BondWurzel

4,375% HSH Nordbank AG NACHR.FLR-IHS. 07(12/17)DIP238

  • Hamburg Commercial Bank
214 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Die HSH geht erstmal nicht von einer Erholung bei der Schifffahrt aus:

http://www.hsh-nordb...ail_2771008.jsp

 

Schätzungen für die Wiederaufnahme der Resparcs-Kuponzahlungen? 2018?

 

Niemals. Dafür sind die Zahlungen für die Garantien viel zu hoch (siehe Q2-Bericht 4% + 3,85% + Zinsen) und dann kommen die Besserungsscheine und dann eine Wiederauffüllung der mittlerweile erfolgten weiteren Herabschreibungen.

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Zweitverlustgarantie könnte zwischen 2019 und 2025 mit bis zu 1,3 Mrd. Euro in Anspruch genommen werden

Bis 2025 von der Bank zu leistende Gebühren werden die geplante Inanspruchnahme der Garantie substantiell überschreiten

Wie wärs mit 2026?

Wenn die Bank vorhat noch weitere 3 Mrd. Verluste durch Eigenkapital und 1,3 Mrd. durch Zweitverlustgarantien zu absorbieren,

dann hört sich das nicht nach Gewinnen in nächster Zeit an.

Wahrscheinlich sollte mal jemand eine Finanz-Roadmap aufstellen.

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Sieht für mich immer mehr nach dem zweiten Abwicklungsfall nach der WestLB im Landesbankensektor aus. Für LT2 ist das vielleicht kein Problem, von T1 würde ich aber auf jeden Fall die Finger lassen.

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

Sieht für mich immer mehr nach dem zweiten Abwicklungsfall nach der WestLB im Landesbankensektor aus. Für LT2 ist das vielleicht kein Problem, von T1 würde ich aber auf jeden Fall die Finger lassen.

Diese Einschätzung wird anscheinend gerade von vielen geteilt – ich würde gerne die HSH2H1/HSH2H2 zu Schnäppchenpreisen nachkaufen, aber der Kurs stürzt einfach nicht ab...

 

Nachtrag: Im Bondboard ist eine Verkaufsempfehlung von MS auch für die HSH-LT2-Nachränge zu lesen. Schau'n mer mal, wie sich da die Kurse entwickeln.

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Geschrieben

Streit in Bürgerschaft über Umgang mit HSH Nordbank

 

Die Situation bei der angeschlagenen HSH Nordbank erhitzt in Hamburg weiter die politischen Gemüter. Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) wies am Mittwoch in der Bürgerschaft Forderungen nach einer Abwicklung der Bank entschieden zurück. "Nassforsche Abwicklungsforderungen und andere Scheinlösungen sind das Gefährlichste, was wir dem Haushalt und der Finanzplanung der Länder antun können", sagte Tschentscher in einer Aktuelle Stunde im Hamburger Rathaus. Man müsse alle Risiken im Auge behalten, das Wichtigste dabei sei, das Vermögen der Länder zu schützen.

 

Zuvor hatte der Linken-Abgeordnete Norbert Hackbusch die Bank als "explosiven Berg" bezeichnet und verlangt: "Das Ganze muss endlich ein Ende haben." Auch der wirtschaftspolitische FDP-Fraktionssprecher Thomas Sönke-Kluth fand drastische Worte und bezeichnete die Bank als größtes Haushaltsrisiko in der Geschichte Hamburgs. "Das kann zur Kernschmelze des Hamburger Haushalts werden", sagte Sönke-Kluth. In der Debatte dürfe es keine Denkverbote geben. So sollte auch nach einem privaten Investor gesucht oder gegebenenfalls über eine Abwicklung nachgedacht werden.

 

Einen Tag zuvor hatte die Bank mit einer neuen Prognose für Aufsehen gesorgt. Demnach müssen die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein von 2019 an mit einer Belastung von bis zu 1,3 Milliarden Euro durch ihre Staatsgarantien für die Bank rechnen.

