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Superhirn

Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes, Schweinefleisch

Empfohlene Beiträge

Bolanger
vor 31 Minuten von Holgerli:

Das "ehrlich beschrieben wird" ist eine neue EU-Kennzeichnungsvorschrift seit IMO 1. August.

Also vermutlich ehrlich aber nicht freiwillig. 

und ich will gar nicht wissen, wie viele Bilder nicht gekennzeichnet sind. Wobei die Grenze ohnehin fließend ist. Ich kann ein Stück Plastik-Filet knipsen und anschließend auch noch die letzten Makel am Computer retouchieren. Für den verbraucher macht es dann keinen Unterschied, ob das eine Bild vollkommen KI generiert ist und so belabelt wird oder das andere mit der Wirklichkeit ähnlich wenig gemein hat, aber ohne Label auskommt. 

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west263
vor einer Stunde von Lazaros:

Threadumbenennung in "Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes, Schweinefleisch". :D

t'schuldigung, dass ich das heute reaktiviert habe

Wenn ich gewusst hätte, dass Umbenennungen so schnell und ohne Umfrage durchgeführt werden, hätte ich auf meinen Beitrag verzichtet.

 

Ich gelobe Besserung ;)

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Holgerli

Bitte ergänzen: "Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes, Schweinefleisch - Nichts für Vegetarier und Veganer" und um ganz korrekt zu sein: "Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes, Schweinefleisch und Sebastian Lege - Nichts für Vegetarier und Veganer" 

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Bast
Zitat

Based on my very good relationship with Kim Jong Un, of North Korea, I am not happy with the fact that the United States has, long ago, agreed to participate in Joint Military Exercises with South Korea. These exercises are not only costly, with much of these costs paid for by the United States of America (as usual!), but send a signal that is totally inappropriate and hostile, to a Country that, as long as Donald J. Trump has been President, has been unthreatening and respectful. Therefore, and based on the fact that it is too late to cancel, I have instructed Secretary of War, Pete Hegseth, to substantially reduce the Joint Military Exercises! While somewhat unrelated (?), I recently asked the President of South Korea if they would like to join us in the Denuclearization of the Islamic Republic of Iran, and they said, “No thanks!” Thank you for your attention to this matter. President DONALD J. TRUMP

https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Handelsblatt:

Zitat

Trump ordnet Umbenennung des Ontariosees an

 

US-Präsident Donald Trump hat eine Umbenennung des Ontariosees in „Lake America“ angeordnet. Trump unterzeichnete am Donnerstag im Oval Office ein entsprechendes Dekret, das für das offizielle US-Verzeichnis geografischer Namen gilt.

 

Als hätten wir keine anderen Probleme!

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Fetz
Zitat

Trump weiß nichts, aber alles besser. Er verachtet Fachleute und ihre Expertise.

Und er regiert mit Menschen, die auf eine fast schon groteske Weise für ihre Aufgaben ungeeignet und unfähig sind.

TAGESSCHAU 24, Kommentar von Carsten Kühntopp, ARD Washington

 

 

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bmi
vor 20 Minuten von Fetz:
Zitat

Er verachtet Fachleute und ihre Expertise.

Und er regiert mit Menschen, die auf eine fast schon groteske Weise für ihre Aufgaben ungeeignet und unfähig sind.

TAGESSCHAU 24, Kommentar von Carsten Kühntopp, ARD Washington

Entweder das oder er und seine Mitstreiter begreifen das Triffin-Dilemma mehr als viele andere. Unter dieser Sichtweise könnte das ein oder andere zumindest etwas mehr Sinn ergeben. 

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/42296-usa/page/41/?tab=comments#comment-1780803

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire

Zu Schweinefleisch gehört Bier, aktuell Oktoberfestbier :)

 

"1985 kostete die Maß – in Euro umgerechnet – im Schnitt nur 3,20 Euro, ein Fünftel des diesjährigen Preises. Das entspricht einer Inflationsrate von 400 Prozent. Die Verbraucherpreise insgesamt sind seit 1985 jedoch nur um 120 Prozent gestiegen,"

--> https://www.spiegel.de/wirtschaft/wiesnwirte-ueberfluegeln-die-inflation-a-a5cb33c0-94eb-48e7-82d6-4421a503c95a

 

Solange es die Leute zahlen, ist es nicht zu teuer :myop: ... mal schauen wie sie dieses Jahr "abstimmen".

