covered calls (cc) + Dividenden

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Covered Calls und Arbeits-Rahmen:

Anlagezeitraum langfristig - jeden Monat cc's schreiben auf vorhandene Instrumente od. Neukauf von - als Mittelzufluss und nach Steuer sollte noch PLUS ( = grösser 100 € ) übrig bleiben Datenfeed über TWS (Lynx, IB).

 

Fragen zum Vorgang aus dem Realdepot:

 

1. in 2014 schrieb ich für Monat für Monat für Instrumente aus dem DAX covered calls, wobei am letzten Dividendentag einige calls ausgeübt wurden und die Dividende war weg. Es betraf ALV, MUV2 cc's + damit Dividenden von z.B. 7,50 od. 5,30 €. Da die calls ja jederzeit ausgeübt werden können, stellt sich die Frage: kann ich das verhindern ? und wenn nicht, wie muss man ein trade setup gestalten ? um doch noch die Div. zu erhalten ( cc selbst kaufen -> Prämie sell call minus Prämie buy call ist dann meist negativ ) ?

 

2. wie repariert oder adjustiert man einen cc, wobei das Instrument (LHA) nach Süden abschmiert. Zahlen aus dem Realdepot: cc: LHA 10x zu 0.27 strike 20.00 - Jul14 - KaufKurs 19.69 akt. Kurs 16.28 und bid/ask 0.01/0.03 im optionschain ? wieder zurückkaufen und ...neuen cc schreiben, aber bei welchem strike..?

 

3. Mit Hebelzertifikaten habe ich Erfahrung gesammelt, die beim Schreiben von covered calls erweitert werden müssen. Das Buch - Optionsstrategien von J.Raabe - hat schon weitergeholfen. Für manche Fragen jedoch finde ich einfach keine Antwort. Freu mich auf Antworten, Erfahrungen- und Hinweise.:rolleyes:

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Covered Calls und Arbeits-Rahmen:

Anlagezeitraum langfristig - jeden Monat cc's schreiben auf vorhandene Instrumente od. Neukauf von - als Mittelzufluss und nach Steuer sollte noch PLUS ( = grösser 100 € ) übrig bleiben Datenfeed über TWS (Lynx, IB).

 

Fragen zum Vorgang aus dem Realdepot:

 

1. in 2014 schrieb ich für Monat für Monat für Instrumente aus dem DAX covered calls, wobei am letzten Dividendentag einige calls ausgeübt wurden und die Dividende war weg. Es betraf ALV, MUV2 cc's + damit Dividenden von z.B. 7,50 od. 5,30 €. Da die calls ja jederzeit ausgeübt werden können, stellt sich die Frage: kann ich das verhindern ? und wenn nicht, wie muss man ein trade setup gestalten ? um doch noch die Div. zu erhalten ( cc selbst kaufen -> Prämie sell call minus Prämie buy call ist dann meist negativ ) ?

 

2. wie repariert oder adjustiert man einen cc, wobei das Instrument (LHA) nach Süden abschmiert. Zahlen aus dem Realdepot: cc: LHA 10x zu 0.27 strike 20.00 - Jul14 - KaufKurs 19.69 akt. Kurs 16.28 und bid/ask 0.01/0.03 im optionschain ? wieder zurückkaufen und ...neuen cc schreiben, aber bei welchem strike..?

 

3. Mit Hebelzertifikaten habe ich Erfahrung gesammelt, die beim Schreiben von covered calls erweitert werden müssen. Das Buch - Optionsstrategien von J.Raabe - hat schon weitergeholfen. Für manche Fragen jedoch finde ich einfach keine Antwort. Freu mich auf Antworten, Erfahrungen- und Hinweise.:rolleyes:

 

Verhindern lässt sich die Ausübung nicht. Während der Laufzeit sollte dies aber selten vorkommen. Die Dividende ist aber ja auch weg wenn Du die Aktien nicht besitzt und damit macht es eigentlich keinen großen Unterschied (in den Optionspreis ist die Dividende ja schon vorher eingepreist worden und auf Optionen gibt es keine Dividende).

 

Szenario:

 

Bei einem verkauften Call auf LHA bei einem Preis von LHA 20 schmiert die Aktie ab. In diesem Fall verliert der verkaufte Call seinen Wert, wird billiger (mit Gewinn) verkauft und weiter unten wieder aufgesetzt. Bei einem Wert, der stark gefallen ist sofort einen CC aufzusetzen ist erfahrungsgemäß riskant. Ich würde erst abwarten weil das Risiko einer Gegenbewegung sehr hoch ist und je weiter der Abstand des Strike vom Underlying desto weniger Prämie. Wenn ein Boden (scheinbar) gefunden wurde kann man auch erst Puts verkaufen und auf einen Gegenbewegung hoffen.

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Warum verkaufst du keine Puts? Damit hast du genau das gleiche Profil, sparst aber sogar noch Gebühren, weil du nur die Option verkaufen musst und nicht Aktie+Option handeln musst.

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Posted · Edited by driller

Warum verkaufst du keine Puts? Damit hast du genau das gleiche Profil, sparst aber sogar noch Gebühren, weil du nur die Option verkaufen musst und nicht Aktie+Option handeln musst.

 

...mein Ansatz lautete - covered call writing (cc's) - und ich wollte ohne die anderen Möglichkeiten (puts, spread,..) damit Erfahrung sammeln.

Nach einem Jahr (Jan-Dez.14) Arbeit mit cc's im Real-Depot stellt sich das Ergebnis nach Kosten und Steuern von 14.2% ein.

eine gute Tagesgeld Verzinsung ! Marktschwankung und Ungeduld war/ist das einzige Risiko dabei.

 

Ich hatte als Basiswerte/Titel einen Mix aus starker und schwacher Marktschwankung ausgewählt. Excel als Optimierung

von Prämie (maximal) und Vola250 (minimal) für DAX30.

 

Jetzt kann ich die Strategie für 2015 erweitern z.B. durch Puts. Theoretisch weiss ich wies geht, habe damit keine ausreichende Erfahrung gesammelt.

Der aufgezeigte Kostenfaktor ist nicht unerheblich; bei einem Bank/Broker zahlte ich für 140 LHA contracts 350 Euro und 2 x 50,92 Eur für Kauf/Verkauf der Aktien.

Kannst/willst Du Erfahrungstipps/Berichte mit Puts und Kosten zur Verfügung stellen ?

 

Wünsche noch schöne Feiertage und ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 2015 :thumbsup:

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Posted · Edited by H.B.

Hi,

 

insbesondere beim Dividendenthema bieten sich in meinen Augen Puts geradezu an.

Ich bastel mir da gerade eine Strategie zusammen.

 

Während man bei CC's immer mit dem Risiko einer Ausbuchung konfrontiert ist, passiert das beim verkauften Put garantiert nicht.

Im Gegenheit: man kann meist innerhalb kurzer Zeit die Dividende in Form der Optionsprämie manchmal sogar steuerlich optimiert vereinnahmen.

 

Ich hab jetzt beispielsweise einen Put auf die TorontoDominion geschrieben. Die Aktie schüttet am 2.1. 0,47ct aus. Der Put bringt 0,45ct innerhalb von 3 Wochen.

2$ (oder 5%) Downsideprotection sind auch noch dabei...

post-10422-0-28827100-1419536328_thumb.png

 

Das Ziel ist (wie bei CC's) eine recht sichere Vereinnahmung der Prämie, deshalb kann man den Trade auch kreditfinanziert aufsetzen.

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Posted · Edited by klausk

Von Zeit zu Zeit schaue ich immer noch mal ins Forum rein, speziell wenn es um Options geht.

 

insbesondere beim Dividendenthema bieten sich in meinen Augen Puts geradezu an.

 

Während man bei CC's immer mit dem Risiko einer Ausbuchung konfrontiert ist, passiert das beim verkauften Put garantiert nicht.

Stimmt schon, aber da hat H.B. ein Beispiel angegeben, das seine Erwartungen sicher nicht erfüllte. Er hatte am 22.12.14 Short Puts auf die TorontoDominion Bank (TD) verkauft, beim Stand von etwa 46.74, Ablauf 16.1.15, Strikepreis 45. Soweit nichts falsch daran. Falsch ist nur die Annahme, dass man beim Verkauf von Puts kein nennenswertes Risiko eingeht. TD galt als gutes Risiko, die implizite Volatilität ("Vega") war vermutlich gering, gering war mithin auch die Prämie von 45 Cents pro Kontrakt.

 

Ich will H.B. nichts am Zeug flicken, er scheint ein Profi zu sein. Nur zeigt dieses Beispiel nachdrücklich auf, was passiert, wenn der noch so unwahrscheinlich klingende Fall eines Kursverlusts eintritt.

 

Gleich nach Neujahr setzte TD zu einem drastischen Abstieg an. Der Kurs von TD fiel von 47.78 am Jahresende auf auf 41.72 am Verfallsdatum. Natürlich konnte ahnt niemand so etwas, und ich hätte in der Situation vielleicht auch zunächst eine schnelle Erholung angenommen. Daraus wurde aber nichts. Ohne Rettungsmassnahmen, die alle kostspielig gewesen wären, betrüge der Verlust am Verfallsdatum (45.00-41.72)*100 = 328 USD pro Kontrakt. Ich habe so einen Fall mal am eigenen Portfolio erlebt -- und darüber berichtet.

 

Lieber Hartmut, so gering die Wahrscheinlichkeit eines solchen Verlusts auch ist, man darf die Konsequenz nicht unterschätzen. Darauf hättest du wenigstens einen Nachsatz zu deinem Beispiel bringen können. Ich verlinke mal meinen Beitrag http://www.wertpapie...post__p__876989

 

@StockJunky: Bei einer Short-Option bist du in einem Margin-Account nicht mit dem gesamten Wert im Risiko (und müsstest ggf. Zinsen auf die Leihe bezahlen), sondern nur mit dem In-the-money-Anteil.

 

EDIT: Ich sehe gerade, dass ich diesen Beitrag in den falschen Thread gestellt habe. Gehört in "Option Writing - Eure Erfahrung". Sorry.

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..das Thema mit covered calls (cc) und Dividende (div) möchte ich nochmals aufgreifen, wobei cc + div in demselben Zeitraum des calls liegen.....

 

ich stelle mir die Frage: wann würde ich die option auf den covered call ausüben: doch nur dann, wenn netto ein Gewinn auf meinem account verbleibt

 

Fall1 - option (cc) ohne (div) wird ausgeübt

wenn der aktuelle Kurs über dem Strike meines covered calls liegt (muss sich für den ausübenden rechnen)

Beispiel 1: akt. Kurs 52 € ; Strike 50; Ausübung der Option sinnvoll, wenn (akt. Kurs - Strike) >> Kosten der Ausübung ( Broker+Bank+ etwa 27% Steuer) sind

 

wobei nicht bekannt ist, ob der Ausübende das Underlying nicht schon bei 40€ gekauft hatte! - und die obige und grobe Kostenbetrachtung nicht greift

 

Fall 2 - option (cc) + (div) wird ausgeübt

Beispiel 2: akt Kurs 96.43 €; strike 98; div 3,30 (Siemens im. Jan15)

wobei nicht bekannt ist, ob der Ausübende das Underlying nicht schon bei 80 € gekauft hatte! - und die obige und grobe Kostenbetrachtung nicht greift

 

wenn ich das einigermassen verstehe und ich Dividende und die Prämie mit dem cc erhalten möchte,

- gibt es für mich als cc - Schreiber keine Möglichkeit die Optionsausübung eines laufenden cc zu unterbinden

- sondern nur die Möglichkeit den cc zurückzukaufen

- oder in dem Div Zeitraum keine cc's zu schreiben

 

hat jemand Kommentare dazu ? würd mich freuen rolleyes.gif

Das Thema mit den puts habe ich noch hinten an stehen (noch nicht verarbeitet)

 

Auswahl der Underlyings und Prämien Optmierung mit Excel Solver:

Habe heute die 30 DAX Papiere und mit akt. Kurs und bei strike und Prämie excel sheet gebracht und den Solver optimieren lassen.

Die Solver Nebenbedingungen sind: > 0 Stk; Max 400K€ Vol; div 3,30€ und Prämie 1,12€ über alle 30 DAX Aktien optimieren.

Es kam nur Siemens mit 4100 stk Aktien = 41 Kontrakte -->brutto Ergebnis von Prämie + Div von ~18120 zusammen.

Wie kann ich dem Solver mitteilen, die 265 oder 360 Tage Vola mit zu berücksichtigen um eine besssere Risikoverteilung zu erreichen

Wäre das auch ein Thema für diesen Platz im Forum ? thx for answers :blink:

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Vorab eine Entschuldigung: Ich habe meinen vorhergehenden Beitrag versehentlich in diesen Thread gepostet und damit unnötige Verwirrung angestiftet.

 

@driller: An deinem Fall 1 kann ich keine realen Aspekt erkennen. Es gibt vielleicht eine denkbare Konstellation, in der der Käufer deines Covered Calls sein Recht ausüben könnte, mir fällt aber keine ein.

 

Dein Fall 2 ist vor kurzem tatsächlich eingetreten. Ich hatte im Oktober einen Call-Spread auf den SPY (S&P500-ETF) mit Verfall am 31.12. aufgesetzt, also Calls gekauft und gleichzeitig dieselbe Anzahl Calls mit einem höheren Strike verkauft. Der Short-Teil dieser Combo verbilligt den Kauf der Longs, begrenzt aber auch den möglichen Gewinn. (Damals war der US-Markt arg im Minus.) Am 18. 12. hat der Käufer meiner Short-Calls sie ausgeübt -- der SPY war seit Oktober deutlich gestiegen.

 

Warum? Weil der 19.12. der Ex-Dividenden-Tag war. Das wusste ich zwar, habs aber verschlafen. Ob er damit ein Geschäft gemacht hat, weiss ich nicht, denn der Kurs fällt nach dem Ex-Tag bekanntlich. Für mich war der Verlust der Dividende nicht besonders schmerzhaftl, weil die Long Calls ja ebenfalls gestiegen waren.

 

Moral von der Geschicht: Bei einem Short Call sollte man auf den Ex-Tag achten.

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Vorab eine Entschuldigung: Ich habe meinen vorhergehenden Beitrag versehentlich in diesen Thread gepostet und damit unnötige Verwirrung angestiftet.

 

@driller: An deinem Fall 1 kann ich keine realen Aspekt erkennen. Es gibt vielleicht eine denkbare Konstellation, in der der Käufer deines Covered Calls sein Recht ausüben könnte, mir fällt aber keine ein.

 

Dein Fall 2 ist vor kurzem tatsächlich eingetreten. Ich hatte im Oktober einen Call-Spread auf den SPY (S&P500-ETF) mit Verfall am 31.12. aufgesetzt, also Calls gekauft und gleichzeitig dieselbe Anzahl Calls mit einem höheren Strike verkauft. Der Short-Teil dieser Combo verbilligt den Kauf der Longs, begrenzt aber auch den möglichen Gewinn. (Damals war der US-Markt arg im Minus.) Am 18. 12. hat der Käufer meiner Short-Calls sie ausgeübt -- der SPY war seit Oktober deutlich gestiegen.

 

Warum? Weil der 19.12. der Ex-Dividenden-Tag war. Das wusste ich zwar, habs aber verschlafen. Ob er damit ein Geschäft gemacht hat, weiss ich nicht, denn der Kurs fällt nach dem Ex-Tag bekanntlich. Für mich war der Verlust der Dividende nicht besonders schmerzhaftl, weil die Long Calls ja ebenfalls gestiegen waren.

 

Moral von der Geschicht: Bei einem Short Call sollte man auf den Ex-Tag achten.

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Posted · Edited by driller

@klausk...danke für den Erfahrungsbericht. Die Erfahrung (Siemens Aktie) cc's + Div Tag....war aus Jan.2014.

 

Heute möchte ich dieses Thema nochmals aufgreifen und eine weitere Erfahrung mit Siemens und cc's + Div. Tag (27.01.15) beschreiben

Bei 16 contracts auf SIE wurden am Div.Tag 27.1.15 11 contracts ausgeübt. Div (1600-1100 = 500 stk) + Kurs+ Prämien Ergebnis wurden abgerechnet.

 

Erstaunliches bei der Siemens Aktie in der Kursentwicklung:

der Aktienkurs wurde Tage zuvor so stark hochgekauft, dass jeder Kauf vor dem Anstieg oberhalb des break-even war, auch nach dem Dividendeabschlag vom Kurs und so Dividende und Kurszuwachs verdient werden konnte. nice to be in :-) - alles nur eine Frage der Strategie !

 

Frage: gibts jemand mit excel solver Erfahrung in Punkto Prämien für Stillhalter? oder Hinweis, wo dieses Thema besser passt ?

 

Frage : suche Info, wie ich akt. Kurse von DAX Aktien und deren Prämie ablesen und ins excel Blatt zur Berechnung bekomme ?

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Posted · Edited by driller

Hi Leute....Options-Prämie - und excel solver

 

Frage: mit welcher Aktie aus der DAX30 Liste erhalte die maximale Prämie bei einem verfügbaren Kapital von x Euro die "nächsten" 15 Minuten ?

 

übertrage die Prämien in das excel Blatt und lasse den excel Solver optimieren bei vorgegebenen Kapital zB 500.000 € so dass max Kapital die Begrenzung für die Stückzahlen ist, die dann auf Kontraktgrössen in 100 stk angepasst werden. (Kap/stk - Rest(Kap/stk;100))

ohne weitere Begrenzung im solver Blatt --> Ergebniss ein Underlaying und entspr. maximierte Prämie (guter Kopfrechner kann das noch)

Bei Risikobetrachtung (x stk pro Sektor zB) durch Vorgabe < 5000 stk --> wird das Kapital entspr. d. Vorgabe je underlaying auf max 500 stk und weniger verteilt

 

und so sieht das excel Blatt aus - Optmierungs-Ergebnis --> K+S mal sehen ob ich das Bild einfügen kann - verflixt sehe nur krytische Zeichen

swncy9q2_jpg.htm]excel Optim. nr 1

 

wie kommt dsa Bild in diesen chatraum?

 

Optim. max 5000 stk je underlaying

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noch ein Versuch mit Bilder upload

 

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ich stellte heute die Frage, wieviel Prämien erhalte ich beim Schreiben von covered calls von aufgelisteten DAX30 Basiswerten mit Laufzeit bis 17.2.17.
Antwort wäre entweder 5 oder 10 Kontrakte mit aufgelisteten Basiswerten und 1.75 % Prämie in 5 Tagen. Kontrakte  werden entweder ausgeübt oder Basiswerte bleiben im Depot für weitere covered calls. Bei Fragen bitte posten oder email.

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ich stellte heute die Frage, wieviel Prämien erhalte ich beim Schreiben von covered calls von aufgelisteten DAX30 Basiswerten mit Laufzeit bis 17.2.17.
Antwort wäre entweder 5 oder 10 Kontrakte mit aufgelisteten Basiswerten und 1.75 % Prämie in 5 Tagen. Kontrakte  werden entweder ausgeübt oder Basiswerte bleiben im Depot für weitere covered calls. Bei Fragen bitte posten oder email.

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Posted · Edited by driller

Aufstellung über 7 Jahre Optionen nur covered calls
- geringer Aufwand + lfd. Verzinsung des Kapitals nach Kosten und Steuern :
2013: 8%

2014: 12%

2015: 17%

2016: 22%
2017: 15%
lfd 2018: 8%
als Verzinsung des eingesetzten Kapitals ist es mehr, als die Banken offerieren.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
update cov calls: BAS4 mit 86 ausgeführt
neu: Kurzläufer
BAW2 -> 102 - 0.40 8.6.18
LHA --> 25.5 - 0.45 Jun
ADS --> 205 - 1.10 Jun
---------------------------
1COV -> 82 - 1.10 Jul
DB1 -> 120 - 0.67 Jun
SIE --> 120 - 2.98 Sep
für die long rider gibt es im DAX bald wieder kurzfristig Kaufgelegenheiten für Basiswerte
bei etwa 12.600 / 12.300 / 11.870 / 11.470
und im 2.ten Halbjahr erwarte ich steigende Volatilität VDAX s. chart
mal sehen was daraus wird :-))

 

VolaTrades_2018_2020_Aktienforum_290518.jpg

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Posted · Edited by driller

seit dem letzten update auf ~ 12% Verzinsung in 2018 gestiegen

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Am 16.6.2014 um 00:33 schrieb StockJunky:

Warum verkaufst du keine Puts? Damit hast du genau das gleiche Profil, sparst aber sogar noch Gebühren, weil du nur die Option verkaufen musst und nicht Aktie+Option handeln musst.


....inzwischen Erfahrungen gesammelt mit short puts und sie füllen den cashflow und das gewünschten Basiswert.
Inzwischen blicke ich auf SC > 7 Jahre und SP >1/2 Jahr Erfahrung zurück. Danke also für den kick mit den SP's von stockjunky :-))

2018 war ich nicht sehr aktiv; das erzielte Ergebnis liegt trotzdem bei ~ 14 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals;
die Dividenden aus 2018 sind nicht in der Grafik enthalten.

In 2019 erfolgt kleine Umstellung der Strategie:
SC + SP (covered) + DGI (dividend groth investing)
meist aus dem DAX30 Segment -> habe noch keine Darstellung gefunden die allg. Vergleich liefert
DGI - wie optimiert man das DGI? ;
Dividenden Information stehen ja zur Verfügung doch wie variiert man bei den Basiswerten ? any idea? :-)

 

Option_Anlyse_2018_Trading_StocksForum.jpg

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Posted · Edited by passiv_Investor

Ich bin ehrlich gesagt kein Freund von Covered Calls. Wenn die Aktienmärkte gut laufen, bekommt man die Aktien ständig weggecallt, die man ja eigentlich behalten will. Noch dazu habe ich das Risiko trotzdem weiterhin in der Aktie und zudem bringen Calls meist weniger Prämie als Puts aufgrund des Volatility Skew.

(Gibt halt doch keine Put/Call Parität wie in der Theorie).

Short Puts mache ich hingegen sehr gerne aber lediglich als Tradingpositionen. Einbuchen lasse ich mir die Aktien nicht, denn das blockiert zu viel Margin. Lieber manage ich die Position bevor sie ins Geld läuft.

Wenn man anstatt Aktien Short Puts nimmt, dann sind Short Calls nicht mehr gedeckt, also Vorsicht! Würde ich nicht machen aufgrund Übernahmerisiko.

 

Nette Grafik, auch wenn ich nicht verstehe, warum du Prämien einmal mit ä und einmal mit e schreibst.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb passiv_Investor:

Ich bin ehrlich gesagt kein Freund von Covered Calls. Wenn die Aktienmärkte gut laufen, bekommt man die Aktien ständig weggecallt, die man ja eigentlich behalten will. Noch dazu habe ich das Risiko trotzdem weiterhin in der Aktie und zudem bringen Calls meist weniger Prämie als Puts aufgrund des Volatility Skew.

(Gibt halt doch keine Put/Call Parität wie in der Theorie).

Short Puts mache ich hingegen sehr gerne aber lediglich als Tradingpositionen. Einbuchen lasse ich mir die Aktien nicht, denn das blockiert zu viel Margin. Lieber manage ich die Position bevor sie ins Geld läuft.

Wenn man anstatt Aktien Short Puts nimmt, dann sind Short Calls nicht mehr gedeckt, also Vorsicht! Würde ich nicht machen aufgrund Übernahmerisiko.

 

Nette Grafik, auch wenn ich nicht verstehe, warum du Prämien einmal mit ä und einmal mit e schreibst.

 

 

ä/e deutsch/english mix - wenn ich zu schnell schreibe -  :-)

Volatility scew -> deckt das die Hinweise dazu ab ?
https://www.investopedia.com/terms/v/volatility-skew.asp
 

bei meiner einfachen Suche nach der 1% Regel ergibt sich meistens ein delta von 0.4 +-
Die Regel besagt per trade ~ 1% vom akt. Kurs Basiswert als Prämie p.Monat  x 12 trades 12 = 12 % Verzinsung d. Kapitals
(alle trades laufen nicht mit margin sondern sind gedeckt)

Posted jemand in diesem Forum seine Options-Ergebnisse p.a. ?
 

Opt_150219.jpg

...diese Feb-Tabelle hat eine Laufzeit für die meisten Opts bis 15.2.19 - gibt es dazu aus Erfahrung weitere Hinweise ? :rolleyes:

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Posted · Edited by passiv_Investor

Ich poste meine Optionsergebnisse auf einem Discordserver und in einer Facebookgruppe

 

https://discord.gg/JVckHBt

 

 

https://facebook.com/groups/1651755071738563

 

Die 1%-Strategie kannte ich bislang noch nicht.

Delta 0,4 wäre mir zu hoch aber wenn man die Aktien haben will, passt das natürlich ins Konzept. Ich nehme bei Aktienoptionen Delta 0,15 und bei Futures-Optionen Delta 0,1

Laufzeit idealerweise 45 Tage bei Aktienoptionen und etwa 65 Tage bei Future-Optionen.

Die 1%-Regel gefällt mir deshalb nicht so sehr, weil sie die Volatilität nicht in Bezug setzt.

Wenn die implizite Vola niedrig ist und damit die Prämien geringer dann verkaufe ich mehr Kontrakte und habe dadurch ein größeres Risiko wenn es eine Überraschung gibt (Vola steigt und Aktie fällt und ich habe viele Kontrakte).

Ich verkaufe nur Optionen mit einer IVR über 0,6 und IVP über 0,7 sowie 0,2% Prämieneinnahme in Bezug auf den Nettoliquidationswert meines Depotkontos. Wenn ich 200% im Verlust bin (Aktienoptionen) dann adjustiere ich und Rolle meine Position diagonal (Laufzeit nach hinten und Strike nach unten) bei selber Prämieneinnahme wie der Rückkauf. Bei Future-Optionen mache ich das selbe bereits bei 100% Verlust und adjustiere oft auch in Strangles.

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Moin,

 

Aktienoptionen Delta 0,15 fand ich eine hilfreieche Info.

 

Welche Quellen nutzt Du für IVR und IVP?

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vor 30 Minuten schrieb Laser12:

Welche Quellen nutzt Du für IVR und IVP?

Ich nutze hierfür das BOOST Tool

 

https://boost.finance.coach

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seit dem let

vor 4 Stunden schrieb passiv_Investor:

Ich nutze hierfür das BOOST Tool

 

https://boost.finance.coach


dieses Tool scheint mir sehr hilfreich zu sein für erfolgreiche setups.

Frage zu dem tool:
wird der deutsche Markt auch mit abgedeckt?
wie sind die Abo- Monatspreise - konnte sie noch nicht finden?

 

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