ImperatoM

ImperatoM's Musterdepot

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287 posts in this topic

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Kleines Update:

Bei Deutz bin ich nach aktuellen Zahlen tatsächlich schon auf den Zug aufgesprungen - das sieht im Moment wirklich schon ganz gut aus. Den Shortdax-ETF habe ich verkauft, da ich die Absicherung aktuell als weniger notwendig erachte und stärkere Chancen für weiter steigende Märkte sehe. 18% Cash halte ich jedoch noch für eine Chance, die sich in den kommenden Tagen oder Wochen bei der Marktbeobachtung ergeben könnte.

 

Hot Stock außerhalb des Handelsuniversums Wikifolio bleibt Edding.

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Posted · Edited by ImperatoM

Schade, nun musste ich meinen Super-Performer Albis verkaufen (mit über 100% Gewinn!), da mir der Jahresbericht missfallen hat. Ich zweifle, dass die positive Story dort weitergeht, also lieber raus. Bei Eyemaxx habe ich leicht aufgestockt. Der Wert kommt zwar einfach nicht in Schwung, aber ich bin nach wie vor voll überzeugt.

 

Die Konjunkturlage hat sich zuletzt doch wieder leicht abgekühlt, so dass ich überlege, ob ich meine 29% Cash zunächst halten soll. Alternativ könnte ich bei Sixt nach prima Zahlen wieder etwas aufstocken. Außerdem habe ich ausnahmsweise mal drei ausländische Unternehmen im Blick, die mir interessant erscheinen (mehr wird aber noch nicht verraten). Eine weitere Alternative wäre die bestehenden Werte alle auf je 20% aufzustocken, um die Aktienquote zu steigern. Ich warte auf entsprechende Chancen in allen genannten Richtungen - und für neue Ideen bin ich natürlich ebenfalls dankbar.

 

Aktueller Stand: http://www.wikifolio.com/de/DCHANCE

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Warum willst Du Sixt nachkaufen? Das KGV ist hier zwar nur bedingt aussagekräftig, aber die prognostizierten KGVs für die nächsten Jahre sehen für Sixt laut Finanzen.net folgendermaßen aus:

 

2015: 18,01

2016: 16,69

2017: 15,30

2018: 14,76

 

Das finde ich angesichts des historischen Durchschnitts-KGVs von Sixt und vor allem für einen Zykliker sehr teuer. Für ein wachstumsstarkes Unternehmen ist das allerdings in Ordnung. Glaubst Du weiter an Wachstum (wie bisher) UND stabile(re) Ergebnisse? Denk an den Gewinneinbruch in der Krise.

 

Ich oller Nörgler, was? Tröste Dich: Seit ich mir die Aktie voriges Jahr angesehen habe, hat sie sich im Kurs verdoppelt. ;)

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Posted · Edited by ImperatoM

Warum willst Du Sixt nachkaufen?

 

Nun, für einen Nachkauf spricht zunächst einmal, dass es aktuell unterrepräsentiert in meinem Depot ist. Ich möchte aber auch nochmal betonen, dass ich Sixt gerade NICHT für einen Zykliker halte. Natürlich ging es in der Krise auch mit Sixt bergab, aber es gibt nicht viele Unternehmen, die es dort geschafft haben, jedes Jahr Gewinne zu schreiben - Sixt aber schon. Viel stabiler als Sixt Vorzüge wird man nichts finden, was einigermaßen Perspektive hat und nicht bereits überteuert ist. Vor allem aber: Ja, ich glaube fest an das weitere Wachstum. Erich Sixt hat gerade nochmald ie Dimensionen verdeutlicht, die der US-Einstieg noch bietet (1000 mögliche Stationen, bislang erst etwa 60). Aus dem Leasing-Börsengang gibt es 130 Mio überschüssige Liquidität. Da ist noch einige Luft nach oben im Kurs, denke ich.

 

Den Analysten und ihren Einschätzungen traue ich übrigens keinen Meter über den Weg, da fahre ich erfahrugnsgemäß mit meinem eigenen Urteil besser. Zudem sind viele einfließende Analysen längt veraltet. Für Praktiker (pleite) werden auf den großen Seiten immer noch prächtige Gewinne fürs nächste Jahr prognostiziert.

