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blue_vision

BUV für mich und meine Freundin

Empfohlene Beiträge

blue_vision
· bearbeitet von blue_vision

Hallo zusammen,

 

meine Freundin und ich sind vor kurzem von unserer Weltreise zurückgekommen und steigen nun wieder in den Arbeitsalltag ein.

Damit wird es nun auch mal wieder Zeit sich Gedanken über die Risiko- und Altersvorsorge zu machen.

Während ich schon seit über 10 Jahren eine BUV habe, hat meine Freundin noch gar keine.

 

Zuerst mal zu mir:

 

Alter: 30

Beruf: IT-Consultant

 

Meine BUV:

 

Continentale BUV Tarif B1

"Flexible BUV, zahlt ab 50% Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit"

Mit Beitragsverrechnung zahle ich seit 2002 nur 25 €.

Leistung: 1.000€

Beginn: 01.10.2002

Ende: 01.10.2043

 

1.000€ sind natürlich mittlerweile viel zu wenig, wie viel würdet ihr empfehlen? 75% vom Netto?

Soll ich den jetzigen Tarif aufstocken oder bei einer anderen Gesellschaft einen zweiten abschließen?

Eine dynamische Anpassung der Renten- und Beitragshöhe hat mein Vertrag nicht.

Zu meiner Freundin:

 

Alter: 27

Beruf: Einzelhandelskauffrau

 

Habt ihr irgendwelche Empfehlungen einer bestimmten Gesellschaft?

Im Internet gibt es ja zahlreiche Vergleichsseiten, aber wie behält man da den Überblick?

 

 

 

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe :-)

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Peter Wolnitza

Hallo zusammen,

 

meine Freundin und ich sind vor kurzem von unserer Weltreise zurückgekommen und steigen nun wieder in den Arbeitsalltag ein.

Damit wird es nun auch mal wieder Zeit sich Gedanken über die Risiko- und Altersvorsorge zu machen.

Während ich schon seit über 10 Jahren eine BUV habe, hat meine Freundin noch gar keine.

 

Zuerst mal zu mir:

 

Alter: 30

Beruf: IT-Consultant

 

Meine BUV:

 

Continentale BUV Tarif B1

"Flexible BUV, zahlt ab 50% Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit"

Mit Beitragsverrechnung zahle ich seit 2002 nur 25 €.

Leistung: 1.000€

Beginn: 01.10.2002

Ende: 01.10.2043

 

1.000€ sind natürlich mittlerweile viel zu wenig, wie viel würdet ihr empfehlen? 75% vom Netto?

Soll ich den jetzigen Tarif aufstocken oder bei einer anderen Gesellschaft einen zweiten abschließen?

Eine dynamische Anpassung der Renten- und Beitragshöhe hat mein Vertrag nicht.

Zu meiner Freundin:

 

Alter: 27

Beruf: Einzelhandelskauffrau

 

Habt ihr irgendwelche Empfehlungen einer bestimmten Gesellschaft?

Im Internet gibt es ja zahlreiche Vergleichsseiten, aber wie behält man da den Überblick?

 

 

 

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe :-)

 

Hallo,

 

hartes Los..von einer Weltreise wieder zurück in den Alltag - und dann gleich mit dem Thema BU beschäftigen..wow...ohmy.gif

 

Bestehende BU:

- Endalter 60 -> bisserl knapp kalkuliert, sofern nicht stichhaltige Gründe dagegen sprechen, lautet die Empfehlung eigentlich aktuell immer bis 67 absichern.

- aufstocken -> wird behandelt wie ein neuer Abschluss zu jetzt gültigen Vertragsbedingungen, zum jetzt gültigen Eintrittsalter , mit jetzt gültiger Prämie - also steht Conti im Wettbewerb mit dem was es zur Zeit auf dem Markt gibt und schneidet da m.E nicht übermässig gut ab.

 

Was kaufen Sie, wenn Sie eine BU abschliessen?

10,12 Seiten Kleingedrucktes -> genauestens anschauen, lesen (lassen), erklären lassen, wo die Unterschiede zwischen den einzelnen Gesellschaften liegen.

