Seppels Depot

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Nö, @otto, die sind alle doof, zittrig und was weiss ich noch alles und wissen vor allem nicht, dass Dividenden-BlueChips derzeit extrem en vogue sind.

Aber die lernen es schon noch... :-

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Laut Economist hat Value zur Zeit tatsächlich etwas hohe Bewertungen. Allerdings sind die Kurse vor kurzem ja wieder zurückgekommen. Langfristig spielt das wohl eher keine große Rolle.

 

Shell drückt schlicht der Ölpreis, der schion lange nicht mehr steigt. Das ist mit meiner Statoil genauso. Für steigende Preise braucht es erst noch eine Konjunkturbelebung. Dann werden vermutlich auch wieder die Ölpreise ansteigen.

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Wär die RDS ein US Unternehmen, würde sie wohl ganz woanders stehen ;)

Europäische Werte, selbst mit internationaler Ausrichung, haben es aktuell nicht leicht. Man konzentriert sich lieber auf die Brüder aus Übersee. Das muß aber nicht immer so bleiben.

Letztendlich muß jeders sebst enscheiden, ob er die Aktie für kaufenswert hält. Ich finde, daß sie es ist. Möglicherweise ist die aktuelle Schwäche langfristig auch eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit.

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Einer der wenigen Blue Chips der aus meiner Sicht noch Aufholpotential hat. Weiteres nettes Bonbon: die üppige Dividendenrendite

 

Warum sehen das die anderen Marktteilnehmer z.Zt. nicht so, bist du besser informiert?

 

Natürlich bin ich nicht besser informiert (gehe davon aus die Frage ist ironisch gemeint). Ich bin langfristig vom Unternehmen überzeugt und war bisher nur mit einer halben Position investiert. Deswegen passt das für mich.

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Warum sehen das die anderen Marktteilnehmer z.Zt. nicht so, bist du besser informiert?

 

Natürlich bin ich nicht besser informiert (gehe davon aus die Frage ist ironisch gemeint). Ich bin langfristig vom Unternehmen überzeugt und war bisher nur mit einer halben Position investiert. Deswegen passt das für mich.

 

Möchte wirklich nicht nerven - warum bist du von dem Unternehmen überzeugter als andere und gehst davon aus, die Kursentwicklung + Dividenden wären besser als bei anderen Unternehmen (wenn du das nicht wärest, würde die Entscheidung für dieses und gegen andere Unternehmen keinen Sinn machen).

 

Da ich nicht in einzelne Unternehmen investiere, interessieren mich die Beweggründe für eine solche Entscheidung - ist es Wissen, Glaube, Gefühl, Hoffnung oder was ist es.

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neutral und ohne Wertung vermute ich: eine Mischung aus Div.rendite und Chartbild :P

 

über die anstehenden Probleme bzw. Kosten für Gasförderung steht ja genügend im RDS Thread... der humane Ölpreis wird sein übriges dazu beitragen...

 

trotz der etwas wackeligen Argumente :D - es gibt sicherlich schlechtere Investments als einen Ölmulti in Zeiten "stürmischer See" zu kaufen...

 

P.S. bin selbst investiert seit Feb und mittlerweile wieder beim Einstandskurs gelandet :rolleyes:

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Posted · Edited by Seppel

Natürlich bin ich nicht besser informiert (gehe davon aus die Frage ist ironisch gemeint). Ich bin langfristig vom Unternehmen überzeugt und war bisher nur mit einer halben Position investiert. Deswegen passt das für mich.

 

Möchte wirklich nicht nerven - warum bist du von dem Unternehmen überzeugter als andere und gehst davon aus, die Kursentwicklung + Dividenden wären besser als bei anderen Unternehmen (wenn du das nicht wärest, würde die Entscheidung für dieses und gegen andere Unternehmen keinen Sinn machen).