 

Ich oller Nörgler, was? Tröste Dich: Seit ich mir dir Aktie voriges Jahr angesehen habe, hat sie sich im Kurs verdoppelt. ;)

Ganz im Ernst: Ich bin jedem sehr dankbar, der meine Anlageentschiedungen argumentativ hinterfragt. Das gibt mir die Möglichkeit, mich slebst zu hinterfragen und weitere Recherchethemen zu finden. Danke daher! :thumbsup:

 

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Am Pfingstwochenende habe ich mich sehr intensiv mit allen Handlungsoptionen beschäftigt. Im Ergebnis habe ich

SKW Stahl (Thread: https://www.wertpapier-forum.de/topic/8417-skw-stahl-metallurgie-ag/ )

und Polytec (Thread: https://www.wertpapier-forum.de/topic/46619-polytec/?do=findComment&comment=961303 )

gekauft. Mehr dazu in den Threads der Aktien.

 

Generelles:

An dieser Stelle möchte ich gerne mal einen Blick auf den Vergleich Wikifolio / Eigenes Depot werfen.

 

Grob gerechnet hätte das Zertifikat aufs Wikifolio für einen Anleger in anderthalb Jahren seit Depoteröffnung 1,5% an Bestandsgebühren und 4,23 % an Performance-Gebühren gekostet, zusammen also 5,73 % - bei einer verbleibenden Rendite von 47 %, also einer Jahresrendite von knapp 30%. Mit meinem privaten Depot habe ich also (et ceteri paribus) rund 5,7 Prozentpunkte (PP) mehr an Rendite erzielt. Interessant wird jetzt eine Betrachtung der Abgeltungssteuereffekte:

 

Grob überschlagen habe ich 30 der 47 PP Gewinne außerhalb des Wikifolios bereits versteuern müssen. Davon gingen als Abgeltungssteuer etwa 8% des Depotwertes verloren. Das zur Geldanlage verbleibende Kapital liegt daher in meienm Wikifolio sogar höher als im privaten Depot, muss aber andererseits dafür später komplett versteuert werden. Auf lange Sicht kann es sich aber durchaus lohnen, die Abgeltungssteuer zunächst zu vermeiden, um mehr Geld zur Ablage zur Verfügung zu haben. Bei einem Wert wir Polytec (österreichisch) kommt hinzu, dass ich mich nicht mit deren Quellensteuerregelungen herumschlagen muss. Neben den Gebühren als Nachteil hat so ein Wikifolio also durchaus auch nicht zu verachtende Vorteile, die sich langfristig zeitlich und finanziell lohnen können. Ich muss mir mal überlegen, ob ich meine eigenen Zertifikate kaufen sollte. Bei größeren Summen ägert mich anderseits das Emittentenrisiko, so dass ich es mir insgesamt nur mit einem Teil des Depots vorstellen kann.

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Ich habe nun die Mic AG noch ins Depot aufgenommen. Etwas spekulativ, aber mit sehr großen Chancen, denke ich. Die Stimmung gegenüber der Aktie ist sehr schlecht, obwohl einige vielversprechende Meldungen kamen. Sobald der Jahresbericht erscheint, könnte der Kurs deutlich klettern. Mehr dazu im Mic-Thread.

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Sehr interessante Werte. Ich lese hier gerne mit, weil man - anders als im restlichen Forum - nicht nur Infos über die Dinos oder ETFs bekommt.

 

Wie hältst du es eigentlich mit dem Produktverständnis? Ich mache bisher häufig einen Bogen um deutsche Aktien, weil die interessanten Unternehmen (Nischen Weltmarktführer u.ä.) ihr Geschäft häufig mit technologisch komplizierten Produkten machen. Polytec ist ein Unternehmen, welches mir diesbzgl. bspw. Kopfzerbrechen bereitet, weil ich den Sinn und Zweck des Produktes verstehen, die zukünftige Entwicklung aber überhaupt nicht einschätzen kann. Verlässt du dich da auf Angaben von Unternehmen und Experten oder arbeitest du dich Tief in die Branchendynamiken ein und bleibst was technologische Entwicklungen angeht auf dem aktuellsten Stand?

 

Das Nebenwerte Journal wäre vielleicht etwas für dich ;)

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Sehr interessante Werte. Ich lese hier gerne mit, weil man - anders als im restlichen Forum - nicht nur Infos über die Dinos oder ETFs bekommt.

