Immobilienaktien

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82 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 7 Stunden schrieb Gaspar:

Ich bin erstaunt, wie gut die REITs laufen. Seit die Zinsen wirklich angehoben werden, haussiert die Branche, was eigentlich nicht sein sollte.

Krewson-Kelly/Thomas sehen diese Sichtweise darin begründet, dass eREITs und mREITS historisch gemeinsam als Finanzwerte eingestuft worden sind (seit September 2016: eREITS - eigener GICS-Sektor, mREITS - weiterhin Financials). Sie vermuten, dass höhere Raten lediglich einen Effekt auf die Refinanzierung fälliger Schulden haben werden und die eREIT-Performance zukünftig eher von Cash flow, Marktpositionierung und dem Wert der Immobilien beeinflusst werden wird.

 

Klingt für mich plausibel.

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Am 8.4.2017 um 02:16 schrieb hamsta:

..  Sie vermuten, dass höhere Raten lediglich einen Effekt auf die Refinanzierung fälliger Schulden haben werden und die eREIT-Performance zukünftig eher von Cash flow, Marktpositionierung und dem Wert der Immobilien beeinflusst werden wird.

 

Höhere Hypothekenzinsen mindern den Ertrag bei Immobilien deutlich (Hebeleffekt). Hinzu kommt die zunehmende Attraktivität alternativer Anlagen. Beim Vermieten von Regierungsgebäuden spielt die Konjunktur gar keine Rolle. Wertzuwächse gibt es kaum, Nachmieter sind schwer zu finden. Die Laune des Marktes erklärt vieles. GOV bietet immer noch mehr als 7%.

Ich bin long in DEA.

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vor 1 Stunde schrieb Gaspar:

Höhere Hypothekenzinsen mindern den Ertrag bei Immobilien deutlich (Hebeleffekt). Hinzu kommt die zunehmende Attraktivität alternativer Anlagen. Beim Vermieten von Regierungsgebäuden spielt die Konjunktur gar keine Rolle. Wertzuwächse gibt es kaum, Nachmieter sind schwer zu finden. Die Laune des Marktes erklärt vieles. GOV bietet immer noch mehr als 7%.

Ich bin long in DEA.

Das stimmt, soweit das Unternehmen dementsprechend nicht die Miete erhöht bzw. erhöhen kann. Mein Offener Immobilienfonds hausInvest verfügt diesbezüglich über inflationsindexierte Mietverträge.

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Geschrieben

Nach einigen Milliardentransfers bei auf Privatwohnungen spezialisierten Konzernen will dieses Mal der auf Gewerbeimmobilien spezialisiere Anbieter TLG IMMOBILIEN den Konkurrenten WCM übernehmen. Die WCM-Anteilseigner sollen dabei je 5,75 Aktien ein TLG-Papier bekommen, teilten die beiden im SDAX notierten Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit.

 

Hier die vollständige Meldung

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Es gibt immer wieder Studien und Artikel zum deutschen Immobilienmarkt (in denen vor einer möglichen Blase gewarnt wird). Es wäre müßig, jede/n davon hier zu verlinken. Bei der von Michael Voigtländer mache ich jedoch eine Ausnahme, da er einen guten Ruf genießt. Anbei seine Studie über den deutschen Immobilienmarkt (weiter unten als PDF, 17 Seiten auf Englisch). Im wesentlichen wird der Inhalt der Studie hier schon gut zusammengefasst:

 

Zitat

Dem deutschen Immobilienmarkt droht keine Blase, soviel scheint derzeit sicher. Zwar steigen die Preise in Ballungszentren seit Jahren stark an. Doch das liegt an einer hohen Nachfrage einerseits und fehlenden Neubauten andererseits. Ein plötzlicher Preisverfall ist also unwahrscheinlich. Dennoch drohen regionale Risiken und Marktkorrekturen:


In ländlichen Gebieten entstehen vor allem Einfamilienhäuser – in vielen Regionen jedoch zu viele. „Die meisten ländlichen Gebiete sind überversorgt, die Haus- und Grundstückspreise werden hier perspektivisch wieder fallen“, sagt IW-Wissenschaftler Michael Voigtländer. Lediglich in Gemeinden, die unmittelbar an Großstädte grenzen, ist noch Bedarf für Einfamilienhäuser zu erkennen, zeigt die IW-Studie.

In den großen Städten fehlen dagegen oft Wohnungen, es mangelt an Bauplätzen. Investoren setzen daher vor allem auf Mikroapartements, oft in der gehobenen Preisklasse. Doch davon werden in einigen Großstädten inzwischen zu viele gebaut. In Frankfurt wird das zum Problem, hier entstehen fast eineinhalb Mal so viele Mikroapartements wie benötigt, während in Düsseldorf gerade einmal zehn Prozent des Bedarfs gedeckt werden, zeigt die IW-Studie. Eigentlich sollen vor allem Studenten in diese Wohnungen ziehen. Doch die Mieten sind häufig zu hoch für junge Menschen, die sich mit Studentenjobs oder dem Geld der Eltern finanzieren. Eine zweite Entwicklung wird die Situation noch verschärfen, warnt Voigtländer: „In den kommenden Jahren wird die Zahl der Studenten wieder sinken. Was dann mit den Wohnungen passieren soll, ist fraglich.“

Sowohl auf dem Land als auch in Metropolen könnte es also zu Marktkorrekturen kommen. In den Großstädten sorgt zudem die Mietpreisbremse weiter für Unsicherheit bei Investoren. „Sie funktioniert zwar nachweislich nicht, dennoch wollen fast alle Parteien an ihr festhalten“, sagt Voigtländer. Nach der Bundestagswahl könnte sie sogar noch verschärft werden. Dann müssten Kalkulationen, die auf weiter steigenden Mieten beruhen, verworfen werden, was die Preise drücken würde.

 

Auf Seite 10 wird recht anschaulich dargestellt, wo in Deutschland das Angebot an Wohnraum niedriger ist als die Nachfrage (in Metropolen) und wo es andersrum ist (im ländlichen Raum). Auch diese Passagen halte ich für recht aufschlussreich:

 

Zitat

The booming housing market in Germany is attractive for domestic as well as international investors. With the major cities running out of investable properties, investors are progressively seeking alternatives. Indeed, due to the federal structure, Germany possess a great number of economically appealing cities. Mid-sized cities like Leipzig, Dresden, Regensburg, Karlsruhe or Münster are growing, and have seen a significant increase in prices over recent years. In addition, more and more investors are considering the outskirts of the major cities, since people move outside city limits as a result of housing shortages. However, the market in Germany is very heterogeneous and not all municipalities are growing. On the contrary, shrinking municipalities are still very much an issue. As the population in Germany is growing, people are progressively clustering in economically vital cities and their outskirts.

... 

The focus of this paper has been the risks, but two opportunities must also be highlighted.

 

Firstly, the analysis of required completions revealed that there is a particular shortage in two- and three-room apartments (living room, bed room and one additional room). Despite the influx of migrants, the average age of German households is increasing constantly. A share of up to 40 percent of housing demand will be allotted to households aged 65 and over in the near future (Deschermeier et. al., 2015). Moreover, “silver agers” are more likely to purchase, since they have had 
enough time to accumulate capital.

 

Secondly, as a result of a housing shortage in the major cities, German households 
specifically are seeking alternatives. As work places and most amenities (leisure, 
shopping, and education) can be found in the major cities, Germans are looking for 
locations that provide good access to public transportation, to enable convenient and 
fast commuting. This creates an opportunity for smaller cities in the areas surrounding major cities, such as Siegburg (near Cologne), Neuss (near Düsseldorf) and Offenbach (near Frankfurt).

 

Of course, a combination of these two factors is feasible and increases the likelihood 
of success.

 

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Geschrieben

Hallo zusammen,

 

folgende Karte beschreibt das Verhältnis von Immobilienpreisen zu Mieteinnahmen in verschiedenen Ländern:

 

https://www.numbeo.com/property-investment/gmaps.jsp?indexToShow=getPriceToRentRatioCityCentre

 

Wie auf der Karte zu sehen ist, ist das Verhältnis im Moment in Deutschland viel höher als in USA, dh es müssten

in USA viel höhere Mietrenditen zu erzielen sein.

 

Vergleicht man jedoch Immobilienaktien aus Deutschland und USA, z.B. Vonovia und AvalonBay Communities, fällt auf,

dass Mietrenditen und andere Kennzahlen, wie z.B. Kurs / FFO Verhältnis ca gleich groß sind.

 

Wie lässt sich das erklären?

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Geschrieben · bearbeitet von Prospektständer
Zusatz Finanzierung

könntest du mal die Zahlen inklusive Quelle/Berechnung zu Vonovia und Avalonbay hier posten? Auf den ersten Blick könnte das an Unterschieden im Accounting (GAAP vs. IFRS) oder Berechnung/Ausweis als Brutto- oder Nettomietrendite (inkl. Kaufnebenkosten) liegen.

 

Finanzierungskosten könnten in den USA auch höher liegen, Zinsniveau...

 

 

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