BondWurzel

4,375% HSH Nordbank AG NACHR.FLR-IHS. 07(12/17)DIP238

  • Hamburg Commercial Bank
214 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

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Ja, ja, so geht Kommunikation: Neugeschäft läuft super, luftige Prognosen über in der Zukunft zu erwartende Gewinne und paar Randnotizen über die häßliche Vergangenheit. Aber was soll's, Vergangenheit interessiert ja eh niemand, nicht wahr?

 

Dummerweise nur, ist die Vergangenheit in Form des Schiffahrtsportfolio bei der HSH Teil der Gegenwart und wird für die Zukunft auch sehr wesentlich sein. In anderem Rahmen, s. Rickmers-Thread verlautet die HSH dann auch:

 

HSH Nordbank: Krise in der Schifffahrt dauert an

Hamburg. Die hartnäckige Krise in der Schifffahrt nimmt kein Ende. Das schleppende Wachstum der Weltkonjunktur dämpfe die Nachfrage nach Transportraum, heißt es in einer aktuellen Analyse der HSH Nordbank. Immer noch wachse dagegen die weltweite Flotte an Containerschiffen. Vor diesem Hintergrund gebe es wenig Möglichkeiten, der Überkapazitäten Herr zu werden.

 

Bis Ende 2014 würden die Fracht- und Charterraten bei den meisten Schiffen nicht ausreichen, um den Kapitaldienst in vollem Umfang leisten zu können. Die Bank sei auf diese Situation eingestellt, sagte Vorstandschef Constantin von Oesterreich am Dienstagabend vor dem „Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten“. Die Schifffahrt bleibe jedoch ein großes Risiko für die Bank, ebenso wie der Kurs des US-Dollar. (dpa)

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Wer kauft solche Papiere jetzt noch?

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Wer kauft solche Papiere jetzt noch?

 

Käufer die an attraktiven Renditen interessiert sind. Beim jetzigen Niveau von ca. 70 bieten die LT2 (WKNs HSH2H1/2) noch gute 12,3% YTM. Viellleicht haben die Käufer über folgendes nachgedacht:

 

Unstrittig ist natürlich das die HSH stand alone bei der derzeitigen Lage in der Schiffahrt und bei Fortscheibung ihrer aktuellen Refinanzierungssitutation sehr problematisch ist. Dennoch könnten die LT2 einen Blick wert sein, da die HSH von verschiedenen Sicherungsmechanismen geschützt wird.

 

Die HSH weist per 30.06.13 eine Bilanzsumme i. H. v. 120 Mrd. € (31.12.13: 130 Mrd. € aus. Das Konzerneigenkapital (ex Stille Einlagen) betrug 5,4 Mrd. Das gesamte Nachrangkapital belief sich per 30.06. auf 5,3 Mrd. (davon 1,1 Mrd. zur LT2 nachrangige Stille Einlagen). Demnach wäre bei einer Restrukturierung zunächst 5,4 + 1,1 = 6,5 Mrd. € auszuradieren.

 

Hinzu kommt die sog. Zweitverlustgarantie von 10 Mrd. (endgültige EU-Genehmigung für den Schritt von 7 auf 10 Mrd. steht noch aus). Diese Garantie wird als Tier1 Kapital angerechnet und muss demnach im Restrukturierungsfall auch vor den LT2 gezogen werden. Die Zweitverlustgarantie ist bereits mit ca. 1,5 Mrd. ausgelastet. Somit würden im Restrukturierungsfall 6,5 + 10 - 1,5 = 15 Mrd. € vor den LT2 zu rasieren sein. Dies ist mit der Bilanzsumme von nur noch 120 Mrd. (Tendenz sinkend) ins Verhältnis zu setzen. Aktuell könnten noch 20 bis 30 Mrd. € Bonds und Schuldscheine mit Gewährträgerhaftung (endet für das allergrößte Volumen am 31.12.15) ausstehen. Auch vom Nachrangkapital dürfte einiges noch unter der Gewährträgerhaftung stehen, was die Haftung der Länder weiter erhöht.

 

Die Institutssicherung der S-Finanzgruppe als weiterer Sicherungsmechanismus müsste bereits eingreifen wenn die Solvenz bedroht ist. Eine nicht nur bedrohte, sondern bereits mangelnde Solvenz ist neben Systemrelevanz aber erst die Voraussetzung für die Anwendung des Restrukturierungsgesetzes.

 

Die Erstverlusttranche (3,2 Mrd.) welche die HSH selbst tragen musste ist weitestgehend verbraucht.

 

Hier noch zwei Links zur Wirkung der Zweitverlustgarantie:

 

"Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im ersten Halbjahr -224 Mio. Euro (Vorjahr: -111 Mio. Euro). Die Zuführung zur Risikovorsorge lag bei -495 Mio. Euro (Vorjahr: -457 Mio. Euro) und ist maßgeblich auf Vorsorgemaßnahmen im Zusammenhang mit der Schifffahrtskrise zurückzuführen. Da die erforderliche Risikovorsorge vorwiegend in Beständen anfiel, die von der Zweitverlustgarantie der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein gedeckt sind, wurde die gebildete Vorsorge durch die Garantiewirkung reduziert. Die Garantiewirkung belief sich nach Abzug der von der EU-Kommission auferlegten Zusatzprämie auf 271 Mio. Euro."

 

von der Seite http://www.hsh-nordbank.de/de/presse/pressemitteilungen/2013/press_release_detail_3696906.jsp

 

Zum Umfang der Zweitverlusttranche S. 8 im Foliensatz:

 

http://www.landtag.ltsh.de/export/sites/landtagsh/infothek/wahl16/aussch/finanz/niederschrift/2009/16-138_09-09Anlage1.pdf

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Geschrieben · bearbeitet von vox-populi

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass die HSH abgewickelt wird?

Ich denke, dass, sollten nicht noch Extremfälle in Wirtschaft oder "im Keller" der HSH auftauchen,

der Zeitraum bis zur Fälligkeit gesichert ist.

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Wie wahrscheinlich ist es denn, dass die HSH abgewickelt wird?

Ich denke, dass, sollten nicht noch Extremfälle in Wirtschaft oder "im Keller" der HSH auftauchen,

der Zeitraum bis zur Fälligkeit gesichert ist.

 

Eine Abwicklung kann natürlich nicht ausgeschlossen werden. Wie oben beschrieben muss aber schon ziemlich viel Schlimmes passieren, damit es den LT2 bei Einhaltung von Recht und Verträgen an den Kragen geht. Die Abwicklung ist m. E. aber auch die schlechteste Lösung für die Anteilseigner der HSH, da die guten Kunden und Mitarbeiter an denen die Bank Geld verdient sich abwenden würden. Es bleiben dann nur die schlechten Kunden und Mitarbeiter übrig. Die Verluste würden dadurch eher maximiert als minimiert.

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Geschrieben · bearbeitet von sl66

Die HSH T1 und die LT2 kommen seit Gestern durch Äußerungen aus HH und SH unter Druck.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/hamburgs-buergermeister-sucht-befreiungsschlag-bei-hsh-a-1034504.html#ref=rss :

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (56) will die HSH runderneuern, um der drohenden Abwicklung zu entgehen ...

Die Good Bank soll als Mittelstandsfinanzierer von überschaubarer Größe erhalten und gegebenenfalls später am Markt platziert werden.

Insidern zufolge wäre Scholz bereit, Eigenkapital in Milliardenhöhe nachzuschießen, um vor allem die Bad Bank zu stabilisieren, die über die Zeit abgewickelt werden soll.

Im Gegenzug würde er den zehn Milliarden Euro großen Garantieschirm zuklappen

 

Allerdings sind sie Abends wieder etwas zurückgerudert:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/hsh-nordbank-eigner-wollen-bank-von-altlasten-befreien/11811546.html

Nun doch keine Spaltung: Um die angeschlagene HSH Nordbank von Altlasten zu befreien, erwägen die Eigentümer eine „weichere Lösung“ als die Aufteilung in eine Good Bank und eine Bad Bank. Neues Geld gibt es aber nicht.

 

Ausführliche Diskussion im BB etwa ab hier: http://www.bondboard.de/forum/showthread.php?101-HSH-Nordbank&p=184549&viewfull=1#post184549

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Die Diskussion zeigt einfach, dass die Kuh bei der HSH noch nicht vom Eis ist.

Die EU wird die Aufstockung der Garantie nicht ohne neue Auflagen mit eventuell sehr einschneidenden Konsequenzen für die Bank genehmigen. Da wird jetzt zwischen EU, Bank und Eigentümern heftig gerungen. Im schlimmsten Fall kommt eine geordnete Abwicklung der Bank.

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Die Diskussion zeigt einfach, dass die Kuh bei der HSH noch nicht vom Eis ist.

Wenn die Meldung kommt, dass die Kuh vom Eis ist, sind die Schnäppchen aber leider ausverkauft: HSH2H1 und HSH2H2 bringen aktuell 17% Rendite und haben nur noch 1,7 Jahre Restlaufzeit.

Laut Börsenzeitung von gestern soll die Einigung mit der EU-Kommission noch vor der Sommerpause kommen.

Das heißt, innerhalb von zwei Monaten ist das Thema durch.

