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Schinzilord

Risk Parity

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle

Deine 30% Aktien / 70% Rentenaufteilung kommt von der Verteilung weltweit zwischen Eigen- und Fremdkapital?

 

Ja, das war nur eine grobe Näherung (nur in etwa). RP liegt halt was den Bondanteil angeht sehr nah beim Marktportfolio.

 

Wie stellst du dir das Hebeln genau vor? Einfach die Kapitalmarktlinie nach rechts oben rutschen über Leverage?

Oder nur selektiv Bonds hebeln, um genau wieder auf die 30/70 zu kommen?

 

Ja, hab ich hier genauer beschrieben Klick

 

Mittlerweile habe ich auch ETF561 bei mir im Depot, wenn auch zum kleinen Teil. Mein Geist ist jetzt soweit, die wirklich langen Durationen als notwendig zu erachten, evtl. auch über >25y Laufzeiten bzw. zero coupon bonds.

VolatilityParity (ich maf das Risk Parity nimmer :)) ist mir noch zu radikal.

Zu große Laufzeiten halte ich für eher Kontraproduktiv (empirisch über 100 Jahre ist die Rendite niedriger als im 10 Jahresbereich; Korrelation ist auch schlechter).

ETF561 ist sicher eine prima Einstiegsdroge. :thumbsup:

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otto03
Posted · Edited by otto03

 

Danke, sehr interessant - habe meinen klitzekleinen einzigen Ausflug in die aktive Fondswelt (Risk Parity (Aquila)) schon vor längerer Zeit wieder beendet.

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle

Guter Artikel der mMn genau ins Schwarze trifft. Ich habe - obschon es gejuckt hat - die Finger davon gelassen und bin auch froh darüber.

 

Nach 30 Jahre Bullenmarkt ist es keinesfalls ohne Risiko in Renten mit X-fachem Hebel zu investieren. Ich bin sicher in 15 Jahren wird man die Risk Parity stark relativiert sehen. Der Ansatz ist sicher grundsätzlich intelligent, aber die Produkte sind aus meiner Sicht schlicht zu teuer, um die hohen Gebühren als Vorteil wieder reinzuholen. Die Gefahr ist, dass die kürzlichen Erfolge in der letzten Finanzkrise bei vielen Anleger zu der Annahme führen, diese Fonds hätten ein signifikant besseres Chancen Risiko Profil als herkömmlich Fonds. Das ist - zieht man die Gebühren ab - aber sehr unwahrscheinlich. Wer will kann mit einem hohen Geldmarkt- und Bond-anteil (z.B. dem Bund -Leverage) ähnlich aber günstiger agieren. Die letzte Finanzkrise war ideal für ein Risk-Parity Profil. Mit einem 40%-igen Bund Leverage Anteil wäre man ähnlich sicher durch die Krise gesegelt. Das kann man aber nicht 1:1 auf die Zukunft projizieren. Alle Forward-Looking-KPIs deuten darauf hin, dass ein gehebelter Rentenanteil vor allem Eines bringt: Ein hohes Risiko mit niedriger Renditeerwartung. Daher sind die Produkte durchaus kritisch zu sehen.

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Schinzilord
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Da stimme ich Bärenbulle zu.

Wir haben das Thema ziemlich erschöpfend behandelt, wo eigentlich alles gesagt wurde und alle offensichtlichen und versteckten Risiken aufgezeigt wurden.

*uns auf die Schulter klopf'

 

Meinen Ausflug in den Bund Leverage habe ich nicht bereut (+15% zeitweise, jetzt gute 6% p.a.), aber die angebotenen Risk Parity Lösungen konnten mich auch nicht überzeugen.

Aber dank der Sensibilisierung für das Thema habe ich insgesamt meine AA angepasst.

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CHX
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... habe meinen klitzekleinen einzigen Ausflug in die aktive Fondswelt (Risk Parity (Aquila)) schon vor längerer Zeit wieder beendet.

 

Meine Anteile vom Invesco habe ich ebenfalls vor einigen Monaten verkauft.

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straßenköter
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Interessanter Artikel. Danke für das Einstellen. Ich finde, dass eigentliche Problem der meisten Risk-Parity-Strategien wurde am Ende des Artikels angesprochen: Was nutzt es einen Hebel hochzufahren, wenn die Renditen nahe Null angekommen sind und mittelfristig eher steigen dürften. Auch wenn ich mich über die Entwicklung vom Aquila Risk Parity nicht beschweren möchte, bin ich raus. Der Fonds scheint an seine Grenzen zu stossen. Zwei von vier Anlageklassen beim Fonds hängen an der Renditeentwicklung des Zinsmarktes. Wir befinden uns bereits auf einem Renditeniveau, auf dem wir uns eigentlich aufgrund der Inflationsrate von 2% gar nicht befinden dürften, das aber momentan durch die Angst von Investoren und dem Anlagenotstand aufrecht erhalten wird. Dies wird aber nicht bis in die Ewigkeit anhalten. Wenn dann erst einmal die Renditen steigen, kommen aus dem Zinsbereich dann keine positiven Beiträge mehr. Wenn man nicht in den Ansatz eingreift, müsste er eigentlich sogar in den Bereichen Verluste erzeugen. Auch für Rohstoffe und Aktien könnte dann das Umfeld zumindest zwischenzeitlich ungemütlicher werden. Auf alle Fälle ist dann der klassische Risk-Parity-Ansatz hinfällig geworden.

