Immobilienaktien

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82 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Beim Thema Immobilienaktien scheiden sich ja die Geister.

 

Hierzu habe ich gerade eine sehr interessante Arbeit der Uni Graz gefunden:

Wegen ihrer relativ geringen Korrelation mit dem Aktienmarkt sind Immobilienaktien gerade für das langfristige Aktienfondsmanagement von besonderem Interesse. Dieses Diversifikationspotential kann jedoch durch einen langfristigen Zusammenhang, der in Korrelationskoeffizienten unberücksichtigt bleibt, geschmälert werden. Während Erkenntnisse

über eventuelle Langfristzusammenhänge für die USA widersprüchlich sind, fehlen sie für Deutschland gänzlich. Anhand eines aktuellen Betrachtungszeitraums wird die Existenz langfristiger Gleichgewichte zwischen dem Aktien- und Immobilienmarkt für beide Länder überprüft. Für die USA kann eine deutlichere Bestätigung für eine schwache langfristig stabile Beziehung zwischen REITs und US-Aktien als bisher gefunden werden. Für Deutschland sind die Ergebnisse nicht eindeutig, deuten jedoch insbesondere bei einem Vergleich mit den USResultaten ebenfalls auf eine kointegrierende Beziehung hin.

 

Die Autoren der Arbeit schreiben in Ihrer Analyse als Fazit:

Die Analyse des amerikanischen Aktienmarktes und US-Immobilienaktien stützt jene Arbeiten, die zwischen beiden eine Kointegrationsbeziehung respektive einen Langfristzusammenhang feststellen. Damit entwickeln sich beide Assetklassen

langfristig im Gleichklang. Entsprechend würde die Verwendung (kurzfristiger) Korrelationskoeffizienten in langfristigen Anlagestrategien zur Überschätzung der Diversifikationseffekte durch REITs führen. Weiterhin fallen die festgestellten

Anpassungsgeschwindigkeiten der beiden verwendeten Indizes aneinander wiederum gering aus. Sie liegen jedoch über den bisher für die USA ermittelten Werten. Ausgehend von diesen Ergebnissen für die jüngste Vergangenheit kann daher sogar eine

gewisse Verfestigung des Zusammenhangs und demzufolge eine größere Bedeutung für das (langfristige) Diversifikationspotential erwartet werden.

 

Dem entgegen steht die Beobachtung tendenziell sinkender Korrelationskoeffizienten zwischen US-Aktienmarkt und REITs, vergleicht man beispielsweise die angeführten, aus früheren Untersuchungen abgeleiteten typischen Korrelationskoeffizienten mit dem Koeffizienten von 0,39 in dieser Arbeit. Mit der wachsenden Bedeutung resp.Bekanntheit des Immobilienaktienmarktsegments wird es von den Marktteilnehmern immer deutlicher als eigenständiges (Immobilien)-Investment wahrgenommen, was mit einer erhöhten Reflektion der immobilienmarktspezifischen Konjunktur verbunden ist. Damit löst es sich immer stärker vom Einfluss des gesamten Aktienmarktes. Fraglich ist allerdings, ob sich diese Entkopplung auf kurzfristige Zusammenhänge beschränkt, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf das kurze Diversifikationspotential, oder auch langfristige Zusammenhänge tangiert.

Quelle: http://www-classic.uni-graz.at/bvbwww/awg/...ger-Winkler.pdf

 

In diesem Thread würde ich gerne mit Euch diskutieren, was er von dem Thema Immobilienaktien allgemein haltet, ob ihr gegebenenfalls schon REITs im Portfolio habt (wenn ja welche) und ob Ihr darüber hinaus Eure Meinung ggf. in dem Ergebnis der Arbeit wiederfindet?

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Geschrieben

Immobilienaktien und REITS stehen auf meiner Watchliste - kein Engagement bisher.

 

Meine persönliche Bewertung:

 

Pluspunkte:

- Risikoreduzierenden Wirkung durch den im Artikel diskutierten Diversifikationseffekt zu Aktien

- Sehe insbesondere in Deutschland durch die im internationalen Vergleich zurückgebliebenen Immobilienpreise Nachholbedarf

 

Negativpunkte:

- Immobilien eigentlich schon ausreichend abgedeckt

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Geschrieben · bearbeitet von Schnitzel

Ich hab bisher auch keinerlei Engagements in dem Bereich getätigt. Für mich steht eher die Frage was deckt einen Markt besser ab, bzw. womit diversifiziere ich besser im Raum. Hier komm ich an den Punkt: Was wäre besser

 

offener Immobilienfonds vs. REIT

 

? Wie offensiv bzw. wie defensiv arbeitet ein REIT im Vergleich zu einem Immofonds ? Da sehe ich aus'm Bauch heraus die Immofonds irgendwie besser positioniert...fragt mich nicht warum

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Geschrieben

Reits im Schnitt deutlich höher verschuldet ---> deutlich "offensiver".