 

Auch vor diesem Hintergrund beklagte die CDU, dem SPD-Senat fehle eine Perspektive und Zielsetzung für die Bank. "Der Senat muss endlich die Zuschauertribüne verlassen und aktiv werden. Wir wollen wissen, wo die Stadt mit der HSH Nordbank hin will", so Fraktionsvize Roland Heintze.

 

Die Grünen stellten angesichts der jüngsten Nachricht aus dem Haus der HSH Nordbank die Frage, ob eine erneute Aufstockung der Ländergarantien von sieben auf zehn Milliarden Euro noch vertretbar sei. Man habe nun eine völlig neue Situation", sagte die finanzpolitische Fraktionssprecherin Anja Hajduk. Zuletzt war vor zwei Wochen bekanntgeworden, dass Schleswig-Holstein und Hamburg offenkundig bereit sind, zur Unterstützung der Bank ihre Garantien wieder auf zehn Milliarden Euro aufzustocken./hal/DP/sf

 

AXC0346 2012-11-07/17:34

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HSH-Nordbank-Chef: Staatshilfen reichen aus

Samstag, 1. Dezember 2012, 15:13 Uhr

 

Frankfurt (Reuters) - Die HSH Nordbank will die Schifffahrtskrise mit möglichst wenig Staatshilfen überstehen.

 

HSH-Chef Constantin von Oesterreich betonte, die Bank werde von den Haupteigentümern Hamburg und Schleswig-Holstein nicht mehr als die 1,3 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. "Davon bin ich zum jetzigen Zeitpunkt überzeugt", sagte von Oesterreich dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). Die Bank hatte bereits vor Wochen gewarnt, dass sie von 2019 bis 2025 staatliche Garantien von bis zu 1,3 Milliarden Euro in Anspruch nehmen muss. Die Prognose der Bank, dass diese Summe von 2019 an abgerufen werden könnte, sei absolut realistisch, betonte von Oesterreich.

 

Zudem wehrt sich von Oesterreich gegen eine etwaige Abwicklung der Landesbank Hamburg und Schleswig-Holstein. "Wer die Abwicklung der Bank fordert, muss sich im Klaren darüber sein, welchen immensen Schaden das für die Länder und die Region nach sich ziehen würde", sagte der Banker. So würden die Haushalte nachhaltig belastet, es würde ein erheblicher Schaden für den Norden und insbesondere für die maritime Wirtschaft entstehen. "Mehr als 3000 Arbeitsplätze bei uns und viele weitere im Umfeld wären gefährdet."

 

Erst vor wenigen Wochen hatte die HSH die Wahrscheinlichkeit, dass die Staatshilfe in Anspruch genommen werden muss, auf über 50 Prozent beziffert. Die HSH zahlt für die Staatsgarantien Gebühren. Das Institut gehört zu 85 Prozent den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein. 2009 mussten sie die Bank mit drei Milliarden Euro Kapital und einer Garantie über zehn Milliarden Euro retten. Vor allem die Schiffsfinanzierung setzt dem Geldhaus zu. Die Reeder leiden unter Überkapazitäten im Markt und sinkenden Raten. Viele Schiffe können deshalb ihre Kosten nicht einspielen. Die HSH will in den nächsten Tagen ihre Quartalszahlen vorlegen.

 

RAZZIA BEI EX-HSH-CHEF NONNENMACHER

 

Neben dem schwachen Geschäft holt die Bank eine frühere Affäre um den Abgang des einstigen IT- und Personalvorstands Frank Roth ein. So hatte die Staatsanwaltschaft Kiel am Mittwoch Wohnungen des ehemalige HSH-Chefs Dirk Jens Nonnenmacher durchsucht. "Es geht um falsche Verdächtigung im Kontext Roth", hatte Staatsanwältin Birgit Heß am Freitag Reuters gesagt. Die HSH erklärte, sie habe Kenntniss, dass gegen Nonnenmacher, der die Bank im Frühjahr 2011 verließ, wegen des Vorwurfs der falschen Verdächtigung und der Untreue ermittelt werde.

