Value's Langfristdepot

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Hätte ich persönlich die Wahl zwischen BP und Exxon/RDS/Chevron, dann würde ich mich für Exxon entscheiden!

 

Wie seht ihr den heutigen Aktiensplit bei Merk? Mein Link ich könnte mir auch aufgrund der Analysten Meinungen die ein Kursziel von 70€ sehen einen Kauf vorstellen...

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Posted · Edited by clubfanxxl

Entschuldigung für die Offtopic-Frage, aber warum ist ein eventueller Spin-Off bei Pepsi ein Problem (wurde weiter oben im Thread angesprochen)? Wie würde das steuerlich gehandhabt werden?

Diese Aktie würde bei mir als nächste Position anstehen...

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Lies mal nach unter Vodafone/Verizon spin-off und die steuerlichen Folgen. Bei mir steht GE aus dem gleichen Grund auf der Verkaufsliste bevor sie nächstes Jahr die Finanzsparte abtrennen. Leider ist das beim deutschen Steuerrecht nicht vorteilhaft, da dies als Dividendenzahlung behandelt wird und damit steuerpflichtig ist obwohl die Ursprungsaktie entsprechend an Wert verliert.

 

Kürzlich gab es sogar Probleme beim Aktiensplit von Google, weil man danach formal zwei verschiedene Aktiengattungen im Depot hatte.

 

Überträgt eine Körperschaft in ihrem Besitz befindliche Anteile an einer weiteren Körperschaft ohne Kapitalherabsetzung ohne zusätzliches Entgelt auf ihre Anteilseigner, ist diese Übertragung als Sachausschüttung an die Anteilseigner der übertragenden Körperschaft zu beurteilen. Die Sachausschüttung führt zu Einkünften aus Kapitalvermögen nach § 20 Absatz 1 Nummer 1 EStG. Entsprechendes gilt bei einer Abspaltung, wenn die übertragende und die übernehmende Körperschaft weder Sitz noch Ort der Geschäftsleitung im Inland haben.
Bundesfinanzministerium vom 9.10.2012 S. 47

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Ich habe mich vor einigen Jahren dazu entschieden ein langfristiges Depot aufzubauen. Grundsätzlich verfolge ich dabei die Dividenden-Strategie kombiniert mit Buy & Hold

[...]

Strategie: Buy & Hold kombiniert mit Steigerung des Aktienwertes, Reinvestition der Dividenden sowie Steigerung der Dividenden.

[...]

Wichte Kriterien für mich sind:

1. Geschäftsmodell muss verstanden werden und der Glaube dass es die Firma langfristig gibt.

2. Das Unternehmen hat viele Jahre steigende Dividenden gezahlt.

3. Aktuelle Dividendenrendite > 3%

4. Dividendenwachstum die letzten x-Jahre war konstant.

[...]

 

 

Nimms's mir nicht übel, aber ich finde das nicht ganz konsistent, bzw. verstehe Deinen Ansatz nicht.

 

1. Bei den Kriterien kommt große Marktkapitalisierung nicht vor, aber aufgrund der Titelauswahl scheint das für Dich ein sehr wichtiges Kriterium zu sein.

 

2. B&H ist intendiert, aber warum? G. Kommer gelesen und überzeugt davon? Du willst wirklich mit Deinen Auserwählten durch Hausse und Baisse gehen? In einer richtigen Baisse brechen auch die Nestlés dieser Welt ein.

 

3. Fokussierung auf stabiles Dividendenwachstum - Auch dafür gibt es theoretischen Unterbau. Ich halte das nur nicht für besonders überzeugend. Streng angewendet müßte dann beispielsweise BP von Deiner watchlist fliegen, weil sie nach Macondo sogar Dividende gekürzt haben.Wenn es Dir so auf die Dividende ankommt - warum dann überhaupt Aktien und nicht lieber Unternehmensanleihen?

 

4. Führendes Kriterium soll sein, dass Du das Geschäftsmodell verstehst. Das halte ich generell für eine inflationär gebrauchte Floskel. Was heißt denn konkret, das Du das Geschäftsmodell von Nestlé verstanden hast? Kannst Du in der Reihenfolge der Bedeutung die 5 erfolgskritischsten Parameter aufzählen? Heißt das, dass sagen kannst, in welchen Szenarien sich der Unternehmenswert wie entwickelt? IBM habe ich mir kürzlich angeschaut, aber schnell aufgegeben, weil ich das Geschäftsmodell nicht verstanden habe. Wollen die nun eher eine Bank sein oder ein IT-Service Dienstleister oder ein Hardware-/Software-Verkäufer oder von allem ein bißchen und überall auf der Welt? Will IBM gar nicht mehr wachsen, sondern nur noch bei Ergebnisschrumpfung das Ergebnis pro Aktie durch Aktienrückkäufe steigern?

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Nimms's mir nicht übel, aber ich finde das nicht ganz konsistent, bzw. verstehe Deinen Ansatz nicht.

 

1. Bei den Kriterien kommt große Marktkapitalisierung nicht vor, aber aufgrund der Titelauswahl scheint das für Dich ein sehr wichtiges Kriterium zu sein.

 

2. B&H ist intendiert, aber warum? G. Kommer gelesen und überzeugt davon? Du willst wirklich mit Deinen Auserwählten durch Hausse und Baisse gehen? In einer richtigen Baisse brechen auch die Nestlés dieser Welt ein.

 

3. Fokussierung auf stabiles Dividendenwachstum - Auch dafür gibt es theoretischen Unterbau. Ich halte das nur nicht für besonders überzeugend. Streng angewendet müßte dann beispielsweise BP von Deiner watchlist fliegen, weil sie nach Macondo sogar Dividende gekürzt haben.Wenn es Dir so auf die Dividende ankommt - warum dann überhaupt Aktien und nicht lieber Unternehmensanleihen?

 

4. Führendes Kriterium soll sein, dass Du das Geschäftsmodell verstehst. Das halte ich generell für eine inflationär gebrauchte Floskel. Was heißt denn konkret, das Du das Geschäftsmodell von Nestlé verstanden hast? Kannst Du in der Reihenfolge der Bedeutung die 5 erfolgskritischsten Parameter aufzählen? Heißt das, dass sagen kannst, in welchen Szenarien sich der Unternehmenswert wie entwickelt? IBM habe ich mir kürzlich angeschaut, aber schnell aufgegeben, weil ich das Geschäftsmodell nicht verstanden habe. Wollen die nun eher eine Bank sein oder ein IT-Service Dienstleister oder ein Hardware-/Software-Verkäufer oder von allem ein bißchen und überall auf der Welt? Will IBM gar nicht mehr wachsen, sondern nur noch bei Ergebnisschrumpfung das Ergebnis pro Aktie durch Aktienrückkäufe steigern?

 

Sehr guter Kommentar, danke dir!

 

1) Marktkapitalisierung ist natürlich nicht unwichtig aber wie du siehst haben all meine genannten Firmen eine recht hohe Marktkapitalisierung und daher wollte ich es nicht speziell nennen!

2) Ja mit meinen Werten die ich später im Depot haben will, werde ich durch Dick und Dünn gehen. Sollte eine Nestle mal wieder für 25€ zu haben sein dann freue ich mich und greife dicke zu whistling.gif Selbiges gilt für 99% der anderen Firmen ausnahmen kann es geben, halte ich aber für unwahrscheinlich.

3) BP ist nur eine Ausweichmöglichkeit, wenn ich an Exxon oder RDS/Chevron nicht "billig" bzw fair bewertet bekomme.

4) Nein natürlich verstehe ich nicht alle Geschäftsmodelle bis ins letzte Detail aber ich glaube doch schon etwas. IBM wird sich meines Erachtens nach im IT-service sowie Hardware-/Software-Verkäufer ausbreiten und wachsen.

Deine Aussage "Kannst Du in der Reihenfolge der Bedeutung die 5 erfolgskritischsten Parameter aufzählen?" verstehe ich nicht... sad.gif

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Ich habe mich vor einigen Jahren dazu entschieden ein langfristiges Depot aufzubauen. Grundsätzlich verfolge ich dabei die Dividenden-Strategie kombiniert mit Buy & Hold

[...]

Strategie: Buy & Hold kombiniert mit Steigerung des Aktienwertes, Reinvestition der Dividenden sowie Steigerung der Dividenden.

[...]

Wichte Kriterien für mich sind:

1. Geschäftsmodell muss verstanden werden und der Glaube dass es die Firma langfristig gibt.

2. Das Unternehmen hat viele Jahre steigende Dividenden gezahlt.

3. Aktuelle Dividendenrendite > 3%

4. Dividendenwachstum die letzten x-Jahre war konstant.

[...]

 

 

2. B&H ist intendiert, aber warum? G. Kommer gelesen und überzeugt davon? Du willst wirklich mit Deinen Auserwählten durch Hausse und Baisse gehen? In einer richtigen Baisse brechen auch die Nestlés dieser Welt ein.

 

 

Wo ist das Problem wenn Nestle in einer Krise stark abgestraft wird? Ich bin ja Teilhaber eines tollen Unternehmens und solange das Unternehmen weiterhin Gewinne abwirft und sich entwickelt, ist das für mich ja eher die Möglichkeit weiter einzusteigen. Die größte Gefahr ist doch, dass das Unternehmen pleite geht weil das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, aber zu verkaufen weil der Aktienkurs in einer Krise fällt erhalte ich für wenig sinnvoll. Mich interessiert ja wie sich das Unternehmen entwickelt und nicht die kurzfristige Aktienbewertung, denn wenn sich das Unternehmen weiter entwickelt wird auch der Kurs langfristig wieder steigen.

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2. B&H ist intendiert, aber warum? G. Kommer gelesen und überzeugt davon? Du willst wirklich mit Deinen Auserwählten durch Hausse und Baisse gehen? In einer richtigen Baisse brechen auch die Nestlés dieser Welt ein.

 

 

Wo ist das Problem wenn Nestle in einer Krise stark abgestraft wird? Ich bin ja Teilhaber eines tollen Unternehmens und solange das Unternehmen weiterhin Gewinne abwirft und sich entwickelt, ist das für mich ja eher die Möglichkeit weiter einzusteigen. Die größte Gefahr ist doch, dass das Unternehmen pleite geht weil das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, aber zu verkaufen weil der Aktienkurs in einer Krise fällt erhalte ich für wenig sinnvoll. Mich interessiert ja wie sich das Unternehmen entwickelt und nicht die kurzfristige Aktienbewertung, denn wenn sich das Unternehmen weiter entwickelt wird auch der Kurs langfristig wieder steigen.

 

Du beschreibst das Mantra der Buy&Hold-Anleger. Das Dumme ist nur, dass bei einer Baisse nicht nur die Aktienkurse einbrechen, sondern auch die die Gewinne. Wenn es 2009 nicht die ganzen QE-Runden gegeben hätte, hätte eine Erholung mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel länger gedauert. Da sitzt dann ein Student mit geringem Einkommen und hohen Buchverlusten im Depot und sagt sich munter: "Ach, ich weiß ja, dass bald alles wieder steigt und Nestlé ein tolles unternehmen ist, ich kaufe zu!" Kann sein, dass das auf einige wenige zutrifft - auf die Masse der Anleger hingegen nicht.

 

Im übrigen zählt der Vergleich zwischen demjenigen, der bereit ist zu Höchstkursen zu kaufen und Baissen zu ignorieren und demjenigen, der eine Nestlé dann kauft, wenn sie dank der Baisse viel billiger ist. Nicht mit einer Aktie durch Hausse und Baisse gehen zu wollen (was ich geschrieben habe) und "zu verkaufen weil der Aktienkurs in einer Krise fällt", (wie Du es hindrehst) sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

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Sehr guter Kommentar, danke dir!

 

1) Marktkapitalisierung ist natürlich nicht unwichtig aber wie du siehst haben all meine genannten Firmen eine recht hohe Marktkapitalisierung und daher wollte ich es nicht speziell nennen!

2) Ja mit meinen Werten die ich später im Depot haben will, werde ich durch Dick und Dünn gehen. Sollte eine Nestle mal wieder für 25€ zu haben sein dann freue ich mich und greife dicke zu whistling.gif Selbiges gilt für 99% der anderen Firmen ausnahmen kann es geben, halte ich aber für unwahrscheinlich.

3) BP ist nur eine Ausweichmöglichkeit, wenn ich an Exxon oder RDS/Chevron nicht "billig" bzw fair bewertet bekomme.

4) Nein natürlich verstehe ich nicht alle Geschäftsmodelle bis ins letzte Detail aber ich glaube doch schon etwas. IBM wird sich meines Erachtens nach im IT-service sowie Hardware-/Software-Verkäufer ausbreiten und wachsen.

Deine Aussage "Kannst Du in der Reihenfolge der Bedeutung die 5 erfolgskritischsten Parameter aufzählen?" verstehe ich nicht... sad.gif

 

ad 1) Die These, dass Marktkapitalisierung wichtig sei, ist weder natürlich noch unnatürlich. Sie liegt nicht in der Natur der Dinge und ist auch keine Selbstverständlichkeit. Kannst Du Deine These von der Wichtigkeit der Marktkapitalisierung begründen?

 

ad 2) s. o. Mit einem anderen Menschen durch dick und dünn gehen zu wollen, ist ein Versprechen, dass auf Liebe, Glaube und Werten beruht. Ob es der Realität standhält, ist eine andere Frage. Aber warum bei einer Aktie? Da geht es um Geld und nicht um Gefühle und der Begriff "Werte" hat da eine andere Bedeutung. Wenn Du es Dir aussuchen könntest: Würdest Du mit einer Aktie nicht lieber nur die 7 fetten Jahre mitmachen statt auch die 7 dürren?

 

Im übrigen: s. obiger Beitrag. in der Realität führen hohe Verluste gepaart mit einer Krise und ihren schlechten Nachrichten bei den meisten dazu, dass sie nicht weiter kaufen, sondern Verlust realisieren. Hälst Du es denn für ein gutes Money Management, Verluste nicht per stop loss zu begrenzen? Wenn Du schon in den Miesen bist und die Aktie weiter fällt, dann willst du Dir wirklich sagen lassen, dass Du beherzt ins fallende Messer greifst?

 

ad 3) Was ist denn für Dich eine faire Bewertung von Shell, Exxon und Chevron? Würde mich freuen, wenn Du in den Threads zu diesen Aktien dazu etwas schreiben würdest.

 

ad 4) Wenn ich nicht die 5, 4 oder wenigstens 3 erfolgskritischsten Parameter für ein Geschäftsmodell aufzählen kann, indiziert das für mich, dass ich das Geschäftsmodell nicht verstehe, und zwar nicht nur, dass ich irgendwelche Details nicht verstehe, sondern dass das grundlegende Verständnis fehlt.

 

Würde mich freuen, wenn Du im IBM-Thread etwas dazu schreiben würdest, warum und wie stark IBM sich im Bereich IT-Service sowie Hardware-/Software-Verkäufer ausbreiten und wachsen werde.

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ad 1) Die These, dass Marktkapitalisierung wichtig sei, ist weder natürlich noch unnatürlich. Sie liegt nicht in der Natur der Dinge und ist auch keine Selbstverständlichkeit. Kannst Du Deine These von der Wichtigkeit der Marktkapitalisierung begründen?

 

ad 2) s. o. Mit einem anderen Menschen durch dick und dünn gehen zu wollen, ist ein Versprechen, dass auf Liebe, Glaube und Werten beruht. Ob es der Realität standhält, ist eine andere Frage. Aber warum bei einer Aktie? Da geht es um Geld und nicht um Gefühle und der Begriff "Werte" hat da eine andere Bedeutung. Wenn Du es Dir aussuchen könntest: Würdest Du mit einer Aktie nicht lieber nur die 7 fetten Jahre mitmachen statt auch die 7 dürren?

 

Im übrigen: s. obiger Beitrag. in der Realität führen hohe Verluste gepaart mit einer Krise und ihren schlechten Nachrichten bei den meisten dazu, dass sie nicht weiter kaufen, sondern Verlust realisieren. Hälst Du es denn für ein gutes Money Management, Verluste nicht per stop loss zu begrenzen? Wenn Du schon in den Miesen bist und die Aktie weiter fällt, dann willst du Dir wirklich sagen lassen, dass Du beherzt ins fallende Messer greifst?

 

ad 3) Was ist denn für Dich eine faire Bewertung von Shell, Exxon und Chevron? Würde mich freuen, wenn Du in den Threads zu diesen Aktien dazu etwas schreiben würdest.

 

ad 4) Wenn ich nicht die 5, 4 oder wenigstens 3 erfolgskritischsten Parameter für ein Geschäftsmodell aufzählen kann, indiziert das für mich, dass ich das Geschäftsmodell nicht verstehe, und zwar nicht nur, dass ich irgendwelche Details nicht verstehe, sondern dass das grundlegende Verständnis fehlt.

 

Würde mich freuen, wenn Du im IBM-Thread etwas dazu schreiben würdest, warum und wie stark IBM sich im Bereich IT-Service sowie Hardware-/Software-Verkäufer ausbreiten und wachsen werde.

 

 

 

zu 1) Meines Erachtens nach sind Firmen die eine Hohe Marktkapitalisierung besitzen in ihrer Branche ein dicker Fels in der Brandung! Was nicht unbedingt heißt das ich eine Nestle mit einer Marktkap von 100Mio € nicht ins Depot holen würde aufgrund der riesigen Diversifikation ihrer Produkte. Daher ist wie du sagt die Marktkapitalisierung ein rein persönlicher Wert. Ich habe auch keine untergrenze wo ich sage die Marktkapitalisierung muss eine Firma vorweisen.

zu 2) Wenn du so direkt fragst würde ich natürlich jede Aktie am höchsten Punkt verkaufen und am Boden der Baisse kaufen thumbsup.gif Da das für mich als auch für jeden anderen fast unmöglich ist (ausgenommen mancher Glücksgriff) behalte ich meine Anteile an den Firmen und verwahre sie bis sie wieder ins Plus drehen und die 5 vllt auch 10 Jahre kann ich in meinem Alter locker aussitzen!

 

zu 3) Shell um die 25-26 € , Exxon um die 65-66€ und Chevron um die 82-83€

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zu 2) Wenn du so direkt fragst würde ich natürlich jede Aktie am höchsten Punkt verkaufen und am Boden der Baisse kaufen thumbsup.gif Da das für mich als auch für jeden anderen fast unmöglich ist (ausgenommen mancher Glücksgriff) behalte ich meine Anteile an den Firmen und verwahre sie bis sie wieder ins Plus drehen und die 5 vllt auch 10 Jahre kann ich in meinem Alter locker aussitzen!

 

Das klingt wie aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen. die performance wird doch schon besser, wenn man nur einen Teil der Abwärtsbewegung verpaßt. wenn du so ein begabter Stockpicker bist, dass Du Aktien auswählen kannst, die den markt schlagen, dann sollte so ein bißchen Market Timing auch funktionieren. Wenn Du nicht an Market Timing glaubst, dann dürftest Du auch nicht an Stockpicking glauben und müßtest konsequenterweise Sparplanmäßig einfach in definitierten Zeitraäumen, z. B. monatlich/quartärlich/halbjährlich/jährlich einen ausschüttenden, möglichst marktbreiten ETF kaufen. Über aktiv vs. passiv ist hier im WPF und sonstwo doch schon viel diskutiert worden. Die Argumente für passiv haben Dich überzeugt, aber konsequent willst Du es nicht umsetzen?

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wenn du so ein begabter Stockpicker bist, dass Du Aktien auswählen kannst, die den markt schlagen, dann sollte so ein bißchen Market Timing auch funktionieren.

 

Eben genau das kann ich NICHT! Wenn ich es könnte würde ich den ganzen Aufwand nicht betreiben...

 

Was den sparplan angeht bin ich doch schon dabei, alle 3-4 Monate werden 500€ investiert, die Summe wird im Laufe der Zeit sicher noch steigen und die Intervalle kürzer, Ziel ist dann iwann x€ pro Monat zu investieren. Ich habe mir schon überlegt einen ETF zu kaufen, bin aber nach kurzer Einsicht zu den Einzelwerten zurückgekommen.

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Eben genau das kann ich NICHT! Wenn ich es könnte würde ich den ganzen Aufwand nicht betreiben...

(...)

Ich habe mir schon überlegt einen ETF zu kaufen, bin aber nach kurzer Einsicht zu den Einzelwerten zurückgekommen.

 

Wenn Du zu Einzelwerten (=stocks) zurück kommst (=picking) und das auch noch auf einer wie auch immer gearteten Einsicht beruht, dann bist Du dem eigenen Bekenntnis nach ein Stockpicker.

 

Ich will Dir nicht das Wort im Mund verdrehen, am Ende ist es ja Dein Geld, aber ich möchte Dich schon darauf hinweisen, dass Deine Beiträge aus meiner Sicht Inkonsistenzen aufweisen. Was Du mit dem Hinweis anfängst, ist Deine Sache.

 

Wäre der aktiv vs. passiv Streit empirisch oder logisch zu entscheiden, würde das nicht so leidenschaftlich diskutiert.

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Wenn du es so eng siehst mit Stockpicking, dann ja.

 

Was haltet ihr von FMC zu Kursen um 47-48€?

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Posted · Edited by Schildkröte

Du fokussierst Dich zu sehr auf den Preis. Hast Du das Geschäftsmodell von FMC und das Thema Dialyse verstanden? Hast Du Dir auch den wichtigsten Wettbewerber DaVita angesehen, an dem Buffett beteiligt ist? Bist Du Dir auch des Einflusses von ObamaCare bewusst? Wo siehst Du FMC in zehn Jahren? Wenn Du die meisten dieser Fragen positiv beantworten kannst, sollte es eigentlich egal sein, ob Du bezogen auf den gegenwärtigen Kurs ein paar Euros mehr oder weniger bezahlst.

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Das Thema Dialyse ist meines Erachtens abgehackt, da die weltweit steigende Zahl von Dialyse-Patienten ein Wachstum dieser Branche sichert und das auf Jahre hin gesehen. Ein kleines Problem im Wettbewerber DaVita, da sie sich durch den Zukauf von HealthCare Partners ziemlich breit aufgestellt haben aber auch durch das Investment von Buffett der für fast alle Firmen positiv ist, jedoch glaube ich das FCM fundamental besser da. Nein über den Einfluss von ObamaCare habe ich keine Ahnung, wie soll dich das auf das Geschäftsmodell und Umsatz/Gewinn von FCM auswirken?

Du hast schon recht, generell wäre es egal ob ich FCM für paar € mehr ode rweniger kaufe, jedoch warum nicht möglichst billig einkaufen happy.gif

 

 

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Das Thema Dialyse ist meines Erachtens abgehackt, da die weltweit steigende Zahl von Dialyse-Patienten ein Wachstum dieser Branche sichert und das auf Jahre hin gesehen. Ein kleines Problem im Wettbewerber DaVita, da sie sich durch den Zukauf von HealthCare Partners ziemlich breit aufgestellt haben aber auch durch das Investment von Buffett der für fast alle Firmen positiv ist, jedoch glaube ich das FCM fundamental besser da. Nein über den Einfluss von ObamaCare habe ich keine Ahnung, wie soll dich das auf das Geschäftsmodell und Umsatz/Gewinn von FCM auswirken?

Du hast schon recht, generell wäre es egal ob ich FCM für paar € mehr ode rweniger kaufe, jedoch warum nicht möglichst billig einkaufen happy.gif

 

Du vergißt, dass Du nicht an market timing glaubst. Nach Deinem Leitbild ist es nur durch Zufall möglich, durch Warten einen besseren Kurs zu erzielen und die Zufallschance darauf wird durch das risiko aufgewogen, später teurer kaufen zu müssen.

 

Ist aber sowieso egal, da der Markt immer Recht hat und das impliziert, dass ein Wachstum durch eine weltweit steigende Zahl von Dialyse-Patienten bereits eingepreist ist. Oder bist Du da etwa anderer Meinung?

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Du vergißt, dass Du nicht an market timing glaubst. Nach Deinem Leitbild ist es nur durch Zufall möglich, durch Warten einen besseren Kurs zu erzielen und die Zufallschance darauf wird durch das risiko aufgewogen, später teurer kaufen zu müssen.

 

Ist aber sowieso egal, da der Markt immer Recht hat und das impliziert, dass ein Wachstum durch eine weltweit steigende Zahl von Dialyse-Patienten bereits eingepreist ist. Oder bist Du da etwa anderer Meinung?

 

Natürlich ist es nur Zufall den günstigsten Kurs zu erreichen aber ob ich den treffe sehe ich nur in zig Jahren.

 

Hmm ja, das ist die große Preisfrage ob die steigende Zahl und damit steigenden Umsätze schon im Preis integriert sind oder nicht. Ich hoffe nicht, weis es aber natürlich nicht. Sollten die Umsätze schon integriert sein ist es sicher nicht einfach die Umsätze nochmals richtig zu steigern.

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Hmm ja, das ist die große Preisfrage ob die steigende Zahl und damit steigenden Umsätze schon im Preis integriert sind oder nicht. Ich hoffe nicht, weis es aber natürlich nicht. Sollten die Umsätze schon integriert sein ist es sicher nicht einfach die Umsätze nochmals richtig zu steigern.

 

Für einen BWL Studenten hast du erschreckend geringe Kenntnisse über die Funktionsweise eines Marktes. huh.gif

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Ich habe mir schon überlegt einen ETF zu kaufen, bin aber nach kurzer Einsicht zu den Einzelwerten zurückgekommen.

 

Was war das denn für eine Einsicht?

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@ Incrivel: Naja die Frage ist doch eher ob 100% der steigenden Umsätze in dem Kurs integriert sind nur nur ein teil sagen wir 50%. Desweiteren bin ich erst im 1 Semester, ich bin noch dabei vieles über den Markt zu lernen und einiges versuche ich mir hier nebenbei anzueignen wie der Markt tickt wie es denkt etc...

 

@ Alaba: Naja ETFs sind generell schon gut und transparent, aber den Aspekt mit den Verwaltungsgebühren finde ich nicht so schön. Es gäbe nach meinen Kriterien auch nur ISHARES MSCI WORLD als in Frage kommenden ETF. Die anderen Bilden zwar Indices ab, aber ich hätte gerne so ne Mischung und kein Klumpenrisiko. Warum ich schließlich zurück gekommen bin zu Einzelwerten ist einfach die Entscheidungsfreiheit über einzelne Titel und Branchen.

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Es gäbe nach meinen Kriterien auch nur ISHARES MSCI WORLD als in Frage kommenden ETF. Die anderen Bilden zwar Indices ab, aber ich hätte gerne so ne Mischung und kein Klumpenrisiko.

Betrachtest Du Indices wie MSCI Europe bereits als Klumpenrisiko und wenn ja warum?

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Nein, empfinde ich nicht als Klumpenrisiko. Du etwa?

 

Nur verstehe ich die Aufteilung nicht so 100%...

 

2,76% Nestle

2,25% Novartis

2,25% Roche

2,15% HSBC

1,71% BP

1,64% RDS

1,61% Total

1,41'% GSK

1,40% Sanofi

1,32% Banco Santandet

 

wenn man dort die Prozentualen Anteile zusammen zähle, komme ich nicht auf 100%... wie setzen sich die restlichen Prozent zusammen und wo kann ich das sehen?

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Nein, empfinde ich nicht als Klumpenrisiko. Du etwa?

 

Nur verstehe ich die Aufteilung nicht so 100%...

 

2,76% Nestle

2,25% Novartis

2,25% Roche

2,15% HSBC

1,71% BP

1,64% RDS

1,61% Total

1,41'% GSK

1,40% Sanofi

1,32% Banco Santandet

 

wenn man dort die Prozentualen Anteile zusammen zähle, komme ich nicht auf 100%... wie setzen sich die restlichen Prozent zusammen und wo kann ich das sehen?

 

z.B.

http://www.ishares.com/de/individual/de/produkte/253730/ishares-msci-europe-b-ucits-etf-acc-fund

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wow danke thumbsup.gif Wenn ich mir so manche ETFs anschaue, sind ja mehrere Hundert Werte in einem integriert, wer soll sich denn bitte mit all den Geschäftsmodellen etc auskennen?! Oder meint ihr das man das bei einem ETF aufgrund der großen Streuung nicht muss?

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wow danke thumbsup.gif Wenn ich mir so manche ETFs anschaue, sind ja mehrere Hundert Werte in einem integriert, wer soll sich denn bitte mit all den Geschäftsmodellen etc auskennen?! Oder meint ihr das man das bei einem ETF aufgrund der großen Streuung nicht muss?

 

Das ist der Witz an Diversifizierung mittels eines Fonds - profitieren von den Vorteilen, Teilnahme an den Nachteilen und das alles ist sogar möglich ohne die Kohle zu haben um von allen Unternehmen die enthalten sind einen Anteil zu kaufen :D

Insbesondere der passive Ansatz eines ETF macht es auch nicht unbedingt notwendig die Geschäftsmodelle etc. zu kennen.

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