 100 Apple-Aktien sauber ausführt? Und nicht nur das Geld abbucht, aber die Gutschrift der Aktien verbummelt?

 

- Ich überweise genau den Betrag auf ein Konto der City-Bank dessen Inhaber Interactive Brokers ist und der einzige Hinweis, dass das Geld von mir stammt, steht im Betreff. Die Tatsache, dass das Konto auf IB lautet ist aus meiner Sicht ein klares Zeichen, dass dieses Konto NICHT segregiert ist.

Sorge dich nicht, lebe!

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Geschrieben · bearbeitet von Atros

Alle Kundenkonten werden als segregierte Konten (Segregated Accounts) geführt.

 

Und ist das Transferkonto ein Kundenkonto? Dagegen spricht,

- dass der Kontoinhaber Interactive Brokers ist

- dass der Kunde nicht über das Geld auf diesem Konto verfügen kann, sondern nur über das auf seinem Depotkonto

 

Mir kam es eben seltsam vor ...

Es soll ein segregiertes Konto sein.

Gemäß Lynx ist dieses Konto nur für Kundeneinzahlungen.

Sollte das Geld niemanden zugeordnet werden können,wird es zurücküberwiesen.

 

Sagt zumindest der Lynx-Mitarbeiter am Telefon.

 

a ) Hoffe ich er hat Recht.

b ) GIbt es immernoch die britische Einlagensicherung.

 

Die letzten beiden Überweisungen wurden aber innerhalb eines Tages abgewickelt,von daher ...

 

Anmerkung:

Einzahlungen auf Ihr Depot sind kostenlos. Bei Einzahlungen in Mexikanischen Pesos (MXN) können ab der zweiten Überweisung innerhalb

eines Monats Kosten entstehen

 

Die erste Rücküberweisung im Kalendermonat ist kostenlos. Für jede weitere Auszahlung innerhalb des gleichen Monats wird eine Bearbeitungsgebühr

berechnet.

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Geschrieben

Und ist das Transferkonto ein Kundenkonto? Dagegen spricht,

- dass der Kontoinhaber Interactive Brokers ist

- dass der Kunde nicht über das Geld auf diesem Konto verfügen kann, sondern nur über das auf seinem Depotkonto

 

Mir kam es eben seltsam vor ...

Es soll ein segregiertes Konto sein.

 

Ich schließe das nicht aus ... Ich weiß auch nicht warum klausk gleich so reagiert, als wolle ich hier Panik verbreiten ... das ist gar nicht die Absicht. Es geht nur darum zu wissen, was Sache ist.

 

Gemäß Lynx ist dieses Konto nur für Kundeneinzahlungen.

Sollte das Geld niemanden zugeordnet werden können,wird es zurücküberwiesen.

 

Sagt zumindest der Lynx-Mitarbeiter am Telefon.

a ) Hoffe ich er hat Recht.

 

besser wärs auf jeden Fall. Gut das mal jemand nachgefragt hat ...

 

b ) Gibt es immernoch die britische Einlagensicherung.

 

Naja, bringt gar nichts. Das Konto ist auf den Inhaber IB bei der Citygroup. Die Einlagensicherung schützt den Inhabern (IB) bei Insolvenz der Bank (Citi), nicht den Gläubiger (mich) bei Insolvenz des Kontoinhabers (IB).

 

Wenn nun die Citygroup insolvent wird, könnte ein neues Problem lauern. Tatsächlich sind ja auf dem Konto nicht nur meine Ein/Auszahlungen, sondern auch deine und die von checker-finance (und vielen anderen) ... D.h. es könnte durchaus sein, dass der Betrag auf dem Konto zeitweilig so hoch ist, dass er nicht mehr vollständig durch die Einlagensicherung abgesichert ist.

 

Und nehmen wir mal an, dass IB insolvent wäre: Würdet ihr dann noch Geld von eurem segregierten Konto auf eures überweisen ... über den Umweg eines Kontos das auf einen insolventen Inhaber lautet ... Also ich würde dieses Wagnis erstmal andere eingehen lassen und abwarten ob deren Geld noch vollständig ankommt.

 

Versteh mich nicht falsch: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Einzahlungen die auf das Konto gehen, einfach durchgeleitet werden, weil es das Konto in dem Sinne gar nicht gibt, es also nur als Stellvertreter für das eigentliche segregierte Konto steht. Dann wäre ja alles in Ordnung - nur ein gewisser Restzweifel bleibt eben.

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Geschrieben · bearbeitet von H.B.