Wenn man sich anschaut, was die EU-Kommission in Italien und in Griechenland alles so durchgehen lässt, wäre es schon sehr komisch, wenn ausgerechnet in 2015 in Hamburg und Kiel ein Exempel statuiert werden würde.

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Geschrieben · bearbeitet von xfklu

... sehr komisch, wenn ausgerechnet in 2015 in Hamburg und Kiel ein Exempel statuiert werden würde.

"sehr komisch" bedeutet mit geringer Wahrscheinlichkeit.

 

Man muss nur abschätzen, wie groß das Restrisiko ist, alles zu verlieren.

<15% --> kaufen

>15% --> nicht kaufen

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Wenn die Meldung kommt, dass die Kuh vom Eis ist, sind die Schnäppchen aber leider ausverkauft: HSH2H1 und HSH2H2 bringen aktuell 17% Rendite und haben nur noch 1,7 Jahre Restlaufzeit.

Laut Börsenzeitung von gestern soll die Einigung mit der EU-Kommission noch vor der Sommerpause kommen.

Das heißt, innerhalb von zwei Monaten ist das Thema durch.

Wenn man sich anschaut, was die EU-Kommission in Italien und in Griechenland alles so durchgehen lässt, wäre es schon sehr komisch, wenn ausgerechnet in 2015 in Hamburg und Kiel ein Exempel statuiert werden würde.

Da schätzt du die Situation meiner Meinung nach völlig falsch ein. Entscheidend für die EU-Kommission ist, ob die Bank langfristig ein tragfähiges Geschäftsmodell hat. Wenn Banken einmalig Staatshilfe brauchen wegen einer schweren Wirtschaftskrise im Land (Südeuropa, Irland) oder weil sie bei einem Großengagement hohe Verluste erlitten (GR-Default oder US-Subprime), so ist das in der Regel unproblematisch. Wenn eine Bank dagegen mehrfach innerhalb einiger Jahre staatliche Hilfe braucht, so ist dies ein starkes Indiz für grundsätzliche Probleme der Bank. Die HSH lebte früher von den günstigen Finanzierungskosten Dank Gewährträgerhaftung. Seitdem dies nicht mehr möglich ist, steckt sie in Schwierigkeiten. Alle anderen Landesbanken machen längst wieder Gewinne. Die WestLB hatte meiner Meinung nach eher ein Geschäftsmodell als die HSH. Die WestLB ist eher an ihrem Ego, sie wäre eine internationale Großbank, gescheitert.

 

Die kurze Restlaufzeit der LT2 verursacht natürlich die hohe Rendite. Bei 80% notieren sie immer noch relativ hoch. 25% Gewinnchance stehen 100% Verlustrisiko gegenüber. Die Papiere fallen schließlich nicht unter die Gewährträgerhaftung. Für die LT2 kann man aber tatsächlich noch hoffnungvoll sein, bei den T1 fällt mir dies schwer. Allerdings sind mir 40K für diesen Zock doch deutlich zu viel.

 

Es würde mich auch nicht überraschen, wenn die Entscheidung der EU erst zum Jahreswechsel kommt. Dann sind die meisten Anleihen mit Gewährträgerhaftung ausgelaufen und eine Abwicklung wäre aus Sicht der Eigentümer leichter.

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

Kämen bei einem Bail In nicht zuerst das EK inkl. der Garantien dran und dann die Tiere? Ausserdem hat die Bank im aktuellen Zustand den EU-Stresstest bestanden.

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Die kurze Restlaufzeit der LT2 verursacht natürlich die hohe Rendite. Bei 80% notieren sie immer noch relativ hoch. 25% Gewinnchance stehen 100% Verlustrisiko gegenüber. Die Papiere fallen schließlich nicht unter die Gewährträgerhaftung. Für die LT2 kann man aber tatsächlich noch hoffnungvoll sein, bei den T1 fällt mir dies schwer.

Dass Malte seine Gesamtposition der HSH2H1/2 verkauft hat, bringt mich schon zum Nachdenken...

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Kämen bei einem Bail In nicht zuerst das EK inkl. der Garantien dran und dann die Tiere? Ausserdem hat die Bank im aktuellen Zustand den EU-Stresstest bestanden.

Die Garantie gilt nur für ein bestimmtes Portfolio. Verluste die aus anderen Gründen entstehen, schlagen ins EK und dann in die Nachränge. Wenn eine Bank abgewickelt wird entstehen praktisch immer außerordentliche Verluste. Den Stresstest hat die HSH nur durch eine Aufstockung der Garantie bestanden. Dies ist der Grund für das aktuelle Beihilfeverfahren der EU.

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Kämen bei einem Bail In nicht zuerst das EK inkl. der Garantien dran und dann die Tiere? Ausserdem hat die Bank im aktuellen Zustand den EU-Stresstest bestanden.

