Unfallversicherung für mich gesucht / Single- und Familientarife

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äh moment mal, ich hab ne bu, werde durch besagte private baumfällarbeiten so stark "beschädigt", dass ich nicht mehr arbeiten kann. da das in der freizeit passiert ist zahlt dann keine bu ? :blink: krankheiten wie krebs entstehen auch in der freizeit (klingt vlt. jetzt bissl makaber) und sollte ich dadurch bu werden zahlt auch ne bu. irgendwie blick ich jetzt den unterschied nicht

 

da habsch aber jemanden verwirrt ;)

 

Wenn du so stark "beschädigt" wirst, dass du nicht mehr arbeiten kannst, bekommste natürlich deine BU-Rente!

 

Daher habe ich das Beispiel mit der Prothese gebracht, da hätten dir aus der privaten UV 70% Invaliditätsleistung zugestanden,

BU ist man da aber noch lange nicht, selbst bei deinem Beruf kann man da noch prima hinter dem Schreibtisch arbeiten...

 

Ich wollte damit verdeutlichen, dass die UV in vielen fällen zahlt, wo man bei weitem noch nicht BU ist....

 

cya

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Posted · Edited by GlobalGrowth

Ähm, ja, bitte. Beispielsweise: Wofür benötige ich Geld, wenn ich doch ausdrücklich noch meiner Arbeit nach gehen kann?

 

Sorry für meine Penetranz, aber ich habe noch keine Antwort auf meine Frage nach dem Sinn einer UV neben einer BU erkannt. Natürlich musst Du nicht "alle" Dir bekannten Beispiele aufzählen. Zwei, drei einleuchtende Gründe sollte es aber schon geben. Wohnung und Auto gehören für mich nicht dazu.

 

saludos,

el galleta

 

Gern el Galleta,

 

gehen wir das ganze mal anders an und bleiben wir bei der Prothese. Nehmen wir an, die Schwerbehinderung führt dazu, dass du nur noch 6Std. täglich arbeiten kannst, weil danach einfach die Schmerzen zu groß werden.

Theoretisch macht das ein Einkommenseinbuße von 25%, BU bist du noch nicht, es sei denn, du hast eine BU mit der Staffelung 25-75% ...haben aber die wenigsten.

 

Nun rechne dir diesen Einkommensverlust mal bis zur Rente aus, da haben wir noch nicht die ganzen Überstunden beachtet, die du vielleicht sonst zur Einkommenserhöhung geschoben hast.

 

Was hattest du insgesamt beruflich mal vor, ist diese Mehrbelastung überhaupt unter Betrachtung der dann bestehenden Behinderung noch möglich?

 

Wohnung ist für dich kein Grund? mhh...vielleicht ist aber die behindertengerechte Wohnung teurer? Daran mal gedacht??

 

Oft werden auch die Kapitalzahlungen der privaten UV genutzt, um damit Behandlungsmaßnahmen zu bekommen, die von Krankenkasse oder Rententräger nicht übernommen werden. Die treibenden Gründe sind meist unaufhörliche Schmerzen, wenn man dann erfährt das in den USA eine Therapie angeboten wird, die zur Linderung führt...glaub mir, du sammelst alles Geld was du kriegen kannst!

 

Und eins dürfen wir nicht vergessen, wir sprechen hier nicht von Unsummen, sondern je nach Absicherungsgrad und Risikogruppe meist von um die 90 jährlich, wenn überhaupt...in einigen Fällen liegt man sogar darunter...es kommt auf die Risikoanalyse an!

 

 

Das waren jetzt nur wenige Beispiele, die mir auf die schnelle eingefallen sind...oft liegen die Schadenzahlungen aber nicht im 100.000'der bereich, meist sind es Verletzungen die zwischen 1-34% Behinderung liegen. Die Schadenszahlungen liegen dann meist zwischen 1000- 50.000.

Nu rechne selbst, wie lang du selbst in einem solchen Falle eine Unfallversicherung bezahlen kannst.

 

bei 1000 Schadenzahlung = um die 10 Jahre

bei 50.000 Schadenszahlung = schon 500 Jahre

 

ausgehend von 100 Beitrag p.a.

 

 

cya

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Ich wollte damit verdeutlichen, dass die UV in vielen fällen zahlt, wo man bei weitem noch nicht BU ist...

Okay, das ist die Basis für eine Sinn-Diskussion.

 

Wohnung ist für dich kein Grund? mhh...vielleicht ist aber die behindertengerechte Wohnung teurer? Daran mal gedacht??

