leinad

Spar Dich reich !

127 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

URL: http://www.manager-magazin.de/koepfe/artik...,638935,00.html

04. August 2009, 08:21 Uhr

Vermögensaufbau

Spar Dich reich

Von Sven Böll

 

Die erste Million ist der größte Traum der Deutschen. Für Gutverdiener kann er sogar zur Realität werden - wenn sie bereit sind, auf die weitverbreitete Prasserei zu verzichten. Denn wie sagte schon Ferdinand Piëch: "Reiche Menschen sind dadurch reich, dass sie weniger ausgeben, als sie einnehmen."

 

Die große Liebe? Schon schön. Ein Job, der Spaß macht? Auch gut. Aber gegen den größten Traum der Deutschen haben Amore und Arbeit dann doch keine Chance: Umfragen zeigen immer wieder, dass sich die Menschen am meisten danach sehnen, Millionär zu werden. Selbst in diesen Zeiten, in denen der Turbo-Kapitalismus seine Fratze zeigt, gilt ein siebenstelliges Investmentbanker-Vermögen noch immer als Symbol der irdischen Erfolgsdreifaltigkeit schlechthin: Glück, Attraktivität und Freiheit.

 

 

Aber wie realistisch ist das Ziel der ersten Million überhaupt, wenn man nicht gerade Titel wie Großerbe, Lottokönig oder Finanzjongleur auf seiner Visitenkarte trägt, das eigene Gehalt also zwangsläufig der wichtigste Einsatz im ganzen Spiel ist?

 

Nun ja, die Antwort hat einen theoretischen und einen praktischen Teil. Möglich ist der Aufstieg in den pekuniären Olymp der rund 800.000 deutschen Millionäre zwischen Blankenese und Starnberger See durchaus. Zumal für Gutverdiener. Das zeigten in den 90er Jahren schon die Wirtschaftswissenschaftler Thomas J. Stanley und William D. Danko am Beispiel der USA. Sie stellten fest, dass 80 Prozent der US-Millionäre Vermögende der ersten Generation waren, also nicht geerbt, sondern bei null angefangen hatten.

 

Und der Großteil von ihnen verdiente allen Vermutungen zum Trotz kein Gehalt ackermannschen Ausmaßes. Das jährliche Bruttoeinkommen der US-Millionäre lag im Schnitt nur bei 7 Prozent ihres Vermögens. Auf deutsche Verhältnisse übertragen bedeutet das:Bereits mit einem Einkommen von rund 70.000 Euro brutto im Jahr - also dem Zweifachen des Durchschnittsverdienstes - lässt sich das Projekt "Meine erste Million" umsetzen.

 

Nun zur Praxis: Eine Untersuchung des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung vor einigen Jahren zeigte, dass selbst die 10 Prozent einkommensstärksten Haushalte oft kein nennenswertes Vermögen haben. Obwohl sie im Schnitt über ein Nettoeinkommen von mehr als 80.000 Euro im Jahr verfügen, besitzt die Hälfte weniger als 250.000 Euro - und da ist der Immobilienbesitz schon eingeschlossen.

 

Der Grund für das krasse Missverhältnis zwischen Theorie und Praxis ist simpel: Die meisten Menschen sind nicht bereit, für das Sparen, das sie der Verwirklichung ihres Traums näher bringen würde, auch auf Konsum zu verzichten. Deshalb bedeutet mehr netto in der Regel auch Cayenne statt Corsa und Mauritius statt Mallorca.

 

Der weit verbreiteten Prasserei hält Ferdinand Piëch, nicht nur jüngst erfolgreicher Sieger im Porsche-Machtkampf, sondern auch seit langem multimilliardenschwerer Automagnat, seine Lebensweisheit entgegen: "Reiche Menschen sind dadurch reich, dass sie weniger ausgeben, als sie einnehmen."