 

Insofern wird es sicher eine Entwicklung hin zu einer Modifizierung der bisherigen Ansätze im Risk-Parity-Bereich geben müssen. Über einen vielversprechenden Ansatz hat DAS Investment bereits berichtet:

Artikel Das Investment: Systematischer Fonds von Systraquant

 

Der Fonds ist im Rentenbereich bezüglich der Ausrichtung flexibel und kann auch short gehen. Auch die Gestaltung der Aktienkomponente habe ich so noch nicht gesehen. Hat sich einer den Fonds schon genauer angesehen?

 

straßenköter

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle

Auf alle Fälle ist dann der klassische Risk-Parity-Ansatz hinfällig geworden.

Das würde ich nicht so sehen, denn den die niedrigen Renditeerwartungen treffen ja die anderen Assetklassen genauso (d.h. RP im Wettbewerb bleibt gleich) und der Hebel ist auch günstig (das begünstigt RP sogar eher). Natürlich bleibt das Problem der rel. hohen Gebühren (und Bondhebelrisiken).

 

Insofern wird es sicher eine Entwicklung hin zu einer Modifizierung der bisherigen Ansätze im Risk-Parity-Bereich geben müssen. Über einen vielversprechenden Ansatz hat DAS Investment bereits berichtet:

Artikel Das Investment: Systematischer Fonds von Systraquant

 

Der Fonds ist im Rentenbereich bezüglich der Ausrichtung flexibel und kann auch short gehen. Auch die Gestaltung der Aktienkomponente habe ich so noch nicht gesehen. Hat sich einer den Fonds schon genauer angesehen?

 

straßenköter

 

In Renten short gehen ist mMn so ziemlich das dümmste was man machen kann. Da hat man schlicht eine relativ sichere, negative Renditeerwartung. Natürlich ist ein Bondcrash denkbar. Es ist aber auch denkbar (und wahrscheinlicher), dass die Repression die Zinsen jahrezehntelang niedrig / stabil gehalten werden, schliesslich können die Zentralbanken das relativ exakt steuern (solange Sie noch Vertrauen genießen).

 

Das löst bei mir ein "Finger Weg" als Reaktion aus. Die Optionsstrategie bei Aktien ist okay. Die gibt's aber (billiger) auch als ETF (Buy/Write).

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straßenköter
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Das Dümmste, was man machen kann? Sich die Möglichkeit zu schaffen, im Rentenbereich auch short gehen zu können, halte ich zunächst einmal für das Intelligenteste, was man machen kann! Die Frage, die man bei derartigen Modellen stellen muss, ist, ob das hinterlegte System so gut ist, auch in längeren Seitwärtsphasen am Rentenmarkt Verluste weitestgehend zu vermeiden. Es gibt sicher Leute, die auch beim Risk-Parity-Ansatz am Anfang gesagt haben, dass es nicht funktionieren kann, weil die Strategie nur Long-Positionen zulässt. Vielleicht haben die Risk-Parity-Ansätze auch einfach viel Glück mit der Marktentwicklung gehabt. Auf alle Fälle (und da sind wir uns wohl einig) wird eine risikoarme Anlage vor den Hintergrund des Rentenniveaus schwieriger. Die Luft für steigende Anleihekurse wird dünner. Somit würde ich mir derartige neue Ansätze wie im Link zunächst einmal angucken wollen, bevor ich oberflächlich alles verteufel. Ich glaube, dass das jeder früher oder später machen muss, sofern er defensive Anlagebausteine sucht. Welche klassischen früher erfolgreichen Bausteine stehen denn noch sinnvoll zur Verfügung? Tagesgeld? Geldmarktfonds? Offene Immobilienfonds? Renten guter Bonität? Insofern muss man sicher ein wenig weiter über den Tellerrand gucken und auch neue Modelle versuchen zu verstehen.

 

Ich glaube auch, dass uns das derzeitige Rentenniveau sowohl kurz- als auch mittelfristig erhalten bleiben könnte. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Strategien im Rentenbereich geben wird, die trotzdem erfolgreich agieren können. Auch in einem langfristigen Trend gibt es kurzfristige Trendwechsel. Der Kurzfristbereich wird derzeit durch die Zentralbanken, der mittelfristige durch den Wettbewerb und der langfristige durch die Versicherer und Pensionskassen bestimmt bzw. beeinflusst. Zwischendurch wird es aus welchen Gründen auch immer Gegenbewegungen geben. Das können Änderungen bei der Regulierung sein, aufkommender Zweifel an der Bonität Frankreichs, steigende Inflationsraten, steigende Ausfallrate bei HY oder was auch immer sein. Diese sich daraus ergebenen kleinen Bewegungen könnte ein gutes Modell auch nutzen, um Kursgewinne zu erzielen. Insofern werde ich mir den vorgestellten Fonds auf die Watchlist packen.

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Schinzilord
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Naja, so wie du es beschreibst, hört es sich ziemlich nach pauschalen Werbeaussagen an.

Erst ein paar pauschale Äußerungen (" Risk-Parity-Ansätze auch einfach viel Glück mit der Marktentwicklung gehabt", dann allgemeine Zustimmungen (und da sind wir uns wohl einig),

gefolgt von Binsenweisheiten ("Die Luft für steigende Anleihekurse wird dünner").

