docmika April 11, 2010 Hallo zusammen, angesichts der Finanzkrise und drohenden Staatspleiten mache ich mir wie wahrscheinlich viele von euch Sorgen um mein Geld. Ich war bislang immer ein recht konservativer Anleger und habe die Börse gemieden. Die Finanzkrise hat mir vor Augen geführt, wie plötzlich Bankenzusammenbrüche die eigenen Ersparnisse vernichten können. Momentan habe ich eine größere 5-stellige Summe auf Tagesgeldkonten liegen und überlege, wie ich diese möglichst sicher anlegen kann. Rendite ist für mich zweitrangig, in erster Linie geht es um Vermögenserhalt. Steigende Inflationsraten sollten wenn möglich natürlich ausgeglichen werden. Seit Beginn der Finanzkrise habe ich die Geschehnisse auf den Finanzmärkten im Groben verfolgt und mich über verschiedene Anlageklassen informiert. Dabei habe ich für mich Schlussfolgerungen auf hoher Ebene gezogen, weil ich es bei komplexen Themen wie Finanzen als wichtig erachte, den Überblick zu behalten und von Details zu abstrahieren. Diese Schlussfolgrungen stelle ich im Folgenden kurz vor und würde mich freuen, wenn sich auf dieser Basis eine konstruktive Diskussion ergeben würde. Ich kann mir vorstellen, dass auch anderen Menschen die wie ich wenig Anlage-Erfahrung haben, das Thema "sichere Vermögensanlage" sehr am Herzen liegt. Tagesgeld/Festgeld waren bislang sichere Anlagen, mit denen man ruhig schlafen konnte und sich dafür mit vglw. geringerer Rendite begnügte. Im Falle von Staatspleiten könnten jedoch auch Banken in Deutschland ins Wanken geraten, weil bspw. Griechenland viele Schulden bei dt. Banken hat. Die Einlagensicherung würde bei einem Crash größeren Ausmaßes vermutlich nicht mehr greifen. Aktien und Fonds stellen Sachwerte dar, aber hier habe ich den günstigen Einstieg wohl verpasst. Wenn ich jetzt investiere, muß ich bei der nächsten Korrektur evtl. länger die Verluste aussitzen. Vor allem bei Aktien schreckt mich der hohe Aufwand ab. Es wird wohl auf Dauer (wg. der Volatilität der Märkte) nicht reichen, einfach Aktien zu kaufen und liegen zu lassen, wie es oft geraten wird. Ich möchte meine Anlagen verstehen und nicht mit Halbwissen investieren, wie es viele Bekannte meist erfolglos gemacht haben. Auch eine Immobilie kann eine gute Anlage sein, aber Eigentumswohnung oder Haus wollen meine Partnerin und ich uns erst zulegen, wenn wir wissen, wo wir länger bleiben. Ein Kauf steht also momentan nicht an, könnte aber in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden. Daher möchte ich mein Vermögen nicht zu spekulativ anlegen. Bei Anleihen baut sich laut meiner Recherche die nächste Blase auf. Neben dem möglichen Ausfallrisiko wird hier oft nur über den Zinskupon geredet, aber die Kursveränderung wenig beachten. So volatil wie die Märkte sind, wie soll man hier kalkulieren, wie hoch das Interesse an einer Anleihe ist, die ich mir zum jetzigen Zeitpunkt kaufen würde!? Gold ist theoretisch eine sichere Geldanlage, aber de facto Ziel von Spekulationen, so dass der Preis bereits sehr hoch ist. Außerdem besteht durch die Notierung in US-$ ein nicht unerhebliches Währungsrisiko. Ich hoffe, ich höre mich nicht zu pessimistisch an, aber das ist meine realistische Einschätzung. Die Frage ist, wie man angesichts dieser Situation sein Vermögen sicher anlegen kann ohne seine komplette Freizeit für die Geldanlage zu verbraten... Was habt ihr für Vorschläge oder wo liege ich evtl. mit meiner Einschätzung falsch? Vielen Dank! Grüße, docmika Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kezboard April 11, 2010 Momentan