Dann entscheiden, wie wichtig einem diese Kriterien sind -> Angebote selektieren.

 

Dabei gilt folgende Empfehlung: Immer folgende Frage stellen: Wie kann der Versicherer, das was da geschrieben steht, im Fall des Falles gegen mich verwenden?

 

Gleichzeitig sorgfältigste Aufarbeitung der Gesundheits/Krankheitshistorie -> keine offene Flanke bieten für den Leistungsfall.

Danach bei den Vor-Selektierten Anbietern eine sog. Risiko-Voranfrage halten. Ergebnis fließt dann mit in die finale Auswahl ein (Gesellschaften reagieren auf identische Vorerkrankungen unterschiedlich!)

--> Antrag

 

Das wars in Kurzversion. Irgendwelche Super-Top-Empfehlungen taugen an der Stelle nichts, das Ding muss zu Ihnen und Ihrer Freundin passen!

 

Viel Erfolg!

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blue_vision

Hallo,

 

vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort.

Das hört sich ja doch etwas komplexer an wie gedacht.

Sollte ich also zumindest einmal meine jetzige BU laufen lassen?

 

Macht es Sinn zu einem unabhängigen Berater zu gehen? Wenn ja, wo findet man diese?

 

Grüße

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Peter Wolnitza
· bearbeitet von Peter Wolnitza

Hallo,

 

vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort.

Das hört sich ja doch etwas komplexer an wie gedacht.

Sollte ich also zumindest einmal meine jetzige BU laufen lassen?

 

Macht es Sinn zu einem unabhängigen Berater zu gehen? Wenn ja, wo findet man diese?

 

Grüße

 

Hallo,

 

naja - das mit der Komplexität ist so eine Sache....aber wie bei so vielen Dingen: Wenn man es richtig machen will, bedarf es halt einer gewissen Sorgfalt und eines gewissen Knoff-Hoffs.

Immerhin hängt davon ja einiges ab, das das Teil im Ernstfall auch funktioniert.

 

Ja, würde die jetzige BU erst mal laufen lassen - besser als gar nichts und das Teil ist aus der kritischen 10 Jahresfrist draussen.

 

Ja, Unabhängigkeit ist immer gut, oder erwartest Du im Ernst, dass der Vertreter der Banania Versicherung Dir die Schwächen seines Angebotes und die Stärken der Apfelsinia Versicherung aufzeigt?

 

Vielleicht an der Stelle ganz nützlich: Eine kurze Exkursion in die Welt der unterschiedlichen Vermittlertypen - ohne da jetzt auf jedes Detail und jede Verästelung einzugehen:

 

Einfirmenvertreter:

z.B. sog Generalagenten - sind freie Handelsverteter für genau eine Gesellschaft, müssen deren Produkte verkaufen und Umsatzvorgaben erfüllen

 

Mehrfachvermittler:

Machen das gleiche für mehrere Gesellschaften, sind aber immer juristisch dem Lager der Gesellschaft zuzuordnen, hat deren Interessen zu vertreten

 

Versicherungsmakler:

Ist immer ungebunden, selbstständig, ist juristisch dem Lager des Kunden zuzuordnen, hat dessen Interessen zu vertreten, haftet für Falschberatung, muss nachweisen, dass er nicht falsch beraten hat

 

Versicherungsberater:

berät ausschliesslich auf Honorarbasis, darf von den Gesellschaften keine Bezahlung entgegennehmen, ist seinem Mandanten verpflichtet

 

Dann gibts da noch so "Fantasietitel" wie Honorarberater, Vermögensberater etc. - da diese Titel (noch) nicht geschützt sind, darf sich jeder so nennen, der gestern noch bei Blohm+Voss an der Schrottprese stand

und heute gelernt hat, eine Krawatte fehlerfrei zu binden - findest Du hier im Forum einiges an Berichten drüber

 

Nachschlagen, in welcher Funktion Dich jemand berät, kann man hier : http://www.vermittle...nfo/vv-register

 

Finden? Schau Dich hier im Forum um, befrage Dr. Google....

