Lynx - Ein Introducing Broker von IB

172 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Oookay! Das ist sicher eine ungewöhnliche Situation, und du musst das beste daraus machen.

 

Aber hast du schon mal mit "Compliance" gecheckt, ob sie deine Ausdrucke akzeptieren ("... alternativ jedes Geschäft unverzüglich selbst melden")?

 

Edit: Ich hoffe, dein Arbeitgeber (mit " konzerninternen Banken") gehört nicht zu jenen, die am Fastzusammenbruch des weltweiten Finanzsystems mitgestrickt haben und jetzt "too big to fail" sind.

 

Haha ... also letzteres schon .... aber das mit dem Zusammenbruch muss ich energisch zurückweisen B) ..... aber ist schon 'ne spannende Branche, im Moment. ;)

 

Das mit den Ausdrucken dürfte sicher auch gehen .... ist nur eben auf die Dauer wahrscheinlich etwas lästig.

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Geschrieben

 

Das Problem hatte ich in ähnlicher Weise auch. Aber wenn Du Mitarbieter der Bank bist, die Deinen Online-Broker anbietet, dann bekommst Du doch sicherlich Sonderkonditionen, oder?

Mein Arbeitgeber hat übrigens netterweise auf die Vorlage der Duplikatsabrechnungen verzichtet und mich stattdessen nur nochmal auf die geltende Insider-Richtlinie hingewiesen.

 

Meine "Sonderkonditionen" gelten leider nur für die "Mutter". Aber das mit den Mitarbeitervergünstigungen ist das heutzutage leider eh nicht mehr so üppig. Ich benutze daher den Online-Broker, der meinen Bedürfnissen etwas näher kommt, allerdings mit Normalkonditionen, die aber ganz OK sind, wie ich finde. Ich bin da eigentlich auch ganz zufrieden. Aber Lynx sieht auch recht interessant aus, evt. auch wegen der Steuern.

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Geschrieben

Da das Thema gerade aktuell ist. Klingt nicht wirklich gut, aber gilt das auch für normale Kleinanlegerdepots bei IB?

 

...

Re-hypothecation occurs when a bank or broker re-uses collateral posted by clients, such as hedge funds, to back the brokers own trades and borrowings. The practice of re-hypothecation runs into the trillions of dollars and is perfectly legal. It is justified by brokers on the basis that it is a capital efficient way of financing their operations much to the chagrin of hedge funds.

...

Re-hypothecation transactions are off-balance sheet and are therefore unrestricted by balance sheet controls. Whereas on balance sheet transactions necessitate only appearing as an asset/liability on one banks balance sheet and not another, off-balance sheet transactions can, and frequently do, appear on multiple banks financial statements. What this creates is chains of counterparty risk, where multiple re-hypothecation borrowers use the same collateral over and over again. Essentially, it is a chain of debt obligations that is only as strong as its weakest link.

 

With collateral being re-hypothecated to a factor of four (according to IMF estimates), the actual capital backing banks re-hypothecation transactions may be as little as 25%. This churning of collateral means that re-hypothecation transactions have been creating enormous amounts of liquidity, much of which has no real asset backing.

...

Engaging in hyper-hypothecation have been Goldman Sachs ($28.17 billion re-hypothecated in 2011), Canadian Imperial Bank of Commerce (re-pledged $72 billion in client assets), Royal Bank of Canada (re-pledged $53.8 billion of $126.7 billion available for re-pledging), Oppenheimer Holdings ($15.3 million), Credit Suisse (CHF 332 billion), Knight Capital Group ($1.17 billion),Interactive Brokers ($14.5 billion), Wells Fargo ($19.6 billion), JP Morgan($546.2 billion) and Morgan Stanley ($410 billion).

...

 

http://newsandinsight.thomsonreuters.com/Securities/Insight/2011/12_-_December/MF_Global_and_the_great_Wall_St_re-hypothecation_scandal/

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Geschrieben

Und die Fed weiss auch nicht, an wen ihr Geld weiter verliehen wird:

 

Fed may be unaware of final bank borrowers in lending scheme. Under the Fed's currency-swap plan, which has become a key tool to fight the eurozone crisis, the bank may not know who the final borrowers are. With the program, the Fed lends money to other central banks and they then confidentially loan it to local banks. Last week, the ECB's three-month dollar lending through swap lines surged to $50.7B.