 

Dann ein paar Suggestivfragen ("Alternativen? TG? FG? etc?" mit dem Hinweis, dass du bereit bist, über den Tellerrand zuschauen (und Bärenbulle wohl nicht).

 

Dann folgen Werbeaussagen:

Natürlich wird eine erfolgreiche Strategie auch erfolgreich sein, das ist ja klar.

Aber wie unterscheidet man eine erfolgreiche von einer nicht erfolgreichen Strategie?

V.A. bei Kurzfristtrends schlagen TA Kosten, Spread und Marketimpact massiv rein, das muss erstmal aufgeholt werden.

 

Dein Argument, dass wir politische Börsen haben, ist seit ein paar Jahren die Standardausreder aller erfolglosen Fondsmanager (siehe Dr. Seibold).

50/50 DAX/REXP regelmäßig rebalanced gilt es zu schlagen für Mischfonds und alle sonstigen Quantfonds, sonst nix.

 

 

Bärenbulle hat schon recht: der Langfristige Erwartungswert von Short Renten liegt bei unter Null.

Also muss der Fonds schon ein sehr gutes kurz- bis mittelfristiges Modell haben, um hier eine Outperformance zu erzielen.

 

Die angegebene WKN bezieht sich jetzt auf welchen Fonds?

HAFX1L

Ist der der eingestellte Vorläufer, der einfach zu schlecht war?

Dann klappt es ja jetzt bestimmt mit einem neuen Modell...

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otto03
Posted

 

50/50 DAX/REXP regelmäßig rebalanced gilt es zu schlagen für Mischfonds und alle sonstigen Quantfonds, sonst nix.

 

 

 

 

Das nenne ich 'mal eine Ansage :thumbsup:

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Schinzilord
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Das nenne ich 'mal eine Ansage :thumbsup:

Wurde mir auch von dir schon so indoktriniert, äh vermittelt :)

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Fondsanleger1966
Posted · Edited by Fondsanleger1966
50/50 DAX/REXP regelmäßig rebalanced gilt es zu schlagen für Mischfonds und alle sonstigen Quantfonds, sonst nix.

Ist Dein Account gekapert worden? ;-) Der Unsinn einer solchen Aussage dürfte Dir doch eigentlich klar sein.

Naja, so wie du es beschreibst, hört es sich ziemlich nach pauschalen Werbeaussagen an.

Nein. Das sind halt Fragen, die sich Privatanleger mit etwas begrenzterem/r Risikobudget/-bereitschaft heutzutage stellen. Ich kann sie gut nachvollziehen.

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Schinzilord
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Ist Dein Account gekapert worden? ;-) Der Unsinn einer solchen Aussage dürfte Dir doch eigentlich klar sein.

Hehe, hätte doch noch nen Smiley dazumachen sollen. Aber ist DAX/RexP nicht der Standardindex, an dem sich ALLE Geldanlagen messen lassen müssen? :P

von mir aus auch in der Mischung TG ------ DAX/RexP, und dann je nach Risikoneigung mehr oder weniger TG...

 

Nein. Das sind halt Fragen, die sich Privatanleger mit etwas begrenzterem/r Risikobudget/-bereitschaft heutzutage stellen. Ich kann sie gut nachvollziehen.

Und dann kommen Anlagen z.B. in den Dachfonds P zustande, NACHDEM er bewiesen hat, dass er 2008 Glück hatte...

Ich verstehe schon auch Argumente wie z.B. MaxDD etc., nur muss ich mir halt überlegen, ob ich mir diese (scheinbare) Sicherheit nicht zu teuer erkaufe.

Lieber in einem Jahr minimal weiter runter, dafür dann auch wieder rauf.

Lässt sich ja alles steuern über Quote Risikolos ------ Riskant.

 

Auch bei der Mischung TG ------ DAX/RexP kann ich mir nach Vergangenheitsdaten einen MaxDD von XX% frei einstellen. In Zukunft musst es diese Mischung genauso wie ein beliebiger defensiver Mischfonds erst noch beweisen, dass er es wieder kann.

 

Disclaimer:

Ich rufe hier natürlich nicht zu einem Investment in den DAX/RexP auf (das ja eh nicht ohne Emittentenrisko möglich ist). Stattdessen empfehle ich breite Diversifikation über alle anlageklasse mit regelmäßigem Rebalancing im riskanten Portfolio, dann je nach persönlicher Risikoneigung / Tragfähigkeit sichere Anlagen (wie TG/FG, Sparbriefleiter etc.) dazu.

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otto03
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50/50 DAX/REXP regelmäßig rebalanced gilt es zu schlagen für Mischfonds und alle sonstigen Quantfonds, sonst nix.

Ist Dein Account gekapert worden? ;-) Der Unsinn einer solchen Aussage dürfte Dir doch eigentlich klar sein.

 

 

Die einen halte es für Unsinn (meist diejenigen, die der Finanzindustrie gerne ihren Obulus entrichten), die anderen eben nicht.

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Fondsanleger1966
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Diese sich daraus ergebenen kleinen Bewegungen könnte ein gutes Modell auch nutzen, um Kursgewinne zu erzielen.

Das Thema des drohenden Renditeanstiegs ist nicht wirklich neu. Die Befürchtungen gab es schon bei der Seitwärtsbewegung des RexP von Mitte 2005 bis Mitte 2007 (damals reichten die Coupons gerade noch aus, um die Kursverluste zu kompensieren). Einige Rentenfonds haben daraufhin die Möglichkeit eingeführt, short zu gehen bzw. eine negative Duration einzunehmen. Wirklich überzeugende Produkte sind mir dabei bisher noch nicht aufgefallen. Wer eines gefunden hat: bitte posten!

 

Abgesehen davon hat der AC Risk Parity 7 bisher Phasen eines Zinsanstiegs gut bewältigt. Der Fondsmanager hat im Sept 2012 eine umfangreiche Studie zur Auswirkung eines möglichen Zinsanstiegs veröffentlicht. Darin ist auf S. 27 eine Auswertung der Monate mit einem Zinsanstieg abgebildet (38% der betrachteten Monate wiesen einen Zinsanstieg auf). Aus den Anleihen ergab sich in diesen Monaten ein durchschnittlicher Verlust von -0,75%, der aber durch einen Anstieg der Aktienkurse (+1,43%) und v.a. der Rohstoffpreise (+2,97%) stark überkompensiert wurde. Der Fonds kam so auf ein durchschnittliches Monatsplus von 0,21%.

 

Ob man den Fonds angesichts seiner Kostenstruktur auch in einem Niedrigzinsumfeld mit möglicherweise ebenfalls renditeschwachen anderen Assetklassen für aussichtsreich hält, steht auf einem anderen Blatt. Möglicherweise reicht in einem solchen Umfeld selbst das Ausnutzen der Kapitalmarktanomalien nicht aus, um nach Kosten ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

 

Insofern werde ich mir den vorgestellten Fonds auf die Watchlist packen.

Einen neuen Ansatz erst einmal über eine längere Zeit zu beobachten, ist meistens eine gute Idee.

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straßenköter
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Naja, so wie du es beschreibst, hört es sich ziemlich nach pauschalen Werbeaussagen an.

Erst ein paar pauschale Äußerungen (" Risk-Parity-Ansätze auch einfach viel Glück mit der Marktentwicklung gehabt", dann allgemeine Zustimmungen (und da sind wir uns wohl einig),

gefolgt von Binsenweisheiten ("Die Luft für steigende Anleihekurse wird dünner").

 

Dann ein paar Suggestivfragen ("Alternativen? TG? FG? etc?" mit dem Hinweis, dass du bereit bist, über den Tellerrand zuschauen (und Bärenbulle wohl nicht).

 

Dann folgen Werbeaussagen:

Natürlich wird eine erfolgreiche Strategie auch erfolgreich sein, das ist ja klar.

Aber wie unterscheidet man eine erfolgreiche von einer nicht erfolgreichen Strategie?

V.A. bei Kurzfristtrends schlagen TA Kosten, Spread und Marketimpact massiv rein, das muss erstmal aufgeholt werden.

 

Dein Argument, dass wir politische Börsen haben, ist seit ein paar Jahren die Standardausreder aller erfolglosen Fondsmanager (siehe Dr. Seibold).

50/50 DAX/REXP regelmäßig rebalanced gilt es zu schlagen für Mischfonds und alle sonstigen Quantfonds, sonst nix.

 

 

Bärenbulle hat schon recht: der Langfristige Erwartungswert von Short Renten liegt bei unter Null.

Also muss der Fonds schon ein sehr gutes kurz- bis mittelfristiges Modell haben, um hier eine Outperformance zu erzielen.

 

Die angegebene WKN bezieht sich jetzt auf welchen Fonds?

HAFX1L

Ist der der eingestellte Vorläufer, der einfach zu schlecht war?

Dann klappt es ja jetzt bestimmt mit einem neuen Modell...

 

Werbeaussagen? Weil ich einen Link reingestellt habe und gesagt habe, dass der Fonds auf der Rentenseite Short gehen kann? Das kann doch nicht Dein Ernst sein. Der Rest des Postings war ja wohl allgemeiner Art. Anstatt einzelne Sätze aus einem Posting zu reißen, hättest Du mal eher auf die Fragestellung eingehen können wie Du zukünftig die defensive Seite belegen möchtest. Nur weil es in der Vergangenheit richtig war auf die deutsche Staatsanleihe zu setzen, kann es ja wohl kaum auf dem Niveau Deine Empfehlung sein, jetzt noch so positioniert zu bleiben. Bevor ich auf diesem Niveau in eine deutsche Anleihe investiere, bleibe ich im Tagesgeld. Also wie möchtest Du zukünftig den defensiven Part abdecken?

 

Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Der Satz zum Glück beim Risk-Parity-Ansatz war ja wohl eher hinterfragend. Der Hintergrund ist der, dass Aquila damals nicht nur dem Risk Parity Fonds auf den Markt gebracht hat. Gleichzeitig ist der Pharos Evolution gestartet, der dann nur noch Sinkflug kannte. Deshalb die Frage zum Glück, ob der Fonds bzw. die Strategie einfach zufällig zum richtigen Zeitpunkt da war. Bei Auflegung des Fonds war ja auch noch ersichtlich, was wir für eine Extrementwicklung bekommen, die ja nicht unwesentlich für die gute Entwicklung des Fonds war.

 

Deinen Buddy Bärenbulle habe ich nicht direkt angesprochen, sondern es war allgemein formuliert.

 

Ich wüsste zwar nicht, wo ich geschrieben habe, dass wir politische Börsen haben, aber gut, dass ist nun mal Fakt, dass über zwei Jahre die konjunkturellen Daten nur noch bedingt ausschlaggebend waren. Trendverfahren hatten es in der Tat schwer in dem Umfeld zu funktionieren. Das hat dann wenig mit Ausreden bei entsprechenden Fonds zu tun, sondern ist einfach ein Umfeld, in dem die Schwächen von Trendverfahren aufgezeigt werden.

 

Dass Short-Ansätze in einem stetig sinkenden Zinsumfeld tendenzell schlechte Karten haben, ist auch wenig überraschend. Wir befinden uns bezüglich des Zinsnives aber jetzt fast ganz unten. Auch wenn der Zeitpunkt der Zinswende vermutlich weit weg ist, wird es irgendwann die Wende geben. Sollte die Bereitschaft in Deutschland sinken, den Süden zu finanzieren, weil aus welchen Gründen auch immer hier die Arbeitslosigkeit kräftig ansteigt, kann der momentane Zusammenhalt auch schnell zur Diskussion kommen.

 

Ein Quantfonds oder Absolute Return Ansätze haben sicher nicht zwangsläufig 50/50 DAX/REXP als Benchmark. Eine so hohe Vola ist für einige Investoren sicher nicht akzeptabel. Was ist denn z.B. mit folgenden Ansätzen von Assenagon (Vorsicht Werbung!):

ASSENAGON CREDIT DEBT CAPITAL (P) A1JCNN

ASSENAGON CREDIT BASIS II P A0YDMZ

 

So etwas findet man, wenn man nicht sofort jedes neues Modell kategorisch ablehnt. Aus diesem Grund hat man eine Watchlist, um sich neue Ansätze in Ruhe anzusehen.

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straßenköter
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Diese sich daraus ergebenen kleinen Bewegungen könnte ein gutes Modell auch nutzen, um Kursgewinne zu erzielen.

Das Thema des drohenden Renditeanstiegs ist nicht wirklich neu. Die Befürchtungen gab es schon bei der Seitwärtsbewegung des RexP von Mitte 2005 bis Mitte 2007 (damals reichten die Coupons gerade noch aus, um die Kursverluste zu kompensieren). Einige Rentenfonds haben daraufhin die Möglichkeit eingeführt, short zu gehen bzw. eine negative Duration einzunehmen. Wirklich überzeugende Produkte sind mir dabei bisher noch nicht aufgefallen. Wer eines gefunden hat: bitte posten!

 

 

Wirklich erfolgreiche Produkte, die im Rentenbereich short gehen können, habe ich in der Tat auch noch nicht gesehen. Einige Produkte wie der PEH Renten EvoPro (A0MLGV) sahen zunächst ganz vielversprechend aus, haben dann aber auch schlecht abgeschnitten, wobei man beim PEH-Fonds dies nachvollziehen kann, da allein das Renditeniveau im Verhältnis zur Inflationsrate eine Short-Positionierung anzeigen musste. Am besten hat sich bislang der Fonds Threadneedle Credit Opportunities (A0RGEA) geschlagen. Das ist zwar keine reines Short-Konzept, aber Teilstrategien wie Pair Trades enthalten entsprechende Elemente. Seine Feuerprobe steht aber auch hier aus, weil der Fonds netto eher eine leichte Long-Positionierung einnimmt.

 

Ich bin eigentlich überzeugt, dass es Strategien geben muss, die sich auch im Seitwärtstrend erfolgreich schlagen können, weil es auch im Seitwärtstrend temporäre Zwischenbewegungen gibt. Dann braucht man natürlich auch die Möglichkeit der Short-Positionierung. Bislang bestand ja auch nicht der Zwang solche Strategien zu entwickeln, da Versicherer und Pensionskassen durch das bloße Halten von Rentenpapiere Ihre Anforderungen an die absoluter Rendite erfüllen konnten. Jetzt wird es aber langsam unangenehm für diese Anleger, da die Durchschnittsverzinsung von Monat zu Monat langsam sinkt.

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chart
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Ist Dein Account gekapert worden? ;-) Der Unsinn einer solchen Aussage dürfte Dir doch eigentlich klar sein.

 

 

Die einen halte es für Unsinn (meist diejenigen, die der Finanzindustrie gerne ihren Obulus entrichten), die anderen eben nicht.

 

Ich entrichte zwar einen Obulus, halte es aber nicht für Unsinn.

Wo gibt es denn die Möglichkeit , wenn es sie gibt, mir 50% DAX/ 50%REXP z.B. als Chart anzeigen zu lassen oder einen Chart von anderen Fonds darüber zu legen.

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Schinzilord
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Danke für deine Erläuterungen! Ich dachte mir schon, dass ein Straßenköter auch auf provokante Aussagen Antworten kann :thumbsup:

 

 

Werbeaussagen? Weil ich einen Link reingestellt habe und gesagt habe, dass der Fonds auf der Rentenseite Short gehen kann? Das kann doch nicht Dein Ernst sein. Der Rest des Postings war ja wohl allgemeiner Art. Anstatt einzelne Sätze aus einem Posting zu reißen, hättest Du mal eher auf die Fragestellung eingehen können wie Du zukünftig die defensive Seite belegen möchtest. Nur weil es in der Vergangenheit richtig war auf die deutsche Staatsanleihe zu setzen, kann es ja wohl kaum auf dem Niveau Deine Empfehlung sein, jetzt noch so positioniert zu bleiben. Bevor ich auf diesem Niveau in eine deutsche Anleihe investiere, bleibe ich im Tagesgeld. Also wie möchtest Du zukünftig den defensiven Part abdecken?

Wenn man jeden zukünftigen Zeitraum einzeln betrachtet, kann man sich natürlich die Frage stellen, ob man in Dt. Staatsanleihen investieren soll.

Vor einem guten Jahr war das Zinsniveau auch schon ganz unten, aber es hat sich massiv rentiert, in Anleihen generell zu investieren (egal ob Corp bond, Staatsanleihen (Gr hat sich ja auch massiv erholt), EMLE etc. Mein long duration ETF561 hat sich auch tapfer geschlagen und auch zwischenzeitige Aktienverluste wettgemacht.

 

Ich betrachte jetzt aber nicht einzelne Jahre oder Zeitabschnitte isoliert, sondern langfristig. Was juckt es mich im riskanten Portfolioteil, wenn jetzt Anleihen im Zinsniveau ganz unten sind?

Ich streue weiterhin breit über alle Assetklassen, zu sehen in meinem Depot. Speziell bei Anleihen decke ich das gesamte Universum ab, zu sehen hier. Ich halte mich von Markettiming fern. Was weiß ich, ob wir noch X Jahre ein Niedrigzinsumfeld haben, oder ob sich nächstes Jahr die Eurokrise wieder verschärft und Dt. Staatsanleihen als Safe Haven gebraucht werden? Kümmert mich auch nicht. Diese ganzen Aussagen beziehen sich nur auf mein riskantes Portfolio, das bleibt immer breit diversifiziert über alles, ohne meine eigene Meinung einzubauen (BIP Aktienportfolio, MCap anleihenportfolio, dazu REITs und Rohstoffe).

 

Wo ich sehr wohl auf das aktuelle Niedrigzinsumfeld reagiere und Rechnung trage, dass man mit TG real Geld vernichtet, ist im Anteil zwischen dem Risikolosen Portfolio und dem riskanten Portfolio.

Wo ich einem defensiven Anleger in Hochzinszeiten (TG 3.8% in 2007 z.B.) je nach seinem Anlagehorizont und Risikotragfähigkeit nur 30% riskante Portfolioquote empfohlen hätte, MUSS er jetzt auf alle Fälle mehr Risiko eingehen, z.B. 40% oder 50%. Dass damit sein MaxDD natürlich ansteigt, ist ja vollkommen klar.

Aber hier wird es ja bigott:

Der defensive Anleger wünscht sich real Gelderhalt und mehr Zinsen als auf dem TG, aber er sieht er Wahrheit nicht ins Auge:

Nur mit mehr Aktien und mehr Volatilität lässt sich dieses Ziel erreichen. Aber das will unser defensive Anleger nicht begreifen, stattdessen kommen Quantfonds, MF, defensive Mischfonds, Dachfonds, Trendfolger etc. ins Depot, mit dem unbändigen Wunsch, die Fondsmanager und Handelssysteme mögen doch bitte sein Downsiderisk begrenzen.

 

Auch wenn mein riskantes Portfolio in einem Crash etliche Prozent nach unten geht, durch Rebalancing etc. ist man am Aufschwung auch wieder schnell dabei.

Stattdessen wird dieses downsiderisiko nicht eingegangen, und man steckt lieber im Trendfolger für 3 Jahre fest, der genau 0% Rendite erwirtschaftet hat (siehe Dachfonds P). Das ist zwar nur minimal weniger als auf dem TG und real Geld vernichtet, aber hey, hauptsache der MaxDD von 5% wurde nicht gerissen :w00t:

 

Ich würde auch liebend gerne den heiligen Gral finden, und bei Begrenzung des Drawdowns voll am Aufschwung partizipieren, aber ex ante da Fonds zu identifizieren kann ich nicht.

Zumal die meisten Leute ja dann auch mehr als 4 fonds im Depot haben. Natürlich gibt es die Gewinnerhandelssysteme, aber genauso hat man einen Looser im Depot ,der die Performance wieder nach unten zieht.

 

Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Der Satz zum Glück beim Risk-Parity-Ansatz war ja wohl eher hinterfragend. Der Hintergrund ist der, dass Aquila damals nicht nur dem Risk Parity Fonds auf den Markt gebracht hat. Gleichzeitig ist der Pharos Evolution gestartet, der dann nur noch Sinkflug kannte. Deshalb die Frage zum Glück, ob der Fonds bzw. die Strategie einfach zufällig zum richtigen Zeitpunkt da war. Bei Auflegung des Fonds war ja auch noch ersichtlich, was wir für eine Extrementwicklung bekommen, die ja nicht unwesentlich für die gute Entwicklung des Fonds war.(...)

Danke für die Info, sehr interessant!

 

Ich wüsste zwar nicht, wo ich geschrieben habe, dass wir politische Börsen haben, aber gut, dass ist nun mal Fakt, dass über zwei Jahre die konjunkturellen Daten nur noch bedingt ausschlaggebend waren. Trendverfahren hatten es in der Tat schwer in dem Umfeld zu funktionieren. Das hat dann wenig mit Ausreden bei entsprechenden Fonds zu tun, sondern ist einfach ein Umfeld, in dem die Schwächen von Trendverfahren aufgezeigt werden.

Ein weiterer Grund für mich, gar nicht auf sowas zu setzen sondern weiterhin an meinem diversifizierten Weltportfolio festzuhalten.

 

Dass Short-Ansätze in einem stetig sinkenden Zinsumfeld tendenzell schlechte Karten haben, ist auch wenig überraschend. Wir befinden uns bezüglich des Zinsnives aber jetzt fast ganz unten. Auch wenn der Zeitpunkt der Zinswende vermutlich weit weg ist, wird es irgendwann die Wende geben. Sollte die Bereitschaft in Deutschland sinken, den Süden zu finanzieren, weil aus welchen Gründen auch immer hier die Arbeitslosigkeit kräftig ansteigt, kann der momentane Zusammenhalt auch schnell zur Diskussion kommen.

Stimmt, dann gibt es wieder SafeHaven in Dollar und CHF etc. Hier bin ich natürlich auch investiert im breiten Rentendepot.

 

Ein Quantfonds oder Absolute Return Ansätze haben sicher nicht zwangsläufig 50/50 DAX/REXP als Benchmark. Eine so hohe Vola ist für einige Investoren sicher nicht akzeptabel. Was ist denn z.B. mit folgenden Ansätzen von Assenagon (Vorsicht Werbung!):

ASSENAGON CREDIT DEBT CAPITAL (P) A1JCNN

ASSENAGON CREDIT BASIS II P A0YDMZ

 

So etwas findet man, wenn man nicht sofort jedes neues Modell kategorisch ablehnt. Aus diesem Grund hat man eine Watchlist, um sich neue Ansätze in Ruhe anzusehen.

Beobachte aber bitte nicht zu lange, sonst steigst du erst ein, nachdem das System funktioniert hat. Und plötzlich geht es nimmer...gibt da genügend Beispiele in der Vergangenheit. Man muss sich hier nurmal die Fondsvolumina und dagegen die Renditen anschauen. Die meisten Leute investieren zu spät.

 

Zwei Beiträge weiter habe ich ja eh geschrieben, dass man die Mischung TF/FG----------------DAX/REXP anpassen muss.

Defensiver Quantfonds? 70%TG/Sparbriefleiter ------------------ 30%Aktien/Renten/REITs/Rohstoffe.

Offensiver Mischfonds? 10%TG/Sparbriefleiter ------------------ 90%Aktien/Renten/REITs/Rohstoffe.

 

Das mit DAX/Rexp ist ja ein running gag. Wie ich mir ein breit diversifiziertes, regelmäßiges rebalanced Aktien/Renten/Rohstoffe/REITs Depot vorstelle, siehe Link in meiner signatur.

Und daran muss sich wirklich jedes Handelssystem messen (natürlich gibt in weiterhin in Zukunft welche, die dieses locker schlagen, bestreitet ja auch keiner).

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Schinzilord
Posted · Edited by Schinzilord
edit

Was ist denn z.B. mit folgenden Ansätzen von Assenagon (Vorsicht Werbung!):

ASSENAGON CREDIT DEBT CAPITAL (P) A1JCNN

ASSENAGON CREDIT BASIS II P A0YDMZ

 

So etwas findet man, wenn man nicht sofort jedes neues Modell kategorisch ablehnt. Aus diesem Grund hat man eine Watchlist, um sich neue Ansätze in Ruhe anzusehen.

 

Das ist ja mal eine Ansage:

Der A1JCNN strebt einen stabilen Ertrag von 3-Monats-Euribor plus 4,5% p.a. nach Kosten an, unabhängig von der allgemeinen Entwicklung an den Aktien- und Rentenmärkten. Um dieses Anlageziel zu erreichen, nutzt der Fonds vorwiegend Bewertungsunterschiede zwischen Anleihen und Aktien desselben Unternehmens.

 

Achtung: Eigene Gedanken!!!!

Wenn ich mir diese glatte Kurve, die ohne Volatilität 6% in einem Niedrigzinsumfeld bringt, anschaue, denke ich an sowas.

Für mich ein typischer Verlauf, der auf enthaltene Optionsmäßige Prämien durch Optionsverkäufe hindeutet.

Hoffentlich lassen sich nicht zu viele Leute von dem linearen Kursverlauf blenden....da MÜSSEn ganz einfach systematische Risiken enthalten sein, die bestimmt von den wenigsten anlegern verstanden werden. Aber dann waren ja wieder die politischen Börsen schuld, dass sich der Refinanzierungsspread zwischen Eigenkapital und Fremdkapital aufgeweitet hat (oder irgendsowas...).

Offene Immobilienfonds lassen grüßen :)

 

Hab mir grad die Prospekte durchgeschaut.

Die Anleihen werden mit CDS Käufe abgesichert (ca. 90% long Anleihen, 10% CDS gekauft).

Also stimmt es nicht, dass der Fonds Optionen verkauft, er kauft sie vielmehr.

Absicherung ist aber teuer. Wie man damit dauerhaft Geld verdienen will, ist mir ein Rätsel.

Dazu zwischen 1.3 und 1.45% p.a.a TER und 20% Performance Fee (alles, was 3M Euribor + 1% übersteigt).

Warum man Unternehmensanleihen und Junkbonds von z.B. Argentinien und Zypern kauft und dann das mit CDS absichert, ist mir ein Rätsel.

Geht natürlich nur solange gut, wie man die Versicherung billiger einkauft, als die Eintrittswahrscheinlichkeit selbst ist.

Anderseits zahlt man drauf.

Warum man dann nicht gleich auf Top-Schuldner ausweicht (natürlich zu viel weniger zinsen), frage ich mich grad.