Good Luck.

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xenopus

Eine Möglichkeit sich zu informieren, sind auch die Verbraucherzentralen.

Hier z.B. die Hamburger: http://www.vzhh.de/versicherungen/30457/berufsunfaehigkeitsversicherung-wichtig-fuer-alle.aspx

Ich zitiere:

 

 

Unser Beitragsvergleich soll Ihnen helfen, die für Sie geeignete Versicherung zu finden. Die genannten Unternehmen und die jeweiligen Tarife sind von uns vorgefiltert. Wir nennen nur Versicherer, die

 

  • auf nachteilige Verweisungsklauseln verzichten,
  • auf die sogenannte „6-Monats-Prognose“ abstellen,
  • auf willkürliche Beitragerhöhungen verzichten und
  • eine eventuell gewünschte Nachversicherungsgarantie akzeptieren.

Man muß für die Beratung zahlen, aber die Leute dort sind mit Sicherheit auf Deiner Seite. Was die Kompetenz angeht: Ich habe gute Erfahrung im Bereich "Energierecht" und "Schadensfall Geldanlage" gemacht. Zumindest die großen Verbraucherberatungen sind auf der Höhe der Zeit und bearbeiten weit mehr als nur Themen wie "Mein Handyvertrag läuft Amok".

Im Rahmen der Sondierung Deiner Möglichkeiten würde ich zumindest mal einen Blick auf die Web-Site Deiner Verbraucherberatung werfen. Ansonsten kann ich mich den Vorrednern anschließen: Du wirst Dich selbst sehr intensiv kümmern müssen.

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Gerald1502

Eine Möglichkeit sich zu informieren, sind auch die Verbraucherzentralen.

......

Ohne für irgendwelche Vergleiche und Informationen bezahlen zu müssen, kann man sich hier intensiv und kostenlos einlesen. Berufsunfähigkeitsversicherung / Dienstunfähigkeitsversicherung

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Matthew Pryor
Eine Möglichkeit sich zu informieren, sind auch die Verbraucherzentralen.
Erstaunlich.Da kommen ja noch mehr Tarifwerke infrage,als bei der schon äußerst fragwürdigen aktuellen Auswertung der "Stiftung" Warentest.Da könnte die Verbraucherzentrale auch gleich darauf hinweisen,dass nahezu alle Tarife einer näheren Betrachtung würdig sind.
Mit Beitragsverrechnung zahle ich seit 2002 nur 25 €.
Das ist zu einem guten Teil der sehr knapp bemessenen Laufzeit geschuldet.Es ist kein großes Betriebsgeheimnis,dass das Risiko eines Leistungsfalles für die Versicherer mit zunehmendem Alter überproportional steigt.Im Idealfall sind die Tarife so kalkuliert,dass der Beitrag dem Laufzeitrisiko entspricht und damit in deinem Fall entsprechend niedriger ausfällt.Ich bin auch der festen Überzeugung,dass z.B. psychische zum damaligen Zeitpunkt noch nicht in dem heutigen Maße auf dem Radar der Versicherer waren und dementsprechend keine angemessene Berücksichtigung bei der Beitragskalkulation gefunden haben.Da es sich auch bei BU-Tarifen immer um Kollektive handelt,dürfte es spannend bleiben,wie sich neu hinzukommende Risiken auf die Prämienstabilität auswirken.
Soll ich den jetzigen Tarif aufstocken oder bei einer anderen Gesellschaft einen zweiten abschließen?
Aufstocken im Sinne einer Nachversicherung geht nicht "mal eben so".Zum einen sind diese Erhöhungsoptionen oftmals an bestimmte Ereignisse wie Heirat oder Gehaltssteigerungen gebunden,zum anderen sind diese Ereignisse dem Versicherer innerhalb bestimmter Fristen zu melden,damit dieser den Antrag auch annimmt und umsetzt.

Was den zweiten A Vertrag betrifft,bin ich bei Peter Wolnitza.Hier hilft nur ein Vergleich dessen,was der Markt für BU-Versicherungen derzeit hergibt.Den Erstvertrag würde ich persönlich behalten.Frei nach dem Motto "Was man(n) hat,das hat man".

findest Du hier im Forum einiges an Berichten drüber
Mitunter finden sich hier auch entsprechende Berichteschreiber.Anwesende selbstredend ausgeschlossen wink.gif.

 

 

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hugolee

Eine Möglichkeit sich zu informieren, sind auch die Verbraucherzentralen.

Hier z.B. die Hamburger: http://www.vzhh.de/versicherungen/30457/berufsunfaehigkeitsversicherung-wichtig-fuer-alle.aspx

Ich zitiere:

 

 

Unser Beitragsvergleich soll Ihnen helfen, die für Sie geeignete Versicherung zu finden. Die genannten Unternehmen und die jeweiligen Tarife sind von uns vorgefiltert. Wir nennen nur Versicherer, die

 

  • auf nachteilige Verweisungsklauseln verzichten,
  • auf die sogenannte „6-Monats-Prognose“ abstellen,
  • auf willkürliche Beitragerhöhungen verzichten und
  • eine eventuell gewünschte Nachversicherungsgarantie akzeptieren.

Man muß für die Beratung zahlen, aber die Leute dort sind mit Sicherheit auf Deiner Seite. Was die Kompetenz angeht: Ich habe gute Erfahrung im Bereich "Energierecht" und "Schadensfall Geldanlage" gemacht. Zumindest die großen Verbraucherberatungen sind auf der Höhe der Zeit und bearbeiten weit mehr als nur Themen wie "Mein Handyvertrag läuft Amok".

Im Rahmen der Sondierung Deiner Möglichkeiten würde ich zumindest mal einen Blick auf die Web-Site Deiner Verbraucherberatung werfen. Ansonsten kann ich mich den Vorrednern anschließen: Du wirst Dich selbst sehr intensiv kümmern müssen.

Hallo,

 

ich war bei einer Verbraucherzentrale und habe 50Euro auf den Tisch gelegt.

Da ich mich zuvor schon sehr gut hier im Forum und im Internet informiert hatte, war das eigentlich rausgeschmissenes Geld.

Dennoch bereue ich diese 50Euro nicht, denn wie ich feststellen musste, arbeiten die Verbraucherzentralen sehr eng mit Stiftung Warentest zusammen. Seit dem bin ich da immer skeptisch.

 

@blue_vision @all

Eine BU ist immer ein gaaanz individuelle Versicherung, da nützen Dir Vergleiche im Internet oder auch von der genannten Stiftung Warentest gar nichts!!!

 

Wie Peter Wolnitza schon angesprochen hat geht es hier darum keinen Schnellschuss zu machen.

Eine BU ist eine Versicherung, welche die Existens sichern soll.

Also vorher informieren und sich richtig beraten lassen.

Ich persönlich habe dafür einen Makler eingeschaltet und bin damit jedenfalls zufrieden.

Wenn man Fragen hat, dann immer weiter Fragen. Der Makler erklärt es einem bis man es verstanden hat.

Auch wenn das eine sehr wichtige Versicherung ist. Der Vertragsabschluss muss gut überlegt sein.

 

Wichtig, vor Vertragsabschluss eine Rechtschutzversicherung (bei einer anderen Versicherung) abschließen !!!

 

Wünsche Dir viel Erfolg

hugolee

Eine BU

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blue_vision

Vielen Dank für Eure wertvollen Tipps.

Morgen haben wir einen Versicherungsmakler zu uns gebeten, mal schauen was der so zu erzählen hat.

Ich werde dann berichten.

 

Grüße

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hugolee

Vielen Dank für Eure wertvollen Tipps.

Morgen haben wir einen Versicherungsmakler zu uns gebeten, mal schauen was der so zu erzählen hat.

Ich werde dann berichten.

 

Grüße

 

Ist das wirklich ein Versicherungsmakler (also unabhängig) oder ein Versicherungsvertreter???

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blue_vision
· bearbeitet von blue_vision

Es ist ein wirklicher Versicherungsmakler, ich hab diesen im Internet recherchiert.

Er vertritt keine Versicherung, sondern agiert unabhängig.

Das Gespräch war sehr angenehm, innerhalb von über 2 Stunden hat er zunächst mal unsere Situation und unsere Anforderungen aufgenommen.

Nun wird er einige Gesellschaften ausfindig machen, welche für uns passen würden und meldet sich dann wieder.

Mal schauen :)

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blue_vision

So, mittlerweile habe ich 3 Angebote bekommen.

Alte Leipziger, HDI, Stuttgarter und die Württembergische.

Laut Makler und auch Stiftung Warentest/PremiumCircle sei die Alte Leipziger die beste.

1.700€ SBU würden dort für mich 65€ pro Monat kosten (-> bis Alter 65).

Es besteht die Möglichkeit die ersten 5 Jahre die SBU-Rente ohne bestimmtes Ereignis zu erhöhen, danach nur bei bestimmten Ereignissen (Kind, Hochzeit, neuer Arbeitgeber, etc.), ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Das geht bei den anderen Versicherern aber auch.

Zudem kann man sich auch z.B. für eine jährliche Dynamik von 5% entscheiden und dieser ohne Begrenzung jährlich widersprechen.

 

Bei meiner Freundin wird es etwas schwieriger, da sie schon einen Bandscheibenvorfall hat und auch wegen Migräne in Behandlung war...

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Matthew Pryor
Es besteht die Möglichkeit die ersten 5 Jahre die SBU-Rente ohne bestimmtes Ereignis zu erhöhen, danach nur bei bestimmten Ereignissen (Kind, Hochzeit, neuer Arbeitgeber, etc.), ohne erneute Gesundheitsprüfung.<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px; background-color: rgb(250, 251, 252);">Das geht bei den anderen Versicherern aber auch.
Eingeschränkt.Die Württembergische beschränkt den Zeitraum auf die ersten 3 Jahre nach Vertragsbeginn.Zudem sind die Kriterien (→Höchstalter des VN,maximale Erhöhungssumme,Anzahl der möglichen Nachversicherungsoptionen etc.pp.) bei den von dir genannten Versicherern durchaus unterschiedlich.Premium Circle würde ich persönlich nicht als Vergleichsbenchmark wählen.Die "Stiftung" schon einmal gar nicht.

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Peter Wolnitza
· bearbeitet von Peter Wolnitza

So, mittlerweile habe ich 3 Angebote bekommen.

Alte Leipziger, HDI, Stuttgarter und die Württembergische.

Laut Makler und auch Stiftung Warentest/PremiumCircle sei die Alte Leipziger die beste.

1.700€ SBU würden dort für mich 65€ pro Monat kosten (-> bis Alter 65).

Es besteht die Möglichkeit die ersten 5 Jahre die SBU-Rente ohne bestimmtes Ereignis zu erhöhen, danach nur bei bestimmten Ereignissen (Kind, Hochzeit, neuer Arbeitgeber, etc.), ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Das geht bei den anderen Versicherern aber auch.

Zudem kann man sich auch z.B. für eine jährliche Dynamik von 5% entscheiden und dieser ohne Begrenzung jährlich widersprechen.

 

Bei meiner Freundin wird es etwas schwieriger, da sie schon einen Bandscheibenvorfall hat und auch wegen Migräne in Behandlung war...

 

Sorry, so richtig gut strukturiert schaut das jetzt nicht aus...whistling.gif

 

drei Angebote? - A.L. / HDI / Stuttgarter / Würtembergische...???

 

Warum nur bis Endalter 65?

 

Die aufgezählten Kriterien sind eigentlich keine so wirklich relevanten - daher auch für die Auswahl eher ungeeignet (es sei denn, der von @M.P. genannte Punkt wäre ein KO Kriterium)

 

Ansonsten ist die Auswahl der drei / vier Gesellschaften erst mal prinzipiell ok.

 

StiWaTest: knicken, zu dem laienhaften Vergleich aus diesem Jahr ist genug geschrieben worden

PremiumCircle Software: Ja, aber - ist die einzige Software im Markt, die die Unterschiede in den AVB sauber abbildet - die Bewertung und Relevanz dieser Unterschiede liegt dann aber bei Dir, respektive dem Makler.

 

Migräne und Bandscheibenvorfall: Wird problematisch, Läuft vermutlich auf eine Klausel für Bandscheiben/Rücken und einen Risikozuschlag für Migräne hinaus - ist das schon sauber geklärt worden (zusätzliche Fragebögen, genaue Historie?)

 

Ist geprüft worden, ob über aktuelle laufende Sonderaktionen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung eine Möglichkeit besteht?

 

Viel Erfolg!

 

EDIT: irgendwie doppelt geschrieben crying.gif

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blue_vision
· bearbeitet von blue_vision

Einen Fragebogen für meine Freundin haben wir bekommen, den müssen wir jetzt noch ausfüllen.

Stiftung Warentest/Premium Circle hatte der Versicherungsmakler nicht erwähnt, das hatte ich nur irgendwo gelesen.

 

Endalter 65, da ich davon ausgehe, bis dahin im Fall des Falles genug Geld angespart zu haben, um die zwei Jahre auch so überbrücken zu können.

Allerdings sehe ich gerade, dass der Tarif bei der Leipziger bis 67 auch nur 9€ mehr pro Monat kostet. Das wäre nicht das Problem.

 

Das Höchstalter für die Anpassung der SBU ersehe ich hier auch in der Übersicht des Maklers (Leipziger: 50, HDI u. andere: 45).

Ohne ärztl. Untersuchung ist das Maximum der Leipziger 2.500€ (HDI/Stuttgarter auch), Württembergische 2.000€ (das wäre mir für die Zukunft zu wenig).

 

Das sind nun 4 Versicherer im Vergleich, die Anzahl kommt daher, weil ich das mal so vorgeschlagen hatte.

Ich weiß nicht, ob es Sinn macht noch mehr zu vergleichen, ich habe jetzt schon Probleme mit dem Überblick ;)

 

Ansonsten gibt es natürlich noch viel mehr Kriterien im Vergleich, die ich aber nicht alle hier geschrieben habe.

Wie z.B. dauerhafter Verzicht auf abstrakte Verweisung bei der Leipziger + HDI, uneingeschränkter Schutz bei vorsätzlichen Verkehrsdelikten, uneingeschränkter Schutz bei altersbedingtem Kräfteverfall,

Verzicht auf Beitragserhöhung nach §163 VVG, Wiedereingliederungshilfe, Beitragsstundung für max 24 Monate, zinslos bei Arbeitslosigkeit und Elternzeit, etc. etc.

Die Leistungen der Leipziger sind laut Vergleich besser als die der anderen Versicherer.

 

Macht eine Dynamik von 5% Sinn, wenn man sowieso die Möglichkeit hat die Leistungshöhe anzupassen?

Im Prinzip würde die Dynamik doch zum Anpassen an die Inflation dienen, oder?

 

Gibt es sonst noch irgendeinen Punkt, welchen ich auf jeden Fall prüfen sollte?

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blue_vision

Ich habe nun mal bei der Alte Leipziger angefragt und die Antwort erhalten, dass bei mir Erkrankungen der Wirbelsäule & Bandscheibe und deren Folgen ausgeschlossen würden.

Grund: 8-10 Stunden PC-Arbeit am Tag und Krankengymnastik-Behandlung wegen Verspannungen im Nacken in 2011 (die Probleme habe ich jetzt aber nicht mehr).

 

Was haltet ihr davon? Ausschluss der Wirbelsäule & Bandscheibe erscheint mir extrem ungünstig.

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Peter Wolnitza

Ich habe nun mal bei der Alte Leipziger angefragt und die Antwort erhalten, dass bei mir Erkrankungen der Wirbelsäule & Bandscheibe und deren Folgen ausgeschlossen würden.

Grund: 8-10 Stunden PC-Arbeit am Tag und Krankengymnastik-Behandlung wegen Verspannungen im Nacken in 2011 (die Probleme habe ich jetzt aber nicht mehr).

 

Was haltet ihr davon? Ausschluss der Wirbelsäule & Bandscheibe erscheint mir extrem ungünstig.

 

Moin,

 

das klingt jetzt alles irgendwie nicht so, als ob hier eine professionelle Risiko-Voranfrage beim Versicherer gestartet wurde.

 

Hat der Makler diese RiVo durchgeführt - oder war das ein "Eigengewächs" ?

Wurden alle entsprechenden Befunde und Fragebögen im Vorfeld besprochen, ausgefüllt und der Anfrage beigefügt?

(Welche Beschwerden wie lange, wie therapiert, Medikamente, seither beschwerdefrei etc..etc..)

 

Wie lautet die exakte Antwort des Versicherers? Wurde eine Nachschau-Option angeboten?

 

Sorry, wenn ich so penetrant frage, aber bei solchen Beschwerde-Bildern bringt es nichts, wenn man da locker-flockig mal "nachfragt" - das sollte richtig gut vorbereitet

werden, damit man eine Chance auf ein vernünftiges Ergebnis hat.

Wenn das eine einmalige und erstmalige Geschichte war und seither Beschwerdefreiheit bestand wundert mich die Reaktion der A.L. ein wenig - das kann man aber

aus der Distanz nur schwer beurteilen. Im Zweifelsfalle und wenn nicht genügend Infos vorliegen, reagiert ein Versicherer eher "übervorsichtig" - deswegen müssen alle Infos auf den Tisch.

 

Generell ist eine Rücken-Klausel kein Pappenstil - aber wenn es nicht anders geht.....

 

Bei der A.L. sind "knöcherne Verletzungen" meist vom Ausschluss wieder ausgenommen - sollte der Makler trotzdem drauf achten, dass diese Vereinbarung

nicht "vergessen" wird.

 

Viel Erfolg!

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blue_vision
· bearbeitet von blue_vision

Moin,

 

das klingt jetzt alles irgendwie nicht so, als ob hier eine professionelle Risiko-Voranfrage beim Versicherer gestartet wurde.

 

Hat der Makler diese RiVo durchgeführt - oder war das ein "Eigengewächs" ?

Wurden alle entsprechenden Befunde und Fragebögen im Vorfeld besprochen, ausgefüllt und der Anfrage beigefügt?

(Welche Beschwerden wie lange, wie therapiert, Medikamente, seither beschwerdefrei etc..etc..)

 

Wie lautet die exakte Antwort des Versicherers? Wurde eine Nachschau-Option angeboten?

 

Sorry, wenn ich so penetrant frage, aber bei solchen Beschwerde-Bildern bringt es nichts, wenn man da locker-flockig mal "nachfragt" - das sollte richtig gut vorbereitet

werden, damit man eine Chance auf ein vernünftiges Ergebnis hat.

Wenn das eine einmalige und erstmalige Geschichte war und seither Beschwerdefreiheit bestand wundert mich die Reaktion der A.L. ein wenig - das kann man aber

aus der Distanz nur schwer beurteilen. Im Zweifelsfalle und wenn nicht genügend Infos vorliegen, reagiert ein Versicherer eher "übervorsichtig" - deswegen müssen alle Infos auf den Tisch.

 

Generell ist eine Rücken-Klausel kein Pappenstil - aber wenn es nicht anders geht.....

 

Bei der A.L. sind "knöcherne Verletzungen" meist vom Ausschluss wieder ausgenommen - sollte der Makler trotzdem drauf achten, dass diese Vereinbarung

nicht "vergessen" wird.

 

Viel Erfolg!

 

Danke für die ausführliche Antwort.

Die Anfrage wurde vom Makler durchgeführt, nicht von mir.

Die Fragebögen wurden besprochen und bei Antragsabgabe mitgegeben. Daraufhin bekam ich 2 neue Bögen zum Ausfüllen (Wirbelsäule & Bewegungsapparat).

Dort hatte ich alles wichtige eingetragen. 2011/2012 ca. 10 mal manuelle Therapie beim Krankengymnasten, keine Medikamente, alles austherapiert, keine Folgen.

 

Der genaue Wortlaut ist: "Beschwerden und Erkrankungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben einschließlich eventuell eintretender Folgen"

Nicht ausgeschlossen sind: "Infektiöse Erkrankungen, Tumore und Folgen von Unfällen mit knöchernen Verletzungen der Wirbelsäule".

 

Der Makler ist zwar nicht glücklich darüber, empfiehlt mir aber das so anzunehmen.

Man kann nach einigen Jahren nachprüfen lassen.

 

Was könnte ich nun noch machen? Kann der Makler nochmal mit der Versicherung "verhandeln" o.ä.?

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polydeikes

Wurde über die Fragebögen hinaus beim Arzt angefragt? Schweigepflichtenbindung?

 

Erfolgten Abfragen mit Personendaten oder anonym?

 

Der Makler kann da nicht viel machen. Max. eine Nachschau nach bspw. 3 Jahren vereinbaren.

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blue_vision

Nein, beim Arzt wurde nicht angefragt.

Laut Makler ist eine Nachschau möglich.

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Matthew Pryor
Was könnte ich nun noch machen? Kann der Makler nochmal mit der Versicherung "verhandeln" o.ä.?

Möglich,tendenziell wird das aber am vorliegenden Resultat nichts ändern.Die Ausschlüsse in ihrer Ausgestaltung sind sehr breit gefasst,das ist unschön aber eher nicht zu ändern.Kommen denn keine anderen Versicherer infrage,die zu einer grundsätzlich anderen Einschätzung des Risikos gelangen könnten?

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polydeikes

Erfolgte die Anfrage mit Personendaten oder anonym?

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blue_vision

Mit Personendaten. Sorry, habe ich die Frage überlesen.

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Peter Wolnitza

Nein, beim Arzt wurde nicht angefragt.

Laut Makler ist eine Nachschau möglich.

 

...das einzige, was mir da noch auf/einfällt:

 

Was haben die anderen Gesellschaften (da waren doch noch drei, vier in der engeren Auswahl?) dazu gesagt?

Insgesamt erscheint mir die Reaktion der A.L. ein wenig "hart" - kann man aber nichts zu sagen, wenn man die näheren Umstände nicht kennt.

 

Mich wundert aber z.B. dass Fragebogen Rücken erst nachträglich angefordert wurde - warum wurde der nicht gleich mit eingereicht?

Zusätzlich noch Fragebogen Bewegungsapparat - ist eher unüblich bei reinen Rückengeschichten - war da sonst noch was?

 

Bevor Sie einen so weit reichenden Ausschluss akzeptieren, lassen Sie den Makler arbeiten:

Was sagen die anderen Gesellschaften, die in Frage kamen?

 

Viel Erfolg!

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polydeikes

Dann gibt es 3 Möglichkeiten

 

a - Abfrage ob eine Schweigepflichtentbindung und somit Akteneinsicht bei Arzt etwas ändern könnte / würde

b - Nachschau vereinbaren

c - Antrag bei anderem Versicherer stellen

 

a und b laufen eigentlich auf das Gleiche hinaus. Wenn a für die Gesellschaft nicht in Frage kommt / nichts ändert, was soll sich in 3,4,5 Jahren ändern, wenn die Behandlung bereits abgeschlossen ist (und nur einmalig war)? Auf die Idee muss der Vermittler aber eigentlich selbst kommen, seh uns jetzt nicht in der Aufgabe für andere Vermittler die Arbeit zu machen.

 

bei c stellt sich folgende Frage:

 

Gab es abgesehen vom allgemein sehr guten Bedingungswerk einen ganz bestimmten Grund für die Wahl AL? Oder kämen auch andere Versicherer in Frage?

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