 

Die HSH hatte Roth 2009 zu Unrecht entlassen. Dafür hat sich das Hamburger Institut in der Zwischenzeit bei ihm entschuldigt und ihm eine millionenschwere Abfindung bezahlt. Roth war beschuldigt worden, geheime Unterlagen weitergegeben zu haben. Ermittlungen der schleswig-holsteinischen Generalstaatsanwaltschaft entlasteten den Bankmanager jedoch. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass die Bank gezielt falsche Spuren gelegt habe, um Roth zu diskreditieren.

 

Unterdessen forderte Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) HSH-Aufsichtsratschef Hilmar Kopper auf, die Millionenabfindung für Ex-Bankchef Nonnenmacher erneut zu prüfen. Es müsse untersucht werden, "ob sich neue Erkenntnisse im Sinne der Regelungen des Aufhebungsvertrages zwischen der HSH Nordbank und Herrn Prof. Nonnenmacher ergeben", sagte Heinold "Spiegel-Online". Sollte dies der Fall sein, erwarte die Ministerin, dass der Aufsichtsrat vor dem Fristablauf am 15. Dezember "alle Maßnahmen ergreift, um die Abfindung von Nonnenmacher zurückfordern zu können".

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Hamburg/Kiel, 6. Februar 2013 - Der Aufsichtsrat der HSH Nordbank hat heute die Mittelfristplanung des Vorstands zur Kenntnis genommen. Die Planung beinhaltet die Wiederaufstockung des Garantierahmens von 7 auf die ursprüngliche Höhe von 10 Mrd. Euro, um eine adäquate Kapitalausstattung sicherzustellen. Die Kosten einer Garantieerhöhung wurden in der Mittelfristplanung erfasst. Sie führen neben dem im November 2012 angekündigten zusätzlichen Risikovorsorgebedarf aus den Altbeständen der Bank, insbesondere dem Teilsegment Schifffahrt, zu dem in der Planung prognostizierten Verlust. Gemäß der Planung rechnet die Bank im Geschäftsjahr 2013 mit einem Verlust nach internationaler Rechnungslegung (IFRS), bevor sie im Jahr 2014 wieder von einem Gewinn ausgeht.

 

Die Bank ersucht ihre Anteilseigner, die notwendigen Schritte zur Wiederaufstockung des Garantierahmens einzuleiten. Die Garantieerhöhung soll durch die Länder oder zusätzlich unter Beteiligung privater Investoren erfolgen.

 

Durch eine Wiederaufstockung der Garantie wird unsere Kernkapitalquote nachhaltig gestärkt. So kann die Bank den Anforderungen der Ratingagenturen und der Investoren gerecht werden und den erfolgreich eingeschlagenen Weg als Bank für Unternehmer fortsetzen , erklärte Constantin von Oesterreich im Anschluss an die heutige Aufsichtsratssitzung.

 

Nach dem deutschen Rechnungslegungsstandard HGB, der für die Halter Stiller Einlagen relevant ist, wird für 2015 wieder ein ausgeglichenes Bilanzergebnis erwartet. Eine Ad hoc Mitteilung mit entsprechendem Inhalt hat die Bank heute veranlasst.

 

---

 

Die Garantieerhöhung solle durch die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein oder zusätzlich unter Beteiligung privater Investoren erfolgen. 2013 erwarte die HSH einen Verlust nach internationaler Rechnungslegung (IFRS), bevor sie im Jahr 2014 wieder von einem Gewinn ausgeht.

 

Bei der HSH Nordbank als führendem Schiffsfinanzierer schlägt die Krise der Reeder besonders stark zu buche. Die Schifffahrtsunternehmen leiden unter Überkapazitäten und sinkenden Raten. Viele Schiffe können deshalb ihre Kosten nicht einspielen. Die HSH hatte nach ersten Sanierungserfolgen drei Milliarden an Garantien zurückgegeben, was sich inzwischen jedoch als Fehlentscheidung erwies.