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 1 Stunde von CorMaguire:

"1985 kostete die Maß – in Euro umgerechnet – im Schnitt nur 3,20 Euro, ein Fünftel des diesjährigen Preises.

Könnte sein, dass die persönliche Teuerung gar nicht mal so schlimm ist.

Früher haben die Männer auf Volksfesten bei uns in der Gegend 5 "Maßerl" getrunken und sind anschließend mit dem Auto nach Hause gefahren, heutzutage trinken sie nur noch 1 Maß Festbier (Radler für die Vorsichtigen).

 

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Vios
vor 22 Stunden von CorMaguire:

Zu Schweinefleisch gehört Bier, aktuell Oktoberfestbier

Aber das ist doch gar kein richtiges Bier.

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CorMaguire

"Steuern runter, Preise nicht: Obwohl die Mehrwertsteuer auf Restaurantspeisen drastisch gesenkt wurde, sind die Preise sogar leicht gestiegen. Weder Gäste noch Beschäftigte profitieren laut einer Untersuchung von der Maßnahme."

--> https://www.spiegel.de/wirtschaft/gastronomie-restaurantbesuche-sind-trotz-steuersenkung-offenbar-nicht-guenstiger-geworden-a-e3897f52-452a-40c6-8609-ee5bf3b3596e

 

Ach? Wer hätte das gedacht?

Kleines Manko: Studie war von NGG beauftragt :)

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Nachdenklich
vor 5 Minuten von CorMaguire:

"Steuern runter, Preise nicht: Obwohl die Mehrwertsteuer auf Restaurantspeisen drastisch gesenkt wurde, sind die Preise sogar leicht gestiegen. Weder Gäste noch Beschäftigte profitieren laut einer Untersuchung von der Maßnahme."

Dieser Schluß erscheint mir doch etwas voreilig!

 

Gastronomische Betriebe schließen relativ häufig wieder. Vermutlich, weil es sich doch oft nicht rentiert.

Wenn die Mehrwertsteuer auf Restaurantspeisen gesenkt wurde und einige Wirte daher doch noch durchhalten können statt zu schließen, dann profitieren sowohl die Gäste als auch die Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz nicht verlieren.

Wenn der Wirt mit nur leicht steigenden Preisen überleben kann, dann ist dies für Gäste doch weit besser als wenn er die Preise stark erhöhen müsste, um den Betrieb weiterführen zu können.

 

Solch unsinnigen xxxxxxhausparolen wie in dieser Studie sollte man gar nicht durch zitieren weitere Aufmerksamkeit verschaffen. 

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Sapine

Denke auch, nach Corona sind viele Gastronomen nur schwer aus dem Tal herausgekommen. Das wird mehr als ein paar Monate brauchen, um sich wieder zu berappeln. Ohne die MWST Senkung hätte es vermutlich weitere Schließungen gegeben. Zudem wird das ganze durch den Personalmangel stark erschwert. Hier in der Gegend haben die Lokale nur noch 4 bis maximal 5 Tage geöffnet, da tut man sich schwer, die Miete zu erarbeiten. 

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 2 Stunden von Nachdenklich:

....Solch unsinnigen xxxxxxhausparolen wie in dieser Studie sollte man gar nicht durch zitieren weitere Aufmerksamkeit verschaffen. 

Warum sollte man den "unsinnigen xxxxxxhausparolen" der Wirte/deren Lobbygruppe mehr Glauben schenken?  

 

vor einer Stunde von Sapine:

... durch den Personalmangel stark erschwert. Hier in der Gegend haben die Lokale nur noch 4 bis maximal 5 Tage geöffnet, da tut man sich schwer, die Miete zu erarbeiten. 

Na dann wäre es für die Beschäftigten kein Problem, wenn unrentable Betriebe schließen. 

 

Btw. die ganzen "Restaurants" die aufgewärmtes Convenience-Food servieren verarschen sowieso nur ihre Gäste.

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Nachdenklich
vor 44 Minuten von CorMaguire:

Warum sollte man den "unsinnigen xxxxxxhausparolen" der Wirte/deren Lobbygruppe mehr Glauben schenken? 

Ich schenke keinen Parolen der Wirte oder deren Lobby Glauben!  Ich sehe einfach, wie schwer es ist, einen Pächter für Gaststätten zu finden.

Früher gab es hier im Ort mehrere Restaurants. Jetzt nur noch eine Dönerbude.

