Aktiencrash

Dollarkurs - Euro/Dollar (EUR/USD)

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Charttechnisch hat der Euro den Aufwärtstrend (grün) wegrasiert :thumbsup: !

 

Als neue Unterstützung sehe ich hier den alten Widerstand (schwarz) der sich 2003 rausbildete. Dies könnte bedeuten das der Euro auf knapp 1,17 abfallen könnte auf Tagesschlußbasis (20.00 Uhr in Deutschland).

 

Oberhalb haben sich zwei Widerstände gebildet. Der erste (violett) dürfte spätestens

bei erreichen der Unterstützung (schwarz) brechen. Danach dürfte der Euro bis zur roten Trendlinie vorstoßen.

 

Die Freihandlinie soll das gedachte Szenario für die nächsten Tage versinnbildlichen.

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Der Euro hat sich wie in der letzten Analyse beschrieben entwickelt.

Kurz vor erreichen der schwarzen Unterstützung, ist der Euro nach oben gedreht und hat den violetten Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Im Anschluß hat sich eine Bodenformation gebildet (violettes Rechteck).

 

Alle verwendeten Indikatoren haben im Augenblick auf Tagesbasis pos. Konvergenzen (grün) gebildet. Der RSI 8 ist aus dem überkauften Bereich wieder

ausgetreten (roter Kreis), was hoffen läßt das der Euro gegenüber dem Dollar noch etwas zulegen sollte. Da sich die Indikatoren etwas weit von den Konvergenzen entfernt haben, rechne ich aber in den nächsten 2 Wochen eher noch mit einer Seitwärtsbewegung.

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Was sagt ihr kurzfristig zum Euro?

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Der könnte mal wieder auf Tauchkurs gehen... ;)

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Wenn man fundamental nach dieser Meldung geht, dann müßte der Euro eigentlich stabil bleiben :D !

 

"Spiegel": Metro importiert Münzen aus Österreich

 

HAMBURG (dpa-AFX) - Wegen der Knappheit an Ein-, Zwei- und Fünfcentmünzen hat der Handelskonzern METRO AG  nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen. Metro habe Lastwagenladungen voller Münzen aus Österreich importiert, berichtet der "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Da die Bundesbank die Unternehmen nicht mehr mit genügend Kleingeld versorgen könne, sei das Unternehmen auf die Österreichische Nationalbank ausgewichen.

 

Die Bundesbank hatte vor gut zwei Wochen auf das Problem hingewiesen. Demnach horten viele Menschen kleinere Cent-Münzen und entziehen sie damit dem Geldkreislauf. Es sei nicht auszuschließen, dass sie die Auszahlungswünsche von Banken oder Einzelhändlern nach kleinen Münzen künftig nicht mehr komplett erfüllen könne, hieß es. Das Bundesfinanzministerium habe zwar zusätzliche Prägeaufträge erteilt. Allerdings hätten die Lieferanten von Münzrohlingen wegen der angespannten Lage auf dem Stahlmarkt Lieferschwierigkeiten. Die Bundesbank bat die Bevölkerung, ihre Bestände an Kleinmünzen verstärkt für Einkäufe zu nutzen. Der Einzelhandel wurde aufgefordert, Münzen auch in größeren Mengen zu akzeptieren.

 

"Statt sich Gedanken über die Zahlungsgewohnheiten der Leute zu machen, sollte die Bundesbank ihre Hausaufgaben machen und mehr Münzen in Umlauf bringen", zitierte der "Spiegel" den Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr./

 

Würde das auch in allen anderen Teuroländern der Fall sein, dann würde weniger Euro ein stabilen Euro bedeuten. Ist ja wie bei Briefmarkensammlern. Weniger Marken läßt den Wert steigen. Schmeißt also eure Euro`s ins Klo oder legt sie in den Sparstrumpf von Oma. Das gibt dann einen harten und stabilen Euro :thumbsup: !!!

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Na'h bidde neeed. :'(

Dann werden wir noch stärker vom Dow und Nasdaq abhängig.

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Der Euro bewegt sich wie in der letzten Analyse angedeutet eher seitwärts als hoch oder runter.

 

Nach dem der Aufwärtstrend (grün) verlassen wurde, hat sich eine Unterstützung bei 1,17 (rot) und ein Widerstand bei 1,29 (violett) gebildet.

 

Alle Indikatoren haben ihre pos. Konvergenzen (rot) bereits nach unten gebrochen.

Der Macd hat bereits eine neg. Divergenz (rot) gebildet.

 

Der +DI/-DI bewegt sich auf dünnem Eis. Der pos. +DI (blau) sollte sich schleunigst über die 20iger Linie (violett) nach oben bewegen (violetter Kreis), ansonsten droht hier ungemach :( in Richtung Süden !

Der RSI bewegt sich wieder über der 50iger Linie (grau) was hoffen läßt (roter Kreis).

