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morrsleib

Rendite mit Vorauszahlung der PKV Beiträge

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

BU, RLV, Haftpflicht?

Nein, nein, bisher nicht.

 

Ich bin kein Fan von Versicherungen. Bis vor kurzem hat mein Arbeitgeber auch eine Haftpflicht für mich gezahlt, so dass ich bisher keine eigene hatte. Das haben sie jetzt aber abgeschafft und dafür meine jährliche Bonuszahlung ein klein wenig erhöht. Bin gerade dabei, jetzt eine eigene Haftpflicht abzuschließen. Das sind dann aber eh nur so 60-70€ im Jahr. Aber richtig - kann ich zukünftig auch mit ansetzen. Wie geschrieben, bin ich aber auch schon ohne Haftpflicht etwas über den 1900€.

 

Den Skonto jetzt mal ausser Acht gelassen, müsste sich unter Annahme des Spitzensteuersatzes ja eine Ersparnis von 1900€ * 42% * (1 + 5,5%) = 841,89€ ergeben. Das kommt aber irgendwie nicht ganz so raus. Ohne Skonto gerechnet, würden bei mir ~780€ raus kommen. Irgendwo gibt es da wohl noch einen gegenläufigen Effekt, den ich noch nicht vertstanden habe.

Noch ein wenig rum gespielt. Jetzt habe ich es verstanden: Meine voll abziehbaren KK-Basis-Beiträge abzüglich des AG-Zuschusses liegen derzeit etwas unter 1900€. Daher komme ich nicht ganz auf die maximale Ersparnis von 841,89€ aller 2 Jahre.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Ich habe hin und her und hin gerechnet.

Aber durch die Zuzahlung des AG in Jahren, in denen ich keine KV Beiträge zahle, lohnt es sich quasi nicht. Denn die Zuzahlung wirkt sich ja mindernd auf die Höhe der Sonderausgaben aus. Und die Höhe der Zuzahlung entspricht in etwa genau der Höhe meiner sonstigen Sonderausgaben.

Wie ist das bei euch?

Habt ihr das komplett durchgerechnet?

 

Anbei mal meine Rechnung.

Links normale Zahlweise, rechts mit Vorauszahlung.

 

Oder habe ich einen Denkfehler und die sonstigen Sonderausgaben können gar nicht angesetzt werden, wenn durch die Basisabsicherung schon mehr als 3.800 EUR angesetzt wurden? Dann sähe das anders aus...

PKV2.bmp

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DrFaustus

Also ich hab es nochmal nachgesehen. Ich hatte tatsächlich den Denkfehler, dass man unabhängig von der Basisabsicherung 3800 € (verh.) sonstige SA geltend machen kann.

Nun sieht die Sache anders aus und es lohnt sich auch wieder. :thumbsup:

Um das Ganze optimieren zu können, wäre es ja denkbar die anderen Versicherungen zeitversetzt im Voraus zu bezahlen. Denn diese machen bei mir keine 3800 EUR pro Jahr aus, sondern nur 2.200 EUR.

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

wollte es gerade schreiben: Mein Steuerprogramm verrechnet die AG-Zahlungen im beitragsfreien Jahr NICHT mit den anderen Vorsorgeaufwendungen sondern schlägt die AG-Zahlungen einfach auf das Einkommen drauf.

 

100% sicher kann man ja nicht sein, ob die Steuerprogramme das richtig machen. Meines (Steuertipps) hat sich aber in der Vergangenheit immer als relativ zuverlässig erwiesen.

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DrFaustus

wollte es gerade schreiben: Mein Steuerprogramm verrechnet die AG-Zahlungen im beitragsfreien Jahr NICHT mit den anderen Vorsorgeaufwendungen sondern schlägt die AG-Zahlungen einfach auf das Einkommen drauf.

 

 

Was in meinem Fall keinen Unterschied macht, da ich eh nicht über die 3800 EUR komme. Aber wenn man die restlichen Versicherungen so gestaltet, dass man auch jedes 2. Jahr für zwei Jahre bezahlt, kann das schon eine Rolle spielen.