Die Garantie gilt nur für ein bestimmtes Portfolio. Verluste die aus anderen Gründen entstehen, schlagen ins EK und dann in die Nachränge. Wenn eine Bank abgewickelt wird entstehen praktisch immer außerordentliche Verluste. Den Stresstest hat die HSH nur durch eine Aufstockung der Garantie bestanden. Dies ist der Grund für das aktuelle Beihilfeverfahren der EU.

Ja, so ist es, wenn die EU jetzt trotzdem die Bank abwickeln würde, würde sie sich aber ad absurdum führen, seit dem Stresstest hat sich ja nichts wirklich grossartig verändert. Scholz schadet der Bank jetzt nur mit seinen Szenarien, wenn, dann muss er mit Tatsachen kommen.

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Geschrieben · bearbeitet von Torman

 

Die Garantie gilt nur für ein bestimmtes Portfolio. Verluste die aus anderen Gründen entstehen, schlagen ins EK und dann in die Nachränge. Wenn eine Bank abgewickelt wird entstehen praktisch immer außerordentliche Verluste. Den Stresstest hat die HSH nur durch eine Aufstockung der Garantie bestanden. Dies ist der Grund für das aktuelle Beihilfeverfahren der EU.

Ja, so ist es, wenn die EU jetzt trotzdem die Bank abwickeln würde, würde sie sich aber ad absurdum führen, seit dem Stresstest hat sich ja nichts wirklich grossartig verändert. Scholz schadet der Bank jetzt nur mit seinen Szenarien, wenn, dann muss er mit Tatsachen kommen.

Man könnte genauso gut andersrum argumentieren. Die HSH hat den Stresstest nicht bestanden, da dies nur möglich wäre, wenn die EU die Erhöhung der Garantie genehmigt. Solange also dieser Schritt von der EU nicht endgültig genehmigt ist, ist die HSH eigentlich durchgefallen.

 

Entscheidender als diese Frage ist aber, ob die EU glaubt die HSH wäre nun nachhaltig profitabel und damit in Zukunft ohne weitere Hilfen überlebensfähig.

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Man könnte genauso gut andersrum argumentieren.
Geht nicht, dann wäre die HSH schon längst in der Abwicklung und dem ist nicht so. Die Praxis ist anders.

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Kämen bei einem Bail In nicht zuerst das EK inkl. der Garantien dran und dann die Tiere? Ausserdem hat die Bank im aktuellen Zustand den EU-Stresstest bestanden.

Die Garantie gilt nur für ein bestimmtes Portfolio. Verluste die aus anderen Gründen entstehen, schlagen ins EK und dann in die Nachränge. Wenn eine Bank abgewickelt wird entstehen praktisch immer außerordentliche Verluste. Den Stresstest hat die HSH nur durch eine Aufstockung der Garantie bestanden. Dies ist der Grund für das aktuelle Beihilfeverfahren der EU.

 

Im Konzerngeschäftsbericht 2014 auf S. 103 ist erkennbar, dass die Garantie die höchsten Abdeckungsgrade bezüglich des Exposure in schlechten Ratingklassen hat. Dieses Exposure dürfte wohl auch im wesentlichen das außerordentliche Verlustpotenzial bergen. Das gilt unabhängig davon, ob das Exposure der Kernbank oder der Restructuring Unit zugeordnet ist.

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Geschrieben · bearbeitet von sw23456

Kämen bei einem Bail In nicht zuerst das EK inkl. der Garantien dran und dann die Tiere?

Auf der IR-Seite der Bank findet sich eine IFRS-Präsentation zum Ergebnis des ersten Quartals. Auf Seite 20 steht:

Die Garantie steht in der Haftungskaskade vor dem Eigenkapital.

Und innerhalb des Eigenkapitals kommen die Tiere dann in der Reihenfolge dran. Ich bleibe dabei, den T2 kann nichts passieren. Bei 77-78% sind das Schnäppchen. Die Tiefstkurse vor acht Tagen wurden auch nicht mehr unterschritten, was psychologisch stabilisiert.

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Die HSH2H1 und die HSH2H1 wurden von Moody's um 3 Stufen von Caa3 nach B1 hochgestuft. Aktueller Ratingbericht auf der IR-Seite der HSH Nordbank.

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„Und so kommt zum guten Ende
Alles unter einen Hut.
Ist das nötige Geld vorhanden
Ist das Ende meistens gut.“

 

Das finanzielle Desaster namens HSH Nordbank ist noch lange nicht zu Ende, die HSH2H1 und HSH2H2 dagegen wurden heute ohne Zahlungsausfall zurückgezahlt.

 

Für Nostalgiker:

HSH2H-Chart 2007-2017.png

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