 

Fazit:

 

Der Euro wird sich wohl weiter zwischen 1,17-1,29 bewegen. Wichtig ist jedoch wie gesagt, das der +DI über die 20iger Linie klettert. Sollte dies der -DI vor dem +DI machen, dann spricht nichts gegen einen Absturz des Euro´s. Im Augenblick sieht die Lage neutral bis ganz leicht positiv aus.

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Aktuelles vom EUR/USD...

 

Ich befürchte eine gute Trading-Chance und mein Account ist noch in Schlummerposition. Entweder der Ausbruch nach unten oder die Möglichkeit tief zu kaufen. Bis jetzt noch unentschlossen und noch kein wirkliches Signal vorhanden...

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Posted · Edited by bond

Hier die Nahaufnahme im 30-Minuten-Frame!

 

Die untere Trendlinie ist der langfristige Trend, der noch von letztem Jahr kommt. Von oben geht es schön glatt runter. Entscheidung auf dieser Basis wohl noch diese Nacht. Vielleicht gibts morgen früh schöne Moves, wenn in Europa der Handel wieder großspurig gefahren wird. Werde von der Nacht dann mal ein Chart im 5-Minuten-Frame reinstellen. Vielleicht tut sich ja was...

 

EDIT: CCI sagt Up, obwohl der ja auch schwindeln kann! :) Auf dem Tageschart auch eher UP. Mit Target an der oberen Linie wären da mehr als +0,02 drin. B)

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Hmm lecker,

da wäre letzte Nacht ein gutes Geschäft drin gewesen, hätte man gehandelt. Die Unterstützung hat den Kurs gehalten. Mal sehen, was im zweiten Anlauf auf die Linie passiert! :)

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Zick und Zack - es geht hin und her für den EURUSD. Diesmal eine andere Darstellung! :) Zuerst ganz vorn im Chart ein DoubleTop mit toller Handelschance, dann ein DoubleBottom, wo man hätte auch wieder einsteigen können.

 

Aktuell dürfte ein gültiger Ausbruch aus dem weißen Dreieck interessant werden! Doch da wird wohl noch etwas Zeit vergehen, bevor das passiert. Ich erwarte, dass der Wechselkurs aktuell durchaus Potential bis zur grünen Linie hat.

 

Die aktuellen Levels:

Resistance -> 1,2199

Support -> 1,1985

 

Mal schauen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Eine große Bewegung dürfte mit dem Dreiecksbruch vielleicht in Gang kommen. Kommt drauf an, wie viele dann in die Welle einsteigen und was die Wirtschaftsdaten sagen. :rolleyes: Man darf gespannt sein - ich würde ja einen Ausbruch nach unten bevorzugen! :thumbsup:

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ich glaube daß es langfristig hoch geht, aber vorher nochmal in den bereich 1,17-1,15 geht... begründen möcht ich das aber nicht ;)

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Ein globales Spiel um Schulden, Geld und Macht

von Dr. Bruno Bandulet, Bad Kissingen

 

Wenn man heute sieht, wie die USA Russland und China einkreisen, wie sie den Ring ihrer Militärstützpunkte immer enger um die beiden Grossmächte ziehen, wie sie die Nato zu einem Dienstleistungsbetrieb ihrer expansiven Aussenpolitik umfunktionieren, wie sie Europa zu spalten versuchen, wie sie das legale Gewaltmonopol der Uno missachten, wie in Washington Präventivkriege gerechtfertigt werden und selbst der Ersteinsatz von Nuklearwaffen nicht mehr ausgeschlossen wird - dann kann man nur noch von einer imperialen Politik sprechen, nicht mehr von einer Hegemonie. Denn der Hegemon ist ja nur der erste unter Gleichen. Er übt Macht aus, aber er wendet keine Gewalt an. Seine Stellung beruht auf Zustimmung und beiderseitigen Interessen.

 

Dazu ein Beispiel, das von den deutschen Medien, soviel ich weiss, übersehen wurde. Seit Februar sind Vorausteams der amerikanischen Streitkräfte in Polen, Bulgarien und Rumänien unterwegs, um neue Standorte für die in Europa stationierten US-Truppen auszusuchen. Inspiziert werden Häfen, Flugplätze und Manövergelände. Und diese Reise ist nur die erste von mehreren Erkundungsmissionen in den nächsten Monaten.

 

Supermacht und Schuldner

Das bedeutet doch nichts anderes als eine Missachtung der Souveränität der EU und ihrer jetzigen und künftigen Mitglieder. Stellen Sie sich einmal vor, die EU würde Erkundungsteams quer durch die USA schicken, um dort nach Gutdünken geeignete Militärbasen auszusuchen. In Europa findet das, wenn es in umgekehrter Richtung geschieht, niemand bemerkenswert, und niemand fragt sich, wozu die Vereinigten Staaten eigentlich noch Stützpunkte in Deutschland und anderswo in Eu-ropa benötigen, wo doch der kalte Krieg längst vorüber ist.

