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Nille

BU in Kombination mit Rürup oder Wunschpolice

Empfohlene Beiträge

Nille

Hallo zusammen

 

zuerst einmal bin ich richtig froh auf dieses Forum gestoßen zu sein. So viele Infos findet man selten so gebündelt an einem Ort.

Nachdem ich direkt nach dem Studium bei MLP untergekommen bin und mir bi dato noch keine wirklichen Gedanken gemacht habe, was Versicherungen etc. wirklich für finanzielle Konsequenzen haben, möchte ich nun den ganzen Sachen auf den Grund gehen und dann entscheiden, ob es gut oder schlecht war/ist.

 

Wir sind 24, verheiratet, keine Kinder, geplanter Renteneintritt mit 65.

Ich bin Angestellter (IT-Ingenieur) / 38400 Euro p.a. und meine Frau ist Erzieherin / 33120 Euro p.a.

Vom Typ her sind wir eher gemäßigt konservativ im Hinblick auf Anlagen. Das heißt eine Mischung aus sicher und risikoreich wird bevorzugt.

Wir haben aktuell keine Schulden, sind aber am Überlegen in 4 bis 7 Jahren zu bauen.

 

Geht man nach der MLP sollten wir 1/3 des Nettoeinkommens für Vorsorge und sparen aufwenden. Das wären ca 1100 Euro.

 

Bestehende Verträge

 

Riesterrente bei mir und meiner Frau

Allianz RiesterRente mit Fonds und Garantie (InvestGarantie)

 

garantierte monatliche Rente: 37,55 Euro

Laufzeit (Beginn / Ende): 1.11.2006 / 31.12.2055

WKN / ISIN des Fonds:

Allianz Strategiefonds Balance / DE009797258

Allianz Strategiefonds Wachstum / DE009797266

Allianz Strategiefonds Stabilität / DE009797282

Dynamik: 5%

Sparrate hat angefangen bei 5 Euro und ist momentan bei 9,72 Euro

 

Rüruprente gekoppelt mit BU bei mir

Fondsgebundene Basisrente + Berufsunfähigkeitsschutz (Alte Leipziger)

 

garantierte monatliche Rente: 223,40 Euro

Laufzeit (Beginn / Ende): 1.12.2009 / 1.12.2050

WKN / ISIN des Fonds:

AL DWS GlobalAktiv+

50 % Vermögensmanagement Rendite OP

10 % DJE Dividente & Substanz P

10 % Magellan D

10 % Fidelity Funds - European Growth Fund

20 % Vermögensmanagement Chance OP

Dynamik: 10%

Sparrate: 122,69 Euro + BU 62,40 Euro = 185,09 Euro / 160 Euro werden wirklich aufgrund von Betragsverrechnungen mit Überschussanteile bezahlt

 

BU Versicherung bei mir

 

vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente: 1250 Euro mit garantierter Jährlicher Steigerung um 2%

Berufsgruppe: 1+

riskante Hobbys: nein

Laufzeit (Beginn / Ende): 1.12.2009 / 1.12.2045

WKN / ISIN des Fonds:

siehe oben

Dynamik: 10%

Beitrag: 62,40 Euro siehe oben

 

sind aktuell Vorerkrankungen bei euch vorhanden, oder wurden diese im Vertrag vermerkt?

vermerkt ist nichts aber seit Abschluss habe ich einen Kreuzbandriss erlitten, was mir bei einem Wechsel wohl Einränkungen zur Folge hat

 

Rüruprente gekoppelt mit BU bei meiner Frau

Fondsgebundene Basisrente + Berufsunfähigkeitsschutz (Alte Leipziger)

 

garantierte monatliche Rente: 24,25 Euro

Laufzeit (Beginn / Ende): 1.12.2009 / 1.12.2050

WKN / ISIN des Fonds:

AL DWS GlobalAktiv+

25 % Vermögensmanagement Rendite OP

15 % DJE Dividente & Substanz P

15 % Magellan D

15 % M&G Global Basics Fund A

15 % AL FT Stabilität

15 % SEB ImmoInvest

Dynamik: 10%

Sparrate:1.12.2009 bis 1.12.2010 31,09 Euro + BU 76,18 Euro = 107,27 Euro / 80,49 Euro werden wirklich aufgrund von Betragsverrechnungen mit Überschussanteile bezahlt

ab 1.12.2010 77,73 Euro + BU 76,18 Euro = 153,91 Euro / 127,13 Euro werden wirklich aufgrund von Betragsverrechnungen mit Überschussanteile bezahlt

 

BU Versicherung bei meiner Frau

 

vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente: 1100 Euro mit garantierter Jährlicher Steigerung um 2%

Berufsgruppe: 2

riskante Hobbys: nein

Laufzeit (Beginn / Ende): 1.12.2009 / 1.12.2045

WKN / ISIN des Fonds:

siehe oben

Dynamik: 10%

Beitrag: 76,18 Euro siehe oben

 

sind aktuell Vorerkrankungen bei euch vorhanden, oder wurden diese im Vertrag vermerkt?

nein nichts

 

 

so weit was wir haben. Nun haben wir ein Angebot über eine BU mit Wunschpolice für meine Frau.

Aachen Münchner, Fondsgebundene Rentenversicherung mit Recht auf Teilkapitalauszahlungen

BU Rente bleibt gleich, Dynamik 6 % und der Beitrag der BU liegt bei 43 Euro und der Sparanteil für die Wunschpolice mit Teilauszahlung bei 57 Euro, somit gesamt 100 Euro.

Fonds: DWS FlexPension

Mögliche Teilauszahlungen beginnen nach 12 Jahren, alle drei Jahre 3800 Euro.

Uns wurde dieses Produkt dahingenend angeboten, dass die Teilauszahlungen gut für Sonderzahlungen bei der Tilgung des Baudarlehens helfen könnten.

 

Nun die konkreten Fragen:

Was ist von BU mit Rürup zu halten?

Dafür dass ich bei zum Beispiel 41 Jahre lang so viel Geld in den Rürup einzahle und dann nur eine garantierte Rente von 223,40 Euro erhalte ist das sehr dürftig.

Uns wurde diese Kombination aus BU und Rürup aus Steuervorteilen angeboten. Stimmt das?

 

Ist ein Wechsel bei meiner Frau auf die BU mit Wunschpolice zu empfehlen? Wenn nein warum nicht?

 

Ich würde mich freuen Tipps von Euch zu erhalten. Falls Euch noch weitere Infos fehlen, reiche ich die gerne nach.

 

Viele Grüße

Nille

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molari

Hallo und willkommen im Forum.

 

Grundsätzlich ist es meistens sinnvoll Sparen und Versicherung zu trennen. Von Finanzdienstleistern wie MLP, DVAG ect. ist meist wenig zu erwarten und noch weniger zu halten. Die verkaufen fast immer die gleichen Produkte und man zahlt den Leuten ein nettes Gehalt von seinem ersparten.

 

Sich eine WP ans Bein zu binden halte ich für äußerst unnötig. Das Ding ist nur eines: teuer.

 

Zu den bestehenen Versicherung werden sich hier sicher noch andere äußern die davon weitaus mehr Ahnung haben als ich. Aber eines gebe ich zu bedenken, ich würde mir lieber einen richtigen Versicherungsmakler holen für die Absicherung, wenn ich das nicht allein hinbekomme. Für das Ansparen gilt: am besten selbst machen, das spart gegebenenfalls sehr viel Geld und man bekommt die Risikoklassen in der Gewichtung wie man sie möchte und kann selbst teures Garantiezeugs selbstbasteln...

 

grüße

Molari

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Nille

Bislang habe ich bei meiner Recherche den größten Nachteil in der Kombi BU & Rürup darin entdeckt, dass die BU Rente in diesem Falls ebenfalls versteuert wird, was sie bei einer eigenständigen BU nicht wird.

 

Eine wichtige Fragen die mir gerade kommen:

Wo findet man wirklich seriöse Versicherungsmakler die nicht bei AWD, MLP, etc. sind?

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Adun

Vom Typ her sind wir eher gemäßigt konservativ im Hinblick auf Anlagen. Das heißt eine Mischung aus sicher und risikoreich wird bevorzugt.

Trenne Dich vom Gedanken des Typs. Das ist Werbegeschwafel. Worauf es ankommt ist nicht eure psychische Einstellung. Vernünftigerweise orientiert man sich stattdessen an der objektiven Situation und den Risiken die sie birgt. Birgt sie wenig Risiken, dann kann man höheres Anlagerisiko fahren. Birgt sie mehr Risiken, dann muss man das durch geringers Anlagerisiko ausgleichen.

 

Wir haben aktuell keine Schulden, sind aber am Überlegen in 4 bis 7 Jahren zu bauen.

OH JE kann ich da nur sagen. Wie kommt ihr da jetzt auf die Idee, etwas in Aktien zu investieren und Rürup-Renten abzuschließen? Ihr könnt bei Hausbau alles Geld gebrauchen, was ihr auftreiben könnt. Minderung des aufzunehmenden Kreditbetrags und höhere Tilgung (statt weiterer Rürup-Beiträge) ist die einzige Investition, die eine Rendite vergleichbar mit Aktien bei gleichzeitig absoluter Sicherheit verbindet! Was nutzt es euch, wenn das Geld in der Rürup-Rente dahindümpelt während ihr gleichzeitig einen Kredit abbezahlt? Damit finanziert ihr de facto eure Altersvorsorge mit geborgtem Geld. Und wisst ihr eigentlich, dass bei Rürup im Todesfall der Totalverlust droht? Wenn es während dem Hauskauf jemanden von euch erwischt, war alles für die Katz äh Versicherung.

 

Geht man nach der MLP sollten wir 1/3 des Nettoeinkommens für Vorsorge und sparen aufwenden. Das wären ca 1100 Euro.

Davon gehen erst einmal Provision und Gebühren ab und nur der Rest wird gespart. Habt ihr euch klar gemacht bzw. wurdet ihr aufgeklärt über diese ganzen versteckten Kosten und Provisionen?

 

Sei Dir im klaren, dass grob gesagt die Gebühren das einzige sind, was bei gegebenem Risiko die Rendite bestimmt. Je weniger Gebühren, desto mehr Rendite.

 

Riesterrente bei mir und meiner Frau

Allianz RiesterRente mit Fonds und Garantie (InvestGarantie)

Eine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung. So ziemlich die gebühren- und provisionslastigste Riestervariante und natürlich mit gezillmertem Abzug (Blockabzug) gleich am Anfang. Da wird nicht viel übrig sein, wenns ans Bauen geht (wofür man ja rein theoretisch zumindest bei Riester-Verträgen etwas entnehmen könnte). Seid ihr euch bewusst, dass es Fonds zum Riestern auch günstiger, flexibler und ohne die Nachteile einer fondsgebundene Riester-Rentenversicherung als Fondssparpläne gibt? Für euch kommen aber wie gesagt als zukünftige Hausbauer Aktienfonds nicht in Frage. Ein Riester-Banksparplan wäre hier das richtige gewesen.

 

Rüruprente gekoppelt mit BU bei mir

Fondsgebundene Basisrente + Berufsunfähigkeitsschutz (Alte Leipziger)

...

Rüruprente gekoppelt mit BU bei meiner Frau

Fondsgebundene Basisrente + Berufsunfähigkeitsschutz (Alte Leipziger)

Wunderbar, wieder fondsgebundene Versicherung und völlig fehlinvestiertes Geld, wenn ihr bauen wollt. Zumal Rürup, wenn es dafür überhaupt einen Sinn gibt, bei diesem moderaten Gehalt ganz sicher keine sinnvolle Sache ist.

 

sind aktuell Vorerkrankungen bei euch vorhanden, oder wurden diese im Vertrag vermerkt?

vermerkt ist nichts aber seit Abschluss habe ich einen Kreuzbandriss erlitten, was mir bei einem Wechsel wohl Einränkungen zur Folge hat

...

sind aktuell Vorerkrankungen bei euch vorhanden, oder wurden diese im Vertrag vermerkt?

nein nichts

Wurden die Gesundheitsfragen alle korrekt ausgefüllt (erfolgte eurerseits vor Antragstellung eine Einsichtnahme in die Krankenakten der letzten 10 Jahren?)

 

so weit was wir haben. Nun haben wir ein Angebot über eine BU mit Wunschpolice für meine Frau.

Aachen Münchner, Fondsgebundene Rentenversicherung mit Recht auf Teilkapitalauszahlungen

BU Rente bleibt gleich, Dynamik 6 % und der Beitrag der BU liegt bei 43 Euro und der Sparanteil für die Wunschpolice mit Teilauszahlung bei 57 Euro, somit gesamt 100 Euro.

Fonds: DWS FlexPension

Mögliche Teilauszahlungen beginnen nach 12 Jahren, alle drei Jahre 3800 Euro.

Uns wurde dieses Produkt dahingenend angeboten, dass die Teilauszahlungen gut für Sonderzahlungen bei der Tilgung des Baudarlehens helfen könnten.

Merkt ihr denn nicht, dass ihr schön treudoof seid und gnadenlos ausgenommen wurdet und man versucht, jetzt noch eins draufzusetzen?

 

Warum sollt ihr etwas in eine Versicherung einbezahlen? Warum nicht einfach aufs Tagesgeldkonto? Oder meinetwegen auch einen Aktienfonds (besser: einen börsengehandelten Aktienindexfonds) so kaufen? Da kommt ihr jederzeit an das Geld im vollen Umfang ran. Habt ihr überhaupt euren Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

 

Nun die konkreten Fragen:

Was ist von BU mit Rürup zu halten?

Nix. Aber dafür ist es jetzt zu spät, ihr habt euch ja schon dafür entschieden. BU alleine wäre sinnvoll gewesen. Rürup ist schon für Spitzenverdiener mit hohem Steuersatz fragwürdig. Bei eurem moderaten Einkommen ist das Unsinn hoch 10. Bevor an sowas zu denken ist, sollte man erst einmal die vollständigen Steuervorteile von Riester ausnutzen, indem man die maximal steuerwirksamen 2100 EUR pro Jahr einzahlt.

 

Dafür dass ich bei zum Beispiel 41 Jahre lang so viel Geld in den Rürup einzahle und dann nur eine garantierte Rente von 223,40 Euro erhalte ist das sehr dürftig.

Uns wurde diese Kombination aus BU und Rürup aus Steuervorteilen angeboten. Stimmt das?

Eine dubiose Sache. Die Sachlage ist so kompliziert, dass man das nur mit einem Steuerberater rausfinden kann. Beachte, dass mit den Steuervorteilen auch erst mal die Provisionen und Gebühren rausgeholt werden müssen.

 

Ist ein Wechsel bei meiner Frau auf die BU mit Wunschpolice zu empfehlen? Wenn nein warum nicht?

Um Himmels willen nein! Da wird nochmal fett Provision und Gebühren fällig.

 

Erstmal solltet ihr mit diesen Leuten kein Wort mehr wechseln. Stattdessen lest euch dringend in die Materie Altersvorsorge ein, z.B. folgende Bücher: http://www.vz-nrw.de/UNIQ128199141426237/RG584571A584571AEXT/link584571A und http://books.google.com/books?id=9S8bVveOFEEC&printsec=frontcover

 

Was in eurem Fall sinnvoll gewesen wäre, das wäre für jeden einen eigenständigen BU-Vertrag bzw. eine Risikolebensversicherung mit BU-Zusatzversicherung, ein Riester-Banksparplan und ein Tagesgeldkonto. Keine ultrakomplexen hochgebühren-Versicherungsverträge. Wer hat den Deutschen nur den Floh ins Ohr gesetzt, dass Versicherungen der natürliche Weg sei, Altersvorsorge zu betreiben? Versicherungen sind für Risikoabsicherung da. Nicht für Geldanlage.

 

Bislang habe ich bei meiner Recherche den größten Nachteil in der Kombi BU & Rürup darin entdeckt, dass die BU Rente in diesem Falls ebenfalls versteuert wird, was sie bei einer eigenständigen BU nicht wird.

Die BU-Rente ist bei einer eigenständigen BU sehr wohl zu versteuern. Das Problem bei einer BU & Rürup ist, dass sich die Besteuerung der späteren Rente unterscheiden kann, je nachdem ob man BU wird oder nicht.

 

Eine wichtige Fragen die mir gerade kommen:

Wo findet man wirklich seriöse Versicherungsmakler die nicht bei AWD, MLP, etc. sind?

Versicherungsmakler stehen zwar laut Gesetz auf der Seite des Kunden, sind aber wirtschaftlich und damit interessenmäßig auf der Seite der Versicherungen, da sie für Abschlüsse von diesen Rückvergütungen erhalten. Das ist in der Regel bei Abschluss eine größere Summe und dann auf den Bestand regelmäßig jedes Jahr. Dieses Geld wird aus euren eingezahlten Beträgen veruntreut. Es ist eine Form der Bestechung und Korruption.

 

Es empfiehlt sich daher, Beratung und Abschluss strikt zu trennen. Lass Dich beraten bei jemandem, über den Du nichts abschließen kannst und schließ bei jemandem ab, ohne Dich bei ihm vorher "beraten" zu lassen. Eine unabhängige Beratung gibt es bei den Verbraucherzentralen (kostet ca. 150 EUR) oder bei Honorarberatern. Das Honorar sollte pauschal oder nach Zeitaufwand berechnet werden (nicht nach Anlagesumme) und der Berater sollte keine direkten oder indirekten Geschäftsverbindungen zu Versicherungen oder Banken haben (so dass er auch nicht indirekt von einer Empfehlung profitieren kann). Im Forum http://www.verbraucherfinanzwissen.de der Verbraucherzentralen kann man auch kostenlos Fragen stellen. Hier ist eine themenverwandter Thread dort: http://www.vz-nrw.de/UNIQ128260797807470/link662241A.html?num=1281679215/5

 

Das Blöde ist, dass solche langfristrigen Versicherungsverträge Knebelverträge sind. Ist man erst mal drin, ist es quasi unmöglich, wieder halbwegs heil rauszukommen, weil enorm viel am Anfang abgezogen wird und wenn man es bemerkt ist es schon zu spät. Daher würde ich mit der Verbraucherzentrale oder einem Honorarberater genau durchrechnen lassen, ob es weniger Schaden verursacht, alle oder einige Verträge zu kündigen und das eingezahlte Geld abzuschreiben, dann das ganze auf neue Beine zu stellen oder ob ihr jetzt keine Wahl habt, in den sauren Apfel beißen müsst und mit der Verkorksten Situation weiterleben müsst. (Vor allem das Problem mit Kreuzbandriss ist ja dazukommen und überhaupt sollte man einmal abschlossene BU-Verträge nie leichtfertig auf den Prüfstand stellen, selbst wenn unbrauchbare Lasten wie eine Rürup-Rente dranhängen). Andererseits schreit der geplante Hauskauf danach, das ganze zu sanieren. Habt ihr den Vertretern gegenüber diesen Wunsch geäußert? Falls ja, könntet ihr mal zum Anwalt gehen und fragen, ob es Sinn macht, das ganze als offensichtliche Fehlberatung anzufechten.

 

Es wird nicht einfach sein, aus diesem Schlamassel wieder rauszukommen. Alles Gute.

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Nille

Zuerst einmal ganz herzlichen Dank, für diese ausführlichen und ehrlichen Worte! Jetzt haben wir einiges vor uns um das wieder zu sortieren.

 

Habt ihr den Vertretern gegenüber diesen Wunsch geäußert? Falls ja, könntet ihr mal zum Anwalt gehen und fragen, ob es Sinn macht, das ganze als offensichtliche Fehlberatung anzufechten.

 

Der Wunsch nach Eigenheim kam erst nach der Unterzeichnung der BU-Rürup Versicherungen - leider!

 

 

Folgendes Vorgehen möchte ich umsetzen:

- Rürup+BU: Beiträge vorläufig so weit wie möglich reduzieren, dass der volle BU Schutz noch vorhanden ist

- neue BU für meine Frau suchen und abschließen

- Rürup+BU meiner Frau kündigen

- Riester auf einen Rister-Banksparplan übertragen

- BU für mich suchen (mal schauen wie das mit dem Kreuzbandriss läuft)

 

 

Was gilt es aus Eurer Sicht bei dieser geplanten Vorgehensweise zu beachten?

 

Nun stellt sich die Frage, wie finde ich eine passende BU für eine Erzieherin?

Wo finde ich eine Übersicht der Riester-Banksparplänen?

 

Gruß Nille

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Adun
· bearbeitet von Adun

Folgendes Vorgehen möchte ich umsetzen:

- Rürup+BU: Beiträge vorläufig so weit wie möglich reduzieren, dass der volle BU Schutz noch vorhanden ist

- neue BU für meine Frau suchen und abschließen

- Rürup+BU meiner Frau kündigen

- Riester auf einen Rister-Banksparplan übertragen

- BU für mich suchen (mal schauen wie das mit dem Kreuzbandriss läuft)

 

 

Was gilt es aus Eurer Sicht bei dieser geplanten Vorgehensweise zu beachten?

Also, das allerwichtigste ist: Nicht überstürzt handeln. Wie gesagt, man kommt schnell vom Regen in die Traufe, wenn man erstmal in sowas reingeraten ist.

 

Erst einmal weiter Informationen sammlen (Krankenakten der letzten 10 Jahre einsehen und kopieren, einschließlich denjenigen zum Kreuzbandriss), konkreten Plan machen (vielleicht ist eine Risikolebensversicherung -- nicht: Kapitallebensversicherung -- kombiniert mit einer BU-Zusatzversicherung sinnvoller als eine Einzel-BU, denn ihr wollt ja auch sicher sein, dass der Tod eines Partners während der Abzahlung des Hauskredits kein Problem wird), damit zu Verbraucherzentrale oder Honorarberater, alles durchsprechen, und nochmal drüber schlafen.

 

Fast das wichtigste hast Du außerdem vergessen (falls nicht schon bestehend): Tagesgeldkonto eröffnen. Und natürlich in Zukunft dort regelnmäßig einzahlen. 1/3 der Einkünfte ist schon keine schlechte Richtschnur (solange man es nicht der Versicherung schenkt ;)

 

Beachte zudem, dass eine echte Kündigung von Rürup-Verträgen gesetzlich ausgeschlossen ist. Du kannst sie nur beitragsfrei stellen.

 

Nun stellt sich die Frage, wie finde ich eine passende BU für eine Erzieherin?

Erst einmal würde ich mir über die Höhe Gedanken machen. Wenn ihr den Hauskredit abbezahlt und einer oder beide von euch werden Berufsunfähig, dann muss ja trotzdem der Kredit weiter getilgt werden. Erfahrungsgemäß sollte man daher 80% des Nettoeinkommens absichern. Wenn so von vorn herein eine ausreichende Absicherung wählt und außerdem eine Nachversicherungsgarantie im Vertrag hat, die bei typischen Ereignissen greift (Gehaltserhöhung) und die Erhöhung der Versicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht, dann ist das sinnvoller als solche Dynamiken.

 

Wichtig sind bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch die allgemeinen Bedingungen, insbesondere dass auf abstrakte Verweisung verzichtet wird. Die Stiftung Warentest führt ab und zu hinsichtlich solcher Grundkriterien einen Test durch, der letzte hier: http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Berufsunfaehigkeitsversicherung-Versicherer-sieben-aus-1783844-1787219/ Zwar betonen Makler immer wieder, sie könnten viel genauer den exakt passenden Vertrag für den Beruf finden, aber ich finde, dass das doch sehr übertrieben ist, der letztendliche Vertrag nicht so wichtig ist wie das richtige Ausfüllen der Gesundheitsfragen, und die wirklich guten Makler kann man auch an einer Hand ablesen, so dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man doch an einen Stümper gerät, wenn man einfach nur den nächstbesten nimmt. Andererseits bieten sie manchmal auch nützliche Dienstleistungen an, wie anonyme Risikovoranfragen. Wenn man konkret für eine BU-Versicherung zum Makler geht und dann das ganze nochmal mit einem unabhängigen Berater durchspricht, dann kann das Sinn machen. Siehe auch http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Berufsunfaehigkeitsversicherung-Versicherer-sieben-aus-1783844-1787220/ Punkt "Gesundheitsstörung".

 

Nicht so wichtig ist bei einer BU-Versicherung der letztendliche Beitrag. Der kann einem durchaus hoch vorkommen.

 

Wo finde ich eine Übersicht der Riester-Banksparplänen?

Die letzte bei der Stiftung Warentest kostenlos verfügbare Liste stammt leider von 2007: http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Riester-Banksparplaene-Einfach-gut-1574040-1578730/ -- ist möglicherweise teilweise veraltet.

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PSTVA

Hier ein Thread zur Wunschpolice!

 

http://www.wertpapie...weise-der-dvag/

 

MfG

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Granini

Ich schmeiß mich weg, nach dem ganzen Müll von MLP danach noch ne Wunschpolice, das wär natürlich der Hammer!

Dein einziger Trost: euer MLP-Verkäufer hat an euch ein paar Tausend Euro verdient und mag euch sicherlich sehr gerne...

 

Mal im Ernst, wie kann man denn als Akademiker auf sowas so blind reinfallen?

 

Jetzt heißt es, sich selber informieren und retten was zu retten ist.

 

Rürup ist völlig überzogen, zudem muss sie, wie du bereits gemerkt hast, auch noch versteuert werden, was natürlich ziemlich blöd ist, da der Ehepartner ja (wahrscheinlich) noch arbeiten wird...

 

Riester-Banksparplan kannst du machen (hat zur Abwechslung mal keine Kosten! ;-) ), aber hier im Forum wurden auch schon genug andere gute Riester-Verträge besprochen. Von euren teuren Verträgen wegkommen solltet ihr aber schnell in Angriff nehmen.

 

Zu deiner Frage, wo man einen seriösen Makler findet... tja, das merkt man erst hinterher oder wenn man selber etwas Ahnung hat. Als Studierter sollte es kein Problem sein, so weit sich zu informieren dass man abschätzen kann wie die Qualität des Beraters ist.

Achte halt darauf, nicht zu einem Strukturvertrieb zu gehen, sondern eben ein ganz "normaler" Makler.

Und die Vorschläge die dir gemacht werden, kannst du ja jederzeit hier reinstellen und dir wird geholfen.

 

In D sollte ein "Finanz-Führerschein" eingeführt werden, ohne den man keine Altersvorsorge abschließen dürfen sollte.^^

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Gerald1502

Folgendes Vorgehen möchte ich umsetzen:

1.Rürup+BU: Beiträge vorläufig so weit wie möglich reduzieren, dass der volle BU Schutz noch vorhanden ist

2.neue BU für meine Frau suchen und abschließen

3.Rürup+BU meiner Frau kündigen

4.Riester auf einen Rister-Banksparplan übertragen

5.BU für mich suchen (mal schauen wie das mit dem Kreuzbandriss läuft)

Hallo Nille und willkommen im Forum.

 

Erstmal finde ich es sehr gut, dass Du das Forum gefunden hast. :thumbsup:

Ich werde Dir gerne mal ein paar klare Vorschläge machen, wie ich an die Sache herangehen würde. Einige Ratschläge hast Du ja schon bekommen und das Rürup eigentlich eher was für Selbstständige und Freiberufler ist, sollte auch erwähnt werden. ----> dazu später noch etwas als Ergänzung.

 

Zu deinem Vorgehen:

 

zu 1. nicht reduzieren, sondern die Rürup beitragsfrei stellen und nur noch den Beitrag für die BU weiterbezahlen. Versuche vielleicht auch mal, dass Ihr die Rürup komplett von der BU abkoppeln könnt.

zu 2. Nö, warum denn? Siehe 1.

zu 3. siehe 1.

zu 4. Falls Du sicherheitsorientiert bist, würde ich mich zwischen einer klassischen Riesterrentenversicherung oder einen Banksparplan entscheiden. Im von PSTVA eingefügten Thread findest Du im ersten Beitrag ganz unten im Inhaltsverzeichnis einige Threads zu diesen Themen. Da könntest Du Dich erstmal einlesen.

zu 5. siehe 1.

 

Grundsätzlich habt Ihr mit der Alten Leipziger keinen schlechten Versicherer und kündigen würde ich auch nicht. Was wir nicht wissen, wie sind die Bedingungen in euren Verträgen?

 

Was man machen könnte, wenn Ihr mit MLP nix mehr zu tun haben möchtet 1. den Kontakt abbrechen und 2. die wenn es das dort gibt, Makler, Vertreter oder Vermittlervollmacht

kündigen und Euch eine Geschäftsstelle sprich Ansprechpartner von der Gesellschaft sucht, wo Ihr bei eventuellen Fragen hin gehen könnt.

 

Du hast auch geschrieben, dass Ihr ein Haus in naher Zukunft bauen oder vielleicht kaufen wollt. Da würde ich so viel wie möglich auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, damit ein eventuell benötigter Kredit nicht allzu hoch benötigt wird. Finde eine Kündigung einer Altersvorsorge für ein Haus als nicht so sinnvoll. Das sollte man schon bis zum Schluss durchziehen. Falls man einen schlechten Altersvorsorge Vertrag hat, kann man wohl über eine Kündigung nachdenken und einen Kredit tilgen.

 

Was für Euch infrage kommen kann, ist eine, wie schon erwähnt, Risikolebensversicherung. Da kann man die Hannoversche Leben nehmen.

 

Was gilt es aus Eurer Sicht bei dieser geplanten Vorgehensweise zu beachten?

Du oder Ihr solltet Euch hier einlesen und schauen, dass Ihr Euch ein gewisses Wissen aneignet, damit Ihr für die Zukunft sicher aufgestellt seid.

 

Damit Ihr beim nächsten Abschluss einiger vielleicht anfallenden Versicherungen gut informiert seid, worauf Ihr so alles zu achten habt, füge ich Euch einen Link mit nützlichen Infos ein.

Personen und Sachversicherungen im Überblick

 

Nun stellt sich die Frage, wie finde ich eine passende BU für eine Erzieherin?

Wo finde ich eine Übersicht der Riester-Banksparplänen?

 

Gruß Nille

Siehe oben geschriebene Worte.

 

Noch eine Ergänzung zu Rürup.

- unkünbar

- nicht vererbbar

- nur wegen möglicher Steuerersparnisse eine solche Police abzuschließen darf man nicht machen.

- es gibt schon gute Rürupverträge, nur muss man die erstmal finden und angeboten bekommen....

 

Mir fehlen allgemein noch ein paar Angaben über Euch.

 

Habt Ihr noch mehr Verträge bei Strukturvertrieben oder anderswo?

Habt Ihr außer Versicherungen auch noch andere Geldanlagen auf die Ihr schnellen Zugriff habt?

Wie sieht es eigentlich mit möglicher Kinderplanung aus?

Ich hoffe, ich verwechsle nichts, aber deine Frau ist doch als Erzieherin im ÖD?

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Nille
· bearbeitet von Nille

Mir fehlen allgemein noch ein paar Angaben über Euch.

 

Habt Ihr noch mehr Verträge bei Strukturvertrieben oder anderswo?

Habt Ihr außer Versicherungen auch noch andere Geldanlagen auf die Ihr schnellen Zugriff habt?

Wie sieht es eigentlich mit möglicher Kinderplanung aus?

Ich hoffe, ich verwechsle nichts, aber deine Frau ist doch als Erzieherin im ÖD?

 

Meine Frau ist im ÖD, richtig...

 

Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit variabler Todesfallleistung

& Zusatzversicherung BU

SwissLife

Risikoversicherung: 01.03.2004 bis 28.02.2011

Todesfallsumme 25000

Beitrag bis 28.02.1011: 10 Euro

 

ab dem 01.03.2011 bis 28.02.2051 kapitalbildende Versicherung

Erlebensfallsumme 25000

Todessumme 15000

Beitrag ab 01.03.2011: 54 Euro

 

Zusatzversicherung BU: 01.03.2004 bis 28.02.2051 -> Zusatzversicherung wurde schon gekündigt

Karenzzeit 6 Monate (so weit ich es rauslesen kann wird, rückwirkend nicht gezahlt, also die ersten 6 Monate keine BU Rente)

BU Rente: 750 Euro

 

Rentenversicherung Allianz

Versicherungsdauer: 01.01.2004 bis 01.01.2051

grantierte Rente: 106,43 Euro

einmaliges Garantiekapital: 23.025 Euro

Beitrag: 25

 

Rechtschutz (Familien und Verkehrs-Rechtschutzversicherung Janitos über MLP)

Versicherungsdauer: 16.10.2009 bis 16.10.2010

Tarif: Familie (öffentlicher Dienst auf meine Frau)

Modell: Privat- Berufs- Verkehrsrechtschutz

Versicherungssumme: 350000

Selbstbeteiligung: 150

Beitrag 165 Euro/jahr

 

Hab gerade nachgelesen was ausgeschlossen ist:

- Erwerb von Baugrundstücken

- Planung Errichtung eines Gebäudes

- Finanzierung einer Baugrundstückes oder Gebäudes

 

Privat-Haftpflichtversicherung Allianz

endet am 16.10.2012

Tarif: Familie Optimal

Versicherungssumme: 10.000.000 Euro

Beitrag: 86,23

 

Privat-Sachversicherung Hausratversicherung Allianz

endet am 16.10.2012

Tarif: Optimal Junge Leute

Versicherungssumme: 72800 Euro

Beitrag: 138,05

 

Tagesgeldkonto ist vorhanden und hat ein Guthaben im hohen vierstelligen Bereich.

 

Frage zur SwissLife: Da sie noch 2004 abgeschlossen wurde, wird das Kapital bei Ausschüttung nicht versteuert werden, ebenso wie bei der Allianz Rentenversicherung, ist das korrekt?

Edit: die kapitalbildende Versicherung startet ja erst 2011, also doch versteuern?

Die BU Zusatzversicherung ist ja schon gekündigt, nun bin ich am Überlegen was ich mit der Hauptversicherung der Kapitallebensversucherung mache...

 

Die Hausrat und Hapftpflichversicherung werde ich auf meine Frau laufen lassen, da die Beiträge aufgrund ÖD dann günstiger werden.

 

Gruß Nille

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Adun

Meine Frau ist im ÖD, richtig...

Da habt ihr doch noch die Versorgung über die VBL?!

 

Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit variabler Todesfallleistung

& Zusatzversicherung BU

...

Rentenversicherung Allianz

Das gleiche wie oben: Das muss man sich genau durchrechnen. Erstmal aktuelle Rückkaufwerte herausfinden.

 

Rechtschutz (Familien und Verkehrs-Rechtschutzversicherung Janitos über MLP)

Hätte stattdessen eine reine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung genommen. Statt Berufsrechtsschutz geht man günstiger einfach in die Gewerkschaft. Bei Mieter-Rechtsschutz ähnlich: Mieterverein.

 

Hab gerade nachgelesen was ausgeschlossen ist:

- Erwerb von Baugrundstücken

- Planung Errichtung eines Gebäudes

- Finanzierung einer Baugrundstückes oder Gebäudes

Also auch nicht zufällig was nützliches für eure Pläne.

 

Privat-Haftpflichtversicherung Allianz

Es ist also auch ein sinnvoller Vertrag da ...

 

Privat-Sachversicherung Hausratversicherung Allianz

Nur sinnvoll, wenn der Hausrat auch tatsächlich einen höheren Wert hat. Außerdem ist ein außerhalb der Wohnung gelagertes ausführliches Inventurverzeichnis möglichst mit Fotos und Rechnungskopien Pflicht, sonst wirds im Schadensfall schwierig bis unmöglich, den tatsächlichen Schaden nachzuweisen. Habt ihr sowas angefertigt?

 

Tagesgeldkonto ist vorhanden und hat ein Guthaben im hohen vierstelligen Bereich.

Ich glaub, es hilft jetzt nicht viel weiter, die ganzen Beiträge zu den fragwürdigen Versicherungen zusammenzuzählen und auszurechnen, wie die Kontostand jetzt ohne die ganzen fragwürdigen Versicherungen wäre... Vermutlich würde rauskommen, dass ihr wohl schon ein oder zwei Kinder halb durchgefüttert habt, nur eben leider nicht eure eigenen, sondern die der Vertreter.

 

Frage zur SwissLife: Da sie noch 2004 abgeschlossen wurde, wird das Kapital bei Ausschüttung nicht versteuert werden, ebenso wie bei der Allianz Rentenversicherung, ist das korrekt?

Edit: die kapitalbildende Versicherung startet ja erst 2011, also doch versteuern?

Ihr hängt euch zu sehr an irrelevanten Steuerfragen auf! Was nützt euch eine (meinetwegen steuerfreie) Kapitallebensversicherung, wenn ihr gleichzeitig nur eine niedrigere Tilgung für euer Haus zahlen könnt, weil ihr die Versicherung bedienen müsst?! Ihr finanziert dann die Versicherung de facto auf Kredit; das ist wirtschaftlicher Wahnsinn!

 

Die BU Zusatzversicherung ist ja schon gekündigt, nun bin ich am Überlegen was ich mit der Hauptversicherung der Kapitallebensversucherung mache...

Wenn die noch nicht läuft, nix wie weg damit, Steuervorteile hin oder her. Vielleicht könnt ihr sie ja an jemanden verschenken, der kein Haus anschaffen will.

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Nille

Meine Frau ist im ÖD, richtig...

Da habt ihr doch noch die Versorgung über die VBL?!

 

Nur sinnvoll, wenn der Hausrat auch tatsächlich einen höheren Wert hat. Außerdem ist ein außerhalb der Wohnung gelagertes ausführliches Inventurverzeichnis möglichst mit Fotos und Rechnungskopien Pflicht, sonst wirds im Schadensfall schwierig bis unmöglich, den tatsächlichen Schaden nachzuweisen. Habt ihr sowas angefertigt?

 

Ich erkundige mich nach der Versorgung über die VBL. Danke!

Der Tipp mit der Inventarliste werde ich auch beherzigen und eine anlegen.

 

 

So gerade kommt die Info, dass die Rürup beitragsfrei gestellt werden kann und die BU herausgelöst werden kann.

Das ganze muss natürlich unterschrieben werden und dazu werden wir noch einmal zu MLP gehen.

 

Jetzt möchte ich mich auf dieses Gespräch vorbereiten. Der Berater wird sicherlich nicht erfreut sein, dass wir die Rürup beitragsfrei stellen wollen.

Welche konkreten Argumente sprechen dafür? Was gilt es für diesen Termin noch zu beachten?

 

Wird die BU eine eigenständige Versicherung ergeben sich folgende Probleme:

- BU läuft nur bis 60 (bei Verlängerung bis 65 muss eine erneute Gesundheitsprüfung folgen - schlecht für mich)

- BU Rente zu niedrig - mal schauen wie die Beiträge aussehen wenn die Rente auf 80% Netto angepasst werden

 

Gruß Nille

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Gerald1502

Meine Frau ist im ÖD, richtig...

Danke, dass Du deine Angaben ergänzt hast.

 

Meine Frau ist auch im ÖD und wir haben uns nach intensiver Recherche hier im Forum für die Debeka Riester entschieden. Da sie im ÖD ist und wir verheiratet sind, zahlen wir auch deutlich niedrigere Abschlusskosten. Ob Du das auch so machen möchtest musst Du entscheiden. Es wäre nur ein klarer Vorschlag und Du hättest im Alter Sicherheit, ohne großes Risiko.

 

Rentenversicherung Allianz

Versicherungsdauer: 01.01.2004 bis 01.01.2051

grantierte Rente: 106,43 Euro

einmaliges Garantiekapital: 23.025 Euro

Beitrag: 25

Täte ich nicht kündigen. Vielleicht hast Du sogar noch ne Dynamik drin, wovon Du auch noch profitieren kannst.

 

Privat-Haftpflichtversicherung Allianz

endet am 16.10.2012

Tarif: Familie Optimal

Versicherungssumme: 10.000.000 Euro

Beitrag: 86,23

Die wichtigste Versicherung von allen. Du hast sogar den besseren Tarif bei der Haftpflichtversicherung. Behalten und weiterführen.

 

Tagesgeldkonto ist vorhanden und hat ein Guthaben im hohen vierstelligen Bereich.

Darauf könnt Ihr dann das Geld aus den zurückgezahlten Lebensversicherungsguthaben, falls da was drauf ist, einzahlen und fürs Haus nutzen.

 

Um es klar zu sagen, würde ich nicht nur starr aufs Haus sparen, sondern mit den vorhandenen Verträgen und womöglicher neuer Riesterente das Geld auch für die Altersvorsorge beiseite legen.

Wichtig ist auch, dass Ihr euch bei eurem Hausvorhaben nicht übernimmt und alles genau durchkalkuliert. Neben der Kredittilgung entstehen auch für das Haus gewisse Nebenkosten, die man mit einkalkulieren sollte.

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Granini

Meine Frau ist auch im ÖD und wir haben uns nach intensiver Recherche hier im Forum für die Debeka Riester entschieden. Da sie im ÖD ist und wir verheiratet sind, zahlen wir auch deutlich niedrigere Abschlusskosten. Ob Du das auch so machen möchtest musst Du entscheiden. Es wäre nur ein klarer Vorschlag und Du hättest im Alter Sicherheit, ohne großes Risiko.

 

Ach, der Ehepartner bekommt dann auch den Rabatt oder wie?

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Knarf

So gerade kommt die Info, dass die Rürup beitragsfrei gestellt werden kann und die BU herausgelöst werden kann.

Das ganze muss natürlich unterschrieben werden und dazu werden wir noch einmal zu MLP gehen.

 

Jetzt möchte ich mich auf dieses Gespräch vorbereiten. Der Berater wird sicherlich nicht erfreut sein, dass wir die Rürup beitragsfrei stellen wollen.

Welche konkreten Argumente sprechen dafür? Was gilt es für diesen Termin noch zu beachten?

 

Argumente wurden eigentlich schon genannt. Viel zu teuer, zu unflexibel, bringt dir keine steuerlichen Vorteile...

 

Was gilt es für diesen Termin noch zu beachten?

 

Standhaft bleiben. Nicht bequatschen lassen. Auf keinen Fall neue Verträge abschließen. Wird nicht einfach - die Typen sind rhetorisch hervorragend geschult. :'(

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Gerald1502

Meine Frau ist auch im ÖD und wir haben uns nach intensiver Recherche hier im Forum für die Debeka Riester entschieden. Da sie im ÖD ist und wir verheiratet sind, zahlen wir auch deutlich niedrigere Abschlusskosten. Ob Du das auch so machen möchtest musst Du entscheiden. Es wäre nur ein klarer Vorschlag und Du hättest im Alter Sicherheit, ohne großes Risiko.

 

Ach, der Ehepartner bekommt dann auch den Rabatt oder wie?

Ja, der Ehepartner bekommt dann auch den Rabatt.

Meine Frau hatte erst eine bei der Sparkasse. Ich war auch derjenige, der es ihr empfohlen hat überhaupt zu riestern. Sie hatte bis dato nix für ihre AV gamacht.

 

Lieber jetzt alles richtig machen, als dann später wieder nach anderen Möglichkeiten suchen.

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Gerald1502

So gerade kommt die Info, dass die Rürup beitragsfrei gestellt werden kann und die BU herausgelöst werden kann.

Das ist gut.

 

Das ganze muss natürlich unterschrieben werden und dazu werden wir noch einmal zu MLP gehen.

Net so gut. Aber wenn es nicht anders geht, die eventuell bessere Lösung.

 

Jetzt möchte ich mich auf dieses Gespräch vorbereiten. Der Berater wird sicherlich nicht erfreut sein, dass wir die Rürup beitragsfrei stellen wollen.

Welche konkreten Argumente sprechen dafür? Was gilt es für diesen Termin noch zu beachten?

Nun ja, solche Gespräche kenne ich ja ganz gut. Das beste ist immer, wenn ganz genau hinterfragst. Sobald Du nur schweigst ist es ein leichtes Spiel für den Berater.

 

Anscheinend hat er Euch ja nicht die Nachteile von Rürup genannt. Zu seinen Aufgaben gehört es sich eigentlich, dass man auch die Nachteile erläutert.

 

Kannst ja mal nachfragen, wie es mit der Vererbbarkeit aussieht.

Wie es mit einer Kündigung aussieht oder einer kompletten Kapitalentnahme.

Auch, warum nur fondsgebundene Rürup und ob die Rente nachträglich noch gesenkt werden kann.

 

Den einzigen oder vielleicht 2 Vorteile die er nennen kann ist das Steuergeschenk (irgendwann ist auch mal schluss mit Steuern sparen, da man vielleicht ganz wenige zahlt) und das andere die Hartz4 Sicherheit.

 

Ich habe in einer Zeitschrift gelesen, dass ein Anleger nicht verpflichtet ist, das Produktinformationsblatt vor einem Vertragsabschluss zu lesen. Ich finde aber leider trotz intensiver suche nix im Netz.

Falls es jemand finden sollte, bitte im Sticky "Risikovorsorge" posten.

 

Wird die BU eine eigenständige Versicherung ergeben sich folgende Probleme:

- BU läuft nur bis 60 (bei Verlängerung bis 65 muss eine erneute Gesundheitsprüfung folgen - schlecht für mich)

- BU Rente zu niedrig - mal schauen wie die Beiträge aussehen wenn die Rente auf 80% Netto angepasst werden

 

Gruß Nille

Meine BU läuft auch nur bis 60. War das von Dir so gewollt? Gab es den Vorschlag, die BU bis mindestens 65. LJ. laufen zu lassen? Die Beiträge sind zwar höher, aber Du hast noch 5 Jahre längeren Schutz.

Falls Du eh planst mit 60 in den Ruhestand zu gehen, solltest Du einen gewissen Kapitalbetrag ansparen.

Du hast doch in der BU bestimmt eine Dynamik drin, als nicht nur für die Rürup, da würde ja auch die BU Rente steigen. Außerdem hast Du noch eine Nachversicherungsgarantie. D.h. Du kannst bei bestimmten Anlässen (Geburt, Adoption, Kreditaufnahme, Hochzeit) die BU Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Dabei musst Du aber auch Fristen einhalten. Glaube bis maximal 6 Monate nach dem Anlass.

 

Damit Du bei einer eventuellen Kündigung der MLP Vermittlervollmacht einen Ansprechpartner für die Alte Leipziger hast, habe ich Dir einen Link eingefügt.

 

Klick hier

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Granini

Wieso muss man eigentlich zur Kündigung dort persönlich vorbeikommen?

Das muss schriftlich auch so gehen, ist wohl ein "Trick" um euch von der Kündigung abzubringen, einfach hart bleiben! ;-)

 

 

Ja, der Ehepartner bekommt dann auch den Rabatt.

 

 

Danke.

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Adun

So gerade kommt die Info, dass die Rürup beitragsfrei gestellt werden kann und die BU herausgelöst werden kann.

Ihr geht das viel zu schnell an! Ich hab oben betont: Das allerwichtiste ist, jetzt nicht überstürzt zu handeln. Ihr habt alle Zeit der Welt. Klar will man aus so einem Schlamassel so schnell wie möglich raus, aber ihr müsst diesen Fluchtinstinkt unterdrücken. Lest euch bitte etwas ein; Literatur habe ich oben genannt. Lest das Kleingedruckte aller Versicherungen durch, die ihr habt. Besorgt euch Kopien von Krankenakten, Rückkaufswerte von Versicherungen. Lasst es ruhig angehen. Ihr seid zu impulsiv, das geht aber jedem am Anfang so. Ihr müsst abgebrühter und rationaler werden.

 

Das ganze muss natürlich unterschrieben werden und dazu werden wir noch einmal zu MLP gehen.

Wie bereits die anderen geschrieben haben, wäre das ein klarer Fehler. Also: Erst einmal keine Telefongespräche mehr, keine persönlichen Kontakte, keine Diskussionen. Telefonisch und persönlich sind diese Leute psychisch und rechtlich im Vorteil, da die Kommunikation flüchtig ist und der genaue Ablauf sich im Nachhinein nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehen lässt. Läuft alles schriftlich, gibt es diese Probleme nicht. Setzt einen Brief auf, in dem ihr euren Wunsch schildert und um die Zusendung der notwendigen Unterlagen bittet. Fordert gleichzeitig zur Löschung eurer Telefonnummer aus euren Kontaktdaten auf und untersagt die weitere telefonische Kontaktaufnahme. Rufen sie dennoch an, sofort auflegen.

 

Eine konkrete Situation, in der Ihr einem Vertreter persönlich gegenübersteht, ist unberechenbar. Diese Leute sind gut geschult, haben viel Erfahrung und wissen genau, wie sie euch psychisch beeinflussen können. Lasst es gar nicht so weit kommen, sonst geht ihr dort mit dem Wunsch rein, etwas zu kündigen, und kommt dann doch mit noch mehr Verträgen raus. Eure Geschichte zeigt, dass Ihr besonders anfällig seid.

 

Jetzt möchte ich mich auf dieses Gespräch vorbereiten. Der Berater wird sicherlich nicht erfreut sein, dass wir die Rürup beitragsfrei stellen wollen.

Welche konkreten Argumente sprechen dafür? Was gilt es für diesen Termin noch zu beachten?

Siehst Du, genau das ist das Problem. Der Berater wird 10000 Argumente bzw. Gegenargumente haben, warum ihr nicht kündigen bzw. nach dem kündigen noch was neues abschließen sollt und euch psychisch mit allen Mitteln unter Druck setzen. Diesmal wird er aber genau die richtige Lösung haben! Ihr braucht euch nicht zu rechtfertigen. Lasst es gar nicht erst so weit kommen, in diese psychische Bringschuld zu geraten.

 

Wie gesagt: Sagt den Termin ab und verlangt, alle dass alle nötigen Unterlagen per Post kommen. Das hat den zweiten Vorteil, dass ihr auch nicht mit diesen Unterschriften unter Druck gesetzt werdet und alles in Ruhe durchlesen und euch nochmal alles genau überlegen könnt.

 

Wird die BU eine eigenständige Versicherung ergeben sich folgende Probleme:

- BU läuft nur bis 60 (bei Verlängerung bis 65 muss eine erneute Gesundheitsprüfung folgen - schlecht für mich)

- BU Rente zu niedrig - mal schauen wie die Beiträge aussehen wenn die Rente auf 80% Netto angepasst werden

Das sind Probleme, mit denen man leben kann. Es besteht kein Handlungsbedarf. Die VBL hat zudem auch eine Erwerbsunfähigkeitsrente eingebaut.

 

Meine Frau ist auch im ÖD und wir haben uns nach intensiver Recherche hier im Forum für die Debeka Riester entschieden. Da sie im ÖD ist und wir verheiratet sind, zahlen wir auch deutlich niedrigere Abschlusskosten. Ob Du das auch so machen möchtest musst Du entscheiden. Es wäre nur ein klarer Vorschlag und Du hättest im Alter Sicherheit, ohne großes Risiko.

Schon wieder eine Versicherungslösung für die Riesterrente? Bei Bauwunsch (und IMO ganz allgemein) ganz klar Unfug. Gelinde gesagt find ichs sehr fragwürdig, jetzt hier so eine Empfehlung zu geben. Da soll er bei der einen kündigen und gleich wieder was mit gezillmerten Kosten abschließen. Noch mehr Geld versenkt. Bravo! Die richtige Entscheidung ist bei Bauwunsch ganz eindeutig ein Banksparplan (der IMO einer klassischen Versicherungslösung immer vorzuziehen ist). Und weißt Du, warum die Debeka für angehörige des öffentlichen Dienstes "deutlich niedrigere Abschlusskosten" verlangt?! Ganz einfach deshalb, weil man als Angehöriger des öffentlichen Dienstes nebenan von der VBL auf Anfrage eine viel bessere solche Lösung ganz ohne Vertriebs- und Abschlusskosten und mit wesentlich höherem Garantiezins bekommt. Nur wird dafür keine Werbung gemacht.

 

[Rentenversicherung Allianz] Täte ich nicht kündigen. Vielleicht hast Du sogar noch ne Dynamik drin, wovon Du auch noch profitieren kannst.

Er will ein Haus bauen. Er steckt den Beitrag also besser in die Tilgung des Kredits. Altersvorsoge auf Kredit ist Unsinn; die Versicherung hat auch mit Steuerfreiheit nicht mehr Rendite als der Kreditzins bezträgt. Außerdem: Selbst mit Steuerfreiheit sind solche Versicherungen schon immer fragwürdig gewesen; mit etwas Glück bekommt man gerade so ein bisschen mehr als die eingezahlte Summe raus. Ich würde mir das wirklich gut überlegen, ob ich die behalte.

 

Um es klar zu sagen, würde ich nicht nur starr aufs Haus sparen, sondern mit den vorhandenen Verträgen und womöglicher neuer Riesterente das Geld auch für die Altersvorsorge beiseite legen.

Man kann bei der Riesterrente das Geld entnehmen, wenn ein Hauserwerb ansteht. Da ist aber nur etwas drin, wenn man einen Banksparplan abschließt und nicht schon wieder eine Versicherung mit gezillmerten Abschlusskosten wie die von der Debeka und co. Dass die Empfehlung, bei gleichzeitigem Hauskauf etwas für die Altersvorsorge beiseitezulegen, quatsch ist, erkennt jeder leicht, der ein bisschen in Mathe aufgepasst hat und mal nachrechnet. Um die Altersvorsorge sollte man sich erst kümmern, wenn das Haus abbezahlt ist.

 

Wichtig ist auch, dass Ihr euch bei eurem Hausvorhaben nicht übernimmt und alles genau durchkalkuliert. Neben der Kredittilgung entstehen auch für das Haus gewisse Nebenkosten, die man mit einkalkulieren sollte.

Das ist ein sinnvoller Rat; etwas Luft muss immer sein. Das heißt aber nicht, dass man das in Versicherungen stecken sollte. Das Geld muss schnell verfügbar sein. Ein Tagesgeldkonto eignet sich hierzu vorzüglich, da man sich mit den Zinsen in dieser Situation im Bereich des Sparerfreibetrags befinden dürfte (wenn es wesentlich mehr ist, dann legt man schon zu viel zurück und sollte stattdessen mehr Tilgen.)

 

Nun ja, solche Gespräche kenne ich ja ganz gut. Das beste ist immer, wenn ganz genau hinterfragst. Sobald Du nur schweigst ist es ein leichtes Spiel für den Berater.

Dieser Rat ist auch falsch. Es besteht keine Pflicht, sich für irgendetwas zu rechtfertigen; das persönliche Gespräch ist der falsche Ansatz. Ohren auf Durchzug stellen und wegschauen ist beim persönlichen Kontakt keine schlechte Strategie. Bei Gespräch auf eigenem Grundstück monoton mit dem Mund die Worte "Ich erteile Ihnen Hausverbot. Verlassen Sie das Gelände oder ich rufe die Polizei" wiederholen; nach dem fünften Mal wie angedroht zum Telefon und die Polizei rufen. Bei Gespräch in Räumlichkeiten des Vertreters sofort sich fragen, wie man dort hingekommen ist, aufstehen und kommentarlos gehen. Der kritisch hinterfragende Kunde ist ein Standardfall, auf den Vertreter natürlich vorbereitet sind. Ich hab selbst schon mehrere Situationen wie diese gehabt, wo ich in ein persönliches Gespräch wegen negativer Dinge hatte (Auflösen, Übertragen auf fremde Bank, Freistellungsauftrag auf 0 setzen). Ich hielt mich für einen ganz gut informierten Verbraucher und war immer wieder erstaunt, wie sie mich doch dran gekriegt haben in dem Sinn, dass sie mich argumentativ in die Enge getrieben haben. Und ich würde nicht sagen, dass ich heute eine solche Auseinandersetzung in jedem Fall "gewinnen" würde. Ich bin dann halt immer aufgestanden und gegangen. Die Nerven hat aber nicht jeder. Und so gerne man es einem Vertreter einmal argumentativ heimzahlen möchte: Das führt zu nichts, man begibt sich unnötig in eine finanziell gefährliche psychische Situation und es bringt keinem von beiden etwas. Man lässt es lieber und klärt alles per Brief.

 

Kannst ja mal nachfragen, wie es mit der Vererbbarkeit aussieht.

Wie es mit einer Kündigung aussieht oder einer kompletten Kapitalentnahme.

Auch, warum nur fondsgebundene Rürup und ob die Rente nachträglich noch gesenkt werden kann.

Ach, das kann die Rüruprente natürlich nicht, Herr Gerald1502. Wir würden das gerne machen, aber der Gesetzgeber erlaubt uns das leider nicht! Wenn Sie mir das bei unserem Beratungsgespräch gesagt hätten, dass Ihnen das wichtig ist, dann hätten wir das selbstverständlich ganz anders gemacht. Aber ich kann Sie beruhigen, Herr Gerald1502, wir haben hier genau die richtige Lösung für Sie: Produkt A mit diesen und jenen Vorteilen, das schließen sehr viele von unseren Kunden ab. Und Produkt B sogar noch etwas besser mit ganz besonderem Bonusvorteil Y und Sie können trotzdem wie bei der Rüruprente Steuern sparen! Als langjährigem Kunden, Herr Gerald1502, rate ich Ihnen zu Produkt B, das ein richtiger Geheimtip. Darf ich Ihnen die Unterlagen für Produkt A oder für Produkt B fertigmachen?

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Gerald1502

Schon wieder eine Versicherungslösung für die Riesterrente? Bei Bauwunsch (und IMO ganz allgemein) ganz klar Unfug. Gelinde gesagt find ichs sehr fragwürdig, jetzt hier so eine Empfehlung zu geben. Da soll er bei der einen kündigen und gleich wieder was mit gezillmerten Kosten abschließen. Noch mehr Geld versenkt. Bravo! Die richtige Entscheidung ist bei Bauwunsch ganz eindeutig ein Banksparplan (der IMO einer klassischen Versicherungslösung immer vorzuziehen ist). Und weißt Du, warum die Debeka für angehörige des öffentlichen Dienstes "deutlich niedrigere Abschlusskosten" verlangt?! Ganz einfach deshalb, weil man als Angehöriger des öffentlichen Dienstes nebenan von der VBL auf Anfrage eine viel bessere solche Lösung ganz ohne Vertriebs- und Abschlusskosten und mit wesentlich höherem Garantiezins bekommt. Nur wird dafür keine Werbung gemacht.

Hallo Adun,

 

dass stimmt schon, dass ein Banksparplan da die richtige Wahl ist. Nur hab ich das Gefühl, dass er laut deinen Ausage alle Verträge liquidieren soll und alles Geld fürs Haus verwenden soll. Ob das so gut ist bezweifle ich ganz stark. Was machen Beide, wenn das ganze Geld im Haus steckt, irgendetwas dabei schief geht und sie keine Reserven mehr haben? Klar, das Haus verkaufen und wieder ganz von vorn beginnen.

 

Nun ja, dass bei der klassischen Variante nochmal Abschlusskosten anfallen ist leider nicht so gut, aber ich habe darauf hingewiesen. Aber er hat im Gegensatz zu seinen bisherigen Fondspolicen mehr Sicherheit und von Jahr zu Jahr steigende garantierte Rente. Wenn er einen Banksparplan bis zur Rente eventuell führen würde, werden dann die in der Rentenphase ermittelten Sterbetafeln verwendet. Also kann es sein, dass dann die garantierte Rente gesenkt wird.

 

Er will ein Haus bauen. Er steckt den Beitrag also besser in die Tilgung des Kredits. Altersvorsoge auf Kredit ist Unsinn; die Versicherung hat auch mit Steuerfreiheit nicht mehr Rendite als der Kreditzins bezträgt. Außerdem: Selbst mit Steuerfreiheit sind solche Versicherungen schon immer fragwürdig gewesen; mit etwas Glück bekommt man gerade so ein bisschen mehr als die eingezahlte Summe raus. Ich würde mir das wirklich gut überlegen, ob ich die behalte.

Was ist, wenn es sich Beide dann doch überlegen eventuell nicht zu bauen? Dann haben sie einen Vertrag gekündigt, der von der Gesamtverzinsung ganz gut war. Außerdem sind die Rückkaufswerte mit den Jahren höher und zum Glück hat er keine fondsgebundene Rentenversicherung. Dann würde er so gut wie nix wiederbekommen.

 

Würde es auf keinen Fall kündigen.

 

Nun ja, solche Gespräche kenne ich ja ganz gut. Das beste ist immer, wenn ganz genau hinterfragst. Sobald Du nur schweigst ist es ein leichtes Spiel für den Berater.

Dieser Rat ist auch falsch. Es besteht keine Pflicht, sich für irgendetwas zu rechtfertigen; das persönliche Gespräch ist der falsche Ansatz. Ohren auf Durchzug stellen und wegschauen ist beim persönlichen Kontakt keine schlechte Strategie. Bei Gespräch auf eigenem Grundstück monoton mit dem Mund die Worte "Ich erteile Ihnen Hausverbot. Verlassen Sie das Gelände oder ich rufe die Polizei" wiederholen; nach dem fünften Mal wie angedroht zum Telefon und die Polizei rufen. Bei Gespräch in Räumlichkeiten des Vertreters sofort sich fragen, wie man dort hingekommen ist, aufstehen und kommentarlos gehen. Der kritisch hinterfragende Kunde ist ein Standardfall, auf den Vertreter natürlich vorbereitet sind. Ich hab selbst schon mehrere Situationen wie diese gehabt, wo ich in ein persönliches Gespräch wegen negativer Dinge hatte (Auflösen, Übertragen auf fremde Bank, Freistellungsauftrag auf 0 setzen). Ich hielt mich für einen ganz gut informierten Verbraucher und war immer wieder erstaunt, wie sie mich doch dran gekriegt haben in dem Sinn, dass sie mich argumentativ in die Enge getrieben haben. Und ich würde nicht sagen, dass ich heute eine solche Auseinandersetzung in jedem Fall "gewinnen" würde. Ich bin dann halt immer aufgestanden und gegangen. Die Nerven hat aber nicht jeder. Und so gerne man es einem Vertreter einmal argumentativ heimzahlen möchte: Das führt zu nichts, man begibt sich unnötig in eine finanziell gefährliche psychische Situation und es bringt keinem von beiden etwas. Man lässt es lieber und klärt alles per Brief.

Kannst ja mal nachfragen, wie es mit der Vererbbarkeit aussieht.

Wie es mit einer Kündigung aussieht oder einer kompletten Kapitalentnahme.

Auch, warum nur fondsgebundene Rürup und ob die Rente nachträglich noch gesenkt werden kann.

Ach, das kann die Rüruprente natürlich nicht, Herr Gerald1502. Wir würden das gerne machen, aber der Gesetzgeber erlaubt uns das leider nicht! Wenn Sie mir das bei unserem Beratungsgespräch gesagt hätten, dass Ihnen das wichtig ist, dann hätten wir das selbstverständlich ganz anders gemacht. Aber ich kann Sie beruhigen, Herr Gerald1502, wir haben hier genau die richtige Lösung für Sie: Produkt A mit diesen und jenen Vorteilen, das schließen sehr viele von unseren Kunden ab. Und Produkt B sogar noch etwas besser mit ganz besonderem Bonusvorteil Y und Sie können trotzdem wie bei der Rüruprente Steuern sparen! Als langjährigem Kunden, Herr Gerald1502, rate ich Ihnen zu Produkt B, das ein richtiger Geheimtip. Darf ich Ihnen die Unterlagen für Produkt A oder für Produkt B fertigmachen?

Ich habe ja auch geschrieben, "wenn es nicht anders geht."

 

Das solche Antworten auf die gestellten Fragen so kommen werden, stimmt. Schön, dass Du es mal so klar deutlich gemacht hast. (nicht falsch verstehen) :thumbsup:

Wolltest zeigen, wie die auf solche Fragen geschult sind zu antworten.

 

Ich hab Ihm ja auch von der Alten Leipziger einen Link eingefügt, wo er sich einen Berater suchen kann und den Kontakt abbrechen soll.

Im Grunde braucht er dort nicht hingehen. Letztendlich langt ein Brief an die Alte Leipziger mit der Bitte um Beitragsfreistellung der Rürup.

Er würde ja dadurch auch nochmal Geld einsparen. Aber alles gleich kündigen...

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Nille

Grundsätzlich habt Ihr mit der Alten Leipziger keinen schlechten Versicherer und kündigen würde ich auch nicht. Was wir nicht wissen, wie sind die Bedingungen in euren Verträgen?

 

Die BU haben die Tarife BZ 21.

In vielen Tests finde ich die Alte Leipziger mit dem Tarif BZ 10 weit vorne.

 

Welche Bedingungen sind wichtig, bzw. würden Euch interessieren?

 

Gruß Nille

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Adun

Das stimmt schon, dass ein Benksparplan da die richtige Wahl ist. Nur hab ich das Gefühl, dass er laut deinen Ausage alle Verträge liquidieren soll und alles Geld fürs Haus verwenden soll. Ob das so gut ist bezweifle ich ganz stark.

Ich habe mehrmals und nachdrücklich gesagt, er soll erst einmal Ruhe bewahren, Informationen sammeln, alles durchrechnen, einen Plan machen und den mit der Verbraucherzentrale oder einem Honorarberater durchsprechen. (Fall kann kostenlos unter http://www.verbraucherfinanzwissen.de im Forum geschildert werden.)

 

Mein allgemeiner Hinweis, dass es in aller Regel unsinn ist, Altersvorsorge zu betreiben, während man einen Kredit abbezahlt, behält aber dennoch Gültigkeit. Das heißt, die Liquidierung ist ersthaft in Erwägung zu ziehen und durchzurechnen.

 

Was machen Beide, wenn das ganze Geld im Haus steckt, irgendetwas dabei schief geht und sie keine Reserven mehr haben? Klar, das Haus verkaufen und wieder ganz von vorn beginnen.

Eine Rentenversicherung ist als Reserve ungeeignet! Wenn etwas schief geht und man hat keine Option als das Haus zu verkaufen, dann hat man sich einfach ein Haus gekauft, das man sich nicht leisten kann. Man sollte mindestens einen so hohen Anteil an Eigenkapital beisammen haben, dass eine Erweiterung des Kredits bei Engpässen möglich ist. Man sollte natürlich dennoch monatlich nicht *alles* in die Kredittilgung stecken, sondern mit etwas Luft kalkulieren. Was übrig bleibt, kommt dann auf ein Tagesgeldkonto. Worauf Du hingegen hinauswillst, ist, dass gar keine Luft übrigbleibt, ganz knapp kalkuliert wird und statt der Rücklage auf dem Tagesgeldkonto ein Teil in die Rentenversicherung fließt.

 

Was ist, wenn es sich Beide dann doch überlegen eventuell nicht zu bauen? Dann haben sie einen Vertrag gekündigt, der von der Gesamtverzinsung ganz gut war. Außerdem sind die Rückkaufswerte mit den Jahren höher und zum Glück hat er keine fondsgebundene Rentenversicherung. Dann würde er so gut wie nix wiederbekommen.

 

Würde es auf keinen Fall kündigen.

Soweit ich es verstanden habe, hat die Rentenversicherung noch nicht angefangen zu laufen. Er kann also, wenn das wirklich so ist, noch schadlos rauskommen. Das muss man sich aber wie gesagt genau anschauen (fallen die Provisionen auch erst bei Anfang der Versicherung an?) Deshalb meine dringende Empfehlung, sich alles genau durchzulesen und nichts zu überstürzen.

 

Dann ist (wie ebenfalls bereits erwähnt) die Gesamtverzinsung solcher Verträge nach Berücksichtigung aller Kosten und Provisionen in der Regel zu vernachlässigen. Selbst mit Steuervorteilen. Die er wie bereits betont beim Tagesgeldkonto auch hat, da die Verzinsung der Rücklage darauf vernünftigerweise sowieso voll vom Sparerfreibetrag gedeckt und somit steuerfrei ist.

 

Nun ja, dass bei der klassischen Variante nochmal Abschlusskosten anfallen ist leider nicht so gut, aber ich habe darauf hingewiesen. Aber er hat im Gegensatz zu seinen bisherigen Fondspolicen mehr Sicherheit und von Jahr zu Jahr steigende garantierte Rente. Wenn er einen Banksparplan bis zur Rente eventuell führen würde, werden dann die in der Rentenphase ermittelten Sterbetafeln verwendet. Also kann es sein, dass dann die garantierte Rente gesenkt wird.

Die Versicherung rechnet bereits heute mit der bei Rentenalter zu erwartenden Lebensdauer. Anzunehmen, diese Erwartung müsste in Zukunft nach oben korrigiert werden, ist eine Spekulation gegen die Rentenversicherer. Dazu kommt, dass der durch die Spekulation zu erzielende Mehrertrag auch erst einmal die Abschlusskosten, Provisionen und Verwaltungskosten rausholen muss. Wenn Du die Lösung über die VBL empfohlen hättest, wäre das noch verständlich gewesen, da keine Abschlusskosten anfallen. Aber jetzt den Neuabschluss einer Versicherung mit erneutem Provisionsabzug zu empfehlen, halte ich für paradox.

 

Ich habe ja auch geschrieben, "wenn es nicht anders geht."

Selbst wenn es nicht anders gehen würde (was nicht stimmt), wäre Diskutieren genau der falsche Weg. Man sagt, was zu tun ist und wiederholt das, bis der Vertreter die Unterlagen rausrückt (trotzdem nicht sofort unterschreiben, sondern Vertreter nach Hause schicken) oder geht. Aber wie gesagt, das ist der falsche und unnötig gefähliche Weg.

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Gerald1502

Hallo Adun,

 

ich werde später mal ein komplexes Umfragethema machen, mit sehr vielen Fragen und Antworten. Wird aber erst gegen Abend werden. Die Rentenversicherung die ich meine, ist von der Allianz und nicht die LV von der Swiss Life.

 

Was ich nicht verstehe ist, dass Du immer auf ein anderes Forum verweist. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Werde später noch auf deinen Beitrag eingehen.

 

Und ja, er soll sich die Zeit nehmen. Habe nie gesagt, dass er es sofort machen soll. Wenn er Fragen hat, kann er sie ja stellen.

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Adun
· bearbeitet von Adun

Die Rentenversicherung die ich meine ist die von der Allianz und nicht die LV von der Swiss Life.

Ok, insofern ist bei dieser Versicherung natürlich die gezillmerte Provision schon abbezahlt. Dennoch gilt umso mehr, dass man Informationen zum Rückkaufswert sammeln muss und das ganze durchrechnen muss, ob eine Kündigung sinnvoller ist oder eine Beitragsfreistellung oder eine Weiterführung. Bei Hauskauf wird dann in aller Regel rauskommen, dass die Kündigung sinnvoller ist, aber das bewahrt nicht vor der Notwendigkeit des Durchrechnens.

 

Ich kann hier nur vor einer üblen psychischen Falle warnen: Weil bei Fortführung mit gleichzeitiger Kreditaufnahme nicht so offensichtlich ist, welcher Verlust dadurch entsteht, als wie bei einer Kündigung, entscheidet man sich allzuleicht für ersteres, weil man sich dann den Fehler nicht eingestehen muss, eine solche Versicherung überhaupt abgeschlossen zu haben. Das Problem ist aber, dass objektiv der Verlust bei Fortführung noch viel höher ist als bei Kündigung, und dass sich das nur indirekt über höhere Kreditaufnahme und -zinsen ergibt (wegen weniger Eigenkapital und geringerer Kündigungsrate). Außerdem ist es psychisch positiver, wenn man mindestens das in die Versicherung eingezahlte oder sogar optisch mehr herausbekommt, was ja bei der Kündigung nicht der Fall ist.

 

Wenn eine Dynamik drin ist, ist zu beachten, dass jede Erhöhung wieder wie ein Neuabschluss gilt und wieder Provision abgezogen wird; es lohnt sich in den allermeisten fällen, die Dynamik rauszunehmen und wenn ein Haus gekauft wird, dann ist das wegen der ansonsten steigenden Kostenbelastung erst recht vonnöten.

 

Was ich nicht verstehe ist, dass Du immer auf ein anderes Forum verweist. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Werde später noch auf deinen Beitrag eingehen.

Ich erwähnte das Forum, weil dort kostenlos professionelle Berater der Verbraucherzentralen antworten, die sich täglich mit solchen Sachen beschäftigen, und nicht nur wie hier Leute, die das als Hobby betreiben. Es schadet nie, sich mehrere Meinungen anzuhören.

 

Was auch noch nicht erwähnt wurde: Wie ich das verstehe, hat der Fragesteller die monatliche Beitragszahlung bei den Versicherungen gewählt, was oft einen versteckten Dispokreditvertrag zur Folge hat und nochmal effektiv um die 10% Zinsen und damit höhere Beiträge zur Folge hat. (Am Anfang des Jahres wird Versicherungsintern der Jahresbeitrag von einem Dispokredit abgebucht, den der Beitragszahler dann monatlich zzgl. Zinsen abträgt) Daher kann man nur dringend empfehlen, überall die Zahlungsweise auf jährlich umzustellen (und das ruhig ohne zu warten). Zudem gibt es gegebenenfalls die Möglichkeit, die Mehrkosten von der Versicherung zurückzufordern. Es gab da einige Urteile, wo Mehrkosten für unzulässig erklärt wurden, weil sie nicht ausgewiesen waren.

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Gerald1502

Grundsätzlich habt Ihr mit der Alten Leipziger keinen schlechten Versicherer und kündigen würde ich auch nicht. Was wir nicht wissen, wie sind die Bedingungen in euren Verträgen?

 

Die BU haben die Tarife BZ 21.

In vielen Tests finde ich die Alte Leipziger mit dem Tarif BZ 10 weit vorne.

 

Welche Bedingungen sind wichtig, bzw. würden Euch interessieren?

 

Gruß Nille

Hallo Nille,

 

ich gehe mal davon aus, dass der Tarif BZ21 ein Tarif mit der Rürup ist. Die Bedingungen müssten dennoch sehr gut sein. Direkt kann ich das aber nicht beurteilen.

Der Tarif BZ10 ist ein Tarif für eine eigenständige BUZ mit sehr guten Bedingungen und sehr guten Testergebnissen.

 

Bedingungen Tarif BZ 10

Bedingungen Tarif BZ 21

 

Worauf Du achten sollst, steht hier geschrieben

 

Adun hat es schon angemerkt mit eventuellen Ratenzuschlägen bei deiner kapitalbildenden Rentenversicherung bei der Allianz.

Sinnvoll wäre es, die monatliche Zahlungsweise in eine jährliche Zahlungsweise umzuändern. Habe es selber schon versucht und die Allianz wegen der möglichen Ratenzuschläge angeschrieben und da war nix zu machen. Angeblich habe die keine Ratenzuschläge.

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