Au Mann...

IB ist nicht MF-Global.

Die betreiben keinen Eigenhandel mit Kundengeldern.

 

Und ... schon mal was von einem Transferkonto gehört?

Denk mal nach, was das bedeuten könnte ...

 

Ich werde den Verdacht nicht los, dass hier jemand eine beliebige Zockerbude (a la Flatex) mit einem seriösen Partner für den institutionellen Handel vergleicht.

Nur weil Lynx wirklich billig aussieht, heisst das nicht, dass IB auch so ist.

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Geschrieben

Ich schließe das nicht aus ... Ich weiß auch nicht warum klausk gleich so reagiert, als wolle ich hier Panik verbreiten ... das ist gar nicht die Absicht. Es geht nur darum zu wissen, was Sache ist.

Ich will dir nichts unterstellen; es kommt mir nur so vor, als ob Ihr Gefahren wittert, wo keine sind.

 

Wie liegen die Dinge denn bei deiner bisherigen Bank? Ich nehme stark an, dass auch da Scheck/Giro/Tagesgeldkonten von deinen Wertpapieraktivitäten getrennt sind. Ich kenne es noch von der codi her so, dass das Bargeld auf dem Girokonto dazu dient, den Kauf von Aktien zu bezahlen und den Erlös bei Verkauf zu verbuchen. Bei IB ist das alles in einem einzigen Account. Dieser gesamte Account trägt deinen Namen und ist abgesichert durch SIPC ($500k, davon $250k Cash) und darüber hinaus durch Lloyds of London bis zu $30m, davon $900k Cash.

 

SEC und CFTC regulieren und überwachen IB's Umgang mit Kundengeldern. Barbestände von Kunden werden auf mehrere Grossbanken verteilt und sind von IB's eigenem Kapital ($4.6 Mrd.) getrennt (segregiert). Alles nachzulesen hier.

 

Was ich nicht verstehe ist die Sache mit dem "Transferkonto", auf dem sich Geld sammeln könnte, das dann nicht gesichert ist. Eure Überweisungen gehen ja nicht auf eine Art Sammelkonto, mit der Bitte ("im Betreff"), dir einen bestimmten Betrag gutzuschreiben, checker einen anderen und was sonst noch. Deine Einzahlung ist beim Transfer -- über citi oder wen auch immer -- von Anfang des Prozesses bis zum Ende als DEIN Geld gekennzeichnet. Und, siehe oben und in dem Link, als Kundengeld von IB's eigenem Geld getrennt und entsprechend gesichert.

 

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Einzahlungen die auf das Konto gehen, einfach durchgeleitet werden, weil es das Konto in dem Sinne gar nicht gibt, es also nur als Stellvertreter für das eigentliche segregierte Konto steht. Dann wäre ja alles in Ordnung - nur ein gewisser Restzweifel bleibt eben.

Ist denn nun alles in Ordnung?

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Geschrieben

Wie liegen die Dinge denn bei deiner bisherigen Bank?

 

Mir liegt eigentlich wenig daran, dass dieser Thread jetzt nur noch von einer kleinen Unstimmigkeit dominiert wird, aber folgendes ist der Unterschied:

- Wenn ich von meinem Girokonto (Volksbank) auf mein Tagesgeldkonto/Depot (Online-Bank) überweise, dann überweise ich von einem Konto auf ein anderes Konto. Empfänger bin IMMER ich selbst

- Wenn ich hingegen von meinem Girokonto auf mein Lynx-Konto überweise, dann überweise ich auf ein Konto von Interactive Brokers mit einem Vermerk, dass sie es an mich weiter überweisen müssen

 

Was ich nicht verstehe ist die Sache mit dem "Transferkonto", auf dem sich Geld sammeln könnte, das dann nicht gesichert ist. Eure Überweisungen gehen ja nicht auf eine Art Sammelkonto, mit der Bitte ("im Betreff"), dir einen bestimmten Betrag gutzuschreiben, checker einen anderen und was sonst noch. Deine Einzahlung ist beim Transfer -- über citi oder wen auch immer -- von Anfang des Prozesses bis zum Ende als DEIN Geld gekennzeichnet.

 

Das mag in den USA anders sein, aber hier überweise ich an:

 

Kontoinhaber: Interactive Brokers UK Ltd.