 

Kaum jemand nimmt auch wahr, in welchem Ausmass das internationale Währungssystem auf die amerikanischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Kaum jemand wundert sich darüber, dass die einzige Supermacht zugleich der grösste Schuldner der Welt ist.

 

Als England, der Vorläufer der USA, die Welt beherrschte, war die Insel nicht nur die Fabrik der Welt, sondern auch ihr grösster Gläubiger.

 

Nixon und das Papiergeld

Die jetzige Situation ist historisch einmalig. Sie ist paradox. Das Paradoxon besteht darin, dass die militärische Übermacht der USA stärker wurde, während die wirtschaftliche Hegemonie schwand, dass der Aufwand des Imperiums von denen mitfinanziert wird, die von ihm kontrolliert werden oder sogar - wie China - als seine künftigen geopolitischen Gegenspieler gelten müssen.

 

Im folgenden werde ich das Weltwährungssystem mit seinen Finanzströmen so beschreiben, wie es tatsächlich funktioniert, und anschliessend untersuchen, ob es in dieser Form auf Dauer haltbar ist.

 

Verständlich wird die Situation nur, wenn man sich über die Natur des Papiergeldes im klaren ist. Es waren schliesslich die USA, die der Welt 1971 den totalen Papiergeldstandard oktroyiert haben, als Präsident Nixon damals im August das sogenannte Goldfenster schloss.

 

Bis dahin war eine abgespeckte Form des alten Goldstandards in Kraft - so, wie sie in Bretton Woods, einem kleinen Ort in Neuengland, 1944 beschlossen worden war. Zwar waren die Banknoten unter diesem System nicht mehr für jedermann einlösbar in Gold, aber der Dollar war fest an das Gold gebunden, der Unzenpreis war bei 35 Dollar fixiert, und jede am System beteiligte ausländische Notenbank konnte ihre Dollar-Schuldscheine in Washington präsentieren und dafür die Herausgabe von Gold verlangen. Die USA muss-ten bis 1971, das war ausschlaggebend, notfalls mit einem Geld zahlen, das in der Natur sehr selten vorkommt und zu hohen Kosten aus der Erde geholt werden muss - mit Gold nämlich.

 

Übrigens waren auch die europäischen Währungen nach dem Krieg fest an den Dollar und damit auch an das Gold gebunden. Zum Beispiel wurde der Wechselkurs der D-Mark am 28. September 1949 auf 4,20 zum Dollar festgesetzt. Nebenbei bemerkt, waren die damalige leichte Unterbewertung der Mark und vor allem das System der festen Wechselkurse eine äusserst wichtige Voraussetzung für das deutsche Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre.

 

Wo das deutsche Gold liegt

Als sich die Vereinigten Staaten in den 60er Jahren immer tiefer in den Vietnam-Krieg verstrickten, als die Regierung Kanonen und Butter gleichzeitig versprach und sich zu verschulden begann, stellte sich für die Europäer zum ersten Mal die Frage der transatlantischen Bündnistreue.

 

De Gaulle wagte es, von Washington die Herausgabe von Gold gegen Dollar zu verlangen, er schickte sogar seine Kriegsschiffe über den Teich, um das Metall abzutransportieren.

 

Die Deutschen hatten keine derartige Handlungsfreiheit. Als auch die Bundesbank mit dem Gedanken spielte, Dollar in Gold einzutauschen, kam aus Washington der dezente Hinweis, dass doch Berlin auf den amerikanischen Schutz angewiesen sei.

 

Das deutsch-amerikanische Quidproquo bestand darin, dass die Bundesbank nicht nur kein amerikanisches Gold verlangte, sondern dass sie darüber hinaus durch den Ankauf von Treasury Bills die amerikanischen Ausgaben mitfinanzieren half. Immerhin weigerte sich die Bonner Regierung, deutsche Soldaten nach Vietnam zu schicken.

 

Zudem versprach der damalige Bundesbankpräsident Blessing in einem Brief den Amerikanern, die in New York liegenden deutschen Goldreserven nicht zurückzuholen, solange US-Truppen in Deutschland stationiert waren. Dabei ist es bis heute geblieben. Immer noch behalten die Amerikaner das unter dem Pflaster von Manhattan bei der Federal Reserve Bank of New York liegende deutsche Gold als eine Art Pfand, wie mir ein früheres Mitglied der Bundesregierung verriet.