 

Seekingalpha und mehrere Quellen.

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Geschrieben

Das ganze scheint ein eigenes Thema verdient zu haben. Vielleicht kann's ein Moderator verschieben.

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Geschrieben · bearbeitet von valueseeker

An dieser Stelle einmal Danke für die vielen Beiträge bezüglich Sicherheit/ Banking-System etc, besonders an klausk.

 

Ich habe mich zunächst mal überzeugen lassen und nun mein Konto bei IB eingerichtet. Ich werde erstmal das minimum einzahlen und schauen, wie ich damit zurechtkomme. Auf den ersten Blick ist das schon wirklich eine "andere Welt", die Systeme erscheinen ziemlich kompliziert. Der Zugang zu all den options- /futures- usw märkten reizt mich aber schon, und das alle sooo günstig. Kaum zu glauben aus "deuschter" Sicht. Wenn jetzt IB nur noch alles traden könnte, was mein deutscher Broker auch kann (vor Allem fehlen eben Anleihen), könnte das schon die eierlegende Wollmilchsau sein. ;) So kommt man wohl an 2 Depots nicht vorbei.

 

Edit: und die Zinsen sind natürlich auch der Hammer, wo der deutsche online Broker einfach mal so ca 7% für den Wertpapierkredit will, nimmt IB derzeit ca. 2,2% (wenn du über 800.000 leihst sogar nur noch 1,2%) - Da ließe sich ja sogar Tagesgeld-Arbitrage machen... leihen für 2,2, anlgen für 2,7 oder mehr mit aktionsangeboten...

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Edit: und die Zinsen sind natürlich auch der Hammer, wo der deutsche online Broker einfach mal so ca 7% für den Wertpapierkredit will, nimmt IB derzeit ca. 2,2% (wenn du über 800.000 leihst sogar nur noch 1,2%) - Da ließe sich ja sogar Tagesgeld-Arbitrage machen... leihen für 2,2, anlgen für 2,7 oder mehr mit aktionsangeboten...

Du hast aber die letzten Beiträge auch gelesen? Die günstigen Zinsen auf Wertpapierkredite sind nur deshalb möglich, da IB deine Wertpapiere zur Kapitalbeschaffung an andere Kapitalmarktteilnehmer verpfändet. Dabei ist nicht sicher gestellt, dass IB nur das Geld für deinen Wertpapierkredit refinanziert oder sich darüber hinaus auch günstig eigene Mittel beschafft.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

[Das ist sich einer Erklärung für Segregiertes Konto - ich habe aber Zweifel, dass das Transferkonto überhaupt eines ist.

 

Der Überweisungsprozess bei Lynx/IB erfolgt wie folgt:

- Ich lege in Lynx eine geplante Einzahlung an

- Ich überweise genau den Betrag auf ein Konto der City-Bank dessen Inhaber Interactive Brokers ist und der einzige Hinweis, dass das Geld von mir stammt, steht im Betreff. Die Tatsache, dass das Konto auf IB lautet ist aus meiner Sicht ein klares Zeichen, dass dieses Konto NICHT segregiert ist.

- Ich vermute, dass danach wird dieses Geld von IB auf mein segregiertes Konto gebucht

 

Demnach ist das Geld während die Überweisung noch läuft auf einem Konto von IB und wenn IB insolvent wird, könnte es sein, dass der Kunde genauso zum Gläubiger wird, wie die übrigen Gläubiger.

Wahrscheinlich ist das Thema schon gegessen -- die Diskussion ist ja bereits drei Wochen alt. Ich schiebe nur der Vollstaendigkeit halber (und um hoffentlich etwaige Restzweifel zu zerstreuen) diese juengste Erfahrung nach.

 

Ich habe mein Konto bei comdirect geschlossen und Anweisungen dazu per Brief (Fax genuegt nicht) an die codi geschickt. Gestern abend (in D schon heute) fand ich, dass der erste Schritt (TG aufs Girokonto schieben) ausgefuehrt war, aber sonst noch nichts. Und heute morgen begruesst IB mich mit der Meldung, dass das Geld angekommen ist und meinem Account gutgeschrieben wurde. Zeitstempel: 3:11 New Yorker Zeit, also 9:11 in Deutschland. Mithin hat codi die Ueberweisung an IB's Account bei der Citibank in Frankfurt heute morgen abgeschickt -- und die Gutschrift auf mein Konto geschah mit elektronischer Geschwindigkeit und vollautomatisch. Jaa, da waren vielleicht ein paar Mikrosekunden, in denen IB haette insolvent werden koennen, aber nachts um drei ist in New York nichts passiert, und IB gibts immer noch -- Glueck gehabt? :huh:Edit: "Gestern" heisst Dienstag, 20.12., "heute" = 21.12. -- wir haben neun Stunden Zeitverschiebung gg. D.