Ja, hab ich. Das wäre aber allein noch kein Grund für mich. Das Leben ist kein Wunschkonzert, auch mit einem noch so hohem Absicherungsgrad werde ich mir kein glückliches Leben garantieren können.

 

...Einkommenseinbuße...Behandlungsmaßnahmen...

Danke, danach habe ich gesucht. Auf solchen Argumenten aufbauend kann man eine Pro-Contra-Überlegung durchführen. :thumbsup:

 

saludos,

el galleta

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Posted · Edited by GlobalGrowth

Okay, das ist die Basis für eine Sinn-Diskussion.

 

 

Ja, hab ich. Das wäre aber allein noch kein Grund für mich. Das Leben ist kein Wunschkonzert, auch mit einem noch so hohem Absicherungsgrad werde ich mir kein glückliches Leben garantieren können.

 

 

Danke, danach habe ich gesucht. Auf solchen Argumenten aufbauend kann man eine Pro-Contra-Überlegung durchführen. :thumbsup:

 

saludos,

el galleta

 

 

Sinn Duskussion hin oder her, ich fang in meinen Beiträgen nur auf "Zuruf" im Urschleim an...ansonsten werd ich ja mit dem Schreiben nicht fertig :P

Wie du schon sagst, das Leben ist kein Wunschkonzert, daher seh ich auch eine hohe Notwendigkeit in einer UV, gerade weil man im Falle eines Unfalls und bleibenden Schäden finanziell nicht auf Dritte angewiesen sein möchte. Zudem kostet die UV einen Bruchteil einer BU...

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Hallo,

 

vielen Dank für Eure Antworten. Könnt ihr einen Anbieter für eine Unfallversicherung empfehlen?

Ich habe bisher VHV, Gothaer und NV im Visier.

 

Danke

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Posted · Edited by bluemex

@GlobalGrowth

 

Ich habe ein ziemlich gefährliches Hobby: lizenzfreie Motorradrennen.

Kannst du mir eine UV empfehlen, die auch dieses Risiko abdeckt (Stichwort: Wegfall Klausel "zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeit...")? Mein Makler hat mir die Generali mit einer Grundsumme von 100k€, 540% Progression und Verdopplung der Auszahlung bei Privatunfällen empfohlen. Kostenpunkt knapp 200€ p.a.

 

P. S: Ich bin ledig, 30 Jahre alt und Software-Ingenieur. Gehalt möchte ich hier nicht nennen, aber du könntest ja mal für mehrere Gehaltsstufen Vorschläge für Grundsummen geben. Danke!

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Hallo,

 

ich habe mal folgenden Versicherungsvergleich bemüht:

Vergleich Unfallversicherung

Vorgeschlagen wurde folgende Versicherung:

KAB Premium (Versicherung der Zurich unter anderem Namen)

Kennt die jemand? Ist sie zu empfehlen?

Die Bedingungen sind eigentlich ziemlich gut zu dem Preis, nur die Gruppenversicherung macht mich stutzig.

 

Danke

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Hallo mscj,

 

ja kenn ich. Ich hab ab 01.05.2009 für meine Familie diese Unfallversicherung gewählt. Es handelt sich dabei um einen Maklertarif, bei dem zu dem regulären Tarif der Zurich, Sonderleistungen "KAP Premium" mit den höheren Leistungen vereinbart werden. Diese Leistungen werden an der Police in den Bedingungen mit aufgeführt.

 

Ich habe mich lange mit Unfallversicherungen und den einzelnen Bedingungen beschäftigt und habe nichts besseres in Bezug auf Preis / Leistung gefunden als diesen Tarif. Gerade wenn Du Dir die Leistungen anschaust (Bewertung Gliedertaxe vs. optimaler Staffel: 101% vs. 80% der meisten anderen Gesellschaften (Stimme 100%)), ist der Tarif auf einem sehr hohem Niveau.

 

Ich zahle für mich 100.000GS/350 Prog., meine Frau 100.000GS/350 Prog. und ein Kind 175.000GS/350 Prog. + Leistungen für kosm. Operationen, Bergungskosten, Rückholkosten etc. "nur" 260 EUR pro Jahr. Ich selber hab noch eine weitere Unfallversicherung über meinen Arbeitgeber, daher "nur" 100.000 Absicherung.

 

Also ich kann diese Unfallversicherung nur empfehlen.

 

Gruß

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@globalgrowth: Deine Argumentation gefällt mir. Ich würde mir gern eine Unfallversicherung als "BU 2. Klasse" zulegen, das heißt ich hab keine BU und denk für mich lohnt sich das auch nicht mehr. Welche Unfallversicherung könntest Du denn empfehlen.

 

GRuß Emilian.

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Hallo Tschek,

 

vielen Dank für deine Antwort.

Es handelt sich dabei doch um eine Gruppen-Unfallversicherung, welche Gruppe ist da gemeint?

Kannst du mir das Fluggastkumulrisiko mal genauer erklären?

 

Danke

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Hallo,

was für eine Unfallversicherung sollen wir nehmen?

Versicherte Personen:

P1: 1959, weibl., Beamtin.

P2: 1986, männl., Student

P3: 1984, weibl., noch Student. (Änderung in einem Jahr)

 

Wir haben von der Hamburg Mannheimer ein Angebot bekommen:

Invaliditätssumme / Leistung bei Vollinvalidität

P1: 180000 / 900000

P2: 70000 / 350000

P3: 80000 / 400000

 

Krankenhaustagegeld-Versicherung

Tagegeld / ab 4. Tag Inland / ab 1. Tag Ausland

P1: 49 / 98 / 98

P2: 42 / 84 / 84

P3: 0 / 0 / 0

 

Todesfallleistung

P1: 0

P2, P3: 5000

 

kosmetische Operationen

P1, P2, P3: 5000

 

Ausschuluss "RehaHilfe" und "AktivHilfe"

P1: nein

P2, P3: ja.

 

Die wollen für den Spaß gute 940 pro Jahr.

Fragen:

Gibt es was günstigeres / besseres?

Sind die Versicherungssummen angemessen? Nach welchen Kriterien misst man diese?

Lohnt sich für P1 überhaupt eine Unfallversicherung?

Oder unter welchen Umständen wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung / Erwerbsunfähigkeitsversicherung dort gegeben?

Braucht man die Krankenhaustagegeldversicherung (nein oder)???????

 

 

Hoffe das reicht als Angaben aus, wenn nicht, dann reiche ich nach und verändere den ersten Thread hier ...

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Posted · Edited by Granini

Hallo, erstmal gut dass du das noch nicht unterschrieben hast.

Hab gerade wenig Zeit mir das im Detail anzuschauen, vlt. hat das ja jemand anders.

 

Frage: warum möchtest du überhaupt eine Unfallversicherung abschließen?

Warum nicht lieber eine BU? Klar kann man wenn man es unbedingt möchte auch beides machen aber ist in den meisten Fällen schon etwas übertrieben.

 

Jedenfalls kostet eine gute Unfallversicherung auf keinen Fall mehr als 150€ pro Jahr, bei P1 sind die Summen auch viel zu hoch angesetzt. Fast 1000€ für Unfallversicherung ist absoluter Wahnsinn.

 

Eine Krankenhaus-TagegeldVS kann sinnvoll sein, je nachdem wie viel du auf der hohen Kante hast, braucht man sie aber auch nicht unbedingt. Wenn du eine machen möchtest, bitte nicht nur für den Fall eines Unfalls, sondern gleich als Krankenversicherungs-Zusatztarif. Vielleicht hast du das bei deiner PKV ja sogar schon?

 

So, ist doch ein bisschen länger geworden :P , mal schauen was die anderen so sagen.

 

Gruß

Granini

 

P.S. kannst ja als Vergleich hier mal rechnen: https://www.nv-online.de/angebotrechnen.html

Heißt jetzt nicht, dass das für euch optimal wäre aber vergleichen sollte man immer möglichst viel bevor man unterschreibt!

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Es kommt natürlich auch auf die persönlichen Umstände an, wird die Unfallversicherung zur Ergänzung einer Berufsunfähigkeitsversicherung genutzt oder ist sie die einzige Absicherung in einem solchen Fall?

 

Im allgemeinen würde ich zusehen, dass ich zumindest so viel versichere, dass ich bei einem schweren Schaden sofort genügend Kapital zur Verfügung habe, um meine Umgebug entsprechend anzupassen (Stichwort: behindertengerechte Wohnung/Fahrzeug etc.).

 

Das hat in meinen Augen auch wenig mit dem sonstigen Einkommen zu tun, daher würde ich die Versicherungssumme in etwa bei allen gleich ansetzen (vorausgesetzt eine BU-Versicherung existiert).

 

Ich habe mir mal ausgerechnet, dass man da mit 60.000 Euro und 350% Progression ganz gut fahren sollte. Ganz interessant ist dieser Thread.

 

Bei der Ammerländer (Exclusiv-Tarif)454545 würdest du für die angegebenen Personen folgendes zahlen:

P1: 50,40 Euro

P2: 69,00 Euro

P3: 50,40 Euro

 

Gesamt (inkl. Steuern): 181,86 Euro

 

Das ist wie gesagt nur mal so ein Beispiel, wie sowas aussehen kann.

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Ich glaube ne BU existiert nicht. Ich habe mal bei der Hannoversche Leben eine Onlineberechnung für eine BU durchführen wollen. für P1 versichern die nur noch bis das Alter=55 ist. Weshalb auch immer ...

Deswegen halte ich das für weniger sinnvoll.

@Lobster: wie würdest du es machen, wenn keine BU vorhanden ist?

 

Bei der Beratung war ich leider am Donnerstag nicht mit dabei, hatte terminliche Schwierigkeiten ... Aber ich habe eh im Vorfeld durch gedrückt, das nix unterschrieben wurde ...

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Ich glaube ne BU existiert nicht. Ich habe mal bei der Hannoversche Leben eine Onlineberechnung für eine BU durchführen wollen. für P1 versichern die nur noch bis das Alter=55 ist. Weshalb auch immer ...

Deswegen halte ich das für weniger sinnvoll.

@Lobster: wie würdest du es machen, wenn keine BU vorhanden ist?

 

Bei der Beratung war ich leider am Donnerstag nicht mit dabei, hatte terminliche Schwierigkeiten ... Aber ich habe eh im Vorfeld durch gedrückt, das nix unterschrieben wurde ...

Also bei einer Beamtin, ist die BU wohl auch nicht ganz so wichtig... vor allem nicht, wenn sie schon länger dabei ist. Die Beamten sind wesentlich besser abgesichert, als der Durchschnittsarbeitnehmer.

 

Wenn keine BU vorhanden ist, kann man noch über eine kleine zusätzliche monatliche Rente nachdenken im Schadensfall, da muss man dann individuell den Bedarf ausrechnen für dne Fall, dass man durch einen Unfall BU wird.

 

Die Studenten sollten sich, sobald sie anfangen zu abreiten um eine BU-Versicherung kümmern, bis dahin könnte man auch eine Unfallversicherung mit monatlicher Rente abschließen oder aber gleich die kleine von mir geschilderte Variante. Ich persönlich sehe das genau wie Granini, eine ausreichende UV sollte nicht mehr als 150 Euro kosten, ich würde sogar fast so weit gehen, dass sie nicht mehr als 100 Euro im Jahr kosten sollte.

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Posted · Edited by webber

ich weiß auch nicht, was die uns da verkauft haben, da war ich noch zu jung für .... bin hier zu hause gerade am organisieren des ganzen drecks ...

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ich weiß auch nicht, was die uns da verkauft haben, da war ich noch zu jung für .... bin hier zu hause gerade am organisieren des ganzen drecks ...

Verkauft haben? Ich dachte es handelt sich da um ein Angebot.

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Posted · Edited by webber

ja, besteht schon vorher eine, diese soll verändert werden. Versicherungsnehmer ist jemand komplett anderes, das soll nun geändert werden ...

 

Aus welchen Gründen wird man aus Kulanz aus so einem Vertrag gelassen? Sehe gerade, das der sich am 1.7.09 um nen Jahr verlängert hat, mit 3 Monate Kündigungsfrist.

 

Sowas passiert hier zu Hause ständig. Ich kann hier nur langsam Ordnung rein bringen, weil es immer heißt "nicht jetzt" "Später" ........

Jetzt hab ich wenigstens mal die Unterlagen ...

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Posted · Edited by herr_welker

Braucht man die Krankenhaustagegeldversicherung (nein oder)???????

 

Meiner Meinung nach überflüssig.

Du bekommst in der gesetzlichen Krankenkasse ein Krankentagegeld. Hier mehr dazu.

^^Also das gilt eher als Luxus-Versicherung.

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Posted · Edited by GlobalGrowth

Meiner Meinung nach überflüssig.

Du bekommst in der gesetzlichen Krankenkasse ein Krankentagegeld. Hier mehr dazu.

^^Also das gilt eher als Luxus-Versicherung.

 

Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld sind zwei paar Schuhe und unterscheidet sich erheblich,

dennoch halte ich eine Krankenhaustaggeldleistung für nicht notwendig,

die Ergänzung durch eine Krankentagegeldversicherung schon (allerdings als separaten Tarif, der sowohl bei Krankheit und Unfall zahlt)

--> in einer Unfallversicherung ist diese Leistung mE nicht gut aufgehoben!

 

Gruß

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Das wird zum nächsten Jahr gekündigt und dann will ich mit der HM nix mehr zu tun haben ....

ich verweise mal zu meinem kommentar zum "berater" mal auf https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...st&p=483604

 

ich könnte kotzen, 5-jahre vertrag, der erst nach 3 jahren gekündigt werden kann, und das völlig überteuert. gott sei dank wurde nix unterschrieben ...

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Guten Tag zusammen,

 

bin gesetzlich Krankenversichert, habe eine BU-Versicherung und eine Haftplichtversicherung; bin 31 Jahre und gesund. Für akute Notfälle sind 2-3 Nettoeinkommen kurzfristig verfügbar (Tagesgeld); weiteres Vermögen ist vorhanden.

 

Nun habe ich das Angebot einer privaten Kranken-Zusatzversicherung vorliegen, zu dem ich eure Meinung benötige.

 

Das Angebot umfasst folgende Leistungen:

1.) Pflegetagegeld: 50 Euro, je nach Pflegestufe abgestuft

2.) Krankentagegeld: 50 Euro/Tag ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit für GKV-Versicherte

3.) Krankenhaustagegeld: 20 Euro/Tag vollstationärer Krankenhausbehandlung

4.) ergänzende Leistungen zur GKV: 80% Alternativmedizin-Kosten & 80% Heilpraktiker-Kosten (max. zus. 1000 Euro in 2 Jahren), 80% für Höhrhilfen (max 500 Euro pro Jahr), 100% für Sehhilfen (max 300 Euro in 2 Jahren)

 

Bin der Ansicht, dass ich das Angebot nicht annehmen sollte (unabhängig von der Prämienhöhe):

zu 1.) denke, dass eine eventuelle Pflege über die kombinierten Leistungen aus gesetzlicher Pflegeversicherung, Krankengeld aus der GKV und BU-Versicherung abgedeckt ist.

zu 2.) auch ohne das Krankentagegeld würde ich aus der GKV Krankengeld erhalten. Bei längerer Krankheit wäre ich wohl berufsunfähig und würde Leistungen aus der BU Versicherung erhalten. Daher aus meiner Sicht nicht nötig (das Risiko, dass ich vom Arzt deutlich länger als 6 Wochen krank geschrieben bin, aber laut Versicherung nicht BU bin, kann ich im Moment nicht richtig abschätzen).

zu 3.) auch ohne das Krankenhaustagegeld würde ich aus der GKV Krankengeld erhalten; ich gehe davon aus, dass man im Krankenhaus weniger Geld braucht (Essen kriegt man, Ausgaben für Benzin, Kino o.Ä. fallen weg) und damit mit dem Krankengeld der GKV irgendwie hinkommt.

zu 4.) wegen den Kostenbegrenzungen tendiere ich dazu, mir für Alternativmedizin, Heilpraktiker, Höhrhilfen, Sehhilfen und Zahnersatz Geld zurück zu legen bzw. mich im Falle eines Falles aus meiner Notreserve vom Tagesgeldkonto zu bedienen. Dabei gehe ich davon aus, dass der Leistungsfall für Sehhilfe, Höhrhilfe und Zahnersatz noch Jahre auf sich warten lässt. Zumal im Angebot der Versicherung nichts von Leistungen bei Zahnersatz steht, und damit aus den Leistungen außen vor ist...

 

Wie seht ihr das Ganze ?

 

Im Voraus Danke für eure Meinung.

 

Gruß,

Barbarossa II

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Kann es sein, dass Du Dich im Thread vertan hast?

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Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld sind zwei paar Schuhe und unterscheidet sich erheblich,

dennoch halte ich eine Krankenhaustaggeldleistung für nicht notwendig,

die Ergänzung durch eine Krankentagegeldversicherung schon (allerdings als separaten Tarif, der sowohl bei Krankheit und Unfall zahlt)

--> in einer Unfallversicherung ist diese Leistung mE nicht gut aufgehoben!

Gruß

 

@tom1978: habe die SuFu benutzt & mein Anliegen in einen Thread gepackt, wo zumindest ein ähnliches Thema schon bearbeitet wurde. Wenn mein Thema hier total falsch ist, bitte ich die Mods hiermit freundlich den Fehler zu korrigieren.

 

Danke&Gruß,

Barbarossa II

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