 

Indem Nixon im August 1971 die vertragliche Goldeinlösungspflicht einseitig aufkündigte, stoppte er den Goldabfluss. Das war die unmittelbare Konsequenz. Darüber hinaus stellte er sicher, dass die USA fortan völlige Handlungsfreiheit besassen, Geld zu drucken und fast beliebig grosse innere und äu-ssere Defizite zu fahren, um Kriege zu führen, Rezessionen zu bekämpfen, die Ölrechnungen zu bezahlen und den Lebensstandard der Amerikaner aufrechtzuerhalten. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

 

Das amerikanische Zwillingsdefizit

Seit den achtziger Jahren sind die enormen amerikanischen Leistungsbilanzdefizite, also ein negativer Saldo beim Handel und bei den Dienstleistungen, der Normalzustand. Zuletzt war die Leistungsbilanz 1991 vorübergehend im Plus. Derzeit liegt das jährliche Aussendefizit der USA bei etwa 550 Milliarden Dollar. Das sind rund 5% des Bruttoinlandproduktes (BIP).

 

Zusammen mit dem Haushaltsdefizit, das seit dem 11. September und der Invasion des Irak geradezu explodiert ist, ergibt sich ein Zwillingsdefizit in einer Grössenordnung von mindestens 10% der jährlichen Wirtschaftsleistung der USA, also des BIP. Ein Ver-gleich: Als sich Nixon gezwungen sah, das Goldfenster zu schliessen, steuerte das amerikanische Aussendefizit gerade einmal auf 0,5% des BIP zu. Das galt damals als gefährliche Finanzkrise!

 

Logischerweise hat sich durch die ständigen Aussendefizite der internationale Vermögensstatus der USA drastisch verschlechtert. Das Land verschuldet sich in einem atemberaubenden Tempo beim Rest der Welt. Noch im Jahr 2000 lagen die Nettoschulden bei 2187 Milliarden Dollar, 2003 wurden schätzungsweise 3700 Milliarden erreicht. Dies unter dem Vorbehalt, dass derartige Statistiken - das gilt auch für die Zahlungsbilanz - nie wirklich genau sein können. Beim amerikanischen Vermögensstatus machen übrigens die Direktinvestitionen, bei denen es sich ja nicht um konventionelle Schulden handelt, etwa 10% aus.

 

Das Ausland finanziert 40%

Nach Angaben des US-Schatzamtes wurden im Dezember 2003 amerikanische Staatsschulden in Höhe von 1531 Milliarden Dollar von ausländischen Notenbanken gehalten. Das war ein Anstieg um 50% innerhalb von 3 Jahren! Ein ähnlich grosser Anteil entfällt auf ausländische Privatinvestoren, so dass die amerikanische Staatsschuld derzeit zu fast 40% vom Ausland getragen wird. Nach einer Berechnung von BNP Paribas absorbieren die USA drei Viertel der Nettoersparnisse der gesamten Welt.

 

Klar ist, dass dieses System nur im Rahmen der amerikanischen Finanzhegemonie existieren kann. Washington beherrscht die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds (IWF), und diese wiederum diktieren die Wirtschaftspolitik der auf Hilfe angewiesenen Länder der dritten Welt. Dass der IWF immer wieder die Türkei so grosszügig mit frischem Geld versorgt und damit vor dem Konkurs bewahrt, ist natürlich kein Zufall. Denn die Türkei ist ein unverzichtbarer strategischer Partner der USA.

 

Hinzu kommt, dass fast alle wichtigen Rating-Agenturen amerikanisch sind. Sie benoten die Kreditwürdigkeit der Länder und entscheiden damit über die Höhe der Zinsen, die diese zahlen müssen.

 

Als die Türkei den amerikanischen Truppen den Durchmarsch in den Irak verweigerte, wurde in Washington laut darüber nachgedacht, die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, Ankaras herabzustufen. Ein Zufall kann das nicht gewesen sein. Bestandteil dieser Finanzhegemonie ist sicherlich auch die Leitbörse Wallstreet, an der sich Europa immer noch orientiert - obwohl es dafür keinen triftigen Grund mehr gibt.

 

Entscheidend freilich ist die Rolle des Dollars als internationale Leit- und Reserve-währung, auch als Öl-Währung. Nur so ist garantiert, dass die USA den Vorzug geniessen, sich in der eigenen Währung verschulden zu können - einer Währung also, die sie selbst jederzeit in der benötigten Menge produzieren können. Das Verhängnis Argentiniens war es ja gerade, dass sich das Land nicht in Pesos verschulden konnte, sondern dies in Dollars tun musste. Würden die amerikanischen Schulden auf Euro oder auf Gold oder auf Yen lauten, dann hätte die Grossmacht schon bald ein argentinisches Problem.

 

Andere Überlegung: Würden die Araber (was Saddam Hussein tatsächlich gewagt hat und womit er den Zorn Washingtons auf sich zog) ihre Ölrechnungen in Euro und nicht mehr in Dollars ausstellen, dann würde erstens eine ständige, zuverlässig garantierte Dollarnachfrage versiegen - und zweitens müssten sich die Amerikaner erst einmal Euro besorgen, um ihre Ölrechnungen bezahlen zu können.