 

Da ich nicht in einzelne Unternehmen investiere, interessieren mich die Beweggründe für eine solche Entscheidung - ist es Wissen, Glaube, Gefühl, Hoffnung oder was ist es.

 

Du nervst nicht. Warum ich überzeugter als andere bin kann ich nicht beurteilen. Hier meine Gründe für die Kaufentscheidung:

 

  • Vergleichsweise Niedriges KGV): 7,7 (Exxon: 11,4, BP: 8,6)
  • Ich gehe von einer konjunkturellen Erholung aus (wenn auch langsam); sollte sich positiv auf den Ölpreis und somit auch für RDS auswirken
  • Aktuelle Dividendenrendite: ca 5% (damit lässt sich langfristig die ein oder andere kursschwankung entspannt ausitzen)
  • Gewinn im vergangenen Jahr: 26 Mrd. davon werden 41% zur Ausschüttung der Dividenden verwendet

Ich habe mich zwischen Exxon und RDS entschieden. Den Ausschlag hat hier tatsächlich gegeben, dass Shell aktuell mehr Federn gelassen hat und US Unternehmen so auch Exxon derzeit ambitioniert bewertet sind. Aber auch das ist nur meine persönliche Meinung.

 

Und natürlich ist auch ein Stück Bauchgefühl mit dabei. Hoffnung weniger da ich davon ausgehe, dass ich langfristig einen guten Wert im Depot habe. Durch den langfristigen Anlagehorizont kann ich bei diesem Wert ruhig schlafen.

 

Gruß

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Gestern:

Quartalsdividende Barrick Gold

0.20$ per share - WKN: 870450

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Aktuell schaue ich mir folgende Werte genauer an:

BHP Billiton

Pfizer

Nokia

Stryker

Novartis

 

Könnte sein, dass sich da bald etwas tut.

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Hi Seppel,

 

grundsätzlich verfolge ich eine sehr ähnliche Strategie, Alter deckt sich auch mit meinem ganz gut, nur bin ich im AUfbau des Depots noch nicht ganz so weit, bin erst seit etwas mehr als einem Jahr dabei, langsam ein paar Aktien zu sammeln.

Für mich rückt Novartis z.B. auch langsam wieder in den interessanten Bereich vor.

 

Mich würde auch deine Einschätzung zu Barrick Gold interessieren, wie es da deiner Meinung nach nach dem doch heftigen Kurseinbruch der letzten Zeit weitergeht?

 

lg Landa

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Hi Landazar,

 

Barrick hängt voll am Goldpreis und hat gerade in den letzten Tagen nochmal ordentlich auf den Deckel bekommen. (wie einige Goldminen). Zu der aktuellen Bewertung werde ich Barrick in jedem Falle halten. Einen Nachkauf plane ich momentan aber nicht.

 

Stattdessen habe ich eine erste Position bei Nokia eröffnet:

 

Nokia: WKN 870737 zu 2,79€

 

Bei BHP Billiton und Pfizer zögere ich aktuell noch.

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Ich habe Barrick zZ noch nicht im Depot, denke aber ernstaft über einen kleinen Einstieg (max halbe Position) nach, mal schaun :)

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Hallo Seppel,

 

Dein Depot und Deine Strategie sind meiner doch sehr ähnlich.

Du stehst noch recht am Anfang und hast viel Cash, das ist gut und vielleicht vermeidest Du den ein oder anderen Fehler, den ich bereits gemacht habe.

 

In meinem Thread habe ich ja ebenfalls eine Strategie ausformuliert, evtl. hilft sie Dir ja.

https://www.wertpapier-forum.de/topic/22208-schinderhannes-langfristaktiendepot/

 

Werde hier jedenfalls regelmäßig reinschauen :thumbsup:

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@ Schinderhannes: Dein Depot habe ich "unter Beobachtung". Gefällt mir gut und auch mit deinen Leitprinzipien kann ich mich sehr gut identifizieren. Lese da gerne mit.

 

Momentan habe ich noch einen gute Teil Cash in der Hinterhand, so dass ich reagieren kann.

 

@ Landazar: Wenn du überlegst in Goldminen zu investieren, würde ich dir auch einen Blick auf Iamgold empfehlen. Wenn ich nochmal nachlege, dann vielleicht bei Iamgold um nicht alles auf ein Pferd zu setzen, aber wie bereits gesagt habe ich Rohstoffsektor momentan BHP im Fokus.

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Kleines Update:

 

  • Kauf von einer halben Position K+S (WKN: KSAG88) zu 20,564€ inkl. Spesen
  • Verkauf Nokia (WKN: 870737) zu 3,03€ inkl. Spesen -> +13.76%
  • Dividende Vodafone (WKN: A0J3PN) -> 0.08018€ per share

Aktuell schaue ich mir Strykker, IBM und weiterhin BHP genauer an.

 

 

 

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Posted · Edited by Seppel

Es gibt etwas Bewegung im Depot:

 

Zunächst einmal sind Dividenden eingegangen:

Colgate Palmolive (WKN 850667): ~0,22€ / share (15% Quellensteuer bereits einkalkuliert)

P&G (WKN 852062) ~0,384€ / share (15% Quellensteuer bereits einkalkuliert)

 

Dann wurden folgende Verkäufe/ Käufe vorgenommen:

BASF (WKN BASF11) zu 67,30€ / share -> +33,37% (Abgeltungssteuer voll einberechnet, das tut echt weh...)

Begründung: BASF ist aus meiner Sicht aktuell relativ fair bewertet. Kann mir gut vorstellen irgendwann tiefer wieder einzusteigen, kann auch sein dass wir die aktuellen Kurse nicht mehr sehen. Who knows? Ich glaube an ersteres.

 

Nachkauf K+S (WKN KSAG88) zu 18,244€

Kauf einer halben Position IBM (WKN 851399) zu 140,98€

 

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Wieviel Dividende hast Du prozentual zu deinem Depot dieses Jahr bisher kassiert ?

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Dann wurden folgende Verkäufe/ Käufe vorgenommen:

BASF (WKN BASF11) zu 67,30€ / share -> +33,37% (Abgeltungssteuer voll einberechnet, das tut echt weh...)

Begründung: BASF ist aus meiner Sicht aktuell relativ fair bewertet. Kann mir gut vorstellen irgendwann tiefer wieder einzusteigen, kann auch sein dass wir die aktuellen Kurse nicht mehr sehen. Who knows? Ich glaube an ersteres.

 

Nachkauf K+S (WKN KSAG88) zu 18,244€

 

 

Diese Transaktionen und vor allem ihre Begründung leuchten mir nicht wirklich ein. BASF dürfte - und das sehe ich ähnlich - derzeit fair bepreist zu sein, aber wohl eher nicht überbewertet. Bei einem langfristigen Buy&Hold-Ansatz von Big-Player-Aktien sollte man doch davon ausgehen, daß die gekauften Aktien meist fair bepreist sind. Wieso ergibt sich daraus dann ein Verkaufskriterium?

 

zur Erinnerung darf ich aus der Darstellung Deiner Strategie im Eingangspost, den Du erst vor rund zwei Monaten gepostet hast, zitieren:

 

 

Nun zur Strategie:

  • Anlagehorizont für den Großteil des Depots ist langfristig ausgelegt (> 30 Jahre)
  • Grundsätzlich investiere ich gerne in Big Player mit einem starken Geschäftsmodell und einem großen Burggraben
  • Ca. 90% des Aktienanteils soll als Buy and Hold laufen; gehen die Märkte runter werden gute Titel nachgekauft
  • Hier investiere ich gerne in Big Player mit einem starken Geschäftsmodell und einem großen Burggraben; Bevorzugt in Qualitätsunternehmen mit starker Marktstellung.
  • Titel mit guten Dividenden (die nicht aus der Substanz ausgeschüttet werden) werden bevorzugt.
  • Ca. 10% des Aktienanteils soll in kurz bis Mittelfristige Investitionen gehen (Turnaround Kandidaten, Unternehmen die aus diversen Gründen zu stark abgestraft wurden, …) aktuell denke ich an Barrick (Depotwert), Nokia, K+S