Kontonummer: xxx xxxx xx

BLZ: 50210900

Bank: Citigroup

Verwendungszweck: yyyyyy / etherial

 

Der Inhaber dieses Kontos ist EINDEUTIG Interactive Brokers. Und im Betreff steht mein Name. Das erweckt bei mir den Eindruck, dass ich das Geld an ein Transferkonto überweise, welches es daraufhin an mich überweist. Ansonsten müsste ich nicht einen Betreff angeben.

 

Ich habe weiter vermutet, dass Checker und Atros auf das selbe Konto einzahlen. Wenn dem so ist, dann sehe ich da einen Widerspruch zu deiner Aussage.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

Ich habe keine Aktien von IB (Ticker: IBKR), bin nur seit >10 Jahren Kunde. Ohne ein einziges Problem. Ich habe mehrfach von meiner (US-)Bank Geld in mein IB-Konto transferiert und auch Geld von IB abgezogen. Ein Mal auch von D aus € überwiesen und in meinem Account in $ umgewechselt.

 

Dir mag es seltsam vorkommen, dass du nicht einfach von dir aus eine Überweisung machen kannst, aber überleg doch mal. Brokerages wie IB sind keine Geschäftsbanken mit ihren ISINs IBAN's bzw. BLZ/Kontonummer-Kombinationen. Sie sind selbst Kunden bei citi, BofA, DB und Anderen. Wenn du selbst die Überweisung starten würdest, dann müsste dein Geld auf eine Art Sammelkonto gehen, bevor es auf deinen IB-Account weitergeleitet werden kann. Stattdessen sage ich IB, dass und wieviel ich einzahlen will. Daraufhin schickt IB mir "wire instructions", die jede unnötige Verzögerung bei der Einbuchung auf mein Konto ausschliessen. Dieses Verfahren ist nach meiner Erfahrung schnell, sicher und zuverlässig.

 

Wenn ich dich nicht überzeugen kann und die Links auch nicht helfen, dann bleibt nur diese Wahl: Du musst es selbst ausprobieren. Falls du so mutig bist, poste doch bitte deine Erfahrungen, damit Andere sich nicht auch mit "Restzweifeln" abgeplagen müssen. :)

 

Edit: Ich sollte vielleicht noch hinzufügen, dass es so etwas wie das in Deutschland übliche Verfahren der Überweisung in den USA nie gegeben hat. Wiederkehrende Rechnungen gehen per Lastschrift an meine Bank oder werden meiner Kreditkarte belastet, aber meine Wasser/Abwasserrechnung bezahle ich immer noch, indem ich dem Unternehmen alle zwei Monate per Post einen Scheck schicke. Nicht alles Ungewohnte ist notwendigerweise besser oder schlechter.

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Geschrieben

 

Edit: Ich sollte vielleicht noch hinzufügen, dass es so etwas wie das in Deutschland übliche Verfahren der Überweisung in den USA nie gegeben hat. Wiederkehrende Rechnungen gehen per Lastschrift an meine Bank oder werden meiner Kreditkarte belastet, aber meine Wasser/Abwasserrechnung bezahle ich immer noch, indem ich dem Unternehmen alle zwei Monate per Post einen Scheck schicke. Nicht alles Ungewohnte ist notwendigerweise besser oder schlechter.

Dieses Verfahren hat mich schon schlaflose Nächte gekostet.

Wie sende ich einen Scheck ins Ausland, der wiederum von einer amerikanischen Bank eingezogen wird (zwingend!), wenn meine Bank (comdiect) jeglichen Scheckversand eingestellt hat?

 

Lösung war, dass meine Schwester (HVB) eine Scheckziehung ins Ausland veranlasst hat. Das Geld wurde sofort an die Partnerbank in den USA versandt, und der Scheck hat dann bei Einlösung dieses Konto belastet.

Da musste ja auch das Geld an irgendein Konto überwiesen werden (Sammelkonto?), von dem dann der Betrag eingezogen wurde bei Scheckeinlösung. Kostete übrigens 15 pauschal der Spaß und dauerte 5 Tage.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

Ich habe mal einem deutschen Freund, dem auf seiner Reise die Dollars ausgingen, $400 in Cash geliehen. Wir waren uns beide nicht sicher, wie er das nun begleichen sollte -- notfalls eben beim nächsten Besuch oder mit Cash per Brief. Mehr um das System zu testen, hat er mir einen Euroscheck gegeben (das war noch zu DM-Zeiten) über "400 USD". Meine Bank, damals Wells Fargo, hat ihn anstandslos akzeptiert und mir die $400 gutgeschrieben. Eine Woche später kam der Scheck zurück mit der Bemerkung, das sei ja gar kein Scheck; die Buchung wurde natürlich rückgängig gemacht.

 

Darauf habe ich einen Brief an die Bank geschrieben, sinngemäss: "Dear Mr. Wells, Sie waren zu Ihrer Zeit ein Pionier des Bankwesens. Sie würden sich im Grab herumdrehen, wenn Sie wüssten, dass Ihre Bank heute keine Möglichkeit sieht, Geld von meinem Bekannten in Deutschland zu mir zu übertragen." Mein Freund hat den Brief aufgehoben und kringelt sich noch heute vor Lachen. Von Wells Fargo kam keine Antwort -- heute weiss ich warum: Amerikaner halten so eine sarkastisch-ironische Ansprache im Geschäftsleben eher für impertinent.

 

Neuere Erfahrungen (2011): Du kannst der codi den Auftrag geben (nur per Post mit Unterschrift), von deinem Girokonto aus einen €-Betrag an den Empfänger in den USA zu schicken. Ausser der Kontonummer des Empfängers und dem Namen und Ort der empfangenden Bank musst du entweder deren SWIFT-Code und ABA-Nummer (=BLZ) oder die IBAN, die beides enthält. Online geht's immer noch nicht. Gebühren wurden bei beiden Banken fällig, und der Umrechnungskurse war gewöhnlich um 1% oder mehr ungünstiger als die Forex-Rate des Tages. Im Fall des Transfers zu IB waren die Instruktionen ähnlich wie etherial sie in einem früheren Beitrag angegeben hatte. Ich musste die Konversion €/$ zwar selber vornehmen, konnte aber die aktuelle Forex-Rate benutzen.

 

Ich hätte eher darauf kommen sollen, dass direkte Konto-zu-Konto-Überweisungen hierzulande unbekannt sind. Das war wohl, was etherial und andere Neukunden bei Lynx/IB erwarteten, aber vermissten. Nun sollte man aber nicht gleich das eine System für besser/schlechter als das andere zu halten. Das deutsche System von Papierüberweisungen, wie ich es noch aus der Vor-Internet-Zeit kenne, ist zwar simpel (Original: Bank, 1. Kopie: Auftraggeber, 2. Kopie: Empfänger) aber alles andere als sicher. Sowohl Auftraggeber wie Empfänger können schwindeln und die Aufklärung den beteiligten Banken überlassen. Die bringen dafür wenig Enthusiasmus auf, zumal die Kunden sich auf Irrtum oder Vergessen herausreden können; der Beweis eines versuchten Betrugs ist so gut wie unmöglich.

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Geschrieben

 

Diese Überweisungsverfahren fand ich anfangs auch nervig, aber ich sehe da nicht das Problem: Du überweist auf das Verrechnungskonto von IB und die ordnen die Überweisung zu und buchen das Geld auf Deinen Account bei IB.

Nervig, weil ungewohnt?

 

(...)

 

Sorge dich nicht, lebe!

 

Na ja, nervig, weil ich mich eben bei zwei Banken einloggen und ein online-Formular ausfüllen muß. Hat auch prompt zum ersten Fehler geführt. Eine Bank, bei der ich eine Konto habe, erlaubt online nur Überweiungsaufträge bis zu 1.000 EUR, widersinniger Weise aber mehrere davon pro Tag. Ich konnte also nicht 5.000 EUR an IB überweisen, sondern mußte 5 mal 1.000 EUR überweisen und bei IB dann dementsprechend 5 mal den Empfang ankündigen. Dabei habe ich bei der 5. Tranche dann unkonzentrierter Weise als Betrag 5.000 EUR eingegeben und nicht wie zuvor 1.000. Im Ergebnis kein Problem, da korrekt 5.000 EUR auf meinem lynx account gelandet sind. Aber in der Transaktionhistorie steht der Auftrag immer noch als unerfüllt.

 

Was übrigens die Entscheidung Lynx / IB angeht: Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, mir genau auszurechnen, wieviel ich bei IB gegenüber Lynx sparen könnte, da sehr offensichtlich war, dass ich über Lynx gegenüber CoDI schon extrem niedrigere Kosten habe. Deswegen habe ich mir einfach gesagt: "Du suchst keine Ehefrau, sondern einen Broker. Nimm Lynx, besser als CoDI ist es allemal."