 

Auf das Quidproquo zwischen Deutschland und den USA aus den Zeiten des kalten Krieges habe ich bereits hingewiesen. Ein vergleichbares Arrangement, nur in einer ganz anderen Grössenordnung, besteht heute mit China und Japan. Den Asiaten wird erlaubt, Amerika mit billigen und oft auch hochwertigen Produkten zu überschwemmen, die Amerikaner geben dafür Dollars, und diese wiederum werden postwendend in Treasury Bills und Treasury Bonds investiert. Wie Sie sehen, ist Globalisierung kein Zufall und kein Schicksal, sondern gewollte Politik.

 

Auf den ersten Blick profitieren beide Seiten davon. Japan sichert seine Arbeitsplätze, und China könnte ohne den freien Handel sein langfristiges Ziel nicht so schnell erreichen, zur wirtschaftlichen, politischen und militärischen Grossmacht aufzusteigen.

 

Auf den zweiten Blick vollzieht sich hinter dem Geldschleier ein realer Gütertransfer in die USA, für den mit nichts als Papier gezahlt wird - mit einem Papier, das die Amerikaner wie schon in der Vergangenheit nach Belieben entwerten können. Vergessen Sie nicht, dass der Dollar einmal 4,20 Mark kostete und bis 1995 auf 1,37 Mark absackte - ein Tiefstand, der im Verlaufe dieses Jahrzehnts wieder erreicht, wahrscheinlich sogar unterschritten werden wird.

 

Asien hat zu viele Dollars

Selbstverständlich wird das erwähnte Arrangement nicht von Dauer sein. Asien wird einen eigenen grossen Kapitalmarkt entwickeln und einen asiatischen Währungsfonds einrichten (was Japan bereits in der Asien-krise 1997/98 zur Irritation Washingtons vorgeschlagen hatte). Asien wird die Vorteile seines riesigen Binnenmarktes voll ausspielen und auf die Idee kommen, die eigenen Ersparnisse bevorzugt zu Hause zu investieren.

 

Asien wird ausserdem seine Währungsreserven neu ordnen wollen. Sie sind heute extrem dollarlastig und damit risikobehaftet. Ausserdem ist der Goldanteil verschwindend gering. Nach den offiziellen Zahlen von Ende 2003 betrug der Anteil des Goldes an den japanischen Devisenreserven nur 1,5% und im Falle Chinas nur 1,9% (die tatsächlichen Goldreserven Chinas dürften allerdings höher liegen, vielleicht doppelt so hoch). Demgegenüber halten die USA 58,2%, Frankreich 55,2% und Deutschland 45,3% ihrer Devisenreserven in Gold.

 

Voraussehbar sind auch Umschichtungen von Dollars in Euro - auch dies, um das mit dem Dollar verbundene Bonitätsrisiko auszugleichen. Aber auch deswegen, weil die heutige Zusammensetzung der Währungsreserven nicht mehr im geringsten den wirtschaftlichen Kräfteverhältnissen und den Handelsströmen entspricht. Das Dollarsystem steuert nicht nur deswegen in eine Krise, weil Leistungsbilanzdefizit und Verschuldung nicht beliebig ausgeweitet werden können, sondern auch, weil die Tage des Dollars als mit Abstand führende Weltreservewährung gezählt sind.

 

Nach Auffassung der Basler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die als Bank der Zentralbanken fungiert, ist normalerweise die Schmerzgrenze bei einem Aussendefizit von 5% des BIP und bei einer Nettoverschuldung von etwa 20% des BIP erreicht. (Siehe dazu den Jahresbericht 2003 der BIZ.) Dann ist ein sogenannter Anpassungsprozess fällig, der entweder eine drastische Abwertung des Dollars oder eine Rezession in den USA oder beides erfordert. (Die Abwertung hilft dem Export, die Rezession verringert die Importe.)

 

Die kommende Finanzkrise

Wenn im Zuge dieses Anpassungsprozesses die Abwertung in eine Panik ausartet und das Ausland seine Dollarbonds auf den Markt wirft, explodieren die langfristigen Zinsen in den USA, und die Rezession kann sich zu einer Depression ausweiten. Durchaus vorstellbar ist, dass die nächste grosse Finanzkrise nicht (wie in den neunziger Jahren in Russland und Asien) an der Peripherie ausbricht, sondern im Zentrum des Systems, nämlich in New York.

 

Aber selbst unabhängig von einem solchen Katastrophenszenario stehen die Aussichten für den Dollar schlecht, weil seine Rolle als Leitwährung nicht mehr den globalen Realitäten entspricht. Dazu folgende Zahlen:

 

1. Laut BIZ bestanden die offiziellen Weltwährungsreserven (und zwar ohne den Goldanteil) Ende 2002 zu 73% aus Dollars. Der Rest entfiel zum grösseren Teil auf den Euro, aber auch auf Yen und Pfund. Der Euro-Anteil war 4 Jahre nach Einführung der Einheitswährung nur unwesentlich höher als vor 1999 der Anteil der einzelnen europäischen Währungen zusammengenommen.

