Start langfristiger Vermögensaufbau

Geschrieben · bearbeitet von Rei_Mario

Hallo zusammen,

 

gleich vorweg, ich hab so einen Thread schon mal 2008 eröffnet. Damals war ich komplett neu und übermotiviert. In der Zwischenzeit ist viel passiert und in Bezug auf Fonds (außer das ich etwas schlauer geworden bin) nix . Daher wird’s endlich Zeit mit der Vorsorge zu starten. Ich hoffe also das ist kein Problem, dass ich hier nochmal neu starte?

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

- Erfahrung mit "klassischer" Geldanlage (TG, FG, LV, Bausparer, usw.…)

- wenig Erfahrung mit Fonds (damals über meine Hausbank)

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Keine

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Die eine oder andere h im Monat denk ich. Interessiert bin ich am Wirtschafts- und Finanzgeschehen schon, aber täglich Charts oder Kurse zu checken will ich sicher nicht.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Es gibt da so einen netten „Test“ auf www.anlage-coach.de und das passt ganz gut. Es ist auch ansonsten schwer zu beschreiben:

 

Ich gehe gerne Risiken ein, um einen hohen Gewinn zu erzielen. Trotzdem will ich mein Geld nicht in vollkommen unsichere Anlagen investieren, sondern versuche, durch eine Aufteilung des Risikos mehr Sicherheit zu erzielen. Wenn ich Geld benötige, kann ich meine Anlagen jederzeit veräußern. Dies ist allerdings nicht selten mit Kursverlusten verbunden.

 

Optionale Angaben:

1.31 Jahre

2. Wirtschaftsingenieur (techn. Angestellter)

3. Sparerfreibetrag nicht ausgeschöpft

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont - Langfristig von 10+ bis 30

2. Zweck der Anlage - Vermögensaufbau

3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sparplan (mit ev. am Beginn Einmalzahlung)

4. Anlagekapital: Bestehend:

- TG Konto mit ca. 10.000 Euro

- ½ Immobilie (Elternhaus) Wert (konservativ 75.000 Euro)

Laufend:

- Riesterbanksparplan seit 2012 (2100 jährlich)

Anlagekapital für Fonds:

- Einmalig zu Beginn ev. 5000 Euro

- monatlich 700 Euro

 

Ich möchte gerne in ETFs anlegen und es stellt sich die Frage mit wie vielen Fonds soll ich eigentlich beginnen?

Nur mit einem MSCI World? – und was mach ich wenn ich später diversifizieren möchte?

Oder doch lieber von Beginn an auf 2-3 Fonds aufgeteilt und dann nach z.B. Supertob klein oder mittel?

 

Oder bin ich was hoffentlich nicht der Fall ist komplett auf dem Holzweg?

 

Mir ist einmal der Start wichtig und ich möchte für die erste Zeit „rasch“ einen gewissen Grundstock erzeugen. Die monatliche Rate würde ich später eventuell etwas Reduzieren (100-200 Euro) oder wenn die „geplante“ Gehaltserhöhung kommt beibehalten und den dazugewonnenen Überschuss Risikofrei anlegen.

 

Ich hoffe nichts Wichtiges vergessen zu haben und bedanke mich mal für eure Hilfe. Damit ich mit Beginn nächsten Jahres endlich durchstarten kann.

 

Mario

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Geschrieben

 

Ich möchte gerne in ETFs anlegen und es stellt sich die Frage mit wie vielen Fonds soll ich eigentlich beginnen?

Nur mit einem MSCI World? und was mach ich wenn ich später diversifizieren möchte?

Oder doch lieber von Beginn an auf 2-3 Fonds aufgeteilt und dann nach z.B. Supertob klein oder mittel?

 

Oder bin ich was hoffentlich nicht der Fall ist komplett auf dem Holzweg?

 

Mir ist einmal der Start wichtig und ich möchte für die erste Zeit rasch einen gewissen Grundstock erzeugen. Die monatliche Rate würde ich später eventuell etwas Reduzieren (100-200 Euro) oder wenn die geplante Gehaltserhöhung kommt beibehalten und den dazugewonnenen Überschuss Risikofrei anlegen.

 

Ich hoffe nichts Wichtiges vergessen zu haben und bedanke mich mal für eure Hilfe. Damit ich mit Beginn nächsten Jahres endlich durchstarten kann.

 

Mario

 

Guten morgen,

 

ich glaube du bist nicht auf dem Holzweg.

 

Deine Frage ist natürlich interessant, ab die Anlagehöhe mehrere Fonds rechtfertigt. Ich denke schon, dass du mit supertops kleinem oder mittleren Depot gut fahren würdest. Vielleicht achtest du beim Kauf auf Erstehungskosten und investierst in einen Monat in jeweils einen Fonds.

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Geschrieben · bearbeitet von odenter

Ich würde mit dem/denen beginnen, bei dem ich am meisten Anteile bekomme. Also derjenige der am "wenigsten wert" ist

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4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Es gibt da so einen netten Test auf www.anlage-coach.de und das passt ganz gut. Es ist auch ansonsten schwer zu beschreiben:

 

Ich gehe gerne Risiken ein, um einen hohen Gewinn zu erzielen. Trotzdem will ich mein Geld nicht in vollkommen unsichere Anlagen investieren, sondern versuche, durch eine Aufteilung des Risikos mehr Sicherheit zu erzielen. Wenn ich Geld benötige, kann ich meine Anlagen jederzeit veräußern. Dies ist allerdings nicht selten mit Kursverlusten verbunden.

OK, erste Erkenntnis: Der Test taugt nichts, da das Ergebnis völlig nichtssagend ist. Wie wäre es mal mit konkreten quantitativen Angaben, z.B.

  • Ich möchte eine Volatilität von ca. 10%
  • Ein möglicher nominaler Verlust am Ende des Anlagehorizonts soll maximal -25% betragen
  • Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 20% soll ein möglicher inflationsbereinigter Verlust am Ende des Anlagehorizonts maximal -15% betragen.

Alles andere - wie qualitative Umschreibungen der Persönlichkeit oder Mutbekenntnisse zu "zwischenzeitlichen Verlusten" - kann man sich getrost sparen.

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OK, erste Erkenntnis: Der Test taugt nichts, da das Ergebnis völlig nichtssagend ist. Wie wäre es mal mit konkreten quantitativen Angaben, z.B.

  • Ich möchte eine Volatilität von ca. 10%
  • Ein möglicher nominaler Verlust am Ende des Anlagehorizonts soll maximal -25% betragen
  • Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 20% soll ein möglicher inflationsbereinigter Verlust am Ende des Anlagehorizonts maximal -15% betragen.

Da fehlt noch die wichtige Erkenntnis: mit einer Wahrscheinlichkeit von 8% bin ich an Ende des Anlagezeitraums tot.

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Geschrieben · bearbeitet von Akaman

Ich würde mit dem/denen beginnen, bei dem ich am meisten Anteile bekomme. Also derjenige der am "wenigsten wert" ist

Und warum das, wenn ich fragen darf? Oder fehlt da evtl. ein Schmeili?

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Da fehlt noch die wichtige Erkenntnis: mit einer Wahrscheinlichkeit von 8% bin ich an Ende des Anlagezeitraums tot.

Spricht nichts dagegen, dies bei der Anlageentscheidung auch noch zu berücksichtigen, wenn das einen zu einer völlig anderen Strategie bzw. finanziellen Lebensplanung führen sollte, was ich bei 92% Irrtumswahrscheinlichkeit aber nur schwer glauben kann.

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4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Es gibt da so einen netten Test auf www.anlage-coach.de und das passt ganz gut. Es ist auch ansonsten schwer zu beschreiben:

 

Ich gehe gerne Risiken ein, um einen hohen Gewinn zu erzielen. Trotzdem will ich mein Geld nicht in vollkommen unsichere Anlagen investieren, sondern versuche, durch eine Aufteilung des Risikos mehr Sicherheit zu erzielen. Wenn ich Geld benötige, kann ich meine Anlagen jederzeit veräußern. Dies ist allerdings nicht selten mit Kursverlusten verbunden.

OK, erste Erkenntnis: Der Test taugt nichts, da das Ergebnis völlig nichtssagend ist. Wie wäre es mal mit konkreten quantitativen Angaben, z.B.

  • Ich möchte eine Volatilität von ca. 10%
  • Ein möglicher nominaler Verlust am Ende des Anlagehorizonts soll maximal -25% betragen
  • Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 20% soll ein möglicher inflationsbereinigter Verlust am Ende des Anlagehorizonts maximal -15% betragen.

Alles andere - wie qualitative Umschreibungen der Persönlichkeit oder Mutbekenntnisse zu "zwischenzeitlichen Verlusten" - kann man sich getrost sparen.

 

Wie soll jemand der keine nennenswerte und vor allem konkrete Erfahrung mit Volatilität usw. hat denn eine konkrete Zahl bei solchen Dingen angeben können?

Da würde ich mir auch irgendwelche geschätzten Zahlen aus den Rippen schneiden ohne wirklichen Bezug dazu. Ergo kann ich diese Umschreibung genauso für mich verwenden, ist ja auch nicht das einzige auf was man sich verlässt.

 

Soll ich dann gleich lieber den einen oder anderen Fond mehr nehmen - z.B. ähnlich den mittleren vermögen von Supertob?

Weil später muss bzw. sollt ich ja sowieso diversivizieren und dann is es eventuell leichter wenn die einzelnen Fonds z.B. nicht mehrere Regionen auf einmal abbilden.

(zB. statt einem MSCI Word doch gleich je einen Europa, America, Pacific).

 

Danke

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Wie soll jemand der keine nennenswerte und vor allem konkrete Erfahrung mit Volatilität usw. hat denn eine konkrete Zahl bei solchen Dingen angeben können?

Da würde ich mir auch irgendwelche geschätzten Zahlen aus den Rippen schneiden ohne wirklichen Bezug dazu. Ergo kann ich diese Umschreibung genauso für mich verwenden, ist ja auch nicht das einzige auf was man sich verlässt.

 

Soll ich dann gleich lieber den einen oder anderen Fond mehr nehmen - z.B. ähnlich den mittleren vermögen von Supertob?

Weil später muss bzw. sollt ich ja sowieso diversivizieren und dann is es eventuell leichter wenn die einzelnen Fonds z.B. nicht mehrere Regionen auf einmal abbilden.

(zB. statt einem MSCI Word doch gleich je einen Europa, America, Pacific).

 

Danke

 

Hier ist eine Step by Step Anleitung, dass solltest Du schon können, wenn du investieren willst. Ansonsten Kommer lesen und Grundlagen aneignen. Das Auswählen der Risikobereitschaft ist wichtiger als das Auswählen deiner Fonds.

 

Niemand kann und will dir deine Anlageentscheidung abnehmen.

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Geschrieben · bearbeitet von Rei_Mario

Es geht doch nicht um die Anlageentscheidung ansich - es geht verkützt darum wieviele verschiedene Fonds sind bei einem Sparbeitrag X noch sinnvoll.... und da gibts wohl sicher unterschiedliche Meinungen?

 

Ich hab Kommer gelesen und auch Müller und auch Bernstein .... sprich was ich damit sagen ist - ich weiß was RK sind und hab in das Thema was ich bereit zu "risikieren" und was es so alles gibt auch viel investiert.

Der Entschluss in ETFs zu investieren für den "Risikoanteil" steht.

 

Was ich haber nicht habe sind quasi praktische Erfahrungen mit dem Umgang von Fonds bzw. dem langfristigen aufteilen in Fonds und diversifizieren und rebalancing usw...

darauf wär meine Frage eigenltich auch gezielt.

 

Also die Frage ob man mit 500-700 Euro im Monat besser

einen MSCI Word macht oder

doch 2-3 regionale Indizes

oder ab wann es z.B. sinn macht die regionen noch in caps zu unterteilen.

usw...

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Geschrieben

 

Also die Frage ob man mit 500-700 Euro im Monat besser

einen MSCI Word macht oder

doch 2-3 regionale Indizes

oder ab wann es z.B. sinn macht die regionen noch in caps zu unterteilen.

usw...

 

Wir kennen ja nicht mal deinen Broker. Du musst wohl deine Kosten selber abschätzen und wie du sie minimieren willst.

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