 

Einerseits finde ich es schon richtig verstehen zu wollen, was man tut bzw. womit man umgeht. Andererseits verstellt dieser Durchdringungstrieb einem möglicherweise auch Chancen. Beispiel 2008. Da hatte ich noch keine Anlageerfahrung aber 70.000 EUR auf dem Girokonto herumliegen. Von einem tiefen Verständnis der Börsen und Finanzprodukte war ich weit entfernt. Auch die Konstruktion synthetischer ETF und die perfekte Asset Allocation nach Markovitz konnte ich noch nicht im Schlaf wiedergeben. Da hat mir Herr Steinbrück den nötigen Tritt in den Hintern mit Androhung der Abgeltungssteuer ab 2009 gegeben und ich habe zwar nicht auf dem Tiefpunkt der Märkte aber knapp davor den größten Teil des Gelds in synthetische ETF investiert. Hat sich im Nachhinein als unverdientes Glück heraus gestellt....

 

Was das handling angeht, ist mir bei Lynx/IB immer noch vieles unklar. Z. B. der Kauf auf Kredit. Das Konto gibt zwar diverse Beträge an - Spezielles Memorandum Konto, Gegenwärtig Verfügbares Guthaben, Gegenwärtig Verfügbare Liquidität, Kaufkraft, Nettoliquidationswert, gegenwärtige Initial Margin und gegenwärtige maintenance margin. Aber für wieviel ich heute kaufen kann, wenn ich nicht heute wieder verkaufe, ist mir ziemlich unklar.

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Geschrieben

Gratuliere, dass du zu einem Entschluss gekommen bist. Was dir jetzt noch unklar ist (Spezielles Memorandum Konto, gegenwärtig Verfügbares Guthaben, Gegenwärtig Verfügbare Liquidität, Kaufkraft, Nettoliquidationswert, gegenwärtige Initial Margin und gegenwärtige maintenance margin), dazu schrieb ich ja schon: die Erfahrung wirds zeigen. Jedenfalls kannst du mit deinem Guthaben auf Kauftour gehen. Viel Glueck mit Allem!

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Geschrieben · bearbeitet von DonChristo

Eine Bank, bei der ich eine Konto habe, erlaubt online nur Überweiungsaufträge bis zu 1.000 EUR, widersinniger Weise aber mehrere davon pro Tag. Ich konnte also nicht 5.000 EUR an IB überweisen, sondern mußte 5 mal 1.000 EUR überweisen und bei IB dann dementsprechend 5 mal den Empfang ankündigen.

 

Hast du dein Konte bei einer Sparkasse?

 

 

Nutzt du dein Lynx/IB Depot auch für deine Langfristinvestments (Fonds, ETFs, etc. inkl. Sparpläne) oder nur fürs Trading? Sind die zur Verfügung stehenden Produkte vom Umfang her gleich dem anderer (deutscher) Broker ala ComDirekt, DB, Sparkasse? Ich bin am überlegen ob Lynx mein "alles in einem Broker" werden kann. Nur ein Depot wäre sehr übersichtlich...

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Geschrieben

Ganz kann IB ein Depot bei einer Direktbank leider nicht ersetzen.

Der Anleihe-Handel ist auf die USA beschränkt.

Wenn man sich das nicht antun will, muss man über einen dt. Broker in Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Luxemburg oder Milano handeln.

Wenn man jedoch den Anlageschwerpunkt Fixedincome mit ETF's abbildet, könnte ein dt. Broker abdingbar sein. Das will aber gut überlegt sein.

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Weiß jemand ob Lynx es anbietet Zweitschriften von Abrechnungen zu versenden, bzw. falls ja, was das kostet?

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Ich habe auch mal eine Frage zu Lynx:

 

Was ist eure Erfahrung -- was kostet eine Anfrage an Lynx? -- wie schnell antwortet Lynx? -- wie zuverlässig sind die Antworten? -- hat's überhaupt schon mal jemand probiert?

 

Email: service@lynxbroker.de

Tel.: +49(0)30-30328669-0 oder 0800-5969-000 (kostenfrei)

Fax: +49(0)30-30328669-9

 

Und noch 'ne Frage: Wieviel Papierversand erwartest du von einem Online-Broker? Bei IB ist ALLES online, von Kontoständen und den Abrechnungen von Trades bis hin zu Steuerdokumenten. Das kann ich mir in beliebiger Kopienzahl ausdrucken.

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Geschrieben

Und noch 'ne Frage: Wieviel Papierversand erwartest du von einem Online-Broker? Bei IB ist ALLES online, von Kontoständen und den Abrechnungen von Trades bis hin zu Steuerdokumenten. Das kann ich mir in beliebiger Kopienzahl ausdrucken.

 

Ich erwarte gar nichts. Ich wollte nur wissen ob zufällig jemand weiß, ob bei Lynx der Versand von Duplikatsabrechnungen an einen Dritten Adressaten möglich ist. Direktbanken verschicken auf Wunsch auch Papierbelege .... nur kostet das meistens natürlich, was die Konditionen insgesamt natürlich wieder unattraktiv macht .... wenn es überhaupt geht. Ich bin mir also ziemlich sicher, dass ich mir auch einen kostenlosen Anruf dort sparen kann. Aber es hätte ja sein können, dass zufällig hier jemand auch mal so ein Problem hatte.

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Geschrieben

Ganz kann IB ein Depot bei einer Direktbank leider nicht ersetzen.

Der Anleihe-Handel ist auf die USA beschränkt.

Wenn man sich das nicht antun will, muss man über einen dt. Broker in Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Luxemburg oder Milano handeln.

Wenn man jedoch den Anlageschwerpunkt Fixedincome mit ETF's abbildet, könnte ein dt. Broker abdingbar sein. Das will aber gut überlegt sein.

 

hm ein Giro-/Gehalts-/TG-Konto brauche ich ja ohnehin zusätzlich. Eigentlich bin ich mit meinem DKB Konto sehr zufrieden - aber da würde ein Depot 17,40 Euro / Jahr kosten. Gibt es solch eine Kombination auch komplett kostenlos? Wenn ja, bieten nur Direktbanken das kostenlos an? Aber vielleicht ist es auch besser für jeden Zweck ein eigenes Konto zu führen.

Wenn du zu weit weg vom Thema Lynx führt, dann verschiebt die Fragen doch bitte einfach - Thema: "Ergänzungsbroker und -konten zu Lynx"

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

Ich wollte nur wissen ob zufällig jemand weiß, ob bei Lynx der Versand von Duplikatsabrechnungen an einen Dritten Adressaten möglich ist.

Versand von deinen Abrechnungen an Dritte? Wenn ich Bank/Broker wäre, würde ich das nur auf deinen schriftlichen Auftrag hin tun.

 

Falls du Geld für jene(n) Dritte(n) anlegst und sie/er darüber informiert sein will, lies mal, was IB als "Friends and Family Group Accounts" ("F&F") anbietet. In so einem Account kannst du selber im Namen des Freundes/Familienmitglieds traden oder den F&F selbst traden lassen. Finanzielle Segregation wird von IB gewährleistet. Wenn das deine Situation beschreibt, dann wäre der kostenlose Anruf bei Lynx auf jeden Fall sein Geld wert B) . Oder ein Wechsel von Lynx zu IB.

 

Der wesentliche Unterschied zu komplett selbständigen Accounts ist, dass du zwar berechtigt bist, für den F&F zu traden, aber nicht mit dem Geld des F&F weglaufen kannst. Du kannst dem F&F sogar eigene "Gebühren" berechnen; IB arbeitet die dann in die Abrechnungen für den F&F mit ein. Maximal 25 15 F&Fs sind möglich (wurde irgendwann mal reduziert) -- sonst würde das sich ja zu einem kommerziellen Unternehmen ausweiten und der Master-Account-Inhaber müsste sich als Advisor (RIA oder CTA) registrieren lassen, einen professionellen (nicht individuellen) Account aufmachen etcetera; vielleicht sind F&Fs auch aus anderen rechtlichen Gründen in D nicht möglich.

 

Leider gibt es dabei ein Leider: So ein Unteraccount muss ebenfalls mit mindestens $10k (bzw. Äquivalent) gefüttert werden.

 

Edit: Und leider noch ein Leider (dies an DonChristo gerichtet und als Antwort an Torman gedacht). Es wird immer Ausnahmesituationen geben, in denen selbst das Beste (IB oder ähnlich Lynx) einfach nicht passt. Etwa weil Malvolio's Dritter sich nicht auf Malvolio's Ausdrucke verlassen will, sondern darauf besteht, sie per Post im Briefumschlag mit dem Broker als Absender zu empfangen. Aber selbst wenn ich meine, Papierdokumente sind für einen puren Online-Broker wie IB systemfremd, vielleicht lässt Lynx ja mit sich reden und druckt und verschickt Meldungen auf Papier.