habe ich eine größere 5-stellige Summe auf Tagesgeldkonten liegen und überlege, wie ich diese möglichst sicher anlegen kann. Rendite ist für mich zweitrangig, in erster Linie geht es um Vermögenserhalt. So wie sich das anhört, liegt das Geld dort gut. Solange die Banken der deutschen Einlagensicherung unterliegen, solltest du dir deswegen keine Probleme machen. Ggf. kannst du ja auf mehrere Banken aufteilen. Von allen anderen Anlagemöglichkeiten würde ich dir erstmal abraten - bevor du dich nicht in bestimmte Thematiken eingelesen hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
zocker April 11, 2010 Hallo zusammen, angesichts der Finanzkrise und drohenden Staatspleiten mache ich mir wie wahrscheinlich viele von euch Sorgen um mein Geld. Ich war bislang immer ein recht konservativer Anleger und habe die Börse gemieden. Die Finanzkrise hat mir vor Augen geführt, wie plötzlich Bankenzusammenbrüche die eigenen Ersparnisse vernichten können. Momentan habe ich eine größere 5-stellige Summe auf Tagesgeldkonten liegen und überlege, wie ich diese möglichst sicher anlegen kann. Rendite ist für mich zweitrangig, in erster Linie geht es um Vermögenserhalt. Steigende Inflationsraten sollten wenn möglich natürlich ausgeglichen werden. Seit Beginn der Finanzkrise habe ich die Geschehnisse auf den Finanzmärkten im Groben verfolgt und mich über verschiedene Anlageklassen informiert. Dabei habe ich für mich Schlussfolgerungen auf hoher Ebene gezogen, weil ich es bei komplexen Themen wie Finanzen als wichtig erachte, den Überblick zu behalten und von Details zu abstrahieren. Diese Schlussfolgrungen stelle ich im Folgenden kurz vor und würde mich freuen, wenn sich auf dieser Basis eine konstruktive Diskussion ergeben würde. Ich kann mir vorstellen, dass auch anderen Menschen die wie ich wenig Anlage-Erfahrung haben, das Thema "sichere Vermögensanlage" sehr am Herzen liegt. Tagesgeld/Festgeld waren bislang sichere Anlagen, mit denen man ruhig schlafen konnte und sich dafür mit vglw. geringerer Rendite begnügte. Im Falle von Staatspleiten könnten jedoch auch Banken in Deutschland ins Wanken geraten, weil bspw. Griechenland viele Schulden bei dt. Banken hat. Die Einlagensicherung würde bei einem Crash größeren Ausmaßes vermutlich nicht mehr greifen. Aktien und Fonds stellen Sachwerte dar, aber hier habe ich den günstigen Einstieg wohl verpasst. Wenn ich jetzt investiere, muß ich bei der nächsten Korrektur evtl. länger die Verluste aussitzen. Vor allem bei Aktien schreckt mich der hohe Aufwand ab. Es wird wohl auf Dauer (wg. der Volatilität der Märkte) nicht reichen, einfach Aktien zu kaufen und liegen zu lassen, wie es oft geraten wird. Ich möchte meine Anlagen verstehen und nicht mit Halbwissen investieren, wie es viele Bekannte meist erfolglos gemacht haben. Auch eine Immobilie kann eine gute Anlage sein, aber Eigentumswohnung oder Haus wollen meine Partnerin und ich uns erst zulegen, wenn wir wissen, wo wir länger bleiben. Ein Kauf steht also momentan nicht an, könnte aber in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden. Daher möchte ich mein Vermögen nicht zu spekulativ anlegen. Bei Anleihen baut sich laut meiner Recherche die nächste Blase auf. Neben dem möglichen Ausfallrisiko wird hier oft nur über den Zinskupon geredet, aber die Kursveränderung wenig beachten. So volatil wie die Märkte sind, wie soll man hier kalkulieren, wie hoch das Interesse an einer Anleihe ist, die ich mir zum jetzigen Zeitpunkt kaufen würde!? Gold ist theoretisch eine sichere Geldanlage, aber de facto Ziel von Spekulationen, so dass der Preis bereits sehr hoch ist. Außerdem besteht durch die Notierung in US-$ ein nicht unerhebliches Währungsrisiko. Ich hoffe, ich höre mich nicht zu pessimistisch an, aber das ist meine realistische Einschätzung. Die Frage ist, wie man angesichts dieser Situation sein Vermögen sicher anlegen kann ohne seine komplette Freizeit für die Geldanlage zu verbraten... Was habt ihr für Vorschläge oder wo liege ich evtl. mit meiner Einschätzung falsch? Vielen Dank! Grüße, docmika Ist doch klar - je nach Szenario: 1. Griechenland und die total verschuldeten Banken in aller Welt reißen uns in den Orkus - kauf physisches Gold - alles andere geht den Bach runter. 2. Irgendwie bekrabbelt sich das alles wieder - dann kauf Aktien. welches Szenario kommt weiß niemand außer einem Haufen Irrer, deren Ego größer ist als Brasilien. :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Warlock April 11, 2010 Deine Frage ist grundsätzlich berechtigt. Aber entgegen der aktuellen Panikmache wird unser Wirtschaftsystem so bald nicht zusammenbrechen. Zumindest sehe ich dafür keine Anzeichen. Die beste Anlage ist immernoch die eigengenutzte Immobilie. Dafür sollte man aber natürlich einen halbwegs sicheren Job haben oder Ausweichmöglichkeiten in der Region. Das kann ich jedem nur empfehlen. Das sollte das sicherste sein, von Krieg ist ja glücklicherweise bis auf weiteres nicht auszugehen. Dann einen Teil des Vermögens in Tagesgeld halten, Liquidität ist alles. Den Rest in Aktien bzw. Fonds. Das ist Realvermögen, Wertschwankungen sind bei einer langen Anlagezeit kein Problem, solange man nicht auf das Geld angewiesen ist. Inflation auch nicht, die steckt ja in dem aktuellen Marktpreis schon drin. Außer der Immobilien kann man natürlich noch in anderen langlebige Wirtschaftsgüter für den eigenen Bedarf investieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gromit April 11, 2010 · bearbeitet April 11, 2010 von Gromit Wenn vor hast mit dem Geld in absehbarer Zeit eine Immoblilie anzuschaffen, schließen sich Aktien und Fonds eigentlich sofort aus. Da brauchst du einen längeren Anlagehorizont. Und kurzfristig wird auch die Inflation noch nicht zu einem Problem werden. Auch Gold halte ich für unangebracht. Es ist momentan nicht nur zu teuer, sondern auch hier ist dein Anlagehorizont, wenn dir ein Haus vorschweb wieder zu kurz. Für den Zeitraum eine größere Positionen in Gold zu halten, wird sich höchstwahrscheinlich nicht rechnen. Allein schon wegen der Transaktionsgebühren. Ich würde das Geld auf einem Tagesgeldkonto parken, da bekommst du die Inflation, die aber eigentlich kurzfristige keine Rolle spielen sollte, mehr als ausgeglichen. Langfristig bis du mit einer Immobilie dann sehr gut gegen drohende Krisen, wie auch gegen Inflation geschützt. Es kommt natürlich noch auf die Region an, in der das Haus dann stehen wird, aber allgemein ist das ein vernünftiger Plan. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
docmika April 11, 2010 Deine Frage ist grundsätzlich berechtigt. Aber entgegen der aktuellen Panikmache wird unser Wirtschaftsystem so bald nicht zusammenbrechen. Zumindest sehe ich dafür keine Anzeichen. Die beste Anlage ist immernoch die eigengenutzte Immobilie. Dafür sollte man aber natürlich einen halbwegs sicheren Job haben oder Ausweichmöglichkeiten in der Region. Das kann ich jedem nur empfehlen. Das sollte das sicherste sein, von Krieg ist ja glücklicherweise bis auf weiteres nicht auszugehen. Dann einen Teil des Vermögens in Tagesgeld halten, Liquidität