 

Wie hältst du es eigentlich mit dem Produktverständnis? Ich mache bisher häufig einen Bogen um deutsche Aktien, weil die interessanten Unternehmen (Nischen Weltmarktführer u.ä.) ihr Geschäft häufig mit technologisch komplizierten Produkten machen. Polytec ist ein Unternehmen, welches mir diesbzgl. bspw. Kopfzerbrechen bereitet, weil ich den Sinn und Zweck des Produktes verstehen, die zukünftige Entwicklung aber überhaupt nicht einschätzen kann. Verlässt du dich da auf Angaben von Unternehmen und Experten oder arbeitest du dich Tief in die Branchendynamiken ein und bleibst was technologische Entwicklungen angeht auf dem aktuellsten Stand?

 

Das Nebenwerte Journal wäre vielleicht etwas für dich ;)

 

Hallo Value Student - und danke für Dein Feedback :thumbsup:

 

Ins NW-Journal schaue ich tatsächlich manchmal. Letztendlich schreiben die ähnlich wie der EffectenSpiegel leider häufig Dinge, die man schon vorher durch Adhoc-Meldungen wissen konnte. Aber manchmal bringt es einen aber doch mal auf eine neue Idee.

 

Was die Produktanalyse angeht habe ich eine etwas "radikale" Meinung: Ich betreibe schlichtweg keine - und finde das auch noch richtig so :)

Letztlich gilt, was Du sagst, nicht nur für hochtechnisierte Produkte: Die Kunden wissen, was sie kaufen wollen. Und ich bezweifle stark, dass jemand, der nicht ausgewiesener Fachmann ist, beurteilen kann, wie sich dieser Kundenwunsch verändern wird. Solche Fachleute sitzen aber in den AGs, daher wissen die meiner Meinung nach schon ganz gut selbst, was sie entwickeln müssen - jedenfalls besser als ich es wüsste, auch wenn ich mich einlesen würde. Wie soll ich Polytec jemals erklären, wie sie ihre optischen Schwingungsmesser verbessern könnten? Da würde ich mir nur etwas vormachen.

 

Daher beschäftige ich mich viel lieber mit Zahlen. Langfristig schlagen Zahlen jedes (negative oder auch positive) Vorurteil gegen ein Produkt, bin ich überzeugt. Und bei Nebenwerten mache ich die Erfahrung, dass der Markt relativ träge ist; zwar gibt es regelmäßig schnelle Kursreaktionen, aber es braucht häufig viel Zeit, bis der Markt tatsächlich angemessen auf neue Zahlen reagiert. Darin suche ich meine Chance.

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Ich bin beruhigt, dass du ähnliche Probleme beim Produktverständnis hast ;) Ich gehe damit etwas anders um und definiere meinen Circle of Competence lieber etwas enger. Aber darüber müssen wir nicht diskutieren, eine überlegene Strategie identifizieren wir hier sicher nicht. Das Interesse für Zahlen teilen wir natürlich.

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Posted · Edited by ImperatoM

Mit den letzten Umstrukturieren habe ich EIN Ziel schonmal erreicht: Das Depot läuft ziemlich marktunabhängig. Während der DAX (schwarz) um 10% fiel, blieb das Wikifolio (blau) stabil, trotz 100% Aktien.

 

Ob das nun bedeutet, dass die Aktien besser sind als der Marktdurchschnitt - oder ob sie nur besonders schwankungsarm sind, wird sich dann zeigen, wenn die Märkte wieder steigen. Für den Anfang läufts jedenfalls ganz gut :thumbsup:

 

Apropos: Meine Nebenempfehlung Edding lief gegen den Markttrend sogar richtig positiv und ist immer noch einen Blick wert, denke ich.

 

Link: http://www.wikifolio.com/de/DCHANCE

 

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Generelles:

An dieser Stelle möchte ich gerne mal einen Blick auf den Vergleich Wikifolio / Eigenes Depot werfen.

 

Grob gerechnet hätte das Zertifikat aufs Wikifolio für einen Anleger in anderthalb Jahren seit Depoteröffnung 1,5% an Bestandsgebühren und 4,23 % an Performance-Gebühren gekostet, zusammen also 5,73 % - bei einer verbleibenden Rendite von 47 %, also einer Jahresrendite von knapp 30%. Mit meinem privaten Depot habe ich also (et ceteri paribus) rund 5,7 Prozentpunkte (PP) mehr an Rendite erzielt. Interessant wird jetzt eine Betrachtung der Abgeltungssteuereffekte:

 

Grob überschlagen habe ich 30 der 47 PP Gewinne außerhalb des Wikifolios bereits versteuern müssen. Davon gingen als Abgeltungssteuer etwa 8% des Depotwertes verloren. Das zur Geldanlage verbleibende Kapital liegt daher in meienm Wikifolio sogar höher als im privaten Depot, muss aber andererseits dafür später komplett versteuert werden. Auf lange Sicht kann es sich aber durchaus lohnen, die Abgeltungssteuer zunächst zu vermeiden, um mehr Geld zur Ablage zur Verfügung zu haben. Bei einem Wert wir Polytec (österreichisch) kommt hinzu, dass ich mich nicht mit deren Quellensteuerregelungen herumschlagen muss. Neben den Gebühren als Nachteil hat so ein Wikifolio also durchaus auch nicht zu verachtende Vorteile, die sich langfristig zeitlich und finanziell lohnen können. Ich muss mir mal überlegen, ob ich meine eigenen Zertifikate kaufen sollte. Bei größeren Summen ägert mich anderseits das Emittentenrisiko, so dass ich es mir insgesamt nur mit einem Teil des Depots vorstellen kann.

 

Ich habe es mittlerweile in die Tat umgesetzt und meine eigenen Wikifolio-Zertifikate Euro gekauft. Es wird interessant, in fernerer Zukunft mal zu berechnen, wie stark sich die nachgelagerte Besteuerung hier auswirkt. Der Effekt zeigt sich aber natürlich erst nach einigen gewinnbringenden Jahren besonders gut.

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Für wie signifikant hältst du denn das Emittentenrisiko? Ich finde den Steuereffekt der Wikifolios auch sehr interessant, lasse angesichts des Emittenten Lang und Schwarz aber die Finger davon. Das Unternehmen ist als Emittent relativ unbekannt, hat meines Wissens nach nicht mal ein Rating (nicht, dass ich einem Rating bedingungslos vertrauen würde) und ist nur im Entry Standard notiert. Zu CDS habe ich überhaupt nichts gefunden.

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Für wie signifikant hältst du denn das Emittentenrisiko? Ich finde den Steuereffekt der Wikifolios auch sehr interessant, lasse angesichts des Emittenten Lang und Schwarz aber die Finger davon. Das Unternehmen ist als Emittent relativ unbekannt, hat meines Wissens nach nicht mal ein Rating (nicht, dass ich einem Rating bedingungslos vertrauen würde) und ist nur im Entry Standard notiert. Zu CDS habe ich überhaupt nichts gefunden.

Investiertes Kapital: € 396.341.085,10 (Quelle: steht auf der Wikifolio Startseite). Ich finde das Risiko ebenfalls nicht vernachlässigbar, auf der Webseite von L&S habe ich nichts gefunden zum Thema Hedging bzw. ob es einen Collateral Block gibt (ich nehme es stark an) und wie dieser strukturiert ist.

 

In einem Blog-Beitrag wird das Thema angeschnitten, dort wird argumentiert dass sich L&S von den Spreads finanziert. An eine vollumfängliche, direkte Replikation glaube ich aber nicht... da müsste deutlich mehr Transparenz geschaffen werden bevor ich überhaupt mit dem Gedanken spielen würde, dort in ein Zertifikat zu investieren.

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Posted · Edited by ImperatoM

Für wie signifikant hältst du denn das Emittentenrisiko? Ich finde den Steuereffekt der Wikifolios auch sehr interessant, lasse angesichts des Emittenten Lang und Schwarz aber die Finger davon. Das Unternehmen ist als Emittent relativ unbekannt, hat meines Wissens nach nicht mal ein Rating (nicht, dass ich einem Rating bedingungslos vertrauen würde) und ist nur im Entry Standard notiert. Zu CDS habe ich überhaupt nichts gefunden.

Investiertes Kapital: € 396.341.085,10 (Quelle: steht auf der Wikifolio Startseite). Ich finde das Risiko ebenfalls nicht vernachlässigbar, auf der Webseite von L&S habe ich nichts gefunden zum Thema Hedging bzw. ob es einen Collateral Block gibt (ich nehme es stark an) und wie dieser strukturiert ist.

 

Das stimmt nicht ganz: Das "Investierte Kapital" ist nicht das aktuell investierte Kapital (AUM genannt), sondern das jemals (kumuliert) investierte Kapital in Wikifolio-Zertifikate. Das AUM beträgt aktuell rund 110 Mio. Euro.

Dass L&S dir Risiken weitgehend konzernintern hedged und darüber hinaus die Einzelwerte kauft, halte ich für selbstverständlich. Sehr viel mehr dazu findest Du im Wallstreet-Online-Forum im Thread der Lang&Schwarz-Aktie.

 

L&S halte ich gerade für recht krisenfest, weil sie ihre Risiken ziemlich gut hedgen können und kein Kreditgeschäft mit irgendwelchen Ausfallrisiken betreiben. Zudem schreibt die Firma große Gewinne, die L&S-Aktie ist nicht umsonst in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. Insgesamt habe ich daher selbst ein paar Tausend Euro investiert. Klar ist aber für mich auch, dass ich nie einen Großteil meines Vermögens in ein Zertifikat investieren würde, denn auch wenn das Risiko sehr, sehr klein ist, wäre der Verlust dann zu gefährlich. Ich halte es für eine gute Ergänzung zu anderen Anlagen, aber nicht für eine Universallösung.

 

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Das Depot hat den Crash weiterhin recht unbeschadet überstanden. Es liegt aktuell weniger als 1,5 % unter der High Watermark. Dafür gab es jetzt offiziell die Plakette "Outperformer" :thumbsup:

(Outperformer waren in den letzten 6 Monaten mit ihrer monatlichen wikifolio-Performance stets unter den Top 50% aller investierbaren wikifolios)

 

Hoffentlich kann ich sie lange veteidigen :)

 

Link: http://www.wikifolio.com/de/DCHANCE

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Posted · Edited by ImperatoM

Mittlerweile seit 3 Wochen "Outperformer" habe ich nach schwächer als erhofftem HJ-Bericht die Mic AG wieder verkauft und dafür kleine Positionen in Heliad und Grammer eröffnet. Heliads Börsenwert liegt massiv unter seinem inneren Wert, Grammer wird sehr günstig bewertet. Mehr dazu in den jeweiligen Threads. In beide hätte ich auch mehr investiert, möchte das Depot aber nicht zu häufig umschichten, um Spreads zu sparen.

 

Kurz notiert: Edding Vz (meine Nebenempfehlung hier, auf Wikifolio nicht handelbar) liegt mittlerweile bei über 50% im Plus. Wer Kurse über 95 Euro bekommt, könnte langsam ans Verkaufen denken. Ich habe es getan.

 

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Hallo ImperatoM, hast du aktuell eine Meinung zu Bastei Lübbe? Die Aktie ist stark gefallen und taucht deswegen in meinen Screenings auf. Ich denke darüber nach, mich einzuarbeiten. Die Planzahlen für das aktuelle Geschäftsjahr sind sehr vorsichtig, das erste Quartal sieht aber schon ganz ordentlich aus. Der Umsatzanteil des Digitalgeschäfts wächst engagiert. Das EBITDA ist durch die hohen Investitionen in den Digitalbereich zwar negativ, hat aber nicht so stark reagiert wie meines Wissens erwartet. Könnte sich ein genauer Blick lohnen?

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Posted · Edited by ImperatoM

Hallo ImperatoM, hast du aktuell eine Meinung zu Bastei Lübbe? Die Aktie ist stark gefallen und taucht deswegen in meinen Screenings auf.

 

Nein, Bastei verfolge ich aktuell nicht weiter. Und andere Werte sind durchaus stärker gefallen, weil der Markt sie mitgerissen hat. Mein Depot musste leider mit dem Gesamtmarkt mitleiden. Mit den enthaltenen Titeln bin ich aber unverändert zufrieden und hoffe auf eine baldige Erholung nach Ende des "Sommerlochs".

 

Vor allem Sixt und Polytec haben sehr gute Zahlen präsentiert.

 

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Unabhängig wollte ich Dich darauf hinweisen, dass es in einem Bullenmarkt leichter ist, den Markt zu schlagen als während eines Bärenmarktes. Aber das sollten wir nun nicht weiter in diesem Thread erörtern.

(aus Polytec-Thread)

 

Ich würde sofort der These zustimmen, dass es im Bullenmarkt leichter ist, Gewinne zu machen. Aber wieso ist es Deiner Ansicht dort leichter, den Markt zu schlagen? Das leuchtet mir nicht ein.

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Unabhängig wollte ich Dich darauf hinweisen, dass es in einem Bullenmarkt leichter ist, den Markt zu schlagen als während eines Bärenmarktes. Aber das sollten wir nun nicht weiter in diesem Thread erörtern.

(aus Polytec-Thread)

 

Ich würde sofort der These zustimmen, dass es im Bullenmarkt leichter ist, Gewinne zu machen. Aber wieso ist es Deiner Ansicht dort leichter, den Markt zu schlagen? Das leuchtet mir nicht ein.

Erwarte jetzt bitte keinen wissenschaftlichen Beweis von mir für diese Behauptung. Das überlasse ich anderen Usern. Mein Hinweis zielte darauf ab, dass in einem Bullenmarkt auch schwache Aktien im Kurs steigen, während in einem Bärenmarkt auch starke Aktien fallen. Soll heißen, in einer Hausse wird höheres Risiko leichter belohnt, während Dir in einer Baisse "heiße Dinger" schnell mal um die Ohren fliegen können. Ich wollte lediglich Deine Euphorie etwas bremsen. Aber jeder soll so anlegen, wie er sich dabei am wohlsten fühlt.

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Posted · Edited by ImperatoM

Soll heißen, in einer Hausse wird höheres Risiko leichter belohnt, während Dir in einer Baisse "heiße Dinger" schnell mal um die Ohren fliegen können.

 

Ah, okay. Dem stimme ich zu. Wenn ich eine Rezession erwarte, werde ich mich in der Tat anders aufstellen. Momentan sehe ich aber keinen Anlass dazu, nur weil die Kurse mal etwas stärker schwanken und sich die Medien sofort darauf stürzen. Die Konjunkturindikatoren stimmen, die Zinsen sind superniedrig, das Wachstum stimmt in den Industrieländern. Auch wenn es mal etwas holpern mag: Für die Konjunktur insgesamt sehe ich in Deutschland mittelfristig wenig echten Grund zur Sorge.

 

Noch gar nicht thematisiert wird übrigens, dass die bleibenden Flüchtlinge in Deutschland und ihr (teils staatsfinanzierter) Konsum eine zusätzliche keynsianische Konjunkturspritze darstellen.

 

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Hm, die Flüchtlinge sind ein schwieriges Thema. Ich könnte mir vorstellen, wie sich im Off Topic - Bereich daraus eine Diskussion entwickeln könnte. Geld verdienen mit den Flüchtlingen tun zunächst mal die Schleuser. Für die aufnehmenden Staaten bedeutet es anschließend erhebliche Belastungen. Wal*Mart verdient in den USA viel Geld mit Menschen, die auf Essensmarken angewiesen sind.

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Posted · Edited by markymark

 

Erwarte jetzt bitte keinen wissenschaftlichen Beweis von mir für diese Behauptung. Das überlasse ich anderen Usern. Mein Hinweis zielte darauf ab, dass in einem Bullenmarkt auch schwache Aktien im Kurs steigen, während in einem Bärenmarkt auch starke Aktien fallen. Soll heißen, in einer Hausse wird höheres Risiko leichter belohnt, während Dir in einer Baisse "heiße Dinger" schnell mal um die Ohren fliegen können. Ich wollte lediglich Deine Euphorie etwas bremsen. Aber jeder soll so anlegen, wie er sich dabei am wohlsten fühlt.

 

Dem ist nicht viel hinzuzufügen! :thumbsup:

 

In Haussephasen schafft es beinahe jeder id***, Geld zumachen. Da fängt man schnell an, sich selbst zu überschätzen. Der Markt wird einem immer einen Schritt voraus sein. Sei dir nie zu sicher.

Interessant sind aber auch die Phasen der Korrekutur. Da zeigt sich häufig, was deine Aktien wirklich wert sind. Qualität gleich relative Stärke. Da haben Marktteilnehmer ein besonderes Auge drauf. Das sind auch oft die Aktien, die gleich wieder anspringen, wenn der Markt wieder bullischer wird.

Crashartige Marktbewegungen treffen aber auch solche Werte gelegentlich. Das sind dann besondere Kaufgelegenheiten.

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Unabhängig wollte ich Dich darauf hinweisen, dass es in einem Bullenmarkt leichter ist, den Markt zu schlagen als während eines Bärenmarktes. Aber das sollten wir nun nicht weiter in diesem Thread erörtern.

(aus Polytec-Thread)

 

Eine Argumentation für diese Aussage würde mich interessieren. In einer schwachen Marktphase hat man als Manager seines privaten Depots die Möglichkeit, Cash aufzubauen. Ein Benchmark/der Markt (wie auch immer du den definierst) hat diese Option nicht. Im Bullenmarkt kehrt sich dieser Vorteil in einen Nachteil um.

 

Es ist also genau das Gegenteil der Fall ..

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Durch Stockpicking von Unternehmen, die nicht so volatil sind wie der Markt, kann man gerade bei fallendem Markt den Markt sehr gut schlagen...

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