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Gerald1502

Risikovorsorge (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

satgar
Gerade eben von CorMaguire:

Der Kanzler meinte: "Die gesetzliche Rentenversicherung werde "allenfalls noch die Basisabsicherung für das Alter sein""

und kriegt dafür "Prügel" ... 

 

Realitätscheck:

durchschnittlicher Rentenzahlbetrag 2024: 1154 € --> https://jahresbericht.deutsche-rentenversicherung.de/artikel/in-zahlen-2024/

Grundsicherung: 560 € + Miete/NK

Pfändungsfreigrenze 2024:  1499 €

 

... allerdings nicht für das Wörtchen "werde" ;)

Ja, hab ich auch nicht verstanden. Den richtigen Lebensstandard, so wie man ihn zuletzt vor dem Bezug der Rente gehabt hatte, kann die GRV seit Jahrzehnten nicht liefern. Konnte sie das je? Vielleicht nach dem Krieg mal, aber doch schon lange nicht mehr.

 

Daher hat er so viel Neues dazu gar nicht gesagt, sondern nur die Realität dessen beschrieben, was die GRV seit mehreren Jahrzehnten ist. Eine Basisversorgung, die zwingend mit anderen Alterssicherungsbausteinen kombiniert sein muss. Hat man diese nicht, kann man seinen Lebensstandard nicht halten oder landet hier und da sogar in der Grundsicherung, wenn es eine gebrochene Erwerbsbiografie oder schlechte Löhne gab.

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CorMaguire

"Zudem soll es künftig für alle Versicherten schwieriger werden, überhaupt als pflegebedürftig anerkannt beziehungsweise in die unteren Pflegegrade eingestuft zu werden. Konkret soll ein höherer Grad an Einschränkung notwendig sein, um die Pflegegrade 1, 2 und 3 zu erreichen."

--> https://www.aerzteblatt.de/news/warken-plant-bei-pflegereform-laut-bericht-deutliche-mehrbelastung-fur-heimbewohner-9fb7ed87-7c96-4e2d-9f24-cf16cf5e71a3

 

Hhhmmm könnte meinen Plan A  konterkarieren (möglichst lange "zu Hause" bleiben Vermögen aufbrauchen mit Unterstützung der PV)  .... muss ich also intensiver nach Plan B schauen (Mehr-Jahres-Kreuzfahrt antreten und im Idealfall gar nicht, aber wenn ohne oder nur noch geringem eigenem Vermögen zurückkehren. ;)

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 9 Minuten von CorMaguire:

Hhhmmm könnte meinen Plan A  konterkarieren (möglichst lange "zu Hause" bleiben Vermögen aufbrauchen mit Unterstützung der PV)  .... muss ich also intensiver nach Plan B schauen (Mehr-Jahres-Kreuzfahrt antreten und im Idealfall gar nicht, aber wenn ohne oder nur noch geringem eigenem Vermögen zurückkehren. ;)

Von den Leistungen der PV wirst Du nicht reich. Du hast üblicherweise parallel höhere Ausgaben, sofern Du nicht einen Partner/Kinder hast, die das für lau übernehmen.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 22 Minuten von Sapine:

Von den Leistungen der PV wirst Du nicht reich. Du hast üblicherweise parallel höhere Ausgaben, sofern Du nicht einen Partner/Kinder hast, die das für lau übernehmen.

Reich will ich nicht mehr werden :) 

Partner/Kinder wird ersetzt durch "Vermögen aufbrauchen". ;) 

Jetzt werden eventuell Leistungen der PV reduziert (die ich irgendwie jahrelang für andere finanziert habe) und durch eigenes Vermögen ersetzen muss. Dann kann ich das auch bequemener tun.

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Der Heini
vor 3 Stunden von satgar:

Eine Basisversorgung, die zwingend mit anderen Alterssicherungsbausteinen kombiniert sein muss. Hat man diese nicht, kann man seinen Lebensstandard nicht halten oder landet hier und da sogar in der Grundsicherung, wenn es eine gebrochene Erwerbsbiografie oder schlechte Löhne gab.