 

Mit einer Wiederaufstockung des Garantierahmens droht der Bank ein erneutes Beihilfeverfahren der EU. Die HSH muss auf Geheiß der europäischen Wettbewerbshüter im Gegenzug für erhaltene Staatshilfen bereits kräftig schrumpfen.

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Die Planung beinhaltet die Wiederaufstockung des Garantierahmens von 7 auf die ursprüngliche Höhe von 10 Mrd. Euro, um eine adäquate Kapitalausstattung sicherzustellen. Die Kosten einer Garantieerhöhung wurden in der Mittelfristplanung erfasst. Sie führen ... zu dem in der Planung prognostizierten Verlust.

Das ist schon pervers. Hier wird ein schwer kranker Patient noch ausgebeutet bis er zusammenbricht. Statt Eigenkapital bekommt die Bank weitere Garantien, deren Gebühren sie sich überhaupt nicht leisten kann und deshalb aus der Substanz zahlen muss. Das echte Eigenkapital wird immer geringer. Dieser Zombie wird wohl spätestens 2016 beerdigt.

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Die Planung beinhaltet die Wiederaufstockung des Garantierahmens von 7 auf die ursprüngliche Höhe von 10 Mrd. Euro, um eine adäquate Kapitalausstattung sicherzustellen. Die Kosten einer Garantieerhöhung wurden in der Mittelfristplanung erfasst. Sie führen ... zu dem in der Planung prognostizierten Verlust.

Das ist schon pervers. Hier wird ein schwer kranker Patient noch ausgebeutet bis er zusammenbricht. Statt Eigenkapital bekommt die Bank weitere Garantien, deren Gebühren sie sich überhaupt nicht leisten kann und deshalb aus der Substanz zahlen muss. Das echte Eigenkapital wird immer geringer. Dieser Zombie wird wohl spätestens 2016 beerdigt.

die Gebühren sind schonmal direkt wieder in's Kapital zurücküberwiesen bzw. eingestellt worden.

 

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2162324/Senat-begruesst-Kapitalerhoehung-bei-der-HSH-Nordbank.html

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die Gebühren sind schonmal direkt wieder in's Kapital zurücküberwiesen bzw. eingestellt worden.

 

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2162324/Senat-begruesst-Kapitalerhoehung-bei-der-HSH-Nordbank.html

Das war eine ganz andere Geschichte, die von der EU-Kommission erzwungen wurde, um Flowers und die Sparkassen zu gunsten der Länder stärker an den Kosten zu beteiligen (Stichwort: burden sharing). Das hat nichts mit den Gebühren für die Zweitverlustgarantie zu tun.

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die Gebühren sind schonmal direkt wieder in's Kapital zurücküberwiesen bzw. eingestellt worden.

 

http://www.abendblat...H-Nordbank.html

 

Der Artikel ist vom 18.01.2012 - der Martin van Gemmeren ist doch nun Risikovorstand der SPK Düsseldorf und da war heute zu ein Artikel in der Börsenzeitung...

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Dieser Zombie wird wohl spätestens 2016 beerdigt.

Was bedeutet das wohl für die HSH-LT2-Nachränge?

Bis zum 31. Dezember 2015 (Auslaufen der Gewährträgerhaftung/Grandfathering) wird wohl nichts unangenehmes passieren. Und danach?

Vielleicht sehen wir ja noch ein zweites Tenderangebot für die HSH2H1/HSH2H2 hoffentlich nicht zu irischen Konditionen (20%)...

 

Ganz toll für die LT2-Nachränge wäre es natürlich, wenn diese bei der HSH-Beerdigung irgendwo im Trockenen unterschlüpfen dürften (-> WestLB-Abwicklung). Können und wollen sich die Länder HH und SH sowie die Sparkassengruppe das leisten?

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Was bedeutet das wohl für die HSH-LT2-Nachränge?

Bis zum 31. Dezember 2015 (Auslaufen der Gewährträgerhaftung/Grandfathering) wird wohl nichts unangenehmes passieren. Und danach?

Vielleicht sehen wir ja noch ein zweites Tenderangebot für die HSH2H1/HSH2H2 hoffentlich nicht zu irischen Konditionen (20%)...

