Bitcoin

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1.295 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von m0ney

Hat sich jemand schon mit der virtuellen Open-Source Währung www.bitcoin.org beschäftigt?

 

Early adopters haben hier scheinbar von enormen Wertsteigerungen profitieren können.

 

Ein ganzer Markt scheint sich hier geformt zu haben für cashout, Trading und "Mining" (High-End Grafikkarten können als bitcoin Gelddruckmaschine verwendet werden)...

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Geschrieben

Die Sache ist etwas komplexer, als du sie hier darstellt. Man sollte sich da mal richtig einlesen. Mir scheint, als hättest du das System noch nicht ganz durchschaut.

 

Empfehlen kann ich hierzu The Economist und reason.com - bei beiden findet man recht ausführliche Artikel, die die Funktionsweise gut beschreiben.

 

Grüße,

Hellerhof

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Geschrieben

Hey,

ja ich habe "mining" betrieben.

Jetzt ist der Kurs eingebrochen und es lohnt sich für mich nicht mehr..

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Geschrieben

Hey,

ja ich habe "mining" betrieben.

Jetzt ist der Kurs eingebrochen und es lohnt sich für mich nicht mehr..

 

Hat es sich denn vorher gelohnt? Ich sehe aber auch nicht , dass der Kurs eingebrochen ist. Der ist immer noch höher als vor zwei Monaten.

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Geschrieben

 

Ein ganzer Markt scheint sich hier geformt zu haben für cashout, Trading und "Mining" (High-End Grafikkarten können als bitcoin Gelddruckmaschine verwendet werden)...

 

Ganz so einfach ist es eben nicht, Hellerhof hat das auch schon erwähnt. Je nach Stromkosten die man hat, können die High-End-Grafikkarten auch schnell zum Geld verbrennen benutzt werden. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad wird es auch immer weniger profitabel.

Der von dir gelieferte Link enthält ganz gute Informationen, geh am besten auch in das ein oder andere Forum, gerade hinsichtlich der sicheren Lagerung der Coins, gibt es eine Menge zu beachten....

 

Ja ich mine auch ein wenig. Aber mehr aus Spaß, denn ob sich der Bitcoinpreis lange hält, das weiß niemand so wirklich.

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Geschrieben

Aber pinizipiell ist das doch so etwas ähnliches wie dieser Lindendollar aus dieser Dingswelt (Namen vergessen)?

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Aber pinizipiell ist das doch so etwas ähnliches wie dieser Lindendollar aus dieser Dingswelt (Namen vergessen)?

 

Da sind schon fundamentale Unterschiede gegeben. Als erstes fällt mir ein, dass es bei Bitcoins nicht eine Firma gibt, die alles kontrolliert und deren Ausfall das System zum Einsturz bringen lässt. Die verfügbare Menge an Bitcoins ist auch begrennzt und kann nicht künstlich erhöht werden.

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Geschrieben · bearbeitet von Zinsen

Einmal Anti-Gesell? Statt einer Schwundwährung eine wachsende Währung mit impliziertrer Deflation? Und das auch noch dezentral, hört sich witzig an, aber auch ziemlich merkwürdig...

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Geschrieben

Bits and bob - The Economist

 

Hier der von mir angesprochene Artikel.

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Bits and bob - The Economist

 

Hier der von mir angesprochene Artikel.

 

Danke. Der Artikel erklärt auch nicht alle Aspekte, bleibt aber nicht an der Oberfläche.

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Geschrieben

Artikel aus der "WELT":

 

Benedikt Fuest 20.06.2011

 

Hacker greifen Untergrund-Währung Bitcoin an

Computerfreaks handeln in ihrer eigenen Währung, den Bitcoins. Sie gilt als absolut fälschungssicher, doch Hacker haben eine Lücke entdeckt.

...

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13440729/Hacker-greifen-Untergrund-Waehrung-Bitcoin-an.html

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Geschrieben

Wobei man natürlich sagen muss, dass nicht einmal Kreditkartenfirmen und Banken sicher sind vor entsprechenden Attacken. Alle Transaktion die zu manipulierten Kursen durchgeführt worden sind, wurden im Übrigen rückabgewickelt. Von daher ist der Welt.de Artikel leider etwas zu sehr an der Oberfläche geblieben. Es wird mehr Meinung als Information rübergebracht, wirklich schade.

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Geschrieben

So richtig ernst nehme ich das auch nicht (bin im übrigen auch Gegner vom Wörgl); dezentrale Systeme neigen echt zu Übervorteilung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kipper-_und_Wipperzeit

oder USA vor der Gründung der Fed.

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Geschrieben

So richtig ernst nehme ich das auch nicht (bin im übrigen auch Gegner vom Wörgl); dezentrale Systeme neigen echt zu Übervorteilung:

http://de.wikipedia...._und_Wipperzeit

oder USA vor der Gründung der Fed.

 

Naja in der Hoffnung nicht zu sehr OT zu werden:

Es muss ja niemand ernst nehmen, ich für meinen Teil lasse meine GPU zum Spaß ein wenig drann rumrechnen.

Sind es nicht gerade zentrale Systeme die zur Übervorteilung neigen. Die Beispiele die du anführst sind, Kipper und Wipperzeit z.B da sind es doch gerade zentrale Stellen gewesen die die Münzern geprägt und ausgegeben haben, es hat nicht etwa die gesamte Bevölkerung darüber entschieden Münzen zu entwerten sondern, die Münzen wurden durch Landesfürsten abgewertet die das Münzrecht inne hatten.

 

Wie überall. Bubbles, bubbles, bubbles.

http://www.hightechf...k-ponzi-scheme/

 

Ich gehe aber konform mit euch wenn es darum geht, dass der derzeitige Hype etwas übertrieben ist, 30$ je BTC is jedenfalls zuviel, zumindest beim derzeitigen Schwierigkeitsgrad, wobei es sich derzeit bei ca 14-15$ eingependelt hat. Ganz und gar falsch hingegen ist die Verwendung des Begriffs des Ponzi Scheme, denn hier wird nichts versprochen und genau darauf basiert ja diese Schema, fünf Minuten lesen in den meisten BTC-Foren hätte diesen Fehler vermieden.

 

@Mr. Price,

mit was für einer Ausrüstung hast du denn gearbeitet, dass es sich für dich nicht mehr lohnt? Oder geht es dir beim aktuellen Schwierigkeitsgrad einfach zu langsam?

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Geschrieben · bearbeitet von odenter

Hab dieses Mining zeugs mal installiert, bin ja neugierig.

Ich mach ~100 Mhash/sec also 100.000.000 Hashes pro Sekunde, nach 8 Minuten waren das 0.00146232 BTC, also 0,02 US$, bei nem Kurs von 1 BTC == 15 US$.

Aber dafür steigen jetzt meine Stromkosten. :P

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Geschrieben

Wenn du es durchrechnest solltest du noch in der Profitzone liegen.

Je nachdem wie die nächsten zwei Steigungerungen des Schwierigkeitsgrades ausfallen, könnte sich das aber schon ändern, der Anstieg der Netzwerkleistung in letzter Zeit ist einfach pervers hoch.

Bei welchem Pool bist du unterwegs?

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Geschrieben · bearbeitet von Ca$hflow

Mal ganz nebenbei, ohne mich bisher wirklich damit beschäftigt zu haben, das Gesamtkonzept scheint ziemlich intransparent zu sein, sodass es für den Mainstream eher abschreckend wirkt, Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Aber warum kann ich durch einen schnellen CPU oder einer Hochleistungsgrafikkarte "Geldschöpfung" betreiben ??? (ungeachtet der Strompreise ;) )

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Geschrieben · bearbeitet von Ponto

Mal ganz nebenbei, ohne mich bisher wirklich damit beschäftigt zu haben, das Gesamtkonzept scheint ziemlich intransparent zu sein, sodass es für den Mainstream eher abschreckend wirkt, Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Aber warum kann ich durch einen schnellen CPU oder einer Hochleistungsgrafikkarte "Geldschöpfung" betreiben ??? (ungeachtet der Strompreise ;) )

 

Ich finde das ganze System recht transparent. Der Benutzer muss aber nicht dahinterschauen, um es zu benutzen.

 

Zur Geldschöpfung:

 

Da das System dezentral arbeitet, benötigt man einen Mechanismus, um das doppelte Ausgeben eines Betrages zu verhindern. Das wird durch einen Proof of Work geleistet. Dazu werden anfallende Transaktionen gesammelt und es wird ein mathematisches Problem gelöst, von dem wir als einzigen Lösungsweg nur Brute Force kennen. Transaktionen plus Lösung bilden einen Block und es wird eine Kette von Blöcken erzeugt. Die längste Kette im Netzwerk gilt als offizielle Transaktionshistorie und alle Clients arbeiten daran diese Kette zu verlängern. Möchte nun jemand die Geschichte verändern, müsste er eine längere Kette als die bisherige offizielle erzeugen. Das ist umso schwieriger je weiter der Block, der geändert werden soll, in der Vergangenheit zurückliegt. Deshalb gilt eine Transaktion erst dann als bestätigt, wenn sie weit genug in der Vergangenheit der längsten Kette liegt. Für die Brute-Force-Lösung des mathematischen Problems wird Rechenleistung benötigt. Es gibt zwei Arten von Belohnung für die Teilnehmer des Netzwerkes, die die Rechenleistung bereitstellen. Zum einen bekommt der, der einen Block erzeugt alle Transaktionskosten der Transaktionen in dem Block gutgeschrieben und zum anderen darf er für sich Geld schöpfen. Zur Zeit sind es 50 Bitcoins pro Block. Das wird abnehmen, so dass in paar Jahren keine Geldschöpfung mehr stattfindet. Man geht davon aus, dass in Zukunft soviele Transaktionskosten anfallen, dass es sich auch ohne die Geldschöpfung lohnt.

 

Das System löst auch das Problem der Geldschöpfung elegant, denn diese ist durch Arbeit gedeckt, und das Geld fällt nicht vom Himmel.

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Geschrieben · bearbeitet von Ca$hflow

Durch deine Schilderung wie auch durch die Erklärungen auf den Seiten

http://netzpolitik.org/2011/was-ist-eigentlich-bitcoin/

http://t3n.de/news/bitcoin-gefahrlichste-open-source-projekt-aller-zeiten-310035/

ist zumindest nachvollziehbar, warum es "so lange dauert" Bitcoins zu erstellen, was aufgrund der Rechenleistung zurückzuführen ist.

(Ist zwar ohnehin nicht meine Welt, aber zumindest im Ansatz verstanden)

 

Zum ökonomischen:

Warum ist bei 21 Mio. Bitcoins Schluss bzw. warum ist dass die Deckelung?

 

 

Das System löst auch das Problem der Geldschöpfung elegant, denn diese ist durch Arbeit gedeckt, und das Geld fällt nicht vom Himmel.

Inwiefern? Jetzt am Anfang wird verhältnismäßig viel "Geld" erschaffen.

Hier wird doch willkürlich "Geld" erschaffen, das vorerst keineswegs durch Arbeit gedeckt wird oder darin seine Berechtigung findet. Die Erschaffung des Geldes wird alle vier Jahre halbiert, sodass ca. im Jahr 2033 eine maximale Ausgabe von rund 21 Mio. Bitcoins begeben wird.

D.h. anfangs ist die Wertschöpfung relativ expansiv und nimmt im Verlauf stätig ab, bis sie (ewig) konstant bleibt.

Wächst die Wirtschaft stetig weiter und bleibt es bei derselben Geldmenge würde zwangsläufig das Gut Geld zunehmend knapper werden (damit auch teurer) was potenzielles Wachstum abwürgen könnte und auch lfr. wird, da nicht genügend Liquidität zur Verfügung steht. Sozusagen der umgekehrte Fall zu dem was wir jetzt haben, wo unendlich viel Geld theoretisch geschöpft werden kann.

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Geschrieben

Die Deckelung ist willkürlich gewählt. Inwieweit die Deflation schlecht ist, kann ich nicht beurteilen.

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Geschrieben

Wenn du es durchrechnest solltest du noch in der Profitzone liegen.

Je nachdem wie die nächsten zwei Steigungerungen des Schwierigkeitsgrades ausfallen, könnte sich das aber schon ändern, der Anstieg der Netzwerkleistung in letzter Zeit ist einfach pervers hoch.

Bei welchem Pool bist du unterwegs?

mining.bitcoin.cz

Habs aber nur mal testweise laufen lassen.

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Geschrieben

Mich würde mal interessieren wie Fachleute den Bitcoin als Anlagemöglichkeit sehen. Die Funktion als Währung interessiert mich weniger.

Ich denke daran, Bitcoins zu kaufen, weil ich erwarte, dass er zum Euro und Dollar weiter steigen wird. Das Minen interessiert mich nicht.

Ich hab mich im Netz erkundigt, das Konzept scheint Potential zu haben.

Sind irgendwelche systemrelevanten Risiken bekannt? (Ich mein nicht das Risiko, dass der Bitcoin im Wert verfällt, weil er nicht mehr nachgefragt wird - dieses Risiko ist mir durchaus bewusst. Ich meine Risiken, die im System des Bitcoins selbst liegen. Fälschungssicherheit, Mengenbegrenzung der Schöpfung usw. Stimmt das wirklich alles, was man im Netz lesen kann, oder gibt es Infos darüber?)

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Geschrieben

Mich würde mal interessieren wie Fachleute den Bitcoin als Anlagemöglichkeit sehen. Die Funktion als Währung interessiert mich weniger.

Ich denke daran, Bitcoins zu kaufen, weil ich erwarte, dass er zum Euro und Dollar weiter steigen wird. Das Minen interessiert mich nicht.

Ich hab mich im Netz erkundigt, das Konzept scheint Potential zu haben.

Sind irgendwelche systemrelevanten Risiken bekannt? (Ich mein nicht das Risiko, dass der Bitcoin im Wert verfällt, weil er nicht mehr nachgefragt wird - dieses Risiko ist mir durchaus bewusst. Ich meine Risiken, die im System des Bitcoins selbst liegen. Fälschungssicherheit, Mengenbegrenzung der Schöpfung usw. Stimmt das wirklich alles, was man im Netz lesen kann, oder gibt es Infos darüber?)

Hallo pa1984,

 

wie Fachleute BitCoins beurteilen weiß ich nicht, aber be- / angesprochen wurde das Thema schon einmal in diesem Thread:

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/36005-bitcoin/

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Geschrieben

Danke! Ich hab zwar unter Bitcoin gesucht, den Thread aber nicht gefunden.

Der Thread befindet sich in der Kategorie Währungen, ich sehe den Bitcoin aber in erster Linie als Anlagemöglichkeit.

Die Mengenbegrenzung auf max. 21 Mill. Bitcoins und die Unmöglichkeit der zentralen Einflussnahme auf das System sind ganz entscheitende Faktoren.

Kann man darauf vertrauen?

Es wurde ja behauptet (und ist im Netz nachzulesen) dass nach dem Angriff auf die Tauschbörse Mtgox die Transaktionen rückabgewickelt wurden.

Wie soll das denn möglich sein, wenn es angeblich keine zentrale Einflussnahme geben kann? Das sollte doch eine Rückabwicklung ausschließen?

Kann mir ein Expert dazu Auskunft geben? Im Netz finde ich keine Erklärung dafür.

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