ist alles. Den Rest in Aktien bzw. Fonds. Das ist Realvermögen, Wertschwankungen sind bei einer langen Anlagezeit kein Problem, solange man nicht auf das Geld angewiesen ist. Inflation auch nicht, die steckt ja in dem aktuellen Marktpreis schon drin. Außer der Immobilien kann man natürlich noch in anderen langlebige Wirtschaftsgüter für den eigenen Bedarf investieren. Hallo, vielen Dank für deine prägnante und konstruktive Antwort! Würdest du denn zum jetzigen Zeitpunkt einen Einstieg in Aktien und Fonds empfehlen, insb. einem totalen Börsenneuling? Einige gute Fonds würden mir sicherlich reichen, da mir Aktien zu aufwendig sind... vielleicht auch nur ETFs? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Warlock April 11, 2010 Einige gute Fonds würden mir sicherlich reichen, da mir Aktien zu aufwendig sind... vielleicht auch nur ETFs? Ob jetzt gerade der richtige Zeitpunkt ist kann dir keiner mit Gewissheit sagen. Einige hier im Forum tun so, als wüsten sie ganz genau bescheid, damit wäre ich aber vorsichtig. Ich habe Fonds und ETF's. Überlege dir einfach eine Strategie von der du glaubst sie funktioniert und investiere dann. Andere Meinungen solltest du zwar ruhig beachten, aber auch kritisch sehen, eher als Anregungen verstehen. Sonst kommt man schnell dahin entweder nirgendswo mehr investieren zu könne, da zu riskant, oder überall muss man dabei sein um ja nichts zu verpassen. Vorsichtig sollte man mit Fonds/ETF's sein die in Fremdwährungen investieren, der Euro ist im Moment recht schwach. Wenn die Griechenlandgeschichte dann mal erledigt ist, egal wie, wertet der Euro dann vielleicht wieder auf, das kann dann zu Verlusten führen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
obx April 11, 2010 Von Aktien und Fonds würde ich an Deiner Stelle die Finger lassen. Du weißt nicht wie sich die Märkte entwickeln, insb. ist es ungewiss, ob nach dem Auslaufen von Konjunkturprogrammen tatsächlich die Wirtschaft in der Lage ist, auf eigenen Beinen zu stehen. Entpuppt sich die Mär von einem selbsttragenden Aufschwung nämlich als Ente, ist erstmal Katzenjammer an den Börsen angesagt. Von daher, bleib erstmal im Tagesgeld. Hier bist du vorerst sicher, insbesondere wegen dem Einlagensicherungsfonds. Außerdem hat Merkel ja eh die Garantie dafür gegeben, dass Spareinlagen durch die Regierung als abgesichert garantiert sind. Ich glaube, diese Zusicherung ist "rechtsverbindlich" und theoretisch immer noch gültig. Willst Du Dein Geld länger anlegen, denk über eine Einmaleinzahlung in eine Lebensversicherung nach. Renditen sind zwar nicht allzu groß, aber es gibt bestimmt noch einige Versicherungen mit gutem Rating. Willst Du bauen und bist Dir dessen sicher, check doch mal ob es Bausparverträge gibt, die Einmalzahlungen zulassen. Das Gute daran ist, dass Du Dir die momentan historisch niedrigen Bauzinsen sichern kannst, teilweise schon mit knapp 2%. Kehrseite ist aber auch, dass die Guthabenverzinsung gerade jetzt eher witzlos gering ist. Aber wie gesagt, Du kannst Dir billige Bauzinsen sichern, Bausparprämie und evt. andere Steuervorteile. Ich hab davon wenig Ahnung, insb. weiß ich nicht ob sich sowas unterm Strich, verglichen mit Tagesgeld zum jetzigen und nem Kredit zum späteren Zeitpunkt. Also genau durchrechnen. Vielleicht ist auch nen Mix von beidem das richtige, also einen Teil rein in einen Bausparvertrag. Genau Durchrechnen ist hier die Devise. Vergess bei all dem aber nicht, dass der Bausparvertrag ne gewisse Zeit laufen muss, bzw./ oder eine bestimmte Summe (evt. durch Einmalzahlung?!) aufweisen muss, um irgendwelche Punkte zu erreichen, damit Du dann den Bausparkredit in Anspruch nehmen kannst. Also nicht das Du in 3 Jahren Bauen willst, müsstest aber auf die Zuteilung des Bausparkredits bis 2015 warten----hier sachkundig machen. Bedenke aber die Zinsen, Marktstimmungen etc. Wir sind, und bleiben wahrscheinlich auf längere Zeit in einer Niedrigzinsphase. Inflation ist derzeit kein Thema. Ich weiß nicht ob die auch nochmal in ein paar Jahren richtig zuschlagen wird, und in dessen Folge die Zinsen steigen werden. Oder ob Deflation kommt und Zinsen immer niedrig bleiben. Bei Inflation und steigenden Zinsen ist Dein Vorteil natürlich, dass Du Dir nen billigen Bausparkreditzins von heute gesichert hast... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel April 11, 2010 Momentan habe ich eine größere 5-stellige Summe auf Tagesgeldkonten liegen und überlege, wie ich diese möglichst sicher anlegen kann.Rendite ist für mich zweitrangig, in erster Linie geht es um Vermögenserhalt. Steigende Inflationsraten sollten wenn möglich natürlich ausgeglichen werden. Bleib da wo du bist. Wer keine Zeit investieren will, hat in anderen Anlageklassen wohl nichts verloren. Bei einem totalen Zusammenbruch kann es bei Gold auch eine Zwangsabgabe geben. Eigene Immo ist o.k.. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
troja April 11, 2010 wenn ein kauf einer immo als - ziel - ansteht solltest du dein vermögen definitiv risikoavers anlegen -. Plane also kontinuierlich und erhöhe evtl. deine Sparquote, durch konsumverzicht :-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
zocker April 11, 2010 Momentan habe ich eine größere 5-stellige Summe auf Tagesgeldkonten liegen und überlege, wie ich diese möglichst sicher anlegen kann.Rendite ist für mich zweitrangig, in erster Linie geht es um Vermögenserhalt. Steigende Inflationsraten sollten wenn möglich natürlich ausgeglichen werden. Bleib da wo du bist. Wer keine Zeit investieren will, hat in anderen Anlageklassen wohl nichts verloren. Bei einem totalen Zusammenbruch kann es bei Gold auch eine Zwangsabgabe geben. Eigene Immo ist o.k.. Zwangsabgabe auf Gold? Wie soll das denn gehen? Aber Zwangsabgeabe auf Immobilien, das gabs schon mal Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
pauku1 April 11, 2010 Zwangsabgabe auf Gold? Wie soll das denn gehen? Aber Zwangsabgeabe auf Immobilien, das gabs schon mal Nichts einfacher, als das: -- Bei "Papiergold" eh kein Problem -- Goldbesitz wird per Gesetz unter Strafe gestellt, Alles schonmal dagewesen (z.B. USA). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bondholder April 11, 2010 Zwangsabgabe auf Gold? Wie soll das denn gehen? Aber Zwangsabgeabe auf Immobilien, das gabs schon mal Historisches Wissen ist nicht unbedingt deine Stärke, oder? In Demokratien geht so einiges, z.B. Franklin D. Roosevelt erklärte 1933 privaten Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar als illegal. Gold, welches von Bürgern der Vereinigten Staaten nicht freiwillig zu einem gesetzlich festgelegten Preis von 20,67 $ pro Feinunze an die Federal Reserve verkauft wurde, wurde beschlagnahmt und die Besitzer mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. http://de.wikipedia....ki/Goldstandard http://en.wikipedia....tive_Order_6102 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