Gibt aber auch Rentner, die gut davon leben können, zumindest macht das WPF hier oft den Anschein. Also für die jetzigen Rentner scheint es bei vielen noch gut zu reichen, von daher hat er bzgl. der kommenden Rentner vielleicht schon recht, da wird es nicht mehr reichen. Nur will das keiner hören, die Diskussion gibt es ja seit 1986 schon.

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Sapine

Die Rentner hier im WPF haben in aller Regel Zusatzeinkünfte. Das kann man schlecht vergleichen. Die Zahl der Grundrentenbezieher steigt von Jahr zu Jahr. 

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Der Heini
vor 32 Minuten von Sapine:

Die Rentner hier im WPF haben in aller Regel Zusatzeinkünfte. Das kann man schlecht vergleichen. Die Zahl der Grundrentenbezieher steigt von Jahr zu Jahr. 

Ich meinte nur den Anteil der GRV der Rentner im WPF. Die GRV wird ja immer als Absicherung für das Langlebigkeitsrisiko gesehen. Nur gerade im hohen Alter können ja die Kosten schnell steigen (Hilfe, Pflege, Zusatzkosten zur KvdR usw.).

 

Damit will ich die GRV nicht schlecht Reden, nur sie deckt auf Dauer nur einen kleinen Anteil der Gesamtkosten, falls man nicht hohe Rentenpunkte hat. Für meine Kinder mache ich mir da schon Gedanken, da muss der Großteil zusätzlich privat vorgesorgt werden.

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Bolanger
vor 9 Stunden von satgar:

Kommt die GKV Reform und eine besondere Erhöhung der KV/PV BBG? Dann rechnet die zuständige Ministerin mit mehr Zulauf in die PKV: https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/gesundheitsministerium-erwartet-100-000-zusaetzliche-pkv-kunden-155661?vc=startseite

Vielleicht sollte man die Versicherungspflichtgrenze abschaffen und beiden Systemen einen freien Wettbewerb ermöglichen? Für mich ist die Ungleichbehandlung die größte Ungerechtigkeit, die es in unserem KV-System gibt. Ein Teil der Bevölkerung hat ein Wahlrecht, das einem anderen Teil der Bevölkerung nicht gewährt wird. Über die häufig bemängelte Zweiklassenmedizin würde sich keiner beschweren, wenn jeder die wirklich freie Wahl der Krankenkasse hätte.   

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Sapine

Klingt im ersten Moment charmant, nur sehe ich eine Menge von Interessenten, die sich auf günstige Tarife in jungen Jahren stürzen werden, um später in die gesetzliche zu wechseln. Das müsste man unterbinden und dann hast Du die Bürgergeldempfänger mit privater KV. Ganz so einfach geht es denke ich nicht. 

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Bolanger

Gibt es in der PKV nicht stets einen Tarif, der der GKV ähnelt? 

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Caveman8
vor 26 Minuten von Bolanger:

Gibt es in der PKV nicht stets einen Tarif, der der GKV ähnelt? 

Aber dennoch deutlich mehr kostet als x % von Wenig. 
 

Man müsste in dem Zuge vielleicht die Altersrückstellungen nochmal deutlich anheben, sodass ein PKV Tarif (auch in sehr jungen Jahren) nicht unter Betrag „X“ zu haben ist (z.B. weniger als 75% des maximalen GKV Tarifs). Sonst versichern sich junge Geringverdiener mit Billigtarifen um 50€ mtl. zu sparen, die es dann in wenigen Jahren alle finanziell überlastet. 

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satgar
vor einer Stunde von Bolanger:

Gibt es in der PKV nicht stets einen Tarif, der der GKV ähnelt?

Es gibt übrigens zwei. Den Standard Tarif aus der Bisex Welt und den Basistarif aus der unisex Welt. Sie kosten aber nicht für jeden Versicherten bei jedem Versicherer das gleiche. 
 