 

"Meine Bank kann das, mein Broker sollte das auch können" -- Banken und Broker sind nicht dasselbe. Ich finde, das Konzept der Universalbank passt nicht mehr in die Zeit. Spezialisten können nicht alles, aber in ihrem Bereich können sie idR alles besser, als ein Universalist es je fertig brächte.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

hm ein Giro-/Gehalts-/TG-Konto brauche ich ja ohnehin zusätzlich. Eigentlich bin ich mit meinem DKB Konto sehr zufrieden - aber da würde ein Depot 17,40 Euro / Jahr kosten. Gibt es solch eine Kombination auch komplett kostenlos? Wenn ja, bieten nur Direktbanken das kostenlos an? Aber vielleicht ist es auch besser für jeden Zweck ein eigenes Konto zu führen.

Wenn du zu weit weg vom Thema Lynx führt, dann verschiebt die Fragen doch bitte einfach - Thema: "Ergänzungsbroker und -konten zu Lynx"

Deutsche Banken wollen ihren Kunden alles bieten, vom Sparbuch und Giro-/Zahlungsverkehr bis zum Überziehungskredit, aber auch Makler von Hypotheken und Versicherungen, Finanzberater und Zwischenhändler (Broker) beim Wertpapierhandel sein. Die Kunden sind daran gewöhnt und erwarten das so.

 

Ich finde, ein Umdenken ist nötig. Die Bank für Spar- und Zahlungsverkehr und als Bargeldversorger (und ggf. als Kreditgeber) -- den Broker fürs Traden.

 

Ich habe deshalb nicht nur meinen IB-Account sondern auch ein ganz normales Scheckkonto bei meiner lokalen Bank, wo meine Einnahmen einlaufen und meine Zahlungen rausgehen. Wenn ich Geld zwischen beiden Konten verschieben will, gebe ich IB den Auftrag, entweder $$$ von meinem Bankkonto einzuziehen oder sie dorthin zu übertragen. Schnell, kostenlos und ohne dass ich meiner Bank irgendwelche Aufträge geben müsste.

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Geschrieben

Ich wollte nur wissen ob zufällig jemand weiß, ob bei Lynx der Versand von Duplikatsabrechnungen an einen Dritten Adressaten möglich ist.

Versand von deinen Abrechnungen an Dritte? Wenn ich Bank/Broker wäre, würde ich das nur auf deinen schriftlichen Auftrag hin tun.

Natürlich erfolgt dies auf seinen Wunsch. Wahrscheinlich arbeitet er bei einer Bank und muss wegen Überwachung/Verhinderung von Insiderhandel seine Transaktionen an seinen AG melden. Dafür ist der Duplikatsversand ganz praktisch.

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Eine Bank, bei der ich eine Konto habe, erlaubt online nur Überweiungsaufträge bis zu 1.000 EUR, widersinniger Weise aber mehrere davon pro Tag. Ich konnte also nicht 5.000 EUR an IB überweisen, sondern mußte 5 mal 1.000 EUR überweisen und bei IB dann dementsprechend 5 mal den Empfang ankündigen.

 

Hast du dein Konte bei einer Sparkasse?

 

 

Nutzt du dein Lynx/IB Depot auch für deine Langfristinvestments (Fonds, ETFs, etc. inkl. Sparpläne) oder nur fürs Trading? Sind die zur Verfügung stehenden Produkte vom Umfang her gleich dem anderer (deutscher) Broker ala ComDirekt, DB, Sparkasse? Ich bin am überlegen ob Lynx mein "alles in einem Broker" werden kann. Nur ein Depot wäre sehr übersichtlich...

 

Leider nein. S-Broker bietet immerhin Zugang zur Börse Oslo und Seoul, was LYNX nicht kann.

 

Die Bank mit dem sinnlosen 1.000-Schritt Limit ist die Hypovereinsbank.

 

Mein bisheriges Depot ist bei der comdirect und bleibt dort auch wegen der Anleihen.

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Geschrieben · bearbeitet von Malvolio

Ich wollte nur wissen ob zufällig jemand weiß, ob bei Lynx der Versand von Duplikatsabrechnungen an einen Dritten Adressaten möglich ist.

Versand von deinen Abrechnungen an Dritte? Wenn ich Bank/Broker wäre, würde ich das nur auf deinen schriftlichen Auftrag hin tun.

 

Falls du Geld für jene(n) Dritte(n) anlegst und sie/er darüber informiert sein will, lies mal, was IB als "Friends and Family Group Accounts" ("F&F") anbietet. In so einem Account kannst du selber im Namen des Freundes/Familienmitglieds traden oder den F&F selbst traden lassen. Finanzielle Segregation wird von IB gewährleistet. Wenn das deine Situation beschreibt, dann wäre der kostenlose Anruf bei Lynx auf jeden Fall sein Geld wert B) . Oder ein Wechsel von Lynx zu IB.

 

Der wesentliche Unterschied zu komplett selbständigen Accounts ist, dass du zwar berechtigt bist, für den F&F zu traden, aber nicht mit dem Geld des F&F weglaufen kannst. Du kannst dem F&F sogar eigene "Gebühren" berechnen; IB arbeitet die dann in die Abrechnungen für den F&F mit ein. Maximal 25 15 F&Fs sind möglich (wurde irgendwann mal reduziert) -- sonst würde das sich ja zu einem kommerziellen Unternehmen ausweiten und der Master-Account-Inhaber müsste sich als Advisor (RIA oder CTA) registrieren lassen, einen professionellen (nicht individuellen) Account aufmachen etcetera; vielleicht sind F&Fs auch aus anderen rechtlichen Gründen in D nicht möglich.

 

Leider gibt es dabei ein Leider: So ein Unteraccount muss ebenfalls mit mindestens $10k (bzw. Äquivalent) gefüttert werden.

 

Edit: Und leider noch ein Leider (dies an DonChristo gerichtet und als Antwort an Torman gedacht). Es wird immer Ausnahmesituationen geben, in denen selbst das Beste (IB oder ähnlich Lynx) einfach nicht passt. Etwa weil Malvolio's Dritter sich nicht auf Malvolio's Ausdrucke verlassen will, sondern darauf besteht, sie per Post im Briefumschlag mit dem Broker als Absender zu empfangen. Aber selbst wenn ich meine, Papierdokumente sind für einen puren Online-Broker wie IB systemfremd, vielleicht lässt Lynx ja mit sich reden und druckt und verschickt Meldungen auf Papier.

 

"Meine Bank kann das, mein Broker sollte das auch können" -- Banken und Broker sind nicht dasselbe. Ich finde, das Konzept der Universalbank passt nicht mehr in die Zeit. Spezialisten können nicht alles, aber in ihrem Bereich können sie idR alles besser, als ein Universalist es je fertig brächte.

 

Nein, die Sache ist etwas anders. ;) Der "Dritte" ist mein Arbeitgeber. Ich unterliege der internen Handelsüberwachung meines Arbeitgebers und gewissen Beschränkungen. Bei Depots bei konzerninternen Banken ist das kein Problem, da die "Compliance" Abteilung diese überwachen kann. Bei "Fremddepots" muss ich allerdings den Versand von Duplikatsabrechnungen an die überwachende Stelle veranlassen oder muss alternativ jedes Geschäft "unverzüglich" selbst melden. Daher bleibe ich wohl bei unserem "hauseigenen" Online-Broker .... auch wenn Lynx sehr interessant aussieht.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

Oookay! Das ist sicher eine ungewöhnliche Situation, und du musst das beste daraus machen.

 

Aber hast du schon mal mit "Compliance" gecheckt, ob sie deine Ausdrucke akzeptieren ("... alternativ jedes Geschäft unverzüglich selbst melden")?

 

Edit: Ich hoffe, dein Arbeitgeber (mit " konzerninternen Banken") gehört nicht zu jenen, die am Fastzusammenbruch des weltweiten Finanzsystems mitgestrickt haben und jetzt "too big to fail" sind.

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Geschrieben

Nein, die Sache ist etwas anders. ;) Der "Dritte" ist mein Arbeitgeber. Ich unterliege der internen Handelsüberwachung meines Arbeitgebers und gewissen Beschränkungen. Bei Depots bei konzerninternen Banken ist das kein Problem, da die "Compliance" Abteilung diese überwachen kann. Bei "Fremddepots" muss ich allerdings den Versand von Duplikatsabrechnungen an die überwachende Stelle veranlassen oder muss alternativ jedes Geschäft "unverzüglich" selbst melden. Daher bleibe ich wohl bei unserem "hauseigenen" Online-Broker .... auch wenn Lynx sehr interessant aussieht.

 

Das Problem hatte ich in ähnlicher Weise auch. Aber wenn Du Mitarbieter der Bank bist, die Deinen Online-Broker anbietet, dann bekommst Du doch sicherlich Sonderkonditionen, oder?

Mein Arbeitgeber hat übrigens netterweise auf die Vorlage der Duplikatsabrechnungen verzichtet und mich stattdessen nur nochmal auf die geltende Insider-Richtlinie hingewiesen.

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