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Geschrieben

das wär jetzt eben die frage, bei einem hohen verschuldungsgrad holste dir natürlich auch en deutlich höheres risiko ins depot und ob das dann im verhältnis zum ertrag steht hmmmmm

eigentlich dienen immo's ja der stabilisierung und sind eher, nicht ausschließlich dem sichereren bereich zuzuordnen

 

wobei man sich natürlich auch'n enstprechend offensiven immo holen kann und das ding im falle eines flops aber nicht zu 100 % die biege macht wie en REIT

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Geschrieben · bearbeitet von frank05

Pluspunkte:

- Risikoreduzierenden Wirkung durch den im Artikel diskutierten Diversifikationseffekt zu Aktien

 

Das ist eine Studie, andere Studien kommen zu anderen Ergebnissen. Vor einiger Zeit gab es eine Studie, nach der Reits das Risiko (Volatilität) etwas verringern, aber offene Immobilienfonds (wie @ Schnitzel richtig vermutet hat), Gold und Anleihen das Risiko stärker verringern:

 

 

93anlageklassen.gif

 

(...)Immobilien unabhängig vom Aktienmarkt

Einen guten Schutz bieten auch Immobilien (offene Immobilienfonds). Mit einer Korrelation von nahezu null ist diese Anlageklasse mittelfristig vollkommen unabhängig vom Aktienmarkt. (...)

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanla...ung/184416.html

 

 

Nicht vergessen sollte man die Tatsache, das die deutschen Konzerne durch die Globalisierung zunehmend von der Weltwirtschaft abhängen aber nicht der deutsche Immobilienmarkt.

 

- Sehe insbesondere in Deutschland durch die im internationalen Vergleich zurückgebliebenen Immobilienpreise Nachholbedarf

Das ist kein zwingendes Argument für steigende Märkte - an den Märkten gibt es keinen Automatismus. Bestimmte Märkte können jahrzehntelang stagnieren oder sogar fallen (Aktienmärkte in den sechziger und siebziger Jahren, japanischer Aktien - und Immobilienmarkt seit zwanzig Jahren). Im Moment ist es wohl wahrscheinlicher, dass sich die stark gestiegenen Märkte wie in den USA, Großbritannien, Spanien und Irland wieder nach unten dem deutschen Markt annähern. Es stellt sich die Frage, wo sind die Wachstumsmärkte der Zukunft ? In Deutschland mit seinem niedrigen Wirtschaftswachstum, sinkenden Realeinkommen und schlechter Demographie oder in Schwellenländern mit starkem Wirtschaftswachstum, steigenden Realeinkommen und besserer Demographie ?

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Geschrieben · bearbeitet von Sapine

:thumbsup: Schöne Grafik. Quelle?

Wenn ich die Grafik richtig lese sind REITS in Krisenzeiten auch nahe null korreliert mit Aktien, wobei sie insgesamt mit Aktien korrelieren. Wäre für mich kein Argument dagegen sondern eher dafür. In guten Zeiten dabei sein und sich in schlechten Zeiten abkoppeln.

 

Mit dem zweiten Punkt gebe ich dir allerdings Recht.

1. Es kann lange dauern und

2. Die Demographie in Deutschland spricht dagegen

Demgegenüber stehen neben den nicht gestiegenen Preisen im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn die rückläufigen Zahlen bei Neubauten in Deutschland. Ob das reicht kann man sicher geteilter Meinung sein.

 

EDIT: Quelle gefunden :D

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Geschrieben · bearbeitet von frank05

:thumbsup: Schöne Grafik. Quelle?

 

Die hatte ich angegeben (FTD).

 

Wenn ich die Grafik richtig lese sind REITS in Krisenzeiten auch nahe null korreliert mit Aktien, wobei sie insgesamt mit Aktien korrelieren. Wäre für mich kein Argument dagegen sondern eher dafür. In guten Zeiten dabei sein und sich in schlechten Zeiten abkoppeln.

Wenn ich die Grafik richtig interpretiere, gibt es im langfristigen Durchschnitt (Der Durchschnitt beinhaltet normalerweise ja schon die Krisenzeiten) eine Korrelation mit Aktien, in positiven Zeiten dürfte diese noch höher sein. Mit dem langfristigen Durchschnitt (47 Jahre) sind wohl nicht nur die positiven Zeiten gemeint, sonder positive und negative Zeiten. Diese Studie kommt ja auch im Text zu dem Schluss, das neben Anleihen und Gold nur offene Immobilienfonds diversifizieren, vom Diversifizierungspotenzial von Reits steht dort nichts.

