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Crest

Hallo,

 

da mein Sohn gerade unterwegs ist und privat krankenversichert werden muss (ich bin auch privat versichert), bin ich gerade auf der Suche nach Empfehlungen, Fallstricken und letztlich einem geeigneten Versicherer+Tarif. Vielleicht hat der eine oder andere in letzter Zeit auch den Tarifschungel durchforstet oder hat aufgrund praktischer Erfahrungen positive oder negative Empfehlungen?

 

Beiträge für Kinder sind ja relativ niedrig, da keine Rücklagen gebildet werden. Trotzdem unterscheiden sich die Tarife in Preis und Leistung. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen ist, was meine Kinder in der Zukunft machen werden (und ob es dann noch diese Arten der Krankenversicherungen gibt), ist das Hauptziel erst einmal die Zeit bis zur Ausbildung zu "überbrücken". Ob es dann eine GKV oder weiter eine PKV sein wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt ja noch nicht voraussehen.

 

Mir ist bekannt, dass meine PKV mein Kind versichern muss, wenn ich es innerhalb von 2 Monaten nach der Geburt anmelde.

 

Was mich (und hoffentlich auch andere junge Mütter und Väter) insbesondere interessiert, sind:

* Empfehlungen, was eine PKV insbesondere für Neugeborene/Kinder abdecken sollte

* Positive/negative Erfahrungen mit konkreten Versicherungen

* Gute und schlechte Eigenschaften von speziellen Tarifen

 

Ein paar wenige Anforderungen habe ich schon gewählt, um den Suchraum etwas einzuschränken:

* Ob mit oder ohne Selbstbehalt ist mir eigentlich egal. Die Erfahrung mit meiner Tochter (2 Jahre) hat gezeigt, dass man im Jahr locker über 600€ für Untersuchungen und Impfungen ausgibt, daher rechne ich zum Vergleich einfach den Monatsbeitrag + Selbstbehalt/12.

* Chefarztbehandlung möglichst ja - man möchte ja die beste Behandlung für das Kind

* Ein- oder Zweibettzimmer halte ich für nicht so wichtig. Ganz im Gegenteil fühlt sich ein Kind ggf. zwischen anderen Kindern wohler.

* Die Versicherung sollte aus den o.g. Gründen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen zu 100% abdecken

* Es wird oft empfohlen, auch auf eine 100% Erstattung bei kieferorthopädischen Behandlungen zu achten

* Versicherung von Zahnersatz halte ich in diesem Altersbereich für nicht so wichtig.

 

Meine Tochter ist seit ihrer Geburt bei der DeBeKa versichert.

* Gut fand ich, dass meine Tochter den Vertrag ruhen lassen kann. Wenn sie sich während der Ausbildung gesetzlich versichert, kann sie trotzdem später ohne weitere Untersuchung sich wieder privat versichern.

* Die Anmeldung verlief problemlos: Nachdem ich die Unterlagen der U1 und U2 zur Verfügung gestellt habe, konnte ich meine Tochter rückwirkend bis zum Geburtstermin versichern.

* Zur Erstattungsmoral der DeBeKa kann ich noch nichts sagen, da ich bisher noch keine Kostenerstattung eingereicht habe

* Allerdings hat jedes Kalenderjahr eine Beitragserhöhung stattgefunden (um zusammen 6€/Monat)

 

Ich werde sicherlich von meiner PKV und von der DeBeKa ein Angebot erstellen lassen, aber vielleicht hat ja der Eine oder Andere noch eine Empfehlung?

 

Gruss,

Crest

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Matthew Pryor
· bearbeitet von Matthew Pryor

Hallo crest,bei welcher PKV sind Sie denn versichert?Ein Vorteil bei einer Mitversicherung in der PKV des Elternteils ist die entfallende Gesundheitsprüfung,wenn das Kind dort 2 Monate nach der Geburt versichert wird.

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Peter Wolnitza

Hallo @Crest,

 

"da mein Sohn gerade unterwegs ist und privat krankenversichert werden muss (ich bin auch privat versichert)"

-> MUSS nicht unbedingt so sein, evtl. gibt es auch noch die Option "Freiwillige Versicherung gegen Beitrag in der gesetzlichen KV", hängt von ein paar zu prüfenden Parametern ab.

Davon mal unabhängig, bieten sich drei Optionen an, die Sie auch alle prüfen sollten:

1. Versicherung des Sohnes im gleichen Tarif wie bei Ihnen - nach altem, BI-Sex kalkulierten Tarif

2. Versicherung des Sohnes im analogen Tarif wie bei Ihnen - nach neuem, UNI-Sex kalkulierten Tarif

3. Versicherung des Sohnes bei einer anderen privaten KV, die Kinder alleine versichert (machen nicht viele) - nach UNI-Sex Kalkulation

 

Bei der Auswahl des Tarifes sollten Sie einige Dinge beachten:

Das Teil soll nicht nur in der "Kinder-Phase" - "Schul-Phase" - "Studenten-Phase" passen, sondern muss unter Umständen ein ganzes Leben lang einen vernünftigen Schutz bieten-

oder zumindest Optionen auf ein "Upgrade" OHNE Gesundheitsprüfung.

Eventuelle "Zurück in die GKV" oder "Wechsel in andere PKV" - Überlegungen können vom realen Leben schnell überholt werden.

 

Das gilt auch für irgendwelche (Spar?)-Optionen nach dem Motto "Ist für Kinder nicht so wichtig"!

(zumal sich die Beitragsersparnis durch solche Leistungseinschränkungen in sehr überschaubaren Grenzen hält)

Deshalb klare Empfehlung: So auswählen, als ob der Vertrag auf Dauer angelegt ist!

 

Freuen Sie sich drüber, dass Sie die Auswahl haben!

 

Viele Grüße

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Crest

Hallo crest,bei welcher PKV sind Sie denn versichert?Ein Vorteil bei einer Mitversicherung in der PKV des Elternteils ist die entfallende Gesundheitsprüfung,wenn das Kind dort 2 Monate nach der Geburt versichert wird.

 

Ist mir bekannt und ich schliesse das auch nicht aus. Bei meiner Tochter gab es keine (gesundheitlichen) Probleme mit einer anderen PKV, daher will ich erst einmal die Leistungen vergleichen.Bin selbst in der DEVK, kann aber auch dort nicht viel zu sagen, da ich bisher noch nie über dem Eigenanteil lag bzw. durch die Rückerstattung das kaum einen Unterschied gemacht hätte. Die einzige Erfahrung ist, dass der Betrag seit ca. 8 Jahren fast nicht gestiegen ist (ggf. im Centbereich).

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Crest

Hallo Peter,

 

Hallo @Crest,

 

"da mein Sohn gerade unterwegs ist und privat krankenversichert werden muss (ich bin auch privat versichert)"

-> MUSS nicht unbedingt so sein, evtl. gibt es auch noch die Option "Freiwillige Versicherung gegen Beitrag in der gesetzlichen KV", hängt von ein paar zu prüfenden Parametern ab.

Welchen Vorteil hätte denn eine Versicherung in einer GKV?

 

Davon mal unabhängig, bieten sich drei Optionen an, die Sie auch alle prüfen sollten:

1. Versicherung des Sohnes im gleichen Tarif wie bei Ihnen - nach altem, BI-Sex kalkulierten Tarif

2. Versicherung des Sohnes im analogen Tarif wie bei Ihnen - nach neuem, UNI-Sex kalkulierten Tarif

3. Versicherung des Sohnes bei einer anderen privaten KV, die Kinder alleine versichert (machen nicht viele) - nach UNI-Sex Kalkulation

Ich werde sicherlich ein Angebot meiner PKV anfragen und werde dabei auf UNI-Sex/BI-Sex hinweisen, danke für die Info.

 

Bei der Auswahl des Tarifes sollten Sie einige Dinge beachten:

Das Teil soll nicht nur in der "Kinder-Phase" - "Schul-Phase" - "Studenten-Phase" passen, sondern muss unter Umständen ein ganzes Leben lang einen vernünftigen Schutz bieten-

oder zumindest Optionen auf ein "Upgrade" OHNE Gesundheitsprüfung.

Eventuelle "Zurück in die GKV" oder "Wechsel in andere PKV" - Überlegungen können vom realen Leben schnell überholt werden.

 

Das gilt auch für irgendwelche (Spar?)-Optionen nach dem Motto "Ist für Kinder nicht so wichtig"!

(zumal sich die Beitragsersparnis durch solche Leistungseinschränkungen in sehr überschaubaren Grenzen hält)

Deshalb klare Empfehlung: So auswählen, als ob der Vertrag auf Dauer angelegt ist!

Das ist die Frage. Wenn meine Kinder einen "normalen" Weg gehen, werden sie sich als Berufsanfänger nicht privat krankenversichern. Daher sehe ich die PKV eher als eine Übergangslösung, die aber natürlich den bestmöglichen Schutz bieten soll! Da im Kindesalter keine Rücklagen gebildet werden, sollte ein Wechsel (Gesundheit vorausgesetzt) doch bei Bedarf möglich sein. Natürlich soll die PKV auch auf Dauer geeignet sein, falls z.B. ein Wechsel in eine andere Versicherung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein sollte. Nur um das klar zu stellen: Mir geht es nicht darum, die billigste Lösung zu finden, sondern die Beste.

 

Mir wurden noch zwei Dinge empfohlen:

1) Eine Option zu wählen, dass man nicht direkt zu Facharzt geht, sondern den Umweg über den Haus/Kinderarzt macht.

2) Die Abdeckung für Kieferorthopädie erst nach drei oder vier Jahren zu erhöhen.

 

Den ersten Punkt kann ich nachvollziehen und ich sehe das auch nicht als besondere Einschränkung. Der Haus/Kinderarzt kennt das Kind am Besten und kann daher auch bersser entscheiden, was zu tun ist (zumindest in der Theorie). Dem zweiten Punkt stehe ich etwas skeptisch gegenüber: Ich kann mir vorstellen, dass eine nachträgliche Erhöhung von Leistungen im Endeffekt eher teurer ist, als diese Leistung gleich mitzubestellen, oder irre ich mich?

 

Freuen Sie sich drüber, dass Sie die Auswahl haben!

 

Viele Grüße

So gross ist die Auswahl ja nicht... :)

 

Danke & Gruss,

Crest

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