juro

Sammelthread für Aktiv / Passiv Grundsatzdiskussionen

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Natürlich ist das eine individuelle Entscheidung was in dein Depot kommt. Ich behaupte aber mal, dass die meisten Anleger bei gleicher Zielsetzung zu komplett anderen Zusammenstellungen kommen und sich die Depots alle unterscheiden würden.

Klar, aber ist das schlimm? Ich würde sagen: Nein, da es dem Markt immer Liquidität zuführt, solange Marktteilnehmer unterschiedliche Marktmeinungen haben bzw. unterschiedlich investieren. Es kommt letztlich auch nie auf die letzte Nachkommastelle an, ja nicht mal auf die erste Vorkommastelle. Berechnet mal passive Portfolios über lange Zeiträume, so zeigt sich, dass sich Rendite und Risiko bei ausgewogenen Allokationen kaum ändern, wenn man einzelne Assets moderat in der Gewichtung variiert. Ob man also naiv diversifiziert, risikoparitätisch, marktkapitalisiert oder nach irgendwelchen komplexen Optimierungsstrategien ist weitgehend egal, solange man keine extremen Übergewichte eines einzelnen Assets schafft. Entscheidend ist vielmehr, dass man die Allokation beibehält und nicht riskiert, dem Markt hinterherzulaufen.

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Für mich gilt:

DIE optimale Strategie gibt es, wenn überhaupt, nur auf dem Papier.

Bei der realen Umsetzung muss man eh die Randbedingungen betrachten und das System an seine Bedürfnisse anpassen.

Ohne aktive Entscheidungen ist dies absolut nicht machbar.

Jedes passive hier vorgestellte Depot beinhaltet eine Fülle von aktiven Entscheidungen, und sei es nur die Frage nach der Gewichtung MCap oder BIP. Alles andere ist nur eine Illusion.

Wollte genau dasselbe ausdrücken. Wenn jeder eine Reihe von persönlichen Entscheidungen fällt, kommt jeder auch zu einem anderen Ergebnis. Also gibt es auch keine allgemein gültigen Anlagekriterien.

 

Es kann aber sein, dass die großen Player Reits als eine Inflationsversicherung sehen und somit bereit sind eine Gebühr zu bezahlen um davon zu profitieren- was die Rendite ordentlich schwächen kann. Die von dir vermuteten Risikoprämien gäbe es dann gar nicht.[/size]

Die wissenschaftliche Literatur hat darauf keine klaren Antworten.

In der Vergangenheit gibt es, wenn überhaupt, nur eine moderate Korrelation kurzfristiger Inflationserwartung und REIT Kursverläufen.

Hier muss auch beachtet werden, dass As/Diskontieren zukünftiger Cashflows natürlich in einem sich ändernden Zinsumfeld angepasst werden müssen und somit dominierend gegenüber Änderungen in der Inflationserwartung sein können.

 

Ist mir alles zu wage und speziell.

Ich diversifiziere über weltweite REITs, und somit, wenn überhaupt, über weltweite Änderungen der Inflationserwartung. Da heben sich viele Effekte aus, bzw. sind für mich im Euroraum auch nicht entscheidend.

Wenn man REITs als Inflationsschutz sehen wollte, müsste man natürlich mehr in Deutsche bzw. €uropäische REITs investieren.

Ich will ja nicht bestreiten, dass die von dir vorgestellte Formel eine guter Filter ist um Anlageentscheidungen zu treffen, nur solche Risikoprämien werden immer aus Vergangenheitsdaten ermittelt und ob diese dann noch in der Zukunft als Erklärungsmodell ausreichen bleibt abzuwarten, denn der Markt entscheidet, welche Risiken wie vergütet werden. Andererseits empfiehlt Swensen in seinen Depotentwürfen auch 20% Reits. Dann kann ja auch was dran sein.

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Andererseits empfiehlt Swensen in seinen Depotentwürfen auch 20% Reits. Dann kann ja auch was dran sein.

Swenson hat auch 60% des Stiftungsvermögens in illiquide Assets wie Wald gesteckt und sich dann gewundert, dass im Falle der Finanzkrise nicht genügend Liquidität vorhanden war, um alle Verpflichtungen aus dem Stiftungsvermögen zu begleichen...

Swensons hat sich dann kleinlaut entschuldigt und die Yale Universität hat ihre Ausgaben reduzieren müssen. :rolleyes:

 

Ich höre im Finanzbereich nicht unreflektiert auf irgendwelche Leute, weil ich glücklicherweise Aussagen hinterfragen kann. Mir geht es um die dahinterstehende Logik, da ist es mir egal, wer diese von sich gibt. :thumbsup:

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Ich höre im Finanzbereich nicht unreflektiert auf irgendwelche Leute, weil ich glücklicherweise Aussagen hinterfragen kann. Mir geht es um die dahinterstehende Logik, da ist es mir egal, wer diese von sich gibt. :thumbsup:

 

:thumbsup::thumbsup: :thumbsup:

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Ist die eigene Logik auch immer die "richtige" Logik?

 

Gruß

€-man

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Ist die eigene Logik auch immer die "richtige" Logik?

Ich könnte jetzt natürlich mit den unterschiedlichen Definitionen von Logik daherkommen, aber ich lasse es mal lieber, weil ich da auch erst in der Literatur nachschauen müsste :)

Stattdessen bekommst du von mir die Alltagslogikantwort:

Ich suche bei Einsatz meiner eigenen Logik nicht nach Fehlern bei anderen, sondern in meiner eigenen Argumentationskette. Selbstverantwortung ist das für mich. Und was ist schon richtig?

Ich versuche jegliche Entscheidungen so zu treffen, dass sie zu eben diesem Zeitpunkt unter den gegebenen Informationen die "richtige", weil eben logische Entscheidung war.

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Posted · Edited by sparfux

Andererseits empfiehlt Swensen in seinen Depotentwürfen auch 20% Reits. Dann kann ja auch was dran sein.

Swenson hat auch 60% des Stiftungsvermögens in illiquide Assets wie Wald gesteckt und sich dann gewundert, dass im Falle der Finanzkrise nicht genügend Liquidität vorhanden war, um alle Verpflichtungen aus dem Stiftungsvermögen zu begleichen...

Swensons hat sich dann kleinlaut entschuldigt und die Yale Universität hat ihre Ausgaben reduzieren müssen. :rolleyes:

Ich denke nicht, dass Yale diesen (illiquiden) Analgeansatz als schlecht ansieht - auch nicht nach der Finanzkrise. Wenn ich mich recht erinnere stand im letzten Report bei denen sogar, dass sie die Zielallokation weiter in Richtung illiquider Assets geschoben haben.

 

Ich höre im Finanzbereich nicht unreflektiert auf irgendwelche Leute, weil ich glücklicherweise Aussagen hinterfragen kann. Mir geht es um die dahinterstehende Logik, da ist es mir egal, wer diese von sich gibt. :thumbsup:

Du hast das Zeugs zum nächsten Finanzguru :)

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Leider hat Fondsanleger mir immer noch nicht auf die Frage geantwortet, wie man denn nun den zukünftigen aktiven Fonds der eine Überrendite schafft findet.

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Posted · Edited by TaurusX

Du könntest auch langsam mal aufhören, diese Diskussion hatten wir doch schon tausend mal,

und jeder hier sollte mittlerweile wissen, das es keiner im Vorfeld wissen kann.

Daher kann man deine Frage im Prinzip nur als unterschwellige Provokation auffassen.

 

Leben und Leben lassen, manche wie Fondsanleger und Ich auch , geben ihr Glück halt auch mal in Fremde Hände,

andere wie Ihr , Du und Mr.Jones eben nicht, aber seis drum, im Endeffekt muss es jeder mit sich ausmachen, ob

nun aktiv oder passiv, das ist nicht nur Logik , sondern auch einfach mal Bauchgefühl.

 

 

Wenn immer nur die Logiker in der Welt am Ruder gewesen wären, dann wären wir vermutlich auch schon ausgestorben.

Aber so gab es immer wieder Leute , die wider jeder Logik einfach mal probiert haben und doch Erfolg hatten bzw. dadurch andere

Wege erkannt haben, keiner weiß heute wie die Endlösung der Geldanlage aussieht, da niemand in die Zukunft schauen kann.

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Tja, Mr. Jones - Als Dagobert warst Du mal hinter Mischfonds, Hedgefonds und insbesondere Managed Futures her.

Nicht das Du damals schon das Forum zugespammt hattest. Doch jetzt spammste in den Fondsprodukte-Threads rum

und machst Propaganda für Deine Passiv-Religion.

 

Übrigens: Für den langfristigen Einsatz halte ich ETFs durchaus für einen vernünftigen Ansatz.

 

Gruß von

Richard van Reich

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Tja, Mr. Jones - Als Dagobert warst Du mal hinter Mischfonds, Hedgefonds und insbesondere Managed Futures her.

Den Satz verstehe ich nicht, aber das Ergebnis dieser drei Fondsgattungen darf ja ruhig mal rück-betrachtet werden, oder?

 

Nicht das Du damals schon das Forum zugespammt hattest. Doch jetzt spammste in den Fondsprodukte-Threads rum

und machst Propaganda für Deine Passiv-Religion.

Hier werden Qualitätsmerkmale genannt und ich frage mich, was "Aktuell ist Eurose unter den drei genannten Fonds am besten aus Korrektur Mai/Juni 2013 herausgekommen" wohl für die Zukunft erwarten lässt. Dr. Seibold lässt grüßen. Auch hier daher gerne noch einmal: Malkiel, Bogle, Fama/French et al. Alles Propagandisten. Haben alle keine Ahnung. Beruhigend zu wissen, dass es dieses Forum gibt, wo die Leute Ahnung haben.

 

Übrigens: Für den langfristigen Einsatz halte ich ETFs durchaus für einen vernünftigen Ansatz.

Wie salbungsvoll - und für den kurzfristigen Einsatz?

 

 

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Posted · Edited by RichyRich

Tja, Mr. Jones - Als Dagobert warst Du mal hinter Mischfonds, Hedgefonds und insbesondere Managed Futures her.

Den Satz verstehe ich nicht, aber das Ergebnis dieser drei Fondsgattungen darf ja ruhig mal rück-betrachtet werden, oder?

Ich bin mir sicher, hier war es mal drin: Musterdepot-Archiv von "Dagobert".

Da gibt es auch nichts zu verstehen. Damals hattest Du halt die besten Mischfonds et al and cetera gesucht. Heute rück-

betrachtest Du diese drei Fondsgattungen mit Deinem inzwischen ausgearteten passiven Theorismus.

 

Hier werden Qualitätsmerkmale genannt und ich frage mich, was "Aktuell ist Eurose unter den drei genannten Fonds am besten aus Korrektur Mai/Juni 2013 herausgekommen" wohl für die Zukunft erwarten lässt. Dr. Seibold lässt grüßen. Auch hier daher gerne noch einmal: Malkiel, Bogle, Fama/French et al. Alles Propagandisten. Haben alle keine Ahnung. Beruhigend zu wissen, dass es dieses Forum gibt, wo die Leute Ahnung haben.

Es bestreitet sicherlich weder die passive noch die aktive Anlegerschaft des WPF, dass man den Zukunfskanditaten unter den Aktivfonds nicht kennen kann.

 

Übrigens: Für den langfristigen Einsatz halte ich ETFs durchaus für einen vernünftigen Ansatz.

 

Wie salbungsvoll - und für den kurzfristigen Einsatz?

 

KO-Scheine; CFDs und wer es mag und es nicht sein lassen kann, auch Lottoscheine und Fussball- und Pferderennwetten

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Tja, Mr. Jones - Als Dagobert warst Du mal hinter Mischfonds, Hedgefonds und insbesondere Managed Futures her.

Den Satz verstehe ich nicht, aber das Ergebnis dieser drei Fondsgattungen darf ja ruhig mal rück-betrachtet werden, oder?

Ich bin mir sicher, hier war es mal drin: Musterdepot-Archiv von "Dagobert".

Da gibt es auch nichts zu verstehen. Damals hattest Du halt die besten Mischfonds et al and cetera gesucht. Heute rück-

betrachtest Du diese drei Fondsgattungen mit Deinem inzwischen ausgearteten passiven Theorismus.

Verstehe ich immer noch nicht. Wann habe ich die besten Mischfonds gesucht? Ich bin nicht Dagobert.

 

 

KO-Scheine; CFDs und wer es mag und es nicht sein lassen kann, auch Lottoscheine und Fussball- und Pferderennwetten

Damit kannst du höchstens kurzfristig dein Geld versenken.

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Posted · Edited by RichyRich

Verstehe ich immer noch nicht. Wann habe ich die besten Mischfonds gesucht? Ich bin nicht Dagobert.

 

Das ist nur scherzhaft gemeint. Ich kann mich noch gut an einer kleinen Diskussion im Forum erinnern,

die darauf auslief, dass Du Dich kurz nach Dagos Löschungsdatum hier angemeldet hast und einen

ähnlichen Schreibstil aufweist. Also nur ein Scherz meinerseits. Wenn Du tatsächlich erst seit Februar

dabei bist, ist doch alles gut. Also doch kein ehemaliger Wundertüten-Anprediger! ^_^

 

KO-Scheine; CFDs und wer es mag und es nicht sein lassen kann, auch Lottoscheine und Fussball- und Pferderennwetten

Damit kannst du höchstens kurzfristig dein Geld versenken.

 

Stimmt! Sehe ich auch so, jedoch hast Du genau danach gefragt.

 

Hier geht es allerdings um eine Fondsprodukt-Besprechung, nicht um Mischfonds generell.

Daher sollten alle Lager jetzt beim Thema bleiben. Der jenige, der sich später über den Fonds

informieren möchte, wird sich durch ellenbogenlange Seiten durchforsten müssen.

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Du könntest auch langsam mal aufhören, diese Diskussion hatten wir doch schon tausend mal,

und jeder hier sollte mittlerweile wissen, das es keiner im Vorfeld wissen kann.

Daher kann man deine Frage im Prinzip nur als unterschwellige Provokation auffassen.

 

Leben und Leben lassen, manche wie Fondsanleger und Ich auch , geben ihr Glück halt auch mal in Fremde Hände,

andere wie Ihr , Du und Mr.Jones eben nicht, aber seis drum, im Endeffekt muss es jeder mit sich ausmachen, ob

nun aktiv oder passiv, das ist nicht nur Logik , sondern auch einfach mal Bauchgefühl.

 

 

Wenn immer nur die Logiker in der Welt am Ruder gewesen wären, dann wären wir vermutlich auch schon ausgestorben.

Aber so gab es immer wieder Leute , die wider jeder Logik einfach mal probiert haben und doch Erfolg hatten bzw. dadurch andere

Wege erkannt haben, keiner weiß heute wie die Endlösung der Geldanlage aussieht, da niemand in die Zukunft schauen kann.

 

Wenn niemand provokative Fragen gestellt hätte, wären wir vielleicht auch schon ausgestorben :P.

Es hätte doch auch schon gereicht wenn die Antwort gewesen wäre, dass man es im Vorfeld nicht wissen kann wie sich ein aktiver Fonds entwickeln wird (trifft auf passiv genauso zu) und wenn man sich noch so sehr mit dem Fonds beschäftigt, dass man sich eben auch auf sein Bauchgefühl verlassen muss. Selbst so eine Antwort kam ja leider auch nicht. Aber es wird und muss dann eben seitenweise geschrieben werden und am Ende weiß man immer noch nicht was bei raus kommt.

Übrigens habe ich bisher keine passive Anlage, ich gebe mein Glück auch in andere Hände. Allerdings habe ich mir in letzter Zeit so meine Gedanken gemacht und hinterfragt. Was bringen mir aktive Fonds? Erziehlen sie einen Mehrwert gegenüber ETFs? Leistet der Manager gute Arbeit? Usw.

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@ Chart:

 

Hallo,

 

also es passt zwar nicht hier rein, da es eigentlich um den Fonds gegen sollte. Aber Schinzilord hatte doch hier mal etwas zum Thema, wie man gute aktive Fonds finden könnte, geschrieben.

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Danke für den Link. Also nur mit extrem hohen Aufwand ist es vielleicht möglich einen Fondsmanager zu finden der gute Arbeit leistet. Nur die Zeit dafür hat oder will kaum ein Privatanleger investieren.

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Also nur mit extrem hohen Aufwand ist es vielleicht möglich einen Fondsmanager zu finden der gute Arbeit leistet. Nur die Zeit dafür hat oder will kaum ein Privatanleger investieren.

Schließe doch bitte nicht ständig von dir oder deiner Bereitschaft,sich mit Geldanlage im Allgemein bzw. aktiven/passiven Anlagestrategien im Speziellen zu beschäftigen,auf die Mehrzahl der anderen.

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Falsch! Du brauchst dich doch nur hier umsehen, wenn die Leute hier fragen stellen, neu sind und was sie bereit sind an Zeit aufzuwenden. Da nehme ich mir die Freiheit und schließe das daraus.

Das hat nichts mit "ständig von dir oder deiner Bereitschaft,sich mit Geldanlage im Allgemein bzw. aktiven/passiven Anlagestrategien im Speziellen zu beschäftigen..." zu tun.

Bevor du etwas Unterstellst solltest du vielleicht Fragen, wie komme ich zu der Aussage.

Obwohl du mich nicht kennst, nicht weißt wieviel Zeit ich mit Fonds/ETFs verbringe, ist so ein Satz natürlich schnell hin geschrieben.

Hättest du dir das verlinkte angesehen und durchgelesen, dann hättest du auch folgende Aussage von Schinzi lesen können.

 

Zitat: "aber nicht zu früh freuen: diese ex ante Identifizierung braucht verdammt viel Zeit, Energie und mathematisches und statistisches Wissen"

Selbst Schinzi ist das zu viel Aufwand und das will schon was heißen wenn er das für sich sagt. Denn er hat sicherlich nicht gerade wenig Zeitaufwand für seine Geldanlage betrieben.

Kennst du hier jemanden oder eine Mehrzahl der aktiven Anleger die so ein prozedere machen und genauso vorgehen wie in dem Link beschrieben?

 

Außerdem ist es hier jetzt zu viel OT.

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Posted · Edited by Matthew Pryor

Du sorgst dafür,dass "es OT" wird,und beschließt dann,dass es nun zuviel des Guten sei.Nicht schlecht.Ich maße mir im Gegensatz zu dir nicht an zu quantifizieren,wie viel Zeit seines Lebens der geneigte Anleger für sein Hobby Geldanlage aufbringen möchte.

Bevor du etwas Unterstellst solltest du vielleicht Fragen, wie komme ich zu der Aussage.

Das interessiert mich auch nicht.Ich bespare auch bzw. überwiegend aktive Fonds,habe aber wenig Lust,diese hier zu diskutieren,weil dann immer die üblichen dogmatisch eingefärbten Hardliner mit ihren ewig gleichen Argumentationsstrukturen kommen.Finde ich langweilig und ermüdend.

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Posted · Edited by chart

Du sorgst dafür,dass "es OT" wird,und beschließt dann,dass es nun zuviel des Guten sei.Nicht schlecht.Ich maße mir im Gegensatz zu dir nicht an zu quantifizieren,wie viel Zeit seines Lebens der geneigte Anleger für sein Hobby Geldanlage aufbringen möchte.

 

Ja eben, wenn ich Schuld an OT bin, kann und muss ich zu recht beschließen das es nun reicht, sonst macht es ein anderer oder ein Modorator.

In den Eröffnungsbeiträgen steht doch sehr oft drin, was der Fragende an Zeit für die Geldanlage bereit ist zu opfern. In der Regel ist es ehr wenig Zeit, grob gesagt, vielleicht einige Stunden pro Woche, oft nur 1-2 Stunden die Woche. Das ist nicht wirklich viel.

 

Das interessiert mich auch nicht.Ich bespare auch bzw. überwiegend aktive Fonds,habe aber wenig Lust,diese hier zu diskutieren,weil dann immer die üblichen dogmatisch eingefärbten Hardliner mit ihren ewig gleichen Argumentationsstrukturen kommen.Finde ich langweilig und ermüdend.

 

Wenn es dich nicht interessiert, brauchst du doch nicht antworten. Dennoch kann ich dich verstehen, da die Argumente meist immer die gleichen sind. Für den einen oder anderen wird es dann auch langweilig.

Jeder soll doch mit seinem Anlagestil glücklich werden und es so machen wie er es für richtig hält. Wenn man sich ab und an mal hinterfragt, ist es natürlich auch nicht verkehrt und gut so.

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Jeder soll doch mit seinem Anlagestil glücklich werden und es so machen wie er es für richtig hält. Wenn man sich ab und an mal hinterfragt, ist es natürlich auch nicht verkehrt und gut so.

Besonders für den 2.Teil: thumbsup.gif.

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Immer wieder hören wir das Pseudoargument der Performance der Vergangenheit, [...]

Die Aussage stammt zwar nicht von mir, aber ich stimme ihr zu.

 

Eine Garantie für gleich bleibende Fondsqualität gibt esnatürlich nie. Jedoch ist bei einem längeren Beobachtungszeitraum von 5 Jahren oder mehr, die Wahrscheinlichkeit für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft hinreichen groß um die Vergangenheitsentwicklung zur Grundlage seiner Entscheidung zu machen.

Nein, tut mir leid, eben nicht.

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Posted · Edited by chart

Eine Garantie für gleich bleibende Fondsqualität gibt esnatürlich nie. Jedoch ist bei einem längeren Beobachtungszeitraum von 5 Jahren oder mehr, die Wahrscheinlichkeit für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft hinreichen groß um die Vergangenheitsentwicklung zur Grundlage seiner Entscheidung zu machen.

 

Wie hoch wäre denn die Wahrscheinlichkeit? Kann man das Prozentual sagen?

 

Ich würde sagen, egal wie lange der Beobachtungszeitraum ist, die Wahrscheinlichkeit das der Fonds weiterhin gut oder schlecht ist, liegt bei 50%. Also 50/50, denn der Manager und natürlich jeder andere Mensch kann täglich krank werden oder Tod umfallen. Sowas kann von einer Minute auf die nächste passieren (ich habe es in meiner Familie erlebt, zumindest fast Tod). Kommt dann ein andere Manager hat er oft einen etwas anderen Anlagestil und schon weiß man erst recht nichjt wie sich der Fonds weiter entwickelt.

Auch verändert sich die Welt ständig, vor 20 Jahren waren es sicherlich andere Bedingungen als heute.

Von daher kann ich nicht erkennen warum die Wahrscheinlichkeit für die Zukunft höher sein soll. Das trifft aber auf alle aktiven Fonds zu.

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Posted · Edited by Tritur

Wie hoch wäre denn die Wahrscheinlichkeit? Kann man das Prozentual sagen?

 

Ich würde sagen, egal wie lange der Beobachtungszeitraum ist, die Wahrscheinlichkeit das der Fonds weiterhin gut oder schlecht ist, liegt bei 50%. Also 50/50, denn der Manager und natürlich jeder andere Mensch kann täglich krank werden oder Tod umfallen. Sowas kann von einer Minute auf die nächste passieren (ich habe es in meiner Familie erlebt, zumindest fast Tod). Kommt dann ein andere Manager hat er oft einen etwas anderen Anlagestil und schon weiß man erst recht nichjt wie sich der Fonds weiter entwickelt.

Auch verändert sich die Welt ständig, vor 20 Jahren waren es sicherlich andere Bedingungen als heute.

Von daher kann ich nicht erkennen warum die Wahrscheinlichkeit für die Zukunft höher sein soll. Das trifft aber auf alle aktiven Fonds zu.

Aus Zeitmangel werde ich hier nicht gegen Deine unbegründete 50/50 Relation andiskutieren.

Nur soviel:

- Ein brauchbarer Beobachtungszeitraum umfasst immer mindestens einen ganzen Börsenzyklus mit Hausse und Baisse,

- Wer in seinem Beruf gut oder schlecht ist, bleibt das in der Regel dauerhaft;

- Ein Fondsmanager lebt und arbeitet für einen Fonds in der Regel länger als ein Börsenzyklus dauert,

- Ein guter Fondsmanager hat es gelernt sich den Veränderungen des Börsenumfelds anzupassen,

- ein gut strukturierter Fonds erträgt auch ein paar Wochen Urlaub oder Krankheit des Managers,

- und überhaupt, nur wenige Fonds werden von einem Einzelkämpfer verwaltet. Der ist meist nur das werbliche Aushängeschild.

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