zocker April 12, 2010 Zwangsabgabe auf Gold? Wie soll das denn gehen? Aber Zwangsabgeabe auf Immobilien, das gabs schon mal Historisches Wissen ist nicht unbedingt deine Stärke, oder? In Demokratien geht so einiges, z.B. Franklin D. Roosevelt erklärte 1933 privaten Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar als illegal. Gold, welches von Bürgern der Vereinigten Staaten nicht freiwillig zu einem gesetzlich festgelegten Preis von 20,67 $ pro Feinunze an die Federal Reserve verkauft wurde, wurde beschlagnahmt und die Besitzer mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. http://de.wikipedia....ki/Goldstandard http://en.wikipedia....tive_Order_6102 .....und das Gold, daß unter meinem Sofa liegt war davon nicht betroffen - mein Gott man kann auch einfältig sein... Zwangsabgabe auf Gold? Wie soll das denn gehen? Aber Zwangsabgeabe auf Immobilien, das gabs schon mal Nichts einfacher, als das: -- Bei "Papiergold" eh kein Problem -- Goldbesitz wird per Gesetz unter Strafe gestellt, Alles schonmal dagewesen (z.B. USA). "Papiergold" ist kein Gold, wer das kauft hat´s nicht verstanden.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kaffeetasse April 12, 2010 unter dem sofa liegend wird es den leuten damals viel genützt haben...kannste in dem fall genauso gut kgweise rauschgift unterm sofa gehabt haben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
pauku1 April 12, 2010 .....und das Gold, daß unter meinem Sofa liegt war davon nicht betroffen - mein Gott man kann auch einfältig sein... "Papiergold" ist kein Gold, wer das kauft hat´s nicht verstanden.... Wo da die Einfalt liegt und wer es nicht verstanden hat, dass können wir mal offen lassen. Nochmal: Im Fall des Falles ist es für jede Regierung ein leichtes, Den Besitz von Edelmetallen zu kriminalisieren. Dein Gold unterm Sofa nützt dir dann auch nichts. Wenn der Besitz illegal ist, kannst du damit nicht mal eben beim Bäcker einkaufen. Der Markt für Gold wird dann ein von finsteren Gesellen beherrschter Schwarzmarkt sein. Dort wird dir das Geschäftemachen bestimmt viel Freude bringen. Alles, was du dann mit deinen (illegalen) Münzen noch tun kannst, ist sie anschauen - und dabei mglrw. hungern. Essen kann man das Zeug schließlich nicht ... aber träum ruhig weiter. :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
obx April 13, 2010 .....und das Gold, daß unter meinem Sofa liegt war davon nicht betroffen - mein Gott man kann auch einfältig sein... "Papiergold" ist kein Gold, wer das kauft hat´s nicht verstanden.... Wo da die Einfalt liegt und wer es nicht verstanden hat, dass können wir mal offen lassen. Nochmal: Im Fall des Falles ist es für jede Regierung ein leichtes, Den Besitz von Edelmetallen zu kriminalisieren. Dein Gold unterm Sofa nützt dir dann auch nichts. Wenn der Besitz illegal ist, kannst du damit nicht mal eben beim Bäcker einkaufen. Nett wie Ihr diskutiert Aber was lernen wir daraus? Ein physisches Gold-Depot in der Schweiz anlegen... Oder haben die Schweizer etwa auch das Kriminalisieren von Goldbesitz erfunden Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
zocker April 14, 2010 Nett wie Ihr diskutiert Aber was lernen wir daraus? Ein physisches Gold-Depot in der Schweiz anlegen... Oder haben die Schweizer etwa auch das Kriminalisieren von Goldbesitz erfunden ....genauso ist es - die Juden und die anderen Verfolgten, die 1933 aus Deutschland vor den Nazzzzis flohen, waren gut dran wenn sie Gold oder andere Wertgegenstände hatten. Man lese Golo Manns Erinnerungen. "Immobilien" waren futsch, weil von der Steuer-gestapo beschlagnahmt. Einem totalitären Staat kann man nur mit harter Währung entkommen. Die Staaten lauern doch nur darauf unsere Ersparnisse wegzuinflationieren, Immobilien