 

Ganz toll für die LT2-Nachränge wäre es natürlich, wenn diese bei der HSH-Beerdigung irgendwo im Trockenen unterschlüpfen dürften (-> WestLB-Abwicklung). Können und wollen sich die Länder HH und SH sowie die Sparkassengruppe das leisten?

Bis 2016 ist die Beteiligung von LT2 und Senior Anleihen an den Abwicklungskosten einer Bank in der EU Standard und die EZB als Aufseher wird das Messer bei der Rasur führen.

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Dieser Zombie wird wohl spätestens 2016 beerdigt.

Was bedeutet das wohl für die HSH-LT2-Nachränge?

Bis zum 31. Dezember 2015 (Auslaufen der Gewährträgerhaftung/Grandfathering) wird wohl nichts unangenehmes passieren. Und danach?

Vielleicht sehen wir ja noch ein zweites Tenderangebot für die HSH2H1/HSH2H2 hoffentlich nicht zu irischen Konditionen (20%)...

 

Ganz toll für die LT2-Nachränge wäre es natürlich, wenn diese bei der HSH-Beerdigung irgendwo im Trockenen unterschlüpfen dürften (-> WestLB-Abwicklung). Können und wollen sich die Länder HH und SH sowie die Sparkassengruppe das leisten?

 

Ich glaube, wenn mal eine neuerliche Hiobsbotschaft der HSH kommt (eher wohl nicht, es bedarf immer einer Aktion), sprich wenn es konkrete Aussagen zu Verlusten in Verbindung mit keinem Ende der Schifffahrtskrise gibt, dann könnte es richtig nach Süden mit den Kursen gehen, fragt euch doch alle mal selbst, wo ist der faire Preis im Kurs auf Basis der aktuellen Nachrichtenlage und des Restrukturieurungsgesetzes - bei 30 bis 35???? - ich habe ad hoc keine Ahnung;

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Geschrieben

Liege ich jetzt ganz verkehrt oder unterliegen die HSH-LT2 ohnehin nicht mehr der Gewährträgerhaftung, da sie nach Auslaufen der Übergangsfrist (2005) im Jahr 2007 begeben wurden? (auf Bondboard ist aber auch immer von den spannenden Wochen die Rede)

 

Ich habe es immer so aufgefasst: Gewährträgerhaftung ("Grandfathering") für Papiere mit Begebung bis 2001 sowie übergangsweise noch für solche mit Begebung bis Mitte 2005, sofern Fälligkeit bis 2015. Oder andersrum: Nicht der Gewährträgerhaftung unterliegen alle ab 2005 emittierten sowie die ab 2001 emittierten mit Fälligkeit später als 2015.

 

Dass ein Papier irgendwann aus der Haftung herausfällt, den Fall sollte es nach meinem Verständnis nicht geben. Entweder drin für immer oder eben überhaupt nicht.

 

Richtig oder falsch?

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Geschrieben

Liege ich jetzt ganz verkehrt oder unterliegen die HSH-LT2 ohnehin nicht mehr der Gewährträgerhaftung, da sie nach Auslaufen der Übergangsfrist (2005) im Jahr 2007 begeben wurden? (auf Bondboard ist aber auch immer von den spannenden Wochen die Rede)

 

Ich habe es immer so aufgefasst: Gewährträgerhaftung ("Grandfathering") für Papiere mit Begebung bis 2001 sowie übergangsweise noch für solche mit Begebung bis Mitte 2005, sofern Fälligkeit bis 2015. Oder andersrum: Nicht der Gewährträgerhaftung unterliegen alle ab 2005 emittierten sowie die ab 2001 emittierten mit Fälligkeit später als 2015.

 

Dass ein Papier irgendwann aus der Haftung herausfällt, den Fall sollte es nach meinem Verständnis nicht geben. Entweder drin für immer oder eben überhaupt nicht.

 

Richtig oder falsch?

Alles richtig. Diese Papier ist Freiwild für den Friseur.

 

Es besteht aber die Hoffnung, dass bis 2015 keine Abwicklung passiert, da sonst die Länder die garantierten Schulden übernehmen müssten. Das ist z.B. der Grund, warum die HAA in Österreich immer noch existiert.

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

Bis 2016 ist die Beteiligung von LT2 und Senior Anleihen an den Abwicklungskosten einer Bank in der EU Standard und die EZB als Aufseher wird das Messer bei der Rasur führen.

Torman, für die HSH-Seniorbonds sehe ich keine Gefahr, solange die deutsche Sparkassengruppe nicht implodiert. Bist du da pessimistischer?

 

Es besteht aber die Hoffnung, dass bis 2015 keine Abwicklung passiert, da sonst die Länder die garantierten Schulden übernehmen müssten. Das ist z.B. der Grund, warum die HAA in Österreich immer noch existiert.

So sehe ich das auch – der ganze Hokuspokus mit dem Garantierahmen wird ja gerade gemacht, um die Abwicklungskosten weiter in die Zukunft zu verschieben. Bei einer HSH-Beerdigung vor 2016 hätten die Länder die hohe Rechnung auf einen Schlag zu bezahlen...

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Geschrieben

Torman, für die HSH-Seniorbonds sehe ich keine Gefahr, solange die deutsche Sparkassengruppe nicht implodiert. Bist du da pessimistischer?

Mittlerweile ja. Die sogenannte Institutssicherung hat sich schon bei der WestLB weggeduckt und dem Land NRW die Abwicklung überlassen. Man könnte sich ja auf den Standpunkt stellen, dass wenn ein Gericht im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes den Wert bestimmter Forderungen in der Bilanz juristisch einwandfrei reduziert, die Sicherung auch nur noch den so reduzierten Betrag abdeckt.

Wenn mehr Leute so denken wie ich, schafft es die HSH wegen Liquiditätsproblemen aber nicht bis 2016.

 

Vielleicht besteht die EU-Kommission auch jetzt schon auf der Abwicklung der HSH wegen mangelnder Überlebensfähigkeit und wiederholter Staatshilfe. Für die Gläubiger wäre das vielleicht gar nicht so schlecht, da ich glaube die Bedingungen werden später eher schlechter.

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Geschrieben

HSH Nordbank droht neuer Ärger von der EU-Kommission

 

Staatshilfen bewahrten die HSH Nordbank einst vor dem Schlimmsten. Doch genau sie könnten ihr jetzt zum Verhängnis werden, denn das Institut muss neue Garantien beantragen. Die EU-Kommission ist davon nicht begeistert.

...

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/landesbank-hsh-nordbank-droht-neuer-aerger-von-der-eu-kommission/7750418.html

 

Die Aktion bei der SNS Bank lässt die LT2 der HSH weit weniger sicher aussehen als zuvor.

 

Ich vermute, dass in diesen Tagen die Eigentümer und Garantiegeber der HSH ihre Optionen genau durchrechnen.

Vermutlich ist jedoch zu wenig Eigenkapital in privater Hand, als dass sich ein Vorgehen wie in Holland lohnen würde.

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HSH Nordbank droht neuer Ärger von der EU-Kommission

 

Staatshilfen bewahrten die HSH Nordbank einst vor dem Schlimmsten. Doch genau sie könnten ihr jetzt zum Verhängnis werden, denn das Institut muss neue Garantien beantragen. Die EU-Kommission ist davon nicht begeistert.

...

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/landesbank-hsh-nordbank-droht-neuer-aerger-von-der-eu-kommission/7750418.html

 

Die Aktion bei der SNS Bank lässt die LT2 der HSH weit weniger sicher aussehen als zuvor.

 

Ich vermute, dass in diesen Tagen die Eigentümer und Garantiegeber der HSH ihre Optionen genau durchrechnen.

Vermutlich ist jedoch zu wenig Eigenkapital in privater Hand, als dass sich ein Vorgehen wie in Holland lohnen würde.

Gibt es denn ein Gesetz dazu in der BRD wie in Holland.

