Gerald1502

Pflege-Riester / Pflege-Bahr

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bei der Pflegebahr Version kannst du doch keinen höheren Betrag erreichen, indem ich mehrfach bei verschiedenen Anbietern abschließe oder? so habe ich das zumindest bislang verstanden.

Prinzipiell möglich.Gefördert wird allerdings nur ein Tarif.Die Antragsformulare,die ich bislang gesehen habe,schließen aus,einen 2.Vertrag abzuschließen.In der Praxis ist das Verhandlungssache,siehe Torstens Breitag (biggrin.gifbiggrin.gif)...

Diese Variante kommt in erster Linie für ältere Versicherte in Betracht,die über die gängigen Versicherungssummen (600€ in PS3,in den unteren Stufen braucht man nicht nach Sonnenschein zu fragen) hinaus absichern möchten,aber eben keine Versicherung ohne Kontrahierungszwang abschließen können und dennoch ein vernünftigeres Tarifwerk als das der HUK beanspruchen.

 

Was ist denn eine Huckepacktarif?

Mea culpa.Eine Kombination aus gefördertem und ungefördertem Tarif.

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Bei den gefördert + ungefördert ist aber mir wiederum kein Anbieter mit guten Bedingungen ohne Gesundheitsfragen bekannt. Mit 1-2 Fragen gibt es okay, aber ohne Gesundheitsfragen? :blink:

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Mit 1-2 Fragen gibt es okay, aber ohne Gesundheitsfragen?
Da hast du recht.Frag mich nicht,warum ich diese Möglichkeit für whitecobra82 in Betracht gezogen habe.Vielleicht spielt mir die Erinnerung einen Streich.

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Prüfen schadet aber nix. Teilweise reicht genau die Reduzierung auf 1-2-3 Fragen aus, um den einen problematischen Punkt eben außen vor lassen zu können. Ne Option ist es alle Male, nur nicht so pauschal praktikabel, wie ich das (im Sinne deines Postings) zunächst verstanden habe. Dachte nämlich, dass mir da irgendwas Tolles net aufgefallen wäre ... :lol:

 

Für meinen Teil sehe ich den Weg von whitecobra82 durchaus als praktikabel an. Man kann eben nicht alles haben, gute Bedingungen und leichte Antragsannahme schließen sich per se aus.

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In dem Fall reichen vereinfachte Gesundheitsfragen meines Wissens nicht aus, da die zu versichernde Person bereits eine Rente wegen Erwerbsminderung bezieht. Danach wird (zumindest bei den mir bekannten Anträgen) immer gefragt.

 

Mir war nicht klar, dass ein Makler über Verhandeln mit dem Versicherer auch einfach bei zwei unterschiedlichen Anbietern einen (Pflegebahr-)Tarif ohne Gesundheitsfragen abschließen kann. Von daher haben wir die schlechteren Bedingungen der HUK für die höhere Absicherung in Kauf genommen.

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Korrekt. Wenn bereits EU / BU / Du besteht geht so gut wie nichts mehr. Dann gibt es nur noch Tarife der DKV, ex-HM und SI, die aber nicht allgemein zugänglich sind. Der in der Mitte für Makler normal eh nicht.

 

Wer ein so hohes Risiko hat, bekommt eigentlich nur noch Pflegebahr oder lange Wartezeiten. Ein guter Beleg für meine Aussagen niemals Pflegebahr abzuschließen, wenn man gesund ist.

 

Den Teil mit dem Verhandeln sieh bitte als im höchsten Maße theoretisch an. Dafür braucht der Makler UND der Kunde das Standing beim Versicherer. Es ist möglich in der Theorie, aber 9x von 100 Maklern werden das in der Regel nicht ohne Weiteres lösen können, mich explizit einbegriffen. Dafür stimmen meine Zahlen in der Sparte einfach hinten und vorne nicht, zum Beispiel.

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Posted · Edited by Matthew Pryor

In dem Fall reichen vereinfachte Gesundheitsfragen meines Wissens nicht aus, da die zu versichernde Person bereits eine Rente wegen Erwerbsminderung bezieht.
Möchte sein,dass ich da etwas locker aus der Hüfte geschossen habe.Gefördert/ungefördert scheidet in der Konstellation eigentlich aus.

2 geförderte Verträge sind grundsätzlich erst einmal möglich,allerdings müssen beide Versicherer mitspielen.Gefördert wird dann ohnehin nur ein Vertrag.Ist,wie auch von Torsten ausgeführt,zunächst ein theoretisches Konstrukt,aber aus meiner Sicht ein lohnenswerter Versuch.

Zu verlieren hat man durch abgelehnte Anträge (eines 2.Versicherers) nichts,siehe Kontrahierungszwang bei Pfleg(e)ba(h)r.

 

Wenn diese Möglichkeit aber nicht bekannt bzw. gangbar ist,ist für ältere,mit Vorerkrankungen belastete Menschen im Bereich Pflege die HUK über einen geförderten Vertrag tatsächlich eine geeignete Wahl,da sich hier hohe Summen versichern lassen.Da dürfen andere Versicherer gerne mal nachziehen...

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Ich hänge mich mal einfach an den Thread dran.

 

Ich hatte heute ein „Beratungsgespräch“ („...wir sollten uns mal wieder unterhalten…“) bei der örtlichen Volksbank.

Die Sprache kam natürlich auch auf eine Pflegeversicherung. Soviel kann ich direkt sagen: Unfallversicherung und BU sind nicht abschließbar.

 

Daher kam u.a. die Sprache auf den Pflege-Bahr. Dass das nicht die optimale Lösung ist, habe ich mittlerweile schon rausgelesen. Scheinbar scheint es für mich aber die einzige Möglichkeit zu sein.

 

Ganz unabhängig von der Frage ob die R&V eine gute Wahl ist, wurde mir folgender Punkt mit auf den Weg gegeben: Heute, in semi-jungen Jahren“ (40) abzuschließen ist preiswerter als mit 60 Jahren abzuschließen, da mit zunehmendem Abschlussalter die Beitragssätze massiv steigen.

 

Wir haben kurz mit zwei Altern gerechnet: Mit meinem richtigen Alter und einem 20 Jahre nach hinten versetzten Geburtsdatum um ein Alter von 60 zu simulieren. Die Beitragsätze dann 11 Euro bzw. 35 Euro (nach Abzug der 5 Euro).

 

Ich habe eine kurze Excel-Überschlagsrechnung gemacht und dabei angenommen, dass ich 85 Jahre alt werde und dass die Beiträge jedes Jahr um 3% steigen (keine Ahnung wie realistisch das ist).Unter den Voraussetzungen ist es der Fall, dass ein späterer Abschluss mit 60 Jahren gut 3.000 Euro teurer kommt als ein Abschluss jetzt mit 40 Jahren.

 

Ich habe zumindest bei @polydeikes eine gewisse Tendenz rausgelesen, dass es keinen Sinn macht zu früh abzuschließen. Daher frage ich mich, wo mein Denkfehler ist.

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Mhm nö, das muss eher ein Missverständnis sein. Ich hab meines Wissens zwei Dinge gesagt:

 

1) Bei jungen Menschen ist das Interesse an brauchbarer Absicherung für den Pflegefall eher null, es sei denn, sie haben entsprechende Erfahrungen im Bekannten- / Verwandenkreis gemacht. Der ganze Pflegebereich verkauft sich vor allem über den Aspekt Vermögenssicherung. Und ja, da schließen einige junge Menschen Pflegeprodukte ab, in der Regel aber für ihre Eltern, um ihr Erbe zu bewahren ;)

 

2) Es gibt zwei Sparten. Die Pflegetagegeld ist Bereich Kranken, die Pflegerentenversicherung Bereich Leben. Ersterer hat Beiträge zunächst einmal als Momentaufnahme, die können deutlich ansteigen über die Laufzeit (war bisher nicht der Fall in jungen Jahren). Besonders bei Pflegebahr würde ich das Risiko für die Zukunft nicht unterschätzen. Die Pflegerentenversicherung hingegen ist aus dem Bereich Leben eben über die gesamte Laufzeit kalkuliert, sprich nicht das Kostenrisiko steigt, sondern das Risiko was hinten raus kommt.

 

Unabhängig davon empfiehlt sich äußerst selten eine Pflegerentenversicherung, zumindest meiner Meinung nach. Pflege ist jetzt nicht so meine Parade-Sparte (da eben Krankenbereich primär), da sind Alex und Peter sicherlich fitter.

 

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Ich habe eine kurze Excel-Überschlagsrechnung gemacht und dabei angenommen, dass ich 85 Jahre alt werde und dass die Beiträge jedes Jahr um 3% steigen (keine Ahnung wie realistisch das ist).Unter den Voraussetzungen ist es der Fall, dass ein späterer Abschluss mit 60 Jahren gut 3.000 Euro teurer kommt als ein Abschluss jetzt mit 40 Jahren.

 

Oder eben an dem Beispiel: Das setzt voraus, dass die Beiträge über die Laufzeit gleich bleiben oder gleichmäßig steigen, das ist bei Kranken (Pflegetagegeld) aber nicht der Fall. Hängt natürlich von Gesellschaft, Tarif usw. usf. ab ... sprich es besteht trotz großzügig kalkulierter Preissteigerung durchaus noch ein gewisses Restrisiko. Gibt nun auch wieder PT´s, bei denen Alterungsrückstellungen gebildet werden, wieder ein anderer Fall.

 

Benenn doch mal Tarif und füg dein Excel ein, interessant ist das auf jeden Fall.

 

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Ansonsten bleibt bei der Pflegeproblematik noch die Alternative über längere Wartezeiten. So käme man ggf. auch an Bahr vorbei.

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Posted · Edited by Holgerli

Hi Poly,

 

da hatte ich Dich dann wohl missverstanden. :blushing:

 

Falsch gerechnet habe ich beim 1. Mal wohl auch. Schlussendlich läuft es bei meiner Rechnung wohl auf 1.500,00 Euro Unterschied raus.

 

Der Tarif: "R+V-Pflege FörderBahr"

 

Herausgestellt wird auf dem Infoblatt:

- Leistung in der Pflegestufe 0 bis II deutlich über den gesetzl. MIndesanforderungen

- Dynamik: Regelmäßige Erhöhung des Pflegetagegeldes

 

Und das "PREMIUS Test-Magazin" vergibt "sehr gut" und KVpro.de sagt "A+". :-

 

post-23733-0-03764300-1412979673_thumb.jpg

 

Genauere Berechnungen zum Versicherungsabschluss mit 40 bis 60 Jahren bekomme ich in den nächsten Tagen noch zugeschickt.

 

Wie gesagt: Ich habe mir zum Thema bisher kaum Gedanken gemacht (wie Recht Du doch hattest) und es kam heute nur aufgrund des "Beratungs"gesprächs hoch.

Pflegbahr.xls

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Also über Bedingungen von PTs kann man auch trefflich streiten, genau wie bei jedem anderen Versicherungsprodukt auch. Eine Dynamisierung im Leistungsfall ist bspw. ein Punkt, den Matthew (zu Recht) gern hervohebt, hat die R+V nicht. Dann gibt es da auch diverse Kriterien, wo manche wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden. Zahlt die PT bspw. in Folge von Sucht (bspw. Alkohol)? Die R+V nicht.

 

Man muss aber irgendwo die Kirche im Dorf lassen. Wenn es dir objektiv wichtig ist das Risiko abzusichern und du nur Bahr bekommst (das bezweifle ich aber ganz stark, Pflege ist nicht so heavy wie BU), halte ich die versicherbaren Renten für interessanter als die Bedingungen. 1 oder 2 Seiten früher hatten wir das Thema zuletzt.

 

Ich finde für den Bahrtarif die R+V gar nicht so schlecht. Aber leg da mal mehr Wert auf die Meinungen der im Bereich Kranken aktiven User, als auf meine Meinung.

 

Ansonsten, wenn es dich beruhigt, ich hab keine Pflegeabsicherung und die würde ich kriegen im Ggs zu BU oder KT.

 

Und zu guter Letzt noch meine Meinung als BU Muckel: Das Pflegerisiko kann ich über eine BU zumindest bis zum Ende dieser BU mit abdecken. Eine gute BU leistet deutlich früher als eine schlechte PT. Das hilft dir jetzt nicht weiter, wenn du keine BU bekommen kannst. Ist aber quasi eine Rechtfertigung für all die jungen Menschen, die eine gute BU haben und sich keinen Kopf um das Thema Pflege machen. Es verbleibt dann eben nur das Problem, dass eine BU irgendwann endet, egal ob 65, 67 oder was auch immer.

 

Selbst bei Altersvorsorgeprodukten gibt es die Pflegeoptionen im Versicherungsbereich teilweise "mitgeschenkt" (net geschenkt, aber sind halt eh drin) - im Sinne einer höheren Rentenleistung.

 

---

 

Was die Rechnung angeht. Soweit ich die Kennzahlen einer R+V aus Leben in den Bereich Kranken übertragen könnte (das ist Glaskugel, ich hab keine Ahnung), finde ich deine Annahme durchaus realistisch. Allerdings ist ein Risikopuffer von rund 10 % für mich nun kein Killerkriterium das unbedingt heute und jetzt machen zu müssen.

 

Pflege wäre für mich aber so ein Thema gewesen, wo ich auf die UniSex Werbung 2012 + Rechnungszinsproblematik eingestiegen wäre. Kann dir gar nicht mehr sagen, warum das seinerzeit nicht "geklappt" hat bei mir, Unterlagen hatte ich diverse gesichtet.

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Soviel kann ich direkt sagen: Unfallversicherung und BU sind nicht abschließbar.

Off-Topic,aber vielleicht trotzdem von Interesse:Es gibt durchaus Versicherer,die einen Antrag quasi ohne Gesundheitsfragen durchwinken.Die Maleschen sind anzugeben und der Mitwirkungsanteil wird dann entsprechend auf 0 gesetzt.Könnte eine Alternative sein.

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Kommt natürlich drauf an, welche Leiden es sind, aber die Idee ist gar nicht schlecht. Bin ich selbst nicht drauf gekommen. :thumbsup: Könntest du mal ein Beispiel konstruieren? Zur Sicherheit, dass ich dich richtig verstanden habe?

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Posted · Edited by Serafiena

Soviel kann ich direkt sagen: Unfallversicherung und BU sind nicht abschließbar.

Off-Topic,aber vielleicht trotzdem von Interesse:Es gibt durchaus Versicherer,die einen Antrag quasi ohne Gesundheitsfragen durchwinken.Die Maleschen sind anzugeben und der Mitwirkungsanteil wird dann entsprechend auf 0 gesetzt.Könnte eine Alternative sein.

 

Ich habe einen anerkannten GDB von 30 Prozent (eine Niere, Skoliose ...) und habe anstandslos beim LVM eine Unfallversicherung bekommen, weil ich bei denen sonst alles habe und zufrieden bin. Musste alles angeben und habe keine Probleme gehabt. Bei denen sind es 25 Prozent.

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Soviel kann ich direkt sagen: Unfallversicherung und BU sind nicht abschließbar.

Off-Topic,aber vielleicht trotzdem von Interesse:Es gibt durchaus Versicherer,die einen Antrag quasi ohne Gesundheitsfragen durchwinken.Die Maleschen sind anzugeben und der Mitwirkungsanteil wird dann entsprechend auf 0 gesetzt.Könnte eine Alternative sein.

 

Meinst Du mit "Mitwirkungsteil", dass diese Körperteile dann nicht versichert sind?

Wenn ja: Habe ich probiert. Ich würde meinen ursprünglichen Satz folgendermaßen korrigieren:

 

BU ist nicht abschließbar. Unfallversicherung in dem Fall wo ich angefragt habe nur mit solchen Einschränkungen, dass ich mir das Geld (m.M.n.) direkt sparen kann.

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Meinst Du mit "Mitwirkungsteil", dass diese Körperteile dann nicht versichert sind?

Nein.Es geht vielmehr um eventuelle Vorerkrankungen,und das lässt sich auch nicht auf alle Erkrankungen ausdehnen.Überspitzt formuliert,mit MS wirst du keine Aussichten auf Erfolg haben.Handelt es sich um eine Krankheit,die im Normalfall zu einer Ablehnung führen würde,kann man versuchern,mit dem Versicherer zu verhandeln.Und hier kommt dann der Mitwirkungsanteil ins Spiel.Dieser ist bei vielen Tarifen bereits höher als die gängigen 25%,ab dem eine Leistungskürzung aufgrund Mitwirkung erfolgt.

In diesem Fall wird jetzt der MA aufgrund besonderer Vereinbarung für das entsprechende Krankheitsbild auf 0 gesetzt.Hat die Krankheit auch nur geringsten Einfluss bzw. einen Anteil an dem eingetretenen Unfallereignis,greift bereits die Quotelung,also auch ab theoretisch 0,2%.

Abgesehen von dieser Einschränkung besteht aber regulärer Versicherungsschutz.

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@Matthew: Danke, dass mit dem "Mitwirkungsteil" und das Wirken des Mitwirkungsteils auf die später ausgezahlte Summe im Unfallfall war mir so nicht ganz klar. Ich habe mich gerade eingelesen und vermute für mich persönlich, dass dieser "Mitwirkungsteil" u.U. noch dramatischer ist (darauf hat mich bisher kein Versicherungsangestellter (bei der jeweiligen Versicherung) aufmerksam gemacht), als das nichtversichern einzelner Körperteile.

 

Da es hier im Thread total OT ist: Besteht ggf. Interesse, dass Thema "Unfallversicherung und Mitwirkungsteil" in einem gesonderten Thread auszulagern?

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Zurück zum Pflege-Bahr und On-Topic:

 

Mein Vater (Alter: 74 Jahre) hat gestern folgendes Angebot der „ERGO direkt“ bekommen:

Abschluss eines Pflege-Bahr (Tarif „Förder-Pflege-Schutz“) ohne Gesundheitsfragen und 60 Euro staatl. Förderung pro Jahr.

 

Kosten: 54,00 – 5,00 = 49,00 Euro pro Monat.

 

Gezahlt werden sollen:

PS 0: 60 Euro/Monat

PS 1: 120 Euro/Monat

PS 2: 180 Euro/Monat

PS 3: 600 Euro/Monat

 

Mein Vater hat selber entdeckt, dass die Wartezeit 5 Jahre beträgt und kein Interesse, da er aufgrund von Rente, Pflegekasse und anderem Pflegevertrag schon ausreichend abgedeckt ist.

 

Meine Frage wäre hingegen folgende: Nehmen wir an, mein Vater schließt den Vertrag heute ab und wird in 4,5 Jahren zum Pflegefall. Die Versicherung müsste hier nicht zahlen, da die 5 Jahre Wartezeit noch nicht rum sind. Würde es in dem Fall ausreichend sein einfach die letzten 6 Monate weiter zu bezahlen und dann wäre die Pflegeversicherung nach 5 Jahre Wartezeit verpflichtet zu zahlen oder wäre das in den 4,5 Jahren zuvor eingezahlte Geld für die Katz, weil der Pflegefall vor Erreichen der 5 Jahre Wartezeit eingetreten ist?

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Posted · Edited by Matthew Pryor

Nein,so schlimm ist es dann doch nicht.Nach 5 Jahren wird die vereinbarte Leistung gezahlt.Bei einer durch einen Unfall verursachten Pflegebedürftigkeit verzichten die Versicherer in aller Regel zusätzlich auf eine Wartezeit.

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Ich hole den Thread mal hoch, weil mein Anliegen hier thematisch reinpasst.

 

Aufgrund eines Pflegefalls im familiären Umfeld ist das Thema Pflegeversicherung aufgekommen.

 

Macht es für meine Mutter Sinn, einen eine Pflegeversicherung abzuschließen? Sie ist 63 Jahre alt und gesundheitlich nicht in guter Verfassung (schon seit Jahren Erwerbsminderungsrentnerin, 80% Grad der Behinderung, Schmerzpatientin und nach meinem Empfinden schon jetzt gar nicht so weit vom Pflegegrad I entfernt).

 

Käme aufgrund der Vorerkrankungen überhaupt was anders als ein Pflegebahrtarif in Frage? Sie hat aber keine K.O- Diagnose wie Krebs oder Demenz.

 

Konkret im Auge habe ich derzeit den HUK PT Premium. Der Tarif kam in den Fokus, weil man ohne Gesundheitsprüfung 1.200,- EUR in Pflegestufe III versichern kann und auch die anderen Stufen vergleichsweise hoch abgesichert sind (10% in P0, 30% in P1, 60% in P2 und 100% in P3). Das ganze kostet für eine 63 Jährige 78,64 EUR im Monat.

 

Was haltet Ihr davon?

 

 

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"Bahr"-Variante bzw. Teil ist ja der PTS-600. Mit GdB und Erwerbsminderung wird an Pflegebahr wohl nichts vorbeiführen, Varianten mit Wartezeiten mal außen vor. Dat et den PT Premium generell ohne Gesundheitsfragen gäbe, ist mir so nicht bekannt. Ich weiss nur, dass man immer mal wieder den PTS-600 aufstocken lassen konnte.

 

Wenn dem dennoch so sein sollte, du wirst das - wie ich dich "kenne" - geprüft haben, warum nicht. Ein hochwertiges Bedingungswerk wird man mit der Vorgeschichte nicht bekommen.

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Posted · Edited by andjessi

Sorry. Du hast recht. Ohne Gesundheitsprpfung ist der Tarif PTS. Zwar mit 5 jähriger Wartezeit aber mit 1200,- EUR Höchstversicherungssumme.

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Gut, hat mich schon gewundert. Ungeachtet dessen, sollte den Zweck erfüllen und kann man in der geschilderten Situation mpMn getrost so machen.

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Wenn es in erster Linie um eine möglichst hohe Absicherung in PS 3 gehen sollte und,was bei der Vorgeschichte als sicher gelten kann,"nur" ein Pflege-Bahr infrage kommt,würde ich mir grundsätzlich mal die Tarife von Central/Envivas anschauen,bevor vorschnell bei der HUK versichert wird.In PS 3 bis maximal 1890€,dafür aber nur 30%20/10% in PS 3/2/1.

Mit dem Vorteil,dass im Gegensatz zur HUK eine Dynamisierung grundsätzlich auch nach Eintritt des Leistungsfalles noch möglich ist.

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@Matthew Pryror

 

Danke für den Hinweis. Insbesondere die Dynamik im Leistungsfall ist ja ein echter Mehrwert.

 

Andererseits weiß ich halt nicht, ob nicht gerade eine hohe Absicherung von Pflegestufe 1 und 2 (wie bei der Huk) nicht besonders sinnvoll ist. Wenn ich an meinen 2014 verstorbenen Opa denke, dann hat er am Ende trotz schwerster Pflegebedürftigeit nicht die Stufe 3 bekommen (Ablehungsbescheid kam nach seinem Tod), während er mit Pflegestufe 1 - die er schnell bekam - am Anfang sogar noch hin und wieder Auto gefahren ist (Nein, wir konnten ihn nicht stoppen). Diese hatte er dann auch einige Jahre und dann noch einige Zeit Stufe 2.

 

Letztlich ist das Ziel der Pflegeversicherung bei meiner Mutter, dass sie im Pflegefall möglichst lange zu Hause bleiben kann und insbesondere das Haus nicht verwertet werden muss. Glücklicherweise ist die Rente so hoch, dass es mit dem Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung und einer Zusatzversicherung schon reichen würde. Wenn es zu extrem wird, so dass eine Pflege zu Hause nicht möglich wäre, würde es fürs Heim (4.000,- EUR im Monat) aber wohl nicht reichen. Aber das Ersparte reichte dann zusammen mit den Zahlungen der Versicherugn zumindest für einige Zeit (und dann wären da ja auch noch die Kinder).

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