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the_geeko

Wieviel � für "Studentenportfolio" berappen?

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the_geeko

hallihallo,

 

Es meldet sich mal wieder die fragende weisheit zu Wort. Nach wirklich vieeeeelem Lesen, komme ich langsam in den Status wo ich die gelernte Theorie gerne mal in der Praxis anweden möchte.

 

Wie einige bereits wissen beginne ich im Okober mein Studium zum Wirtschaftsingeneur

und möchte zeitgleich mein erstes Depot mit einem Studentenbudget eröffnen. Wirklich liquide hätte ich 5000 zur Verfügung, auf die ich nicht angewiesen bin und mit denen ich mir gerne mein erstes Portfolio zusammenstellen möchte.

 

Selbstverständlich erwarte ich nicht gleich übermorgen einen Gewinn von 10000%,

stattdessen möchte ich das Depot als gut gemischte Anlage (riskante und weniger riskante Aktien) aufbauen, die vorallem flexibel sein sollte, damit man sie den wirtschaftlichen Änderungen anpassen kann.

 

Ich sehe dies quasi als Trainings-Depot an, mit dem ich meine mehr oder weniger schmerzvollen Anfängererfahrungen machen kann und natürlich als wirtschaftliches

Hobby. :D

 

 

Was haltet Ihr vom Startbudget von 5000 für ein kleines gut gemischtes Portfolie, von dem ich mir keine Millionengewinne erwarte, welches ich aber durch mein ganzes studium hinweg betreuen und ggf. anpassen möchte.

 

Wenn nach dem studium dann mehr Geld im Geldbeutel ist, kann ich dann mit der

gesammelten Erfahrung in größeren Transaktionen denken, aber bis dahin ist noch

vieeeeel Zeit... :thumbsup:

 

 

Also wie sieht's damit aus? Was meint ihr?

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andy

Ich finde, 5000 Euro ist ein sehr solides Anfangskapital!

 

Deine Strategie hört sich ebenfalls so an, als wüsstest du, wovon du redest und das du "reif" für einen Einstieg in die Börsenwelt bist.

 

Bei 5000 Euro würde ich aber nicht so sehr streuen. 2-3 verschiedene Aktien sind drin, wenn du am Anfang noch unsicher bist.

Starte auch nicht sofort mit "Zockeraktien", sondern schau dir verschiedene Blue Chips an!

 

Viel Erfolg!

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cubanpete

Als erstes würde ich einen Plan erarbeiten. Die wichtigsten Eckdaten gibst Du schon mit Deiner Portfoliogrösse an, mit 5000 Euro kann man leider wegen der hohen Gebühren keine allzu grossen Sprünge machen.

 

Du musst mit Verlusten umgehen können. Du wirst Verluste erleiden. Jeder tut das. Es gehört einfach zum Geschäft.

 

Als erstes musst Du bei jedem Kauf Dein Risiko kennen, also vorher wissen, wann Du mit Verlust wieder aussteigst. Dann solltest Du eine Exit-Strategie für Gewinne haben, also wissen, wann Du Gewinne mitnimmst, auch das schon bevor Du die Aktie kaufst.

 

Als nächstes solltest Du Deine Strategie ohne Geld ausprobieren, oder, falls Du das objektiv tun kannst, in der Vergangenheit austesten.

 

Folgende Kennzahlen sind wichtig:

 

- Zuverlässigkeit Deiner Strategie: Anzahl Gewinne in Prozent der gesamten Anzahl Geschäfte

- Gewinn- Verlust Ratio: durchschnittlicher Gewinn dividiert durch durchschnittlicher Verlust pro Geschäft

- Gewinn pro riskiertem Euro: Total Nettogewinn (Gewinne minus Verluste) dividiert durch Verluste. Kommt hier eine positive Zahl heraus, so hast Du bei genügend grosser Testdatenmenge ein funktionierendes System. Kommt eine Zahl über 0.50 heraus, so hast Du sogar ein gutes System. Vergiss nicht die Gebühren in Deine Berechnungen miteinzubeziehen!

 

Weitere wichtige Kennzahlen: die Häufigkeit. Wie oft kannst Du Deine Strategie handeln. Eine Strategie, die nur 0.01 Euro pro riskiertem Euro bringt kann interessant sein für einen Market Maker, der viele hundert Geschäfte am Tag ausführt. Mit 5000 Euro hingegen wirst Du nur wenige Geschäfte pro Jahr ausführen können, brauchst also ein System mit einem hohen Gewinn-Risiko Verhältnis und einer hohen Zuverlässigkeit, was sehr schwierig (aber nicht unmöglich) zu finden ist.

 

Die mit Abstand wichtigste Entscheidung ist nicht etwa, was oder wann, sie ist WIEVIEL. Nachdem Du die Kennzahlen oben errechnet hast, solltest Du planen, wieviel Du pro Handel einsetzen willst. Von der errechneten Zuverlässigkeit kannst Du ableiten, mit welcher Wahrscheinlichkeit wieviele Verlustgeschäfte aufeinander folgen könnten. Dein Ziel bei der Positionsgrössenbestimmung ist, solche Ketten zu überleben. Bei einer Zuverlässigkeit von 1:1 ist (glaube ich mich zu erinnern) das Risiko von 10 Verlusttrades hintereinander etwa 1:1024. Wenn Du also z.B. als Market Maker oder Parketthändler 5000 Geschäfte pro Jahr machst, so wird das jedes Jahr etwa 5 mal vorkommen :(

 

Viele Leute, leider auch hier im Board, arbeiten mit einer martingalen Positionsgrösse, das heisst, sie vergrössern bei Verlusten. Alle gut funktionierenden Methoden zur Bestimmung der Positionsgrössen arbeiten aber anti-martingal, das heisst, die Positionen werden bei Gewinnen grösser und bei Verlusten kleiner.

 

In Deinem Beispiel würde ich wegen des geringen Grundeinsatzes und damit verbunden der hohen Gebühren mit maximal 2 Positionen einsteigen. Nach einem Gewinn von 50% kann ein drittes, nach 100% ein viertes dazukommen, bis Du etwa die maximale Häufigket (auch oben errechnet) erreicht hast.

 

Wenn Du das während Deiner ganzen Studienzeit durchziehst und am Schluss noch Geld oder sogar mehr Geld auf dem Konto hast, so wirst Du bestimmt ein sehr erfolgreicher Börsenteilnehmer werden, wenn Du das Erlernte, Dein persönliches System, später mit grösseren Geldmengen anwendest ;)

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thor_of_asgard

Hallo, das klingt ja aber alles wirklich sehr vernünftig und interessant ....

 

Ich finde auch, dass Positionen unter 2000-2500 Euro keinen Sinn machen.

 

In den letzten Jahren hab ich nur moit Fonds gearbeitet, aber sehr erfolgreich.

 

Ich sehe hier aber Grenzen und würde - teilweise - wieder gerne in Einzelwerte umsteigen.

 

Aber nru mit konkreter Strategie, den OShaugnessy hab ich vorwärts und rückwärts gelesen.

 

Trotzdem...eigentlich würde ich gerne iene Börsenbreif abonnieren und mich nach diesen Empfehlungen richten ,,,,,

 

Und dazu such ich derzeit Leute, die sich mit sowas auskennen ..... :-"

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