 

Die ersten fünf Punkte treffen doch perfekt auf BASF zu. Ein weltweit führendes Chemieunternehmen mit starker Marktstellung, guten Gewinnen, einer sehr ordentlichen nicht aus der Substanz finanzierten Dividende (Dividendenrendite 5,6% bezogen auf Deinen Einstiegskurs, 3,8% bezogen auf den aktuellen Kurs) und häufigen Dividendensteigungen.

 

Deine Strategie sieht vor, 90% des Portfolios als Buy&Hold zu fahren und bei sinkenden Märkten gute Titel nachzukaufen. Von einem Verkauf bei Erreichen eines fairen Preisniveaus war allerdings bisher nicht die Rede. Du verkaufst also eine prototypische Buy&Hold-Aktie zugunsten des Kaufs eines kurzfristigen Zocks (Du verwendest den Begriff Turnaround-Kandidat), obschon Du das auch problemlos aus der Cash-Position hättest finanzieren können.

 

Könnte es sein, daß Du den zweiten Teil von Buy&Hold, also Deiner eigenen Strategie, nicht verstanden hast?

 

Überdies weist Dein Depot im Hinblick auf die Branchengewichtung ohnehin schon eine starke Übergewichtung von Konsumer-Aktien (P&G, Colgate, Nestle, BAT etc.) auf, die Du durch den Verkauf von BASF noch erhöhst.

 

Mein Eindruck ist, daß Du genau wieder in die Verhaltensmuster zurückfällst, die Du eigentlich vermeiden wolltest (wesentliche Aussagen durch mich hervorgehoben):

 

 

Ich bin Anfang 30 und habe seit 5 Jahren Erfahrungen an der Börse. Mein Anfängerglück war, dass ich die ersten realen Aktien (Siemens, BASF, Nestle, Munich Re) im April 2009 zu einem historisch günstigen Zeitpunkt gekauft habe. Leider habe ich nicht alle bis zum heutigen Zeitpunkt gehalten. Deswegen liegt es mir sehr am Herzen für mein zukünftiges Handeln eine klare möglichst präzise Strategie zu entwickeln.

 

In der Vergangenheit habe ich zu oft hin und her geschoben. Ich hatte gute Titel in meinem Depot (FuchsPetrolub, BHP Billiton, Continental, Teva) habe aber oftmals umgeschichtet. Deshalb möchte ich gerne für mich auch mit eurer Unterstützung eine Strategie festlegen die mehr zum Buy and Hold Ansatz geht. Die oben genannten Punkte sollen eine Guideline geben.

 

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Ich stimme Sisyphos vollkommen zu.

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Kritik verstanden und aufgenommen. Fakt ist, dass ich mich momentan mit weniger zyklischen Werten wohler fühle. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es nicht der falscheste Zeitpunkt ist einen fair bewerteten Zykliker (vorübergehend) aus dem Depot zu werfen. Aber ich gebe dir Recht, dass ich an dieser Stelle meine Strategie hinterfragen muss. Ich möchte nicht in Aktionismus verfallen, allerdings möchte ich mir die Möglichkeit offen halten aus meiner Sicht unterbewertete Unternehmen ins Depot aufzunehmen, die ich nicht 30 Jahre halte. Aktuell sieht es so aus, als ob 10% des Depotvolumens nicht ausreichend sind. Aus meiner Sicht ist K+S zwar aktuell risikobehaftet (du nennst es Zock), langfristig aber chnacnereich. Hier habe ich ausreichend Sitzfleisch.

 

Dann wurden folgende Verkäufe/ Käufe vorgenommen:

BASF (WKN BASF11) zu 67,30€ / share -> +33,37% (Abgeltungssteuer voll einberechnet, das tut echt weh...)

Begründung: BASF ist aus meiner Sicht aktuell relativ fair bewertet. Kann mir gut vorstellen irgendwann tiefer wieder einzusteigen, kann auch sein dass wir die aktuellen Kurse nicht mehr sehen. Who knows? Ich glaube an ersteres.

 

Nachkauf K+S (WKN KSAG88) zu 18,244€

 

 

Diese Transaktionen und vor allem ihre Begründung leuchten mir nicht wirklich ein. BASF dürfte - und das sehe ich ähnlich - derzeit fair bepreist zu sein, aber wohl eher nicht überbewertet. Bei einem langfristigen Buy&Hold-Ansatz von Big-Player-Aktien sollte man doch davon ausgehen, daß die gekauften Aktien meist fair bepreist sind. Wieso ergibt sich daraus dann ein Verkaufskriterium?

 

zur Erinnerung darf ich aus der Darstellung Deiner Strategie im Eingangspost, den Du erst vor rund zwei Monaten gepostet hast, zitieren:

 

Nun zur Strategie:

  • Anlagehorizont für den Großteil des Depots ist langfristig ausgelegt (> 30 Jahre)
  • Grundsätzlich investiere ich gerne in Big Player mit einem starken Geschäftsmodell und einem großen Burggraben
  • Ca. 90% des Aktienanteils soll als Buy and Hold laufen; gehen die Märkte runter werden gute Titel nachgekauft
  • Hier investiere ich gerne in Big Player mit einem starken Geschäftsmodell und einem großen Burggraben; Bevorzugt in Qualitätsunternehmen mit starker Marktstellung.
  • Titel mit guten Dividenden (die nicht aus der Substanz ausgeschüttet werden) werden bevorzugt.
  • Ca. 10% des Aktienanteils soll in kurz bis Mittelfristige Investitionen gehen (Turnaround Kandidaten, Unternehmen die aus diversen Gründen zu stark abgestraft wurden, …) aktuell denke ich an Barrick (Depotwert), Nokia, K+S

 

Die ersten fünf Punkte treffen doch perfekt auf BASF zu. Ein weltweit führendes Chemieunternehmen mit starker Marktstellung, guten Gewinnen, einer sehr ordentlichen nicht aus der Substanz finanzierten Dividende (Dividendenrendite 5,6% bezogen auf Deinen Einstiegskurs, 3,8% bezogen auf den aktuellen Kurs) und häufigen Dividendensteigungen.

 

Deine Strategie sieht vor, 90% des Portfolios als Buy&Hold zu fahren und bei sinkenden Märkten gute Titel nachzukaufen. Von einem Verkauf bei Erreichen eines fairen Preisniveaus war allerdings bisher nicht die Rede. Du verkaufst also eine prototypische Buy&Hold-Aktie zugunsten des Kaufs eines kurzfristigen Zocks (Du verwendest den Begriff Turnaround-Kandidat), obschon Du das auch problemlos aus der Cash-Position hättest finanzieren können.

 

Könnte es sein, daß Du den zweiten Teil von Buy&Hold, also Deiner eigenen Strategie, nicht verstanden hast?

 

Überdies weist Dein Depot im Hinblick auf die Branchengewichtung ohnehin schon eine starke Übergewichtung von Konsumer-Aktien (P&G, Colgate, Nestle, BAT etc.) auf, die Du durch den Verkauf von BASF noch erhöhst.

 

Mein Eindruck ist, daß Du genau wieder in die Verhaltensmuster zurückfällst, die Du eigentlich vermeiden wolltest (wesentliche Aussagen durch mich hervorgehoben):

 

Ich bin Anfang 30 und habe seit 5 Jahren Erfahrungen an der Börse. Mein Anfängerglück war, dass ich die ersten realen Aktien (Siemens, BASF, Nestle, Munich Re) im April 2009 zu einem historisch günstigen Zeitpunkt gekauft habe. Leider habe ich nicht alle bis zum heutigen Zeitpunkt gehalten. Deswegen liegt es mir sehr am Herzen für mein zukünftiges Handeln eine klare möglichst präzise Strategie zu entwickeln.

 

In der Vergangenheit habe ich zu oft hin und her geschoben. Ich hatte gute Titel in meinem Depot (FuchsPetrolub, BHP Billiton, Continental, Teva) habe aber oftmals umgeschichtet. Deshalb möchte ich gerne für mich auch mit eurer Unterstützung eine Strategie festlegen die mehr zum Buy and Hold Ansatz geht. Die oben genannten Punkte sollen eine Guideline geben.

 

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Kritik verstanden und aufgenommen. Fakt ist, dass ich mich momentan mit weniger zyklischen Werten wohler fühle. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es nicht der falscheste Zeitpunkt ist einen fair bewerteten Zykliker (vorübergehend) aus dem Depot zu werfen.

 

 

Natürlich kann man das so sehen und bei BASF noch deutlich niedrigere Kurse erwarten. Ich würde da auch gar nicht gegen ein Bauchgefühl argumentieren wollen, da es sich doch im aufgrund der bisher gesammelten Erfahrungen bildet. Ob dafür wenige Jahre Börsenerfahrung schon ausreichend sind, sei einmal dahingestellt.

 

Man kann aber genauso gut bei BASF gute Chancen für Kurssteigerungen sehen. Davon scheinen jedenfalls etliche BASF-Insider auszugehen, die in den vergangenen drei Monaten die Aktie zu Kursen zwischen 65 und 75 EUR gekauft haben.

 

Meine Kritik richtete sich in erster Linie auf die erhebliche Diskrepanz zwischen Deinem Handeln und der von Dir selbst vorgegebenen Strategie. Normaleweise sollte das Handeln immer in Einklang mit der Strategie stehen.

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Ich fände es toll, wenn Du bei Depotaktualisierungen auch wieder die Tabelle aus dem 1. Post beifügst, also inkl. Kaufkurs, aktuellem Kurs usw.

Eine Gewinn/Verlust/Dividendenposition würde ich auch begrüßen.

 

Viele Grüße

schinderhannes

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Hi Schinderhannes,

 

gerne.

 

Gruß

 

Seppel

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BASF (WKN BASF11) zu 67,30€ / share -> +33,37% (Abgeltungssteuer voll einberechnet, das tut echt weh...)

.

Was mir echt weh tut, ist das Gerede über die Abgeltungssteuer. Gut, ich verstehe, dass es schöner wäre, Gewinne zwischen jetzt und dem Steuertermin zu reinvestieren. Aber so oder so, Gewinne müssen versteuert werden. Mir ist die Abrechnung per Jahresende auch lieber, aber was soll das Gejammer? Wenn deine persönlicher Steuersatz höher ist, wie gut für dich! Du kommst beser weg als andere. Bist du ein ärmeres Schwein, dann kriegst du das zu viel bezahlte Geld zurück. Du musst zwar für die höhere Gehaltsklasse bluten, aber hast du schon mal versucht, deinen Ärger mit deinem Wahlverhalten zu korrelieren?

 

Oder ist die vorherrschende Meinung diese: Staatliche Einnahmen (aka: Steuern) sind im Prinzip gut, ausser wenn ich sie zu bezahlen habe?

 

Investiert in Aktien, nein, besser: in Unternehmen, die gute Aussichten haben, Umsätze und Gewinne und damit letzten Endes Börsenkurse zu steigern. Das ist jedenfalls meine Maxime. Für daraus resultierende Gewinne zahle ich gern Steuern.

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Wenn du mit Cash über 145 Prozent erwirtschaftet hast, würde ich fortan nur noch Cash halten.

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