 

Minuten spaeter habe ich die Euros in meinem Account per Forex-Trade in $ getauscht -- bei einem wesentlich guenstigeren Kurs, als das bei Banken moeglich gewesen waere -- fuer $2.50 Commission.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

Die günstigen Zinsen auf Wertpapierkredite sind nur deshalb möglich, da IB deine Wertpapiere zur Kapitalbeschaffung an andere Kapitalmarktteilnehmer verpfändet. Dabei ist nicht sicher gestellt, dass IB nur das Geld für deinen Wertpapierkredit refinanziert oder sich darüber hinaus auch günstig eigene Mittel beschafft.

Ich hoffe, ich kann auch dich beruhigen: Die guenstigen Zinsen bei IB sind moeglich, weil IB sich ($4.3 Mrd. Eigenkapital) Geld von der Fed besorgen kann, derzeit zu 0.07% . Andere Banken/Broker koennen das sicher auch, reichen den Vorteil aber nicht an ihre Kunden durch.

 

Vor einiger Zeit bot IB mir an, einen Teil der Zinsen, die Shortseller fuer das Ausleihen von Aktien zahlen, an mich durchzureichen. Langfristinvestoren haben damit kein Problem. Ich trade aber meine Aktien und moechte nicht, dass Shortseller, wenn auch nur temporaer, den Kurs druecken. Deshalb habe ich abgelehnt.

 

Im Uebrigen hast du der Diskussion um MF Global doch sicher entnommen, dass die Verwendung segregierter Mittel fuer eigene Rechnung nicht Rechtens ist (um es vorsichtig auszudruecken). Wenn du also Anlass zu deiner Behauptung hast, dass IB meine Wertpapiere verpfaendet (ausser durch Repo-Kontrakte, die ueblich und erlaubt sind), dann stell doch bitte hier mal was ein (mit Quellenangabe bitte). Und was soll das mit meinem "Wertpapierkredit" (Margin?) zu tun haben?

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Geschrieben · bearbeitet von LYNX-Support

Ich wollte nur wissen ob zufällig jemand weiß, ob bei Lynx der Versand von Duplikatsabrechnungen an einen Dritten Adressaten möglich ist.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

vielen Dank für die Fragen hier im wertpapier-forum.de.

 

Duplikatsabrechnungen an Dritte?

 

Eine weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nicht. Jeder Kunde hat die Möglichkeit, selbst seine Abrechnung (Activity Statements) als PDF-Dokument herunter zu laden und darüber zu Verfügen.

 

Eine Zweitschrift an den Arbeitgeber erfolgt kostenlos durch den Compliance Letter (Autorisation der Depoteröffnung).

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

LYNX Service-Team

 

 

 

Tel: +49 30-3032 8669 0

 

Hotline: 0800-5969 000

 

Fax: +49 30-30328669 9

 

Web: www.lynxbroker.de

 

 

 

LYNX B.V. Germany Branch

 

Französische Str. 13/14

 

10117 Berlin

 

Deutschland

 

 

 

HRB: 115523 B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

 

Geschäftsführer: Rogier Groen, Jeroen Kramer

 

Ständige Vertreter der Zweigniederlassung: Christoph Schoeneberg, Klaus Schulz

 

 

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Geschrieben

Wenn du also Anlass zu deiner Behauptung hast, dass IB meine Wertpapiere verpfaendet (ausser durch Repo-Kontrakte, die ueblich und erlaubt sind), dann stell doch bitte hier mal was ein (mit Quellenangabe bitte). Und was soll das mit meinem "Wertpapierkredit" (Margin?) zu tun haben?

Wenn es dich beruhigt, so gehe auch ich davon aus, dass die Verpfändung deiner Wertpapiere durch IB nur auf legalem Weg erfolgt. Mich würde das aber nicht unbedingt beruhigen.

