Platin

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Danke für den Link! Ich frage mich gerade, was das für meine Norilsk Nickel Aktien bedeutet. [...] Blöd wäre es natürlich, wenn nur ein niedriger Preis bezahlt würde, was ich mir bei Russland gut vorstellen könnte.

 

Politische Aktien sollte man lieber meiden. Auch wenn die optisch billig sind.

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Auch von mir danke für den Link, seit VW durch Plastikdiffusoren gerettet ist hat der Palladiumpreis seinen Höhenflug schlagartig wieder beendet.

Ein wenig überschüssige Liquidität ist für heute Nachmittag platziert.

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Posted · Edited by Dr.Polanski

Aktueller Stand:

https://moneyweek.com/platinum-price-is-disappointing-but-hang-on/

Ich sehe eher eine durchgebrochene Unterstützung bei 891$ und aktuell sind wir bei 883 §. Ich bin dennoch long.

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Posted · Edited by Schildkröte

Zitat

Ausgerechnet im Krasnojarsker Eishockeystadion namens „Platin“ – und im Beisein von Russlands Präsident Wladimir Putin – haben die beiden Oligarchen Wladimir Potanin und Musa Baschajew einen Schlussstrich unter ihre jahrelange Fehde um die Schürfrechte an Platinlagerstätten der russischen Arktis gezogen. Stattdessen wollen die beiden nun mit einem Joint-Venture, das bis Jahresende entstehen soll, gemeinsam die weltweit größten Platinvorräte erschließen.

 

Konkret geht es um die Zusammenarbeit in drei nebeneinander liegenden Lagerstätten in der Tundra: Maslowskoje, Tschernogorskoje und Norilsk-1. Potanins Konzern Norilsk Nickel bringt die Schürflizenz für Maslowskoje in die Partnerschaft ein, Baschajews Russian Platinum die beiden anderen Felder.

Hier der vollständige Artikel aus dem Handelsblatt

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vor 20 Stunden schrieb Schildkröte:

Hier der vollständige Artikel aus dem Handelsblatt

Dort heißt es weiter:

Zitat

Die Gesamtvorräte an Metallen der Platingruppe belaufen sich dort nach Schätzungen der Konzerne auf 4300 Tonnen Metalle der Platin-Gruppe und 6,3 Millionen Tonnen Nickel. Die Förderung könne sich damit auf etwa drei Millionen Unzen platinähnlicher Metalle und 50.000 Tonnen Nickel pro Jahr belaufen, schätzt der Konzern. Zum Vergleich: Nornickel hat bisher gerade mal ein Viertel dieser Menge gefördert, bei Russian Platinum waren es sogar weniger als ein Sechzigstel.

Ich hab auf die Schnelle keine Zahlen gefunden, wie hoch der Anteil der beiden Konzerne an der Gesamtförderung ist. Die Zahlen aus dem Artikel klingen aber zunächst mal nach einer ziemlichen Ausweitung des jährlichen Angebots. Je nachdem, wieviel Russland davon tatsächlich exportiert, könnte der gemeinsame Abbau dort also einen ordentlichen Druck auf Preise nach sich ziehen.

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In Anbetracht des recht starken Kursrückgangs beim Platinpreis überlege ich, dort etwas Geld anzulegen. Die Frage ist jetzt nur physisch oder in Form eines ETC?

 

Auf gold.de gibt es es einen Vergleich von Ankaufs- und Verkaufspreisen. Aktuell sind die günstigsten Preise für 1oz Platin in Münzform 952 EUR im Verkauf und 783 EUR im Ankauf sowie 1oz-Barren 957 EUR im Verkauf und 776 EUR im Ankauf. Das macht einen Abschlag auf den Kaufpreis von 17,8% bzw. 18,9%. Bei den ETCs dürfte der mit den besten Konditionen der ETFS Physical Platinum sein mit einem Spread von wenger als 1%.

 

Was ist langfristig nun besser? Nach einem Jahr Haltedauer ist das physische Platin steuerfrei. Nehmen wir das als Grundlage, liegt der Gewinn G mit einem angenommenen Spread von 18% bei G = V*(1-18%) - K. Beim ETC kommen wir mit Abgeltungssteuer/Soli und Spread von 1% auf G = (V*(1-1%) - K)*(1-26,375%). K ist dabei jeweils der Einkaufs-, V der Verkaufspreis. Bei kleineren Gewinnen ist der ETC im Vorteil, weil der Spread beim Verkauf nicht so stark durchschlägt wie die Steuern auf den Gewinn.

 

Die beiden Gleichungen gleichgesetzt, komme ich auf einen Faktor von ca. 2,9 für V/K, bis zu dem der ETC höhere Gewinne abwirft. Platin müsste dieser Berechnung nach von derzeit 900 USD also über 2600 USD steigen, damit sich eine physische Anlage rentiert. Erscheint mir in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich, was letztlich für den ETC spricht.

 

Die Rechnung steht und fällt mit der Annahme von konstanten 18% Spread auf die physischen Handelspreise. Gibt es da Erfahrungen, ob der sich bei höheren Preisen oder höherer Volatilität reduziert oder ausweitet?

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Platin, Palladium und Silber sind in Deutschland Mehrwertsteuerpflichtig; der "Spread" von 19% wird immer da sein. Entweder Du kaufst Papierplatin, oder Du suchst Dir eine der Möglichkeiten, die Kauf für und Lagerung in einem ausländischen Zollfreilager (z.B. Schweiz, Hongkong) anbieten, so daß Weißmetalle mehrwertsteuerfrei gekauft werden können.

Platin-/Palladiummünzen sind eher etwas für Liebhaber, kein Investitionsgut.

 

Gruß,

PG

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vor 14 Stunden schrieb Peter Grimes:

Platin, Palladium und Silber sind in Deutschland Mehrwertsteuerpflichtig; der "Spread" von 19% wird immer da sein.

Silber ist auch mehrwertsteuerpflichtig, die Händler wenden dort aber die Differenzbesteuerung an, so dass der tatsächliche Spread wesentlich geringer ist (aktuell unter 3%). Warum ist das bei Platin nicht der Fall?

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Um den Trick anwenden zu können, müssen die Münzen aus dem außereuropäischen Ausland, am besten über einen Zwischenhändler,  importiert werden, oder von anderen Marktteilnehmern angekauft werden (quasi "Gebrauchtware"). Im Bereich der Platinmünzen sind die Handelsvolumina dafür viel zu gering. Auf Barren (= "unbearbeitete Edelmetalle") ist die Differenzbesteuerung gar nicht anwendbar.

 

Gruß,

PG

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Posted · Edited by Peski

Von besonderem Interesse ist derzeit das Platin Gold Ratio. So tief stand es ganz selten. Wie immer stellt sich die Frage, ob das eine Übertreibung ist oder es berechtigte Gründe dafür gibt wie höhere Produktion und geringerer Bedarf in der Wirtschaft...

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Posted · Edited by reko

vor 1 Stunde schrieb Peski:

Von besonderem Interesse ist derzeit das Platin Gold Ratio. So tief stand es ganz selten. Wie immer stellt sich die Frage, ob das eine Übertreibung ist oder es berechtigte Gründe dafür gibt wie höhere Produktion und geringerer Bedarf in der Wirtschaft...

Platin und Platingruppenelemente werden hauptsächlich industriell für Fahrzeugkatalysatoren benutzt. Wenn der Verbrennungsmotor weniger gebaut wird, dann reicht das Recycling für diesen Bedarf.

Die Selektive_katalytische_Reduktion benötigt auch keine Platingruppenkatalysatoren.

Bedarf gibt es ev. künftig bei PEM Brennstoffzellen. Die SO Brennstoffzellen brauchen dagegen kein Platin.

Es wird auch an Katalysatoren aus Nanopartikel mit weniger Platinguppenelementen gearbeitet.

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Liebe Forengemeinde,

 

wie schätzt ihr die aktuelle Entwicklung von Platin ein? Könntet ihr einen ETF für physisches Platin gerne auch in der Schweiz empfehlen? Wir hatten mal einen ZKB Gold ETF, mit dem war ich eigentlich ganz zufrieden.

 

Vielen Dank für die Infos.

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