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1.388 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Dieser Thread soll ausschließlich zur Klärung von Grundfragen zu Anleihen und Genussscheinen genutzt werden. Vor dem posten eines Beitrags gilt: Thread zum Grundwissen lesen ! Fragen auf Antworten, die eindeutig und zweifelsfrei dort gegeben werden, werden hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht beantwortet oder mit einem Link darauf versehen.

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Geschrieben

Bezieht sich die Angabe der Rendite eigentlich auf Jahr oder auf die Gesamte Laufzeit?

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Geschrieben

Angegebene Renditen sind normalerweise p.a. - also annualisiert.

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Geschrieben

Hallo Community,

wo finde ich Informationen darüber WER die Schuldner eines Landes sind? Also woher diese kommen bzw. ob es sich um institutionelle Investoren, private Investoren oder Zentralbanken handelt?

Bei S&P und über Google konnte ich nichts finden.

 

Vielen Dank

 

Grüße

 

Drella

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Geschrieben

Hallo Drella, um welches Land geht es Dir?

 

ganz systematisch für alle relevanten Länder kenne ich keine Liste (wer sollte zuständig sein diese Daten für die Öffentlichkeit bereitzustellen?).

 

Etwas in die Richtung Deiner Frage geht auch diese Aufstellung der FTD

 

Manchmal liest man solche Übersichten in der Presse. Die Faz aktuell zu Griechenland:

 

Eine aktuelle Aufstellung der Gläubiger Athens liegt nicht vor. Die EZB dürfte der mit Abstand größte Einzelgläubiger sein. Nennenswerte Bestände halten auch die griechischen Geschäftsbanken, die diese aber zu einem erheblichen Teil als Pfand für Geldmarktgeschäfte bei der EZB hinterlegt haben. Europäische Banken und Versicherer zählen auch zu den bedeutenden Gläubigern Griechenlands.

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Geschrieben

wo finde ich Informationen darüber WER die Schuldner eines Landes sind?

 

???? Schuldner eines Landes? :o

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Geschrieben

wo finde ich Informationen darüber WER die Schuldner eines Landes sind?

 

???? Schuldner eines Landes? :o

 

Ich glaube er meint die Gläubiger ^^

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Geschrieben

wo finde ich Informationen darüber WER die Schuldner eines Landes sind? Also woher diese kommen bzw. ob es sich um institutionelle Investoren, private Investoren oder Zentralbanken handelt?

Bei S&P und über Google konnte ich nichts finden.

 

... üblicherweise bei der zuständigen Notenbank bzw. den statistischen Ämtern des betreffenden Landes.

In D also bei der Bundesbank resp via EZB/ECB (grobe Richtung Bank- bzw Kapitalmarktstatistik und internationale Zahlungsbilanzen)

http://www.bundesban...vo_beihefte.php

http://www.ecb.int/s...l/index.en.html

sind Unmengen an Zahlen, Daten und Informationen, muss man sich durchwühlen, je nachdem was man sucht).

In USA zB Flow of Funds und Current Accounts, ua bei Fed/FRB http://www.federalre...ses/z1/Current/

International Transactions, sprich Leistungsbilanz, die wiederum aus Aussenhandels- und Kapitalbilanz besteht (Balance of Payments). statistische Quellen dafür hats auch reichlich diverse, zB BEA (Bureau of Economic Analysis im Department of Commerce), siehe zB hier http://www.bea.gov/i...ional/index.htm

Die Daten sind (wie stets) relativ zu sehen, zB werden viel US Treasuries in/nach London ab/umgesetzt, weils halt ein führender Finanzplatz ist - das lässt sich gut messen und erfassen. Die Käufer weniger, es müssen keine Briten, sondern können genausogut arabische oder andere Adressen sein.

 

???? Schuldner eines Landes? ohmy.gif

 

Ich glaube er meint die Gläubiger ^^

 

... meine hab vorhin in den Nachrihten gehört, die Gläubiger aller Länder wären getz an Ostern vollzählig in Rom versammelt gewesen, Waffen und Schuldscheine segnen lassen, sodass sämtliche echten Römer zu Mama aufs Land flüchten mussten, sicherheitshalber weil unter den Gläubigern ja auch Gallier mit bei sein könnten ...

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Geschrieben

Hallo Drella, um welches Land geht es Dir?

 

 

Japan.

 

 

wo finde ich Informationen darüber WER die Schuldner eines Landes sind?

 

???? Schuldner eines Landes? :o

 

Gläubiger. :huh:

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Geschrieben · bearbeitet von Charlie123

95 Prozent der japanischen Anleihen befinden sich in den Depots heimischer Anleger wie Pensionskassen oder Banken.

 

Quelle: Welt.de

 

Die restlichen 5% werden hauptsächlich von Zentralbanken anderer Staaten gehalten.

 

Nachtrag: Seit einem Jahr lese ich in gewissen Zeitungen immer wieder, dass "China verstärkt japanische Staatsanleihen aufkauft". Aber soviel ich in Erfahrung bringen konnte, handelt es sich um ziemlich "kleine" Beträge, die nicht wirklich von strategischer Bedeutung sind.

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Geschrieben

... die 5% geistern seit Jahren durch die Medien.

 

From a member of Invesco's Japan team re level of government debt:

 

Japan's government debt was 225.8% of GDP, or just over 919 trillion yen (around $11 trillion) as at the end of 2010 and the reserve assets were at $1.116 trillion as at 31 March, of which $1.041 trillion is in foreign currency. Japan is a large creditor nation, and also has a consistent current account surplus, which should be recognised when considering Japan's debts, but they are often overlooked.

 

In terms of government debt, the key point of differentiation between Japan and most other countries, particularly the peripheral Eurozone countries that have needed to be bailed out, is that the majority of Japanese debt is held by domestic investors. According to the IMF, only 11.5% of Japan's sovereign debt was held abroad - 94.2% for Greece, where debt is at 144% of GDP. This means that Japan is not relying on foreign investors to fund their borrowing requirements. This does not mean that the level of government debt in Japan is not a serious issue that needs to be addressed, but there is no evidence that demand for JGBs is waning - an auction today (14/04/11) of 2.4trn yen ($29bn) of 5-year bonds was covered 3.5 times for example. The short term outlook is likely to see additional debt raised to help pay for reconstruction work, but prior to the earthquake there had been increasing focus on the level of debt by Japanese policymakers, which is likely to return once economic conditions normalise.

 

... letztendlich maßgeblich sollte sein, dass insgesamt 93% yen-denominated sind.

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Geschrieben

Wie in vielen Ländern gibt es auch in Japan von der Zentralbank Daten zur Auslandsverschuldung des Landes.

 

http://www.boj.or.jp/en/statistics/br/bop/edp.zip

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Geschrieben

Ab welcher Summe sagt ihr, lohnt sich ein Investment in Anleihen.

Ich bin schon seit Wochen am überlegen in Anleihen zu investieren, glaube aber, dass ich mit 1000 Euro wohl besser bei Tagesgeld aufgehoben bin. :unsure:

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Geschrieben

Kommt drauf an wie dein Depot sonst aussieht bzw. was genau du vor hast - speziell die Einzelanleihe XY wg. Chance Z oder aber eher die Anlageklasse an sich abbilden, dann wären entsprechende ETF auch einen Blick wert. Wie üblich sind es die Transaktionskosten, setze sie in Relation zum Kaufwert bzw. dem zu erwartenden Ertrag und entscheide dann, ob es das wert ist. Ich persönlich würde mir kein einzelnes Stück ins Depot legen, Aufwand - Nutzen stehen mir da in zu schlechtem Verhältnis.

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Geschrieben

Ich sehe Anleihen als Beimischung für mein Depot. Ich bin momentan ausschließlich in Aktienfonds investiert, abgesehen vom Carmignac, der auch Anleihentitel hält. Meine Überlegung geht halt dahin, bevor ich in einen Rentenfonds investiere, der vermutlich nie zu 100% meinen Geschmack trifft, packe ich mir lieber selbst meine Einzeltitel ins Depot.

 

Anleihen möchte ich aber in diesem Fall nur als Absicherung, der "riskanteren" Aktieninvestments nutzen. Also keine Junkbonds oder Hochzinsanleihen, etwas Grundsolides wenn man so will.

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Geschrieben

Anleihen möchte ich aber in diesem Fall nur als Absicherung, der "riskanteren" Aktieninvestments nutzen. Also keine Junkbonds oder Hochzinsanleihen, etwas Grundsolides wenn man so will.

Grundsolide Anleihen haben eine Rendite deutlich unter Sparbriefen. Wenn du dich also auf 3 Jahre festlegen kannst/willst, z.B. Santander.

 

Ich würde aber einen High-Yield-ETF deutlich vorziehen, da du vermutlich auch noch Tagesgeld hast.

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Geschrieben · bearbeitet von finisher

Zur Absicherung einer hohen Aktienquote eigenen sich bei Anleihen nur Staatsanleihen hoher Bonität oder Pfandbriefe. Nur diese haben die gewünschte negative Korrelation zu den Aktienmärkten. Die Sparbriefleiter ist super, man hat dann aber bei einem Crash keinen Cash zum Aktien nachkaufen übrig.

 

High-Yield Unternehmesanleihen würde ich nur bei einer niedrigen Aktienquote beimischen.

 

Du kannst dir dazu auch mal diesen Thread durchlesen, auf der letzten Seite gibt es auch die Überlegung statt in ETFs in Einzeltitel zu gehen:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/34961-etf-anlage-anleihen-anteil/page__st__60

 

Bei 1000 Euro Anlagebetrag würde ich an deiner Stelle aber bei Tagesgeld bleiben und erst wenn sich ein größerer Betrag angesammelt hat, in Einzeltitel gehen.

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Geschrieben · bearbeitet von th23

Hallo zusammen,

 

ich hoffe ich bin in diesem Thread "Anfängerthread" richtig gelandet...irgendwie ist mir nicht ganz klar in welchen Bereich meine Frage am besten passt...

 

Also, ich habe mein Aktien-ETF-Portfolio seit einiger Zeit zusammen und meinen Wünschen (langfristige Anlage) entsprechend eingerichtet.

 

Jetzt denke ich über eine Diversifikation hin zu etwas (mehr) Sicherheit im Depot nach und möchte aus diesem Grund sowohl einen Teil Staatsanleihen als auch einen Teil Unternehmensanleihen mit aufnehmen. Da ich das Konzept ETFs als solche gut finde, würde ich es auch gerne in diesem Bereich nutzen.

 

Nun habe ich aber einige Fragen, da ETF bzgl Anleihen „irgendwie anders“ zu funktionieren scheinen – oder ich es einfach noch nicht richtig verstanden habe:

1) Woraus setzt sich mein „Gewinn“ zusammen? Kurssteigerung? Ausschüttung?

2) Wie kommt es zu Kursgewinnen? Ist denn dann ein Einstieg bei z.B. 115 EUR schlecht, wenn 2% Ausschüttung auf den Nennbetrag von 100 EUR erfolgen? Oder erfolgt die Ausschüttung auf den jeweils aktuellen Börsenwert?

 

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe/ Erklärungen!

th23

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Geschrieben · bearbeitet von AlbertEinstein

Nun habe ich aber einige Fragen, da ETF bzgl Anleihen „irgendwie anders" zu funktionieren scheinen – oder ich es einfach noch nicht richtig verstanden habe:

1) Woraus setzt sich mein „Gewinn" zusammen? Kurssteigerung? Ausschüttung?

2) Wie kommt es zu Kursgewinnen? Ist denn dann ein Einstieg bei z.B. 115 EUR schlecht, wenn 2% Ausschüttung auf den Nennbetrag von 100 EUR erfolgen? Oder erfolgt die Ausschüttung auf den jeweils aktuellen Börsenwert?

 

1) genau, einerseits sind Kursgewinne möglich wenn du zB eine Anleihe zu einem niedrigerem Kurs kaufts als du sie später wieder verkaufts (oder sie, in der Regel zu 100%, zurückgezahlt wird). Andererseits bekommst du regelmäßig meist Jährlich manchmal auch öfter Zinszahlungen.

 

2) Die Zinszahlung (Ausschüttung) erfolgt auf den Nennwert. Der Kurs der Anleihe richtet sich nach der aktuellen Marktlage und der Lage des Unternehmens. So wird zB eine Anleihe eines Unternehmens mit besserer Bonität bei gleichem Zinsatz einen höheren Kurs haben als die Anleihe eines Unternehmens mit schlechterer Bonität, und umgekehrt. Kursgewinne können also zB dann eintreten wenn ein Unternehmen gute Zahlen vorlegt und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit der Anleihe sinkt.

 

Für die Berechnung der Rendite ist auch immer die Fälligkeit der Anleihe relevant, wenn also in deinem Beispiel die Anleihe in 5 Jahren fällig wäre würde sich eine Rendite von (100 - 115) / 5 + 2 = -1% pro Jahr ergeben, denn du hättest einen Kursverlust von 15% verteilt auf 5 Jahre also 3% pro jahr, bekommst aber nur 2% pro Jahr als Zinsen. Das wäre also ein Verlustgeschäft.

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Geschrieben

anleihen notieren übrigens in % vom Nennwert

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Geschrieben

anleihen notieren übrigens in % vom Nennwert

die meisten jedenfalls.

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Geschrieben

gehen wir mal davon aus er ist Anfänger, da will ich ihn nicht direkt mit den hier im Anleihebereich teils diskutierten Spezialitäten konfrontieren.

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Geschrieben · bearbeitet von Delphin

Nun habe ich aber einige Fragen, da ETF bzgl Anleihen „irgendwie anders" zu funktionieren scheinen – oder ich es einfach noch nicht richtig verstanden habe:

1) Woraus setzt sich mein „Gewinn" zusammen? Kurssteigerung? Ausschüttung?

2) Wie kommt es zu Kursgewinnen? Ist denn dann ein Einstieg bei z.B. 115 EUR schlecht, wenn 2% Ausschüttung auf den Nennbetrag von 100 EUR erfolgen? Oder erfolgt die Ausschüttung auf den jeweils aktuellen Börsenwert?

Bin jetzt nicht ganz sicher: bezieht sich deine Frage auf Anleihen oder (passive) Anleihen-ETFs? Ich versuche mal auf beides zu antworten.

 

zu 1: Dein Gewinn/Verlust setzt sich wie bei jeder Anlage immer aus Kurssteigerung und Ausschüttung zusammen (wobei es zum Glück keine negativen Ausschüttungen gibt ;) ) das gilt für Aktien, Anleihen und Fonds - die Frage wäre höchstens, ob jeweils mit beidem zu rechnen ist. Das kann man aber nur im Einzelfall sagen.

 

zu 2: Zu Kursgewinn kommt es, wenn am Gebrauchtmarkt jemand bereit ist mehr für das Wertpapier zu bezahlen als du dafür beim Kauf bezahlt hattest. Das ist zunächst mal "nur" Buchgewinn, aber würde auf deinem Kontoauszug auch so erscheinen, wenn du dann zu diesem Preis dein Wertpapier wieder verkaufst, dann wird es auch "richtiger" Gewinn in Form von mehr Geld auf deinem Verrechnungskonto.

 

Die Erklärungen sind dir vielleicht noch zu allgemein, deswegen mal speziell zu Anleihen-ETFs: hier sammeln sich mit ziemlicher Sicherheit Fonds-Gewinne an durch die Zinszahlungen aus den Anleihen, die der Fonds hält. Wie bei jedem Fonds müssen die in einem extra Topf das Jahr über aufgelistet werden und dann einmal pro Jahr entweder ausgeschüttet oder thesauriert, d.h. dem restlichen Fondsvermögen zugerechnet werden.

 

Der Wert das Fondsvernögens setzt sich nun insgeamt aus diesen aufgelaufenen Zinsen und dem aktuellen Preis der gehaltenen Anleihen zusammen. Zu einem Kursgewinn des Fonds kommt es also zunächst mal durch die Zinsen der Anleihen aber auch durch die Preisänderung der Anleihen, letztere kann natürlich auch negativ sein.

 

Ist denn dann ein Einstieg bei z.B. 115 EUR schlecht, wenn 2% Ausschüttung auf den Nennbetrag von 100 EUR erfolgen? Oder erfolgt die Ausschüttung auf den jeweils aktuellen Börsenwert?

Bezieht sich das auf einen Anleihen-ETF? Dann wäre die Antwort: es gibt keine vorher festgelegte Ausschüttung, sonder der Topf wird einfach einmal im Jahr geleert.

 

Bezieht sich die Frage auf Anleihen? Dann wärde die Antwort, wie die anderen ja schon geschrieben haben: eine Anleihe notiert meist nciht in EUR sondern in %. Und ja, die 2% werden immer auf den sogenannten Nennwert (das ist ein Kurs von 100%) gezahlt. Und wenn man "über pari" also über 100% kauft, dann ist die Rendite bis zur Rückzahlung in der Tat in dem Fall niedrieger als die 2%ige Zinszahlung (nennt man Kupon). Solche Preisänderungen kommen meist dadurch zustande, dass 2% vielleicht in einem aktuelle Marktumfeld für sehr gut befunden wird, dann steigt die Nachfrage (durch Marktteilnehmer die rechnen können) solange bis der erhöhte Preis deine Rendite soweit gedrückt hat, wie es eben der derzeitigen Marktsituation entspricht.

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

eine Anleihe notiert meist nciht in EUR sondern in %

 

...beides ist natürlich bei Euroanleihen der Fall.....Anleihen notieren in einer Währung ( gibt auch Sonderfälle) und werden zu einem bestimmten Kurs in Prozent bewertet. ;)

 

Gute Infos liefert diese Page...

 

http://www.investmentsparen.net/anleihen.html

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Geschrieben

Hallo zusammen,

 

vielen Dank für die zahlreichen ausführlichen Erklärungen, das macht mir die Sache schon mal um einiges transparenter.

 

Kurz zur Klarstellung, es geht mir um einen Renten-/Anleihen-ETF - und da muss ich nochmal nachhaken, da sich mir das mit dem Kurs eines solchen ETF leider noch nicht ganz erschließt. Das Thema Ausschüttung habe ich verstanden, macht natürlich nur Sinn mit so einem Topf bei einer Mischung von Anliehen... Bzgl. dem Kurs aber nochmal eine Frage zum Verständnis:

 

Ist denn dann ein Einstieg bei z.B. 115 EUR schlecht, wenn 2% Ausschüttung auf den Nennbetrag von 100 EUR erfolgen? Oder erfolgt die Ausschüttung auf den jeweils aktuellen Börsenwert?

Bezieht sich das auf einen Anleihen-ETF? Dann wäre die Antwort: es gibt keine vorher festgelegte Ausschüttung, sonder der Topf wird einfach einmal im Jahr geleert.

 

Werden die ETF denn dann zu Beginn mit 100 EUR/ % ausgegeben?

Sollte man also eher in einen ETF einsteigen, der unter 100 EUR/ % notiert?

Solche ETF laufen ja im Gegensatz zu einer einzelnen Anliehe nicht aus - also verstehe ich das richtig, dass sich auch der Kurs gegen Ende nicht der 100 EUR/ % annähert?

 

Hintergrund der Fragen, ich würde einen solchen ETF gerne nutzen, um langfristig etwas mehr Sicherheit in meinem Depot zu haben - würde allerdings ungerne mich neben dem ungefährne Zinsniveau auch noch um den Kurs des ETF sorgen müssen...

 

Nochmal danke für Eure Ausführungen - wirklich sehr hilfreich für Neueinsteiger bei einer solchen Materie!!! :)

 

th23

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