Die Ortsgemeinde hat ein Bürgerhaus, zu dem eine Gaststätte gehört. Obwohl die Pacht soweit gesenkt wurde, daß uns der Landesrechnungshof schon Vorhaltungen macht, finden wir keinen Pächter (bzw. machen Pächter, die es versuchen, nach kurzer Zeit wieder zu, weil die Kosten einfach nicht zu erwirtschaften sind). 

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Bolanger
vor 6 Minuten von Nachdenklich:

Ich schenke keinen Parolen der Wirte oder deren Lobby Glauben!  Ich sehe einfach, wie schwer es ist, einen Pächter für Gaststätten zu finden.

Früher gab es hier im Ort mehrere Restaurants. Jetzt nur noch eine Dönerbude.

Die Ortsgemeinde hat ein Bürgerhaus, zu dem eine Gaststätte gehört. Obwohl die Pacht soweit gesenkt wurde, daß uns der Landesrechnungshof schon Vorhaltungen macht, finden wir keinen Pächter (bzw. machen Pächter, die es versuchen, nach kurzer Zeit wieder zu, weil die Kosten einfach nicht zu erwirtschaften sind).

Wo ist denn das Problem, wenn unrentable Betriebe schließen? Warum soll der Handwerker 19% berappen und Gastronomen nicht? Würden wir uns nicht alle wüsnchen, dass unser Mehrwertsteuergehampel aufgeräumt wird? 7% auf Lebensnotwendiges, rest mit 10%. fertig. Das Beispiel mit der gesenkten Pacht ist doch ein wunderbares Beispiel für Angebot und Nachfrage.

Anekdötchen am Rande: Bei uns gab es vor vielen Jahren eine Gaststätte, deren Pächter für einen äußerst passablen Preis ein 5-Gänge Menu angeboten hat. Da der Laden nicht mehr richtig lief musste er sich ein neues Konzept überlegen. er kam dann auch die Idee, die Speisekarte so zusammenzudampfen, dass man bei einem Gang noch zwischen Fisch und Fleich wählen konnte. Ansonsten war das Menu für alle gleich. Der Einkauf war einfacher, die Zubereitung war einfacher bzw. mit weniegr personal zu schaffen etc. das ging eine ganze zeit so und der Laden war stets gut besucht. man muss auch mal Altes über Bord werfen und sterben lassen, damit neue Ideen entstehen können.     

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 19 Minuten von Bolanger:

Wo ist denn das Problem, wenn unrentable Betriebe schließen?

Das ist doch nicht der Punkt. Natürlich müssen unrentable Betriebe schließen. 

Die Schlagzeile der oben genannten Studie erweckt den Eindruck als würden die raffgierigen Wirte die Steuersenkung einstecken und die Beschäftigten und die Gäste hätten nichts davon.

Und das ist halt einfach zu einfach gedacht.

 

Übrigens: Der Schornsteinfeger, der Anstreicher und viele andere Handwerker müssen zwar vielleicht den vollen MWSt-Satz bezahlen, dafür kann ich als Auftraggeber die Lohnanteile aber bei meiner Steuererklärung geltend machen. Auch hier hilft, wenn auch mit einem anderen Verfahren, der Staat ein wenig.

Es sind als nicht nur die Gastronomen ....  

 

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Euronensammler
vor 23 Minuten von Bolanger:

Wo ist denn das Problem, wenn unrentable Betriebe schließen?

Wenn ich meine Eltern in einen 6000 Einwohner Ort besuche und es in diesem Ort keine Gaststätte mehr gibt, wo man sich zu Geburtstag o.ä. gegenseitig einladen kann.

Wenn es nur noch einen Hausarzt im Ort gibt und alle Fachärzte mindesten 30 km Schneckenlandstraße (60Min) entfernt liegen.

Wenn es keine Metzgerei und keinen Bäcker mehr im Ort gibt.

 

Dann ist das Problem der unrentablen Betriebe ein gesellschaftlich breites Mangelerlebnis.

Zuerst vermisst man nur die örtlichen Möglichkeiten, dann werden viele Menschen sauer, dann sucht man Schuldige und dann bilden sich politische Meinungen ..... -> Es ist ein Problem!

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 2 Stunden von CorMaguire:

Btw. die ganzen "Restaurants" die aufgewärmtes Convenience-Food servieren verarschen sowieso nur ihre Gäste.

Es ist tatsächlich schwer, noch Restaurants zu finden in denen überwiegend oder gar komplett selbst gekocht wird. Tatsächlich können erschreckend viele der Kunden den Unterschied nicht schmecken. 