 

Mit der Einrichtung eines Wertpapierkredites verpfändest du deine Wertpapiere an IB. Das ist die rechtliche Basis für IB deine Wertpapiere an Dritte weiterzuverpfänden. Deutsche Banken tun dies in der Regel nicht, weshalb sie höhere Zinsen für Wertpapierkredite verlangen müssen als IB. Das ist beides legal, aber doch ein Unterschied, der insbesondere im Falle einer Insolvenz relevant werden kann.

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Geschrieben · bearbeitet von klausk

Ja.

 

Weisst du auch, dass jede Sparkasse, jede Bank, (fast) jeden Euro und Cent aus deinem Sparschwein nicht in den Tresor legt sondern an Menschen verleiht, die du nicht mal kennst? Wenn du dein Konto überziehst, glaubst du, das Geld kommt aus der Tasche des Direktors -- oder besser gesagt, aus dem Eigenkapital?

 

Es kommt darauf an, dass ein Sparer seine Forderung gegen die Sparkasse/Bank jederzeit realisieren kann. Wenn du nicht glaubst, dass du dein Spargeld wieder bekommst, dann stecks unter die Matratze. Wenn du deinem Broker nicht über den Weg traust, dann investier bei einem anderen. Wenn du keinem Broker traust, weil dir das ganze System suspekt ist, dann investier überhaupt nicht.

 

Ich bin nicht blauäugig, aber auch kein Weltuntergangsprophet.

 

PS: Wenn du immer noch Zweifel hast, empfehle ich dir eine deutsche Bank. Deutsche Banken nehmen doch sicher nicht teil an diesem "Verpfänden" der ihnen anvertrauten Werte -- oder?

 

PPS: Dir ist der Begriff "segregated Accounts" geläufig?

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Geschrieben

Ich habe mir mal flüchtig Lynx und IB angesehen. Sieht soweit alles prima aus, aber im Bereich Anleihen/Zertifikate ist das Angebot aus deutscher

Sicht schon ziemlich dürftig. Gibt es dafür einen besonderen Grund? Ansonsten lässt das Angebot doch kaum Wünsche offen?

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Geschrieben

Wer will schon freiwillig die Schatullen der Zertifikateemittenten füllen?

Ich persönlich finde es bedenklich, dass IB britische und australische CFD's anbietet.

Das schmeckt in meinen Augen eher nach Gammelbude denn nach einem seriösen Anbieter.

 

Warum Anleihen nicht über die Börse Stuttgart handelbar sind, müsste man die Jungs wirklich mal fragen.

Ich vermute mal, dass man Probleme mit der Rückzahlung nach der Fälligkeit hat.

 

Letzte Woche hat übrigens Indien die Kriterien für ausländische Investoren gelockert.

Ich rechne damit, dass man sehr bald mit einem ganz normalen Depot direkt in Mumbai handeln kann, bisher musste man hierfür ein Extrakonto aufmachen.

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Geschrieben

Ich persönlich finde es bedenklich, dass IB britische und australische CFD's anbietet.

Das schmeckt in meinen Augen eher nach Gammelbude denn nach einem seriösen Anbieter.

 

Damit wollen Sie wohl genauso Geld machen wie mit den Zertifikaten - aber wenn es der Kunde unbedingt will...

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Geschrieben

Wer will schon freiwillig die Schatullen der Zertifikateemittenten füllen?

Ich persönlich finde es bedenklich, dass IB britische und australische CFD's anbietet.

Das schmeckt in meinen Augen eher nach Gammelbude denn nach einem seriösen Anbieter.

 

Warum Anleihen nicht über die Börse Stuttgart handelbar sind, müsste man die Jungs wirklich mal fragen.

Ich vermute mal, dass man Probleme mit der Rückzahlung nach der Fälligkeit hat.

 

Letzte Woche hat übrigens Indien die Kriterien für ausländische Investoren gelockert.

Ich rechne damit, dass man sehr bald mit einem ganz normalen Depot direkt in Mumbai handeln kann, bisher musste man hierfür ein Extrakonto aufmachen.

 

 

Gammelbude? Tut mir leid, aber nach meinen recherchen ist IB einer der bedeutenden US-Broker und größten der Welt.

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Geschrieben

Nicht IB ist die Gammelbude, sondern die Heerschar von CFD-Brokern...

