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mikemuica

Mitgliedschaft bei Genossenschaftsbanken - wo problemlos / Übersicht Rendite

Empfohlene Beiträge

markus86

Liebe Forumsmitglieder,

 

ich überlege gerade 3 Genossenschaftsanteile der Apobank (insgesamt 4500€, Anlagedauer 10Jahre+) zu erwerben. Was meint ihr zu dieser Anlageform?

 

https://www.apobank.de/ihre-apobank/mitgliedschaft/fragen-und-antworten-zur-mitgliedschaft.html

 

Inbesondere die Nachschusspflicht macht mir etwas Sorge.

 

Kennt sich jemand damit aus?

 

Danke schonmal fürs Antworten.

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Gast231208
· bearbeitet von pillendreher
vor 29 Minuten schrieb markus86:

Liebe Forumsmitglieder,

 

ich überlege gerade 3 Genossenschaftsanteile der Apobank (insgesamt 4500€, Anlagedauer 10Jahre+) zu erwerben. Was meint ihr zu dieser Anlageform?

 

https://www.apobank.de/ihre-apobank/mitgliedschaft/fragen-und-antworten-zur-mitgliedschaft.html

 

Inbesondere die Nachschusspflicht macht mir etwas Sorge.

 

Kennt sich jemand damit aus?

 

Danke schonmal fürs Antworten.

 

Hatte Genossenschaftsanteile zu besseren Konditionen mal bei einem pharmazeutischen Großhändler Sanacorp.

Was mich störte war auch die Nachschusspflicht und vor allem die lange Kündigungsdauer, hier

 

Zitat

Sie können ihre Mitgliedschaft mit 24 monatiger Kündigungsfrist - vollständig oder auch teilweise - zum Ende eines Geschäftsjahres kündigen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und der apoBank mindestens 24 Monate vor Ende des Geschäftsjahres zugehen, zu dem Sie ihre Mitgliedschaft in der apoBank beenden wollen. Die Rückzahlung erfolgt dann in der Regel nach der Vertreterversammlung, die nach Beendigung Ihrer Mitgliedschaft stattfindet

PS

Ich würde mir auch die Dividenhistorie anschauen, was wäre wenn die Ausschüttung drastisch gekürzt wird?

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markus86

meist liegt die Dividende bei ~4%, ist aber zu Zeiten der Finanzkrise auch einmal weggefallen. Kündigungsfrist würde mich nicht stören. Ist dann ja etwa wie ~3 Jahre Festgeld

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ika

Dividende bei der Berliner Volksbank z.B. ist nur noch bei mageren 2,50%. Ziemlich mager für Eigenkapital. Der Vergleich mit Festgeld hinkt ob des grundverschiedenen Risikoprofils.

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xfklu

@markus86: Wir haben Deinen Thread hier eingefügt.

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Kolle

Manche Genossenschaftsbanken lassen sich inzwischen einiges einfallen, z.B. die Kopplung der Dividende an Kundenaktivitäten ->

 

 

Genossenschaftsdividende.jpg

Quelle: VR-Bank Südliche Weinstraße Wasgau e.G.

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Holgerli

Mir wurde bei der örtlichen VoBa angedeutet, dass man sich scheinbar daran macht Genossen ohne Bankprodukte aus der Genossenschaft zu bekommen.

Keine Ahnung ob man das überhaupt machen kann oder wie das von Statten gehen soll. Man relativierte aber gleich, dass ich dank  VWL und eines Bauspares auch ohne Girokonto zurzeit noch sicher sei.

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John Silver
· bearbeitet von John Silver

Um Genosse zu werden reicht aus meiner Erfahrung ein Sparbuch, das kann man auch so den Satzungen entnehmen die ich kenne.

Ansonsten müßten die erstmal die Satzung ändern.

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Holgerli

Gut, ein Sparbuch habe ich dau auch. Primär um kostelos Kleingeld einzuzahlen und wenn mehr als 25 Euro drauf sind wider bis in die Nähe der Mindesteinlage abzuheben.

Wie gesagt: Keine Ahnung ob das nur die übliche "Angstmache" war. So oder so ist man eh auf 15 x 50 Euro bei den Anteilen begrenz und letztes Jahr waren es 60 Euro Zinsen.

 

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Fondsanleger1966
vor 8 Stunden schrieb Holgerli:

Gut, ein Sparbuch habe ich dau auch. Primär um kostelos Kleingeld einzuzahlen und wenn mehr als 25 Euro drauf sind wider bis in die Nähe der Mindesteinlage abzuheben.

Wie gesagt: Keine Ahnung ob das nur die übliche "Angstmache" war. So oder so ist man eh auf 15 x 50 Euro bei den Anteilen begrenz und letztes Jahr waren es 60 Euro Zinsen.

 

Hut ab, das wären 8% - eine in heutiger Zeit extrem hohe Verzinsung für eine VoBa. Und andere Genos begrenzen z.T. auf max. 100 Euro Einlage.

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Rubberduck
vor 28 Minuten schrieb Fondsanleger1966:

Hut ab, das wären 8% - eine in heutiger Zeit extrem hohe Verzinsung für eine VoBa. Und andere Genos begrenzen z.T. auf max. 100 Euro Einlage.

 

8% ist in der Tat hoch. Bei der Suche nach einem Immo-Kredit warb (hier in der Gegend) eine kleinere Voba mit 5-6% Ausschüttung in den letzten JAhren.

Dafür waren die Gebühren fürs Girokonto eher unterirdisch. Ist alles eine Mischkalkulation: LInke Tasche - rechte Tasche...

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WOVA1
vor 12 Stunden schrieb Holgerli:

Mir wurde bei der örtlichen VoBa angedeutet, dass man sich scheinbar daran macht Genossen ohne Bankprodukte aus der Genossenschaft zu bekommen.

Keine Ahnung ob man das überhaupt machen kann oder wie das von Statten gehen soll. Man relativierte aber gleich, dass ich dank  VWL und eines Bauspares auch ohne Girokonto zurzeit noch sicher sei.

 

Es gibt rechtlich den Begriff der 'Treuepflicht' für Mitglieder einer Genossenschaft - auch definiert als

 

 

Zitat

Förderung der Genossenschaft, zum Beispiel durch eine angemessene Nutzung der Einrichtungen der Genossenschaft (Treuepflicht) 

 

 

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ika

Er hat ja ein Sparbuch ;-)

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whister
vor 14 Stunden schrieb Holgerli:

Mir wurde bei der örtlichen VoBa angedeutet, dass man sich scheinbar daran macht Genossen ohne Bankprodukte aus der Genossenschaft zu bekommen.

Keine Ahnung ob man das überhaupt machen kann oder wie das von Statten gehen soll. Man relativierte aber gleich, dass ich dank  VWL und eines Bauspares auch ohne Girokonto zurzeit noch sicher sei.

Ein solches Verhalten ist von der Volksbank jedoch sehr kurzfristig gedacht. Es wird sicherlich wieder Zeiten geben in denen man jeden Euro Eigenkapital brauchen wird.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 12 Stunden schrieb Fondsanleger1966:

Hut ab, das wären 8% - eine in heutiger Zeit extrem hohe Verzinsung für eine VoBa. Und andere Genos begrenzen z.T. auf max. 100 Euro Einlage.

 

Shit, da bin ich voll ins Fettnäpfen gepappt. Habe vergessen, dass ich im WPF bin. Man sollte hier die Zahlen nicht nach Gedächtnis, sondern nach Nachschauen posten. :unsure:

 

15 Anteile a 55 Euro = 825 Euro.

Dividente 2016: 53,63 Euro = 6,5%

Dividente 2017: 41,23 Euro = 5,00%

 

Ich muss dazu sagen, dass mittlerweile die Anzahl der Anteile stark begrenzt wurde. Ich glaube 4 oder 5 Stück.

Ich hatte zuerst 5 Stück und vor 3 oder 4 Jahren sprach mich der Azubi an und meinte, dass man die max. Anzahl der Anteile auf 15 erhöht hätte. Da habe ich spontan zugeschlagen und habe auf 10 erhöht. 

Zwei Tage später bin ich dann nochmal los und habe auf 15 erhöht. Das hat dann der Fillialleiter mitbekommen, war leicht angesäuert und sagte mit etwas erhöhter Stimme "Sie sind ein Rosinienpicker!".

Als sich nach dem Spruch 4 oder 5 andere Kunden umdrehten, war er etwas peinlich berührt und relativierte dann. "Ok, Sie nicht. Sie haben ja hier noch einen BSV, VWL und sind langjähriger Kunde".

 

3 Monate später hat man dann die Rolle rückwärts gemacht und hat die Anzahl sehr, sehr deutlich begrenzt.

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Holgerli
vor 10 Stunden schrieb WOVA1:

Es gibt rechtlich den Begriff der 'Treuepflicht' für Mitglieder einer Genossenschaft - auch definiert als

 

"Förderung der Genossenschaft, zum Beispiel durch eine angemessene Nutzung der Einrichtungen der Genossenschaft (Treuepflicht) "

Nunja, dann ist die Frage was "angemessen" ist. Neben dem Sparbuch habe ich auch noch ein paar andere kleinere Sachen am laufen. Bin definitiv kein A-Kunde. Aber es wird mit Sicherheit schlechtere Kunden geben.

Mal schauen ob es irgendwann "hart auf hart" kommt.

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Holgerli
vor 8 Stunden schrieb whister:

Ein solches Verhalten ist von der Volksbank jedoch sehr kurzfristig gedacht. Es wird sicherlich wieder Zeiten geben in denen man jeden Euro Eigenkapital brauchen wird.

 

Da gebe ich dir komplett Recht. Diverse Sachen die bei Volksbanken und Sparkassen gerade laufen finde ich zum Kopfschütteln.

BTW: Gestern bekam ich einen Anruf von einem Meinungsforschungsistitut des deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

Wollte eigentlich direkt auflegen habe dann aber entschieden, dass das interessant werden könnte.

Den Fragen nach zu urteilen scheint da hinter den Kulissen schon die Luft zu brennen. Aber das wird jetzt hier zu OT.

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sarius543

Moin,

ich möchte mir Genossenschaftsanteile bei verschiedenen lokalen vr banken und einer sparda bank holen.

Die meinen ich muss dazu Kunde sein.

Laut Satzung muss ich Mitglied sein, und Mitglied werde ich als natürliche Person durch Beitrittserklärung die zugelassen werden muss.

Nun frage ich mich ob es da weitere Voraussetzungen gibt um Mitglied zu werden, die nicht in der Satzung steht, und was es mit dieser Zulassung auf sich hat?

 

Desweiteren frage ich mich wo steht wie viele Geschäftsanteile ich kaufen darf; in der Satzung steht nur wie viel ein Anteil kostet.

Und bei verschiedenen Banken kann ich unterschiedlich viele Anteile kaufen (zwischen 1 und 10). Allerdings steht das nicht in der Satzung und als ich den Berater gefragt hab, wo es steht, hatte der auch keine Ahnung. ein anderer berater meinte, dass das so intern geregelt sei. aber wo es steht weiß irgendwie niemand.

Hat da einer von euch eine Ahnung?

 

Konkret bin ich bei der Raiffeisenbank-Kempten-Oberallgäu, aber alle Satzungen sind sowieso fast identisch.

 

Ich würde mich über Antworten freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas

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Rubberduck
Gerade eben schrieb sarius543:

Und bei verschiedenen Banken kann ich unterschiedlich viele Anteile kaufen (zwischen 1 und 10).

 

Wirst Du jeweils erfragen müssen. Sparda Bank Hessen hat beispielsweise im letzten Jahr von 5 auf 15 Anteile zu 52 Euro erhöht.

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sarius543
vor 12 Minuten schrieb Rubberduck:

 

Wirst Du jeweils erfragen müssen. Sparda Bank Hessen hat beispielsweise im letzten Jahr von 5 auf 15 Anteile zu 52 Euro erhöht.

 

aber das muss doch auch irgendwo stehen. Es muss doch eine schriftliche Vorgabe geben, sonst könnten die einzelnen Bearbeiter die Zahl ja beliebig variieren.

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whister
vor 4 Minuten schrieb sarius543:

 

aber das muss doch auch irgendwo stehen. Es muss doch eine schriftliche Vorgabe geben, sonst könnten die einzelnen Bearbeiter die Zahl ja beliebig variieren.

Die Bearbeiter nicht - der Vorstand schon. Dieser muss die gezeichneten Anteile zulassen und kann diese Entscheidung nach Lust und Laune treffen. Deswegen gibt es meist intern eine Regelung wie viele Anteile zur Zeit pro Mitglied zugelassen werden.

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sarius543
vor 3 Minuten schrieb whister:

Die Bearbeiter nicht - der Vorstand schon. Dieser muss die gezeichneten Anteile zulassen und kann diese Entscheidung nach Lust und Laune treffen. Deswegen gibt es meist intern eine Regelung wie viele Anteile zur Zeit pro Mitglied zugelassen werden.

 

und nun suche ich diese Regelungen...

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whister
Gerade eben schrieb sarius543:

 

und nun suche ich diese Regelungen...

Und wo möchtest du diese jetzt finden? Der Vorstand hat den Mitarbeitern irgendwann mitgeteilt (möglicherwise mündlich), dass er typischerweise x Anteile pro Mitglied zulässt.

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sarius543
Gerade eben schrieb whister:

Und wo möchtest du diese jetzt finden? Der Vorstand hat den Mitarbeitern irgendwann mitgeteilt (möglicherwise mündlich), dass er typischerweise x Anteile pro Mitglied zulässt.

die können das doch nicht einfach so untransparent und unbürokratisch ändern. 

gerade solche wichtigen dingen müssen irgendwo schriftlich festgelegt sein.

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whister
vor 1 Minute schrieb sarius543:

die können das doch nicht einfach so untransparent und unbürokratisch ändern. 

gerade solche wichtigen dingen müssen irgendwo schriftlich festgelegt sein.

Doch können sie und machen sie teilweise auch. Bei manchen Genossenschaften muss man persönlich sich beim Vorstand bewerben und dieser hebt oder senkt den Daumen dann.

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