BenGunn

'Online-Wertpapierhandel' und Sicherheit

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Der 'direkte Wertpapierhandel' via Internet ist in der Regel erheblich kostengünstiger als die traditionelle Inanspruchnahme der Dienste einer Bank (Kosten bei einer jährlichen 'all-in-fee: z.B. 0,55% des Depotwerts). Allerdings bedeuten bei der ersten Möglichkeit z.B. Trojaner, Keylogger oder das Abhandenkommen von Zugangsdaten (Diebstahl, Einbruch) eine nicht unerhebliche Gefahr für das Depot. Sollte sich diese realisieren darf man gerade bei einer größeren Summe nicht auf das Verständnis seiner Bank hoffen.

 

Insofern lautet die Frage: Existieren irgendwelche Erfahrungswerte hinsichtlich der Realisierung spezifischer 'Online-Gefahren'?

 

Haftungsaspekte können außer Acht gelassen werden. Auch ist davon auszugehen, dass der private 'Online-Handel' ausschließlich mittels eines eigens dafür vorgesehenen PC´s erfolgt, der den möglichen Sicherheitsvorkehrungen entspricht.

 

Die Frage, ab welcher Einlagenhöhe (Depotwert) man lieber auf den 'Direkthandel' verzichten sollte, wird hier nicht gestellt, darf aber gerne beantwortet werden.

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Der 'direkte Wertpapierhandel' via Internet ist in der Regel erheblich kostengünstiger als die traditionelle Inanspruchnahme der Dienste einer Bank (Kosten bei einer jährlichen 'all-in-fee: z.B. 0,55% des Depotwerts). Allerdings bedeuten bei der ersten Möglichkeit z.B. Trojaner, Keylogger oder das Abhandenkommen von Zugangsdaten (Diebstahl, Einbruch) eine nicht unerhebliche Gefahr für das Depot. Sollte sich diese realisieren darf man gerade bei einer größeren Summe nicht auf das Verständnis seiner Bank hoffen.

 

Insofern lautet die Frage: Existieren irgendwelche Erfahrungswerte hinsichtlich der Realisierung spezifischer 'Online-Gefahren'?

 

Haftungsaspekte können außer Acht gelassen werden. Auch ist davon auszugehen, dass der private 'Online-Handel' ausschließlich mittels eines eigens dafür vorgesehenen PC´s erfolgt, der den möglichen Sicherheitsvorkehrungen entspricht.

 

Die Frage, ab welcher Einlagenhöhe (Depotwert) man lieber auf den 'Direkthandel' verzichten sollte, wird hier nicht gestellt, darf aber gerne beantwortet werden.

 

Was ist eine größere Summe?

 

(hatte bisher(seit Jahren) mit in meinem Verständnis größeren und kleinen Summen bei etlichen Banken keine Probleme; hatte allerdings teilweise früher Probleme (falsche Orderausführung etc.) ohne Online Banking,

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Die Frage, ab welcher Einlagenhöhe (Depotwert) man lieber auf den 'Direkthandel' verzichten sollte, wird hier nicht gestellt, darf aber gerne beantwortet werden.

 

Na, ab einer Mrd. dürfte ein Butler für die Orderaufgabe drinnen sein.

Wer weniger auf die Waage bringt, muss sich wohl selbst kümmern.

 

 

Ernsthaft: Was unterscheidet eine Order über 1.5 Mio von einer mit 150.000 ? Richtig: Eine Null.

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Der Witz ist doch,

 

daß der (Börsen-)Handel selbst auch online ist! :P

Das Parkett exisitiert zwar weiter - aber das ist quasi nur noch Show! :narr:

Selbst wer ganz konservativ ist, und seine Rechnungen noch per Überweisungsvordruck in einer Bankfiliale aufgiebt, kann beobachten, wie die nette Mitarbeiterin (aus dem Front-Office...) sofort damit anfängt, auf ihre Tatstatur einzuhämmern...

Der Privatanleger hat bei der Direktbrokerage eher noch den Vorteil der großen Zahl. Das `System Fisch-Schwarm´ irritiert den Jäger.

Außerdem wird der Hacker versuchen, eine ruhigere Aktion abzuwarten; einen Moment abzupassen, wo er ohne viel Aufsehens Cash abzweigen kann. Die Börsentransaktion ist dagegen eher zu "hell" für seine Begriffe.

Außerdem darf erwartet werden, daß jemand, der sagen wir mehrere Millionen in Anlagen besitzt, also für einen Profi-Hack attraktiv erscheint, daß der auch etwas für die Defensive tut. Der Verbraucher erlebt "Virenabwehr" ja als passives Tool. Aber man kann ein eigenes Netzwerk, bzw. den Port zu einer Adresse auch aktiv verteidigen. Wer das nötige Kleingeld hat, kauft sich einfach einen geeigneten Geheimdienstmitarbeiter* raus. Konzerne beschäftigen davon ganze Abteilungen und führen damit eine eigne Art von Krieg...

 

* Es gibt im Grunde 3 Sorten von Leuten, die (langfrsitig) für Geheimdienste arbeiten:

-Geldgeier

-Abenteuerlustige

-Erpresste

Allen 3 passiert es, daß sie irgendwann keine Lust mehr haben, z.B. auch wenn die `negativen Begleitumstände´ des Jobs beginnen, so an den Nerven so zu zehren, daß diese Empfindung dominant wird und gar nicht mehr verdrängt werden kann. Die Grundlage für Erpressungen verschwindet meistens(!) nach einer Anzahl von Jahren.

Diese Leute insgesamt erleben es subjekiv jedesmal als Befreiung, wenn sie in die private Wirtschaft wechseln können...

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ok, Danke für die Antworten ...

 

... scheint ja alles easy zu sein; null problemo; gehackt wird erst ab ein paar Mio. ... und die Banken behalten ihre Geheimnisse auch für sich ... hatte des bezüglich auf ein paar Infos gehofft.

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