stagflation 2. Mai · bearbeitet 2. Mai von stagflation vor 13 Stunden von lowcut: Großbank Unicredit will am 5. Mai Übernahmeangebot für Commerzbank offiziell vorlegen. Die Commerzbank Hauptversammlung ist zwei Wochen später, am 20. Mai in Wiesbaden. Könnte interessant werden! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 3. Mai Das Übernahmeangebot ist für die Aktionäre uninteressant. Der Preis ist viel zu niedrig und wer will schon Aktien von einer italienischen Bank im Depot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 4. Mai FAZ: Zitat Unicredit-Aktionäre machen weg für Übernahmeangebot für Commerzbank frei Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MonacoFranzl 6. Mai https://www.boersen-zeitung.de/banken-finanzen/bund-erwaegt-aufstockung-bei-der-commerzbank Zur Abwehr der Unicredit Bund erwägt Aufstockung bei der Commerzbank Der Bund erwägt eine Aufstockung seiner Beteiligung an der Commerzbank, um eine Übernahme durch Unicredit zu verhindern. Über die KfW könnte der Anteil wieder steigen – bis zur Sperrminorität würde das Milliarden kosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Someone 6. Mai Schöne Verschwendung von Steuergeldern wäre das: im September 2024 ca. 4% Anteile für ca. 16 EUR an Unicredit verkaufen und den Übernahmeversuch erst ermöglichen und dann jetzt beim Kurs von ca.37 EUR kaufen - um sicherzustellen, dass die Übernahme nicht stattfindet und der Kurs wieder zurückfällt... Und dann wundert sich irgendwer über Politikverdrossenheit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 9. Mai Regierung kritisiert Übernahmeangebot für die Commerzbank deutlich. Zitat Die italienische Großbank UniCredit hat der Commerzbank ein Übernahmeangebot vorgelegt. Die Bundesregierung kritisiert das Angebot als »völlig unangebracht und unfair«. https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-05/commerzbank-unicredit-uebernahme-bundesregierung-kritik Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Greenhorn_Berlin 13. Mai Mein Vater lässt fragen, was er mit seinen 500 Commerzbank-Aktien machen soll. Was würde denn am Ende passieren, wenn er auf kein Angebot eingeht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PrivateBanker Mittwoch um 15:52 · bearbeitet Mittwoch um 15:53 von PrivateBanker letzte Station : möglicher SQUEEZE OUT Bis dahin bleibt er COBA Aktionär Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fgk Mittwoch um 15:53 · bearbeitet Mittwoch um 15:55 von fgk Einen Squeeze out wird es aber nicht geben können, solange die BRD ihre Anteile nicht verkauft, denn die hat über 10%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica Mittwoch um 16:19 vor 22 Minuten von fgk: Einen Squeeze out wird es aber nicht geben können, solange die BRD ihre Anteile nicht verkauft, denn die hat über 10%. Keine Ahnung wie es rechtlich eingeschätzt werden könnte, aber es gibt auch legale Deals hinter dem Vorhang. Wenn dieser dann hochgezogen wird, ist es für die anderen meist zu spät. Alle wissen das Regierungen Geld brauchen, auch die UniCredit und die Fantasie ist immer noch grenzenlos... SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut Mittwoch um 16:41 Da muss die Unicredit noch ordentlich etwas draufpacken bevor ich überhaupt einen Gedanken daran verschwende. Und dann bitte Cash und keine italienischen Bankaktien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Mittwoch um 17:39 · bearbeitet Mittwoch um 17:39 von stagflation vor 57 Minuten von lowcut: Da muss die Unicredit noch ordentlich etwas draufpacken Genau das wird Orcel vermeiden wollen. Der Trick bei einer (feindlichen) Übernahme besteht nicht nur darin, die Mehrheit der Stimmanteile zu bekommen, sondern diese auch möglichst preiswert zu bekommen. Und die Kosten der übernommenen Firma hinterher in die Bilanz zu schieben. Da Orcel ein Vollprofi ist, wird er einen Plan haben. Wir können uns also Popcorn holen und dürfen uns auf ein großartiges Schauspiel freuen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Donnerstag um 09:15 · bearbeitet Donnerstag um 09:19 von Malvolio Letztendlich weiß niemand, was passieren wird. Das aktuelle Angebot von Unicredit ist aber nicht gut. Das ist nur ein technisches Manöver von Orcel, um die 30%-Pflichtangebots Schwelle abzuräumen und dann weiter zukaufen zu können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PrivateBanker Donnerstag um 09:41 Der Fuss ist in der Tür ! Kommt Zeit, kommt Rat! Eine "Zielvereinbarung" zwischen COBA und UCI wurde faktisch "getroffen". Das schaut man sich mal 1 Jahr (mit 1/4jährlichem Reporting) an und dann wird gehandelt mit angedrehten Daumenschrauben. Zwischenzeitlich wird ein Sitz im AR angestrebt um von dort Druck zu machen auf den Vorstand. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Donnerstag um 12:20 vor 18 Stunden von stagflation: Da Orcel ein Vollprofi ist, wird er einen Plan haben. Wir können uns also Popcorn holen und dürfen uns auf ein großartiges Schauspiel freuen. Fun Fact am Rande: Orcels Abschlussarbeit an der Uni hatte das Thema „Hostile Takeovers“ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation gestern um 12:27 Uhr Handelsblatt: Zitat Unterdessen hat sich Unicredit laut einer Stimmrechtsmitteilung inzwischen Zugriff auf bis zu 38,87 Prozent der Commerzbank-Aktien verschafft. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht, hat die Bank ihre Derivate-Position auf Commerzbank-Aktien auf 8,88 Prozent aufgestockt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 18 Stunden Börse Online: Zitat Wagt Unicredit schon auf der Commerzbank-HV am Mittwoch den Putsch? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 vor 17 Stunden Was sollen sie schon groß wagen? Bestenfalls können sie ein paar Vorschläge ein- und durchbringen. Aber selbst das ist mit 30-40% der Stimmrechte nicht sicher. Vielleicht bekommen sie eine oder mehrere Personen in den Vorstand die dann dort etwas stänkern können. Aber einen echten Grund für Panik bei der Commerzbank sehe ich da nun nicht. Ausgenommen natürlich für die Leute die vielleicht ihren hoch dotierten Posten verlieren könnten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fgk vor 17 Stunden I.d.R. ist ja nur 50-70% des Kapitals vertreten auf der Hauptversammlung. 30-40% vom Gesamtkapital könnten also durchaus für eine Mehrheit auf der Hauptversammlung reichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von Malvolio vor 16 Stunden von fgk: I.d.R. ist ja nur 50-70% des Kapitals vertreten auf der Hauptversammlung. 30-40% vom Gesamtkapital könnten also durchaus für eine Mehrheit auf der Hauptversammlung reichen. Nicht ganz, wenn ohne die 30% nur 50% anwesend sind, dann wären ja mit den 30% dann 80% anwesend. Und was den aktuellen Anteil der Unicredit angeht, so beruht der aktuell nur auf knapp unter 30% auf stimmberechtigten Aktien. Der Rest wird aktuell (noch) über Derivate gehalten. Zitat Brief an alle Aktionärinnen und Aktionäre der Commerzbank Bettina Orlopp hat die Haltung der Commerzbank am 18.05.2026 in einem Brief an die Aktionärinnen und Aktionäre deutlich gemacht. Frankfurt a. M., 18. Mai 2026 Das Umtauschangebot der UniCredit ist nicht angemessen. Ihre Commerzbank-Aktie ist mehr wert. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Ihre Commerzbank befindet sich heute in der stärksten Position seit vielen Jahren. Nach einem Rekordergebnis im Jahr 2025 sind wir sehr erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet. Mit unserer „Momentum 2030“-Strategie wachsen wir weiter profitabel und schaffen verlässlich Wert für Sie, unsere Aktionärinnen und Aktionäre. Und das bei gleichzeitig geringem Umsetzungsrisiko. Daran muss sich jede Alternative messen lassen. Die UniCredit S.p.A. hat am 5. Mai 2026 ein unabgestimmtes öffentliches Übernahmeangebot für die Commerzbank in Form eines Aktientauschangebots in UniCredit-Aktien veröffentlicht. Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank haben das Angebot gemeinsam mit unabhängigen Finanz- und Rechtsberatern umfassend geprüft. Mit einem klaren Ergebnis: Das Angebot wird dem Wert, den Perspektiven und der strategischen Bedeutung der Commerzbank nicht gerecht. Wir empfehlen Ihnen deshalb, bei der Commerzbank investiert zu bleiben und das Angebot der UniCredit nicht anzunehmen. Wenn Sie unserer Empfehlung folgen, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Im Kern beruht unsere Empfehlung auf nachfolgenden Aspekten: 1. Das Angebot bietet de facto keine Prämie für Ihre Commerzbank-Aktie. Die UniCredit fordert Sie auf, Ihre Commerzbank-Aktien ohne angemessene Prämie aufzugeben. Der von unabhängigen Analysten ermittelte Zielkurs liegt im Schnitt erheblich über dem implizierten Angebotspreis. Das zeigt: Der Kapitalmarkt teilt unsere Einschätzung, dass das Angebot der UniCredit das Wertschöpfungspotenzial unseres Unternehmen nicht angemessen widerspiegelt. 2. Der strategische Plan der UniCredit für die Commerzbank birgt erhebliche Risiken und Unwägbarkeiten. Die Commerzbank verfügt über eine klare Strategie und eine starke Position im deutschen und europäischen Bankenmarkt. Unsere Rolle als führende Bank für den Mittelstand ist ein wesentlicher Teil unserer Stärke. Aus Sicht der Commerzbank hat die UniCredit dagegen keinen nachvollziehbaren und belastbaren strategischen Plan vorgelegt. Was die UniCredit als Zusammenschluss bezeichnet, erweist sich als ein Restrukturierungsvorschlag, der das bewährte und profitable Geschäftsmodell der Commerzbank beeinträchtigen und mit erheblichen Integrations- und Umsetzungsrisiken belasten würde. Zum Beispiel würde die geplante Reduzierung unseres internationalen Netzwerks unsere Fähigkeit, den exportstarken Mittelstand weltweit zu begleiten, empfindlich schwächen. Die UniCredit verlangt von unseren Aktionären, einen völlig offenen Ausgang zu akzeptieren – ohne jede Gewissheit, ob die versprochenen Synergien jemals realisiert werden. Zudem halten wir die von UniCredit genannten Synergien für unrealistisch, während die erheblichen Risiken und Kosten einer komplexen Integration kaum gewürdigt werden. Da es sich um ein Aktientauschangebot in UniCredit-Aktien handelt, müssten Sie diese Risiken als zukünftiger UniCredit-Aktionär mittragen, wenn Sie das Angebot annehmen. Anders als bei einem Barangebot ist der tatsächliche Wert der Gegenleistung zudem bis zum Vollzug des Angebots, der von der UniCredit erst im Jahr 2027 erwartet wird, unsicher und abhängig von der Wertentwicklung der UniCredit-Aktie. 3. Unsere Strategie „Momentum 2030“ schafft Wert aus eigener Kraft – wer investiert bleibt, behält Wertschöpfungspotenzial und Handlungsoptionen. Wir haben bewiesen, dass wir unsere Transformation erfolgreich umsetzen und einen klaren Wachstumsplan verfolgen – verantwortungsvoll und mit langfristigem Fokus. Dabei wollen wir Sie direkt am Erfolg unserer Strategie teilhaben lassen: Mit einer attraktiven Kapitalrückgabepolitik und kontinuierlich steigenden Dividenden. Im Einklang mit unserem Anspruch, die Commerzbank als attraktiven Dividendentitel zu etablieren, soll der Anteil der Dividende an der Kapitalrückgabe künftig auf mindestens 50 Prozent steigen. Für das Geschäftsjahr 2025 hat die Commerzbank der Hauptversammlung am 20. Mai 2026 die Zahlung einer Rekorddividende in Höhe von 1,10 Euro je Aktie vorgeschlagen. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Commerzbank ist heute eine starke, profitable und zukunftsfähige Bank mit einer klaren Strategie, hoher Umsetzungskraft und erheblichem weiterem Potenzial. Als Vorstand der Commerzbank handeln wir in Ihrem besten Interesse und bleiben konsequent auf nachhaltige Wertschöpfung fokussiert. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in die Commerzbank. Ihre Bettina Orlopp Vorstandsvorsitzende https://www.commerzbank.de/konzern/was-uns-bewegt/commerzbank-als-unternehmen/2026-unicredit-aktionaersbrief-der-commerzbank.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag