Kolle

DKB Sparplan (Produkt so nicht mehr verfügbar!)

1.177 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Die DKB hat mir per Email alle unsere Auffassungen bestätigt. Insbesondere

 

- bleibt der Basiszins über die gesamte vereinbarte Laufzeit unverändert

- wird bei vorzeitiger Kündigung der bis dahin erworbene Bonus ( volle Jahre ) ausbezahlt.

 

Somit ist der Sparplan heute rentierlicher als das Tagesgeld und das Festgeld bei der DKB, wobei der Zins festgeschrieben ist und der Sparer jederzeit kündigen ( mit dreimonatiger Frist ) bzw. seine Sparrate auf 25 absenken kann. Erhöhen kann man die Sparrate nicht, auch nicht wenn man sie vorher abgesenkt hat. Eine Aussetzung ist möglich wenn man die Wiederaufnahme terminlich fixiert. Bis zu 36 Monatsraten können im Voraus eingezahlt werden ( wie das dann verrechnet wird habe ich nicht gefragt, möglicherweise setzt die DKB die möglichen Abbuchungen aus ). Der Sparplan kann online abgeschlossen werden und setzt ein bereits bestehendes DKB-Konto voraus. Es entstehen keinerlei Kosten und Gebühren. Bei mir wurden alle 4 Sparpläne jeweils am gleichen Tag aktiviert und können in der Kontoübersicht als DKB-Vermögen verfolgt werden.

 

Ich denke somit ist alles klar. Im kurzfristigen Bereich ist der Sparplan gut, im 20jährigen Bereich ( Rendite 3,96 % ) kenne ich keinen besseren, im mittleren Bereich liegt der Debeka-Bausparvertrag vorne. Bei der langen Laufzeit konkurriert der Sparplan mit Lebens- und Rentenversicherungen und dürfte diese klar outperformen, zumindest vor Steuern.

 

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die fruchtbare Diskussion, ohne die es diese Klarheit nicht gegeben hätte.

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Geschrieben

Zusammenfassend kann man also festhalten das es sich durchaus um ein solides Produkt handelt bei der langfristigen Anlage als Alternative zum Tages- oder Festgeld?

DKB Konto habe ich nämlich schon, da wäre also ein Sparplan nicht so verkehrt.

Müsste man sich nur vorher überlegen wie hoch die Rate sein soll, wenn man diese über die gesamte Laufzeit nicht erhöhen kann.

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Geschrieben

So habe jetzt einen Sparplan eröffnet (200 mtl.).

Werde direkt zu Beginn erstmal ca. 12 Monate (2400 ) aus liquiden Mitteln vorauszahlen das derzeit nur auf dem DKB Kreditkartenkonto (1,3 %) liegt.

Und dann in einem Jahr mal schauen wie das generelle Zinsniveau dann liegt. Bei gutem Zinsniveau wird der Sparplan dann auf 25 gesenkt und bei schlechten Zinsen die 200 monatlich gespart.

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Geschrieben

Ich habe 4 unterschiedliche DKB-Sparpläne abgeschlossen mit zusammen 1000 monatlich. Vorauszahlen tu ich nichts, es war mir wichtig erstmal die aktuellen Konditionen zu sichern weil ich eine Absenkung des Basiszinses nicht ausschließen kann. Beim Warten auf weitere und bessere Sparpläne läuft mir altersbedingt die Zeit weg. Ich bespare vorerst noch 2 bestehende Debeka-Bausparverträge ( knapp 40 % erreicht ) mit dem Regelsparbeitrag weiter, obwohl es gute Gründe gibt die Besparung dort einzustellen ( um eine längere Laufzeit zu erreichen ). Einen Teil des Tagesgelds habe ich auf mein Aktiendepot überwiesen und auch schon investiert. Sparpläne sind wichtig und gut, sie sollen mir vor allem meinen Kapitalbedarf im hohen Alter decken wenn ich außer Rente keine Einnahmen mehr habe. Mehr brauchen Sparpläne für mich nicht zu leisten. Aktien können immer nur eine Beimischung des Vermögensaufbaus sein, die richtige Mischung bringt Rendite und Sicherheit.

 

Meine Aternativberechnungen für Rentenversicherungen und kreditfinanzierte vermietete Immobilien bestätigen die Attraktivität des DKB-Sparplans, dabei ist noch nicht mal das mögliche Ausstiegsszenario dabei, das ganz klar für den Sparplan spricht.

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So habe jetzt einen Sparplan eröffnet (200 mtl.).

Werde direkt zu Beginn erstmal ca. 12 Monate (2400 ) aus liquiden Mitteln vorauszahlen das derzeit nur auf dem DKB Kreditkartenkonto (1,3 %) liegt.

Und dann in einem Jahr mal schauen wie das generelle Zinsniveau dann liegt. Bei gutem Zinsniveau wird der Sparplan dann auf 25 gesenkt und bei schlechten Zinsen die 200 monatlich gespart.

 

Ich würde dir statt einer Vorauszahlung empfehlen, weitere Sparpläne abzuschließen und später abzusenken. Grund ist die jetzige Sicherung der Konditionen. Mehrere Sparpläne erhöhen die Flexibilität weil man die unabhängig disponieren kann.

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So habe jetzt einen Sparplan eröffnet (200 mtl.).

Werde direkt zu Beginn erstmal ca. 12 Monate (2400 ) aus liquiden Mitteln vorauszahlen das derzeit nur auf dem DKB Kreditkartenkonto (1,3 %) liegt.

Und dann in einem Jahr mal schauen wie das generelle Zinsniveau dann liegt. Bei gutem Zinsniveau wird der Sparplan dann auf 25 gesenkt und bei schlechten Zinsen die 200 monatlich gespart.

 

Ich würde dir statt einer Vorauszahlung empfehlen, weitere Sparpläne abzuschließen und später abzusenken. Grund ist die jetzige Sicherung der Konditionen. Mehrere Sparpläne erhöhen die Flexibilität weil man die unabhängig disponieren kann.

 

Gegen mehrere Sparpläne spricht natürlich nichts, aber man war sich hier im Thread doch eigentlich einig das es sich vor allem lohnt, wenn man zu Beginn möglichst viel als Einmalzahlung leistet und danach eine eher geringe Sparrate durchlaufen lässt um auf einen optimierten Zins zu kommen oder nicht?

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Gegen mehrere Sparpläne spricht natürlich nichts, aber man war sich hier im Thread doch eigentlich einig das es sich vor allem lohnt, wenn man zu Beginn möglichst viel als Einmalzahlung leistet und danach eine eher geringe Sparrate durchlaufen lässt um auf einen optimierten Zins zu kommen oder nicht?

 

Die absolute Höhe der Zinsen ( in Euro ) wird bei hoher Einmalzahlung erhöht, die Rendite des gebundenen Kapitals ( in Prozent ) bleibt gleich. Natürlich ist sie höher als auf dem Visakonto und deshalb spricht nichts gegen eine hohe Vorauszahlung außer dass man mit mehreren Sparplänen flexibel auch mal einen auszahlen lassen kann, bei nur einem Sparplan ist dann Schluss.

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Geschrieben

Hallo,

 

ich beschäftige mich grade mit dem DKB Sparplan. Nach §2.4 der Sparbedingungen ( http://dok.dkb.de/pdf/b_spar.pdf ) kann die laufende Beitragszahlung bei einem Kontoguthaben ab 500,00 ausgesetzt werden.

 

Dann könnte es wohl doch möglich sein, zunächst den Höchstbetrag (36 Sparraten) einzuzahlen und dann auszusetzen. Später könnte wieder aufgenommen werden, wenn die Zinsen attraktiv sind. Vorteil gegenüber einer Redizieurng der Sparrate dürfte es sein, dass die Rate nicht dauerhaft sinkt. Die Option auf die höhere Einlage bliebe also erhalten.

 

Hat sich hierzu schon jemand erkundigt?

