Fondsdepot zur Erzielung von laufendem Einkommen

Posted · Edited by Aaron Condoleo

Über meine Person

 

Pflichtangaben:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

 

Seit 11 Jahren habe ich, manchmal mehr, manchmal weniger, Kontakt mit der Börse. Mein Interesse war immer sehr groß, aber Studium und Beruf ließen mir nicht immer sehr viel Zeit, mich tagesaktuell zu halten. In diesen Jahren habe ich einige der am weit verbreitetsten Buchempfehlungen zum Thema gelesen (The Intelligent Investor, The Intelligent Asset Allocator, One Up on Wallstreet, u.v.m.) und sehr viel davon bereits wieder vergessen. Zu meinen gehandelten Instrumenten zählen Aktien (ab und an), Zertifikate (selten), Optionsscheine (selten) und Fonds (häufig). Anfangs hatte ich ein Depot bei meiner Sparkasse, innerhalb dessen ich Aktien, etc. gehandelt habe. Seit ich mein Studium abgeschlossen habe, ist dies jedoch verwaist und ich habe nur noch ein Fondsdepot bei der Ing-Diba.

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

 

Die folgenden Positionen halte ich in meinem Ing-Diba Depot:

 

Baring Emerging Opportunities EUR (IE0032707691) 25%

 

DWS Top Dividende (DE0009848119) 75%

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

 

Wie ich oben beschrieben habe, bin ich sehr interessiert an Börse und Finanzmarkt, bzw. wirtschaftlichen Abläufen. Leider bin ich beruflich etwas eingeschränkt. Ich könnte natürlich 3 - 4 Stunden pro Woche aufbringen, aber ich denke, für meine Zwecke ist dies nicht unbedingt nötig, bzw. würde es sich nicht gravierend auf meine Anlageresultate auswirken.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

 

Ich bleibe sehr gelassen im Umgang mit meinen Investments. Den DWS Top Dividende habe ich ohne zu blinzeln durch alle Kursturbulenzen der letzten Jahre hindurch gehalten. Ende 2008 habe ich sogar aktiv nachgelegt. In den Markt zu gehen, wenn das sprichwörtliche Blut in den Straßen ist, macht mir keine Schwierigkeiten.

 

Optionale Angaben:

 

Ich bin 30 Jahre alt, Österreicher und als Tierarzt an einer großen Tierklinik beschäftigt.

 

Was aktive/passive Fonds betrifft, so bevorzuge ich an sich die passive Variante (da muss es jedoch physische Abbildung sein und kein Swapper). Natürlich hört sich das angesichts meines Depots bei der Ing-Diba widersprüchlich an. Aber, wie bereits geschrieben, war die Zeit immer relativ knapp und es war einfach sehr bequem, das gut verzinste Konto und das Depot in einer Lösung zu haben, auch wenn Ing-Diba in Ö nur aktive Fonds führt. Diesen Vorteil gibt es meines Wissens so nicht unter den Online-Brokern in der Alpenrepublik. Außerdem bin ich natürlich über den Tenor der Untersuchungen zur (nicht vorhandenen) Outperformance aktiver Fondsmanager im Bilde. Vor kurzem habe ich jedoch ein Depot bei flatex eröffnet und bin willens, wenn und wo es Sinn macht, dort in passive Vehikel zu investieren.

 

Über meine Fondsanlage

 

Pflichtangaben:

 

1. Anlagehorizont

 

Ich habe nicht vor, das in Fonds investierte Geld jemals wieder zu entnehmen. Es sind keine Ausgaben geplant, die nicht mühelos Cash beglichen werden könnten.

 

2. Zweck der Anlage

 

Wie in der Beschreibung des Threads angesprochen, würde ich gerne ein Fondsdepot aufbauen, das mir passives Einkommen und über die Zeit mein Arbeitseinkommen ersetzt. Die Idee dazu hatte ich nach dem Lesen des Buches "Your Money or Your Life". Die Autoren beschreiben den Versuch, innerhalb relativ kurzer Zeit, durch Senkung der persönlichen Ausgaben und Investieren des freigewordenen Einkommens in eine Staatsanleihen-Leiter, die Abhängigkeit vom Arbeitseinkommen zu durchbrechen. Ich verfolge dieses Ziel nun auch bereits seit Beginn meiner beruflichen Karriere.

 

Ohne jetzt jeden einzelnen Beweggrund für meine bisherige Fondswahl bis ins Detail wiederzukäuen: Ich hege seit langer Zeit ein Misstrauen was die Überlebensfähigkeit des Euros betrifft, bzw. halte ich einen Währungsschnitt/signifikante Inflation für durchaus möglich. Noch dazu schien mir das Zinsniveau und die Zukunftsaussichten für Euro-Staatsanleihen für unattraktiv. Deshalb habe ich bis jetzt die Variante über den DWS Top.Dividende gewählt.

 

Der Baring Emerging Opportunities hat sich auch aus verschiedenen Gründen eingeschlichen. Der gewichtigste für mich ist die mittlerweile zur Binsenweisheit verkommene Vermutung, dass ich den Emerging Markets einfach über meine Lebenszeit eine sehr gute Chance auf eine deutliche Outperformance gegenüber den entwickelten Märkten zutraue.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

 

Ich werde die Positionen in DWS Top Dividende und Baring Emerging Opportunities behalten, da ich keine Steuern auf Kapitalgewinne realisieren möchte. Was ich jedoch machen werde ist, nachdem ich jetzt ein Depot bei flatex habe, die aktuellen Fondssparpläne für neue/eure Vorschläge einzusetzen. Für diese Sparpläne stehen pro Monat etwa 1000 Euro zur Verfügung. Außerdem kommen aus verschiedenen Gründen nochmal unregelmäßig etwa 5000 Euro für Einmalanlage pro Jahr hinzu.

 

4. Anlagekapital:

 

Wie gesagt, sollen die aktuellen Positionen erhalten (müssen aber nicht weiter bespart) werden.

 

Im Moment verhält es sich so:

 

37% Fonds

41% Tagesgeld

22% Gold

 

Darüber hinaus habe ich noch ein Jahr an Lebenshaltungskosten auf einem anderen Tagesgeldkonto.

 

Die relativ große Goldposition kommt daher, dass ich im Zeitraum von Ende 2004 bis Ende 2008 zahlreiche Unzen erworben habe und mich bis dato noch nicht dazu durchringen konnte, sie zu verkaufen.

 

Eigentlich hatte ich geplant, Aktien/Fonds und Anleihen im Verhältnis 1:1 zu halten (die naive Variante, wie im Intelligent Investor oder Asset Allocator erwähnt). Im Moment, angesichts meiner oben genannten Überzeugungen, ist Tagesgeld ein Substitut für Anleihen.

 

In Immobilien möchte ich nicht (über die Börse) anlegen. Sollten meine Frau und ich mal eine Wohnung kaufen, dann nur Cash. Von ihrer Seite und von meiner Seite wird uns mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (sollten unsere Eltern von sehr schweren Schicksalsschlägen verschont bleiben) Immobilienbesitz zufallen.

 

Meine Bitte an euch: Vor dem Hintergrund meiner Überzeugungen zum Euro etc. und meiner Absicht bezüglich Generierung von Einkommen, die ich euch oben genannt habe: welche Fonds würdet ihr für meine neuen Sparpläne empfehlen? Habt ihr sonst Gedanken oder Ideen, die mir weiterhelfen könnten?

 

Ich hätte gerne einen global anlegenden, nicht währungsgesicherten, ausschüttenden Rentenfonds. Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

 

--> Edit: gefunden, dank lpj23: Templeton Global Total Return Fund A (Ydis) EUR (LU0300745725)

 

---> Edit: auch der ausschüttende Emerging Markets Aktienfonds hat sich/mich gefunden: iShares MSCI Emerging Markets (IE00B0M63177)

 

Vielleicht noch zur Diversifikation: Für mich wären als Fondspositionen ein Fonds wie der DWS Top Dividende, ein (wenn es geht ausschüttender) Emerging Markets Fonds und ein globaler (ausschüttender) Rentenfonds ausreichend Streuung, um mich ruhig schlafen zu lassen.

 

----> Edit: Dank eurer Hilfe, sieht die zukünftige AA bis auf weiteres so aus:

 

Wenn ich Gold mal aussen vor lasse, da ich mich noch nicht entschieden habe, wie ich mit dieser Position weiter verfahren werde, wird es so aussehen:

 

50% Aktienfonds - davon 75% DWS Top Dividende und 25% iShares Emerging Markets

15% Rentenfonds - Templeton Global Total Return Fonds

35% Tagesgeld

 

Vielen Dank, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, meine langen Ausführungen zu lesen. Ich hoffe, es fehlt nichts Entscheidendes.

 

Ich bitte nun um eure Ideen/Anregungen.

 

LG

 

Aaron

Share this post


Link to post

Posted

Ich geb erstmal nur ein paar allgemeine Ratschläge, kennst du wahrscheinlich schon, aber sicher ist sicher.

 

1. Tilgung geht vor.

Wenn etwas noch nicht vollständig bezahlt ist, dann sollte das dein erstes Ziel sein.

 

2. Je größer die Krise, desto wichtiger ist die selbstbewohnte Immobilie.

Ich nehme an du möchtest kein Haus kaufen, weil du noch umziehen wirst.

Falls ihr jetzt in einem Appartement wohnt, wäre auch eine Eigentumswohnung denkbar.

Viele gehen davon aus, dass am Ende der Euro-Krise eine Zeit erhöhter Inflation stehen wird.

Wenn deine Frau sich beteiligt und ihr etwa 20000 Euro im Jahr verwenden könnt,

dann wäre ein Appartement in ~ 7 Jahren bezahlt.

 

3. Du solltest dir auch mal das Thema Anleihen anschauen.

Eine Hochrisikoanleihe der Deutschen Bank bringt zur Zeit z.B. 9% Rendite.

Anleihen mittelständischer Unternehmen mit Investmentgrade Rating geben um die 7%.

 

4. ETFs haben geringere Gebühren als klassische Fonds und sind, was den Aktienkorb angeht, transparent.

Standard ETFs auf den DAX oder EuroSTOXX gibt es auch mit Dividendenausschüttung,

so hat man wenigstens 3-4% Cashflow.

Das ist psychologisch wichtig, wenn die Aktien gerade mal wieder 50% weniger Wert sind.

Share this post


Link to post

Posted

Ich hätte gerne einen global anlegenden, nicht währungsgesicherten, ausschüttenden Rentenfonds. Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

 

Der hier wäre mein Favorit:

 

Templeton Global Total Return Fund A (Ydis) EUR (LU0300745725)

 

oder gehedged:

 

Templeton Global Total Return Fund A (Ydis) EUR-H1 (LU0517465034)

 

Jibbet auch als monatlichen Ausschütter, falls gewünscht...

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Aaron Condoleo

Ich geb erstmal nur ein paar allgemeine Ratschläge, kennst du wahrscheinlich schon, aber sicher ist sicher.

 

1. Tilgung geht vor.

Wenn etwas noch nicht vollständig bezahlt ist, dann sollte das dein erstes Ziel sein.

 

Da hast du völlig recht. Wir haben glücklicherweise keine Verbindlichkeiten.

 

2. Je größer die Krise, desto wichtiger ist die selbstbewohnte Immobilie.

Ich nehme an du möchtest kein Haus kaufen, weil du noch umziehen wirst.

Falls ihr jetzt in einem Appartement wohnt, wäre auch eine Eigentumswohnung denkbar.

Viele gehen davon aus, dass am Ende der Euro-Krise eine Zeit erhöhter Inflation stehen wird.

Wenn deine Frau sich beteiligt und ihr etwa 20000 Euro im Jahr verwenden könnt,

dann wäre ein Appartement in ~ 7 Jahren bezahlt.

 

Wir haben darüber bereits nachgedacht. Allerdings wohnen wir im Moment in einer wirklich sehr günstigen Mietwohnung. Die Aufwendungen für eine entsprechende Eigentumswohnung hier in Wien wären etwa dreimal so hoch wie unsere aktuellen monatlichen Ausgaben für den Bereich "Wohnen". Wenn sich in den nächsten Jahren jedoch genug Cash angesammelt haben sollte, werden wir nochmal darüber nachdenken ;-).

 

 

 

3. Du solltest dir auch mal das Thema Anleihen anschauen.

Eine Hochrisikoanleihe der Deutschen Bank bringt zur Zeit z.B. 9% Rendite.

Anleihen mittelständischer Unternehmen mit Investmentgrade Rating geben um die 7%.

 

Das hört sich für mich sehr interessant an. Wo könnte ich mich dahingehend weiter informieren?

 

 

4. ETFs haben geringere Gebühren als klassische Fonds und sind, was den Aktienkorb angeht, transparent.

Standard ETFs auf den DAX oder EuroSTOXX gibt es auch mit Dividendenausschüttung,

so hat man wenigstens 3-4% Cashflow.

Das ist psychologisch wichtig, wenn die Aktien gerade mal wieder 50% weniger Wert sind.

 

ETFs sind mir an sich, wie beschrieben, ohnehin sympatisch. Bei der Dividendenstrategie auf Indizes ist mir jedoch von früherer Lektüre her noch in Erinnerung, dass diese ETFs durch hohen Turnover relativ hohe Tradingkosten verursachen, was den Kostenvorteil gegenüber der aktiven Lösung schmälert. An die genauen Zahlen kann ich mich dabei nicht mehr erinnern.

 

Vielen Dank jedenfalls, für deine Anmerkungen ;-)

 

 

 

 

Ich hätte gerne einen global anlegenden, nicht währungsgesicherten, ausschüttenden Rentenfonds. Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

 

Der hier wäre mein Favorit:

 

Templeton Global Total Return Fund A (Ydis) EUR (LU0300745725)

 

Der sieht sehr interessant aus, aber genau die Variante scheint über flatex.at nicht handelbar zu sein. Da muss ich nochmal genau nachsehen und mich eventuell schlau machen, durch wie viele Reifen ich da wieder springen müsste, um den kaufen zu können.

 

Vielleicht gibt's noch einen, der einfacher zu handeln wäre?

 

oder gehedged:

 

Templeton Global Total Return Fund A (Ydis) EUR-H1 (LU0517465034)

 

Jibbet auch als monatlichen Ausschütter, falls gewünscht...

 

Vielen Dank für deine Vorschläge!

Share this post


Link to post

Posted

ein (wenn es geht ausschüttender) Emerging Markets Fonds

 

Hierzu will ich mich mal äußern und meine 3 aktiven EM-Favoriten nennen:

 

Anleihen:

ALLIANZ EMERGING MARKETS BOND FUND -​ A -​ EUR (WKN 986790 / ausschüttend)

 

Aktien:

VONTOBELFUND EMERGING MARKETS EQUITY H HEDGED (WKN A0EQYP / leider thesaurierend)

 

Mischfonds (aktienlastig):

BL EMERGING MARKETS A (WKN A0MWCX / ausschüttend)

 

 

Den DWS Top Dividende würde ich an Deiner Stelle für die globalen Aktien behalten. Hat sich über viele Jahre bewährt und erfüllt Dein Kriterium bzgl. der Ausschüttungsfokussierung.

Share this post


Link to post

Posted

Im Moment verhält es sich so:

 

37% Fonds

41% Tagesgeld

22% Gold

 

Darüber hinaus habe ich noch ein Jahr an Lebenshaltungskosten auf einem anderen Tagesgeldkonto.

 

 

 

Hallo Aaron,

 

was mich ein wenig wundert bei deiner Geldanlage Aufteilung das Du nicht einen % Anteil evtl. auch auf einem Festgeldkonto angelegt hast, da es dort ja doch nochmal ein paar % mehr gibt als auf einem Tagesgeldkonto. Zu lange würde ich mich in der aktuellen Niedrigzinsphase auf so einem Konto natürlich auch nicht binden aber eine Laufzeit zwischen 12-24 Monate wäre da schon Interessant, zudem es ja bei diesen Varianten doch dann über 3% gibt und ich denke das Du mit deinem Tagesgeld aktuell drunter liegst. Das nur so mal am Rande ;)

 

Zu deinen Rentenfonds Fragen kann ich mich leider nicht weiter äußern, eine Top 5 Fondsübersicht der letzten 10 Jahre findest Du übrigens hier. Einen sehr interessanten aber auch mit hohem Risiko belasteten Aktienfonds finde ich zum Beispiel den Aktienfonds Fidelity Indonesia Funds da in meinen Augen noch einiges in den kommenden Jahren zu erwarten ist, aber wie gesagt ist meine ganz persönliche Meinung und Einschätzung.

 

Deinen Ansatz das Anlagevolumen größtmöglich zu splitten finde ich übrigens :thumbsup:

Share this post


Link to post

Posted

3. Du solltest dir auch mal das Thema Anleihen anschauen.

Eine Hochrisikoanleihe der Deutschen Bank bringt zur Zeit z.B. 9% Rendite.

Anleihen mittelständischer Unternehmen mit Investmentgrade Rating geben um die 7%.

 

Das hört sich für mich sehr interessant an. Wo könnte ich mich dahingehend weiter informieren?

 

Wir haben ein Unterforum für Anleihen.

Dort stehen ganz oben die Threads mit den Grundlagen.

Virtuelle Erfahrung sammelt man, wenn man die einzelnen Anleihe-Threads komplett durchliest,

auch wenn man nicht beabsichtigt die Anleihe zu kaufen.

Was man dort lernt, ist unterschiedliche Risiken zu erkennen und zu bewerten.

So gibt die T1 Anliehe der Deutschen Bank (A1ALVC) zur Zeit in etwa die gleiche Rendite wie eine irische Staatsanleihe (A0TTZW).

Die Risiken sind jedoch andere.

Bei der DB Anleihe ist der Ausfall des Coupon relativ wahrscheinlich, da dies immer erfolgen kann wenn die DB Verluste macht.

Ein Totalverlust oder dauerhafter Schuldenschnitt ist dagegen relativ unwahrscheinlich, da das Unternehmen gut dasteht.

Bei irischen Anleihe kann der Coupon nur im Rahmen einer Umschuldung ausfallen,

dafür ist die Wahrscheinlichkeit einer Umschuldung um einiges höher.

 

Es gibt natürlich auch Anleihen ohne Verlustbeteiligung, z.B. die senioren Deutsche Bank Anleihen (DB9ZKJ).

Dann ist die Rendite allerdings 3% und nicht 9%.

 

Wie bei Aktien sollte man diversifizieren.

Share this post


Link to post

Posted

Hi Aaron, zwei Dinge solltest du noch beachten, die unsere deutschen Freunde nicht so im Auge haben:

Flatex kassiert bei jeder Ausschüttung von nicht-österreichischen Titeln Gebühren. Das geht ins Geld, einem Fonds mit monatlicher Ausschüttung kann das ganz schön Rendite kosten.

Und dann die noch immer unübersichtliche Steuerlage. Die beiden Positionen, die du schon hast, sind halbwegs steuerbefreit; es sind IMO ganz gute Fonds, die würde ich auf jeden Fall behalten. Und dann noch die unerfreulichen Steuern auf Substanzgewinne; schau dir am besten beim Finanzamt an, wie sich die Fonds deiner Wahl in der Vergangenheit steuerlich getan haben. Natürlich ist das noch immer keine Garantie, dass sie sich auch in Zukunft manierlich benehmen werden...ich würde mit größeren Einkäufen auf jeden Fall warten, bis zumindest der automatische Verlustausgleich Gesetz wird (was demnächst hoffentlich passieren sollte).

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Aaron Condoleo

ein (wenn es geht ausschüttender) Emerging Markets Fonds

 

Hierzu will ich mich mal äußern und meine 3 aktiven EM-Favoriten nennen:

 

Anleihen:

ALLIANZ EMERGING MARKETS BOND FUND -​ A -​ EUR (WKN 986790 / ausschüttend)

 

Aktien:

VONTOBELFUND EMERGING MARKETS EQUITY H HEDGED (WKN A0EQYP / leider thesaurierend)

 

Mischfonds (aktienlastig):

BL EMERGING MARKETS A (WKN A0MWCX / ausschüttend)

 

 

Den DWS Top Dividende würde ich an Deiner Stelle für die globalen Aktien behalten. Hat sich über viele Jahre bewährt und erfüllt Dein Kriterium bzgl. der Ausschüttungsfokussierung.

 

ALLIANZ EMERGING MARKETS BOND FUND -​ A -​ EUR (WKN 986790 / ausschüttend) <---- den werde ich mir mal näher ansehen, vielen Dank.

 

VONTOBELFUND EMERGING MARKETS EQUITY H HEDGED (WKN A0EQYP / leider thesaurierend) <------ der ist leider nichts für mich, da währungsgesichert (und, wie du ohnehin angemerkt hast, thesaurierend).

 

 

 

Im Moment verhält es sich so:

 

37% Fonds

41% Tagesgeld

22% Gold

 

Darüber hinaus habe ich noch ein Jahr an Lebenshaltungskosten auf einem anderen Tagesgeldkonto.

 

 

 

Hallo Aaron,

 

was mich ein wenig wundert bei deiner Geldanlage Aufteilung das Du nicht einen % Anteil evtl. auch auf einem Festgeldkonto angelegt hast, da es dort ja doch nochmal ein paar % mehr gibt als auf einem Tagesgeldkonto. Zu lange würde ich mich in der aktuellen Niedrigzinsphase auf so einem Konto natürlich auch nicht binden aber eine Laufzeit zwischen 12-24 Monate wäre da schon Interessant, zudem es ja bei diesen Varianten doch dann über 3% gibt und ich denke das Du mit deinem Tagesgeld aktuell drunter liegst. Das nur so mal am Rande ;)

 

Zu deinen Rentenfonds Fragen kann ich mich leider nicht weiter äußern, eine Top 5 Fondsübersicht der letzten 10 Jahre findest Du übrigens hier. Einen sehr interessanten aber auch mit hohem Risiko belasteten Aktienfonds finde ich zum Beispiel den Aktienfonds Fidelity Indonesia Funds da in meinen Augen noch einiges in den kommenden Jahren zu erwarten ist, aber wie gesagt ist meine ganz persönliche Meinung und Einschätzung.

 

Deinen Ansatz das Anlagevolumen größtmöglich zu splitten finde ich übrigens :thumbsup:

 

Was deinen Festgeld-Einwand betrifft, hast du natürlich recht. Ich hatte früher auch immer Festgeld-Leitern mit 3, 6 und 12 Monaten Laufzeit. Leider ist es bereits seit einiger Zeit so, dass österreichische/in Österreich tätige Institute kaum noch nennenswerte Zinsaufschläge für 12 Monate Bindungsfrist im Vergleich zu täglich fälligen Einlagen anbieten. Zum Beispiel meldet mir aktuell der Arbeiterkammer-Bankenrechner für 12 Monate die VakifBank als Spitzenreiter mit 2,75%. Dies liegt weniger als ein Prozent über dem, was ich aktuell auf Tagesgeld bekomme, nämlich 1,85% und 2,50% für neue Einlagen über 6 Monate. Dann kommt noch dazu, dass die Bestanbieter bei den gebundenen Spareinlagen auch noch ständig wechseln, was mir die Lust auf eine mögliche Kontoeröffnung bereits von vorn herein verdirbt.

 

Ich denke, das (Zinsunmfeld) wird sich aber auch (irgendwann) wieder mal ändern, dann werde ich wieder zu den Wurzeln, sprich zu Festgeld-Leitern, zurückkehren.

 

 

Das hört sich für mich sehr interessant an. Wo könnte ich mich dahingehend weiter informieren?

 

Wir haben ein Unterforum für Anleihen.

Dort stehen ganz oben die Threads mit den Grundlagen.

Virtuelle Erfahrung sammelt man, wenn man die einzelnen Anleihe-Threads komplett durchliest,

auch wenn man nicht beabsichtigt die Anleihe zu kaufen.

Was man dort lernt, ist unterschiedliche Risiken zu erkennen und zu bewerten.

So gibt die T1 Anliehe der Deutschen Bank (A1ALVC) zur Zeit in etwa die gleiche Rendite wie eine irische Staatsanleihe (A0TTZW).

Die Risiken sind jedoch andere.

Bei der DB Anleihe ist der Ausfall des Coupon relativ wahrscheinlich, da dies immer erfolgen kann wenn die DB Verluste macht.

Ein Totalverlust oder dauerhafter Schuldenschnitt ist dagegen relativ unwahrscheinlich, da das Unternehmen gut dasteht.

Bei irischen Anleihe kann der Coupon nur im Rahmen einer Umschuldung ausfallen,

dafür ist die Wahrscheinlichkeit einer Umschuldung um einiges höher.

 

Es gibt natürlich auch Anleihen ohne Verlustbeteiligung, z.B. die senioren Deutsche Bank Anleihen (DB9ZKJ).

Dann ist die Rendite allerdings 3% und nicht 9%.

 

Wie bei Aktien sollte man diversifizieren.

 

Ich werde mich da mal einklinken und mitlesen. Danke dir!

 

 

 

Hi Aaron, zwei Dinge solltest du noch beachten, die unsere deutschen Freunde nicht so im Auge haben:

Flatex kassiert bei jeder Ausschüttung von nicht-österreichischen Titeln Gebühren. Das geht ins Geld, einem Fonds mit monatlicher Ausschüttung kann das ganz schön Rendite kosten.

Und dann die noch immer unübersichtliche Steuerlage. Die beiden Positionen, die du schon hast, sind halbwegs steuerbefreit; es sind IMO ganz gute Fonds, die würde ich auf jeden Fall behalten. Und dann noch die unerfreulichen Steuern auf Substanzgewinne; schau dir am besten beim Finanzamt an, wie sich die Fonds deiner Wahl in der Vergangenheit steuerlich getan haben. Natürlich ist das noch immer keine Garantie, dass sie sich auch in Zukunft manierlich benehmen werden...ich würde mit größeren Einkäufen auf jeden Fall warten, bis zumindest der automatische Verlustausgleich Gesetz wird (was demnächst hoffentlich passieren sollte).

 

 

Das ist ein sehr guter Einwand, vielen Dank. Hast du vielleicht einen Link für mich, wo man Grundinfo bzw. Vorinfo zum von dir angesprochenen (hoffentlich vor der Tür stehenden) Verlustausgleich Gesetz tanken kann?

 

Die Gebühren bei der Ausschüttung von nicht-Ö Titeln sind mir bewusst. Auch die eventuelle Problematik mit den monatlichen Ausschüttungen. Leider kann ich mich trotzdem nicht zu Fonds österreichischer KAGs (zumindest nicht in den für mich relevanten Kategorien) durchringen. Wie geht es dir mit diesem Problem?

 

 

oder gehedged:

 

Templeton Global Total Return Fund A (Ydis) EUR-H1 (LU0517465034)

 

Jibbet auch als monatlichen Ausschütter, falls gewünscht...

 

 

Es scheint nun doch zu klappen, diesen Fonds über flatex zu handeln. Den werde ich mir in der ungesicherten, jährlich ausschüttenden Version zu Gemüte führen. Vielen Dank, lpj23!

 

 

Außerdem habe ich mittlerweile eine Entscheidung getroffen, was den Emerging Markets Aktienfonds angeht: Ich werden den iShares MSCI Emerging Marktes (IE00B0M63177) nehmen. Der scheint nicht wesentlich schlechter als die aktiven Konkurrenzprodukte zu sein.

 

Also, habe ich eigentlich fürs erste alle gesuchten Fonds gefunden, bin aber nach wie vor für jede Idee von euch, was die Umsetzung meiner Ziele betrifft, dankbar!