 

2. Im krassen Gegensatz dazu erreichte die Wirtschaftsleistung Europas einschliess-lich Russlands im vergangenen Jahr 16200 Milliarden Dollar, während die des nordamerikanischen Wirtschaftsraumes (USA, Kanada, Mexiko) bei 12100 Milliarden lag. Selbst im Pro-Kopf-Einkommen haben die Europäer die Nordamerikaner inzwischen leicht überholt. Sicherlich ist die jüngste Verbesserung wechselkursbedingt. Aber der Euro war auch 2003 noch nicht überbewertet.

 

3. Im Welthandel liegt Europa weit vor den USA und auch deutlich vor Asien. Allein Deutschland exportiert ungefähr soviel wie die Vereinigten Staaten.

 

4. Dazu kommt der enorme Unterschied in der Vermögensposition. Zusammen mit Kanada und Mexiko hat Nordamerika Nettoschulden von 4250 Milliarden Dollar, während Europa mit 1380 Milliarden und die Region Nordost-Pazifik mit 2170 Milliarden im Plus sind.

 

Die Zahlen stammen aus einer neuen Studie des regierungsunabhängigen Pestel-Instituts in Hannover, in der die 3 ökonomischen Zentren der Welt miteinander verglichen werden: die nordamerikanische Freihandelszone, Europa einschliesslich Russland sowie die wirtschaftlich hochaktive Region im Nordosten des Pazifiks, bestehend aus Japan, Korea und den chinesischen Küstenprovinzen. Die Bevölkerungszahl dieser drei Regionen: 429 Millionen Nordamerikaner, 555 Millionen Europäer und 600 Millionen Asiaten.

 

Das neue ökonomische Zentrum

Auf den Kern des langsamen ökonomischen Niedergangs der USA stösst man, wenn man sich den Stellenwert des produzierenden Gewerbes in den 3 genannten Regionen anschaut. In Nordost-Pazifik liegt die Produktion bei 38% des Regionalproduktes, in Europa bei 29% und in Nordamerika nur noch bei 23%.

 

Seit 1950 ist der Anteil der amerikanischen Industrieproduktion an der Weltproduktion von 60 auf 25% zurückgegangen. 2003 waren nur noch 10,7% der amerikanischen Arbeitnehmer in der Produktion beschäftigt. Die nackte Wahrheit lautet, dass sich die USA selbst entindustrialisiert haben - und zwar auf ein derart tiefes Niveau, dass sie den Bedarf der eigenen Bevölkerung nicht mehr decken können.

 

Mit anderen Worten: Die militärische Supermacht, die jederzeit in der Lage ist, jeden Punkt der Erde zu bombardieren, steht auf schwachen ökonomischen Füssen. Und die Rolle des Dollars als Leitwährung, die zur Finanzierung des Supermachtstatus unentbehrlich ist, hat sich weit von den Realitäten des Welthandels und der Weltwirtschaft entfernt.

 

Vor diesem Hintergrund kommt das -Pestel-Institut zu dem Schluss, dass sich das ökonomische Zentrum der Welt verschoben hat - und zwar nach Europa, nicht etwa nach Asien. Vorerst jedenfalls. Das militärische Potential und der Umsatz an Finanztiteln (gemeint ist das Casino an der Wallstreet) könnten, so das Institut, nicht mehr als Indikatoren für die Rolle als ökonomisches Weltzentrum herangezogen werden.

 

Gestützt wird die These auch durch die Beobachtung, dass die Preise für den wichtigsten monetären Rohstoff, nämlich Gold, und für den wichtigsten Energieträger, nämlich Öl, seit etwa 2001 in Euro gerechnet, mehr oder weniger stabil sind. Seitdem «ruht der Euro in sich selbst», und der Dollar hat sich von der Rolle des «ruhenden Pols» verabschiedet.

 

Ein Nagel in der Wand

Sicher ist jedenfalls, dass sich die Welt beständig wandelt, dass Währungen kommen und gehen. Im 19. Jahrhundert konnte man überall auf der Welt, in Zentralafrika ebenso wie in Peking, mit dem Pfund Sterling zahlen. 1960 wurden an den Devisenmärkten mehr Pfund und mehr Schweizerfranken gehandelt als D-Mark oder Yen. Auch der Dollar wird - nicht anders als zuvor das Pfund Sterling - seine Funktion als Leitwährung mit der Zeit abgeben. Und damit wird das amerikanische Imperium seine wohl wichtigste Stütze verlieren - auch wenn der Machtwille der US-Führung keinesfalls unterschätzt werden darf.