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Geschrieben

Nicht IB ist die Gammelbude, sondern die Heerschar von CFD-Brokern...

 

 

Bei den CFDs gebe ich mal Recht, CFDs sind das beschreibt ja schon der Name, eine Wette. Und jeder weiß (Ausnahme der Zuchtgefährdeten) das bei Wetten immer die Bank gewinnt. ;)

 

Damit möchte ich nicht die Anbeiter als Gammelbude beschreiben, lediglich meine Meinung zu dem "Finanzprodukt" CFD äußern.

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Geschrieben

Bleibt immer noch die Frage, warum das Angebot, was den Handel von Anleihen (und Zertifikaten) in Deutschland so eingeschränkt ist.

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Geschrieben

Mich treiben gerade ein paar Fragen zum Währungsrisiko um:

 

Wenn ich US-Aktien kaufen will, habe ich bei Lynx zwei Möglichkeiten. Zum einen kann ich Euro in USD tauschen, zahle dafür USD 2,5 Gebühren, und kaufe dann die US-Aktie. Alternativ kann ich auch die Aktie ohne vorheriges Wechseln kaufen. Dann bleibt mein Euro Guthaben unberührt und eine negative USD Position in Höhe des Aktienwertes wird eröffnet. Darauf zahle ich jedoch Kreditzinsen in Höhe von 2,56% p.a.

 

Wenn ich hier richtig überlege, dann habe ich mit der 2. Variante kein Wechselkursrisiko auf die eigentliche Investition. Lediglich auf den Gewinn/Verlust, der in USD anfällt, kommt das Währungsrisiko zu tragen.

 

Ein Beispiel:

 

Annahme: Wechselkurs 1:1

Guthaben: 50k Euro

 

Variante 1: Tausch

 

50k Euro --> 50k USD

Volles Wechselkursrisiko

 

 

Variante 2: Kauf auf "Kredit"

 

50k Euro Guthaben bleibt

-50k USD

Nur Währungsrisiko auf Gewinn/Verlust

Aber: Gebühren in Höhe von 50k*2,56%=1280 Euro

 

Nun zu meinen Fragen:

 

1. Sind meine Überlegungen überhaupt richtig?

2. Würdet ihr 2,56% an jährlichen Gebühren/ Kreditzinsen zahlen, um das Währungsrisiko auszuschalten?

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Geschrieben

Zum Währungs-"Risiko": Wer Wechselkursschwankungen voraussehen kann, für den kann das Risiko zur Chance werden. Wer (wie ich) dafür keine Glaskugel besitzt, der ist dem Auf und Ab ausgeliefert. Er kann gewinnen oder verlieren.

 

Ich würde jedenfalls keine 1280 ausgeben, um ausser dem Verlustrisiko auch die Gewinnchance auszuschalten.

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Geschrieben · bearbeitet von DonChristo

Alternativ kann ich auch die Aktie ohne vorheriges Wechseln kaufen. Dann bleibt mein Euro Guthaben unberührt und eine negative USD Position in Höhe des Aktienwertes wird eröffnet. Darauf zahle ich jedoch Kreditzinsen in Höhe von 2,56% p.a.

 

Eine Zusatzbemerkung: Ist es bei Varianten 2 so, dass du (unbegrenzt) US-Dollar zu einem Zinssatz von 2,56% leihen kannst? Oder wird der entsprechende EUR Betrag gesperrt (Margin?) Falls nicht, ist das doch günstig geliehenes Geld.

 

Aber ein Wechselkursrisiko schließt du damit nicht wirklich aus. Du hast nun 50.000 USD, kaufst davon Aktien die 10% steigen, hast somit 55.000 USD aber gleichzeitig stürzt der USD ab (1:2) - die bleiben 37.500 Euro. Das ist für mich kein Absicherungsgeschäft. (Oder habe ich da nen Denkfehler drinnen?)

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Geschrieben · bearbeitet von H.B.

Die Frage ist in meinen Augen nicht ganz richtig gestellt,

denn du kannst die meisten US-Aktien auch bei IB in Frankfurt in Euro erwerben.

 

Dort fallen dann höhere Orderkosten an und du musst einen größeren Spread in Kauf nehmen.

 

Deshalb ist die eigentliche Frage, was dein Ziel ist.

Willst du die reine Aktienperformance? dann kauf einfach in FFM

 

Ich sehe es als großen Vorteil von IB an, dass ich dort ein implizites Währungkonto aufsetzen kann und dann die Aktientransaktionen auf diesem gedanklichen Konto durchführe.

In diesem Fall bekommt du die Aktienperformance am Heimatmarkt.

Die zusätzliche Anforderung ist das Hedging des Währungsrisikos.

Das ist aus meiner Sicht aber reine Handwerkskunst.

Man muss ja "nur" besser sein, als 2% Verlust pro Jahr.

 

edit: wobei dies gerade beim Währungspaar EUR/USD wegen des nicht vorhandenen Zinsunterschieds eine Herausforderung darstellt. EUR/AUD ist viel einfacher zu hedgen.

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Geschrieben · bearbeitet von Ulkbaer

Zum Währungs-"Risiko": Wer Wechselkursschwankungen voraussehen kann, für den kann das Risiko zur Chance werden. Wer (wie ich) dafür keine Glaskugel besitzt, der ist dem Auf und Ab ausgeliefert. Er kann gewinnen oder verlieren.

 

Ich würde jedenfalls keine 1280 ausgeben, um ausser dem Verlustrisiko auch die Gewinnchance auszuschalten.

Ich geb dir Recht, dass nicht nur ein Währungsrisiko besteht, sondern auch eine Währungschance und wie auch bei jeder anderen Versicherung, kostet diese auch Geld.

Siehst du Währungen somit als Nullsummenspiel? Kannst du das mit deiner Erfahrung über den US-Markt sagen?

 

Die Frage, die ich mir momentan stelle, ist: Spekuliere ich mit dem Kauf der Aktie X lediglich auf eine Kurssteigerung oder auch auf eine Aufwertung des Währungsraums?

 

Ich persönlich will grundsätzlich nur auf die Kurssteigerung setzen und hätte am liebsten kein Währungsrisiko. Nur für die Versicherung zu zahlen, fällt mir auch schwer. Grundsätzlich ist man jedoch mit der Absicherung näher an der wirklichen Rendite für die eigene Arbeit. Ansonsten ist man doch einem übergeordneten Risiko ausgeliefert und erhält dafür nicht zwangsläufig eine Vergütung.

 

Alternativ kann ich auch die Aktie ohne vorheriges Wechseln kaufen. Dann bleibt mein Euro Guthaben unberührt und eine negative USD Position in Höhe des Aktienwertes wird eröffnet. Darauf zahle ich jedoch Kreditzinsen in Höhe von 2,56% p.a.

 

Eine Zusatzbemerkung: Ist es bei Varianten 2 so, dass du (unbegrenzt) US-Dollar zu einem Zinssatz von 2,56% leihen kannst? Oder wird der entsprechende EUR Betrag gesperrt (Margin?) Falls nicht, ist das doch günstig geliehenes Geld.

 

Aber ein Wechselkursrisiko schließt du damit nicht wirklich aus. Du hast nun 50.000 USD, kaufst davon Aktien die 10% steigen, hast somit 55.000 USD aber gleichzeitig stürzt der USD ab (1:2) - die bleiben 37.500 Euro. Das ist für mich kein Absicherungsgeschäft. (Oder habe ich da nen Denkfehler drinnen?)

Unbegrenztes Leihen geht natürlich nicht. Du musst also die Marginanforderungen erfüllen

Du hast ja einen negativen Dollar Saldo, der sich nicht ändert. Wenn du die Position schließt, hast du USD 5000 Gewinn, den du in Euro tauschen musst. Also hast du lediglich einen Währungsverlust auf deinen Gewinn.

 

Die Frage ist in meinen Augen nicht ganz richtig gestellt,

denn du kannst die meisten US-Aktien auch bei IB in Frankfurt in Euro erwerben.

 

Aber habe ich da nicht implizit ein Währungsrisiko?

Beispiel:

 

Ich kaufe eine Apple-Aktie für 500$ bei einem Wechselkurs von 1. Jetzt steigt meine Aktie am nächsten Tag um 1% auf 505$. Gleichzeitig steigt der Euro um 1%. Ist die Aktie dann wirklich 505 Euro in Frankfurt wert?

 

Edit: ich glaube meine letzte Frage habe ich mir selbst beantwortet oder stimmt der Vergleich nicht?

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Apple an der NASDAQ und FFM

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