Der Basistarif ist dahingehend übrigens ne ganz schlimme Wahl. Der kostet so gut wie immer den Höchstsatz der GKV. Der Standard Tarif kann allerdings als Backup Lösung für langjährig PKV Versicherte eine Option sein, wenn’s gar nicht mehr anders geht. 
 

Dieses Prinzip aber auf alle Menschen in DE auszurollen, davon hielte ich jetzt nicht so viel.

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Bolanger

Ich befürworte gar nicht, dass jeder in die PKV soll. Ich bevürworte nur, dass entweder alle die Wahl dazu bekommen oder niemand. 

So richtig nachvollziehbar ist die Ungleichbehandlung für mich nicht. Salopp gesagt darf jeder, der viel Geld hat und es sich leisten kann, in die PKV. Ob das nun Arbeitnehmer sind, die viel verdienen oder Beamte, denen man dauerhaft ein auskömmliches Einkommen bietet, ist egal. Nur warum darf dann auch jeder Selbständige, unabhängig vom Einkommen, in die PKV?

 

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CorMaguire
vor 11 Stunden von satgar:

Es gibt übrigens zwei. Den Standard Tarif aus der Bisex Welt und den Basistarif aus der unisex Welt. Sie kosten aber nicht für jeden Versicherten bei jedem Versicherer das gleiche. 
 

Der Basistarif ist dahingehend übrigens ne ganz schlimme Wahl. Der kostet so gut wie immer den Höchstsatz der GKV. Der Standard Tarif kann allerdings als Backup Lösung für langjährig PKV Versicherte eine Option sein, wenn’s gar nicht mehr anders geht. 
 

Dieses Prinzip aber auf alle Menschen in DE auszurollen, davon hielte ich jetzt nicht so viel.

Der Standardtarif ist doch ein Auslaufmodell weil es neu ja nur noch Unisex-Tarife gibt, oder?

Wer den als Notnagel behalten will, darf halt nicht auf einen Unisex-Tarif umstellen, dann geht es afaik von dort nicht mehr in den Standard- sondern nur in den Basistarif. 

 

Wäre für mich 2025 für 202€ zu haben gewesen, der Basistarif hätte 417€ gekostet und die bisherigen Tarife 660€.

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satgar
vor einer Stunde von CorMaguire:

Wer den als Notnagel behalten will, darf halt nicht auf einen Unisex-Tarif umstellen, dann geht es afaik von dort nicht mehr in den Standard- sondern nur in den Basistarif. 

Genau, das ist eine große Gefahr, wenn man bei einem möglichen Tarifwechsel nach 204 VVG nicht korrekt beraten wird und von Bisex in unisex wechselt. Man verliert den wertvollen Notnagel Standardtarif. Da muss man sehr aufpassen.

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Sir Zock-a-lot

Gilt aber auch nur für Bisex-Tarife vor 2009. Danach gibt's dann lediglich den Basistarif...

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Hauptsache schnell ist mein Eindruck. Das Feigenblatt von 250 Mio für die Bürgergeldempfänger ist ein Witz, noch dazu wo gleichzeitig der Bundeszuschuss abgeschmolzen wird (wofür gibt es den eigentlich?). Aber auch, dass die Vorschläge aus der Ärzteschaft nicht berücksichtigt/erwogen wurden klingt mir nicht nach einer ausgewogenen Lösung. Warum nimmt man sich nicht etwas mehr Zeit, um das Paket abzurunden bevor man jetzt schon ankündigt, dass man in zwei Jahren die nächste Reform braucht . Warum eigentlich nur eine Zuckersteuer auf Getränke? Zucker steckt in sehr vielen Lebensmitteln in zu hoher Menge drin.

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Bolanger

Man hätte sich auch völlig an den Empfehlungen der Expertenkomission halten können, denn dort wurde unabhängig vom politischen Lager ein Vorschlag erarbeitet, auf den sich die Experten nach Anhörung unterschiedlicher Interessensgruppen einigen konnten. 

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stagflation

Too little, too late...

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