 

Share this post


Link to post

Posted

Hallo,

 

ich halte derzeit das Zinsmanagement für wichtig, weil wir wahrscheinlich an einem Wendepunkt in der Zinsentwicklung sind. An Deiner Stelle würde ich deshalb einen großen Teil des Tagesgeldes in Zinswachstumsanlagen umschichten, um mir das aktuelle Zinsniveau sowie steigende Zinssätze für die nächsten Jahre zu sichern. Eine gute Anlage für den Risikoteil ist zwar auch wichtig, aber Du hast ja immerhin 41% + einen Jahresbedarf in Tagesgeld, und wenn da die Zinsen für längere Zeit erheblich runtergehen sollten, ist das in der Gesamtabrechnung deutlich zu spüren.

 

Ich habe das z.B. gerade bei der deutschen ING-Diba gemacht. Statt 1,75% beim Tagesgeld, die jederzeit gesenkt werden können, habe ich jetzt im 1. Jahr ebenfalls 1,75% sicher. Im 2. Jahr sind es 2,25%, im 3. Jahr 2,5%, im 4. Jahr 3,0% und im 5. Jahr 3,5%. Im Schnitt ergibt das 2,6%.

 

Zur weiteren Renditeverbesserung habe ich etwas Ähnliches auch bei der DKB abgeschlossen (durchschnittlicher Zinssatz nach 5 Jahren: 3,2 Prozent). Da mich bei der DKB die Kreditqualität nicht so sehr überzeugt wie bei der Diba, habe ich dort weniger angelegt (meine Favoriten bei der Kreditqualität sind weiterhin kleine regionale Banken mit starker Kundenbindung und reinem Privatkundengeschäft wie in Deutschland die PSD-, Sparda-Banken u.ä., aber dort sind die Zinswachstumskonditionen derzeit nicht ganz so gut).

 

Die Begrenzungen bei der Verfügbarkeit (nur 2.000 Euro pro Kalendermonat, ansonsten 3 Monate Kündigungfrist) habe ich mit dem Abschluss mehrerer Verträge umgangen (die 2.000 Euro zählen für jeden einzelnen Vertrag).

 

Ich weiß nicht, ob es in Österreich ähnliche Produkte gibt. Bei der österreichischen ING-Diba anscheinend nicht.

 

Manche Leute argumentieren damit, dass sie bei ausländischen Banken z.T. deutlich höhere Tagesgeldzinsen erhalten und sich Zinswachstum nicht lohnt. Dabei übersehen sie allerdings die meist deutlich schlechtere Kreditqualität dieser Institute.

 

Falls es keine Zinswachstumsanlagen in Österreich geben sollte, sehe ich zwei Alternativen dazu, die sich ggf. auch kombinieren lassen:

 

1) gestaffelte Sparbriefleiter mit kurzer Laufzeit, also z.B. 1 bis 3 oder 4 (oder auch 5) Jahre, je nach der eigenen finanziellen Situation. Das sichert die Zinsen wenigstens für diesen Zeitraum. Oder die fehlende Möglichkeit zur vorzeitigen Verfügbarkeit aber nur bei einwandfreien Kreditbonitäten.

 

2) Ansparplan mit festem Zins, wenn es für diesen akzeptable Konditionen gibt. Meistens steigen bei diesem die Zinssätze mit der Laufzeit an. Nach ein paar Jahren kann das interessant werden. Falls Stufen der Sparbriefleiter in einem Zinstief auslaufen, kann man z.B. die frei werdenden Mittel dazu verwenden, den Sparplan weiter zu bedienen. Die dann höheren Zinsen hat man sich heute schon gesichert. Ansonsten lässt sich so etwas i.d.R. auch vorzeitig stilllegen oder auflösen.

 

Viel Erfolg!

Share this post


Link to post

Posted

Hallo,

 

ich halte derzeit das Zinsmanagement für wichtig, weil wir wahrscheinlich an einem Wendepunkt in der Zinsentwicklung sind. An Deiner Stelle würde ich deshalb einen großen Teil des Tagesgeldes in Zinswachstumsanlagen umschichten, um mir das aktuelle Zinsniveau sowie steigende Zinssätze für die nächsten Jahre zu sichern. Eine gute Anlage für den Risikoteil ist zwar auch wichtig, aber Du hast ja immerhin 41% + einen Jahresbedarf in Tagesgeld, und wenn da die Zinsen für längere Zeit erheblich runtergehen sollten, ist das in der Gesamtabrechnung deutlich zu spüren.

 

Ich habe das z.B. gerade bei der deutschen ING-Diba gemacht. Statt 1,75% beim Tagesgeld, die jederzeit gesenkt werden können, habe ich jetzt im 1. Jahr ebenfalls 1,75% sicher. Im 2. Jahr sind es 2,25%, im 3. Jahr 2,5%, im 4. Jahr 3,0% und im 5. Jahr 3,5%. Im Schnitt ergibt das 2,6%.

 

Zur weiteren Renditeverbesserung habe ich etwas Ähnliches auch bei der DKB abgeschlossen (durchschnittlicher Zinssatz nach 5 Jahren: 3,2 Prozent). Da mich bei der DKB die Kreditqualität nicht so sehr überzeugt wie bei der Diba, habe ich dort weniger angelegt (meine Favoriten bei der Kreditqualität sind weiterhin kleine regionale Banken mit starker Kundenbindung und reinem Privatkundengeschäft wie in Deutschland die PSD-, Sparda-Banken u.ä., aber dort sind die Zinswachstumskonditionen derzeit nicht ganz so gut).

 

Die Begrenzungen bei der Verfügbarkeit (nur 2.000 Euro pro Kalendermonat, ansonsten 3 Monate Kündigungfrist) habe ich mit dem Abschluss mehrerer Verträge umgangen (die 2.000 Euro zählen für jeden einzelnen Vertrag).

 

Ich weiß nicht, ob es in Österreich ähnliche Produkte gibt. Bei der österreichischen ING-Diba anscheinend nicht.

 

Manche Leute argumentieren damit, dass sie bei ausländischen Banken z.T. deutlich höhere Tagesgeldzinsen erhalten und sich Zinswachstum nicht lohnt. Dabei übersehen sie allerdings die meist deutlich schlechtere Kreditqualität dieser Institute.

 

Falls es keine Zinswachstumsanlagen in Österreich geben sollte, sehe ich zwei Alternativen dazu, die sich ggf. auch kombinieren lassen:

 

1) gestaffelte Sparbriefleiter mit kurzer Laufzeit, also z.B. 1 bis 3 oder 4 (oder auch 5) Jahre, je nach der eigenen finanziellen Situation. Das sichert die Zinsen wenigstens für diesen Zeitraum. Oder die fehlende Möglichkeit zur vorzeitigen Verfügbarkeit aber nur bei einwandfreien Kreditbonitäten.

 

2) Ansparplan mit festem Zins, wenn es für diesen akzeptable Konditionen gibt. Meistens steigen bei diesem die Zinssätze mit der Laufzeit an. Nach ein paar Jahren kann das interessant werden. Falls Stufen der Sparbriefleiter in einem Zinstief auslaufen, kann man z.B. die frei werdenden Mittel dazu verwenden, den Sparplan weiter zu bedienen. Die dann höheren Zinsen hat man sich heute schon gesichert. Ansonsten lässt sich so etwas i.d.R. auch vorzeitig stilllegen oder auflösen.

 

Viel Erfolg!

 

Vielen Dank für deine Hinweise!

 

Bei der Ing-Diba in Ö gibt es so etwas tatsächlich nicht. Deine Anmerkung über die Kreditqualität der ausländischen Institute kann ich nur unterschreiben. Deshalb winde ich mich ja wie ein Wurm bei dem Gedanken, deren Online-Sparangebote zu nutzen. Am liebesten wäre es mir, das Geld bei unseren kleinen heimischen Sparkassen oder dergleichen zu parken. aber deren Festgeltangebote sind, naja, etwas sehr schwach auf der Brust.

 

Ich werde mich aber nochmal intensiv schlau machen, ob es so was ähnliches auch bei einer vernünftigen Bank hier in Österreich gibt.

 

Vielen Dank nochmal!

Share this post


Link to post

Posted

Manche Leute argumentieren damit, dass sie bei ausländischen Banken z.T. deutlich höhere Tagesgeldzinsen erhalten und sich Zinswachstum nicht lohnt. Dabei übersehen sie allerdings die meist deutlich schlechtere Kreditqualität dieser Institute.

 

Hätte auch Bedenken, einem sehr windigen Kreditinstitut in einem fernen Land mein Geld anzuvertrauen. Aber ist es nicht ziemlich egal, welcher Bank in der EWU ich mein Geld gebe, solange ich das Vertrauen in den dahinter stehenden gesetztlichen Sicherungsfond habe und keine sehr hohe Einlage (>100.000 ) dort habe?

 

Am Beispiel Deutschland: Was wäre der Fall, wenn es eine größere Bank (bsw. die DKB) ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen würde? Diese ist im Sicherungsfond der öffentlichen Banken. Müssten die anderen Banken, soweit die bisher geleisteten Beiträge an dem Sicherungsfond nicht ausreichen, dann Geld nachschießen? Ich gehe nicht davon aus, dass die Sicherungseinrichtungen für wirklich große Banken ausgelegt sind.

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now