Bärenbulle

Private Equity

106 posts in this topic

Posted · Edited by Bärenbulle

Tranche I (frühere Kündigung):

Zitat

Fünfte Rückzahlung aus dem Kapital der Gesellschaft - EUR 228.75 pro Zertifikat für die Investoren der Gekündigten Tranche I
Partners Group Private Equity Performance Holding Limited (P³) freut sich mitteilen zu dürfen, dass die Direktoren dem Vorschlag des Anlageberaters bezüglich der fünften Rückzahlung aus dem Kapital der Gesellschaft an die Gekündigte Tranche I (Kündigung per 31. Dezember 2010, ISIN DE000A1EV899) zugestimmt haben.
Den Investoren wird am 31. März 2017 ein Betrag von EUR 228.75 pro gekündigtes Zertifikat ausgeschüttet. Dies entspricht einer Gesamtrückzahlung in der Höhe von EUR 32.8 Mio. für die Gekündigte Tranche I.

 

Somit wurden 1.248,75 € ausgeschüttet und der verbleibende NAV beträgt Stand heute immerhin auch noch 821,75€. Sofern diese auch noch ausgezahlt wird entspricht dies einer Gesamtausschüttung von 2.070€. Das kann sich echt sehen lassen! Es dürfte eines meiner bisher erfolgreichstes Invests überhaupt sein, mit einer kontinuierlichen Rendite von 19,42% p.a. über knapp 8 Jahre. :wub: Dabei sind die Renditen der wiederangelegten Ausschüttungen noch gar nicht berücksichtigt, welche die Rendite vermutlich deutlich über 20% p.a. anheben dürfte. Die ungekündigte Trache schlägt sich gemessen an ihrem NAV sogar noch besser, ist aber natürlich total illiquide und daher nicht wirklich vergleichbar.

 

Auch die zweite Tranchen beginnt bereits mit der Auszahlung:

 

Tranche II:

Zitat

Erste Rückzahlung aus dem Kapital der Gesellschaft - EUR 327.00 pro Zertifikat für die Investoren der Gekündigten Tranche II
Partners Group Private Equity Performance Holding Limited (P³) freut sich mitteilen zu dürfen, dass die Direktoren dem Vorschlag des Anlageberaters bezüglich der ersten Rückzahlung aus dem Kapital der Gesellschaft an die Gekündigte Tranche II (Kündigung per 31. Dezember 2015, ISIN DE000A18FFJ6) zugestimmt haben.
Den Investoren wird am 31. März 2017 ein Betrag von EUR 327.00 pro gekündigtes Zertifikat ausgeschüttet. Dies entspricht einer Gesamtrückzahlung in der Höhe von EUR 33.5 Mio. für die Gekündigte Tranche II.

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Posted · Edited by Bärenbulle

Melde gehorsamst: Habe nun die letzten Tage auch alle meine ungekündigten P3 Anteile verkauft (oberhalb von 2000 EUR). Habe jetzt nur noch den Anteil der noch nicht via Tranche I ausgezahlt wurde. Mein Depot ist also nun (fast) wieder PE frei. Ein beruhigendes Gefühl nachdem ich nun über Jahre viel zu hohe PE-Anteile im Depot hatte.

 

Mein Fazit könnte besser nicht ausfallen. Es war ein richtig geiles Investment. :wub:Der P3 hat erstaunlicherweise auch alle PE-ETFs deutlich hinter sich gelassen.

Aber man soll gehen wenn's am Schönsten ist. Falls es zu einer Krise kommen sollte sind mir die Papiere zu illiquide / einbruchgefährdet.

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Posted · Edited by Conus

Ich möchte gerne meinen PE Anteil am Portfolio moderat ausbauen. Den "Forenfavorit" P3 habe ich bereits in einem Umfang, dass ich ihn ungern weiter aufstocken möchte. Castle PE habe ich im Juni 2017 verkauft. Weiterhin halte ich in nennenswerten Umfang PE nur als Submenge von ~18% des NAVs der Investor AB Aktien.

Hat hier noch jemand einen Tipp über welches Instrument ich bestenfalls ähnlich liquide, skalierbar und diversifiziert wie beim P3 in PE investieren kann?

 

PS: die von otto03 genannten ETFs behagen mir auf Grund eben jener klebrigen Hände nicht.

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hat mal wer was von Moonfare gehört?

 

bietet Private Equity Direkt-Investments für den nicht ganz superreichen (Investition meinst ab 200k).  Hört sich erstmal interessant an. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung.

 

https://de.reuters.com/article/deutschland-private-equity-moonfare-idDEKBN1O90XF

www.moonfare.com

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Zitat

Der Markt für «private» Beteiligungen – inklusive Private Equity (private Unternehmensbeteiligungen), privater Anleihen, Immobilien und Infrastruktur – wird derzeit auf rund 6000 Mrd. $ geschätzt, das ist ungefähr ein Zwölftel der Marktkapitalisierung der weltweiten Aktienmärkte. Gemäss Preqin, einem Anbieter von Finanzdaten für alternative Anlagen, wird in den kommenden fünf Jahren mit einer jährlichen Volumensteigerung von rund 10% gerechnet.

Hier der vollständige NZZ-Artikel.

 

Zitat

Die Bundesregierung positioniert sich gegen den Vormarsch der Finanzinvestoren in der Zahnmedizin. Die Buy-and-Build-Pläne von Nordic Capital, Investcorp & Co. in diesem Sektor könnte das schwer treffen.

Quelle: FINANCE Magazin

 

Zitat

Der französische Private-Equity-Investor Keensight Capital hat 1 Milliarde Euro eingesammelt. Ein Teil dieser Gelder soll auch in deutsche Tech- und Healthcare-Unternehmen fließen – über eine eher unübliche Investmentstrategie.

Quelle: FINANCE Magazin

 

Zitat

Im LPX Major finden sich bekannte US-Namen wie Apollo Global Management, Blackstone, Carlyle und KKR sowie in Europa Partners Group, Pantheon International, Ares, Gimv NV und 3iGroup.

...

[Bei Private-Equity-Fonds müssen] Privatanleger ... auf die Kosten achten: „Die guten Renditen der eigentlichen, unterliegenden Private-Equity-Beteiligungen werden oft durch hohe Platzierungs-, Strukturierungs- und Verwaltungskosten aufgezehrt“

Quelle: Handelsblatt

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Posted · Edited by Up_and_Down

Josh Wolfe, Mitbegründer der Private-Equity Firma Lux Capital, über die heutigen Zustände im Risikokapitalmarkt in den USA:

 

Venture Capital Gone Mad (Real Vision)

 

Wenige Akteure am Markt diktieren die Bedingungen, insbesondere Softbanks Rolle hierbei wird betont. Nach Wolfes Meinung besteht hierbei die Gefahr, dass Investoren durch das fortwährende Ausschreiben immer höherer Schecks die Bewertungen ihrer eigenen Beteiligungen künstlich antreiben. Dabei seien die Investoren mitunter unzureichend qualifiziert um die Technologie ihres Investments adequat einzuschätzen. Es ähnelt vielmehr einer Spekulation auf das neue "Facebook" ohne den tatsächlichen Wert adequat zu ermitteln. Hauptsache es steigt weiter und ermöglicht eine potenzielle Gewinnmitnahme zu einem späteren Zeitpunkt. Allerdings, so Wolfe, würden die "Einhörner" derzeit länger privat bleiben und sich von der Börse länger fernhalten als etwa Ende der 90er.

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