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Geschrieben

Hallo,

nur mal so ein paar Gedanken zu solcher Risikostreuung, oder vielmehr zu solchen Statistiken und ihrer Interpretation.

 

So wie das in dem Artikel dargestellt ist ist die Aussage, dass Gold oder Immobilien nahezu 0 mit dem Aktienmarkt korrelieren völlig nutzlos. Aus einem Korrelationskoeffizienten von 0 lässt sich so gut wie nix über die Stabilisation des Portfolios durch eine Anlageklasse vorhersagen.

So aus dem Bauch raus würde ich behaupten, dass die Zahl kann auf X Weisen zustandekommen. Die Extremen:

1) Der (z.B.) Goldpreis bleibt immer gleich, während Aktienpreise schwanken

2) der Goldpreis entwickelt sich zu 50% der Zeit parallel zum Aktienmarkt und zu den anderen 50% der Zeit genau entgegengesetzt.

 

Im ersten Fall würde man was für die Stabilität tun, aber im Zweiten wäre es ein Glücksspiel. Dann würde man nämlich bei jedem zweiten Crash stark verlieren, während man bei allen anderen Crashs nix verlieren würde. Das Blöde ist halt: man muss nur einmal alles verlieren, und dann ist alles weg.

Angenommen, man legt so lange an, dass man zwei Crashs erlebt. Dann hat man mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/2*1/2= einem Viertel zwei mal nix verloren, mit 3/4 Wahrscheinlichkeit aber in einem der Crashs richtig in die sch***** gegriffen. Und wenn das ein mal passiert, ist die Kohle fast weg. Stabilität sieht anders aus.

 

Ist natürlich etwas überspitzt geschrieben, aber entweder ich habe von Korrelationen gar keine Ahnung _oder_ solch verkürzte Darstellungen wie in dem Artikel sind eigentlich nicht sehr überzeugend.

 

Viele Grüße,

teffi

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Geschrieben

Tschuldigung hatte die Grafik zuerst übersehen in dem Artikel. Für mich zeigen REITS eine ähnliche wenn auch schwächer ausgeprägte Wirkung wie die im Artikel beschriebenen Hedgefonds. Insgesamt eine deutliche Korrelation von knapp 60 %, jedoch in Krisenzeiten des DAX mit unter 10 %nur noch eine schwache Korrelation. Eine direkten Bezug im Artikel zu REITS konnte ich nicht finden?

 

@teffi

Wenn ich zwei Anlagen mit Korrelation 0 mische, bekomme ich einen ruhigeren Verlauf, da eben nur in bei einem von sechs Fällen beide gleichzeitig fallen. In den übrigen Fällen wird der jeweilige Rückgang der einen Anlage durch die andere abgemildert. Insofern gibt es auch hier schon einen positiven Effekt.

 

Korrelation 0:

Aktien steigen -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

Aktien fallen -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

 

Bei einer negativen Korrelation ist der ausgleichende Charakter natürlich noch ausgeprägter.

 

Wahrscheinlichkeit ist immer eine Art von Glücksspiel ;)

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Geschrieben · bearbeitet von teffi

Tschuldigung hatte die Grafik zuerst übersehen in dem Artikel. Für mich zeigen REITS eine ähnliche wenn auch schwächer ausgeprägte Wirkung wie die im Artikel beschriebenen Hedgefonds. Insgesamt eine deutliche Korrelation von knapp 60 %, jedoch in Krisenzeiten des DAX mit unter 10 %nur noch eine schwache Korrelation. Eine direkten Bezug im Artikel zu REITS konnte ich nicht finden?

 

@teffi

Wenn ich zwei Anlagen mit Korrelation 0 mische, bekomme ich einen ruhigeren Verlauf, da eben nur in bei einem von sechs Fällen beide gleichzeitig fallen. In den übrigen Fällen wird der jeweilige Rückgang der einen Anlage durch die andere abgemildert. Insofern gibt es auch hier schon einen positiven Effekt.

 

Korrelation 0:

Aktien steigen -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

Aktien fallen -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

 

Bei einer negativen Korrelation ist der ausgleichende Charakter natürlich noch ausgeprägter.