 

 

Spar Dich reich - das klingt banal, ist aber tatsächlich die erfolgversprechendste Strategie für den Vermögensaufbau überhaupt. Allerdings erfordert das finanzielle Wunder Anstrengungen, und lässt sich nur vollbringen, wenn man bereit ist, unter seinen Möglichkeiten zu leben und das Ersparte - allen Börsenturbulenzen der vergangenen Monate zum Trotz - in renditestarke Anlagen zu investieren.

 

 

Die erste Million: Der Weg dorthin ist zäh

 

© CorbisZur Beruhigung sei angemerkt, dass ein sparsames Leben nicht den Wandel vom Lebemann zur Spaßbremse erfordert. Denn Menschen mit einer hohen Sparquote unterscheiden sich von anderen Gutverdienern vor allem dadurch, dass sie Hedonismus in homöopathischen Dosen betreiben. Statt "und" gibt es bei ihnen öfters mal ein "oder": Vielsparer kaufen sich nicht einen Porsche und eine Dachgeschosswohnung im Nobelviertel, tragen Breitling, machen Urlaub auf Mauritius und spielen Golf, sondern begrenzen ihren Konsum auf zwei, höchstens drei Bereiche, die ihnen wirklich wichtig sind - egal ob Wohnung, essen gehen, Hobby oder Urlaub. Das Geld gezielt ausgeben, nur auf schwäbische dicke Hose machen - das ist das Erfolgsrezept für ein sparsames und zugleich freudiges Leben.

 

Es ist die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen, die Supersparer von Profiprassern unterscheidet. "Wer Millionär werden will, der muss seinen Lebensstil an dieses Ziel anpassen - man kann das Geld ja nur einmal ausgeben", sagt Robert Hiotoglou, der mit seiner Firma 4 E Finanzkonzept in Köln vermögende Kunden berät. Wie ein Millionär zu leben ist eben das größte Hindernis dabei, irgendwann selbst einer zu werden.

 

Hiotoglous Faustformel für den systematischen Vermögensaufbau ist durchaus anspruchsvoll: Bei einem Nettoeinkommen von 40.000 Euro im Jahr sollten Singles nicht weniger als 25 Prozent, ein Ehepaar ohne Kinder mindestens 20 Prozent und Ehepaare mit Kindern immerhin noch 10 Prozent sparen. Bei höheren Einkommen steigt der Sparanteil bis auf 60 Prozent (siehe Grafiken).

 

Für die meisten seiner Neukunden bedeuten diese Sparquoten eine beträchtliche Einschränkung gegenüber dem Status quo. Deshalb unterscheiden sich Erstgespräche bei Hiotoglou kaum von denen bei einem Schuldnerberater: Posten für Posten listet er alle Ausgaben auf, vom Auto über das Essen, die Miete und den Urlaub bis hin zu den Versicherungen. Dieser finanzielle Striptease führt regelmäßig zu einem beachtlichen Aha-Erlebnis - allerdings bei denen, die sich ausziehen.

 

Schmerzhafter ist da schon der nächste Schritt, wenn es um die Einsparmöglichkeiten geht. Da gibt es die Ausgaben der Kategorie "Muss", aber auch diejenigen, die unter "Soll" und "Kann" fallen: "Müssen es drei Autos sein, oder ist das nicht eigentlich Luxus?" Es geht bei Gutverdienern also weniger um die Perspektive eines Lebens mit Hartz IV, eher schon um eine Art Gates IV.

 

Allerdings ist ausreichende Liquidität eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Aufbau eines Millionenvermögens. "Jeder sollte so früh wie möglich mit dem Sparen anfangen und vor allem auf renditestarke Produkte setzen", sagt Rolf Tilmes, Professor für Private Finance & Wealth Management an der European Business School in Oestrich-Winkel.

 

 

In der Tat lässt sich dem Zinseszinseffekt gar nicht genug Bedeutung beimessen (siehe Grafik): Wer jeden Monat 1000 Euro spart und sein Kapital mit 6 Prozent jährlich verzinst, wie es bei Aktien auf lange Sicht nicht ganz unrealistisch ist, hat nach 30 Jahren eine Million Euro zusammen - wohlgemerkt bei einem Eigenanteil, der mit 360.000 Euro ungefähr in der Größenordnung eines Einfamilienhauses liegt.

 

Wer dagegen nur auf eine durchschnittliche Rendite von 3 Prozent kommt, wie sie konservative Anlageformen oftmals nur mit Ach und Krach bieten, hat nach 30 Jahren noch nicht einmal 600.000 Euro zusammen. Um bei einer mageren Verzinsung von 3 Prozent und einer Sparrate von 1000 Euro monatlich die Millionengrenze zu knacken, ist vor allem Geduld gefragt: Das Projekt dauert 42 Jahre. Deutlich länger als ein Akademiker-Berufsleben.

 

Weil ein professioneller Sparringspartner beim Durchhalten hilft, holen sich viele Millionäre in spe Unterstützung etwa von einem Honorarberater. Der weiß auch Steuervorteile sinnvoll und legal einzusetzen. Und macht einem im Zweifel ein schlechtes Gewissen, wenn der Sparwille nachlässt.

 

Psychologisch ist die Unterstützung durch einen Profi ein sinnvoller Trick - und auch sonst lassen sich diverse Mittel der Selbstüberlistung einsetzen. Etwa, indem die Rate für den Fondssparplan einen Tag nach dem Eingang des Gehalts vom Girokonto abgebucht wird. Geld, das weg ist, trauert kaum noch jemand hinterher.

 

Keine Frage, mit dem Sparen anzufangen, sich an ein neues Konsumniveau zu gewöhnen, das ist der schwierigste Schritt. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, unter seinen Möglichkeiten zu leben, empfindet man den bescheideneren Lebensstil meistens auch nicht mehr als Einschränkung.

 

Allerdings sollte auch niemand - aller deutschen Gründlichkeit zum Trotz - bei seinem persönlichen Millionenprojekt verkrampfen. So können Gehaltssteigerungen etwas zum Teil dafür genutzt werden, mit zunehmendem Erfolg auch den Lebensstil zu erhöhen. Sich immer so viel leisten, wie gerade vertretbar ist - das ist ein wesentliches Erfolgsrezept auf dem Weg zum Millionär.

 

Man sollte nur nicht richtig über die Stränge schlagen und Dinge kaufen, die sich mangels relevanter Nutzung oder angesichts hohen Wertverlustes nie im Leben rechnen - wie eine Jacht, ein Ferienhaus oder ein Ferrari.

 

Dass es sich dabei um Vermögensvernichter ersten Ranges handelt, haben die Besserverdiener und Besserwisser von McKinsey schon vor langer Zeit erkannt. Unter den Partnern der Unternehmensberatung gibt es eine goldene Regel, wie man in dem äußerst gut bezahlten Job am einfachsten Millionär bleibt: "No third house, no second wife, no first boat".

 

Gruss

leinad

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

In diesem Zusammenhang finde ich Deine Signatur besonders passend :thumbsup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Guter Text. Ja, eine hohe Sparquote sollte man haben.

 

Corsa statt Cayenne, Mallorca statt Malediven...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Im Prinzip nichts was man nicht schon selber wusste, bzw. sich nicht selber durch ein bisschen überlegen ableiten kann...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich finde den viel wichtigeren Punkt, warum man "unter seinen Verhältnissen" leben soll, die Sicherheit uns Flexibilität.

Keiner weiß, ob man sein Leben lang einen immer besser bezahlten Job bekommt und wenn man dann keine Reserven hat, kann man schnell in eine blöde Situation kommen.

Oder man kann sich einfach den "Luxus" gönnen, einen Job anzunehmen, der anstatt viel Geld mehr persönliche Freiheiten oder Gestaltungsmöglichkeiten zulässt...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Perdox

Auch geil finde ich bei 40 T netto soll man 25% sparen. Das verdient ein Großteil in Deutschland noch nicht mal brutto...Weltfremde Zeitung. Auch sprechen sie davon, dass man jeden Monat 1000 beiseite tun soll. Ich kenne allerdings kaum einen der das schafft, geschweige denn das auch noch über 30 Jahre... Die meisten Menschen verdienen vielleicht (wenn überhaupt) 25 T netto... Dann will ich mal sehen wie man mit dem Gehalt Millionär werden soll...Der Grundgedanke ist ja echt prima, aber die einzige Möglichkeit die ich sehe Millionär zu werden ist über Mehrfamilienhäuser und über äußerst hohe Kapitalmarktrenditen. Und ich bin der Meinung, dass man viel Geld genau dafür beiseite legen sollte! Aber manchmal kann man halt auch nicht mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Auch geil finde ich bei 40 T netto soll man 25% sparen. Das verdient ein Großteil in Deutschland noch nicht mal brutto...Weltfremde Zeitung.

 

Ist halt das Manager Magazin. Die kümmern sich um ihre Zielgruppe, nicht um die Gesamtbevölkerung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Geil, dann spare ich mir die Million vom Munde ab, verzichte auf Urlaub, Kino, Theater, Essen gehen - und sterbe, ohne was von der Kohle gehabt zu haben. Reizende Vorstellung. Sparen und ein Sicherheitspolster aufbauen - ja, aber mit Umsicht und so, dass man noch was vom Leben hat. Unsere Kostbarste Ressource ist nicht Geld, sondern Lebenszeit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

wohl Sommerloch beim MM. Viel interessanter wäre ein Artikel: Reich werden ohne sparen ;-)

 

Ansonsten stimme ich inhaltlich schon zu, man sollte bei jeder Neuanschaffung genau überlegen, ob man es wirklich braucht. Aber auch nicht jeden Wunsch verkneifen, schließlich ist das Leben nicht unendlich...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Also so unrealistisch ist das durchaus nicht.

Habe gerade mal nachgeschaut und nachgerechnet.

Meine Frau und ich haben über viele Jahre hinweg über 60 % unseres Nettoeinkommens monatlich gespart.

Wir wohnten günstig in Miete, hatten auch über viele Jahre hinweg kein Auto.

Es geht durchaus, man muß es nur kompromisslos wollen, suchen und ständig daran arbeiten die Fixkosten zu senken.

 

Gruss

leinad

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

2 sätze liessen mich etwas schmunzeln:

Weil ein professioneller Sparringspartner beim Durchhalten hilft, holen sich viele Millionäre in spe Unterstützung etwa von einem Honorarberater.
und
Geld, das weg ist, trauert kaum noch jemand hinterher.

nicht selten sind die ersten der grund für das zweite (von der trauer mal abgesehen). von den 1000 euro/monat im beispiel nimmt der kollege doch einige prozente mit und schon stimmt die rechnung nicht mehr so ganz.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Warum immer sofort die Million? Reichen nicht gute Rücklagen für schlechte Zeiten und fürs Alter?

 

Die meisten schaffen es nie wohlhabend zu werden, da der Traum "Viel Geld mit wenig Arbeit und ohne Verzicht" nie in Erfüllung geht.

Und wenn Traumtänzer tatsächlich einmal Glück beim Lotto oder durch Erben haben, dann zerrinnt ihnen das Vermögen wieder ganz schnell. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Vermögensaufbau muss gelernt werden. Das ist harte Arbeit und verlangt Kostendisziplin.

 

Wer das nicht gelernt hat, der kann auch einen glücklich zugefallenen Reichtum nicht verkraften und erhalten.

 

Leinad,

mich verwundert auch, dass du das Thema ansprichst.

Warst du nicht vor einiger Zeit absolut mit unserer Gesellschaftsordnung am Ende und wolltest nach Thailand ?auswandern? Oder irre ich mich da?

Ansichten kann und sollte man verändern, aber so abrupt? :thumbsup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Also so unrealistisch ist das durchaus nicht.

Habe gerade mal nachgeschaut und nachgerechnet.

Meine Frau und ich haben über viele Jahre hinweg über 60 % unseres Nettoeinkommens monatlich gespart.

Wir wohnten günstig in Miete, hatten auch über viele Jahre hinweg kein Auto.

Es geht durchaus, man muß es nur kompromisslos wollen, suchen und ständig daran arbeiten die Fixkosten zu senken.

 

Gruss

leinad

 

60% von nichts ist immer noch nichts...

 

beispiel, du bist nach der ausbildung und verdienst für einen ausbildungsberuf viel geld, dann verdienst du vielleicht

40 t brutto, dann verdienst du aber verdammt viel geld nach der ausbildung, denn normalerweise verdienst du eher 30 T brutto. von 30 T brutto bleiben 18 t netto übrig sind im monat 1500 und jetzt erklärst du mir bitte mal wie du davon 30 jahre lang 1000 im monat wegtun möchtest. dann schränkst du dich nicht nur ein sondern lebst mit weniger geld als ein hartz 4 empfänger. wenn du wirklich 40 T brutto verdienst hast du vielleicht 1800 im monat und selbst dann wirst du es tendenziell eher nicht schaffen davon 1000 im monat wegzutun.

ich lebe auch sehr sparsam so empfinde ich das zumindestens und trotzdem brauche ich mit meiner wohnung und allem drum und dran circa 1 T im monat zum leben. und ich empfinde das nicht als allzu viel. also müsstest du schon 2 t im monat verdienen, damit du 1 t sparen kannst und wehe dann kommen aussergewöhnliche dinge hinzu wie autoreperatur oder so. dann bist du schon gekniffen und wirst kein millionär.

2 T netto sind aber schon fast 50 T brutto und das ist soweit ich weiß mehr als der durchschnittsdeutsche verdient.

 

also soweit schöner artikel (dennoch unrealistisch), er bringt es nochmal auf den punkt, dass man seine ausgaben einschränken sollte und schauen sollte ob man nicht irgendwo etwas sparen kann aber ich denke auch, dass man vorallem schauen sollte, dass man sein leben lebt und sein erspartes ordentlich investiert und die zinseszinseinnahmen wieder ordentlcih investiert und damit so früh wie nur irgendwie möglcih anfängt, dann wird man zumindestens wohlhabend werden, ob es dann zum millionär reicht bleibt abzuwarten...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Warum immer sofort die Million? Reichen nicht gute Rücklagen für schlechte Zeiten und fürs Alter?

 

Die meisten schaffen es nie wohlhabend zu werden, da der Traum "Viel Geld mit wenig Arbeit und ohne Verzicht" nie in Erfüllung geht.

Und wenn Traumtänzer tatsächlich einmal Glück beim Lotto oder durch Erben haben, dann zerrinnt ihnen das Vermögen wieder ganz schnell. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Vermögensaufbau muss gelernt werden. Das ist harte Arbeit und verlangt Kostendisziplin.

 

Wer das nicht gelernt hat, der kann auch einen glücklich zugefallenen Reichtum nicht verkraften und erhalten.

 

Leinad,

mich verwundert auch, dass du das Thema ansprichst.

Warst du nicht vor einiger Zeit absolut mit unserer Gesellschaftsordnung am Ende und wolltest nach Thailand ?auswandern? Oder irre ich mich da?

Ansichten kann und sollte man verändern, aber so abrupt? :thumbsup:

 

Das schließt sich nicht gegenseitig aus ................

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...&start=4240

 

Gruss

leinad

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

manche wollen halt die reichsten auf dem Friedhof sein :-)

 

ich verdiene nicht schlecht in der Selbstständigkeit, aber dazu brauche ich keinen Porsche oder vergleichbares... der wichtigste Punkt in diesem Text ist für mich das Konzentrieren auf 1-2 wirkliche Hobbies - die dann auch Geld kosten. Viele in meinem Umfeld, fangen zig Sachen an incl. teuren Kursen, Lehrgängen, hightec Ausrüstung und solches Zeug. Nach 2-3 Jahren ist dann alles gegessen und es liegt rum...

 

Für mich ist Haus/Garten und Motorrad die Leidenschaft - da wird auch nicht geknausert! Dafür verzichtet man dann auch auf anderes.

 

Ein wichtiger Punkt sicherlich fehlt: Kinder! Entweder Mille oder Nachwuchs :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

60% von nichts ist immer noch nichts...

 

beispiel, du bist nach der ausbildung und verdienst für einen ausbildungsberuf viel geld, dann verdienst du vielleicht

40 t brutto, dann verdienst du aber verdammt viel geld nach der ausbildung, denn normalerweise verdienst du eher 30 T brutto. von 30 T brutto bleiben 18 t netto übrig sind im monat 1500 und jetzt erklärst du mir bitte mal wie du davon 30 jahre lang 1000 im monat wegtun möchtest. dann schränkst du dich nicht nur ein sondern lebst mit weniger geld als ein hartz 4 empfänger. wenn du wirklich 40 T brutto verdienst hast du vielleicht 1800 im monat und selbst dann wirst du es tendenziell eher nicht schaffen davon 1000 im monat wegzutun.

ich lebe auch sehr sparsam so empfinde ich das zumindestens und trotzdem brauche ich mit meiner wohnung und allem drum und dran circa 1 T im monat zum leben. und ich empfinde das nicht als allzu viel. also müsstest du schon 2 t im monat verdienen, damit du 1 t sparen kannst und wehe dann kommen aussergewöhnliche dinge hinzu wie autoreperatur oder so. dann bist du schon gekniffen und wirst kein millionär.

2 T netto sind aber schon fast 50 T brutto und das ist soweit ich weiß mehr als der durchschnittsdeutsche verdient.

 

also soweit schöner artikel (dennoch unrealistisch), er bringt es nochmal auf den punkt, dass man seine ausgaben einschränken sollte und schauen sollte ob man nicht irgendwo etwas sparen kann aber ich denke auch, dass man vorallem schauen sollte, dass man sein leben lebt und sein erspartes ordentlich investiert und die zinseszinseinnahmen wieder ordentlcih investiert und damit so früh wie nur irgendwie möglcih anfängt, dann wird man zumindestens wohlhabend werden, ob es dann zum millionär reicht bleibt abzuwarten...

 

Yes, ein Hartz4 Empfänger könnte bei uns noch was lernen.

Ich sagte doch unser Gehalt, ich hab zusammen mit meiner Frau über viele Jahre hinweg gespart.

Welche Autoreparaturen ?

Hab doch geschrieben, wir hatten die meiste Zeit kein Auto.

Es gab keine unerwarteten Reparaturkosten am Fahrrad.

Mal neue Reifen, Kasette hinten, Kurbelsatz vorne, neue Kette, das wars.

 

Gruss

leinad

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

manche wollen halt die reichsten auf dem Friedhof sein :-)

 

Damit das nicht passiert, deshalb frühzeitig selbstfinanzierte Rente, da wo man billig leben kann.

 

Für mich ist Haus/Garten und Motorrad die Leidenschaft - da wird auch nicht geknausert! Dafür verzichtet man dann auch auf anderes.

 

Ja Garten ist sehr effektiv, da kann man sich auch mit vielem wichtigen selbst versorgen und reduziert die Gefahr frühzeitig an dem Gepanche der Lebensmittelindustrie an Krebs zu erkranken.

 

Ein wichtiger Punkt sicherlich fehlt: Kinder! Entweder Mille oder Nachwuchs :-)

 

Siehe unten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ein wichtiger Punkt sicherlich fehlt: Kinder! Entweder Mille oder Nachwuchs :-)

 

Wohl wahr. Sehr beruhigend zu wissen, dass Leute mit derartigen verquerten Wertvorstellungen nicht auch noch Kinder in die Welt setzen. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hier ....

Wer jeden Monat 1000 Euro spart und sein Kapital mit 6 Prozent jährlich verzinst, wie es bei Aktien auf lange Sicht nicht ganz unrealistisch ist, hat nach 30 Jahren eine Million Euro zusammen ....

... liegt beim Artikel der Hase im Pfeffer. Nebenbei wird Piech noch als eine Art Weiser der Frugalität verherrlicht. Damit das auch jeder mitbekommt, steht es gleich zweimal da.

 

Reichgespart hat sich noch niemand. Dass heisst nicht, dass man nicht einfacher reich bliebe, wenn man sparsam ist. Ich denke, so wird ein Schuh draus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von santander

Blob Gilb schrieb:
-

 

-

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Was ich immer nicht verstehe, warum den 1 Million ändert sich da etwas ? Bekommt man da eine Karte die einem sagt jetzt hast du es geschafft ?

 

Wer im Jahr 30T Brutto verdient ist doch schon "Millionär" wenn er nur 400k Euro gespart hat.

 

Im umgangsprachlichen wird doch jeder der ohne Zwang zu arbeiten seinen Lebensunterhalt gut bestreiten kann als Millionär angesehen. Und der Tenor aus dem Artikel das wer "spart" reich werden kann ist doch nicht falsch.

 

Was sagte mein Uropa immer, schau auf die Reichen da lernst du das sparen, und ich muss sagen er hatte recht.

 

Manche fühlen sich mit 2 Mios. auf dem Konto noch nicht als Millionär, weil Sie sich getrieben fühlen noch mehr erreichen zu wollen, da noch genügend Lebenszeit übrig ist.

Andere geben sich als Millionär im Urlaub, und leben den Rest vom Jahr in einer 1 Zimmer Wohnung und haben nicht mehr als 1 Stuhl in der Küche, jeder wie erst braucht.

 

Und zum Thema Kinder, ich wollte meine nicht missen, und für wen sollte ich den Geld sparen wenn nicht für meine Kinder.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich bin der Meinung, Geld ist dazu da, um es auszugeben. Warum soll ich von meinem hart verdienten Geld soviel sparen um einmal Millionär zu sein? Morgen werde ich vieleicht Opfer im Straßenverkehr oder erlebe den nächsten Monat wegen Krankheit nicht mehr. Wem nützt dann das Geld??? Mir??? Dann haue ich es lieber auf den Kopf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Mhm eventuell das dein Geld nicht mehr "hart" verdient wird ? Warum soll ich jeden Tag 14 Std arbeiten wenn mein Geld es für mich tut, um dieses zu erreichen musst du aber erstmal Kapital erarbeiten.

 

Warum muss man unnützen Konsum betreiben nur um sein Geld auszugeben ? Und wenn es morgen vorbei ist, ist meine Frau und mein Kind versorgt und ich muss mir da keine Vorwürfe machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von SeppBroesel

Dann haue ich es lieber auf den Kopf.

 

Naja, ob das vernünftig ist.

 

Wie auch bei so vielen anderen Themen gehe ich auch hier davon aus, dass die Wahrheit in der Mitte zu finden ist. Bei jeder Kleinigkeit rumknauser - nein danke. Aber vielleicht anstelle eines dicken BMW´s doch bloß einen "kleinen" Ford zu fahren, oder anstelle eines 50 " Plasmas doch "nur" einen 32 " LCD zu kaufen könnte m.E. der vernünftigste Weg sein.

 

Es gibt so viele kleine Sachen mit denen man ohne dass man nur ein bisschen auf Luxus verzichten muss Kohle wegsparen kann, wie z. B.

 

- Versicherungen vergleichen

- Preissuchmaschinen benutzen

- nicht Rauchen

etc.

 

so dass ich denke, dass irgendwo in der Mitte zwischen Kohle auf den Kopf hauen und halb verhungern aufgrund des ganzen Geizes die vernünftigtes Lösung zu finden ist. Zumindest für mich!

 

LG. SeppBroesel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Bewußt wird mir das immer, wenn es mir mal nicht gut geht, z.B. wegen Krankheit. Man sollte das Leben öfters auch mal genießen und sich nicht blöd sparen. Eine gewisse Sparquote ist zwar wichtig, jedoch sollte man es nicht aus den Augen lassen, sich auch mal was zu gönnen. Ich kenne welche, die sind ganz schlimm im Knausern! Man hat das Gefühl, die steigern sich da in was rein....oder rennt ihr abends im Dunklen durch die Wohnung, um Strom zu sparen !?:blink:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden