dev Freitag um 06:42 vor 13 Stunden von HHanseat: Euro ist ja auch nur neumodischer preussischer Schmarrn, in richtigem Geld chatGPT: „Wie viele Minuten musste ein normaler Arbeitnehmer für eine Maß arbeiten?“ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Freitag um 10:22 · bearbeitet Freitag um 10:23 von Holgerli vor 4 Stunden von Bolanger: Meine Ausführungen beziehen sich genau auf diese Aussage. Diese Unzufriedenheit kann unsere Gesellschaft nicht lösen. Jeder Landbewohner trägt eine Mitschuld am Wegfall der Infrastruktur. Oder sind Landbewohner bereit, den doppelten Warenpreis im Supermarkt zu zahlen, weil sich der Laden ansonsten bei 10 Kunden pro Tag nicht rechnet? Immerhin sparen sie Mietkosten ein und können das gesparte Geld dann zum Erhalt der ländlichen Infrastruktur verwenden. das tun sie aber nicht, sondern fahren doch lieber in die nächste Stadt und kaufen dort ein. Jetzt kommt wieder das einseitige Bashing heraus (je nachdem ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Hier bitte aber die andere Sicht nicht vergessen: Die Stadtbewohner dürfen sich nicht über hohe MIeten und Wohnungsnot beschweren, weil es war ihre Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Sollen sie halt den besser ausgebauten ÖPNV nutzen und das Auto abschaffen. Das gesparte Geld kann in höhere Mieten investiert werden. Und gleichzeitig haben sie was gegen die grassierende Parkplatznot getan. Problem solved. Das Problem ist doch, dass der Großteil der Menschen nicht in der Lage oder Willens ist, sich mit den Folgen ihres eigenen Handels frühzeitig auseinanderzusetzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Freitag um 11:02 vor 17 Stunden von Euronensammler: Glaubst du, dass es für die x Mio Menschen, die in einem Dorf im Westerwald, im Odenwald, im Schwarzwald, im Bergischen Land, im Sauerland, im thüringischen Wald, usw. einfach wäre, einfach wäre das Dorf, in dem ich geboren und aufgewachsen bin, meine Familie und Freunde habe, meinen Sportverein, mein Schützenfest mit allen meinem sozialen Umfeld zu verlassen? Ja, und das findet auch statt. vor 17 Stunden von Euronensammler: ...Ist vielleicht die Stadtwohnung auch einfach zu teuer? Ja, vielleicht ist das Auto, dass man auf dem Land benötigt, aber auch zu teuer? Könnte ja sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Freitag um 11:11 vor 44 Minuten von Holgerli: Das Problem ist doch, dass der Großteil der Menschen nicht in der Lage oder Willens ist, sich mit den Folgen ihres eigenen Handels frühzeitig auseinanderzusetzen. Genau das ist es. Von Vater Staat wird eine individuelle Vollkaso-Versorgung erwartet ohne zu überblicken, welche Auswirkungen diese Erwartung auf andere hätte. Selbst ist man ja allem ausgeliefert und hat gar keine Handlungsmöglichkeiten. Ich stimme Dir auch völlig zu, dass sich Stadtbewohner nicht über die Unannehmlichkeiten der Stadt meckern sollten. Es steht ihnen ebenso frei, aufs Land zu ziehen. Ob man mal einen Wohnungstausch im großen Stil probieren sollte, von TV-Privatsendern begleitet? München zieht in die Dörfer Bayerns, die Dorfbewohner ziehen in die Stadt? Das wäre doch was wirklich gutes für "Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Freitag um 11:30 vor 21 Stunden von Euronensammler: Wenn ich meine Eltern in einen 6000 Einwohner Ort besuche und es in diesem Ort keine Gaststätte mehr gibt, wo man sich zu Geburtstag o.ä. gegenseitig einladen kann. Wenn es nur noch einen Hausarzt im Ort gibt und alle Fachärzte mindesten 30 km Schneckenlandstraße (60Min) entfernt liegen. Wenn es keine Metzgerei und keinen Bäcker mehr im Ort gibt. Dann ist das Problem der unrentablen Betriebe ein gesellschaftlich breites Mangelerlebnis. Zuerst vermisst man nur die örtlichen Möglichkeiten, dann werden viele Menschen sauer, dann sucht man Schuldige und dann bilden sich politische Meinungen ..... -> Es ist ein Problem! Weißt Du auch, warum es in diesem Ort keine Ärzte, keine Gaststätte, keinen Bäcker mehr gibt? ...weil niemand hingegangen ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Freitag um 14:35 Die Welt (Bezahlschranke): Zitat Absturz eines „deutschen Wunderkindes“ – wie Wanja Oberhof jetzt im Gefängnis landete Wanja Oberhof, Mitgründer dutzender Firmen, sitzt in New York im Gefängnis. Er soll das Geld eines Investors veruntreut und auf private Konten umgeleitet haben. Bei „Victim 1“ handelt es sich offenbar um den ehemaligen Siemens-Vorstandschef. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wegerich Freitag um 15:09 vor 3 Stunden von Schwachzocker: Weißt Du auch, warum es in diesem Ort keine Ärzte, keine Gaststätte, keinen Bäcker mehr gibt? ...weil niemand hingegangen ist. nicht nur mein Hausarzt hat mir vor ca. 10 Jahren seine Nachfolgerin vorgestellt... irgendwann wird er in seiner Praxis tot umfallen, kein Nachfolger in Sicht. Im August hat eine gutgehendes Wirtshaus mit Hotel dicht gemacht. Platz gab es immer nur mit Vorbestellung, Jahrzehnte Bumsvoll... kein Nachfolger Von neun Metzgereien meiner Jugend gibt es noch eine... die Junioren wollten alle nicht. Bäckereien das selbe Spiel. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Freitag um 16:17 Tja, dann haben es die Menschen in der Ortschaft aber doch in der eigenen Hand. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Freitag um 21:24 vor 6 Stunden von Wegerich: nicht nur mein Hausarzt hat mir vor ca. 10 Jahren seine Nachfolgerin vorgestellt... irgendwann wird er in seiner Praxis tot umfallen, kein Nachfolger in Sicht. Im August hat eine gutgehendes Wirtshaus mit Hotel dicht gemacht. Platz gab es immer nur mit Vorbestellung, Jahrzehnte Bumsvoll... kein Nachfolger Von neun Metzgereien meiner Jugend gibt es noch eine... die Junioren wollten alle nicht. Bäckereien das selbe Spiel. Yo das ist auf dem Dorf echt übel. Bei uns (8000 Einwohner) ist eine von zwei HA gestorben. Die Verbleibende hat, da es keine Nachfolge für die Praxis gab / gibt, von der Kasse die Versorgung der Patienten auferlegt bekommen. Bäckerei und Metzgerei gibbet auch keine mehr, aber wir haben immerhin noch 5 Gaststätten Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 14 Stunden vor 18 Stunden von Schwachzocker: Tja, dann haben es die Menschen in der Ortschaft aber doch in der eigenen Hand. Ist in der Praxis dann doch eher nciht so leicht. Mein Vadder wollte, dass ich seine Werkstatt uebernehme, aber zum einen hatte ich natuerlich meine eigene "Karriere" schon aufgebaut und wollte die nicht drangeben, zum anderen ist das Arbeiten mit Endkunden nicht fuer jeden gemacht. Dazu kommt, dass solche Läden halt wachsen und die Ehefrau quasi fuer umme mithilft, etc. Wenn man das neu aufsetzt, dann kommen da schon nochmal höhere Kosten dazu. Meist muss man auch einiges renovieren bzw. neu ausstatten. Am Ende hats der Geselle dann noch paar Monate gemacht, aber das hatte nen Grund, warum der quasi schon immer Geselle war. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 12 Stunden vor 1 Stunde von PEOPLES: Ist in der Praxis dann doch eher nciht so leicht. Mein Vadder wollte, dass ich seine Werkstatt uebernehme, aber zum einen hatte ich natuerlich meine eigene "Karriere" schon aufgebaut und wollte die nicht drangeben... Mit anderen Worten: Du wolltest nicht, und andere wollten auch nicht. Doch, die haben es in der Hand, aber wollen nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 8 Stunden Die Nachfolge scheitert ganz banal an der Zahl der Kinder. Wenn nur ein Kind da ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit dramatisch dass ausgerechnet dieses eine Kind den Laden übernimmt. Als Familien noch 2-3 Kinder hatten sah das deutlich besser aus. Unabhängig davon fehlt es an einem effektiven Nachfolgemanagement. Es gibt Gemeinden, die so etwas besser oder schlechter im Griff haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag