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franke

Rürup / BUZ - Kombinationsvertrag von der Alte Leipziger von MLP Verkäufer

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein
Anhang entfernt

Hallo,

Ich stehe vor der gleichen Frage ob BU Abschluss oder nicht.

 

Ich habe euch mal die wichtigsten Seiten vom Vertrag zur Alten Leipziger von mir eingescannt und bin etwas verdutzt über die hohen Kosten (laufenden, sowie einmalige).

 

Was sagt ihr dazu?

 

Ich (25Jahre, Student chemische Verfahrenstechnik) wurde an der Hochschule zu einem Steuerseminar eingeladen, da wird Unterrichtseinheiten sammeln müssen in Seminaren. Viele davon sind von MLP.

 

Nun keine 2Wochen her und nach 2 Beratungsterminen steht für den Berater/Verkäufer fest, ich brauche am besten jetzt sofort, besonders noch in diesem Jahr eine BU.

 

Meine Sitution:

Kein Einkommen (nur Ersparnisse ~7000€)

Im 3. Semester (von 7 Regelstudienzeit Bachelor of science)

Evtl Anplanen eines Master Studiengangs.

 

 

Könnt ihr mir weiterhelfen?

Der Berater steht schon in Kontakt mit der Leipziger und will alles relativ schnell klären.

 

Danke für eure Antworten.

 

DATEI IST NUN ANGEHÄNGT, dürfte für viele interessant sein.

 

Leipziger BU_geschwärzt.pdf

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polydeikes

In dem und in anderen Threads ausführlich erklärt: BU und Rürup vertragen sich nicht.

 

Lass dich nicht unter Druck setzen. BU Abschluss in diesem Jahr ist zwar grds. günstiger als im nächsten Jahr. Saubere Aufbereitung der Gesundheitshistorie, fundierte Beratung und bewusste Entscheidung sind aber weit wichtiger.

 

In Bezug auf die AL ist ohnehin die normale Jungakademikerregelung mit einer ganz normalen BUZ in Schicht 3 (ungefördert) wesentlich interessanter als die Basisrentenvariante. Ohne jetzt die Unterlagen zu sehen: In der Regel wird bei der Basisrentenverträgen für Studenten eine Konstellation mit ermäßigtem Anfangsbeitrag von MLP verkauft. Das zahlst du zu späterem Zeitpunkt aber deutlich nach, über die gesamte Laufzeit für dich erheblich teuer. Daher kurzum: Finger weg.

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tyr
· bearbeitet von tyr

Ich (25Jahre, Student chemische Verfahrenstechnik) wurde an der Hochschule zu einem Steuerseminar eingeladen, da wird Unterrichtseinheiten sammeln müssen in Seminaren. Viele davon sind von MLP.

[...]

Könnt ihr mir weiterhelfen?

Ja. Kläre doch mal mit deinem Dekan, ob es wirklich Inhalt deines Studiums (!) ist, "Seminare" von MLP zu besuchen, wo dir als Folge dann jemand von MLP Versicherungsverträge verkaufen will.

 

Was für MLP nämlich wirklich dahinter steckt merkst du ja gerade: die holen sich die Kontaktdaten der Studenten ein, um denen dann Verträge für Versicherungen und Finanzdienstleistungen zu verkaufen.

 

Unabhängig von dieser Vertriebsmethode halte ich es für eine gute die Idee, möglichst frühzeitig bei guter Gesundheit eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen. Ich würde den Weg dazu aber umkehren: nicht jemand anderes kommt auf dich zu und möchte dir etwas verkaufen was er meint, was gut für dich sein könnte, sondern du informierst dich, was du willst und gehst z. B. auf einen auf BU spezialisierten und erfahrenen Versicherungsmakler oder Versicherungsberater zu und lässt dich beraten, wie dein Bedarf abgedeckt werden kann.

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BUjaodernein

Die Datei ist oben.

 

Habe noch die fragwürdigsten Stellen für mich markiert im Zug unterwegs. Finde diese Beträge erschreckend, da diese nicht als Guthaben oder Kapital für anderweitige Verzinsung zur Verfügung stehen oder? Diese Beträge sind "quasi weg" oder?

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

So wie ich getippt habe: Verminderter Anfangsbeitrag in den ersten 4 Jahren.

 

Danach der reguläre Beitrag und nicht vergessen, Rürup steigt 1:1 mit. Macht 182,68 mtl. Beitrag ab 01.12.2018 ... :-

 

Weiteres Problem bei der Geschichte: Die Jungakademikerregelung greift erst 24 Monate vor Ende der Regelstudienzeit. Diese Regelung führt zur Einstufung in Berufsgruppe 1++, statt 1+.

 

Die garantierte Rentensteigerung von 2 % ist bei der AL Schwachsinn, unnötig rausgeschmissenes Geld (kostet zusätzlich Beiträge).

 

Die Abschlusskosten sind halt 4 % der Bewertungssumme, es gibt günstigere Konstellationen bei der AL, je nach Beratungsaufwand. Und der dürfte hier ja 0 gewesen sein. Durch den hohen Rürup Sparbeitrag steigt die Bewertungssumme und so kommen die astronomischen Abschlusskosten zu Stande.

 

Die BU Verwaltungskosten sind normal in der Höhe. Nicht normal sind die Kosten für den Sparbaustein. Eine der eher teureren Fondspolicen am Markt und das auch noch bei Rürup. Die Fondsauswahl will ich gar nicht erst sehen.

 

---

 

Die AL ist für Studenten (mit wenigen Ausnahmen) immer eine Alternative und ggf. nach adäquater Beratung auch der bewusst gewählte Versicherer am Ende. Aber in der Konstellation hier ein absolutes NoGo.

 

 

editiert: Satz zur Jungakademikerregelung ...

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein

So wie ich getippt habe: Verminderter Anfangsbeitrag in den ersten 4 Jahren.

 

Danach der reguläre Beitrag und nicht vergessen, Rürup steigt 1:1 mit. Macht 182,68 mtl. Beitrag ab 01.12.2018 ... :-

 

Weiteres Problem bei der Geschichte: Die Jungakademikerregelung greift nur, wenn die Regelstudienzeit binnen 24 Monaten beendet ist. Diese Regelung führt zur Einstufung in Berufsgruppe 1++, statt 1+.

 

Die garantierte Rentensteigerung von 2 % ist bei der AL Schwachsinn, unnötig rausgeschmissenes Geld (kostet zusätzlich Beiträge).

 

Die Abschlusskosten sind halt 4 % der Bewertungssumme, es gibt günstigere Konstellationen bei der AL, je nach Beratungsaufwand. Und der dürfte hier ja 0 gewesen sein. Durch den hohen Rürup Sparbeitrag steigt die Bewertungssumme und so kommen die astronomischen Abschlusskosten zu Stande.

 

Die BU Verwaltungskosten sind normal in der Höhe. Nicht normal sind die Kosten für den Sparbaustein. Eine der eher teureren Fondspolicen am Markt und das auch noch bei Rürup. Die Fondsauswahl will ich gar nicht erst sehen.

 

---

 

Die AL ist für Studenten (mit wenigen Ausnahmen) immer eine Alternative und ggf. nach adäquater Beratung auch der bewusst gewählte Versicherer am Ende. Aber in der Konstellation hier ein absolutes NoGo.

 

Alles klar, danke für deine ehrliche Antwort.

Ich wollte eigentlich auch heute direkt schon anrufen und absagen, (bevor ich das hier tippte), da mir eh nicht wohl bei der Sache ist.

BU ist sinnvoll, aber ohne Einkommen eine sehr sehr schwere Frage.

 

Ebenso mit der Regelstudienzeit schockiert mich, das schaffen bei uns unter 10% der Leute! Noch läuft alles super, aber ich bin erst im 3. Semester!

 

Was hälst du von

im 7. Semester während der Bachelorschreibphase

im 11. Semester nach einem Master

im 8. Semester für den Masterstudiengang eine BU abschließe.

Das wären meine 3 liebsten Wege.

Es bleibt zwar Restrisiko, dass im Falle einer BU im Studium ich nicht versichert bin.

Aber das Risiko BU im Studium zu werden, ist wohl viel kleiner, als doch das Studium nicht abzuschließen (dann zählt doch keine Akademiker BU => umsonst eingezahlt) oder in Geldnot zu gelangen.

 

 

Die garantierte Rentensteigerung von 2 % ist bei der AL Schwachsinn, unnötig rausgeschmissenes Geld (kostet zusätzlich Beiträge).

 

Wieviel ist das denn, das hat er gerade so gelobt, da das die Inflation ja komplett decke...

 

 

Danach der reguläre Beitrag und nicht vergessen, Rürup steigt 1:1 mit. Macht 182,68 mtl. Beitrag ab 01.12.2018 ... :-

 

Da steht noch was von progressiver Steigerung, bleibt der Beitrag so, oder wird es immer teurer?

Wieso steht das was von *Beträge? Sind das die Beträge, ohne Vorabsteuer? D.h. man geht davon aus, dass ich die Steuern wieder rückhole?

 

Durch den hohen Rürup Sparbeitrag steigt die Bewertungssumme und so kommen die astronomischen Abschlusskosten zu Stande.

 

Wenn ich nur eine BU abschließe, habe ich aber keine steuerlichen Vorteile oder? Man zahlt ein und wenn nichts passiert, ist das Geld halt weg. (So bisschen wie in der Krankenversicherung)

 

Die BU Verwaltungskosten sind normal in der Höhe. Nicht normal sind die Kosten für den Sparbaustein. Eine der eher teureren Fondspolicen am Markt und das auch noch bei Rürup. Die Fondsauswahl will ich gar nicht erst sehen.

Welche sind das genau? Dann kann ich ihn vielleicht darauf nett hinweisen und schauen was er erwidert.

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vanity
Aber das Risiko BU im Studium zu werden, ist wohl viel kleiner ...

Das Risiko besteht weniger darin, dass du demnächst BU wirst, sondern eher darin, dass deine BU-Konditionen sich in der Zeit verschlechtern, weil dich irgendein Zipperlein ereilt. Von daher ist ein früher Abschluss einer BU sicher erwägenswert.

 

Wenn ich nur eine BU abschließe, habe ich aber keine steuerlichen Vorteile oder?

Da hat die MLP schon gute Aufklärungsarbeit geleistet mit dem Appell an die niederen Instinkte (Steuerspartrieb stärker als alle anderen Triebe)! Deine steuerlichen Vorteile in den nächsten Jahren dürften bei dem Konstrukt ohnehin bescheiden ausfallen. Dass eine etwaige BU-Leistung in dieser Kombination zu versteuern ist, wurde dir sicher nicht verschwiegen.

 

Man zahlt ein und wenn nichts passiert, ist das Geld halt weg. (So bisschen wie in der Krankenversicherung)

Das haben Risikoversicherungen so an sich. Man kann ja immer noch darauf hoffen, dass was passiert, dann hat die Versicherung sich wenigstens gelohnt.

 

PS: Ruf' mal deine PN ab, du hast eine wichtige Nachricht (nicht von MLP)!

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein
Das Risiko besteht weniger darin, dass du demnächst BU wirst, sondern eher darin, dass deine BU-Konditionen sich in der Zeit verschlechtern, weil dich irgendein Zipperlein ereilt. Von daher ist ein früher Abschluss einer BU sicher erwägenswert.

 

Ich habe schon einiges an Wehwehschen gehabt, die wohl eh alle angegeben werden müssten. Da leppert sich einiges zusammen! Das wird eher weniger (durch die Verfristung von 5 bzw. 10 Jahren), da einiges bald länger als 5 Jahre her ist!

Da hat die MLP schon gute Aufklärungsarbeit geleistet mit dem Appell an die niederen Instinkte (Steuerspartrieb stärker als alle anderen Triebe)! Deine steuerlichen Vorteile in den nächsten Jahren dürften bei dem Konstrukt ohnehin bescheiden ausfallen. Dass eine etwaige BU-Leistung in dieser Kombination zu versteuern ist, wurde dir sicher nicht verschwiegen.

 

Naja, es wurden nur Zahlen schön geredet, dass man am Ende eben "Plus" macht mit der Kombi und quasi nur Geld gewinnen kann...

 

Das haben Risikoversicherungen so an sich. Man kann ja immer noch darauf hoffen, dass was passiert, dann hat die Versicherung sich wenigstens gelohnt.

 

Naja, ich verschenke lieber das Geld und bleibe gesund! Da geht man lieber bis 70 arbeiten...

 

 

 

Auf meinen wichtigsten Teil hätte ich gerne noch Tipps.

 

MUSS ich JETZT schon eine BU abschließen? Habe oben ja schon Alternativwege gezeigt.

Wie billig kann sie denn maximal werden, wenn ich auf Kombipakete verzichte und wieso sind die Steuervorteile bescheiden? Spielst du damit auf die Sonderkosten ab, die sowieso nicht rückwirkend absetzbar sind?

D.h. erst im (also ab Einstieg) Beruf bei Einkommenssteuerzahlung kann ich diese Absetzen?

Deshalb hat er wohl diese 30% Regelung empfohlen?

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polydeikes

Wie Vanity schon richtig erläutert hat: Der frühe Abschluss einer BU drängt sich nicht allein auf Basis des aktuellen BU Risikos auf. Gesundheitliche Entwicklungen können in späteren Jahren den Abschluss einer BU erheblich erschweren.

 

Zudem ist der frühere Abschluss finanziell idR eine Nullnummer. Mit steigendem Alter steigen auch die Beiträge, was über die gesamte Laufzeit dann meist +- 0 läuft, je nach Konstellation.

 

Was das Bedingungswerk der AL in Bezug auf das Studium angeht: Sobald die halbe Regelstudienzeit absolviert ist, bietet die AL eine der besten Formulierungen am Markt, wenn nicht sogar die Beste. Der Studierende wird dann dem mit erfolgreichem Abschluss gleichgestellt. Das erschwert die Verweisbarkeit auf andere Tätigkeiten im Leistungsfall.

 

---

 

Was die Jungakademikerregelung angeht, hast du so einiges falsch verstanden. Das von dir geschilderte Problem trifft eher auf den Volkswohlbund zu.

 

Würde vorschlagen, du lässt den MLPler mal in Ruhe diese Regelung erklären und schwarz auf weiss zeigen. Dann schmunzeln wir gemeinsam in Folge drüber. Erklären können wir es dir dann immernoch.

 

---

 

Kosten der Basisrente 75 mit Fonds:

 

Hängt von der Konstellation ab, da ein fixer Posten ähnlich einer Depotgebühr enthalten ist. Im späteren Verlauf hättest du rund 14 % Verwaltungskosten je Beitrag, 4 % Abschlusskosten über die ersten 5 Jahre verteilt auf alle fiktiven Beiträge. Dazu kommt noch eine Pauschale von 0,504 % vom Vertragsguthaben jedes Jahr.