straf zu besteuern, Depots zu konfiszieren. Wer also unserem Staat bei seiner Gier alles zu Gunsten der Sozialtransfers zu verstaatlichen alles zutraut muß ins physische Gold um fluchtfähig zu sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldmachine April 14, 2010 Naja, die beste Lösung ist es in so 4-5 stabile und voneinander unabhängige Staaten Geld anzulegen bzw. Depots, so das der Zugriff des Staates nicht möglich ist. Aber dann ist das Geld in Sicherheit, aber man selber nicht. Meine Lebensplanung sieht folgendes vor: 1/3 Aktien 1/3 Anleihen 1/6 eine 2Z-Wohnung zum vermieten und pot. für die Kinder die eigenständiger leben wollen. 1/6 Immobilienfonds Das macht zusammen 100% von der Altersvorsorge. Die Krisenvorsorge sollte aus so 10.000 EUR bestehen die in Gold und Silber in Münzen- und Barrenform vorliegen. Konsumvermögen: Eigenheim, also die selbstgenutzte Eigentumswohnung oder Haus. Bei dieser Aufteilung (Altersvorsorge, Krisenvorsorge, Konsumvermögen) kann kommen was wolle. Bei der Machtergreifung z.B. der NPD oder der Linken kann man eh in der schnelle nicht mehr als so 10.00 EURO in Form von Gold und co in Sicherheit bringen. Wenn man eine radiklisierung des Staates frühzeitig erkennt, dann kann man das Depot für die Altersvorsorge ins Ausland schaffen und das Konsumvermögen ist halt die Stabilität in der Vermögensfrage, wenn politisch nichts kippt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Prospektständer April 14, 2010 Bei der Machtergreifung z.B. der NPD oder der Linken kann :lol: :'( Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hannah April 15, 2010 @Threadersteller: -Die eigenen Anlageziele überdenken: Wenn wirklich ein Crash kommt, kann das Ziel nur sein, nennenswerte Anteile des Vermögens zu erhalten. Alles zu erhalten, dürfte utopisch sein. Bzw. was im extrem unwahrscheinlichen Fall eines totalen Crash seinen Wert komplett behält, kann im relativ normalen Umfeld höchst wertinstabil sein: nimm Gold: Wenn es kein Geld mehr gibt, dürfte das ganz gut sein. Gibt es keine Währungsreform (was ja sehr wahrscheinlich ist), besteht die ernsthafte Gefahr, dass der Goldkurs auf zB ein die Hälfte und weniger sinkt. Diese Gefahr will man auch nicht eingehen. -am besten finde ich bisher den vorvorigen Eintrag von Geldmaschine. Wobei ich persönlich mehr in festverzinsliches stecken würde: also eher die hälfte in Tagesgeld/verschiedene Staatsanleihen. -Was eine eigene Immobilie angeht, wäre ich skeptisch, Stichwort: Klumpenisiko. Dazu - auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise gibt es auch viel im Forum und allgemein im Internet: Einfach mal die betreffenden Suchen anwerfen. -Du bezeichnest dich als "Börsenneuling". Dann würde ich nicht sofort handeln, sondern mich im Laufe der nächsten Wochen und Monate informieren. So schnell wird die Welt auch nicht untergehen. Und von dieser Bildung profitierst du nicht nur für die jetzige Krise, sondern wohl dein Leben lang. und beim Geldanlegen kann man extrem viel von dem hart ersparten Geld verlieren. Das sieht man nicht unbedingt, aber auch zu wenig Gewinne machen sich im Laufe der Jahre bemerkbar. Standardmäßig rate ich immer zu folgendem: Für eine Basisbildung brauchst du etwa 30-50 Stunden. Ich würde raten, sich ein paar Bücher durchzulesen. Es geht nichts über solch zusammenhängendes Wissen, auch ist das viel effizienter als im Internet rumzulesen. Ich würde jedem Martin Weber - Genial einfach investieren und Gerd Kommer - Souverän investieren mit ETFs sehr ans Herz legen. Wenn es um etwas Hintergrund geht, würde ich die unabhängig von Geldanlage sehr interessanten Sachbücher von Nasim Taleb - der schwarze Schwan und Tim Harford - Ökonomics empfehlen. Die Bücher kosten zwar zusammen um die 80, aber angesichts der Gelder um die es geht, ist das nicht viel. In den Medien würde ich faz.net/vermoegensfrage lesen. Diese wöchtentliche Kolumne ist sehr gut. Nach einem Jahr wiederholen sich die Themen, das ist aber gut, die Grundsätze sind halt wichtig. Deshalb würde ich etwa 1 Jahr lang zurücklesen. Das ist frei verfügbar. Ansonsten: wenn du zB beschließt, zwanzig Prozent Deines Vermögens in Aktien umzuschichten, würde ich erwägen, das nicht auf einen Schlag zu tun, sondern verteilt zB über 4 Jahre: Dass mindert vielleicht etwas das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
opes April 15, 2010 Bei der Machtergreifung z.B. der NPD oder der Linken kann man eh in der schnelle nicht mehr als so 10.00 EURO in Form von Gold und co in Sicherheit bringen. Wenn man eine radiklisierung des Staates frühzeitig erkennt, dann kann man das Depot für die Altersvorsorge ins Ausland schaffen und das Konsumvermögen ist halt die Stabilität in der Vermögensfrage, wenn politisch nichts kippt. Als würde dir Gold was bringen...das wird zwangskollektiviert....war schon im Mittelalter so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldmachine April 15, 2010 Bei der Machtergreifung z.B. der NPD oder der Linken kann man eh in der schnelle nicht mehr als so 10.00 EURO in Form von Gold und co in Sicherheit bringen. Wenn man eine radiklisierung des Staates frühzeitig erkennt, dann kann man das Depot für die Altersvorsorge ins Ausland schaffen und das Konsumvermögen ist halt die Stabilität in der Vermögensfrage, wenn politisch nichts kippt. Als würde dir Gold was bringen...das wird zwangskollektiviert....war schon im Mittelalter so. Na und? Auch wenn Gold unter Strafe stehen sollte, so bin ich damit schneller außer Landes wie man schauen kann. Aber bevor soetwas kommen sollte bin ich eh schon ausgewandert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
opes April 15, 2010 Gold ist während einer Krise genausowenig wert wie ein normaler stein...wobei der stein fast noch mehr wert hat, weil man ihn werfen kann, was du mit dem gold wohl nicht machen würdest. Während der Krise brauchst du wirklich "harte Währung" wie Nahrung und vorallem Waffen. Gold ist zwar ein wertaufbewahrungsmittel weil es nach der Kirse wieder so viel wert ist wie davor aber währendessen bekommst du für eine Unze Gold 3 Kugeln in den Kopf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
pvdb April 25, 2010 · bearbeitet April 25, 2010 von pvdb Ich empfehle den Kauf von Gold und Silber. In der Vergangenheit ging jede Papierwährung den Back runter, aber Gold und Silber hatte immer Wert. Sicherlich ist Gold schon hoch, aber das ist erst der Anfang. Interesssant wird es erst, wenn die Masse oder das Big Money ins Gold geht. (Man muss natürlich den passenden Zeitpunkt zum aussteigen finden, aber zum EInstieg meiner Meinung immer noch günstig) Auf den Bankkonto kann das Geld bei einer neuen Währungreform (Ist ja neuerdings auch in den Medien ein Thema) schnell an Wert verlieren (z.B. Cut oder Ratio). Meine Meinung halt zur Absicherung des Vermögens. Um durch die Krise zu kommen sind nürlich Dinge wie Alkohol/Zigratten (Als Tauschmittel), aber auch haltbare Lebensmittel, Trinken, Klopapier, Medikamente, .... wichtig. Alle Schulden möglichst vorher begleichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag