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Laser12

Finanzplanung für den (Un-)Ruhestand

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Schlumich
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Im Prinzip ist die Idee genial - ich hatte mir so etwas vor ein paar Jahren auch mal "gebastelt" gehabt. In der Praxis war mir das am Ende aber zu komplex und es hat auch nicht 100%ig funktioniert. Wenn der TO damit aber zufrieden ist und es bei ihm klappt... why not?

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Laser12
Posted

Wer außer Dir blickt in Deinem Konstrukt noch durch?

Und wielange Du selbst?

Falls Du Familie hast: Wer könnte das von einem auf den anderen Tag (ohne Erklärungen) übernehmen?

Es ist eine Grundsatzfrage, ob man erst einmal Zeit investiert, damit man man später seine Erträge hat. Ein bisschen Nachdenken für eine monatelange Automatisierung ist für mich ein fairer Trade-Off.

 

Außer mir muss keiner das Konstrukt kennen. Es läuft ohne irgendeine Aktion 6 Monate automatisch. Mit einem Abruf vom Tagesgeldkonto läuft es bei Bedarf weitere 6-18 Monate automatisch.

Ein Kontobevollmächtigter, der finanziell nicht von mir abhängig ist, kennt dennoch die Konstruktion. Verglichen mit seiner eigenen ist meine super einfach.

 

Wenn ich selber 6 Monate nicht mehr weiß, wie (aus meiner Sicht) einfache Finanzströme funktionieren, beachtet hoffentlich jemand meine Patientenverfügung.

 

 

Zur Praxistauglichkeit:

Diese Konstruktion bedeutet gegenüber der bisherigen den Einsatz höher verzinster Konten als bisher, da ich bisher weniger Liquidität vorgehalten habe. Solange ich einen Job habe, habe ich das mit einem Dispokredit abgedeckt.

Die Ausgliederung der unregelmäßigen Lastschriften auf ein gesondertes Konto resultiert aus den vorherigen Erfahrungen, dass sie das Konto mit regelmäßigen Belastungen schwierig handhabbar machen. Man muss dann immer nachdenken, wann die nächste größere Lastschrift kommt.

 

Ansonsten ist das System seit gut 15 Jahren bei mir im Einsatz, bei meinem Kontobevollmächtigen noch länger.

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asche
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Ich würde dennoch das Konto für regelmäßige monatliche ausgaben zusammenlegen mit dem für jährliche -- dann schwankt der kontostand halt etwas über das Jahr aber man muss doch so oder so vorab berechnen, welche Summe man monatlich für die jährlichen ausgaben zurücklegen muss?

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Laser12
Posted · Edited by Laser12

Moin,

 

hier kommen noch einige Infos zu meiner Zeitachse (bezogen auf den Beginn des vorzeitigen Ruhestandes, soweit keine anderer Zeitpukt erwähnt ist):

- 25-30 Jahre Zielsetzung des vorzeitigen Ruhestandes

- 2,5 Jahre Aufbau des Fondsdepots ab 2008

- 10-15 Jahre Sammlung von Infomationen über die Einzelfonds des Depots (bei den meisten, einige waren noch nicht so lange am Markt)

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Laser12
Posted

Moin,

 

hier bedarf es einer Aktualisierung, da zu vorsichtig geplant wurde. Neue Daten.

 

Aktuelle Finanzplanung:

 

Die Finanzierung soll erfolgen durch:

Fondsdepot ab 2008 (steuerfrei)

Aktiendepot ab 2014 (steuerpflichtig)

Liquiditätsreserve für 8-20 12-18 Monatsausgaben mit 0,00% Zins

entfällt Zusatzreserve für 20 Monatsausgaben bzw. größere Anschaffungen mit 0,00% Zins

Rente ab 2036

Mietüberschuss 4 Parteienhaus (z.B. ab 2044, wenn der Nießbraucher 100-jährig verstirbt)

Die Änderungen ergeben sich aufgrund des späteren Renteneintritts (67 statt 63), des vorsichtshalber auf 0% gesenkten Liquiditätszinses, einer etwas vorgezogenen Aufgabe des Jobs, höheren Aktienfondswerten per 01.01.2015

 

Durchschnittlicher Rechnungszins für Aktienanlagen bis zu meinem Alter von 100 Jahren vor Steuern und Inflation:

4,7% Schönwettermodell mit 125% Ausgabenniveau mit Kapitalverzehr

5,5% Schönwettermodell mit 125% Ausgabenniveau ohne Kapitalverzehr

4,7% sofortiger 50% Crash mit 119% Ausgabenniveau mit Kapitalverzehr

5,6% sofortiger 50% Crash mit 125% Ausgabenniveau mit Kapitalverzehr

6,4% sofortiger 50% Crash mit 125% Ausgabenniveau ohne Kapitalverzehr

 

Die Liquiditätsreserve habe ich stärker am Bedarf orientiert und mit einer größeren Bandbreite flexibler gestaltet.

Typischerweise entsteht neben Dividenden Liquidität, wenn ich im April/Mai vor dem Sommerloch mein Depot aufräume oder wenn ich zur steuerlichen Gestaltung zum Jahreswechsel bzw. in einer übertriebenen Jahresendrally Titel abgebe.

Die Liquidität soll reichen bis zum nächsten oder darauf folgenden Jahresende. Daraus ergeben sich 8-20 Monate Liquiditätspuffer mit jeweils 125% Ausgabenniveau.

 

Darüber hinausgehende Liquidität ist schön und gut aber über einen gewissen Rahmen hinaus nicht wirklich erforderlich und kann besser angelegt werden.

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass mein Szenario auf den worst case aufbaute: Aufgabe des Jobs und sofortiger 50% Crash. Jetzt gab es erst einen 20%-Anstieg im Fondsdepot ab 2008, den ich realisiert und aus dem Aktienbereich abgezogen habe und danach gab es 20% Kursrückgang.

Daher habe ich jetzt mehr Liquidität als eingeplant.

 

Liquiditätsmäßig ist aktuell vorhanden:

04 Monate für 09-12/2015 mit Ausgabenniveau 125%

20 Monate als maximale Liquiditätsreserve ab 01.01.2016, also bis 08/2017

24 Monate zusätzliche Liquidität, die dann bis 08/2019 reichte oder angelegt werden könnte

 

Ich habe mich entschieden, die zusätzliche Liquidität zum Teil im Aktiendepot anzulegen. Den anderen Teil werde ich 2016 oder bei weiteren Kursrückgängen investieren.

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Gast231208
Posted · Edited by pillendreher

Die Änderungen ergeben sich aufgrund des späteren Renteneintritts (67 statt 63), des vorsichtshalber auf 0% gesenkten Liquiditätszinses, einer etwas vorgezogenen Aufgabe des Jobs, höheren Aktienfondswerten per 01.01.2015

 

Hallo Laser,

 

da ich mich in einer ähnlichen Situation wie Du befinde, lese ich diese Planung mit Interesse. Warum rechnest du jetzt mit einer Rente erst ab 67?

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Laser12
Posted

Moin,

 

hier kommt schon einmal der erste Teil der Antwort:

 

Warum rechnest du jetzt mit einer Rente erst ab 67?

 

Das steht hier:

 

diese Voraussetzungen für die Rente hat eine Beratung durch die Deutsche Rentenversicherung Bund für einen heute 46-Jährigen ergeben:

Ab 5 Jahren Versicherung: Rente mit 67, keine frühere Rente mit Abschlägen möglich (käme für mich in Betracht)

Ab 35 Jahren Versicherung: Rente mit 67, Rente ab 63 mit Abschlägen von 0,3% pro Monat = 14,4% möglich (so lange werde ich nicht mehr arbeiten)

Ab 45 Jahren Versicherung: Rente mit 65, keine frühere Rente mit Abschlägen möglich (kann ich aufgrund der Studienzeiten nicht mehr erreichen)

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Laser12
Posted

Moin,

 

Ich habe mich entschieden, die zusätzliche Liquidität zum Teil im Aktiendepot anzulegen. Den anderen Teil werde ich 2016 oder bei weiteren Kursrückgängen investieren.

der erste Teil ist erledigt. Ein Drittel des zweiten Teils wird jetzt auch investiert.

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Laser12
Posted

Moin,

 

Ich habe mich entschieden, die zusätzliche Liquidität zum Teil im Aktiendepot anzulegen. Den anderen Teil werde ich 2016 oder bei weiteren Kursrückgängen investieren.

jetzt ist das zweite Drittel des zweiten Teils auf dem Weg zum Depot.

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Laser12
Posted

Moin,

 

Hast Du deinen Ausstieg ( z.B. Langeweile) bereits bereut?

Nein, im Gegenteil: ich genieße es.

 

Studenten und Rentner haben nie Zeit.

Diese Doppelbelastung bei mir, Student und Rentner zu sein, ist echt hart. :-

 

Eine rein praktische Erkenntnis ist, dass auch mit 50 Stunden pro Woche mehr Zeit das Zeitbudget noch endlich ist. Dinge, die niedriger priorisiert sind, kommen dann eben später dran.

Außerdem durften einige Leute erfahren, dass sie auch weiterhin nicht ungefragt meine Zeit verplanen können. ;)

 

Ich nehme mir, auch spontan, sehr viel Zeit für das, was ich gerne machen möchte. Die Freiheit, sich länger mit jemandem zu unterhalten, ohne Gedanken abzuwürgen, nutze ich z.B. sehr intensiv. Bei Sonnenschein habe ich sehr viel Zeit an der frischen Luft verbracht. Mehr Sport hat meinen Bauchumfang um 12 cm verringert. Ab Mitte August habe ich ca. 7 Wochen die psychologische Verfassung von Anlegern intensiv wahrgenommen. Gemeinnützigen Organisationen und Projekten habe ich sehr viel Arbeitszeit bereitgestellt.

 

Bei der Vielzahl meiner Interessen ist Langeweile die nächsten 50 Jahre nicht zu befürchten.

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Laser12
Posted

Moin,

 

Ich habe mich entschieden, die zusätzliche Liquidität zum Teil im Aktiendepot anzulegen. Den anderen Teil werde ich 2016 oder bei weiteren Kursrückgängen investieren.

jetzt ist das dritte Drittel des zweiten Teils auf dem Weg zum Depot.

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Laser12
Posted

Moin,

 

es gab irgendwo die Frage, wie hoch mein Aktienanteil über alle Konten und Depots ist. Da ich das nicht mehr wieder finde, gibt es die Antwort hier.

 

Aktienquote per 30.06.16: 88,6%

 

Da sind enthalten:

- Fondsdepot ab 2008, das Rückläuferkonto

- Aktiendepot ab 2014, das Geldkonto

- Tagesgeldreserve, die auch für Aktienkäufe verwendet werden könnte

 

Nicht enthalten sind:

- Girokonto für das tägliche Leben

- Steuerforderungen, ca. 1-2% dürften das sein

- meine Spardose :P

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Schlumich
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Hallo,

 

ich habe hier lange keine Wasserstandsmeldung mehr gesehen. Da ich Deinen Ausstieg mit riesigem Interesse verfolgt habe, würde ich mich sehr freuen, hier ein Update zu bekommen, Ich hoffe, es geht Dir in Deinem neuen Leben so gut, dass Du deswegen derzeit wenig Zeit hast, hier zu schreiben.

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Laser12
Posted · Edited by Laser12

Moin,

 

hier ein paar Daten per 25.11.16 (bzw. seit 01.01.16):

86,9% Aktienquote

6,37% Performance Fondsdepot ab 2008

13,2% Performance Aktiendepot ab 2014

 

 

Liquidität (Ziel 8-20 Monatsausgaben zu 125%):

27 Monatsausgaben zu 125%

 

 

Ausgabenhöhe 125%:

Für eine Beurteilung ist es sicher noch zu früh aber die Annahme, dass man 25% mehr ausgibt als zu Zeiten der Berufstätigkeit könnte hinkommen.

 

Aufgrund der außerordentlich guten Performance habe ich mir einige zusätzliche Ausgaben gegönnt. Das werden in 2016 insgesamt so ca. 3-4 zusätzliche Monatsausgaben zu 125% werden. Das sind zum Großteil Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig und ohne Folgekosten sind: Bekleidung, insbesondere atmungsaktive Sachen, CDs, einige hochwertiger Aufnahmen, die dann jeweils ca. 40,- bis 50,- kosten, diverse Serien DVDs und Blurays.

 

 

Inflation:

Zum Ausgleich der Konsumentenpreisinflation habe ich im diesjährigen Herbstaufschwung den absoluten Gesamtbestand der Aktien erhöht:

1% für 2015

1% für 2016

 

Das liegt prozentual weiter über den offiziellen Steigerungsraten für Konsumentenpreise. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass Vermögenspreise deutlich stärker gestiegen sind, vielleicht so ca. 5% p.a..

 

 

Zeit:

Viel Zeit verwende ich für Bewegung an frischer Luft, zum Treffen mit Freunden und Bekannten und für die Uni. An der Uni ziehe ich immer mehr Veranstaltungen vor, da der laufende Qualitätsverlust ein für mich erschreckendes Ausmaß angenommen hat. Bachelor/Master sind im Vergleich zum Diplom extrem verschult und das Lehrangebot wird immer stärker ausgedünnt. Für immer mehr Dozenten tickt die biologische Uhr. Dieses Semester ist mein ältester Dozent 75 Jahre alt. Solche Veranstaltungen ziehe ich vor genau wie Veranstaltungen, bei denen ich befürchte, dass sie aufgrund der Teilnehmerzahlen oder Einschränkung des Lehrangebotes zukünftig eventuell nicht mehr angeboten werden.

 

Außeruniversitäre Lernorte betreffen Veranstaltungen zu Aktien, open source Software/Hardware, Musikwiedergabe. Dafür bin ich häufiger unterwegs und hänge jeweils ein paar Tage am Veranstaltungsort dran.

 

Letzten Winter wollte ich mir den Luxus gönnen, einige Zeit am Computer zu spielen. Das habe ich nicht geschafft und hole es diesen Winter nach - na ja, schauen wir mal. :)

 

 

Aktienstrategien:

Aus meiner Sicht ist zu erwarten, dass diese typischen Dividendenstrategien, die häufig nur steuerstundende Kursgewinne in hohe steuerpflichtige Dividenden umwandeln, sich möglicherweise nicht bewähren werden. Jedenfalls sind diese Titel zum Großteil überteuert und früher oder später werden sie auf den Zinsanstieg von 0,5% in den USA am langen Ende innerhalb der letzten 6 Monate reagieren.

Dividenden Growth Investing bei vernünftigen Bewertungen hat möglicherweise eine bessere Chance.

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Gast231208
Posted · Edited by pillendreher

Aufgrund der außerordentlich guten Performance habe ich mir einige zusätzliche Ausgaben gegönnt. Das werden in 2016 insgesamt so ca. 3-4 zusätzliche Monatsausgaben zu 125% werden. Das sind zum Großteil Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig und ohne Folgekosten sind: Bekleidung, insbesondere atmungsaktive Sachen, CDs, einige hochwertiger Aufnahmen, die dann jeweils ca. 40,- bis 50,- kosten, diverse Serien DVDs und Blurays.

 

 

Uiih ein Lebenszeichen von Privatier Laser. Freut mich, dass es bei Dir so gut läuft.

 

Hoffe nur du überbeanspruchst nicht dein Budget, durch den exzessiven Kauf unverschämt teurer Luxusartikel, wie oben angeführt. :lol:

 

Alles gute für die Zukunft, vielleicht verrätst du uns noch um welches Studium es sich handelt?

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Laser12
Posted · Edited by Laser12

Man darf sich nichts vormachen: Heute läuft es gut und morgen stehen die Kurse 20% niedriger.

 

An der Uni Oldenburg bin ich Gasthörer, dass heißt mir stehen grundsätzlich alle Fachbereiche offen. Das ist in Oldenburg besser als an den meisten Unis, die nur ein spezielles Angebot für Rentner haben. Ich kann in die normalen Veranstaltungen mit rein und picke mir dazu aus allen Fachbereichen die Rosinen raus, ohne mich über Studienordnungen zu ärgern.

 

An der Fernuni Hagen studiere ich Informatik in Teilzeit.

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Dandy
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An der Fernuni Hagen studiere ich Informatik in Teilzeit.

Respekt. Fernuni Hagen ist kein Zuckerschlecken. Den Drang, auch auch als Rentner noch einer geistigen Tätigkeit nachzukommen, kann ich gut verstehen. Bewegung ist natürlich gleichermaßen wichtig.

 

Viel Erfolg jedenfalls weiterhin mit Deinen Investitionen!

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Bärenbulle
Posted · Edited by Bärenbulle
vor 18 Stunden schrieb Laser12:

Interessantes Thema, aber Kommers-Artikel ist ziemlich depressiv und am Ende auch nichtssagend. Vereinfachtes Fazit: Es gibt keine guten Bücher zum Thema (außer sein Eigenes?) und wenn man nicht schon reich ist, ist es sehr schwer FF zu erreichen. Was soll man nun damit anfangen? Die kritische Sicht auf die geschilderten Ratgebertypen kann man sicher teilen, aber gibt es da echt nichts Lesenswertes zum Thema? Themen die mich interessieren würden gäbe es eigentlich viele z.B.:

1) Sinnvolle Kalkulation des Exit-Portfolios/-höhe abhängig von den aktuellen Renditen im Markt.

2) Berücksichtigung des Humankapitals beim Portfolio-Design.

3) Berücksichtigung von eigenbewohnten Immobilien, Anwartschaften (BaV, kapitalbildende LV etc. ) und Rentenmitteilungen in der Asset Allocation.

4) Know-How zum Thema Renteneintritt und steuerliche Best-Practices im Umgang mit Renten, Versicherungen in dem Kontext

5) Entsparmodelle & diesbzgl. Best Practices

6) Berufliches Engagement im Alter etc. etc.

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odensee
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vor 15 Minuten schrieb Bärenbulle:

Interessantes Thema, aber Kommers-Artikel ist ziemlich depressiv und am Ende auch nichtssagend.

Sehe ich ein bisschen anders. Seine Zusammenfassung (Seite 18 des PDF) unterschreibe ich zu 100%.

 

vor 15 Minuten schrieb Bärenbulle:

und wenn man nicht schon reich ist, ist es sehr schwer FF zu erreichen.

So ist es aber doch.....

 

vor 15 Minuten schrieb Bärenbulle:

Was soll man nun damit anfangen? Die kritische Sicht auf die geschilderten Ratgebertypen kann man sicher teilen, aber gibt es da echt nichts Lesenswertes zum Thema? Themen die mich interessieren würden gäbe es eigentlich viele z.B.:

Diese Themen interesieren mich auch. Hier im Forum wird gelegentlich auf "Finanzcoach für den Ruhestand: Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50" von Friess und Huber verwiesen und empfohlen. Ich kenne es nicht und die Vorschau bei Amazon lädt mich bisher nicht zum Kauf ein.

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Ramstein
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Ich darf mal ein Zitat von dem mir bekannten Professor H. bringen:

 

Weisst du Ramstein, die meisten Leute sind ziemlich blöd. Und ab un zu muss man es ihnen sagen.

 

Genau das macht Kommer hier. Er versucht, den Blöden dieser Welt zu vermitteln, dass es eben keinen einfachen Weg zu finanzieller Freiheit gibt. Ich kenne zahlreiche "Finanziell Freie", aber in jedem Fall war der Weg dahin mit weit überdurchschnittlichem Einsatz verbunden. Chantalle Müller und Kevin Meier werden es auch mit den oft verbreiteten Tipps nicht schaffen. Such is life!

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Nachdenklich
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vor 5 Minuten schrieb Ramstein:

Er versucht, den Blöden dieser Welt zu vermitteln, dass es eben keinen einfachen Weg zu finanzieller Freiheit gibt.

Naja, ich weiß nicht?

Ein Buch über den einfachen Weg zur finanziellen Freiheit zu schreiben, könnte schon ein guter Schritt auf einem solchen Weg sein, wenn man genügend noch Blödere findet, die das Buch dann kaufen.

 

Der Begriff der finanziellen Freiheit ist an und für sich schon Unsinn.

 

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Schlumich
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Hallo @Laser12, hallo alle Foristen, die sich kurz vor dem Privatier-Dasein befinden oder es bereits begonnen haben:

 

Ich würde mich über eine kurze Info (gerne als PN) freuen, wie hoch eure Ausgaben im Vorruhestand sind oder geplant sind (Annahme Wohnsitz Deutschland und IMMO abbezahlt, Kinder aus dem Haus, keine sonderlichen Luxusambitionen, sondern ein schönes, auskömmliches Leben). @Sapine hatte oben einmal etwas von 22k€/anno geschrieben.....Ich weiß sehr wohl, dass man hier ein sehr breites Ausgabenspektrum konstruieren und diskutieren könnte und will den Faden hier auch gar nicht durch akademische Diskussionen kontaminieren - daher gerne per PN.

 

Hintergrund: ich plane den J(ob)-exit und habe was die Ausgabenseite anbelangt deutlich mehr Fragezeichen als über die Cash-Flow-Situation im Privatier-Dasein.

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Cef
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Moin,

 

wenig spektakulär und alternativlos: Hausaufgaben machen, Zeitbedarf ca 2 Stunden.

 

Zunächst alle Ausgabenbereiche des letzten Jahres im Job lückenlos als Tabelle erfassen auf monatlicher Basis (Kontoauszüge).

 

Dann in der nächsten Spalte auf jährlicher Basis alles eintragen (Jahresbasis, Schätzen) was als Privatier anfällt.

Kann  zB eine Unfallversicherung gekündigt werden oder eine Berufshaftpflicht entfallen, dafür mehr bei Reisen etc..

 

Und in der letzten Spalte dann nochmal auf Jahresbasis alle Positionen ab Rente/Pension abschätzen.

 

Damit habe ich zumindest für die Zeit als Privatier und bis in den Beginn der Rentenzeit eine ausreichend sichere Basis erhalten.

Mein Ergebnis: Wahnsinnig viel WENIGER fällt als Privatier nicht an.

Ich liege ohne jeden Luxus deutlich höher als @Sapine

 

 

@Schlumich: Aber vielleicht sollte diese Diskussion ausgelagert werden um @Laser12 nicht den Thread zu kapern.

Es gibt nach meiner Erinnerung hierzu irgendwo im WPF schon Threads.

 

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