Reform der Besteuerung von Investmentfonds

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1.618 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 35 Minuten schrieb PeterSH:

... und die Aktien-ETF hatten in 2018 nur Verluste ...

... ob wohl jemand einen thesaurierenden Eurozone Gov. Bond 7-10 im Depot hatte? Oder gar einen USD Treasury 7-10? Der könnte dann berichten!

 

(bei den Aktien-ETF könnte vielleicht was thes. auf den MSCI FIN oder NZL zum Erfahrungsgewinn beitragen)

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Geschrieben

Na der Müller Fonds dürfte dabei sein, aber den hat ja keiner hier.

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Geschrieben · bearbeitet von finisher

Laut den Tabellen von Otto lag die letzten 20 Jahre die durchschnittliche Entwicklung eines MSCI World inkl. Dividenden in EUR bei 6,11% p.a. 

 

Nehmen wir nun mal an, der MSCI World bringt die nächsten 30 Jahre ebenfalls 6,11% p.a. inkl. Dividenden.

 

Wer kann eine Excel-Tabelle erstellen, wo auf Basis dieses Szenarios ausgerechnet wird, welche Rendite p.a. in 30 Jahren für einen MSCI-World-ETF-Anleger bei dem jetzigen Investmentsteuergesetzt übrig bleibt?

Das Ganze für einen thesaurierenden ETF und einen ausschüttenden ETF.

Ich selbst bekomme es leider nicht hin.

 

Als Dividendenrendite soll dauerhaft 2% p.a. angesetzt werden. Der Basiszinssatz soll höher als heute, bei dauerhaft 2% liegen.

Der Kursgewinn pro Jahr ist ohne Dividende 6,11% - 2% = 4,11% p.a.

 

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Geschrieben

Nur der Ordnung halber: Anbei die Veröffentlichung des BMF vom 09.01.2019 über den Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale >>> 0,52%

2019-01-09-basiszins-zur-berechnung-der-vorabpauschale.pdf

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Geschrieben

Am 7.1.2019 um 16:26 schrieb finisher:

Laut den Tabellen von Otto lag die letzten 20 Jahre die durchschnittliche Entwicklung eines MSCI World inkl. Dividenden in EUR bei 6,11% p.a. 

 

Nehmen wir nun mal an, der MSCI World bringt die nächsten 30 Jahre ebenfalls 6,11% p.a. inkl. Dividenden.

 

Wer kann eine Excel-Tabelle erstellen, wo auf Basis dieses Szenarios ausgerechnet wird, welche Rendite p.a. in 30 Jahren für einen MSCI-World-ETF-Anleger bei dem jetzigen Investmentsteuergesetzt übrig bleibt?

Das Ganze für einen thesaurierenden ETF und einen ausschüttenden ETF.

Ich selbst bekomme es leider nicht hin.

 

Als Dividendenrendite soll dauerhaft 2% p.a. angesetzt werden. Der Basiszinssatz soll höher als heute, bei dauerhaft 2% liegen.

Der Kursgewinn pro Jahr ist ohne Dividende 6,11% - 2% = 4,11% p.a.

 

 

Die Rendite p.a. musst du dir zwar selber ausrechnen weil du nur siehst was auf deinem Konto übrig bleibt aber die restlichen Parameter kannst du selbst einstellen mit deiner persönlichen Sparrate.

 

 

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vor 8 Stunden schrieb intInvest:

Die Rendite p.a. musst du dir zwar selber ausrechnen weil du nur siehst was auf deinem Konto übrig bleibt aber die restlichen Parameter kannst du selbst einstellen mit deiner persönlichen Sparrate.

Perfekt. Danke!

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Geschrieben

Moin miteinander,

 

ich habe mich gerade mal ein bisschen an meine Steuererklärung 2018 gesetzt.

Ich habe ein Depot im Ausland (Degiro) und habe die Gewinne/Verluste aus Veräußerungen und Ausschüttungen von ETFs angegeben in der neuen Anlage KAP-INV soweit alles ok.

 

Aber es gibt keine Anlage wo ich etwas zur Vorabpauschale erklären könnte also weder Anschaffungsdaten noch Wert am Anfang des Jahres oder sonst was...  bin ich blind?

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Geschrieben

Moin Gemeinschaft,

 

habe heute Post von der Diba bzgl. meiner 3 ETFs (Comstage World, iShares Stoxx 600, Comstage EM) bekommen: 0 ,-€  Vorabpauschale durch ausbleibende Kursgewinne (wie erwartet).

 

Meine Fragen dazu:

1) 2 meiner 3 ETFs sind Thesaurierer. Wie verhält es sich mit den Dividenden der Fonds, die ja einbehalten und reinvestiert werden - wie versteuere ich die (sollten sie über den Freistellungsauftrag gehen) ?

2) Stichwort Freistellung: Greift mein Freistellungsauftrag für thesaurierte Dividenden, die innerhalb des Fonds bleiben und aktuell nicht ausgeschüttet werden überhaupt ?

 

Vielen Dank!

Falls die Fragen schon beantwortet wurden, gerne Zitat zum Thread/Post : )

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Wenn es die 3 genannten Fonds sind, ist davon keiner thesaurierend.

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vor 31 Minuten schrieb Tenno:

Wenn es die 3 genannten Fonds sind, ist davon keiner thesaurierend.

Danke für den Tipp - gerade gesehen, dass die ComStage ETFs umgestellt wurden.

D.h., wenn zum Ausschüttungstermin der Betrag des Freistellungsauftrags nich überschritten wird, muss ich dieses Jahr gar keine Steuern zahlen und auch in der Steuererklärung nichts angeben?

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vor 1 Stunde schrieb FitBroker:

Danke für den Tipp - gerade gesehen, dass die ComStage ETFs umgestellt wurden.

D.h., wenn zum Ausschüttungstermin der Betrag des Freistellungsauftrags nicht überschritten wird, muss ich dieses Jahr gar keine Steuern zahlen und auch in der Steuererklärung nichts angeben?

schau dir doch einfach die Abrechnungen der Ausschüttungen an, die Du Mitte des Jahres bekommen hast.

 

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Geschrieben · bearbeitet von intInvest

vor 9 Stunden schrieb uRaNobody:

Aber es gibt keine Anlage wo ich etwas zur Vorabpauschale erklären könnte also weder Anschaffungsdaten noch Wert am Anfang des Jahres oder sonst was...  bin ich blind?

Habs mir heute nur kurz angeschaut und zur Vorabpauschale gibt es noch nichts, da diese erst in 2019 als zugegangen gibt.

Für die Angaben zum fiktiven Verkauf/Kauf gibts Zeile 10(für Bestände vor 2009) und 11 (für Bestände ab 2009 bis Ende 2017) und ab Zeile 31.

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Am 1/18/2019 um 15:47 schrieb FitBroker:

D.h., wenn zum Ausschüttungstermin der Betrag des Freistellungsauftrags nich überschritten wird, muss ich dieses Jahr gar keine Steuern zahlen und auch in der Steuererklärung nichts angeben?

Stimmt - auch ohne Vorabpauschale, da die, wie intInvest schon richtig schreibt, steuerlich zu 2019 zählt.

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Geschrieben · bearbeitet von Kwalle

Frage zur Vorabpauschale bei thesaurierenden Aktien-ETF; ohne Verkauf, normal gehalten

 

Wenn zum 31.12.2018 ein Verlust des Fonds vorliegt, kann ich diesen Verlust über einen Verlustvortrag geltend machen?

 

Bsp: 

Wert am 31.12.2017 - 100

Wert am 31.12.2018-    50

Dann liegt ein Verlust vor, so dass ich keine Vorabpauschale zahlen müsste?

 

Steigt der Wert bis 31.12.2019 jetzt aber wieder auf 100 muss ich nach meinem Verständnis die Kurssteigerung von 50 auf 100 im Jahr 2019 mit der Pauschale versteuern, obwohl ich vom Kursgewinn nichts hatte (da Kauf bei 100 in 2017). Daher die Frage, ob es hier Verlustvorträge gibt?

 

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Geschrieben

Nein, gibt es nicht, An den  Verlust (aus 2018)  kommst du nur durch Verkauf ran (wenn er zum Verkaufszeitpunkt denn noch besteht).

 

Aber mach' dir keine Sorgen: du musst zum nächsten Jahreswechsel nicht die "50 Wertzuwachs" versteuern, sondern nur den kleineren Betrag aus Wertzuwachs und Vorabpauschale (also 0,x%)

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Geschrieben

Sollte bei 0.5% Basiszins für 2019 tatsächlich überschaubar bleiben.

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Geschrieben · bearbeitet von harryguenter

Ähm, angenommen der Fonds würde jetzt über Jahre hinweg am 31.12. mal 50 mal 100 EUR abwechselnd wert sein.

Heißt das ich würde jedes 2. Jahr einen Wertzuwachs besteuern, wogegen ich für die Verluste keinen Ausgleich bekäme?

Das soll zulässig sein? Denn einen Wertzuwachs hätte es per Saldo über Jahre hinweg gar nicht gegeben. Oder erhalte ich die einbehaltenen Steuern beim Verkauf angerechnet und ggf.s zurück?

 

Super, mit jeder Steuerreform wird's komplizierter und keiner weiß mehr wie's am Ende wirklich richtig ist - inklusive der Finanzbeamten.

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Geschrieben

vor 7 Minuten schrieb harryguenter:

Heißt das ich würde jedes 2. Jahr einen Wertzuwachs besteuern, wogegen ich für die Verluste keinen Ausgleich bekäme?

 

Ja.

 

vor 8 Minuten schrieb harryguenter:

erhalte ich die einbehaltenen Steuern beim Verkauf angerechnet und ggf.s zurück?

 

Ja.

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