 

Hoffentlich fällt dann der Risikoverkäufer nicht aus, wenn es drauf ankommt!

 

Wie man mit der Strategie dauerhaft besser als 3M Euribor + 1.45% p.a. TER + Perf. Fee wenn es sehr gut läuft + Spread/TA Kosten sein will, ist die entscheidene Frage...

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Dagobert
Posted · Edited by Dagobert

 

Ist Dein Account gekapert worden? ;-) Der Unsinn einer solchen Aussage dürfte Dir doch eigentlich klar sein.

 

 

Die einen halte es für Unsinn (meist diejenigen, die der Finanzindustrie gerne ihren Obulus entrichten), die anderen eben nicht.

 

 

schieb mir doch bitte mal die WKN für den REXP rüber, damit ich 50% meines Anlagevermögens darin anlegen kann.

 

EHWWG

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Bärenbulle
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schieb mir doch bitte mal die WKN für den REXP rüber, damit ich 50% meines Anlagevermögens darin anlegen kann.

 

628946

 

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Schinzilord
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schieb mir doch bitte mal die WKN für den REXP rüber, damit ich 50% meines Anlagevermögens darin anlegen kann.

611055 als Zertifikat

 

Aber es geht nicht darum 50% darin anzulegen, sondern 50% des riskanten Portfolios. Der Rest kann gerne aufs TG.

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Fondsanleger1966
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Wirklich erfolgreiche Produkte, die im Rentenbereich short gehen können, habe ich in der Tat auch noch nicht gesehen. Einige Produkte wie der PEH Renten EvoPro (A0MLGV) sahen zunächst ganz vielversprechend aus, haben dann aber auch schlecht abgeschnitten, wobei man beim PEH-Fonds dies nachvollziehen kann, da allein das Renditeniveau im Verhältnis zur Inflationsrate eine Short-Positionierung anzeigen musste.

Naja, wenn man sich EvoPros Realleistungen z.B. beim Empire angesehen hat, gab es durchaus auch andere Gründe, diesem Rentenfonds fernzubleiben - zumindest für mich.

 

Am besten hat sich bislang der Fonds Threadneedle Credit Opportunities (A0RGEA) geschlagen. Das ist zwar keine reines Short-Konzept, aber Teilstrategien wie Pair Trades enthalten entsprechende Elemente. Seine Feuerprobe steht aber auch hier aus, weil der Fonds netto eher eine leichte Long-Positionierung einnimmt.

Ich bin auch bei diesem Fonds recht skeptisch, auch wenn ich ihn positiver sehe als den EvoPro. Threadneedle hat ein paar Jahre vorher einen Absolute Return Bond Fund aufgelegt, der nicht sehr überzeugend ist: http://www.morningst...GBR06XF7&tab=13 (auf "max" klicken). Bei ihm wurden verwandte Managementtechniken eingesetzt.

 

Ähnliche Ansätze gab es auch in anderen Häusern schon. Z.B. bei dit/AGI die Absolute-Return-Fonds mit Günter Netzer als Werbeträger -> im Endeffekt grandios gescheitert. Zu wenig Risikobudget, zu schwierige/politische Märkte und als Privatkundenprodukt auch zu teuer.

 

Ich bin eigentlich überzeugt, dass es Strategien geben muss, die sich auch im Seitwärtstrend erfolgreich schlagen können, weil es auch im Seitwärtstrend temporäre Zwischenbewegungen gibt. Dann braucht man natürlich auch die Möglichkeit der Short-Positionierung.

Da bin ich anderer Meinung. Aus meiner Sicht reicht ein gutes Durationsmanagement aus.

 

Z.B. nutzt der Patri gelegentlich die Möglichkeit, die Duration auf Null zu setzen, geht dann aber auch wieder schnell hoch, wenn sich aus Sicht der Fondsmanager Chancen bieten.

 

Woolnough steuert die Ausrichtung des M&G Opti Inc auch recht aktiv und rotiert notfalls auch einmal kräftig durch die Anleihenklassen (auf den alten Factsheets noch gut zu erkennen).

 

Huber macht das ähnlich, allerdings antizyklischer/grober. Da gibt es dann gelegntlich stärkere Drawdowns.

 

Außerdem hat er z.B. Mitte Okt 2011 im Factsheet per 30.9.2011 sehr laut zum Einstieg in die High Yields geklingelt (ebenso im Dez 2008). Da kann man als Anleger dann auch selbst aktiv werden und aus kurssicheren Anlagen entsprechend umschichten.

 

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich rechtzeitig solche liquiden, kursstabilen Rücklagen mit einer noch akzeptablen Verzinsung aufgebaut hat. Ich weise hier im Forum deshalb seit geraumer Zeit auf die verschiedenen Zinswachstumsanlagen hin, mit denen dies möglich ist (aktuell z.B. noch über die Cosmos Flexibile Vorsorge).

 

Bislang bestand ja auch nicht der Zwang solche Strategien zu entwickeln, da Versicherer und Pensionskassen durch das bloße Halten von Rentenpapiere Ihre Anforderungen an die absoluter Rendite erfüllen konnten.

Das sehe ich anders. Das Thema ist seit mindestens 7 Jahren auf dem Tisch. Trotzdem sind die Erfahrungen mit solchen Systemen auch im institutionellen Bereich bestenfalls durchwachsen.

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