 

Dafür betragen die Kosten ab Rentenbeginn "nur" 1,5 %. Dazu kommt aber noch die TER der Fondsauswahl, abzgl. Kickbacks.

 

Kurzum, sowas schließt man nur ab, wenn man völlig be********* ist.

 

---

 

Der Gedanke etwas zurück zu verdienen / zu sparen ist idiotisch. Man spart zwar bei Rürup Steuern, aber nur wenn man auch etwas verdient. Was verdient ein Student?

 

Zudem spart man die Steuern nicht wirklich, sie werden nur bis zur Auszahlungsphase gestundet und dann die Leistungen nachgelagert besteuert.

 

Im BU Fall wird die Rente ebenfalls besteuert und zwar jährlich ansteigend. Wir haben das im Forum schon sehr oft erklärt. Während eine BU Rente aus Schicht 3 (ungefördert) meist steuerfrei bzw. nur moderat durch den Ertragsanteil steuerpflichtig ist, geht bei Rürup BUs ein guter Teil der BU Rente an Steuern weg. Je später der Leistungsfall eintritt,mdesto mehr ... :-

 

---

 

Sparen ist durch die Jungakademikerregelung grds. schon möglich, aber bitte nicht in der MLP Variante und schon gar nicht, ohne es verstanden zu haben.

 

---

 

Die progressive Erhöhung meint die Dynamik. Wenn noch nicht einmal klar ist, was eine Dynamik ist, solltest du vom BU Abschluss ohnehin dringend Abstand nehmen.

 

Und nein: Die verminderten Startbeiträge in den ersten 4 Jahren hat er empfohlen, weil dann bei Kündigung wegen zu hoher Beiträge bereits 4/5tel der Abschlussprovision verdient sind ... NUR deswegen.

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tyr

Naja, ich verschenke lieber das Geld und bleibe gesund! Da geht man lieber bis 70 arbeiten...

Schlag' dir die Vorstellung aus dem Kopf, dass du einfach selbst entscheidest, gesund zu bleiben und du daher keine BU brauchst. Das geht nicht. Wenn das so funktionieren würde, bräuchte niemand eine Invaliditätsversicherung, niemand würde altern und es würde auch niemand sterben.

 

Das BU-Risiko ist einfach da. Du kannst dich nur entscheiden, wie du damit umgehst.

 

Und schlage dir doch bitte diesen Steuerspar-Unsinn aus dem Kopf. Das ist meines Erachtens eine reine Verkaufstaktik des MLP-Verkäufers. Du kannst den MLP-Verkäufer ja mal fragen, wie hoch die Besteuerung der BU-Rente im BU-Leistungsfall in unterschiedlichen Lebensjahren ist und wie er das im Vergleich zu einer BU-Versicherung in Schicht 3 kompensieren möchte.

 

Hast du eigentlich schon eine Privat-Haftpflichtversicherung? Wenn du keine hast: frage den MLP-Verkäufer mal, warum er dir nicht zuerst eine PHV verkauft hat.

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein

---

 

Was die Jungakademikerregelung angeht, hast du so einiges falsch verstanden. Das von dir geschilderte Problem trifft eher auf den Volkswohlbund zu.

 

Würde vorschlagen, du lässt den MLPler mal in Ruhe diese Regelung erklären und schwarz auf weiss zeigen. Dann schmunzeln wir gemeinsam in Folge drüber. Erklären können wir es dir dann immernoch.

Von dem lass ich mir eher nichts mehr erklären, kommt eh nur Stuss dabei raus...

 

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Die progressive Erhöhung meint die Dynamik. Wenn noch nicht einmal klar ist, was eine Dynamik ist, solltest du vom BU Abschluss ohnehin dringend Abstand nehmen.

 

 

SUPER, danke!

Wenn du jetzt noch diese Dinge erklärst, wäre ich dir super dankbar.

 

(Dynamik meint doch, dass die Rente alle 12 Monate im Alter von 67 Jahren aufgestockt wird. So glaube ich, hatt er es gesagt. Dadurch hat man eine quadratisch wachsende Rente, die sehr sehr hoch werden würde)

 

Dann weiß ich zumindest schonmal, auf welche Suche ich mich begeben muss. Eine schlichte BU. Gibt es eigentlich Literatur für dieses Themengebiet, die aber BITTE, keine Literatur für einen ganzen Studiengang sind^^

 

 

 

 

Wie Vanity schon richtig erläutert hat: Der frühe Abschluss einer BU drängt sich nicht allein auf Basis des aktuellen BU Risikos auf. Gesundheitliche Entwicklungen können in späteren Jahren den Abschluss einer BU erheblich erschweren.

 

Zudem ist der frühere Abschluss finanziell idR eine Nullnummer. Mit steigendem Alter steigen auch die Beiträge, was über die gesamte Laufzeit dann meist +- 0 läuft, je nach Konstellation.

 

Was das Bedingungswerk der AL in Bezug auf das Studium angeht: Sobald die halbe Regelstudienzeit absolviert ist, bietet die AL eine der besten Formulierungen am Markt, wenn nicht sogar die Beste. Der Studierende wird dann dem mit erfolgreichem Abschluss gleichgestellt. Das erschwert die Verweisbarkeit auf andere Tätigkeiten im Leistungsfall.

 

Ich behaupte mal, dass ich in 2 oder 4 Jahren nicht wesentlich ungesünder bin. Falls doch, dann ist es wohl persönliches Pech.

 

 

 

Sparen ist durch die Jungakademikerregelung grds. schon möglich, aber bitte nicht in der MLP Variante und schon gar nicht, ohne es verstanden zu haben.

 

Wie soll ich auch als "fachfremder" in 1 Stunde Beratung das ABC der BU erlernen. Das ist doch denen ihre Masche, man MUSS vertrauen. Ich studiere ja Ingenieurswissenschaften und kein BWL.

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tyr

Wie soll ich auch als "fachfremder" in 1 Stunde Beratung das ABC der BU erlernen. Das ist doch denen ihre Masche, man MUSS vertrauen. Ich studiere ja Ingenieurswissenschaften und kein BWL.

Gar nicht. Am besten informierst du dich selbst und bildest dir deine eigene Meinung, wie du mit denen privaten Finanzen umgehst. In deinem eigenen Interesse. Dann kannst du dir auch eher geeignete Vermittler für wichtige Versicherungen wie BU suchen.

 

Wie steht's um deinen Willen, mal bei deinem Dekan vorstellig zu werden und zu fragen, ob das Erlebte wirklich Teil deines Studiums sein soll? Nicht jeder Student kommt auf die Idee, sich vor Vertragsabschluss genauer mit dem zu beschäftigen, was da so verkauft werden soll.

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polydeikes

Ich studiere ja Ingenieurswissenschaften und kein BWL.

 

Sei froh. Der BWLer hätte erstens bereits unterschrieben, wäre zweitens der Meinung bereits nach 30min absolut ALLES verstanden zu haben und würde drittens nicht nachfragen, sondern uns hier erklären wollen, was er da tolles abgeschlossen hat.

 

Insofern sei froh, dass man dich mit Verstand statt mit einem blauen Pulli ausgestattet hat. Kleiner Scherz am Rande ... :P

 

---

 

Die übrigen Fragen beantworte ich dir morgen, ggf. sind auch Alex oder Peter schneller. Ich schau jetzt erstmal in Ruhe Forrest Gump. :-

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein

Wie soll ich auch als "fachfremder" in 1 Stunde Beratung das ABC der BU erlernen. Das ist doch denen ihre Masche, man MUSS vertrauen. Ich studiere ja Ingenieurswissenschaften und kein BWL.

Gar nicht. Am besten informierst du dich selbst und bildest dir deine eigene Meinung, wie du mit denen privaten Finanzen umgehst. In deinem eigenen Interesse. Dann kannst du dir auch eher geeignete Vermittler für wichtige Versicherungen wie BU suchen.

 

Wie steht's um deinen Willen, mal bei deinem Dekan vorstellig zu werden und zu fragen, ob das Erlebte wirklich Teil deines Studiums sein soll? Nicht jeder Student kommt auf die Idee, sich vor Vertragsabschluss genauer mit dem zu beschäftigen, was da so verkauft werden soll.

 

Die Idee ist klasse.

 

Können auch gerne privat, wegen des OT schreiben. Ich will mich halt immer gut mit meinen vielleicht baldigen Profs halten, da man sicherlich irgendwann mal hier und da eine Studienarbeit oder interne Praktika erledige muss.

 

ACHSO, als Idee,

sehr effektiv und informativ dürfte sowas werden, wenn man es public macht, oder gar zu einem Zeitungsbericht schafft. Ich bin mir sicher, dass diese Masche (2 meiner Kommulitonen sind direkt auch betroffen) bei allen durchgezogen wird und dadurch KVs BUs und Haftpflichtversicherungen abgeschlossen werden wie bekloppt.

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tyr

Die Idee ist klasse, jedoch muss ich sagen, dass man bei uns nicht mal auf Emails eine Antwort bekommt.

Die juckt es relativ wenig, was uns so betrifft.

 

Sei es zB, um Anerkennungen von Credits aus Wahlpflichtfächern von anderen Fakultäten oder um einen Auslandsaufenthalt. Es wird kaum was getan und falls doch mit viel Chaos...

 

Aber man könnte es versuchen, was erhoffst du dir denn daraus?

Nicht Emails schreiben, persönlich vorbei gehen und sachlich berichten. Du kannst ja das was du denkst dazu sagen: du möchtest dir nichts verbauen, aber darauf hinweisen, zu was diese "Seminare" geführt haben. Wenn niemand etwas sagt und der Leitung das Problem nicht bewusst ist verändert sich auch nichts.

 

Was Finanzvertriebe mit finanziellen Interessen wie MLP in einem von Steuergeldern bezahlten Studium zu suchen haben erschließt sich mir jedenfalls nicht. Der Interessenskonflikt ist nicht aufzulösen. Das Forum hier ist auch nicht frei davon.

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

So, zu den ausstehenden Dingen.

 

Als Student (mit Ausnahme von bspw. Musik, Sport, Kunst, Lehramtsstudenten) bist du bei der AL Berufsgruppe 1+. Maximal versicherbar sind für den Studenten 1.500 Euro BU Rente in der SBU (selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung). Nur mit der BUZ in Schicht 1 oder Schicht 3 kann die Jungakademikerregelung für 1++ und bis zu 2.000 Euro BU Rente genutzt werden.

 

Aus diesem Grund rechne ich mal der Einfachheit halber mit 1500 Euro BU Rente und deinen Daten weiter, da es sonst ein Äpfel- und Birnenvergleich wird.

 

SBU Beitrag, Einzeltarif, BG1+, 1500 BU: 64,50 €

 

Das ist der reguläre Beitrag, den du in Berufsgruppe 1+ für 1500 Euro BU Rente bei Laufzeit bis 67 in einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen müsstest.

 

Theoretischer SBU Beitrag, Einzeltarif, BG1++, 1500 BU: 58,48 €

 

Das ist der theoretische reguläre Beitrag, den du in Berufsgruppe 1++ für 1500 Euro BU Rente bei Laufzeit bis 67 in einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen müsstest.

 

---

 

Nun bekommst du die 1++ aber nur im Rahmen der Jungakademikerregelung über eine BUZ (Berufsunfähigkeitszusatzversicherung). Die BUZ muss aber nicht in Schicht 1 (Rürup) laufen, das geht auch in Schicht 3 (ungefördert). In Schicht 3 muss ich auf eine rechnerische garantierte Rente von 1/20tel der BU Rente kommen. Ergibt folgende Konstellation: 1500 BU Rente / 75 Euro garantierte Rente

 

Die garantierte Rente in einer klassischen Rentenversicherung ist höher, da sie mit 1,75 % Garantiezins gerechnet wird. Die garantierte Rente einer Fondspolice wird ohne Garantiezins gerechnet. Die klassische Variante ist daher für die Kombi vorzuziehen.

 

Sieht in der Praxis so aus im Einzeltari, BUZ bis 67, 10 % Dynamik und Beitragsbefreiungf:

 

Beitrag zum Sparbaustein: 36,21 € mtl.

Beitrag BUZ 1500 bis 67: 54,95 € mtl.

 

Überschlagen wir mal zunächst nur die Differenz vom SBU Beitrag in 1+ zum BUZ Beitrag in 1++:

 

64,50 € - 54,95 € = 9,55 € mtl.

 

Von den 36,21 € mtl. Sparbeitrag werden also 9,55 € schon durch die Beitragsersparnis finanziert. Das ist eine quasi Förderung von rund 26,4 % des Sparbeitrags.

 

Nur falls nicht verstanden: Der Sparbeitrag geht nicht verloren, es wird Kapital verzinst in einer klassischen Rentenversicherung aufgebaut, welches du ab 62. LJ abrufen kannst.

 

---

 

Nun berücksichtigen wir den Fall, dass wir als junger Mensch langfristig BU werden. Dann haben wir zunächst in Bezug auf die BU Rente ein Problem. Denn diese verliert mit jedem Jahr an Kaufkraft. Insofern ist es sinnvoll darüber nachzudenken, die Leistung im BU Fall zu dynamisieren.

 

Viele Kollegen bezeichnen daher die Möglichkeit einer Leistungsdynamik zu Recht als eines der wesentlichen Kriterien einer guten BU Versicherung.

 

Rechnen wir aber mal nach mit dem BUZ Vertrag:

 

2 % Leistungsdynamik kosten uns: 62,43 € mtl. statt 54,95 € mtl.

 

Wir könnten aber auch einfach 1.700 Euro BU Rente in der BUZ für 62,28 € versichern. Das sind 13,3 % mehr Leistung für den praktisch gleichen Preis (lässt man den steigenden Sparbaustein mal außen vor).

 

Nun könnte man ja hingehen und sagen, nach 13,3 / 2 = 6,65 Jahren BU Dauer hat sich die Leistungsdynamik armortisiert, da ich von da an mehr Rente bekomme als ohne Leistungsdynamik. Stimmt aber leider nicht. Ich habe ja die 6,65 Jahre schon 200 Euro mehr Rente, in Summe 16.000 Euro mehr Rente durch die von vornherein höhere Rentenleistung erhalten.

 

Dann kommt noch der Punkt hinzu - ich sagte, bei der AL halte ich es für nicht sinnvoll: Die AL zahlt bedingungsgemäß auch im Leistungsfall Überschüsse aus. Diese liegen aktuell noch auf dem Niveau dieser 2 % (nicht zu verwechseln mit Überschüssen aus Sparverträgen). Diese 2 % greifen wiederum ebenfalls auf den höheren Rentengrundwert.

 

Zinse ich alles schön auf und berücksichtige die ohnehin gegebene Überschussbeteiligung von Anfang an mit, dauert es erheblich länger, bis sich die 2 % Leistungsdynamik amortisiert. Je nach Annahmen weit über 10 Jahre, du kannst es mit deinen eigenen Annahmen durchrechnen.

 

Kurzum: Gerade wenn das Budget knapp ist und gerade in der Situation hier, würde ich die Euros lieber in eine von Anfang an höhere Rentenleistung investieren, meine Meinung. Diese Meinung gilt aber für die AL, bei anderen Versicherern sieht das ganz anders aus. Längst nicht jeder Versicherer zahlt überhaupt eine Überschussbeteiligung für einen Rentenzuwachs im Leistungsfall und abgesehen von der AL schreibt es auch kaum ein Versicherer klar in die Bedingungen.

 

---

 

Auf die Punkte, warum die BUZ mit 10 % Dynamik und Beitragsbefreiung im Leistungsfall unter Berücksichtigung der niemals entfallenden Dynamik gerade bei der AL sinnvoll ist, gehe ich an dieser Stelle nicht noch einmal ein. Das Thema haben wir bis zum Erbrechen im Forum durchgekaut.

 

---

 

(Dynamik meint doch, dass die Rente alle 12 Monate im Alter von 67 Jahren aufgestockt wird. So glaube ich, hatt er es gesagt. Dadurch hat man eine quadratisch wachsende Rente, die sehr sehr hoch werden würde)

 

Die AL hat eine Dynamik auf den Vorjahresbeitrag. Du startest bspw. mit einem Beitrag von 100 Geldeinheiten, nimmst ein paar Dynamiken a 5 % mit, liegst bei bspw. 117 Geldeinheiten an Beitrag, dann würde die nächste Dynamik zu einem Beitrag von 117 GE * 1,05 führen (nur mal als Beispiel). Diese Dynamikform soll sicherstellen, dass die BU Rente einigermaßen in Relation zum Beitrag wächst.

 

Der Grund: Je älter du wirst, desto weniger BU Rente bekommst du pro Geldeinheit. Für Dynamiken zählt immer das rechnungsmäßige Alter zum Zeitpunkt der Dynamik.

 

Der Dynamik kannst du bei der AL beliebig oft wiedersprechen, sie fällt nie raus. Normalerweise erlöschen Dynamiken beim 3. Widerspruch, nicht bei der AL. Dynamiken werden bei der AL nicht auf die 30.000 Euro Rentengrenze für die Nachversicherung angerechnet. Zudem wird eine wirtschaftliche Angemessenheit im klassischen Sinne bei Dynamiken erst ab 40.000 Euro BU Rente geprüft, erst dann muss der Versicherungsnehmer bei nicht gegebener wirtschaftlicher Angemessenheit einer Dynamik zwangsweise widersprechen.

 

Somit sind temporär erheblich höhere Absicherungen als Netto möglich. Sieh insofern Dynamiken als eine zusätzlich Nachversicherungsoption, zumindest bei der AL.

 

---

 

Eine weitere Sonderstellung hat die AL gerade in dieser Nachversicherungsthematik. So kann binnen der ersten 5 Jahre (oder bis max. 35) eine ereigsnisunabhängige Nachversicherungsgarantie im Sinne einer Ausbaugarantie gezogen werden - AUCH MIT HÖHEREM ENDALTER als der Ursprungsvertrag (wenn der bis mind 60 lief), vorbehaltlich wirtschaftlicher Angemessenheit.

 

Somit ist die Gestaltung eigentlich relativ klar in meinen Augen.

 

BUZ bis 65 über Jungakademikerregelung in Schicht 3, C-Tarif bei dem "Beratungsaufwand von 1h" ... ergibt:

 

34,39 € Sparbeitrag

43,95 € für 1500 BUZ bis 65

----

78,34 € Gesamtbeitrag

 

Von den 34,39 € Sparbeitrag werden durch die Ersparnis (64,5 - 43,95) bereits 20,55 Euro subventioniert, das sind rund 59,8 % effektive "Förderung" für den Sparbeitrag.

 

Ich würde es wenn, dann so rum lösen. Aber das ist nur meine Meinung.

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein

Also hier mal ein Update:

 

 

 

Der Dekan war ausgesprochen freundlich und lobte meinen Mut.

 

Er ist auch der Meinung, dass die Kooperation einmal in Mode war und auch aus Geldsorgen geschaffen wurde, aber überflüssig ist.

 

Es erzähle auch von Fällen, bei denen Nicht-Muttersprachler Lebensversicherungen abschlossen etc.

 

 

 

Er wird es weitergeben, was passiert weiß er aber nicht.

 

 

 

Ich habe dem Berater von MLP nochmal eine Email geschrieben, dass ich den Kontakt/ die Beratung abbreche, da seine Angebote schlecht sind und provisionsorientiert sind.

 

Entweder er will nur genau diese, oder berät schlecht in meinen Augen.

 

Ich habe zum Abschied nochmals geschrieben, dass ich keine weitere Kontaktaufnahme mehr möchte, sonst leite ich das weiter.

 

 

 

Als Antwort kam, dass das ein starkes Stück sei und er Grund hätte das weiterzuleiten...

 

 

Ich vermute aber mal, dass ich das ignorieren kann, er ist auch nur ein kleiner selbstständiger Fisch, der um Kunden ringen muss.

 

Wenn er meint, er muss hier Ärger anfangen, sollte das wohl eher bei ihm nach hinten losgehen.

 

Gibt es Möglichkeiten ihn zu melden? Der Zentrale wird es wohl egal sein von MLP..., sonst wüsste ich nichts.

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polydeikes

"Melden" kannst du anstößiges Verhalten dem jeweiligen Versicherer. Nahezu jede Gesellschaft hat diversen "Wohlverhaltensregeln" / "Code of Conduct" unterschrieben. Je nach Schwere des Vermittlervergehens lässt sich erreichen, dass der Vermittler für diese Gesellschaft kein Geschäft mehr einreichen darf. Hier aber nicht der Fall ... :-

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tyr

Bei der Fachbereichs-Leitung sachlich erzählen, was du erlebt hast kann hilfreich sein. Die müssen sich entscheiden, ob sie das Geschäftsmodell von MLP auf der Hochschule haben wollen oder nicht.

 

Wenn du dich beim MLP-Vermittler schlecht beraten fühlst würde ich die Verbindung freundlich aber bestimmt beenden. Am Vertriebskonzept von MLP wirst du wenig ändern können. Das ist schon länger so, wie du es erlebt hast: https://www.test.de/Finanzdienstleister-MLP-Koeder-fuer-Akademiker-1687295-0/

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bondholder

Bei der Fachbereichs-Leitung sachlich erzählen, was du erlebt hast kann hilfreich sein. Die müssen sich entscheiden, ob sie das Geschäftsmodell von MLP auf der Hochschule haben wollen oder nicht.

Weitere Idee: Wie wäre es, die Studierendenvertretung auf das Thema anzusprechen?

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Matthew Pryor
Ich habe schon einiges an Wehwehschen gehabt, die wohl eh alle angegeben werden müssten. Da leppert sich einiges zusammen! Das wird eher weniger (durch die Verfristung von 5 bzw. 10 Jahren), da einiges bald länger als 5 Jahre her ist!

Es gibt keine Verfristung,es gibt Abfragezeiträume.Und es soll Krankheitsbilder geben,die nie ausheilen.Verfristung bezieht sich wohl eher auf die Regelungen zur vorvertraglichen Anzeigepflicht.

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BUjaodernein
· bearbeitet von BUjaodernein
Ich habe schon einiges an Wehwehschen gehabt, die wohl eh alle angegeben werden müssten. Da leppert sich einiges zusammen! Das wird eher weniger (durch die Verfristung von 5 bzw. 10 Jahren), da einiges bald länger als 5 Jahre her ist!

Es gibt keine Verfristung,es gibt Abfragezeiträume.Und es soll Krankheitsbilder geben,die nie ausheilen.Verfristung bezieht sich wohl eher auf die Regelungen zur vorvertraglichen Anzeigepflicht.

 

Ja klar, ich rede von den Abfragezeiträumen. Die hängen wohl auch damit zusammen, dass Ärzte nur 10 Jahre verpflichtet sind Dokumente aufzuheben. Ab dann kann eh niemand mehr einen Vorfall rückvollziehen, solang dieser ohne langfristige Schäden bleibt.

 

Ich lass mich heute morgen nochmals beraten über einen Berater einer BU-Webseite. www.finanzen.de

 

geworben wird mit "Finanz- und Versicherungsmakler unabhängig und transparent"

Ich bin mal gespannt! Sein Kundenportfolio sieht natürlich brilliant aus!

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Matthew Pryor

Zunächst einmal ist die Aussage an sich falsch.Des Weiteren solltest du dir die Frage stellen,ob jeder Arzt so fahrlässig ist und sich nur an die Mindestaufbewahrungsfristen hält,wenn er doch für einen weitaus längeren Zeitraum in die Haftung genommen werden kann.Diese Denke ist reichlich naiv.

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polydeikes

Ich nehm mal an der Text in Post #116 war zu lang, oder die MLP an der Uni Diskussion interessanter als relevante Fakten und Zahlen.

 

Was Finanzen.de angeht: Der, der am meisten für den jeweiligen Kundendatensatz zahlt, bekommt diesen auch. Im Prinzip eine Art ebay für Kundendaten. Bei entsprechend vielen Bewertungen kann man sich sicher sein, dass der Vermittler zumindest mal regelmäßig der Meistbietende war.

 

Was die Gesundheitshistorie angeht: Nicht die Aktenlage bricht in der Regel das Genick, das macht der Kunde normalerweise selbst. Wenn er den Arzt im Falle eines Falles aufsucht, sich kränker macht als er ist und aus dem Nähkästchen plaudert. Einfaches Beispiel: Ich hab schon seit Jahren soooolche Kopfschmerzen ...". Der Versicherer muss dann nur noch dankend den Antrag daneben halten ... "steht nicht drin" feststellen und ein freundliches "Ablehnungsschreiben" verfassen.

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