 

OT: Ich suche gerne nach Gaststätten mit "Slow Food" Stempel.  

https://www.slowfood.de/go-slow/genussfuehrer

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Bolanger
vor 2 Stunden von Euronensammler:

Dann ist das Problem der unrentablen Betriebe ein gesellschaftlich breites Mangelerlebnis.

Zuerst vermisst man nur die örtlichen Möglichkeiten, dann werden viele Menschen sauer, dann sucht man Schuldige und dann bilden sich politische Meinungen ..... -> Es ist ein Problem!

Tja, wenn diese 6000 Seelen bereit wären, verlässlich außerhalb zu speisen und zu feiern, ggf. auch entsprechend in die Tasche dafür zu greifen, dann würde sich so ein Betrieb rechnen. Bei uns gibt es übrigens viele Möglichkeiten, wie man Familienfeiern außerhalb feiern kann, ohne dafür einen klassischen Gastronomiebetrieb zu benötigen. Es gibt Räumlichkeiten, die man bei Bedarf mieten kann und ebenso Catering. Und auf dem Dorf soll es doch das vielbeschworene Zusammenhalten geben, also kann man eine solche Location auch in Nachbarschaftsarbeit betreiben. Das geht nicht, weil dies und das? Dann ist das eher ein Problem des Einzelnen, der sich nicht einbringen will/kann und stattdessen eine Erwartunsghaltung zur Leistungerbringung anderer hat.

 

Nebenbei stimme ich völlig zu, dass es eine medizinische Mindestversorgung überall geben muss. Alles andere aber ist Luxus. Ich kann nicht erwarten, auf dem Land die Annehmlichkeiten einer Stadt zu haben, aber bitte nicht die Mieten/Grunderwerbskosten der Stadt bezahlen zu müssen. Der Umzug aufs Land bzw. das Leben dort ist eine bewusste Entscheidung gegen die Annehmlichkeiten des Stadtlebens und für die Bereitschaft, in größere Orte zu pendeln, wenn der Bedarf dazu besteht. Im gegenzug bekomme ich mehr Grün und habe eine andere Freizeitgestaltung.

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HHanseat
Am 16.9.2026 um 11:42 von CorMaguire:

"1985 kostete die Maß – in Euro umgerechnet – im Schnitt nur 3,20 Euro, ein Fünftel des diesjährigen Preises. Das entspricht einer Inflationsrate von 400 Prozent. Die Verbraucherpreise insgesamt sind seit 1985 jedoch nur um 120 Prozent gestiegen,"

Euro ist ja auch nur neumodischer preussischer Schmarrn, in richtigem Geld

image.png.2857db81a74f42a9661a09e4a3d7f547.png

ist die Maß günstig wie nie mit 240 Maß pro Unze:

image.png.c1f0c65466ef76f1ba9963be37f9472b.pngQuelle

Gibt es eigentlich schon 'nen goldenen FJS? Oder wenigstens Söder?

 

Für die Jugend: In Bitcoin sieht es bestimmt auch interessant aus, aber die trinkt ja eh nur alkoholfreie Mischgetränke... 

 

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Euronensammler
vor 24 Minuten von Bolanger:

Land bzw. das Leben dort ist eine bewusste Entscheidung gegen die Annehmlichkeiten des Stadtlebens

Glaubst du, dass es für die x Mio Menschen, die in einem Dorf im Westerwald, im Odenwald, im Schwarzwald, im Bergischen Land, im Sauerland, im thüringischen Wald, usw. einfach wäre, einfach wäre das Dorf, in dem ich geboren und aufgewachsen bin, meine Familie und Freunde habe, meinen Sportverein, mein Schützenfest mit allen meinem sozialen Umfeld zu verlassen?

 

Natürlich kann man das Experiment mit dem Frosch auf der Herdlatte hernehmen und fragen, warum er nicht früher wegspringt. Aber menschliche Bindungen auf Dörfern sind stark und werden nicht mal eben so rational wirtschaftlich aufgelöst indem man weg und in die Stadt zieht. Sollen die ganzen Dörfer jetzt komplett umzeihen? 

Sind diese Menschen jetzt alle doof oder könnte es sein, dass es in den Weiten Deutschlands auch Meinungen, Heimatgefühle, Sturheiten, Verwurzelungen, Sozialbindungen, Abhängigkeiten, Pflichtgefühle u.v.a.m gibt, die der "ökonomisch rationalen" Handlung entgegenstehen? Ist vielleicht die Stadtwohnung auch einfach zu teuer?

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Lazaros

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger
vor 12 Stunden von Euronensammler:

Glaubst du, dass es für die x Mio Menschen, die in einem Dorf im Westerwald, im Odenwald, im Schwarzwald, im Bergischen Land, im Sauerland, im thüringischen Wald, usw. einfach wäre, einfach wäre das Dorf, in dem ich geboren und aufgewachsen bin, meine Familie und Freunde habe, meinen Sportverein, mein Schützenfest mit allen meinem sozialen Umfeld zu verlassen?

 

Natürlich kann man das Experiment mit dem Frosch auf der Herdlatte hernehmen und fragen, warum er nicht früher wegspringt. Aber menschliche Bindungen auf Dörfern sind stark und werden nicht mal eben so rational wirtschaftlich aufgelöst indem man weg und in die Stadt zieht. Sollen die ganzen Dörfer jetzt komplett umzeihen? 

Sind diese Menschen jetzt alle doof oder könnte es sein, dass es in den Weiten Deutschlands auch Meinungen, Heimatgefühle, Sturheiten, Verwurzelungen, Sozialbindungen, Abhängigkeiten, Pflichtgefühle u.v.a.m gibt, die der "ökonomisch rationalen" Handlung entgegenstehen? Ist vielleicht die Stadtwohnung auch einfach zu teuer?

Das tolle bei uns ist es doch, dass man sich frei entscheiden kann, wo und wie man leben möchte. Wenn ich auf dem Land verwurzelt bin, dann bleibe ich da, Fehlende Infrastruktur nimmt man dann schlicht in Kauf, weil die Vorteile der Verwurzelung die Nachteile des Landlebens aufwiegen. Das ist völlig verständlich, aber kein Grund für Frust oder Unzufriedenheit über fehlende Infrastruktur. Jeder hat die Wahl, sich zwischen Infrastruktur und Verwurzelung zu entscheiden, wobei es hier viele Grauschattierungen zwischen scharz und weiß gibt.

Nun möge man auch nicht die Alten anführen, die kein Auto haben. Irgendwann käme wohl auch in der Großstadt der Punkt, an dem sie aus der gewohnten Umgebung in eine Pflegeeinrichtugn umziehen müssen. Das ist ebenfalls eine Entwurzelung, die aber unabdingbar ist, wenn es anders nicht mehr geht.  

 

vor 16 Stunden von Euronensammler:

Zuerst vermisst man nur die örtlichen Möglichkeiten, dann werden viele Menschen sauer, dann sucht man Schuldige und dann bilden sich politische Meinungen ..... -> Es ist ein Problem!

Meine Ausführungen beziehen sich genau auf diese Aussage. Diese Unzufriedenheit kann unsere Gesellschaft nicht lösen. Jeder Landbewohner trägt eine Mitschuld am Wegfall der Infrastruktur. Oder sind Landbewohner bereit, den doppelten Warenpreis im Supermarkt zu zahlen, weil sich der Laden ansonsten bei 10 Kunden pro Tag nicht rechnet? Immerhin sparen sie Mietkosten ein und können das gesparte Geld dann zum Erhalt der ländlichen Infrastruktur verwenden. das tun sie aber nicht, sondern fahren doch lieber in die nächste Stadt und kaufen dort ein.

 

Jeder möchte gerne auf dem einsamen Bauernhof mitten in der Großstadt wohnen. Ich möchte auch gerne aus dem Fenster schauen und ausschließlich hügelige Wiesen und Felder sehen, völlig unbebaut. Sobald ich allerdings die Haustür verlasse sollen da, wo ich aus dem Fenster noch Wiesen gesehen habe, eine Bushaltestelle, ein Bahnhof (natürlich ohne Verkehrslärm), ein Krankenhaus... ach, eine Uni-Klinik soll es sein..., eine Schule, die automatisch von Grundschule zur weiterführenden Schule geändert wird, genau dann, wenn das eigene Kind so weit ist usw. sein. Ich würde auch gerne ein Mietpreisniveau eines Dorfes in der Ostdeutschen Pampa für meine Zweitwohnung in München zahlen. Es geht halt einfach nicht. Und weil das nicht geht ist es kein Grund für Frust oder Unzufriedenheit. Keine Partei kann eine Lösung für diese Wünsche haben. 

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