Eine Beitragsrückerstattung wird aber vermutlich schon auf die Vorsorgeaufwendungen angerechnet nehme ich an?

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muesli

Wichtig ist auch noch, dass man schaut, ob man zusätzlich zu den gesamten KV-Beiträgen überhaupt noch >1900€ Sonstige Vorsorgeaufwendungen hat, die man im 2. Jahr verrechnen kann.

Warum müssen die >1900€ sein? Wenn es nur 500€ sind, kann ich halt nur 500€ geltend machen, besser als nichts. Oder übersehe ich gerade etwas?

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DrFaustus

Wichtig ist auch noch, dass man schaut, ob man zusätzlich zu den gesamten KV-Beiträgen überhaupt noch >1900€ Sonstige Vorsorgeaufwendungen hat, die man im 2. Jahr verrechnen kann.

Warum müssen die >1900€ sein? Wenn es nur 500€ sind, kann ich halt nur 500€ geltend machen, besser als nichts. Oder übersehe ich gerade etwas?

Nein. Aber zu wenig sollte es nicht sein, sonst wird es evtl. durch die Reduzierung des Grenzsteuersatzes im 1. Jahr ggf. doch nachteilig.

Genau müsste man das mal ausrechnen. Aber wenn man knapp beim Spitzensteuersatz liegt, kann das schon 100-200 EUR ausmachen, denke ich.

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

Wichtig ist auch noch, dass man schaut, ob man zusätzlich zu den gesamten KV-Beiträgen überhaupt noch >1900€ Sonstige Vorsorgeaufwendungen hat, die man im 2. Jahr verrechnen kann.

Warum müssen die >1900€ sein? Wenn es nur 500€ sind, kann ich halt nur 500€ geltend machen, besser als nichts. Oder übersehe ich gerade etwas?

In dem Fall würde ich auf jeden Fall empfehlen, es mit einem Steuerprogramm durch zu spielen. u.U. verliert man dabei, weil die KK-Beiträge über dem Basisbeitrag bei einer Vorauszahlung im ersten Jahr "verloren" gehen könnten.

 

Beispiel:

sonstige Vorsorgeaufwendungen (ohne KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag): 500€

KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag: 1500€

 

ohne Vorauszahlung: 1. Jahr: 1900€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 1900€ werden abgesetzt

mit Vorauszahlung: 1. Jahr 1900€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 500€ werden abgesetzt

 

In dem Fall würde man dann durch die Aktion Miese machen.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Ich denke, das ist der gleiche "Denkfehler", den ich auch hatte. Die 1900 € Vorsorgeaufwendungen werden ohne Vorauszahlung nicht abgesetzt.

 

Aus Wikipedia:

Sonstige Vorsorgeaufwendungen sind insgesamt bis 1900 Euro abzugsfähig. Dieser Betrag erhöht sich auf 2800 Euro, wenn die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung im ganzen Kalenderjahr vollständig selbst ohne steuerfreie Zuschüsse getragen wurden (zum Beispiel bei Selbständigen oder GmbH-Geschäftsführern). Mindestens sind aber die Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abzugsfähig. Privatversicherte erhalten von ihrem Versicherer daher eine Bescheinigung über den in der Krankenversicherungsprämie enthaltenen Anteil für die Grundversorgung. Bei gesetzlich Versicherten werden pauschal 4 % für das Krankengeld abgezogen. Zusatzbeiträge sind ggf. voll abzugsfähig.[1]

[/Quote]

 

Also grundsätzlich maximal 1900, mindestens Basisbeiträge. Allerdings nicht Basisbeiträge zzgl maximal 1900 EUR.

 

Hier findet sich auch eine gute Beispielrechnung:

Sonderausgaben Wikipedia

Um dein Beispiel zu nehmen:

sonstige Vorsorgeaufwendungen (ohne KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag): 500€

KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag: 1500€

 

ohne Vorauszahlung: 1. Jahr: 0€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 0€ werden abgesetzt (Vorausgesetzt Basisbeiträge > 1900 EURp.a.)

mit Vorauszahlung: 1. Jahr 0€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 500€ werden abgesetzt (wenn man die 500 € ebenfalls vorausbezahlt, wären es 1000 €)

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sparfux

OK, da haste Recht!!!

 

Was aber, wenn der Basisbeitrag (bzw. Basisbeitrag - AG-Erstattungen) kleiner als 1900€ ist (bei mir ist das so wenn auch knapp)?

 

Beispiel:

 

Basisbeitrag - AG Anteil = 1000€

sonstige Vorsorgeaufwendungen (ohne KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag): 500€

KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag: 1500€

 

ohne Vorauszahlung: 1. Jahr: 900€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 900€ werden abgesetzt

mit Vorauszahlung: 1. Jahr 0€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 500€ werden abgesetzt

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

OK, da haste Recht!!!

 

Was aber, wenn der Basisbeitrag (bzw. Basisbeitrag - AG-Erstattungen) kleiner als 1900€ ist (bei mir ist das so wenn auch knapp)?

 

Beispiel:

 

Basisbeitrag - AG Anteil = 1000€

sonstige Vorsorgeaufwendungen (ohne KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag): 500€

KK-Beitragsanteil über Basisbeitrag: 1500€

 

ohne Vorauszahlung: 1. Jahr: 900€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 900€ werden abgesetzt

mit Vorauszahlung: 1. Jahr 0€ werden abgesetzt, 2. Jahr: 500€ werden abgesetzt

 

Hmm. Wenn das dein Programm richtig gerechnet hat, wäre der AG Anteil ja nicht auf die Vorsorgeaufwendung anrechenbar, sondern zusätzliches Einkommen. Da bin ich mir nicht sicher...

Aber in diesem Fall wäre das auch nachteilig, ja.

 

In Summe hättest du VA:

 

ohne Vorauszahlung: 1. Jahr 1900 EUR; 2. Jahr 1900 EUR

mit Vorauszahlung: 1. Jahr 3000 EUR (1mal kompett, 1mal Basis-AG);2. Jahr 500 EUR -500 EUR (es wird ja noch der AG Beitrag gegengerechnet :dumb: )

 

Macht in Summe 300 1300 EUR zu Lasten der Vorauszahlung.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Bei mir sieht das Ganze jetzt so aus:

 

KV ich: 7600p.a. (davon 5700 EUR Basis)

KV Frau und Kinder: 2650EUR (davon 2400 Basis)

sonstige VA: 1475 EURp.a.

 

ohne Vorauszahlung:

1. Jahr: 5250 EUR

2. Jahr: 5250 EUR

 

mit Vorauszahlung:

1. Jahr: 13.425 EUR

2 Jahr: -1.375 EUR

 

Macht in Summe 1550 EUR zu Gunsten der Vorauszahlung. Kann ich die sonstigen VA im 2. Jahr verdoppeln, wäre es 3.025 EUR zu Gunsten der Vorauszahlung.

Skonto kommt noch hinzu. Meine Frau bekommt bei der HUK 4% (weil Altvertrag), ich bei der DKV denke ich 2% (was ich so recherchiert habe). Wenn man die durchschnittliche Kapitalbindung von 6 Monaten heranzieht, ist das eine ordentliche Rendite (wenn auch mit Grenzsteuersatz zu versteuern)

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

Macht in Summe 1550 EUR zu Gunsten der Vorauszahlung. Kann ich die sonstigen VA im 2. Jahr verdoppeln, wäre es 3.025 EUR zu Gunsten der Vorauszahlung.

Ich kann mir das nicht vorstellen, dass da so viel raus kommen kann (3025€). Meiner Ansicht nach ist das einzige, was man durch den Trick erreicht, die 1900€ (bzw. 3800€) sonstige Vorsorgeaufwendungen alle 2 Jahre frei zu schaufeln.

 

Der maximale Steuereffekt liegt demnach alle 2 Jahre bei 841,89€ bei Ledigen bzw. 1683,78€ bei Verheirateten.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Macht in Summe 1550 EUR zu Gunsten der Vorauszahlung. Kann ich die sonstigen VA im 2. Jahr verdoppeln, wäre es 3.025 EUR zu Gunsten der Vorauszahlung.

Ich kann mir das nicht vorstellen, dass da so viel raus kommen kann (3025€). Meiner Ansicht nach ist das einzige, was man durch den Trick erreicht, die 1900€ (bzw. 3800€) sonstige Vorsorgeaufwendungen alle 2 Jahre frei zu schaufeln.

 

Der maximale Steuereffekt liegt demnach alle 2 Jahre bei 841,89€ bei Ledigen bzw. 1683,78€ bei Verheirateten.

 

Ja natürlich. Ich meinte auch nicht den Steuereffekt, sondern das was ich mehr an Vorsorgeaufwendungen geltend machen kann. Dieser Betrag * Grenzsteuersatz, wäre dann der Steuereffekt.

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

OK, dann passt es. Ich hatte angenommen, Du meintest die Steuerersparnis.

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

So habe bei der DKV angerufen. Es gibt 3% Skonto. Ich kann auch mehr als 12 Monate im Voraus zahlen (Mein Plan ist ja jetzt einmalig 13 oder 14 Monate zu zahlen und dann ab Anfang 2018 immer 2 Jahre in einem Schuss). Sie meinten ich solle nicht so lange warten mit der Zahlung, da es momentan viele derartige Anfragen gibt ... und damit die Zahlung noch in diesem Jahr verarbeitet wird. Man soll einfach Überweisen mit der Versicherungsnummer als Betreff.

 

Interessant auch: Lt. deren Aussage ändert sich der AG-Anteil durch den Skontobetrag nicht. Kann das fast nicht glauben. Das sollte dann ja auch noch ein Vorteil für mich sein. Damit müsste die Ersparnis bei mir für 2016/17 etwa ~760€ (Steuervorteil) + 180€ (Skonto) betragen. Für 2018/19 sollten es dann ~760€ + 360€ sein. Ist doch gar nicht so übel. Muss ich heute Abend nochmal durch rechnen.

 

Denke mal, ich werde das diese Woche noch erledigen.

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tiigeri
· bearbeitet von tiigeri

Hallo zusammen,

viele haben hier geschrieben, dass man gleich 2,5 Jahre im Voraus überweisen soll.

Man sollte bei der Rechnung aber auch beachten, dass man die Beiträge für Wahlleistungen auch absetzen kann, solange die Grenze unter 2800 (Selbständiger) oder 1900 (Arbeitnehmer, Beamter) liegt.

Deshalb habe ich ausgerechnet, dass es für mich am Besten ist alle 2 Jahre im Dezember eine Vorauszahlung von nur ca. 5-6 Monatsbeiträgen fürs nächste Jahr zu machen.

 

Die Rechnung ist:

Grenze für mich: 2800 (Selbständig)

Grenze für meine Frau: 1900 (Beamtin)

-> da Zusammenveranlagung: 4700

 

 

PKV-Beiträge 2017 für mich (6000, davon ca. 20% also 1200 für Wahlleistungen)

Beitragsrückerstattung 2017 für 2016 für mich: 1500

 

PKV-Beiträge 2017 für meine Frau (2000, davon ca. 20% also 400 für Wahlleistungen)

Beitragsrückerstattung 2017 für 2016 für meine Frau: keine

 

absetzbare Versicherungen 2017 (Kfz-Haft, Risikolebens,..): 700

 

Also ist die Rechnung für 2017:

2000 (PKV meine Frau)

+3500 (PKV ich 7 Monatsbeiträge)

-1500 (BRÜ ich)

+700 (Versicherungen)

->4700

 

Oh...Passt genau! whistling.gif Also habe ich vor ein paar Tagen im Dezember 5 Monatsbeiträge für meine KV (2500) vorab überwiesen.

 

Damit kann ich in 2017 zusätzlich absetzen:

400 (enthaltene 20% Wahlleistungen PKV meine Frau)

700 (enthaltene 20% Wahlleistungen PKV ich in den 3500)

700 Versicherungen

-> 1800

 

Wenn ich dies nicht tun würde könnte ich jedes Jahr nur die Pflichtbeiträge der PKV absetzen, da diese bereits über 4700 liegen (4800 + 1600= 6400)

 

Die Methode hat meiner Meinung nach einige Vorteile:

- geringer finanzieller Aufwand

- die PKV-Beiträge für das nächste Jahr stehen immer schon genau fest

- die Versicherungsbeiträge für das nächste Jahr stehen immer schon genau fest

- die BRÜ für das nächste Jahr steht immer schon genau fest

 

-> Man kann sich das also auf den Cent genau ausrechnen und dann genau soviel wie nötig vorauszahlen, dass man im nächsten Jahr genau an die Grenze kommt.

Es müssen nämlich nicht volle Monatsbeiträge sein, die man vorab überweist.

 

Wenn man jetzt gleich für 2,5 Jahre voraus überweist kann man die Wahlleistungen ja nicht absetzen (ausser dann im dritten Jahr).

Somit lohnt sich das meiner Meinung nach nur wenn man sehr hohe sonstige Versicherungsbeiträge oder andere absetzbare Vorsorge-Beiträge hat. Skonto ist natürlich auch super, gibts bei unserer PKV aber nicht.

Und der finanzielle Aufwand ist um einiges höher. Wer überweist schon gerne mal kurz 15000€ voraus? Aber gut, als Selbständiger kann man das durchaus machen um seine Steuerlast im Jahr der Vorauszahlung zu schmälern.

Das macht dann aber auch wieder nur Sinn wenn man schon weiß, dass man in den Folgejahren erheblich weniger verdient und einen niedrigeren Höchststeuersatz hat.

 

Hoffe ich habe keine Fehler in meiner Berechnung gemacht und konnte etwas Nützliches beitragen zum Thema rolleyes.gif

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DrFaustus

Ich habe die Berechnung nachvollzogen und komme auf das gleiche Ergebnis.

 

Ich habe mal versucht das bei mir ebenfalls so zu drehen, dass ich im 2. Jahr die 3.800 EUR voll mache. Und tatsächlich ist das Ergebnis rund 100 EUR besser. Da in meinem Fall aber ja eine Arbeitgeberzuzahlung im Spiel ist, muss ich dafür trotzdem rund 3/4 der usprünglichen Summe überweisen. So viel geringer ist der Betrag bei mir also nicht.

Die andere Alternative ist, die sonstigen Vorsorgeaufwendungen ebenfalls jedes 2. Jahr zu verdoppeln. Das würde das Ergebnis um rund 300 EUR verbessern in meinem Fall.

 

Ein Aspekt, den man berücksichtigen muss: Bekommt man auch für 6 Monate Vorauszahlung das Skonto der Versicherung?

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muesli

Wo bist Du versichert? Ich hab mal beim Deutschen Ring angefragt, aber die Antwort war so, dass ich glaube, die hatten nicht verstanden, was ich will.......

 

"Angestachelt" von dem Thread hier hab ich gerade telefonisch beim Deutschen Ring nachgefragt, die sehr freundliche Mitarbeiterin wusste auch sofort was ich will, hat mich auf jährliche Zahlungsweise umgestellt und mir den genauen Betrag ausgerechnet, den ich überweisen soll (mit Skonto :thumbsup: ). Hab gerade überwiesen und hoffe, dass alles so reibungslos klappt.

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

Wo bist Du versichert? Ich hab mal beim Deutschen Ring angefragt, aber die Antwort war so, dass ich glaube, die hatten nicht verstanden, was ich will.......

 

"Angestachelt" von dem Thread hier hab ich gerade telefonisch beim Deutschen Ring nachgefragt, die sehr freundliche Mitarbeiterin wusste auch sofort was ich will, hat mich auf jährliche Zahlungsweise umgestellt und mir den genauen Betrag ausgerechnet, den ich überweisen soll (mit Skonto :thumbsup: ). Hab gerade überwiesen und hoffe, dass alles so reibungslos klappt.

Skonto ist das eine. Die Ausnutzung der Freibeträge - also die Steueroptimierung - das andere. Es gibt ja schon ein paar Randbedingungen dafür (siehe das Beispiel oben).

 

Ich habe das, wie beschrieben, auch für mich durch gerechnet. Ich werde (heute noch, wenn genug Kohle auf mein Giro kommt :)) die Beiträge für 14 Monate voraus zahlen. Ab 2018 ist dann der Plan immer am Anfang des Jahres für 2 Jahre voraus zu zahlen. Dann sind Skonto und Steuer bei mir optimal ausgenutzt. Macht ca. 1200€ alle 2 Jahre durch Steuerersparnis und Skonto.

 

Aber das ist eben nicht generell so. Jeder muss an Hand seiner eigenen Bedingungen den Steuereffekt druchrechnen.

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DrFaustus

Wieso Anfang des Jahres?

Das ist sicher abhängig von deiner erwarteten Rendite in deinem Restportfolio. Aber die Verzinsung von 4% auf 2 Jahre ist lange nicht so berauschend wie für nur 1 Jahr. Ich werde Ende des Jahres für das nächste Jahr vorauszahlen. Da sollte dann auch der neue Beitrag und eine mögliche Rückerstattung schon bekannt sein, so dass man nicht Überzahlen muss.

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sparfux

Die Überlegung ist, für jedes Jahr das Skonto mit zu nehmen. Deshalb am Anfang des Jahres für 2 Jahre.

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andjessi
· bearbeitet von andjessi

Wieso Anfang des Jahres?

Das ist sicher abhängig von deiner erwarteten Rendite in deinem Restportfolio. Aber die Verzinsung von 4% auf 2 Jahre ist lange nicht so berauschend wie für nur 1 Jahr. Ich werde Ende des Jahres für das nächste Jahr vorauszahlen. Da sollte dann auch der neue Beitrag und eine mögliche Rückerstattung schon bekannt sein, so dass man nicht Überzahlen muss.

 

Bei der HUK erfolgt die Beitragsanpassung immer erst zum 01.03. - daher weiß man Ende des Jahres noch nicht, um wie viel der Beitrag steigt.

 

Vorsicht: Die DKV wollte 2014 die Vorauszahlung bis spätestens zum 21.12. auf dem Konto haben, ansonsten wird der Betrag für das nächste Jahr ans Finanzamt gemeldet. Also am besten jetzt überweisen und nicht bis zum Jahresende warten.

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DrFaustus

Dieses Jahr wird es bei mir eh nichts. Dazu bin ich zu knapp bei Kasse. Das wird erst nächstes Jahr gemacht.

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

Vorsicht: Die DKV wollte 2014 die Vorauszahlung bis spätestens zum 21.12. auf dem Konto haben, ansonsten wird der Betrag für das nächste Jahr ans Finanzamt gemeldet. Also am besten jetzt überweisen und nicht bis zum Jahresende warten.

Mir haben sie am Telefon auch was vom 20.12. gesagt. Habe heute überwiesen ... und da ich eine schnelle Bank habe :), sollte das Geld noch heute bei der DKV sein. Etwas trickreich: Da ich jetzt auf die Schnelle auch nicht genügend Kohle auf meinem Giro hatte, habe ich mir die Liquidität (zinsfrei) von meiner Kreditkarte geholt. Bezahlen tue ich das dann effektiv erst Mitte Februar.

 

Um wegen möglicher Beitragserhöhungen auf der sicheren Seite zu sein, habe ich jetzt auch erstmal 14 Monatsbeiträge überwiesen.

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