 

Selbstverständlich handelt es sich um einen langwierigen Prozess. Ob der Abschied vom Dollar eine rundweg gute Sache ist, das ist eine ganz andere Frage. Die Gefahr besteht, dass die USA wie in den siebziger Jahren Inflation exportieren und vor allem, dass sie die Welt in den Strudel einer grossen Finanzkrise ziehen.

 

Schon deswegen wird auch der Euro an Kaufkraft verlieren, er kann sogar irgendwann in späterer Zukunft in einer Währungsreform untergehen. Alle ungedeckten Papierwährungen sind schlechtes Geld. Es wird durchaus Phasen geben, in denen der Euro auch einmal gegen den Dollar zurückfällt.

 

Übrigens halte ich es, zusammen mit dem Nobelpreisträger Robert Mundell, für durchaus möglich, dass am Ende das Vertrauen in die Währungen nur durch eine neuerliche Bindung an das Gold wiederhergestellt werden kann. Damit, wie der unvergessene Wirtschaftspublizist Wolfram Engels sagte, endlich wieder ein Nagel in die Wand des Weltwährungssystems eingeschlagen wird. o

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wollte nur mal sagen, dass es sich echt lohnt den artikel zu lesen!!! auch wenn er etwas länger ist

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Mit Empfehlung vom McTwist habe ich mir den Artikel auch mal durchgelesen! Wirklich spitze und im tief im Innersten freue ich mich auf das "neue Europa".

 

Die Amerikaner werden dann endlich von ihrem Größenwahn runterkommen, wenn es so eintrifft wie in dem Artikel. Allerdings ist die Industriespionage mittels Echelon und Konsorten nachgewiesen. Europa selbst betreibt hoffentlich auch Spionage in Amerika und beschäftigt sich mit der Abwehr von Spionage.

 

Die riesige Streitmacht der Amerikaner ist eine andere Sache. Ganz stur wurden die Rüstungsausgaben dimensional erhöht ohne Rücksicht auf Verschuldung (wieso sollte man auch -> siehe Artikel). Inlandspolitik wird in den Hintergrund gestellt. Es gilt nur noch Sicherheit, Sicherheit und Sicherheit.

 

Dahinter verbergen sich Kontrolle, Überwachung und unfaires Spiel. Wenns im eigenen Land mal nicht so gut läuft, dann werden eben Strafzölle erhoben, wie z.B. die Strafzölle auf Stahl. Zum Glück hat da die EU mitgezogen und ebenfalls Strafzölle erlassen. Wir müssen eben langsam mal aufhören, uns immer an Uncle Sam zu orientieren, denn mit Europa haben wir mindestens das Potential, die Amerikaner zu überholen. Es wäre schade drum, dieses Potential verpuffen zu lassen.

 

Des Weiteren bin ich auch sehr erstaunt, dass niemand auf die Amerikaner schimpft für die vielen Verbrechen, die sie begangen haben. Absolut nichts wird gemacht.

 

Beispiele:

- Rassentrennung zwischen Schwarzen und Weißen und das noch lange nach dem Ende des zweiten Weltkriegs (perfektes Argument, wenn Amerikaner Deutschen die Nazi-Kultur vorwerfen wollen, denn 1. können die meisten von uns nichts mehr dafür 2. gabs Rassentrennung auch in Amerika)

- Zwei Atombombenabwürfe (mit vielen Opfern unter Zivilisten, von denen auch heute noch welche mit den Spätfolgen der Verstrahlung leben müssen -> Kinder)

- Massenbombardements über deutschen Städten (auch viele Opfer unter den Zivilisten -> ein Lehrer von mir fand das damals auch noch akzeptabel), obwohl man das Nazi-Regime auch anders hätte besiegen können

- Versklavung (1865 abgeschafft, doch auch US-Präsidenten "hielten" sich damals Sklaven - u.a. z.B. Thomas Jefferson oder gar George Washington)

- Vertreibung der einheimischen Indianer (Auch sehr am Anfang, dennoch geschehen)

 

Diese Liste lässt sich noch endlos fortführen. Ich wundere mich, dass dieser Staat zur Weltmacht avancieren durfte. Ein wirklich schlechtes Vorbild.

 

Grüße,

bond

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Posted · Edited by Prometheus

Zu den oberen drei Beiträgen lasst sich nicht mehr viel hinzufügen - über eine Staatengemeinschaft, die gesellschaftlich noch einiges aufholen muss. :'(

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Zu den oberen drei Beiträgen lasst sich nicht mehr viel hinzufügen - über eine Staatengemeinschaft, die gesellschaftlich noch einiges aufholen muss. :'(

Wie wahr!

 

Sowas sollte mal in ein TV-Reportage-Format gepackt werden, aber dann bitte von den öffentlich rechtlichen Sendern. :lol: Aber ein Blick nach Amerika hilft nicht, die Situation hier in Deutschland zu klären. Ich bin zum Beispiel bestrebt, dass die Leute in Deutschland langsam mal umdenken und ich versuche diese Botschaft in endlosen Gesprächen meiner Familie und vor allem Bekannten klar zu machen.

 

Es geht schlicht und einfach darum, eine positive Erwartung anzustreben. Hab mir vorhin das Spiel Deutschland - Brasilien angeschaut und ich war zutiefst verägert darüber, warum die Medien (in dem Fall der Reporter) immer wieder in der Wunde bohren müssen und immer wieder den Erfolg runterreden ("Gegner war ja heute auch nicht besonders gut...", "... haben uns viel Platz gelassen", "aber, aber, aber"). Ohne jetzt zu tief in die Fußball-Thematik einzusteigen, finde ich, dass Jürgen Klinsmann für eine Denkensweise steht, wie wir sie auch in Deutschland brauchen. Indem wir diese negative Grundhaltung einnehmen, zerstören wir den Glauben an uns selbst und das empfinde ich als sehr gefährlich. Wir sollten uns von dieser Nörgel-Gesellschaft losreißen und mit Verantwortung nach vorn schreiten, wir sollten endlich handeln.

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sorry aktiencrash... wollt hier keine diskusion entfesseln die nicht zum thema passt... ging mir nur um euro/dollar :watch:

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Wo ist Aktiencrash? :blink: Ist ganz normal, dass es mal zu einer solchen Diskussion kommt. Die nächsten Beiträge werden sich wahrscheinlich wieder rund um den Euro drehen. :)

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mit dem sinken der immobilienkurse (blase) in UK werden die dort investierten anleger erfahrungsgemäß ihr geld verstärkt in USD anlegen, was ja dann ein fallen des euro bewirken könnte... dagegen stehen die beiden riesendefizite in den usa...

 

wie ist eure einschätzung der lage??

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Hier mal wieder meine Einschätzungen zum Euro/Dollar.

 

Als erstes kommt eine Einschätzung auf Monatsbasis, die sich auf den langfristige

Zunkunft des Euro/Dollar bezieht.

 

Im langfristigen Chart, es sieht chaotisch aus ich weiß, sind die wichtigsten Trendlinien eingezeichnet. Diese Trendlinien beziehen sich auf die oberen und unteren Wendepunkte der Indikatoren. Druckt man den Chart aus und legt ein Lineal vertikal auf den Chart erkennt man schnell welche Trendlinien aus welchen Wendepunkten entstanden sind.

 

Wichtig wäre im Augenblick der dunkelblaue Widerstand an dem der Euro angeschlagen ist. Hierbei sind im Anschluß die mittelfristigen pos. Konvergenzen (hellblau) bei Momentum und CCI nach unten durchbrochen worden. Ein Zeichen das der Euro zu schwächeln beginnt und der Dollar an Stärke gewinnt.

 

Da sich im unteren Bereich der Indikatoren RSI und momentum neg. Divergenzen (schwarz) ergeben ist mit einem stärkeren verfall des Euro zu rechnen.

 

Fazit:

 

Charttechnisch ergibt sich daher für mich auf langfristige Basis nur die grüne Trendlinie als erstes Kursziel.

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Hier die kurz bis mittelfristige Einschätzung zum Euro/Dollar. Hierzu verwende ich einen Wochenschart mit den gleichen Trendlinien wie in der Analyse vorher.

 

Als erstes zum RSI. Hier sieht man das die pos. Konvergenz (hellblau) nach unten durchbrochen wurde. Der Durchbruch und die anschließende Wendung bedeuten, das hier eine Trendlinie verläuft. Es kann sich eigentlich nur um die grün gestrichelte Trendlinie handeln. Da die Konvergenz nach unten durchbrochen wurde, sollte es als nächstes kurzfristig mit dem Euro zur roten Trendlinie abwärts gehen.

 

Sollte beim Auftreffen auf die rote Trendlinie die pos. Konvergenz (grün) im RSI ebenfalls brechen, dann ist es ein sicheres Zeichen, das die Trendlinie rot nur eine Zwischenstation sein wird für den Euro auf seiner Abwärtsfahrt.

 

Nach oben sollte die Trendlinie (grau) als Widerstand gelten bzw. (blau).

 

Fazit:

 

Man sollte jetzt die grün gestrichelte Trendlinie, die bei rund 1,1837 auf Tagesschlußbasis liegt, beachten. Bricht diese nach unten weg, dann sollte man die Euros über Bord werfen und die Dollars einsammeln ;) !

 

Anmerken möchte ich noch, das ein Verfall des Euro einen positiven Hebel auf das Rohöl ausüben würde.

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bei mir kommt von der url gar nix... drück einfach auf druck(oben rechts) auf deiner tastatur, öffne paint und geh auf bearbeiten->einfügen. dann machst du das bils noch bissel kleiner uns speicherst es als.jpg dann kannst es in nen beitrag von dir laden unter: datei anhägen->datei auswählen

 

so sollte es klappen :thumbsup:

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