 

Nette Grüße

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Geschrieben

Dann könnte es wohl doch möglich sein, zunächst den Höchstbetrag (36 Sparraten) einzuzahlen und dann auszusetzen. Später könnte wieder aufgenommen werden, wenn die Zinsen attraktiv sind. Vorteil gegenüber einer Redizieurng der Sparrate dürfte es sein, dass die Rate nicht dauerhaft sinkt. Die Option auf die höhere Einlage bliebe also erhalten.

 

Hat sich hierzu schon jemand erkundigt?

 

Speziell erkundigt habe ich mich nicht, steht aber so in den Bedingungen. Man muss bereits bei Aussetzung angeben, wann man wieder weitersparen will. Das begrenzt die Flexibilität. Mehrfaches Aussetzen könnte funktionieren. Sonderfall aussetzen bis Sparplanende müsste möglich sein, dann ist es aber endgültig.

 

Alles in allem finde ich den Sparplan ideal. Jetzt schon mehr Zinsen als Tagesgeld, die Zinsen sind garantiert, bei langer Laufzeit die Aussicht auf den Bonus, keine Arbeit durch das Produkt, keine Abschluss- und Kontoführungsgebühr und das alles mit 3monatiger durch den Sparer einseitigen Kündigungsmöglichkeit. Das schafft keine Immobilie und keine kapitalbildende Versicherung.

PS: Ich bin kein Mitarbeiter der DKB.

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Geschrieben

Dann könnte es wohl doch möglich sein, zunächst den Höchstbetrag (36 Sparraten) einzuzahlen und dann auszusetzen. Später könnte wieder aufgenommen werden, wenn die Zinsen attraktiv sind. Vorteil gegenüber einer Redizieurng der Sparrate dürfte es sein, dass die Rate nicht dauerhaft sinkt. Die Option auf die höhere Einlage bliebe also erhalten.

 

Hat sich hierzu schon jemand erkundigt?

Speziell erkundigt habe ich mich nicht, steht aber so in den Bedingungen. Man muss bereits bei Aussetzung angeben, wann man wieder weitersparen will. Das begrenzt die Flexibilität. Mehrfaches Aussetzen könnte funktionieren. Sonderfall aussetzen bis Sparplanende müsste möglich sein, dann ist es aber endgültig.

Laut Servicemitarbeiter kann man einen Sparplan bis Laufzeitende aussetzen; eine Aussetzung kann man wiederum jederzeit aufheben (2 Bankarbeitstage vor Zahlungstermin). Somit alles ziemlich flexibel.

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Geschrieben

@iliad: Vielen Dank.

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Geschrieben · bearbeitet von vanity
Korrektur zur Einlagensicherung

*** Beiträge zum DKB Sparplan ausgelagert aus "Bausparen als Alternative"-Thread ... ***

 

... damit er nicht in Vergessenheit gerät. Erstaunlicherweise hat die DKB in den 5 Monaten, während denen diese Sparform diskutiert wurde, die Konditionen im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern aus diesem Bereich nicht verschlechtert (m. E. nur noch eine Frage der Zeit). Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale:

 

- Sparplan mit im Prinzip gleichmäßigen monatlichen Sparraten mit Laufzeit bis zu 20 Jahren

- steigende Effektivverzinsung mit zunehmender Laufzeit durch Schlussbonus (Rendite im Bereich 1,5% bis 4%)

- 3-monatige Kündiguingsfrist

- Vorauszahlung von bis zu 36 Sparraten möglich

- Aussetzung von Sparraten möglich

- Reduktion (ohne Wiedererhöhung) der Sparraten möglich

 

Wie bereits in den vorhergehenden Beiträgen dargestellt, liegt der Vorteil dieser Sparform im Wesentlichen in der Flexibilität, mit der man auf veränderte Bedingungen (z. B. steigende Zinsen :D) reagieren kann, ohne sich viel dabei zu vergeben, da bereits die Basisverzinsung für heutige Zeiten ordentlich ist (gutes TG-Niveau), während bei anhaltend finanzieller Depression auf längere Sicht eine Rendite gegeben ist, die sich sonst bei vergleichbarer Sicherheit kaum findet (die DKB unterliegt als Tochter der BLB dem Institutssicherungs-Haftungsverbund der Sparkassen der Einlagensicherung des Bundesverbands öff. Banken VöB, den die wir mal ungeprüft als tragfähig ansehen).

 

 

Ein paar Kennlinien für einen 20-Jahresvertrag (kürzere Vertragsdauer bringt keine Vorteile)

 

Der Renditeverlauf in Abhängigkeit von den zurückgelegten Jahren (blau)

Die Opportunitätsrendite bei Kündigung zum Zeitpunkt x für das nächste Laufzeitjahr (gelb)

Die Opportunitätsrendite bei Kündigung zum Zeitpunkt x für die restliche Laufzeit (rot)

 

post-13380-0-89124300-1368373577_thumb.png

 

(Disclaimer: Ich werde jetzt so ein, zwei Veträge abschließen, bevor am Montag die Konditionen gesenkt werden)

 

Vertragsbedingungen: dkb_sparplan.pdf

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*** Beiträge zum DKB Sparplan ausgelagert aus "Bausparen als Alternative"-Thread ... ***

 

... damit er nicht in Vergessenheit gerät. Erstaunlicherweise hat die DKB in den 5 Monaten, während denen diese Sparform diskutiert wurde, die Konditionen im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern aus diesem Bereich nicht verschlechtert (m. E. nur noch eine Frage der Zeit). Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Merkmale:

 

- Sparplan mit im Prinzip gleichmäßigen monatlichen Sparraten mit Laufzeit bis zu 20 Jahren

- steigende Effektivverzinsung mit zunehmender Laufzeit durch Schlussbonus (Rendite im Bereich 1,5% bis 4%)

- 3-monatige Kündiguingsfrist

- Vorauszahlung von bis zu 36 Sparraten möglich

- Aussetzung von Sparraten möglich

- Reduktion (ohne Wiedererhöhung) der Sparraten möglich

 

Wie bereits in den vorhergehenden Beiträgen dargestellt, liegt der Vorteil dieser Sparform im Wesentlichen in der Flexibilität, mit der man auf veränderte Bedingungen (z. B. steigende Zinsen :D) reagieren kann, ohne sich viel dabei zu vergeben, da bereits die Basisverzinsung für heutige Zeiten ordentlich ist (gutes TG-Niveau), während bei anhaltend finanzieller Depression auf längere Sicht eine Rendite gegeben ist, die sich sonst bei vergleichbarer Sicherheit kaum findet (die DKB unterliegt als Tochter der BLB dem Institutssicherungs-Haftungsverbund der Sparkassen, den wir mal ungeprüft als tragfähig ansehen).

 

 

Ein paar Kennlinien für einen 20-Jahresvertrag (kürzere Vertragsdauer bringt keine Vorteile)

 

Der Renditeverlauf in Abhängigkeit von den zurückgelegten Jahren (blau)

Die Opportunitätsrendite bei Kündigung zum Zeitpunkt x für das nächste Laufzeitjahr (gelb)

Die Opportunitätsrendite bei Kündigung zum Zeitpunkt x für die restliche Laufzeit (rot)

 

post-13380-0-89124300-1368373577_thumb.png

 

(Disclaimer: Ich werde jetzt so ein, zwei Veträge abschließen, bevor am Montag die Konditionen gesenkt werden)

 

Ein paar Dinge sind mir nicht klar:

 

Was ist besser um einen hohen Einmalbeitrag zu leisten? Mit sehr hoher Rate beginnen und dann absenken oder gleich mit niedriger Rate beginnen und 36 Raten vorauszahlen? Es heißt Teilentnahmen seien nicht möglich, es heißt aber auch Vorauszahlungen könnten jederzeit ohne Einhaltung eine Kündigungsfrist zurückbezahlt werden. Ist das ein Recht der DKB oder des Kunden?

 

Verzinst wird hoffentlich das Guthaben also auch die Vorauszahlungen?

 

In den Sparbedingungen ist von einer Sparleistung=Laufzeit mal Beiträge die Rede, was passiert wenn durch Absenken der Sparrate die Sparleistung überbezahlt ist? Kann dann auch die DKB weitere Beiträge bzw. Überbezahlungen zurückweisen.

Es heißt der Bonus werde auch bei Kündigung gemäß Tabelle für jedes volle Sparjahr ausbezahlt. Wenn dem so ist, welchen Sinn macht es dann ein Laufzeit von weniger als 20 Jahren zu wählen? Was passiert bei unterjähriger Kündigung mit den Zinsen, ich hoffe doch schwer die werden vollständig auch unterjährig auf den Tag genau abgerechnet und ausbezahlt?

 

 

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Geschrieben

Ich habe seit Anfang des Jahres auch 3 DKB-Sparpläne in unterschiedlicher Höhe laufen.

 

Gewundert hat mich, dass ich auf einen Sparplan 6 Monate vorausgezahlt habe, die monatlichen Abbuchungen aber weiterhin stattfinden. Es handelt sich also nicht wirklich um eine Vorauszahlung, sondern um eine Zusatzeinzahlung. Die textlichen Bedingungen suggerieren da was anderes. Und selbst auf Nachfrage bei der Hotline wurde gesagt, dass die nächsten Sparraten würden dann ausgesetzt werden (habe beim Telefonat aber schon bemerkt, dass die sich mit dem Produkt nicht wirklich auskannten).

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Geschrieben · bearbeitet von davidh

Der Kracher wäre jetzt noch, wenn man die Sparraten per Lastschrift (von einem Fremdkonto!) abbuchen lassen könnte :)

 

Naja - so muss eben die Terminüberweisung ran.

 

Danke für den Tipp!

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Geschrieben

Ich habe seit Anfang des Jahres auch 3 DKB-Sparpläne in unterschiedlicher Höhe laufen.

 

Gewundert hat mich, dass ich auf einen Sparplan 6 Monate vorausgezahlt habe, die monatlichen Abbuchungen aber weiterhin stattfinden. Es handelt sich also nicht wirklich um eine Vorauszahlung, sondern um eine Zusatzeinzahlung. Die textlichen Bedingungen suggerieren da was anderes. Und selbst auf Nachfrage bei der Hotline wurde gesagt, dass die nächsten Sparraten würden dann ausgesetzt werden (habe beim Telefonat aber schon bemerkt, dass die sich mit dem Produkt nicht wirklich auskannten).

 

Das ist so:

 

 

 

Es ist möglich, dass nach einer Einmalzahlung der Einzug weiterhin erfolgt,

 

bis zu dem Punkt, an dem die Gesamtsparleistung (monatliche Rate * Laufzeit)

 

erreicht ist.

 

 

Erst danach erfolgt kein Rateneinzugmehr.

 

 

Wünschen Sie die Ratenaussetzung, bis die Einmalzahlung aufgebraucht ist,

bitten wir Sie um Einreichung eines Auftrages.

 

... hat die DKB mir geschrieben.

 

 

Unklar ist aber:

 

Was passiert wenn man mit einer hohen Rate einsteigt und dann aussetzt oder absenkt , sodass nach der Absenkung das Guthaben die Gesamtsparleistung (neuer Beitrag mal Laufzeit) überschreitet. Weist die DKB dann die Überbezahlung zurück?

 

Außerdem ist für mich unklar, warum die DKB bei diesem Produkt bei relativ hoher Flexibilität und längster Zinsgarantie die höchste Verzinsung in ihrem Produktportfolio bietet. Das lässt mich vermuten, dass in diesem nicht unbedingt transparenten Produkt etwas verborgen ist, was der DKB genug Marge einbringt. Nur was ist das? Warum senkt die DKB ausgerechnet bei diesem Produkt die Zinsen nicht? Mal angenommen die Zinsen bleiben die nächsten 20 Jahre auf extrem niedrigen Niveau, bekommt die DKB dann keine Probleme, wenn sie einer Menge Kunden 3,96% p.a. bezahlen müssen?

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Geschrieben

Naja: 20 Jahre sind 20 Jahre. Vor 2 Jahren hast du auf 3-jährige Festgelder bei deutschen Banken 4% p.a. bekommen. Und vor der Krise war 4-4,5% der Tagesgeldzinssatz. Dass in 5-7 Jahren "alles wieder läuft" und man ähnliche Zinssätze wieder hat, ist ja nicht ganz unwahrscheinlich.

 

Ich hätte nun noch was von schnellem Eigenkapital gefaselt, aber 1,55% p.a. Verzinsung bietet ja keine deutsche Bank als Tagesgeld (oder sogar Festgeld) an, außer als Neukundenaktion. Ja, wie lukrativ das für die DKB ist, weiß ich nicht. Aber letztendlich ist es mir egal, da ja vertraglich scheinbar alles passt.

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Geschrieben

@vanity

 

Tolle übersichtliche Grafik !!!

 

Und vielen Dank für die Abtrennung vom Bausparthema !

 

Für mich auch überraschend, dass die DKB die Sparplankonditionen noch nicht an die allgemeine Zinsentwicklung angepasst hat. Mir ist aktuell kein besserer Sparplan bekannt bzgl. Konditionen und Flexibilität. Ich gehe von einem jahrzehntelangen allgemeinen Zinstief aus.

 

Ich habe 4 DKB-Sparpläne abgeschlossen um selbst flexibel agieren zu können falls ich mal Teilbeträge benötige.

 

Aus heutiger Sicht halte die Guthaben bei der DKB für sicher, neben der Einlagensicherung ist das Geschäftsmodell tragfähig und risikoarm. Dennoch sollte man in der Zukunft generell auf die "gesetzlich garantierte" 100.000 €-Schwelle achten, da man den Einlagensicherungssystemen im europäischen Kontext nicht zu 100 % vertrauen darf. Das hält mich auch davor ab, noch mehr Sparpläne "auf Vorrat" abzuschließen, nur um die jetzigen Konditionen zu sichern. Insbesondere habe ich die Wahl, einen steuerlich absetzbaren 1,75 %-Kredit ( Photovoltaik ) sonderzutilgen oder das Geld alternativ zu investieren. Rechnerisch hätten DKB-Sparpläne einen deutlichen Vorteil gegenüber der Tilgungsvariante.

 

Für den allgemeinen Sparer halte ich den DKB-Sparplan deutlich lukrativer als jede derzeitige alternative Sparform aus der Banken- und Versicherungswelt. Warum die DKB hier so großzügig bleibt, erschließt sich mir nicht.

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Geschrieben

Was ist besser um einen hohen Einmalbeitrag zu leisten? Mit sehr hoher Rate beginnen und dann absenken oder gleich mit niedriger Rate beginnen und 36 Raten vorauszahlen?

 

Mache doch zwei Sparpläne. Einen davon kannst du jederzeit auf 25 € p.m. absenken oder ganz aussetzen.

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Geschrieben

Das hält mich auch davor ab, noch mehr Sparpläne "auf Vorrat" abzuschließen, nur um die jetzigen Konditionen zu sichern.

Hallo Kolle

 

Ist die Anzahl der Verträge wirklich ein Problem? Ob jetzt 10 Verträge à 25€/Monat oder 5 Verträge à 50€/Monat bespart werden, macht ja für die Gesamtrendite keinen Unterschied. Könntest du nicht einzelne Sparpläne aussetzen, wenn dein Gesamtguthaben sich der 100.000€-Schwelle annähert? Alternativ könntest du dann anfangen, jeden Monat Teilbeträge (bis 2.000€ pro Vertrag) zu entnehmen und anderweitig anzulegen, falls dir das DKB-Risiko zu hoch wird, und/oder anderswo bessere Konditionen zu haben sind.

 

Ich selbst habe vor einiger Zeit 10 kleine Einzel-Sparpläne auf 20 Jahre eingerichtet, auf die ich zu gegebener Zeit "Vorauszahlungen" verteilen werde. So werde ich nächstes Jahr vielleicht einen Teil meiner laufenden Sparbriefleiter in diesen Sparplänen unterbringen und so lange dort lassen, bis sich wieder bessere Konditionen für sicheres 2- und 3-jähriges Festgeld finden lassen. Mal sehen.

 

Angesichts der jüngsten Zinsentwicklung denke ich zur Zeit darüber nach, noch ein paar Sparpläne "auf Vorrat" dazuzunehmen – je kleiner gestückelt, desto flexibler das Gesamtkonstrukt. Immerhin kann ich bei 10 Verträgen bis zu 20.000€ pro Kalendermonat ohne Kündigung entnehmen (falls das nötig oder opportun sein sollte).

 

Grüße, H.

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Angesichts der jüngsten Zinsentwicklung denke ich zur Zeit darüber nach, noch ein paar Sparpläne "auf Vorrat" dazuzunehmen – je kleiner gestückelt, desto flexibler das Gesamtkonstrukt. Immerhin kann ich bei 10 Verträgen bis zu 20.000€ pro Kalendermonat ohne Kündigung entnehmen (falls das nötig oder opportun sein sollte).

 

Grüße, H.

 

 

Ich glaube, das geht nicht. In den Sparplan Bedingungen steht: "Rückzahlungen sind nur unter Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist nach Punkt I.5.(1) und nur im Rahmen der Auflösung des gesamten DKB-Sparplan möglich."

 

Nichtsdestotrotz finde ich den DKB-Sparplan auch sehr interessant, ums sich eine Zinsoption in der fernen Zukunft aufrecht zu erhalten. Ab einem Sparguthaben von 500,- EUR kann man seine Sparzahlungen vollständig aussetzen und später wieder aufnehmen. Wenn ich jetzt z.B. einen Sparplan mit 500,- EUR monatlicher Besparung abschließe, habe ich mir das Recht erkauft, jederzeit 6.000,- EUR zu 1,55% + (200% Bonus auf alle Zinsen) anzulegen. Insbesondere in den letzten Jahren lohnt sich dies ja besonders. Dann läuft der Zins für die letzten Jahre gegen 4,65%

 

Beispielübersicht der Gesamtverzinsung auf den jeweils 1. Monatsbeitrag eines Sparjahres

Rendite 1. Sparjahr = 3,73%

Rendite 6. Sparjahr = 3,91%

Rendite 11. Sparjahr = 4,13%

Rendite 16. Sparjahr = 4,39%

Rendite 20. Sparjahr = 4,65%

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Beispielübersicht der Gesamtverzinsung auf den jeweils 1. Monatsbeitrag eines Sparjahres

Rendite 1. Sparjahr = 3,73%

Rendite 6. Sparjahr = 3,91%

Rendite 11. Sparjahr = 4,13%

Rendite 16. Sparjahr = 4,39%

Rendite 20. Sparjahr = 4,65%

 

Diese Rechnung verstehe ich nicht. Oder ist das der Zinseszinseffekt?

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Geschrieben · bearbeitet von Akaman

Beispielübersicht der Gesamtverzinsung auf den jeweils 1. Monatsbeitrag eines Sparjahres

Rendite 1. Sparjahr = 3,73%

Rendite 6. Sparjahr = 3,91%

Rendite 11. Sparjahr = 4,13%

Rendite 16. Sparjahr = 4,39%

Rendite 20. Sparjahr = 4,65%

 

Diese Rechnung verstehe ich nicht. Oder ist das der Zinseszinseffekt?

 

Ich denke eher, es ist ein Missverständnis hinsichtlich der Bedingungen. Auch, wenn man die idealtypischen Verläufe, die DKB selbst ins Netz stellt, zugrunde legt, kommt man nie über eine Rendite von 3,96% hinaus (und das auch nur, wenn die variablen Zinssätze 20 Jahre lang nicht unter den gegenwärtigen Stand fallen).

 

Vor dem Ende des Vertrages kann man übrigens - nicht ungewöhnlich bei diesen Produkten - nur gegen eine Art Vorfälligkeitsentschädigung Geld abziehen.

 

Wer mir jetzt mal eine überzeugende Skizze hinlegen kann, wie unsere Welt in 20 Jahren aussieht, hat Aussicht, dass ich ihn dann (sofern ich noch lebe) in diesem Forum ausdrücklich lobe. Die übliche Flasche mit 90+ Parkerpunkten gibt es dann noch obendrauf.

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Die 1,55% p.a. sind angeblich über die ganze Laufzeit garantiert. http://www.wertpapie...post__p__794749

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