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Hier gibt es den kompletten Text:

http://www.buzer.de/gesetz/9536/index.htm

 

Das Gesetz ist recht komplex, da es zur Hälfte aus Änderungen anderer Gesetze besteht.

Was ich gefunden hab:

§ 48a Übertragungsanordnung

(1) Die Bundesanstalt kann nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen anordnen, dass das Vermögen eines Kreditinstituts einschließlich seiner Verbindlichkeiten auf einen bestehenden Rechtsträger (übernehmenden Rechtsträger) im Wege der Ausgliederung übertragen wird (Übertragungsanordnung).

...

§ 48h Haftung des Kreditinstituts; Insolvenzfestigkeit der Ausgliederung

(1) Das Kreditinstitut haftet für die von der Ausgliederung erfassten Verbindlichkeiten nur in Höhe des Betrags, den der Gläubiger im Rahmen einer Abwicklung des Kreditinstituts erlöst haben würde, wenn die Ausgliederung unterblieben wäre. Die Haftung besteht nur, soweit der Gläubiger von dem übernehmenden Rechtsträger keine Befriedigung erlangen kann.

 

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Bundesländer prüfen Kauf von Risikopapieren der HSH Nordbank

 

 

Die Hauptanteilseigner Schleswig-Holstein und Hamburg prüfen Möglichkeiten des Kaufs von Risikopapieren der kriselnden HSH Nordbank. "Über eine Wiederhöhung der Garantie hinaus wird derzeit geprüft, ob in verschärften Krisensituationen noch zusätzliche Handlungsoptionen zur Entlastung der HSH zur Verfügung stehen sollten", heißt es dazu in einem öffentlich zugänglichen Bericht der Landesregierung an den Kieler Landtag. Über diesen Punkt hatte zuerst das "Hamburger Abendblatt" (Freitag) berichtet.

 

Dabei geht es dem Bericht zufolge insbesondere um den Kauf von Wertpapieren "mit hohen Risikogewichten aus den Beständen der HSH", um die harte Kernkapitalquote der Bank zu erhöhen. Ein Sprecher des Finanzministeriums verwies auf Anfrage auf das Anfangsstadium der Überlegungen. "Im konkreten Fall müssten die EU-Kommission und die beiden Länderparlamente dem zustimmen", sagte der Sprecher. Zudem müsse der Staatsvertrag mit Hamburg entsprechend geändert werden.

 

Informationen der Zeitung, wonach es bei dem Kauf von Risikopapieren um einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag an die Bank gehe, konnte der Sprecher nicht bestätigen./akl/DP/mmb

 

AXC0343 2013-03-21/17:24

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08.04.13/18:39:01

 

 

Studie - Weltweiter Seehandel wird sich bis 2030 verdoppeln

 

London, 08. Apr (Reuters) - Der weltweite Seehandel wird einer Studie zufolge in den nächsten Jahrzehnten drastisch zunehmen. Bis 2030 werde sich das Aufkommen mehr als verdoppeln, hieß es in einer am Montag vorgestellten Untersuchung des Schiffgutachters Lloyd's Register, der Rüstungstechnologiefirma Qinetiq und der Universität von Strathclyde. Bis dahin würden 19 bis 24 Milliarden Tonnen jährlich per Schiff transportiert. Derzeit sind es neun Milliarden Tonnen. Hauptgrund für die Steigerungsrate sei die enorme Nachfrage des Wachstumsmarktes China nach Rohstoffen. Bis 2030 werde die Volksrepublik etwa drei Mal so viel Öl brauchen wie derzeit und etwa 60 Prozent der weltweiten Kohle abnehmen.

 

Der Studie zugrunde gelegt wurden das Wachstum der Bevölkerung, die wirtschaftliche Entwicklung und die Nachfrage nach Rohstoffen. Selbst unter den ungünstigsten Basisannahmen dürfte die Schifffahrt gewaltig zulegen, sagte der Chef von Lloyd's Register, Richard Sadler. Auch hier liege China vorn: Gut die Hälfte der neuen Schiffe komme in den nächsten 20 Jahren aus der Volksrepublik.

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