 

Wahrscheinlichkeit ist immer eine Art von Glücksspiel ;)

 

Ich wage es mal, die Zahl Sechs anzuzweifeln, aber das ist ja nicht der Punkt. Ich will auch nicht abstreiten, dass mehrere Anlageklassen die Volatilität senken. Aber solche Artikel geben sich sehr wenig Mühe klarzustellen, dass auch bei einer Korrelation von Null beide Klassen gleichzeitig fallen können. Es kann tatsächlich bei jedem zweiten Einbruch bei Klasse A auch einen bei Klasse B geben. Das lässt sich auch eigentlich darstellen, wenn man solche Statistiken macht. Dass es aber nie irgendwo gezeigt wird, ist für mich eher ein Alarmsignal.

Auf der anderen Seite: bei zwei Klassen, die -1 korreliert sind, kann man im Prinzip nix verlieren, aber auch nix gewinnen. Das hilft einem also auch irgendwie nicht.

 

Zum Thema Glücksspiel: ich habe neulich mal angefangen, den Kommer zu lesen, zugegeben nicht sehr konzentriert. Irgendwie hatte ich dabei die Idee, dass buy-and-hold mit zufällig zusammengekauften Aktien im Durchschnitt das gleiche Resultat geben müsste. :D

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Geschrieben · bearbeitet von frank05

@teffi

Wenn ich zwei Anlagen mit Korrelation 0 mische, bekomme ich einen ruhigeren Verlauf, da eben nur in bei einem von sechs Fällen beide gleichzeitig fallen. In den übrigen Fällen wird der jeweilige Rückgang der einen Anlage durch die andere abgemildert. Insofern gibt es auch hier schon einen positiven Effekt.

 

Das sehe ich genauso, Risikoreduktion bedeutet ja eine geringere Volatilität, aber nicht den absoluten Schutz vor Verlust, der zwar mathematisch auf dem Papier möglich ist, aber in der Realität eigentlich nicht möglich ist. Und durch die Mischung gibt es einen ruhigeren Verlauf des Gesamtportfolios, d.h. niedrigere Volatilität.

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Geschrieben · bearbeitet von frank05

Es kann tatsächlich bei jedem zweiten Einbruch bei Klasse A auch einen bei Klasse B geben.

Wieso bei jedem zweiten Einbruch ?

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Geschrieben

Das sehe ich genauso, Risikoreduktion bedeutet ja eine geringere Volatilität, aber nicht den absoluten Schutz vor Verlust, der zwar mathematisch auf dem Papier möglich ist, aber in der Realität eigentlich nicht möglich ist. Und durch die Mischung gibt es einen ruhigeren Verlauf des Gesamtportfolios, d.h. niedrigere Volatilität.

 

Stimmt ja auch, ich wiederspreche garnix. Aber mit so einer Grafik könnte man einem eine Abnahme der Streuung des Endresultats (meinetwegen einer Auszahlung nach zwanzig Jahren) um ein viertel verkaufen, als wäre sie so gut wie eine Abnahme um 90%. Diese tollen Grafiken von Banken und Finanzzeitschriften sagen einfach oft nicht das aus, was behauptet wird.

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Geschrieben · bearbeitet von Sapine

Es sind theoretisch sogar neun verschiedene Fälle - aber zur Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten brauchst du Angaben, wie wahrscheinlich bei welcher Anlageklasse ein bestimmtes Ereignis (Gewinn, Verlust, gleichbleibend) ist. Erst dann kannst du die Wahrscheinlichkeit für eine einzelne Kombination ausrechnen.

 

Finde diese spezielle Grafik besser als vieles andere, was ich bisher gesehen habe. Allerdings habe ich auch den Vorteil, dass ich mich mit Korrelationen schon mal intensiver auseinandersetzen musste. ;)

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Geschrieben · bearbeitet von teffi

Wieso bei jedem zweiten Einbruch ? Die Wahrscheinlichkeit beim ersten Einbruch von A beträgt nur ein Drittel für einen gleichzeitigen Einbruch von B.

 

In dem Beispiel gibt es 4 Möglichkeiten in einer Spielrunde:

A fällt, B fällt

A fällt, B steigt

A steigt, B fällt

A steigt, B steigt

 

Das heißt wenn A fällt, gibt es zwei Möglichkeiten für B. Wenn alle Möglichkeiten gleich wahrscheinlich sind, fällt B bei jedem zweiten Einbruch von A.

 

Edit: Möglichkeitenliste korrigiert

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Geschrieben · bearbeitet von frank05

Es sind theoretisch sogar neun verschiedene Fälle - aber zur Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten brauchst du Angaben, wie wahrscheinlich bei welcher Anlageklasse ein bestimmtes Ereignis (Gewinn, Verlust, gleichbleibend) ist. Erst dann kannst du die Wahrscheinlichkeit für eine einzelne Kombination ausrechnen.

 

Du meinst:

 

Korrelation 0:

Aktien steigen -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

Aktien fallen -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

Aktien bleiben gleich -> Keine Aussage was mit Gold passiert, kann steigen, fallen oder gleich bleiben

 

 

 

 

In dem Beispiel gibt es 4 Möglichkeiten in einer Spielrunde:

A fällt, B fällt

A fällt, B steigt

A steigt, B fällt

B fällt, B steigt

 

Soll wohl "A steigt" heißen. Aber es fehlt der Fall "A bleibt gleich", und die jeweiligen drei Fälle für B.

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Geschrieben

Jetzt hab ich aber selber nen Knoten im Hirn :blink: . Die letzte Zeile soll heißen "A steigt, B steigt".

Es geht mir ja nicht drum, was alles passieren kann, sondern auf wie verschiedene Arten man zu einer Korrelation von Null kommen kann. Das wäre eben möglich durch

 

1) Eine Klasse behält ihren Wert immer

A steigt, B bleibt gleich

A fällt, B bleibt gleich

 

2) oder dadurch, dass zwei Klassen immer in der Hälfte der Zeit genau gegenläufig, in der anderen Hälfte gleichläufig sind. Der Übersicht willen verzichte ich auf gleichbleibende Kurse. Ist ja mein Modell, da darf ich das:o).

A steigt, B steigt

A steigt, B fällt

A fällt, B steigt

A fällt, B fällt

 

Wenn man das jetzt ganz einfach macht und annimmt, dass "steigt" immer 100% Gewinn und "fällt" 100% Verlust bedeutet, und dass beides gleich wahrscheinlich ist, hätte man trotzdem sowohl in 1) als auch in 2) eine Korrelation von Null.

Wenn man nun als Langfristanleger zwei Runden spielt, dann hat man bei 2) eine Wahrscheinlichkeit von 75% für einen Totalverlust, der passiert nämlich immer, wenn

-in einer Runde beide Fallen (Wahrscheinlichkeit 1/4*2)

-erst A, dann B fällt (Wahrscheinlichkeit 1/4*1/4)

-erst B, dann A fällt (Wahrscheinlichkeit 1/4*1/4)

 

In 1) gibt es keinen Totalverlust.

 

Ergo: die Volatilität, der man mit verschiedenen Anlageklassen ausgesetzt ist, kann sich bei gleicher Korrelation stark unterscheiden. Also ist der Korrelationskoeffizient nicht alles.

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Geschrieben · bearbeitet von Sapine

2)

A steigt, B steigt

A steigt, B fällt

A fällt, B steigt

A fällt, B fällt

Wenn man das jetzt ganz einfach macht und annimmt, dass "steigt" immer 100% Gewinn und "fällt" 100% Verlust bedeutet, und dass beides gleich wahrscheinlich ist, hätte man trotzdem sowohl in 1) als auch in 2) eine Korrelation von Null.

Angenommen, du hast in jedem Bereich am Anfang 50 Euro so kommen nach der ersten Runde folgende Ergebnisse:

100->200 A steigt, B steigt A+B+

100->100 A steigt, B fällt A+B-

100->100 A fällt, B steigt A-B+

100->0 A fällt, B fällt A-B-

 

Es gibt nach dem zweiten Durchgang nur zwei Fälle mit Totalverlust:

Fall 1: A-B- im ersten Fall -> 1/4, dann ist egal was im zweiten Fall passiert, da kein Kapital mehr da ist -> 1 => Wahrscheinlichkeit 1/4*1

Fall 2: nicht (A-B- im ersten Fall) -> 3/4 und A-B- im zweiten Fall -> 1/4 => Wahrscheinlichkeit 3/4*1/4=3/16

 

EDIT: In den Fällen wo erst A und dann B fällt, solltest du den Totalverlust natürlich durch Rebalancing vermeiden :)

 

Damit die Gesamtwahrscheinlichkeit von 1/4+3/16= 7/16 dafür dass das Kapital nach zwei Durchgängen verloren ist. Immer noch schlimm genug.

 

Zum Glück sind aber die Fälle nicht gleich wahrscheinlich und zum Glück ist auch der Verlust nicht genauso hoch wie der Gewinn. Sonst würde ich mich jedenfalls von der Börse verabschieden. :D

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Geschrieben

Es gibt nach dem zweiten Durchgang nur zwei Fälle mit Totalverlust:

Fall 1: A-B- im ersten Fall -> 1/4, dann ist egal was im zweiten Fall passiert, da kein Kapital mehr da ist -> 1 => Wahrscheinlichkeit 1/4*1

Fall 2: nicht (A-B- im ersten Fall) -> 3/4 und A-B- im zweiten Fall -> 1/4 => Wahrscheinlichkeit 3/4*1/4=3/16

 

EDIT: In den Fällen wo erst A und dann B fällt, solltest du den Totalverlust natürlich durch Rebalancing vermeiden :)

 

Damit die Gesamtwahrscheinlichkeit von 1/4+3/16= 7/16 dafür dass das Kapital nach zwei Durchgängen verloren ist. Immer noch schlimm genug.

 

Zum Glück sind aber die Fälle nicht gleich wahrscheinlich und zum Glück ist auch der Verlust nicht genauso hoch wie der Gewinn. Sonst würde ich mich jedenfalls von der Börse verabschieden. :D

 

Ok, das mit dem Rebalancing habe ich nicht bedacht, dass sehe ich ein. Also gibt es nur dann einen Totalverlust, wenn beide gleichzeitig fallen.

Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist 1/4*2. Du Berechnest das so, dass es 16 Kombinationen in zwei Spielrunden gibt. Du kommst nur auf 7/16 statt auf 8/16, weil Du den Fall, dass zweimal beide fallen, nicht einkalkulierst. Muss man aber, denn auch dann ist das ganze Geld futsch, oder?. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist 1/4*1/4=1/16, dann ist es insgesamt wieder 1/2.

 

Aber dass Gewinne wahrscheinlicher sind als Verluste, ist klar.

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Geschrieben · bearbeitet von Sapine

Bei hintereinander ablaufenden Ereignissen musst du die entsprechenden Teilwahrscheinlichkeiten multiplizieren

 

Fall 1 mit Totalverlust:

Im ersten Druchgang A-B- -> Wahrscheinlichkeit 1/4

Zweiter Durchgang völlig egal welcher der vier Fälle eintritt

A-B-, A-B+, A+B-, A+B+ -> Wahrscheinlichkeit 1

Wahrscheinlichkeit Fall1: 1/4*1 = 1/4

 

Fall 2 mit Totalverlust:

Im ersten Durchgang irgendein Ereignis, was nicht A-B- ist -> Wahrscheinlichkeit 3/4

Im zweiten Durchgang A-B- -> Wahrscheinlichkeit 1/4

Wahrscheinlichkeit Fall 2: 3/4*1/4 = 3/16

 

Bei oder Verknüpfung der beiden Fälle werden dann die Wahrscheinlichkeiten addiert

 

Wahrscheinlickeit Fall 1 + Wahrscheinlichkeit Fall 2 = 1/4 + 3/16 = 7/16

 

Fürchte besser kann ich es nicht erklären. Der Fall bei dem zweimal in Folge verloren wird ist in Fall1 enthalten.

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Geschrieben

Hallo,

Ok, jetzt kombiniere ich alles mal durch. Jede Kombination hat die Wahrscheinlichkeit 1/4*1/4=1/16, richtig?

 

Das waren:

Totalverlust

AB AB

-- +-

-- --

-- -+

-- ++

++ --

+- --

-+ --

insgesamt 7/16

 

je 1 Verlust und ein Gewinn

AB AB

+- +-

-+ -+

+- -+

-+ +-

insgesamt 4/16

 

einmal Doppelgewinn, einmal Einzel

++ -+

++ +-

-+ ++

+- ++

insgesamt 4/16

 

zweimal Doppelgewinn

++ ++

1/16

 

ergibt 16/16. Du hast völlig recht, und jetzt hab ichs auch kapiert :D .

 

Halten wir fest: man kann bei einer Korrelation von 0 ein Totalausfallrisiko von 1/4 bis asymptotisch 1/2 (bei hoher Spieldauer) haben, man kann aber auch ein Totalausfallrisiko von fast 0 haben (wenn eine der Klassen nicht schwanken würde). Die Aussagekraft des Korrelationskoeffizienten an sich ist begrenzt.

 

Und jetzt überlassen wir das Feld wieder der Diskussion über Immobilienaktien:o).

Gute Nacht,

teffi

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Geschrieben

Da meine Suche nach Unternehmen, die Ackerland bzw. Wald in die Sackgasse gelaufen ist, habe ich Immobilienaktien ins Auge gefasst. Was muss man bei Immobilienaktien beachten? Wo findet man herausaus, wie viel der Immobilienbestand wert ist? Welches sind die Großen Player in den Markt?

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Geschrieben · bearbeitet von otto03

Da meine Suche nach Unternehmen, die Ackerland bzw. Wald in die Sackgasse gelaufen ist, habe ich Immobilienaktien ins Auge gefasst. Was muss man bei Immobilienaktien beachten? Wo findet man herausaus, wie viel der Immobilienbestand wert ist? Welches sind die Großen Player in den Markt?

 

Die großen Player in Europa (lt. IQQP)

 

29,48 UNIBAIL-RODAMCO ORD EUR5.0 FR0000124711 B1YY4B3 187,75 Niederlande Finanzwerte

5,31 KLEPIERRE ORD EUR4.0 FR0000121964 7582556 32,90 Frankreich Finanzwerte

5,09 SWISS PRIME SITE-REG ORD CHF18.8 CH0008038389 B083BH4 55,91 Schweiz Finanzwerte

4,38 PSP SWISS PROPERTY AG-REG ORD CHF10.5 CH0018294154 B012877 66,55 Schweiz Finanzwerte

3,51 CORIO NV ORD EUR10.0 NL0000288967 4929286 32,44 Niederlande Finanzwerte

3,36 DEUTSCHE WOHNEN AG-BR ORD NPV DE000A0HN5C6 B0YZ0Z5 12,62 Deutschland Finanzwerte

3,17 FONCIERE DES REGIONS ORD EUR3.0 FR0000064578 7745638 61,21 Frankreich Finanzwerte

3,00 CASTELLUM AB ORD NPV SE0000379190 B0XP0T0 11,07 Schweden Finanzwerte

2,80 GECINA SA ORD EUR7.5 FR0010040865 7742468 92,10 Frankreich Finanzwerte

2,60 ICADE ORD NPV FR0000035081 4554406 69,03 Frankreich Finanzwerte

2,53 GSW IMMOBILIEN AG ORD NPV DE000GSW1111 B3RQZG2 30,30 Deutschland Finanzwerte

2,35 DEUTSCHE EUROSHOP AG ORD NPV DE0007480204 4754972 30,96 Deutschland Finanzwerte

2,24 COFINIMMO ORD NPV BE0003593044 4177988 87,38 Belgien Finanzwerte

1,94 WERELDHAVE NV ORD EUR10.0 NL0000289213 4948623 53,97 Niederlande Finanzwerte

1,80 FABEGE AB ORD NPV SE0000950636 B1Y4VX4 8,39 Schweden Finanzwerte

1,78 HUFVUDSTADEN AB-A SHS ORD SEK5.0 SE0000170375 4449137 9,68 Schweden Finanzwerte

1,69 TAG IMMOBILIEN AG ORD NPV DE0008303504 5735631 8,25 Deutschland Finanzwerte

1,68 ALLREAL HOLDING AG-REG ORD CHF50.0 CH0008837566 5914270 106,24 Schweiz Finanzwerte

1,68 EUROCOMMERCIAL ORD EUR0.5 NL0000288876 4798271 29,28 Niederlande Finanzwerte

1,61 MOBIMO HOLDING AG-REG ORD CHF38.0 CH0011108872 B0BV896 157,78 Schweiz Finanzwerte

1,56 SPONDA OYJ ORD EUR1.0 FI0009006829 5472563 3,92 Finnland Finanzwerte

1,38 WIHLBORGS FASTIGHETER AB ORD SEK10.0 SE0001413600 B156XW2 12,62 Schweden Finanzwerte

1,38 BEFIMMO S.C.A. ORD NPV BE0003678894 4082628 51,75 Belgien Finanzwerte

1,15 KUNGSLEDEN AB ORD SEK1.25 SE0000549412 B12W4C0 5,09 Schweden Finanzwerte

1,15 CA IMMOBILIEN ANLAGEN AG ORD NPV AT0000641352 5681046 9,50 Österreich Finanzwerte

1,03 MERCIALYS ORD EUR1.0 FR0010241638 B0LMF87 15,00 Frankreich Finanzwerte

0,99 VASTNED RETAIL NV ORD EUR5.0 NL0000288918 4927194 31,44 Niederlande Finanzwerte

0,97 ALSTRIA OFFICE REIT-AG ORD NPV DE000A0LD2U1 B1VP947 8,65 Deutschland Finanzwerte

0,94 NORWEGIAN PROPERTY ASA ORD NOK0.5 NO0010317811 B15KGC5 1,09 Norwegen Finanzwerte

0,91 CITYCON OYJ ORD EUR1.35 FI0009002471 4491097 2,39 Finnland Finanzwerte

0,88 WAREHOUSES DE PAUW SCA ORD NPV BE0003763779 5710360 51,60 Belgien Finanzwerte

0,78 CONWERT IMMOBILIEN INVEST SE ORD NPV AT0000697750 7517882 7,83 Österreich Finanzwerte

0,66 BENI STABILI SPA ORD EUR0.1 IT0001389631 5808135 0,49 Italien Finanzwerte

0,55 TECHNOPOLIS OYJ ORD NPV FI0009006886 5702936 4,90 Finnland Finanzwerte

0,53 HAMBORNER AG ORD NPV DE0006013006 5735642 7,10 Deutschland Finanzwerte

0,49 NIEUWE STEEN INVESTMENTS NV ORD EUR0.46 NL0000292324 5436064 5,40 Niederlande Finanzwerte

0,43 STE DE LA TOUR EIFFEL ORD EUR48.0 FR0000036816 4900140 47,94 Frankreich Finanzwerte

0,43 KLOVERN AB ORD SEK5.0 SE0000331225 7789357 3,21 Schweden Finanzwerte

0,29 DIC ASSET AG ORD NPV DE0005098404 7586707 7,56 Deutschland Finanzwerte

0,27 WERELDHAVE BELGIUM ORD NPV BE0003724383 5483822 84,01 Belgien Finanzwerte

0,26 ANF ORD EUR1.0 FR0000063091 B08H9V6 22,30 Frankreich Finanzwerte

0,23 PRIME OFFICE AG ORD NPV DE000PRME012 B469K97 3,54 Deutschland Finanzwerte

0,22 LEASINVEST REAL ESTATE SCA ORD NPV BE0003770840 5713143 67,99 Belgien Finanzwerte

0,20 INTERVEST OFFICES ORD NPV BE0003746600 5633605 18,86 Belgien Finanzwerte

0,18 IMMOBILIARE GRANDE DISTRIBUZ ORD EUR1.0 IT0003745889 B05QNL4 0,80 Italien Finanzwerte

0,13 AFFINE ORD NPV FR0000036105 4458274 13,29 Frankreich Finanzwerte

 

 

der linke Wert entspricht der Kapitalgewichtung im abgebildeten europäischen Immoindex.

 

Gutes Gelingen beim Research.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Anleger12

Hat zwar etwas gedauert, habe aber einige Informationen zu den zwei höchst gewichteten Wert im Index gefunden, die Klepierre S.A. (gegründet 1990, Hauptsitz Paris).

Sie besitzt 261 Einkaufszentren mit einem Wert von 16,5 Milliarden Euro. Sie verteilen sich auf ca. 13 europäische Länder. Zu den Mietern gehören die führende Einzelhändler Europas, wie Zara, Mango, Bershka, Stradivarius, H&M, Sephora, ... Obendrein liegen die meisten Shoppingcenter in sehr guten Lagen.Obendrein entwickelt und verkauft Kleppierre Shoppingcenter und übernimmt dann für den Käufer das Tag-zu-Tag-Management .

Daneben werden durch die Tochtergesellschaft Klemurs Bürogebäude und Einzelhandelsimmobilien in Paris gehalten. Obendrein hält Klépierre eine Mehrheitsbeteiligung an Steen & Strøm (56,1%). Einem der größte Einkaufszentrumbetreiber in Skandinavien. Zu den größten Aktionären von Klépierre zählen Simon Property Group (28,9%), weltweit führend in der Shopping-Center-Industrie, und BNP Paribas (21,9%). (Quelle: http://www.klepierre.com und http://en.wikipedia.org eigene Übersetzung)

 

Noch einige fundamentale Daten:

Das Verhältnis von Krediten zum Verkehrswert der Objekte, das sogenannte loan-to-value (LTV), beträgt ca. 43,6 % (Stand 31.12.2012) (sollte nicht höher als 60 % sein). Beispielsweise betrug es bei der IVG als sie im August 2013 in Schwierigkeiten gelangte über 80 %.

EBITDA/Net interest expenses = 2,6 (sollte größer als 2 sein)

Rating: BBB+, Stable outlook

Dividende 1,5 €uro Kurs: 33,04 (05.08.13)

Marktkapitalisierung: 6 Mrd. €.

 

Daneben habe ich noch weitere Kennzahlen gefunden, die mir nicht so geläufig sind:

EPRA NAV: 34 € (Stand 31.12.2012)

EPRA NNNAV: 30,4 € (Stand 31.12.2012).

 

Da die Marktkapitalisierung 6 Mrd. € beträgt und das Portfolio 16,5 Mrd. € wert ist, scheint mir diese Aktie sehr interessant. Allerdings frage ich mich, was diese beiden Immobilien-Kennzahlen EPRA NAV und EPRA NNNAV bedeuten. Hat einer von euch eine Ahnung?

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